Frag den Hasen

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Naja, glaubst du nicht, dass die Zahl der Vergewaltigungen stark steigen würde, wenns keinen freiwilligen Sex gäbe?
Ich glaub nicht, dass dann alle zu Vergewaltigern werden würden, aber einige schon, die das bisher nie taten. Ebenso bei Kinderpornos, ich sag ja nicht, dass jeder zum Kinderficker wird, aber einige, und wenn man durch eine Maßnahme auch nur ein einziges Kind vor diesem Drama retten kann, ist diese einzelne Maßnahme jedes Opfer der Allgemeinheit wert. Ich denke, jeder, der das Leid solcher Opfer je gesehen hat, wird mir in diesem Punkt zu stimmen, kenne ein Opfer, das nun so zurück gezogen ist, und so viel Angst vor Menschen hat, dass es zum letzten Mal im Jahre 2005 die Wohnung verließ. Nie auch mal den Hausflur betreten. Wer will jetzt noch moralisch dafür eintreten, dass ein "Opfer" für die Allgemeinheit - falls man dies so nennen darf - nämlich auf Kinderpornos zu verzichten, auch auf gezeichnete, es nicht wert ist, auch nur ein Kind so ein Drama zu ersparen? Angesichts der möglichen äußerst schweren Folgen, sollte man sogar darauf verzichten, wenn nur die Möglichkeit besteht, dass es nur ein Kind rettet.

Zumahl: Manche Pedophile kämpfen gegen ihre Neigung, wenn sie dann so einen Film sehen, kann man sich sicher sein, dass es ihr Leben nicht gerade erleichtert...

(Mein VOrschlag: Pedophile kastrieren)
Würde die Zahl der Vergewaltigungen steigen ohne freiwilligen Sex? Vermutlich ja - aber ohne Pornos stärker als mit Pornos.

Ich bin kein Freund von diesen "Wenn es auch nur ein Opfer weniger gibt, lohnen sich gigantische Verbote auch"-Rhetoriken. Denn die gehen davon aus, dass mit dem Verbot auch die Gelüste verschwinden. Aber Kinderficker gab es schon immer, auch ohne die medialen Möglichkeiten.
Nein, es wird dadurch wohl keinen Pädophilen weniger geben. Er hat nur schlechtere Chancen, sich Material zur Selbstbefriedigung zu holen. In diesem Fall, den du schilderst - hatte das denn etwas mit Jugendpornografie oder gezeichneter Kinderpornografie zu tun? Wohl eher nicht. Und mit dieser meiner Meinung nach billigen Rhetorik à la "Denkt doch an die Kinder!" kann man schlussendlich alles verbieten. Computerspiele, Schokozigaretten, Comics, das Fernsehen... Sorry, ich bin für den Schutz von Kindern, aber "es könnte doch sein, auch wenn wir es nicht beweisen können" ist mir als Begründung für die Einschränkung von Freiheiten zu dürftig.
Und Leute zu kastrieren, die noch gar nichts getan haben, sondern nur gewisse kranke Neigungen haben, widerstrebt meinem Gerechtigkeitsempfinden extrem. Soll man noch andere Geisteskranke kastrieren? Oder gleich geistig Behinderte? Sobald man nicht mehr Taten, sondern Gedanken, Vorlieben oder geistige Defizite zu einem Verbrechen macht, schafft man den Rechtsstaat ab, der seine Stärken eben dabei zeigt, nicht nur den Leuten Menschenrechte zu gewähren, die dem allgemeinen gesellschaftlichen Konsens entsprechen. Außerdem: Wie soll man (gerade als Mann - Männer stehen momentan ja eh unter Generalverdacht) beweisen, dass man kein Pädophiler ist?
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