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#912 von mischka

Ein Kollege wechselt auf ne andere Schule. Er hat jeden Vatertag was cooles für die männlichen Kollegen organisiert, mal Paintball, mal Kart fahren, etc. Seine Frau, auch Lehrerin, hat auch ein Mal im Jahr was für die weiblichen Kolleginnen organisiert, das ist seit 25 Jahren Tradition.
Jetzt haben wir überlegt, wer das weiter organisiert und eine Kollegin meinte, dass das abgeschafft werden sollte, wegen dem Tweet, der sie im inneren als Feministin berührt hat.

Daher schlage ich folgenden Bullshit-Test vor: Drehe alle Geschlechter um und wenn deine Aussage dann Bullshit ist, war es die ursprüngliche auch.

Die Bekloppte hat sogar die Gleichstellungsbeauftragte auf ihre Seite gezogen...

Warum schaffen wir es nicht, uns von den total bescheuerten Feministinnen aus dem USA abzukoppeln?

Bild 9129
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Veria (Profil)
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Aus österreichischer Sicht sind Paintball oder Kartfahren zum Vatertag wenig nachvollziehbar, denn eher selten werden die Kinder das für den Vater organisieren. Österreichische Väter kriegen zum Vatertag (2. Sonntag im Juni) typischerweise Süsskram, Gedichte, Bastelkram, so Zeug - also genau analog zu dem, was Müttern am Muttertag so blüht.
(Der Vatertag wird allerdings weniger stark begangen als der Muttertag.)

Wenn etwas für die männlichen Kollegen organisiert werden sollte, würde ich den 19. November empfehlen. Für die weiblichen Kollegen analog den 8. März. Es werden ja vermutlich nicht alle Kollegen Eltern sein, und ausserdem sollten Mutter- und Vatertag mMn der Familie gehören.

Aber abschaffen? Wozu? Die Frauen sind keineswegs benachteiligt. Den internationalen Frauentag gibt es übrigens schon 80 Jahre länger als den internationalen Männertag.

Alternativ auch den Muttertag abschaffen. Mich würde es nicht stören, ich hab schon Bammel vor den kruden Basteleien, die mir ab nächstem Jahr aus dem Kindergarten blühen.

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Geschrieben am
VargK (Profil)
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Man kann sie ja einfach nicht einladen. Kann einem ja keiner verbieten einen Teil des Kollegiums an einem bestimmten Tag zu einer Aktivität einzuladen

1
Geschrieben am
mischka (Profil)
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@VargK: Die Kollegin will ja nicht nur selbst nicht kommen, sie macht gerade ne Welle, weil wir die betriebliche Infrastruktur (Dienst Mails) nutzen, um so was anti feministische und Rückständiges zu organisieren...

Muss dabei an folgende Sätze denken:
Wenn dein Glaube dir verbietet, xy zu tun /essen /denken, ist mir das egal. Wenn dein Glaube mir verbietet, xy zu tun /essen /denken, dann bist du völlig bescheuert.

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Geschrieben am
(Geändert am 20. Juni 2021 um 20:51 Uhr)
ZRUF (Profil)
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Der Irrsinn greift immer weiter um sich... Alle bescheuert inzwischen.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Der Fehler fing damit an, dass er die Schule gewechselt hat, ohne sich vorher über das neue Kollegium ausreichend zu informieren... hätte er nicht tun sollen. Nach über 25 Jahren...

Zur eigentlichen Sache, er muss nur zur Kollegin gehen und erklären, dass das zufällig am Vatertag stattfindet, aber mit Vätern nichts zu hat, er spricht damit außerdem gezielt auch die gleichgeschlechtlich-schwulen Paare an, die sonst immer benachteiligt werden, ebenso alleinerziehende Väter, damit die auch mal wieder soziale Kontakte aufbauen können, im Prinzip das was da gefordert wird. Weiterhin sollte er der Kollegin gegenüber ausführen, dass das mit dem Vatertag ein Missvverständnis sei, denn schließlich heißt der eigentlich Schnitzel-und-Blowjob-Tag, aber weil das zu lang, um es im Kalender abzudrucken, ist man eben auf eien andere Bezeichnung ausgewichen. Damit sollte alles geklärt sein. Oder nicht?

Und nun nochmal ganz im Ernst, wenn sich Menschen organisieren, um in ihrer Freizeit was zusammen zu unternehmen, an einem gesetztlichen Feiertag, dann geht das keinen anderen was an, solange sie nichts strafbares tun oder planen. Wenn sich die Christen zum Osterfeuer verabreden oder die Muslime zum Zuckerfest, dann sollen die das machen. Und wenn ne Grupe Lehrer an Himmelfahrt sich privat treffen, um Spaß zu haben, sollen sie doch.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Also allein dass man in so einen Post diese Hashtags setzt, zeigt doch dass man absolut nicht neutral ist.
Yesallwomen? Patriarchy? Feminism?
Als ob es nicht alleinerziehende VÄTER gäbe. Demnach wäre doch Muttertag genauso diskriminierend. Schonmal daran gedacht?
Ach ne, natürlich nicht, das würde logisches Denken voraussetzen.

Ist für mich nach wie vor unbegreiflich wie man sich angegriffen fühlt, in dem Fall von etwas was einfach nur eine Elternperson feiert - das heisst ja nicht dass es die andere Person heruntersetzen würde.

Das ist wie die Aldi?Lidl? kA was es war Werbung die als Kernaussage hatte: Danke Mama, dass du nicht wie Papa bist. Und zeigt ne menge unfähige Väter.

Anstatt die Mutter zu feiern mit positiven Beispielen buttert man Väter runter, als ob alle Väter der Welt scheisse wären (Newsflash: die Meisten sind vermutlich ok bis gut). Wenn man sich nur toll fühlt wenn man die anderen runtermacht, da stimmt doch was nicht mit einem ....

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Ich finde ja, es diskriminiert Kinderlose, Eltern zu feiern. So.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Es war immer scheiß egal, wer Kinder hat, alle Männer wurden eingeladen. Ich weiß auch nicht, wie und warum es sich eingebürgert hat, dass jedes Jahr zum Vatertag zu organisieren. Ist aber eher Zufall...

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Naja, man braucht einen Tag, an dem alle frei haben. Weihnachten machen schon alle was mit der Familie/Partner, Bescheidungsfest (Sylvester) eher auch im Freundeskreis. Pfingsten hängt direkt am Wochenende. 1. Mai und 3. Oktober fallen ja mal so mal so und zumindest der 3.10. auch mal gerne in die Herbstferien, Ostern ist auch oft eher ein Familienfest, also ich sehe schon warum man das an Himmelfahrt macht. Wird demnächst einfach als Himmerfahrtskommando gelabelt und gut ist...

2
Geschrieben am

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