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#933 von ZRUF

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber irgendwie kann ich mich nicht damit anfreunden, dass transgender Olympioniken an den Wettkämpfen für Frauen teilnehmen dürfen. Das beißt sich irgendwie mit meinem Verständnis von fairem Wettkampf, wenn ein biologischer Mann - auch nach einer Hormontherapie und Operation - sich mit biologischen Frauen messen darf.
Andersrum würde ich da weniger ein Problem sehen, weil eine biologische Frau, wenn die es schafft mit den Männern mitzuhalten bei den Frauen im Normalfall sowieso alles abräumen sollte. Gerade in einer Disziplin wie Gewichtheben...

Ich kann zwar verstehen, dass man Transleuten hier eine Möglichkeit geben will, aber für mich geschieht das auf Kosten der anderen. Aber das ist ja aktuell sowieso Trend, weil die "normalos" ja eh priviligiert sind.

Link: [https://www.sport1.de/news/olympia/2021/07/olympia-tokio-transgender-athletin-laurel-hubbard-lost-debatte-aus]
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mischka (Profil)
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Ich sehe das ebenso. Nicht alles wird durch die geschlechtsangleichende Operation korrigiert. Wenn sich ein Mann als Frau fühlt, dann spricht nichts dagegen, ihn als Frau zu akzeptieren, aberer bzw. sie darf nicht unfaire Vorteile genießen.
Wir sind es doch gewohnt, der Inklusion Grenzen zu setzen. Z.B. darf kein Blinder einen Autoführerschein machen. Es gibt halt Beispiele, wo man mit gewissen Nachteilen leben muss, das ist schade, aber das zu ändern führt zu größerem Schaden.

2
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ja udn Nein. Ich finde, es wird schon versucht da fairness herzustellen, immerhin muss ein gewisser Absatnd zur Umwandlung da sein (4 Jahre) und das Testosteron muss unter einem gewissen Wert liegen, der für Frauen auch normal ist. Damit fällt ja die Wirkung weg, dass die Athletin im Gegensatz zu ihren Konkurentinnen schneller und mehr Muskelmasse ansetzt. Und dann gibt es vielleicht auch Sportarten, wo Testosteron gar kein so großer Vorteil ist? Wo es mehr auf Technik ankommt? Tontaubenschießen, synchron Springen z.B. ?

Die Debatte ist richtig und muss geführt werden, ich würde nur pauschal niemanden ausschließen, sondern schauen, was sind die möglichen biologishcen Vorteile, wie schwer wiegen sie und können wir ausschließen, dass sie wirken (z,B. über das Testosteronlevel). Das ist eien neue Situation und es wird sich zurechtrütteln. Muss ein wenig an die Diskussion denken, ob Paralympicsläufer mit ihren Protesen bei den normalen Läufern mitlaufen dürfen oder nicht. Eigentlich sehr ähnlich. Die sind "modifiziert" und bis zu welchen Grad erlauben wir das oder eben nicht.

2
Geschrieben am
bigbrother (Profil)
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Es ist wohl nicht ausreichend, nur auf Testosteron zu schauen. Muskelreaktion, Hebelverhältnisse etc spielen auch eine Rolle.

Ich weis gar nicht, ob beim Schiessen nicht sowieso zusammen agiert wird.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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@Gast:

Ich finde, es wird schon versucht da fairness herzustellen, immerhin muss ein gewisser Absatnd zur Umwandlung da sein (4 Jahre) und das Testosteron muss unter einem gewissen Wert liegen, der für Frauen auch normal ist. Damit fällt ja die Wirkung weg, dass die Athletin im Gegensatz zu ihren Konkurentinnen schneller und mehr Muskelmasse ansetzt.

Das ist eine nutzlose Regel. Sobald der männliche Körper die Pubertät durchlaufen hat, hat er dauerhaft stärkemäßige Vorteile gegenüber weiblichen Körpern. (Ein durchschnittlicher Mann ist stärker als 99 Prozent aller Frauen.) Und gerade bei Leistungssportlern im Kraftbereich ist der Vorsprung so riesig, das ändert sich auch durch einen niedrigen Testosteronspiegel nicht mehr wesentlich. Die Verbindung "viel Testosteron = schneller Muskelaufbau" ist auch nicht so geradlinig, wie es scheint; auch bei Männern mit hohem und niedrigem Testosteronspiegel ist der Unterschied in der Geschwindigkeit des Muskelaufbaus recht gering.

Und dann gibt es vielleicht auch Sportarten, wo Testosteron gar kein so großer Vorteil ist? Wo es mehr auf Technik ankommt? Tontaubenschießen, synchron Springen z.B. ?

Da wird's aber auch nicht viele Typen geben, die die "Ich bin jetzt eine Frau"-Karte ziehen und in den Frauensparten mitmachen wollen.

1
Geschrieben am
(Geändert am 23. Juli 2021 um 13:47 Uhr)
FoxBelize (Profil)
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Im Fall der hier wohl gemeinten Athletin, der Gewichtsheberin Laurel Hubbard finde ich die Sachlage auch eher unfair.
Gavin Hubbard hat vor seinem Genderwechsel schon Wettkämpfe als Gewichtsheber angetreten, war dementsprechend trainiert udn hat sich ordentlich Muskelmasse angeeignet die er als rein biologische Frau so wohl kaum bekommen könnte. Selbst nach seiner Operation, niedrigem Testosteronspiegel usw. empfinde ich das dann doch als derb unfair gegenüber den anderen Athletinnen.

https://www.faz.net/aktuell/sport/olympia/laurel-hubbard-ist-erste-transgender-athletin-bei-olympia-17399894.html
https://en.wikipedia.org/wiki/Laurel_Hubbard

1
Geschrieben am
Mandarine (Profil)
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Testosteron ist kein reines Männerhormon, auch wenn es viele geschlechtsspezifische Dinge für Männer regelt. Testosteron ist unter anderem auch der primäre Botenstoff, der Skelettwachstum und -regeneration steuert. Darum nimmt bei alten Menschen (die kaum noch Testosteron produzieren) die Knochendichte rapide ab, und jeder Bruch wird zu einer mordsmäßigen Komplikation.

Das Skelett ist aber auch umgekehrt vom Alter abhängig, und somit sorgt der Unterschied in den Testosteronhaushalten zwischen pubertierenden Jungen und Mädchen dafür, dass sich die Skelette deutlich unterschiedlich entwickeln: Männer haben deutlich höhere Knochendichten als Frauen und werden dabei auch deutlich größer (statistisch betrachtet). Das bleibt ein Leben lang! Gerade in Sportarten die viel auf Kraft und Muskelleistung setzen, spielt das eine große Rolle, weil ein Männerskelett erheblich mehr leisten kann.

Zu sagen, dass ein erwachsener Mann nach vier Jahren Hormontherapie auf einem vergleichbaren Level wie eine erwachsene Frau ist, ist also völliger Humbug. Klar wird es Frauen geben, die größer sind und höhere Knochendichte als Männer haben, aber das sind dann jeweils die Extremfälle.

In diesem Fall wird also ungleiches gleich behandelt, und das ist schlichtweg nicht mehr gerecht, fair, oder gar sportlich.

4
Geschrieben am
(Geändert am 23. Juli 2021 um 17:00 Uhr)
Rakshiir (Profil)
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Ich habe gerade dieses Wochenende mit meiner Freundin darüber geredet. Der Frauensport leidet definitiv in manchen Bereichen, in denen solche Sportler/innen teilnehmen.
Egal wie man es dreht und wendet, in Sachen Muskelbau ect. ist die Person nunmal biologisch anders. Und bei gleichem Training ist da einfach ein unfairer Unterschied vorhanden.
Persönlich find ich das nicht fantastisch, aber ich bin mal der ganz fiese Mann, der seit einiger Zeit überall mit allen möglichen Dingen bezeichnet wird, nur weil er halt hetero ist und auch sonst in die "norm" fällt:
Nachdem Feministinnen und diese Leute sich so schön verbündet haben, dürfen sie dafür meiner Meinung nach eine Lösung finden. Ist mir ziemlich egal. Das ist auch nicht fair den Sportlerinnen gegenüber die gerade praktisch von nem Mann in ihrem Sport geschlagen werden, aber nachdem sich auch niemand für meine Probleme interessiert oder einsteht...

1
Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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Ja, natürlich ist es unfair und natürlich schießt da die Inklusion deutlich übers Ziel hinaus.
Nein, wir sollten nichts dagegen unternehmen.
Und warum? Weil die Leidtragenden ausschließlich Frauen sind. Frauen:
a) sind tatsächlich mündige, selbstbestimmte Wesen, die keinen männlichen Weißritter als Fürsprecher brauchen
b) sind maßgeblich an der aktuellen Situation beteiligt, weil Trans-Lobbyisten und -Aktivisten zu einem großen Teil biologische Frauen - und eher weniger biologische Männer - sind

Als biologischer Mann lehne ich mich daher zurück und amüsiere mich darüber, wenn woker Trans-Lobbyismus (ohnehin völlig belanglose) Sportwettbewerbe zerstört. Aber dagegen aufmucken müssen letztlich die Frauen, wenn sie die Situation stört. :schulterzuck:

2
Geschrieben am
mischka (Profil)
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Aber ich würde raten, dass die Schnittmenge der Trans-Lobbyisten und Aktivisten mit den Spitzensportlerinnen überschaubar ist. Insofern nimmst du die Sportlerinnen in Geiselhaft weil einige Frauen sich daneben benehmen?

Einige Männer sind Vergewaltiger. Willst du von dieser Gruppe auch in Geiselhaft genommen werden?

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Werden wir das nicht?
Wie oft musste ich mir irgendwo anhören (oder lesen) dass ja alle Männer potentielle Vergewaltiger sind und sowieso Sexisten.
Insofern: das passiert schon.

Siehe mein letzter Beitrag:
Wenn man oft genug scheisse an den Kopf geworfen bekommt von diesen Gruppen ohne dass man jemals ne Frau zu was gezwungen hat, dann isses mir im Moment tatsächlich egal dass der Part Probleme für die Seite bereitet, die maßgeblich daran beteiligt war. Oder mindestens mal die Klappe hält.

1
Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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Insofern nimmst du die Sportlerinnen in Geiselhaft weil einige Frauen sich daneben benehmen?

@mischka: Wieso in Geiselhaft? Die Regeln im Sport entstehen ja nicht im luftleeren Raum oder sind gottgegeben. Daran sind in erster Linie Sportverbände etc. beteiligt. Und die Verbände sind letztlich die Sportler bzw. ihre Interessensvertretung.
Die Sportlerinnen hatten doch lange genug Gelegenheit, sich gegen sexistische, misogyne Entwicklungen in ihrem Bereich zur Wehr zu setzen. Mir sind jedenfalls keine flächendeckenden Bestrebungen von Seiten der Sportler bekannt, Transfrauen aus dem Frauensport auszuschließen.
Einige Männer sind Vergewaltiger. Willst du von dieser Gruppe auch in Geiselhaft genommen werden?

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Formulieren wir doch mal ein anderes Beispiel:
Ich bin Naturwissenschaftler. Wenn jetzt irre Sozialwissenschaftler in meinen Bereich eindringen und absurde, pseudowissenschaftliche Woke-Theorien verbreiten würden, erwarte ich doch in erster Linie von mir selbst und anderen Naturwissenschaftlern, dass sie dagegen aufmucken. Passiert das nicht, ist das Gejammer groß, aber Mitleid von Dritten kann ich dann nicht mehr erwarten.

2
Geschrieben am
(Geändert am 29. Juli 2021 um 15:52 Uhr)
BJ68 (Profil)
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[...]Wenn jetzt irre Sozialwissenschaftler in meinen Bereich eindringen und absurde, pseudowissenschaftliche Woke-Theorien verbreiten würden,...[...]

Packt die Burschen....nö besser packt die "*" und stopft sie in ein Schwarzes Loch, auf dass sie der Spaghettisierung anheimfallen...

Blöder gehts nimmer (okay sag niemals nie, weil da ist bestimmt noch woke Luft nach unten)

bj68

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Woke Luft? Kann man die noch atmen?

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ne die is ziemlich giftig...

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Und scheinbar auch ansteckend.

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Geschrieben am
Stone (Profil)
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Vermutlich werden wir innerhalb der nächsten drei Olympiaden auch einen Transbewerb sehen.

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ich hab da ehrlich nichts dagegen. Das wäre denke ich immer noch das Fairste was man tun kann. Natürlich müssen wir da unterscheiden zwischen was die Person ist/war biologisch gesehen...

Wovor ich ein bischen Angst habe ist die Reaktion. Wieviele Menschen schauen sich das dann an? Werden es genug sein oder werden alle wieder als phobisch bezeichnet weil die Zuschauer ausbleiben?

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Wenn die guten Sport machen, Leistung zeigen usw. warum sollte man sich das als Fan der Sportart dann nicht anschauen? Es sei denn man wäre wirklich ein Phobiker und findet es wichtiger was die Sportler zwischen den Beidnen hängen hatten als den Sport an sich.

1
Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Ich frage mich da ja eher, ob man genug Athleten für eine eigene Veranstaltung zusammenbekommt.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Und wenn ja, ob die dann auf vergleichbarem Niveau Sport betreiben würden.
Bei einer kleinen Minderheit ist natürlich auch die Zahl der wirklich talentierten überschaubarer.

Auch hat ein mangelndes Interesse wirklich nicht immer was mit Phobikern zu tun @Gast. Oder willst du behaupten, dass die Paralympics deswegen geringeres Interesse hervorrufen können, weil die Menschen Phobiker gegenüber körperlich beeinträchtigten Menschen sind?

Die Menschen wollen einfach unter vergleichbaren Voraussetzungen Sport auf hohen / höchsten Niveau sehen. Da darf eben die Frage auch erlaubt sein, bekommt man mit Transmenschen eine ausreichende Vergleichbarkeit und ausreichend Leute, die auf sehr hohem Niveau Sport betreiben? Nur dann hätte das eine Chance auf Erfolg.
Davon ab, dass es eben keiner Phobie bedarf um kein Interesse an einer bestimmten Minderheit haben. Mir persönlich sind Transmenschen eher egal. Nicht falsch verstehen, ich bin absolut dafür, dass die mit ihrem Körper machen dürfen, was sie wollen. Ist deren Sache. Aber genau das ist es auch, deren Sache. Man muss nicht Stolz sein Trans zu sein. Das ist keine Lebensleistung. Genauso ist es keine Lebensleistung, männlich, weiblich, hetero oder schwul zu sein.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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@ZRUF, ich sagte ja, wenn die guten Sport machen, gibt es doch keinen Grund, das nicht zu schauen, wenn man Fan der Sportart ist. Wenn die keinen guten Sport machen, ist klar, warum sich das keiner anschaut.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Das ist ein Grund, ja. Ein anderer ist der klassische Fan Aspekt. Viele haben früher Tennis nur wegen Steffi Graf oder Boris Becker geschaut. Die Zuschauerzahlen gingen deutlich zurück seit die beiden aufgehört haben. Man wird halt nur leichter Fan von einem Sportler oder Verein, wenn man sich mit denen identifizieren kann. Können das so viele mit Transmenschen? Ich habe Zweifel. Ich kann mich auch nicht mit dem FC Bayern identifizieren, ist mir zu Schickimicki... Mir sind die kleineren Vereine sympathischer.
Auch bei der WM hast du die meisten Zuschauer, solange dein Land noch vertreten ist. Bei anderen Nationen reicht vielen dann das Ergebnis.
Das hat alles nichts mit Phobien zu tun, sondern liegt in der Natur des Menschen und seiner Zuordnung zu Gruppen.
Wenn du also sagst, ein Fan der Sportart, der keinen Transsport schaut ist ein Phobiker machst du es dir zu leicht und tust vielen damit Unrecht.

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Ich für meinen Teil gucke ja gar keinen Sport, aber möglicherweise könnten solche auf Transgender ausgelegten Veranstaltungen mit ihrer eigenen Community schon einen recht soliden Grundstein für eine Zuschauergemeinde bilden. Die wäre dann auch sicher international, insofern wäre es nicht so schlimm, dass jeweils nur ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung der jeweiligen Länder sich dafür interessiert. Summiert könnten es genug sein - eben unter der Prämisse, dass die sportliche Leistung oder der Unterhaltungswert stimmt. Aber ich denke, für die meisten dürfte es wackelig werden, sich damit einen sicheren Lebensunterhalt zu finanzieren. Was allerdings immer auf die Mehrheit der Leute zutrifft, die sich in einer solchen Disziplin bewegen.

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ich glaube den Lebensunterhalt kann man fast überall als Profifußballer verdienen und in den USA noch mit Baseball, Basketball und Eishockey, Japan mit Baseball und Sumo, aber welche andere Sportart soll einen denn noch finanzieren? Radfahren geht noch (Tour de France usw.), aber sonst? Die Leute bei Olympia haben sicherlich alle noch einen Job.

Ich selbst schaue weder Sport, Kochsendungen oder Pornos, manche Dinge im Leben mache ich lieber selbst als anderen dabei zuschauen ^.~
Einzige Ausnahme ist Kitchen Impossible, weil ich Tim Mälzer so gerne fluchen höre.

@ZRUF, naja, ich würde dann utnersheiden, bin ich Fan von Tennis oder von Boris Becker? Also wenn ich mir Tennis nur wegen Boris ansehe aber Agasi abschalte, dann würde ich wohl sagen, eher Fan von Boris und dann ist es aber auch egal, ob ein Tennisspieler Trans ist oder einfach nur Nikita heißt, dann interessiert der mich so oder so nicht.

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Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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Wovor ich ein bischen Angst habe ist die Reaktion. Wieviele Menschen schauen sich das dann an? Werden es genug sein oder werden alle wieder als phobisch bezeichnet weil die Zuschauer ausbleiben?
Natürlich bist du transphob, wenn du kein Interesse daran hast, Trans-Wettkämpfe anzuschauen. Schließlich ist man ja auch transphob, wenn man kategorisch keine Trans-Frauen daten will, wie die investigativen "Reporter" von "Funk" herausgefunden haben. Da somit aber quasi alles und jeder als "transphob" deklariert und der Vorwurf damit maximal entwertet wird, ist es aber auch egal. 🙃

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Ich hab ne (wirklich extrem hübsche) Kollegin, die laut eigenen Angaben seit 6 Jahren kein zweites Date mehr hatte, weil sie den Männern beim ersten erzählt, dass sie Trans ist, um die Transphobiker auszufiltern. Das beste ist: Das stimmt nicht mal, sie ist als hübsches Mädchen geboren worden (sie hat mal Kinderfotos gezeigt), aber bereit für dieses Filterkriterium auf einen Freund zu verzichten.

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Bei der Partnersuche sind biologische Kriterien, wie zum Beispiel die Fähigkeit, die einen oder anderen Gameten zu produzieren, aber durchaus wichtig. Gut, als Frau mit einem Transmann findet man vergleichsweise einfach wo einen Samenspender, aber als Mann mit einer Transfrau ... Leihmütter fallen echt nicht vom Himmel, und die rechtlichen Unsicherheiten sind signifikant größer. (Im österreichischen ABGB steht wörtlich: "Mutter ist die Frau, die das Kind geboren hat.", und in Deutschland ist es ähnlich.)

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Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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@mischka: Mit dem Verfahren filtert sie eher die Idioten aus, die eine hübsche Frau nicht von einem Kerl, der so tut als ob, unterscheiden können. Clever ist das schon, muss man zugeben. 🦊

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Naja, man kriegt immerhin raus, wer sich zumindest für ein Date mal einlassen würde etwas neuem eine Chance zu geben? Udn wer tatsächlich von ihr als Person überzeugt ist. Wenn jemand umwerfend udn charmant ist und ich gerne mit der Person Zeit verbringe, ist doch gut. Ist doch egal was die früher mal zwischen den Beinen hängen hatte oder eben nicht. Kann mir doch keiner erzählen, dass jedes Date von ihr immer sofort Interesse an eigenen Kindern gehabt hätte. Also ich kenne genügend Menschen die sind zusammengekommen, ohne sofort die Kinderfrage zu klären. Wobei ich auch denke, es ist schon eine wichtige Frage, bei der beide möglichst dasselbe wollen sollten, ob nun welche oder keine.

Gibt übrigens auch so Frauen und Männder, die keine Kinder bekommen können aus biologischen Gründen, die nicht in einer Geschlechtsumwandlung liegen. Udn diese Menschen haben ja auch Dates und Partner. Man kann ansonsten auch Kinder adoptieren oder in Pflege nehmen. Gibt leider genug Kinder, die ohne Familie großwerden. Hier könnten Menschen, die liebevolle Eltern werden möchten und bei denen es auf natürlichem Wege nicht klappt, ein reiches Betätigungsfeld finden und einem Kind ein Zuhause und Liebe schenken.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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@ObsidJan: Ähm, nein, das würde ich nicht sagen. Pari Roehi sieht auch hübsch aus, und wenn ich es nicht gewusst hätte, würde ich ihr nicht ansehen, dass sie ein Kerl war. Vielleicht würde ich das erkennen, wenn man zur zweiten oder dritten Base kommt, aber so beim ersten Date würde ich ihr das nicht ansehen.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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Ich würde sagen, man sieht einen Unterschied zwischen den Transfrauen, bei denen das schon quasi seit Geburt besteht, und denen, bei denen sich das erst in der Pubertät oder danach entwickelt.
Bei den ersten ist es tatsächlich so, dass viele männliche Merkmale eher schwach ausgeprägt sind (wohl aufgrund von Hormonen), und ihnen fällt es daher leichter, als Mädchen/Frauen aufzutreten. Das sind die, die wirklich überzeugend sind. Transfrauen dieser Art stehen übrigens meist auf Männer. Kim Petras und Blaire White sind auch gute Beispiele für diese Art Transfrauen.
Bei denen, die erst ab der Pubertät transgender werden, ist schon die Motivation anders. Bei denen ist es im Normalfall ein Fetisch, als Frau wahrgenommen zu werden, das beginnt tatsächlich mit sexueller Erregung und einer Fetischisierung weiblicher Verhaltensweisen. Sie spüren sexuelle Erregung, wo gebürtige Frauen keine spüren, etwa wenn sie sich vorstellen, sich normale Frauenkleidung am Morgen anzuziehen oder zu menstruieren, im Endeffekt ist das also eine sexuelle Lustvorstellung, die immer mehr in den Alltag überfließt. (Nennt sich Autogynephilie.) Es ist nicht wirklich so, dass sie sich im falschen Körper fühlen, sie wünschen sich nur, sie hätten einen anderen. Die Leute sind im Normalfall heterosexuell (auf ihr Geburtsgeschlecht bezogen) und stehen auf Frauen, und oft sind sie vorher auch eher männlich aufgetreten. (Man denke an Bruce Jenner, der als muskulöser Zehnkämpfer sehr viel Maskulinität versprühte, oder an den einen von der Axis of Awesome, der Vollbart trug, bevor er sich als transgender outete.) Denen fällt's natürlich sehr schwer, überzeugend als Frauen aufzutreten, weil ihre ganze körperliche Entwicklung durch die Androgenmengen gesteuert wurde, die halt für normale Männer üblich sind. Resultat: Es sieht nicht nach Frau aus, sondern nach Typ im Fummel.
Im Prinzip ist es schon etwas absurd, beide Typen von Transfrauen unter einem Begriff zu vereinen und so zu behandeln, als gäbe es keinen Unterschied.

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Geschrieben am
(Geändert am 12. September 2021 um 19:47 Uhr)
Sajoma (Profil)
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@Klopfer: Blaire White sagt meines Wissens von sich, dass sie nach ihrer Pubertät transitionierte, und ist außerdem sehr kritisch gegenüber denjenigen, die bereits als Kind transitionieren sollen/können/dürfen.
(U.a., weil sie Kindern diese weitreichende Entscheidung nicht zutraut, aber auch, weil es technische Nachteile gibt.)
Allgemein bin ich sehr unsicher, ob deine Verallgemeinerung, erwachsen transitionierende Transpersonen unterlägen einem Fetisch, wohingegen der Rest die klassische Dysmorphophobie hat, so zulässig ist. Hätte gerne Quellen dazu.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ob Fetisch oder Hormone, das Ergebnis ist am Ende dasselbe, die Anrede und das Geschelcht auf dem Ausweis werden geändert, es gibt potentiell angleichende Operationen und Hormone.

Drag Queens als Kunstform gibt es ja auch noch, aber das sind in der Regel Männer, die sich auch als solche identifizieren und bewusst in eine Rolle schlüpfen. Die werden aber auch meines Wissens nach nicht zu den Tansfrauen gezählt.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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@Sajoma: Blaire White sagt aber selbst, dass sie sich schon in der frühesten Kindheit unwohl mit ihrem Körper fühlte. Das Transitionieren selbst ist ja etwas Künstliches, davon rede ich gar nicht.

Allgemein bin ich sehr unsicher, ob deine Verallgemeinerung, erwachsen transitionierende Transpersonen unterlägen einem Fetisch, wohingegen der Rest die klassische Dysmorphophobie hat, so zulässig ist. Hätte gerne Quellen dazu.

Ich habe von Transfrauen geredet. Siehe z.B. das hier. (Geschrieben von einer Transfrau) Noch ein Artikel darüber. Und noch ein Artikel einer Transfrau. Transaktivisten mögen dieses Konzept der Autogynephilie nicht (und greifen alle an, die das vertreten), weil sie denken, das würde dann heißen, dass diese Transfrauen unecht wären, aber wenn so viele Transfrauen sagen: "Jepp, das trifft auf mich zu", dann sollten die Transaktivisten vll. einfach mal still sein.
Bei Transmännern gibt's auch Unterschiede, aber da spielt bei Erwachsenen ein sexueller Fetisch wohl selten eine Rolle.

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Geschrieben am
(Geändert am 13. September 2021 um 15:11 Uhr)
ObsidJan (Profil)
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@mischka:
Also meine zahlreichen weiblichen Freunde können bestätigen, dass mein "Gaydar" absolut kaputt ist - ich bin (im Gegensatz zu ihnen, was mich immer wieder verblüfft) nicht in der Lage, Schwule äußerlich und anhand bestimmter Verhaltensmerkmale zu erkennen (mal abgesehen von offensichtlichen Dingen wie Händchenhalten bei Pärchen). Mein "Trans-Radar" funktioniert dagegen einwandfrei. ;)
Im Zweifel hilft folgender Merksatz beim Dating:

Adamsapfel, große Hand - Mann im Kleid, du bist erkannt


@Gast:
wer sich zumindest für ein Date mal einlassen würde etwas neuem eine Chance zu geben? Udn wer tatsächlich von ihr als Person überzeugt ist.
Sorry, aber das klingt ein bisschen problematisch.
Würdest du einem Veganer vorschlagen, er müsse sich nur mal auf etwas Neues einlassen und einem saftigen Steak eine Chance geben?
Es gibt viele (cis-)Männer, die charakterlich spitze und charmant sind. Würde ich mich mit ihnen kumpel-mäßig anfreunden? Wahrscheinlich schon. Würde ich sie daten? Auf keinen Fall! Denn als potentielle (Sexual-)Partner kommen für mich nur Frauen in Frage. Und auch da kommt nicht jede Frau per se in Frage - nett, charmant und weiblich sind für sich betrachtet jeweils notwendige, aber nicht hinreichende Bedingungen.

Und ich glaube, das würden viele ähnlich sehen. Es ist überhaupt nichts ungewöhnliches, Menschen als potentielle Partner zu selektieren oder auszuschließen. Wenn ich in einer Dating-App Raucherinnen, Frauen mit Tattoos oder Fat-Studies-Absolventinnen immer nach links wische, kräht kein Hahn danach - nur bei Transfrauen gibt es einen Aufstand und "Transphobie"-Vorwürfe. :vogel:

2
Geschrieben am
(Geändert am 16. September 2021 um 5:16 Uhr)
mischka (Profil)
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Wenn du fette aussortierst, kriegst du auch Ärger.

Jeder Körper ist hübsch. Nur frage ich mich, wie oft ich diesen Satz wiederholen muss, um ihn zu glauben.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Der Satz wird logisch oft missverstanden. Das ist wie "Auf jeden Topf passt ein Deckel" dass heißt aber nicht, dass ein Deckel nun auf alle Töpfe passen würde. Oder um beim Satz zu bleiben "Jeder Körper ist hübsch" (vor allem die Archimedischen ^.~) ja, ist so, für irgendwen bestimmt, halt nur nicht für alle gleichermaßen.

@ObsidJan, aber das meinte ich doch mit Chance geben. Also für mich kann ein Date auch in einer Freundschaft enden und nicht im Bett. Ich finde das nicht schlimm. Man lernt Leute kennen, deren Begegnung einen bereichert. So oder so. Also mein Ziel beim ersten date ist es, dne anderen kennenzulernen. Einen neuen Menschen kennenzulernen ist oft spannend (gibt auch Ausnahmen, da hat sich das Kennenlernen nicht gelohnt). Ich hab auch nichts gegen Sex beim ersten Date, wenn es funkt, aber wenn nicht hatte ich in der Regel trotzdem einen schönen Abend und was neues gelernt. Aber vielleicht verstehst Du unter Date was anderes als ich und dann ahben wir zwar dasselbe Wort verwendet, meinen aber was anderes und daraus resultiert die Abweichung.

0
Geschrieben am

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