Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


Hier gibt's kurze Kommentare, Links und Bilder - nicht nur von Klopfer selbst.

Hier steht, wie du selbst etwas posten kannst. Bitte beachte dabei die Regeln.

Zurück zur Hauptseite der Deponie


#762 von Klopfer

:ehwas: Was. Zur. Hölle.
Die ganze Zeit beschwert man sich (oft nicht zu Unrecht) über Whitewashing in Hollywood, und dann ändert man in einem Film über die reale Apollo-13-Mission einfach die Hautfarbe eines Astronauten (nämlich Fred Haise)? :rumms: Wenn die unbedingt was über Rassismus in der Nasa erzählen wollen, sollen sie sich eine Story nehmen, die tatsächlich damit zusammenhängt, anstatt einfach die Geschichte umzuschreiben. :wuuut:
Und wenn ich die Filmbesprechung so lese, haben sie nebenbei Jack Swigert zu einem Rassisten gemacht, damit der Konflikt in der Kapsel auch schön ausgewalzt werden kann. Warum nicht einfach mal so auf das Andenken von einem toten Astronauten scheißen? :facepalm:

Link: [https://www.theguardian.com/stage/2020/oct/08/apollo-13-the-dark-side-of-the-moon-review]
Bild 8737
2 Punkt(e) bei 2 Reaktion(en)
Dir hat's gefallen? Dann erzähl deinen Freunden davon!

ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Nennt sich in Hollywood wohl einfach künstlerische Freiheit.

Mich nervt sowas aber auch nur...

0
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Läuft bei denen, in Hollywood, ...
... Where your dreams come true. And there is something in me. I can't believe what I see. *tick - tock* The dark is taking my mind. Don't wanna leave you behind. ... dö dö dö dödödödum, dö dö dö dödödödum, de de de dödödödum :pfeif: :skip:

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Natürlich gibt es sowas wie künstlerische Freiheit und wenn ein Buch verfilmt wird, ändert man aus dramturgischen Gründen ja auch manchmal was... oder alles...

aber eine realte Apollomission nachzuerzählen und dann sowas zu verändern... ich weiß ja auch nicht. Natürlich war es rassistisch, dass damals kein Schwarzer Astronaut werden konnte. Das war scheiße und außerdem hat man einfach auch viel Potential verschenkt. Aber das kann man filmersich nicht mehr korrigieren udn im Gegenteil, wenn man auch noch so tut als ob in der Zeit Schwarze ganz selbstverständlich Astronauten werden konnten, verleugnet man den Rassismus dieser Zeit, verlaugnet man wofür eine Generation von Bürgerrechtlern auf die Straße ging. Kannste doch im Kino sehen, war damals nicht so schlimm mit dem Rassismus, guck, ein Schwarzer wurde sogar Astronaut...

Diese Missachtung historischer Fakten, die man in dem Fall ja nun wirklich sehr genau dokumentiert hat...

Es gibt ja durchaus Fälle, wo Schwarze schon früh einen beeindruckenden Lebenslauf hatten und hohe Positionen bekleiden konnten. In der frühen Neuzeit (18. Jh.) gab es zum Beispiel einen Schwarzen Doktor der Philiosophie in Halle-Wittenberg, oder der heilige Mauritius, Schutzpatron des Militärs und insbesondere des heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, war Schwarz.
Und dann gibt es viele Dinge, da weiß man das eh nicht so genau mit der Hautfarbe. Cowboys waren zu einem Drittel schätzungsweise Schwarze, halt billige Arbeiter die auf Kühe aufgepasst haben, da könnte man Geschichten erzählen. Und da kann man mal kritisieren, dass in den bisherigen Cowboyflmen das Whitewashing wirklich nicht stimmt. Aber Apollo 13... nee nee nee...

3
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

"Apollo 13, bist du geschnappt über?

Komm, ich bitte dich, Apollo 13, mach uns nicht unglücklich!"

Große Filmgeschichte.

2
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Das ist der aktuelle Trend.
Ziemlich traurig, wenn man mich fragt. Aber der Scheiss is eben aktuell in Ordnung, solang es gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen geht, denen was angedichtet, angehängt oder abgeändert wird.
Aber wehe es geht gegen andere... das is dann ne Todsünde.

1
Geschrieben am
Mandarine (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Gast: Wobei ich die Verbindung zwischen Western und Cowboys nicht verstehe. Die meisten Charaktere in Western sind keine Cowboys. Die sind alles mögliche, aber fast nie Cowboys.

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Mandarine, das stimmt allerdings auch wieder... Es gibt viele Western aber wenig Cowboyfilme... wobei in manchem Western, Chism mit John Wayne zum Beispiel, da geht es ja schon um die Rinderherden, die da durch die Prärie getrieben werden, da kommen auch nur glattgeleckte saubere weiße Cowboys vor... egal, man könnte bestimmt noch ein paar gute Geschichten mit schwarzen Cowboys erzählen, wenn man das wollte, wäre realistischer als eine auf schwarz getrimmte Apollo Mission...

0
Geschrieben am

Nur registrierte Mitglieder können hier Einträge kommentieren.

Zurück zur Hauptseite der Deponie