Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie



Hier gibt's kurze Kommentare, Links und Bilder - nicht nur von Klopfer selbst.

Hier steht, wie du selbst etwas posten kannst. Bitte beachte dabei die Regeln.

Zurück zur Hauptseite der Deponie


#969 von Klopfer

Vor einiger Zeit habe ich kritisiert, dass die Bravo zu wenig zu Corona gemacht hat, jetzt dreht die Bravo-Website aber in Gegenrichtung vollkommen frei, indem sie eine US-Ärztin zitiert, die den Eindruck erweckt, jeder Ungeimpfte wäre bei einer Corona-Infektion dem Tode geweiht.
Ich bin ja sehr skeptisch, ob das nicht zum Bumerang wird: Die meisten werden bei einer Infektion genesen, und wenn Leute dann den Eindruck kriegen, dass man versucht hat, sie durch solche Übertreibungen zu manipulieren, werden sie sicher weniger geneigt sein, irgendwelchen Informationen aus den etablierten Medien noch zu trauen. Bei der Bravo kommt auch noch das junge Publikum hinzu: Für allerlei Leser (bzw. ihre jüngeren Geschwister) ist derzeit noch keine Impfung empfohlen und möglich. Wenn die dann den Eindruck kriegen, dass sie sterben müssen, ist das bestimmt prima fürs eh schon strapazierte Wohlbefinden. :facepalm:

Link: [https://www.bravo.de/corona-us-expertin-warnt-drastisch-vor-delta-variante-impfung-oder-tod-394216.html]
Bild 9212
0 Punkt(e) bei 0 Reaktion(en)
Dir hat's gefallen? Dann erzähl deinen Freunden davon!

qwzt (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Sie glaubt wohl einfach an die Chip-im-Impfstoff-Theorie. Bekanntlich lädt der Chip ja dein Bewusstsein in die Cloud wenn du stirbst, deshalb lassen sich ja so viele Impfen. Wenn du aber eben ungeimpft bleibst, kann dein Bewusstsein nicht gespeichert werden und du stirbst. Das hätte die Bravo nur gründlicher Recherchieren müssen.

PS: Die automatische Rechtschreibkorrektur will aus "ungeimpft" "angeimpft" machen. Auch hier hat sich also wohl der Impf-Wahn schon breit gemacht (was immer genau angeimpft bedeuten soll... erste Dosis? Also kein J&J?)

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

NAja, ganz falsch ist nun auch weider nicht. Selbst Drosten prophezeite vor längerem, entweder man impft sich oder man wird mit hoher Wahrscheinlichkeit infiziert werden. Das öffentliche Leben wird nicht ewig im Lockdown bleiben. Letztlich ist es eine demokratische Entscheidung, wer will und über 12 ist, kann sich impfen lassen (also zwischen 12 und 18 eingeschränkt, Eltern könnten das verbieten), wer nicht will, wegen dem muss ja nicht das ganze öffentliche Leben still stehen. Ich denke über die Krankheit ist einiges bekannt, man kann sich infomieren, wer sich bewusst dagegen entscheidet, geht ein Risiko ein. Wir verbieten ja auch keinen Tabak, kann man lesen und sehen wohin einen das Rauchen sehr wahrscheinlich führt, steht nicht irgendwo im Kleingedruckten sondern dick auf der Packung.

Wenn es also keine Lockdowns mehr geben sollte und gleichzeitig die Impfquote nicht ausreicht, dass das Virus sich leerläuft, weil zu wenige geimpft sind, dann wird es uns wie andere Viren eben auch begleiten. Und dann wird es neben den paar tausend Grippetoten (die bisher niemand beweint) eben auch ein paar tausend Coronatote geben, über die dann auch kaum noch einer spricht. Das sagt die doch auch in der Bravo, wenn wir uns nicht genügend impfen lassen, akzeptieren wir halt den Tod. Wir können uns alle impfen und die Krankheit so ausrotten. Oder wir lassen es halt und dann können sich potentiell neue Mutationen bilden die über den Anpassungsdruck eventuell die bisherigen Impfstoffe überwinden. Und selbst wenn nicht, so 20 Millionen Menschen in Deutschland sind ungeimpft. Wenn das Virus da einmal durchrauscht, und 0,5% erkranken schwer, haben wir immer noch 100.000 schwer Kranke und davon werden welche sterben, das ist statistisch so, hat sich gezeigt, warum sollte es auf einmal anders werden? Also ist doch die Aussage, dass es viele Tote geben wird ebenfalls nicht ganz aus der Luft gegriffen. Kann man sich drüber streiten was ist viel? 3.000 sterben jedes Jahr im Straßenvekehr, ist das schon viel? 120.000 sterben durch Krebs direkt an den Folgen des Rauchens, 100.000 Ungeborene wurden letztes Jahr abgetrieben... Was ist schon viel? 30 bis 40 Millionen Menschen verhungern jedes Jahr... es kommt auf die Perspektive an.

Aber zurück zur Bravo, sie hat schon Recht, wer sich nicht impfen lässt, trägt zu einer unnötig hohen Übersterblichkeit bei. Der wählt den Tod, nicht zwingend den eigenen, aber das steht da ja auch nicht. Jeder Ungeimpfte trägt zum Infektionsgeschehen wesentlich mehr bei als die Geimpften. Ich muss nicht selbst sterben, es reicht, dass ich jemanden anstecke und der jemanden und so weiter und irgendwo entlang dieser Infektionskette, die ich mit einer Impfung hätte durchbrechen können, liegen auch potentiell ein paar Tote statistisch gesehen.

Ich hab da nichts falsches gelesen in der Bravo. Nicht ausführlich dargestellt, etwas verkürzt, aber inhaltlich nichts falsches. Man könnte noch ehrlicherweise hinterher setzen,d ass wir usn an ganz vielen Stellen dafür entschiednen haben als Gesellschaft mit dem Tod zu leben. Wie schon angeführt, Straßenverkehr, Drogen, Industrie, Grippe, Hunger, Abtreibungen usw, usw. all das produziert in seinen negativen Auswirkungen auch Tote, aber die nehmen wir halt in Kauf. Kann man machen als Gesellschaft, sollte man mal drüpber reden, aber grundsätzlich machen kann man das schon.

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Du findest also nicht, dass das zu reißerisch formuliert ist und durch Übertreibung unnötige Ängste weckt?

Okay, wie ist es damit:
Wer Einwanderung aus muslimischen Ländern befürwortet, wählt Tod und Vergewaltigung!
Das wäre nach deinen Ausführungen nicht verkehrt. Zuwanderer bringen mehr Deutsche um als umgekehrt, und gerade bei Gruppenvergewaltigung sind Nichtdeutsche in der absoluten Mehrheit. Und man riskiert hauptsächlich nicht das eigene Leben, sondern das von anderen. Ich glaube aber, da würdest du diese Formulierung zu überzogen finden.

Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man sich infiziert, wenn man sich nicht impfen lässt. Da brauche ich keinen Drosten, der das sagt. Und natürlich wird Covid irgendwann so was wie die Grippe, die dann jedes Jahr halt ein paar hundert bis tausend Leute dahinrafft. (Zero Covid war eine Schnapsidee.) Aber wir machen aus gutem Grund nicht so eine Panik bei der Grippe oder bei Verkehrstoten oder oder oder, weil das im Endeffekt mehr lähmen und schaden würde, als besonnen mit der Sache und dem Risiko umzugehen. Wir sehen doch bei dem ganzen Klimawandeltheater schon, was für absurde Blüten es treibt, wenn man ständig Panik macht. Wir haben jetzt haufenweise Jugendliche in der EU, die davon überzeugt sind, in ein paar Jahrzehnten tot umzufallen, wenn wir die CO2-Emissionen nicht senken. Ich habe Aufnahmen von Teenagern gesehen, die hysterische Heulkrämpfe hatten, weil sie um ihr Leben fürchteten. Und Greta Thunberg konnte sich das Schluchzen auch nicht verkneifen, als wenn sie persönlich furchtbare Qualen dadurch erleiden würde. Bei aller Ernsthaftigkeit, was den Klimawandel angeht, diese emotionale Belastung ist doch nicht gesund und hilft der Sache auch nicht. Und so ist es auch bei Covid.

Aber zurück zur Bravo, sie hat schon Recht, wer sich nicht impfen lässt, trägt zu einer unnötig hohen Übersterblichkeit bei.

Warten wir erst mal ab, ob das wirklich langfristig als Übersterblichkeit sichtbar ist. Die Chancen stehen gut, dass man eine Untersterblichkeit in den Folgejahren feststellt, weil zum großen Teil die gestorben sind, die auch so nicht mehr lange gemacht hätten.

Jeder Ungeimpfte trägt zum Infektionsgeschehen wesentlich mehr bei als die Geimpften. Ich muss nicht selbst sterben, es reicht, dass ich jemanden anstecke und der jemanden und so weiter und irgendwo entlang dieser Infektionskette, die ich mit einer Impfung hätte durchbrechen können, liegen auch potentiell ein paar Tote statistisch gesehen.

Wenn nicht gerade das überholt ist, was man im letzten Jahr gelernt hat, infiziert der Großteil der Infizierten niemanden, und die meisten Infektionen gehen auf wenige Infizierte zurück, die dann als Superspreader fungieren.

2
Geschrieben am
(Geändert am 8. September 2021 um 2:24 Uhr)
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Gast
Auch wenn du grundsätzlich Recht hast mit deinen Ausführungen, darfst du nicht vergessen, dass es keine Wissenschaftler sind, die die Bravo lesen, sondern Jugendliche, die das eine oder andere beim Thema Textverständnis noch lernen können und müssen (zumindest zu einem durchaus erwähnenswerten Anteil). Und mit dem Eingangsstatement, ist die Marschrichtung für das Textverständnis gesetzt:

Die Delta Variante ist hinterhältig, sie ist ein Monster und sie wird dich finden. Sie wird uns töten

Wenn dieses Statement nicht dazu geeignet ist, die folgenden Zeilen auf sich selbst zu beziehen und Panik zu verbreiten, dann weiß ich auch nicht mehr.

Wäre es nur der Text darunter, dann könnte ich dir auch voll bei der Bewertung von dem Bild-Artikel zustimmen. So funktioniert das für mich allerdings eben nicht. Diese eine plakative Aussage ist schlichtweg Panikmache, weil sie allgemein behauptet, dass sie uns töten wird. Das schließt den Leser halt einfach mit ein. Und im Falle der Bravo ist das normalerweise ein Kind oder Jugendlicher im Alter zwischen 10 und 16. Selbst Delta tötet aber so gut wie keine Kinder und Jugendlichen.

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Da habt ihr natürlich Recht, hatte das mit dem Monster und "wird uns töten" überlesen. Das ist schon reißerisch. Die Dame kommt auch aus den USA, da mag man es gerne ein bisschen marktschreierischer. Warum die Bravo auch keinen deutschen Experten dazu befragt, weiß nur die Bravo selbst. Ich vermute da gibt es einen englischen Originalartikel, vom dem fleißig geklaut wurde. Journalismus muss man sich ja auch erstmal leisten können...

Was die Übersterblichkeit angeht, ja und nein. Würden wir uns nicht impfen und dem Virus freie Hand lassen, würden wir weiterhin eine Übersterblichkeit beobachten. Statistisch sterben ja nicht nur alte Menschen, wenn auch deutlich weniger jüngere udnd er Pool an alten Menschen, die noch sterben können, ist ja längst nicht erschöpft. Zu sagen, in den nächsten Jahren haben wir Untersterblichkeit also sind die gestorben, die eh bald den Löffel abgegeben hätten, ist zwar statistisch richtig, aber den Menschen gegenüber schon etwas zynisch, die hätten vielleicht gerne noch ein zwei Jahre mehr gelebt. Irgendwann sterben wir alle, die meisten haben es damit allerdings nicht so eilig. Und erst recht nicht einsam auf der Intensivstation, ohne die Möglichkeit Abschied zu nehmen usw.

Ja, das Virus wird vor allem über Superspreader weitergegeben, aber wir haben noch nicht herausgefunden, wie jemand zum Superspreader wird. Also ist jeder Ungeimpfte potentiell mit geringer Wahrscheinlichkeit ein Superspreader und diese Gefahr könnte man mit einer Impfung ausräumen. Einer Impfung, die im Vergleich zu ihrem Nutzen, die Nachteile mehr als aufwiegt.

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Die Dame kommt auch aus den USA, da mag man es gerne ein bisschen marktschreierischer. Warum die Bravo auch keinen deutschen Experten dazu befragt, weiß nur die Bravo selbst. Ich vermute da gibt es einen englischen Originalartikel, vom dem fleißig geklaut wurde. Journalismus muss man sich ja auch erstmal leisten können...

Das ist die eine Option. Die andere ist, dass die Bravo es auch marktschreierisch mag.
Und seien wir mal ehrlich. Das war zu unserer Zeit sogar schon so, dass die Bravo gerne mal übertrieben hat.
Irgendwie war die Bravo damals schon die Coupé (erinnert sich noch jemand an dieses Schundblatt?) für die Jugendlichen.
Vermutlich ist es am Ende eine Kombination aus beidem.

0
Geschrieben am
Veria (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

"Ich denke über die Krankheit ist einiges bekannt, man kann sich infomieren, wer sich bewusst dagegen entscheidet, geht ein Risiko ein. Wir verbieten ja auch keinen Tabak, kann man lesen und sehen wohin einen das Rauchen sehr wahrscheinlich führt, steht nicht irgendwo im Kleingedruckten sondern dick auf der Packung."

Nichtraucherschutz gibt es aber auch, Rauchverbot in Lokalen, dort, wo Kinder sind, etc.
Bei Corona wird vielerorts der Kinderschutz nicht nur ignoriert, sondern massiv abgebaut. Ich wäre ja sofort dabei, mein Kind off-label zu impfen, aber finde mal einen Arzt, der das macht!

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Veria

Ich habe jetzt keine Studien gelesen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Nebenwirkungen für Kinder deutlich stärker sind als für Erwachsene. Von daher finde ich es durchaus gut und richtig, dass hier nicht einfach wild geimpft wird. Die Frage ist eher: Warum gibt es hier bisher keine entsprechenden klinischen Studien, die entsprechende Zweifel ausräumen.
Was ich völlig banane finde ist, dass Kinder dank 3G Regel jetzt häufig einen Test brauchen, die Eltern aber nicht mehr. Das steigert nicht unbedingt die Akzeptanz der Regeln...

0
Geschrieben am
qwzt (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

In Bayern gilt, dass Kinder unter 6 Jahren und Schüler keinen Test vorweisen müssen. Bei letzteren wird argumentiert, dass diese ja bereits in der Schule getestet würden. Das stimmt zwar, und während der Schulzeit ist es auch sicherlich sinnvoll. Aber aktuell sind gerade noch Ferien, die letzten Wochen wurde also nicht getestet, aber eben auch nirgends ein Test verlangt. Das wiederum halte ich nicht für sinnvoll.
In den USA ist Biontech doch mittlerweile für Kinder ab 6 Jahren zugelassen dachte ich?

0
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@ZRUF: Studien an Kindern und Schwangeren sind gar nicht so leicht durchzuführen. Es wird aber sicherlich (ggf. retrospektive) Daten geben, sobald mehr geimpft wird. Muss gestehen, dass ich mich da noch nicht eingelesen habe, aber wie kommst du darauf, dass Kinder mehr Nebenwirkungen erleiden? Gibt es dazu Anhaltspunkte?

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Die USA sind da schon von Anfang an schneller als die Europäer. Da müssen auch nicht ganz so viele verschiedene Regeln und bedenken unter einen Hut bekommen werden wie in Europa.

Auf der anderen Seite geben die USA somit auch eine gute Studie ab, wie es sich mit Nebenwirkungen bei Kindern zwischen 6 und 12 verhält.

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Sajoma

Ich sage nicht, dass dem so ist. Ich sage nur, dass es sein könnte. Von daher sollte man eben entsprechende Studien anlegen. Und du hast natürlich Recht. Studien an Kindern sind (bei uns) schwierig. Deswegen machen die Konzerne das ja auch oft in anderen Ländern z.B. ärmere asiatische Länder. Kann man jetzt halten von was man will. Ich will das jetzt auch gar nicht bewerten.

Ich wäre froh, wenn Kinder keine schlimmeren oder ggf. sogar weniger Nebenwirkungen hätten. Dann könnte man die Pandemie sicher schneller hinter sich lassen.

0
Geschrieben am
Veria (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Es sind in den USA schon verdammt viele Kinder geimpft worden, es ist inzwischen klar, dass die befürchtete Überreaktion des Immunsystems keine grössere Gefahr ist als bei Erwachsenen.

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Dann greift das Problem, mit den europäischen Behörden, die (leider) deutlich langsamer sind als die amerikanischen. Ob es jetzt nur langsamer oder auch gründlicher ist, das ist eine andere Frage, die ich mich nicht traue zu beantworten.

0
Geschrieben am
O.W. (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Warten wir erst mal ab, ob das wirklich langfristig als Übersterblichkeit sichtbar ist. Die Chancen stehen gut, dass man eine Untersterblichkeit in den Folgejahren feststellt, weil zum großen Teil die gestorben sind, die auch so nicht mehr lange gemacht hätten.

Ähm, irgendwie verstehe ich das jetzt nicht. 2020 war ein Jahr mit Übersterblichkeit, obwohl Infektionskrankheiten außer COVID-19, Unfälle und einige andere Todesarten wegen der "Lockdowns" (im ursprünglichen Sinn gab es nicht einen einzigen Tag mit Lockdown) auf einem Allzeittief waren. Alleine bei der Influenza wahrscheinlich eine fünfstellige Zahl an Toten. Wie kann man da davon reden, dass man erst noch schauen muss?
By the way, gerade die Toten durch andere Infektionskrankheiten liegen typischer Weise auch in der oberen Altersgruppe.

Und nein, COVID-19 ist keine Grippe. Wenn man die laborbestätigten Fälle vergleicht, stellt man fest, dass COVID-19 nicht nur massiv infektiöser, sondern außerdem deutlich tödlicher ist.

4
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@ZRUF: Naja. Man kann sich eben entscheiden, was man besser findet: amerikanische oder deutsche Verhältnisse. So insgesamt bin ich mit den deutschen Verhältnissen echt gar nicht so unzufrieden, so spießig das klingt... Und witzig ist auch, dass es eben zwei Lager zu befriedigen gibt: die einen, für die Impfungen bei Kindern kurz hinter dem Angriff auf die Twin Towers rangieren, und die anderen, für die etwas ganz ähnliches für den mangelnden Impfschutz ebendieser Kinder gilt. Beiden gemein ist, dass sie (gefühlt) Lastwagenfuhren voll Kinderleichen prognostizieren und den Politikern persönlich vor die Tür karren wollen, die jetzt gerade "das Volk verraten".

Aber wir werden ja sehen, wie es uns allen geht, wenn erstmal im Herbst alle Geimpften sterben. ^-^

2
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@O.W.: Weist du, was mir an deinem Kommentar nicht gefällt: Ich hab ihn nicht geschrieben. Ich hätte es nicht besser schreiben können.

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ich weiß auch nicht, ob die USA einfach mit den Notfallzulassungen schneller sind. Wenn es vollständige Studien gäbe, würde das hier auch nicht so lange dauern. Ja, wir haben eine Pandemie, aber wie groß ist der Druck für eine nicht so stark gefährdete Gruppe schnell zu entscheiden vor sicher zu entscheiden? Es geht um Kinder, und da verstehe ich, dass der Impfstoff für die Zulassung sehr sehr sicher sein sollte, weil man sich genau an der Stelle sicherlich keine Panne erlauben sollte, sonst diskreditiert man das Thema Impfen am Ende. Ein totes Kind durch impfen würde durch die Medien gehen. Allein was die AstraZeneca Toten medial bewirkt haben (deren Risiko extrem gering war), der Impfstoff blieb massenweise liegen. Und mit Statistik braucht man den Menschen ja nicht kommen...

2
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Sajoma
Ich bleibe auch lieber bei den hiesigen Verhältnissen. Ich habe genug mit Amerika zu tun um mir ein differenziertes Bild machen zu können und ich bleibe dabei. Die Verhältnisse hier sind im Allgemeinen für Otto-Normal angenehmer.
Man muss aber auch so fair sein, dass Amerika einige Vorteile hat, die uns, wenn Europa nichts ändert noch vor Probleme stellen wird. Allen voran die Gründer- und High-Tech-Szene. Da ist in USA viel mehr möglich. Wir hängen ja jetzt schon viel zu sehr am Tropf von wenigen US-Konzernen (Amazon, Alphabet (Google), Facebook, Microsoft etc.). Wenn sich diese Entwicklung der letzten 20 Jahre so verfestigt, bleibt zuviel eigenes Know-How auf der Strecke.

@Gast
Ganz deiner Meinung

0
Geschrieben am
O.W. (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@mischka:
Danke. Ich verzichte auf Copyright und stelle den Kommentar gemeinfrei ;)

0
Geschrieben am
Veria (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

In der Slowakei ist Biontech jetzt ab fünf Jahren zugelassen. Es geht also auch diesseits des Teichs voran. Halt noch nicht bei uns ...

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Grundsätzlich von seiner biologischen Wirkung aus, kann ein Impfstoff nur Wirkungen hervorrufen, die der Erreger auch hervorruft. Der Impfstoff verwendet ja Teile oder ganze Viren, mit denen der Körper die eigene Abwehr trainiert. Es kann gar nicht zu anderen Effekten kommen als das "original" Virus sie hervorruft. In der Regel aber viel seltener und schwächer bis gar nicht.

Wenn man also davon ausgeht, dass Corona eh irgendwann durch die Bevölkerung rauscht, dann ist es viel klüger, sich kontrolliert einem wesentlich geringeren Risiko auszusetzen. In der Regel verträgt man die Impfstoffe sehr gut und in den seltenen Ausnahmen sind die Wirkungen wohl unterhalb bis maximal gleichwertig der des Virus anzusiedeln. Das war ja eines der Probleme mit dem einen Schweinegrippenimpfstoff, der in sehr seltenen Fällen Narkolepsie hervorgerufen hat. Das hat die Schweinegrippe auch und zwar viel häufiger als das Virus, aber das Virus hat sich nie so stark verbreitet, weshalb in diese Abwägung der Nutzen der Impfung deutlich zurückging. Weiß man aber vorher nie so genau und der zweite produzierte Impfstoff, der auf andere Teile des Erregers setzte, hatte das Problem nicht. Der litt aber dann unter dem Imageschaden des ersten Impfstoffes mit.

Würden sich genügend Leute impfen lassen, bestünde die Chance, dass das Virus sich totläuft und dann die Ungeipften eben nicht infiziert werden. Die Idee der Herdenimmunität. Denn so fair muss man ja auch sein, ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung kann sich aus medizinsiche Gründen nunmal nicht impfen lassen.

Ich würde meine Kinder auch mit BioNTech impfen lassen, Millionen Menschen haben den bisher sehr gut vertragen, Kinder scheinen eh nicht so stark vom Virus getroffen zu werden, was vermuten lässt, dass sie den Impfstoff umso besser vertragen. Aber ich warte auch noch auf die Freigabe der entsprechenden Stellen. Mir erscheint die Verträglichkeit plausibel, aber da ich selbst Wissenschaftler bin, vertraue ich auf die Kompetenz der Profis in dem Bereich, die sollen das ordentlich durchchecken. Die wissen auch wie groß der Druck ist, da mal in die Pötte zu kommen.

An den USA kann man gut sehen, was auf uns so zukommt in 20 Jahren. Die "working poor class" zum Beispiel, Menschen die sich mit zwei~drei Jobs durchs Leben schlagen und im Wohnwagen leben müssen. Und bei uns haben inzwischen fast 12% der Wohnungslosen einen Job. Mehr als jeder zehnte Wohnungslose ist angestellt und kann sich von seinem Gehalt keine Wohnung mehr leisten. Das ist schon pervers.

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ich bin der Meinung, dass die stiko definitiv zu langsam und vorsichtig ist.

Die Siko in Sachsen hatte den Impfstoff für schwangere empfohlen, merke Partnerin musste ihre Schwangerschaft im impfzentrum verheimlichen, um geimpft zu werden.

Fun Fact: Sie wollte sich nicht lügen und hat bei der Frage gar nichts angekreuzt. Nach der Impfung hat man sie dann gebeten noch zu bestätigen, dass sie nicht schwanger ist. Daraufhin sagte sie, dass sie aber schwanger sei. Tja, leider kann man den Impfstoff nicht aus dem Arm raus holen.

Noch bekloppter ist übrigens ihr Frauenarzt: Der ist allgemein ein Impfgegner. Deswegen will sie den nach der Schwangerschaft wechseln.

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@mischka
Also ein Frauenarzt, der generell Impfgegner ist, wäre mir auch suspekt.

@Gast
Wundert mich nicht, bei den Mieten in deutschen Ballungszentren. In München sind Mieten von 20€/m² kalt keine Seltenheit mehr. Kaufen von Bestandsimmobilien fängt bei etwa 8000€/m² an. Beides kann sich ein normaler Mitarbeiter im Supermarkt oder ein angestellter Frisör sicher nicht leisten. An Neubau braucht man da schon überhaupt nicht mehr zu denken. Selbst Menschen mit mittlerem Einkommen bekommen da ja inzwischen Probleme. Ich hab' das schon auch öfters zu meiner Frau gesagt: "Ich habe keine Ahnung wie das System in Zukunft noch funktionieren soll!"
Aktuell wird die Problematik ja noch durch viele Altmietverträge kaschiert. Deswegen steht dann auch im offiziellen Mietspiegel was von 12,05€. Um das Geld bekommt man aktuell bestenfalls noch eine Sozialwohnung, aber selbst darauf würde ich mich nicht verlassen. Ziemlich pervertierte Situation.
Aber nachdem seit der Finanzkrise 2008 irgendwie alles Geld scheinbar in Betongold fließt, sind die Immobilienpreise völlig von der restlichen Preisentwicklung entkoppelt. In München sind die Preise für Immobilien in den letzten 13 Jahren um zwischen 200 und 300% gestiegen.
Beim Neubau kommen dann noch immer neue Auflagen dazu, die den Bau selbst dann auch nochmal deutlich teurer machen (Dicke Dämmung, 3-fach-Verglaste Fenster, teure Heizsysteme etc.). Da kommt dann zum eh schon absurden Preis für den Grund (auch bei Eigentumswohnungen nicht zu ignorieren) auch nochmal ein ordentliches Sümmchen zusammen. Jetzt soll ja eine Solardachpflicht kommen. Grundsätzlich bin ich demgegenüber ja sogar positiv eingestellt. Aber das sind dann auch schnell nochmal 30k, die über Bau oder nicht Bau entscheiden können.
Am Ende trifft's also wieder Otto-Normal.

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Wie kann denn ein Arzt Impfgegner sein? Hat der im Studium nicht aufgepasst? Warum nicht jetzt schon wechseln? Andererseits, wenn er sonst alles gut macht, der Frauenarzt ist ja kein klassischer Impfarzt, hat damit doch nur marginal zu tun. Ich sage nur, nehmt Euch vor Hebammen in Acht, ich habe bisher noch keine getroffen, die nicht voll auf Homöpatie stand... endlose Diskussionen... sonst nett und haben ihren Job gut gemacht, aber so wie irgendwas war mit Beschwerden, gleich die Globulis im Anschlag...

Ein Problem sind paradoxerweise die gefallenen Zinsen. Dadurch, dass die Zinslast geringer wird, kann man also für ein Haus einen höheren Preis verlangen, weil das in der monatlichen Rate der Finanzierung aufs gleiche hinausläuft. Der Preisanstieg folgt ja keiner realistischen Preisstiegerung auf dem Bau. Ja, es wird alles teurer, aber das was da jetzt verlangt wird... ich habe vor 10 Jahren ein Haus gekauft, heute bringt es das drei- bis vierfache. So viel mehr kann Beton doch in 10 Jahren nicht kosten und auch die Löhne haben offensichtlich mit dieser Preisentwicklung nicht Schritt gehalten. Der Fliesenleger bekommt doch heute nicht den dreifachen Stundenlohn wie vor 10 Jahren.

Und das ist eien ganz schlechte Entwicklung. Wenn es heißt Leistung lohnt sich, dann muss sie sich auch lohnen. Kann nicht angehen, dass Menschen voll arbeiten und Zuschüsse brauchen. Man muss sich von seinem Lohn (es gibt ja Mindestlohn!) doch eine angemessene Wohnung und ein bisschen Leben dazu leisten können. Wenn das nicht gegeben ist, was soll die Leute davon abhalten, Rabatz zu machen? Wenn ich eh keine Perspektive habe, dann kann ich auch gegen die Regeln spielen. Was habe ich dann noch zu verlieren?

Ich finde man kann schon darüber nachdenken, ob man den grenzenlosen Erwerb von Grund und Boden nicht beenden will. Boden ist eine Ressource, die sich nicht vermehren lässt. Da kann man auch nicht in Konkurenz treten, was sonst in der Wirtschaft funktioniert. Man könnte also die Fläche, die eine Privatperson oder eine Firma/Verien/Genossenschaft (usw.) besitzen darf entsprechend einschränken. Von mir aus auch in der Unterscheidung Bauland zu land/forstwirtschaftliche Nutzfläche. Wobei ich auch den Großbesitz von Nutzflächen einschränken würde. Chinesische Investoren haben schon angefangen deutsche Äcker zu kaufen und das machen die bestimmt nicht, um uns künftig mit Kartoffeln zu versorgen.

0
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Gibt schon so ein paar Impfungen, die Schwangere unbedingt haben sollten. (Röteln zB. Da sollte der Impfschutz aber schon vor der Schwangerschaft bestehen, denn in der Schwangerschaft darf man den nicht verimpfen.) Kurz: mir ist ein Arzt auch suspekt, der Impfgegner ist, und sowohl für den konkreten Fall der Schwangerschaft als auch allgemein würde ich mir auch gut überlegen, ob ich nicht wechseln will. Denn wer Impfungen fachlich ablehnt, wird womöglich auch bei anderen Sachverhalten fachlich dubiose Entscheidungen fällen. Das muss der einzelnen Patientin gar nicht auffallen, kann aber auch mal Folgen haben.

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Sajoma:

Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die eine positive Wirkung von Impfungen zeigt. Bestenfalls wirken sie gar nicht, schlimmstenfalls stirbt man an den Nebenwirkungen. Das war schon bei Contergan so.
Nach dieser Aussage hatte ich kein Vertrauen mehr in seiner fachliche Meinung. Ein Wechsel ist nicht einfach, weil er nur zum Quartal möglich ist. Davon ab ist er wohl sehr einfühlsam und macht seinen Job gut.

Aber da das ohnehin eine Bilderbuchschwangerschaft ist, macht sie sich gerade keine Sorgen, obwohl der Typ ein Depp ist.

0
Geschrieben am
Veria (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Uff, was für ein Depp ... (Contergan=Impfung???)

Das mit den Homöopathiehebammen stimmt leider. Diesmal mach ich auch sicher keinen Geburtsvorbereitungskurs, der letzte war eine einzige Werbeveranstaltung für Homöopathie, Schüsslersalze, Bachblüten und ähnlichen Schmarrn.
Schmankerl: Es gibt homöopathische "Schmerzmittel" für die Wehen, aber für die Austreibungsphase sind sie kontraindiziert. :batsch:

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ich mach da so einen Partner Kurs mit. Bin mal gespannt.

Homöopathische Mittel haben ja gar keine Wirkung, wie können sie kontraindiziert sein? Bei Diabetes versteh ich es noch, aber sonst?!?

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Also unsere Hebamme war tatsächlich nicht so. Die meinte auch bei Kümmelzäpfchen genau das, was ich auch meinte. "Die helfen halt mechanisch!" (gut geschmiert).
Aber ja, das war auch einer meiner Vorbehalte gegenüber Hebammen.

Bezüglich niedriger Zinsen @Gast: Das Problem ist allerdings inzwischen, dass die Raten inzwischen trotzdem gestiegen sind, weil die Preise überproportional gestiegen sind. Auch gegenüber den sinkenden Zinsen.
Und was viele nicht bedenken, die Zeit zum abzahlen wird leider bei gleicher Tilgung in Verbindung mit niedrigeren Zinsen länger.

0
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@mischka: Eieiei. Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. (Oder meinte er tatsächlich, dass Contergan eine Impfung war?)
Dass man Ärzte nur zum Quartal wechseln können soll, ist mir neu. Woran liegt das bei euch? (Dass es schwierig ist, jedenfalls in meiner Region, überhaupt einen Gynäkologen zu finden, ist eine andere Sache.)

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Der Wechsel des Arztes nach Quartal war vor gefühlt 100 Jahren mal. Ich kenn das noch aus meiner Kindheit. Aber seit mindestens 25 Jahren ist das doch nicht mehr so.

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Sajoma & ZRUF: Man kann Ärzte jederzeit wechseln, aber die Schwangerschaftsuntersuchungen sind recht teuer, was der Grund ist, dass die Krankenkassen alles was mit Schwangerschaften zu tun hat, im Quartal exakt an einen Arzt auszahlt. Wenn man also während einer SS den Arzt wechselt, darf man alles schwangerschaftsbezogene aus eigener Tasche zahlen, weil die Krankenkasse bereits den Ex-Arzt bezahlt hat, sich um alles schwangerschaftsbezogene zu kümmern.

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ok, verstehe. Danke für die Aufklärung.

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

WEnn er sonst auch seinen Job gut macht und man ja noch den eigenen Verstand hat und sich seinen Teil zum Thema impfen denken kann... aber ja, man weiß nicht, welche weiteren sinnvollen bis lebensrettenden Maßnahmen er einem verweigert/verschweigt.

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Gast: Genau das ist der Grund für den Kompromis, dass man auf die Geburt wartet und dann den Arzt wechselt.

0
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@mischka: Danke für die Erläuterung. Das hieße aber, ihr könntet theoretisch auch etwas früher wechseln, da eine Schwangerschaft ja länger als ein Quartal dauert, oder? Ich kann aber auch verstehen, wenn man nicht mitten in der Schwangerschaftsvorsorge noch den Arzt wechseln mag.

0
Geschrieben am
Veria (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ich würde, ehrlich gesagt, sofort wechseln und der Krankenkasse schriftlich erläutern, warum ich das mache. Im schlimmsten Fall würde ich den Rest vom Quartal selber zahlen.
Ich wechsel Ärzte sofort, wenn sie spinnert tun und mir z.B. Homöopathie aufschwatzen wollen, das hat ein Hausarzt mal gemacht. Vom Impfen abgeraten wurde mir allerdings noch nie. Also nicht von Ärzten jedenfalls ... ich weiß noch, als der erste Corona-Impftermin nicht geklappt hat ("Wir dürfen keine Schwangeren impfen." - "Wir sind aber priorisiert!" - "Ja, wir haben das Okay vom Land noch nicht, vielleicht nächste Woche."), sagte mir jemand, ich solle froh sein und keinen Ersatztermin ausmachen.

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Sajoma: Ja, das wäre möglich, ich habe auch dafür plädiert.
Das Ding ist schlicht und ergreifend, dass er in relativer Nähe praktiziert, und wie gesagt, von dem Schwurbel bzgl. Impfungen abgesehen, einen guten Job macht.

@Veria: Und wegen dem "Wir dürfen keine Schwangeren impfen" hat meine Partnerin die Schwangerschaft verschwiegen... So geht man einer Menge Probleme aus dem Weg.

0
Geschrieben am
Veria (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

So einfach wäre es damals nicht gewesen, ich war ja nur wegen der Schwangerschaft überhaupt priorisiert und war sonst zu gesund und jung für einen zeitnahen Impftermin. An sich war zu der Zeit grad die Gruppe 65+ dran und ich hätte noch zwei bis drei Monate warten müssen.
"Nächste Woche" hat zumal ja geklappt, da hatten sie das Okay vom Land dann.

0
Geschrieben am
(Geändert am 13. September 2021 um 12:50 Uhr)
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Sie durfte aufgrund ihres Jobs. Obwohl sie im home office nie Kundenkontakt hat, hat die öffentliche Hand ihren Mitarbeitern recht schnell eine Priorisierung verschafft.

Ich war als Kontaktperson sogar noch früher dran. Schwangere wurden meines Wissens gar nicht priorisiert, oder? Zumindest hier in Deutschland nicht.

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Schwangere sind bisher in Deutschland offiziell von den Impfungen ausgeschlossen. In anderen Ländern ist da ja anders.

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@ZRUF: Mittlerweile wird Schwangeren eine Impfung empfohlen, der Ausschluss gilt nicht mehr. Als meine Partnerin geimpft wurde, galt er allerdings noch.

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Kaum ist das eigene Kind ein paar Monate auf der Welt bekommt man das schon nimmer mit... Danke für das Update

0
Geschrieben am
Veria (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

In Österreich kam die Prio für Schwangere Ende April.

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ich bin ja auch jemand, der sich für die Impfung entschieden hat. Und ich denke schon, dass ich mir da Gedanken gemacht hab.
Und vielleicht wollten sie in nem Jugendheft das nicht differenzieren, weil sie denken die wollen lieber klare Aussagen.
Ich befürworte allerdings richtig zu informieren oder garnicht. Es ist kein einfaches Thema, wenn man ehrlich ist, also sollte man das auch nicht so darstellen

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Also ehrlich gesagt ist das Thema schon einfach: Entweder du lässt dich impfen, oder du bist blöd. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Die sind aber extrem selten.

1
Geschrieben am
(Geändert am 15. September 2021 um 22:37 Uhr)
ZRUF (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@mischka

Und genau diese Vereinfachung finde ich blöd. Ich hab' mich auch impfen lassen. Aber Skepsis gegenüber einer Impfmethode (mRNA), die so noch nie zum Einsatz kam ist durchaus verständlich. Wobei man sagen muss, dass es mit Johnson & Johnson oder AstraZeneka ja auch Vektorimpfstoffe gibt, welche diese Gruppe besser adressieren sollte. Nur hat gerade Astra am Anfang einen echt miesen Ruf wegbekommen (Impfstoff 2. Wahl etc.).
Hier muss für mich mehr Aufklärung passieren, als die Leute einfach als Doof abzustempeln. Inzwischen wird ja mit 3G und teilweise 2G auch alles dafür getan, dass es für die Ungeimpften möglichst unangenehm wird. Ist dann auch eine Art Impfpflicht durch die Hintertür.
Es wäre ehrlicher und schneller gewesen wirklich eine Impfpflicht einzuführen. Gab es ja früher bei den Pocken auch schon Mal. Wäre also kein neues Instrument. Natürlich hätte es da auch viel Gezeter gegeben, aber das Thema impfen wäre jetzt durch.

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Naja, die Pocken haben aber auch zwischen 1900 und 1970 bis zu ihrer Ausrottung 400.000.000 Menschen getötet. Ja, vierhundert Millionen, die Nummer zwei der Krankheiten im 20. Jahrhundert:
https://informationisbeautiful.net/visualizations/20th-century-death/
Und wären sie nicht ausgerottet worden, dann wäre es wohl die Todesursache Nummer eins unter den Krankheiten geworden. Die Pocken waren eine Geisel der Menschheit. Da sind wir (zum Glück!) mit Corona noch weit von entfernt. Die Impfpflicht galt weltweit und war ein Triumpf der Wissenschaft udn Medizin, mit einem weltweiten Impfprogramm über alle Blöcke (kalter Krieg) und Staatsgrenzen hinweg als Menschheit gemeinsam eine Krankheit zu besiegen.

Dazu krigeen wir uns aktuell politisch nicht aufgerafft. Wir kriegen ja nichtmal Masern und Polio weg, gegen die es schon super entwickelte, Milliardenfach erprobte Impfstoffe gibt, wo auch alle möglichen Langzeitfolgen untersucht sind.

Impfpflicht, das hätte doch die Merkel machen können, muss sich eh nicht mehr um ihre Wiederwahl sorgen. Wäre ne Möglichkeit gewesen. Andererseits... diese Impfgegner und Corona... ich sag mal, vielleicht löst sich das Problem dadurch ja ein Stück weit von alleine...

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@ZRUF: Ich finde diese Skepsis aber schon arrogant. Der Impfstoff wurde mit wissenschaftlichen Studien getestet. Anders als Scholz meinte, sind wir eben keine Versuchskaninchen.

Und wenn nicht einzelne Wissenschaftler sondern die breite Mehrheit der Wissenschaftler den Impfstoff für sicher erklärt, für wie geil muss ich mich halten, um aufgrund einer 10 Minuten youtube Recherche zu glauben, mehr als die ganzen Wissenschaftler zu verstehen.

Dieses unbedingte Selbstvertrauen gepaart mit maßloser Selbstüberschätzung erkennt an nur im Bereich Medizin. Es hat noch nie jemand nach 10 Minuten youtube oder Google Recherche gemeint, er sei jetzt plötzlich besser in Mathe als ich ich.

1
Geschrieben am
(Geändert am 15. September 2021 um 22:38 Uhr)
O.W. (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

@ZRUF:
Mehr Aufklärung sagst Du? Immer gut. Wahrheitsgemäße Darstellung hätte schonmal geholfen und eine Stiko, die nicht nach Gefühl, sondern nach Fakten handelt. Gerade bei Vaxzervia, also dem Impfstoff von AstraZeneca, kann man gut sehen, was Rumgeeiere kosten kann:

Vaxzervia ist ein Vektorimpfstoff, also ein "Genimpfstoff" einer Art, die vor der COVID-19 Pandemie noch nie zugelassen wurde. Im Gegensatz zu mRNA-Impfstoffen arbeiten Vektorimpfstoffe mit DNA, die in den Zellkern eingebracht wird und sich dort nicht integriert - wenn alles klappt. Dieses Prinzip kann natürlich miese Spätfolgen haben, wenn es versagt und einerseits eine Integration stattfindet, andererseits die Zelle nicht, wie vorgesehen, vom Immunsystem zerstört wird und sie sich drittens noch oft teilt. Dann kann Krebs oder sowas die Spätfolge der Impfung sein. Dass das so passiert ist extrem unwahrscheinlich. Will man das Risiko minimieren, dann gibt man solche Impfstoffe alten Menschen. mRNA betrifft den Zellkern übrigens nur, wenn Reverse Transkriptase (ein Enzym) in der Zelle vorliegt, also man z.B. gleichzeitig AIDS hat. Daher für junge Menschen weit besser geeignet. Und was sagt die Stiko zunächst? Man soll das Zeug den jungen Menschen geben, weil es für alte nicht genug Daten gibt.

Dann die Nummer mit den Sinusvenenthrombosen. Ja, Vaxzervia löst diese aus, wenn man mit Thrombozytopenie vorerkrankt ist. Das machen übrigens alle Impfstoffe, die Vektorimpstoffe nur stärker als die mRNA, weil das Immunsystem auch auf Vektorviren reagiert. Und was ist mit der Krankheit? Die kann es noch viel besser und die Leute, die eine Thrombose als Impffolge haben, hätten diese in schlimmer von einer Erkrankung bekommen. Wenn mich nicht alles täuscht nach einer britischen Studie achtfache Wahrscheinlichkeit an einer durch COVID-19 induzierten Thrombose zu sterben, gegen die Impfthrombose.
Sicher, Todesfälle sind im einzelnen tragisch, aber statistisch sind sogar die Thrombosen ein Argument für die Impfung.

Diese Informationen sind frei verfügbar, werden aber in den angeblich so impffreundlichen Mainstreammedien nicht berichtet, sondern man muss auf die Suche gehen. Warum? Und wer sich Skeptiker nennt, warum tut der das nicht?

Nein, ich bin bei mischka. Skeptizismus ist schön und gut, aber wenn man Skeptiker ist, muss man sich informieren und dann landet man bei Weigerung eben bei doof.

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Übrigens hat der Johnson&Johnson das Problem mit den Thrombosen nicht in dem Maß wie es AstraZeneca hat. Da gibt es vom Hersteller auch eine Begründung, ich habe es aber nicht mehr im Kopf.

Ich finde es auch spannend, dass die Skepsis gegen die "neuen" Impfstoffe (an denen seit den 1990ern geforscht wird) von Menschen geäußert wird, die auch den "alten" Impfungen wohl eher nur mäßig bis gar nicht vertrauen. Die Corona-Pandemie hat in der Forschung um Impfstoffe viele Durchbrüche gebracht, nicht nur mRNA, sondern auch DNA Impfstoffe sind inzwischen da (in Indien wurde einer entwickelt und kürzlich zugelassen). Die Vektortechnik wurde verbessert (die kam doch schon bei Ebola zum Einsatz, oder?), also wir sehen einer Zukunft entgegen, in der wir uns gegen ganz viele Krankheiten werden impfen können, denen wir bisher eher hilflos gegenüberstanden. Ich freue mich, dass ich das noch erleben darf. Ich will es nicht glorifizieren, aber ich halte das für bahnbrechende medizinische Entwicklung, was im letzten Jahr gelungen ist.

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Was man aber auch nicht vergessen darf ist dass niemand heute abschätzen kann ob diese Impfungen Langzeitnachwirkungen haben.
Klar weiss auch niemand, wie schlimm die sein könnten, falls sie auftreten, oder bei wievielen.
Und wer Corona hatte könnte auch Langzeitnachwirkungen haben, die heut keiner wirklich wissen kann. Auch weiss man nie, egal wie alt oder fit man ist, wie die Krankheit verläuft, falls man sie einfängt.
Gibt schon einige Variablen die nicht 100% klar sind.

Allerdings muss ich auch sagen, dass viele die so gegen die Regeln sind, Maskenpflichten und eben auch die Impfung da nicht wirklich faktisch vorgehen, sondern einfach nur stänkern weil sie keinen Bock drauf haben. Hauptsache motzen, weils nicht ihre Entscheidung ist. Auflehnung gegen etwas, dass vermutlich (zum größten Teil zumindest) sinnvoll ist, weil sie es von "oben" auferlegt bekommen haben. Und das halte ich tatsächlich für idiotisch. Freie Meinung ist n wichtiges Ding, und auch die Freiheit zu tun was man möchte - allerdings wenn ich mit diesen Dingen das Leben bzw. die Gesundheit anderer Menschen riskiere, dann wird es für mich schwierig.

Ähnlich wie ich die meisten dieser absolut hirntoten SJWs, Feministen und Genderfanatiker auf ne Insel packen wollte, müsste man das da auch machen. Alle die sich nicht an die Regeln halten irgendwo zusammenpacken. Dann hat der Rest ruhe der sich ordentlich an Regeln hält.

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
Kommentar melden Link zum Kommentar

Es kann Langzeitfolgen geben, aber keine Spätfolgen. Das wird häufig durcheinander gebracht. Rein biologisch wie Impfstoffe wirken, gibt es keine Spätfolgen. Ein Impfstoff wird dem Körper zugeführt (meistens per Injektion) und dann reagiert der Körper. Der Impfstoff wird abgebaut, fertig. Diese Reaktion kann Nebenwirkungen haben udn solche können auch Langzeitfolgen hervorrufen, siehe die Narkolepsie beim Schweinegrippenimpfstoff Nummer eins (beim zweiten war das dann behoben). Aber das wird sofort ausgelöst.

Spätfolgen würden implizieren, dass der Impfstoff nicht erkannt und vor allem nicht abgebaut wird und Jahre unerkannt in deinem Körper verbleibt, umd dann auf einmal eien Reaktion auszulösen? Spätfolgen entstehen durch hinzuführen von Stoffen, die sich im Körper ablagern und irgendwann eine kritische Menge überschreiten. Also zum Beispiel Teer, den man beim Rauchen inhaliert. Die ersten Mengen sind so gering, dass sie nicht viel ausmachen, aber mit zunehmender Menge, die sich in der Lunge ablagert, wird es schlimmer.
Oder durch Radioaktivität wird Dein Erbgut verändert udn die Auswirkungen, die das hat, treten erst später zutage. Aber die mRNA Impfstoffe verändern auch Deine DNA nicht.

Eine Impfung kann rein biologisch keine Spätfolgen auslösen. Es geht nicht.

Millionen Menschen wurden mit mRNA Impfstoffen geimpft. Alle Nebenwirkungen treten im Prinzip sofort auf. In einer Studie, selbst mit 100.000 Probanden, kann man nie ausschließen, dass es seltene Nebenwirkungen gibt. Und die gibt es, es kam bei jungen Männern extrem selten zu einer Herzmuskelentzündung durch die Impfung. Um sowas geht es, wenn man über Langzeitfolgen nachdenkt. Ich wiederhole nochmal, Millionen Menschen wurden mit diesen Impfstoffen geimpft, es sind keine Langzeitfolgen aufgetreten. Es kann kaum noch was passieren. Vielleicht hast Du wirklich Pech und eine unentdeckte Nebenwirkung, die nur einen von einer Milliarde Menschen trifft, trifft genau Dich. Aber weißt Du, es kann Dich auch der Blitz beim Kacken treffen.

0
Geschrieben am
(Geändert am 16. September 2021 um 8:50 Uhr)

Nur registrierte Mitglieder können hier Einträge kommentieren.

Zurück zur Hauptseite der Deponie