Frag den Hasen

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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 40747 Fragen gestellt, davon sind 9 Fragen noch unbeantwortet.
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Stimmt es, dass in Nordrhein-Westfalen Zustände herrschen wie in Somalia?
Nein. NRW hat ein Vier-Jahreszeiten-Klima.
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#43531

Es gibt mehrere Schriften dieser Zeit, die allesamt den Hasen als Wiederkäuer bezeichnen. Damals galt halt eine andere Definition von Widerkäuen, nämlich etwas essen, was schon mal gegessen wurde. Insofern liegt hier die Bibel nicht falsch, allerdings wurde die Definition im Laufe der Zeit geändert. Insofern ist es unredlich, das als Quatsch zu bezeichnen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich eine andere Definition war oder ob die sich nicht einfach nur gedacht haben, dass ein mümmelnder Hase so ähnlich aussieht wie eine wiederkäuende Kuh, und das daraus abgeleitet haben.
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#43532

Du hast mich missverstanden. Ich hatte Dir zugestimmt, das es im deutschen eben nicht so klappt ^^

Allerdings würde ich es trotzdem begrüßen, wenn man zumindest einen englischen Akzent bei Dagobert (Mc)Duck raushören könnte.

Allgemein bin ich ja gespannt, ob die Serie diesmal näher am Original ist. Die alte deutsche Serie hatte ja einige Unterschiede zum Original, wie z.B. Verwandschaften, wo keine sind, Namensgleichheiten, die es gar nicht gibt usw. Nicht das es schlecht war, aber man muss ja nicht zuviel dazu dichten.
Ich weiß nicht, ob das so sinnvoll wäre. Dagobert wohnt ja nun schon seit Ewigkeiten in Entenhausen, sollte sich da ein Akzent nicht vielleicht auch ein bisschen erledigt haben nach so vielen Jahrzehnten? kratz.gif

In Europa herrschen bei den Ducks andere Verwandtschaftsverhältnisse als bei den Amis, das ist keine Erfindung der deutschen Synchro von Duck Tales. Die Comic-Geschichten aus Italien und Dänemark (und von denen kommen ja die meisten dieser Disney-Comics) haben halt diese anderen Verwandtschaftsverhältnisse, die Erika Fuchs für die deutsche Übersetzung auch übernahm. Die Fans kennen das halt schon seit Jahrzehnten so, und ich würde nicht drauf wetten, dass sich das ändert. Bei gewissen Geschichten (wie z.B. von Don Rosa) werden zwar die Verwandtschaftsverhältnisse vom Original übernommen, aber das sind insgesamt eher Ausnahmen.
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#43530

Im englischen könnte ich das schon, weil ich britische Serien oft im O-Ton sehe aber für den Otto-Normal-Bürger gilt das ja nicht. Obwohl ich auch nicht westliches britisch vom östlichen unterscheiden kann. Eher walisischen, schottischen oder isländischen Akzent zu englischem.
facepalm.gif Das ist doch der Punkt, den ich die ganze Zeit anspreche. Klar kannst du im Englischen die Dialekte unterscheiden. Aber es ging doch um deutsche Synchronfassungen.
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#43526
Ich finde da hast Du einen wichtigen Puinkt getroffen, der heute von vielen gerne geleugnet wird. Jesus mag mit Sündern Mitleid gehabt haben, aber er hat immer die Umkehr gefordert. Die Ehebrecherin, die gesteinigt werden soll, da sagt er zwar zu den anderen "Wer frei von Sünde ist, werfe den ersten Stein", aber nachdem die alle mürrisch abgezogen sind, sagt er zur Ehebrecherin eben auch "Geh nun und sündige nicht mehr".

Luther hat es mal so zusammengefasst: Liebe den Sünder, aber hasse die Sünde.

Das Christentum ist keine Religion der großen Toleranz. Es ist eine Religion der großen Vergebung, wenn man bereut und umkehrt.

Angesprochen warum Jesus bei den Sündern sitzt, sagte er auch "Man schickt einen Arzt zu den Kranken, nicht den Gesunden". Die Sünder sind für ihn kranke Menschen, er sucht den Kontakt, um sie zur Umkehr zu bewegen. Zacharäus der Zöllner gibt am Ende des Mahls mit Jesus jedem, den er um Geld betrogen hat, das Doppelte zurück. Er ist begnadigt, weil er umkehrt und für seine Sünden Buße tut.

Das ist das eigentlich revolutionäre im Christentum, eine Religion, die dem unvollkommenen Menschen eine zweite Chance gibt. Es ist aber keine "ihr seid alle okay so wie ihr seid" Religion.

Kann man sich streiten, ob das gut ist. Ich finde es nicht schlecht, einerseits anzuerkennen, dass der Mensch nicht perfekt ist, und andererseits aber den Ansporn bieten, sich zum Positiven zu verändern. Sich nicht hängen zu lassen, sondern an sich zu arbeiten, auch dann, wenn man voll die Scheiße verzapft hat, solange man Willens ist sich zu ändern, hat man eine Chance. Klar, muss einem der Wertekanon gefallen, der definiert, was denn das heißt "zum Positiven".

Alibifrage: wusstest Du, dass es im Alten Testament verboten ist, Hasen zu essen. So wie Schweine auch. Denn Hasen sind Wiederkäuer ohne gespaltene Hufe. (Schweine haben gespaltene Hufe, kauen aber nicht wieder und essen darf man doch bloß Wiederkäuer mit gespaltenen Hufen...)
Ja, ich wusste, dass das da drin steht, obwohl das ja eigentlich Quatsch ist, weil Hasen und Kaninchen ja eigentlich keine Wiederkäuer sind. (Sie würgen ja nicht wie Kühe irgendwas wieder hoch und kauen es so erneut, sie kauen nur gelegentlich halbverdaute Köttel, die sie schon ganz ausgeschieden haben.)
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#43528

Einen Schotten nehmen? Für Raj aus TBBT hat man ja auch einen indischen Synchronsprecher genommen, der halt mit seinem indischen Akzent spricht.
Ich hab keine Ahnung, ob der schottische Dialekt überhaupt rüberkommt, wenn ein Schotte Deutsch spricht, oder ob er nicht einfach so klingt wie ein sonstiger Brite. (Man kann erkennen, ob jemand einen indischen Akzent hat, klar, aber würdest du erkennen, ob der nun aus dem Gujarat kommt oder aus Tamil Nadu?)
Zudem ist ein fremdländischer Akzent eben doch noch etwas was anderes als ein Dialekt, so vom Gefühl her. Deswegen find ich es auch so albern, dass Amis z.B. beim Walküre-Film von Tom Cruise meckerten, dass die Deutschen da nicht mit deutschem Akzent sprechen würden. Das hätte gar keinen Sinn ergeben, weil Deutsche untereinander eben nicht in einer fremden Sprache radebrechen, das wäre also nicht realistischer gewesen.
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#43522
"auch wenn Homosexuelle im restlichen Russland auch ziemlich gearscht sind"

Höhö, Wortspiel beabsichtigt?
Eigentlich nicht, aber nachdem ich es getippt und noch mal gelesen hab, hab ich beschlossen, es drin zu lassen, weil es ja doch irgendwie passt. ^^;
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#43524

Im Original spricht David Tennant mit seinem schottischen Akzent, was dem Charakter von Dagobert Duck ja Authentizität verleiht ( siehe Trailer ).

Kate Micucci als Nicky passt schon ganz gut. Ich kann mich erinnern, das sie in der alten Serie eher zurückhaltend und schüchtern war. In der Neuauflage ist das wohl nicht mehr so und da passt Kate eigentlich ganz gut.

Ansehen werde ich mir die Serie auf jeden Fall aber ob auf deutsch oder englisch weiß ich noch nicht. Mir fehlen bei deutschen Übersetzungen oft die Akzente. Und wenn mal welche drin sind, dann oft zu übertrieben.

Der Admiral
Ich hab mir eher Sorgen gemacht, dass Tennant zu jung klingen könnte. Aber geht ja eigentlich.

Wie will man im Deutschen einen schottischen Dialekt hinkriegen? Das ist halt nicht sinnvoll; und das dann z.B. durch einen deutschen Dialekt zu ersetzen, wirkt dann meistens auch eher unfreiwillig komisch.
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#43496

Maas hat auf den Kalender geschaut und gesehen, dass bald Wahl ist - und da dieser Gesetzentwurf von der breiten Masse befürwortet wird (Internet darf kein rechtsfreier Raum sein), hofft er auf Stimmen.

Ich glaube ja, dass das grade den Linken noch böse auf die Füße fallen wird. Viele Linke Gruppen beachten auch nicht immer alle Regeln der Höflichkeit, wenn sie im Netz unterwegs sind, ich denke da z.B. an diverse Hetz- und Anpranger-Aktionen des Netzfeminismus oder etwa Bepöbeln von AFD-Anhängern. Da das Gesetz neutral sein muss und nicht lediglich Äußerungen, die vom Mainstream abweichen, verhindern kann, können die Opfer solcher Aktionen ebenfalls löschungen verlangen.
Richtig böse wird das natürlich, wenn die dann auch ihren Auskunftsanspruch wahrnehmen. Dann kann z.B. ein gewaltbereiter Neonazi die Daten von den Leuten verlangen, die ihn im Internet beschimpfen um das anschließend persönlich auszudiskutieren. Mit der IP-Adresse und einem Auskunftsanspruch gegen den Internet-Provider wäre dies jedenfalls möglich.
Das ist durchaus eine reale Gefahr. Es wird seine Gründe haben, dass selbst die Kahane-Stiftung vor diesem Gesetz gewarnt hat.
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#43495
"Erinnert ja ein bisschen an das heutige Jesusbild, was mit dem historischen Jesus und seinen Ansichten kaum was zu tun haben dürfte. "

Könntest du das etwas näher erläutern? Habe dazu ein paar wenige Sachen gelesen, aber wirklich viel findet man zu dem Thema nicht. Ich finds aber sehr interessant.
Man muss sich ins Gedächtnis rufen, dass Jesus eigentlich ein politischer Aktivist war, der davon überzeugt war, dass Gott die Juden bald von der Fremdherrschaft der Römer befreien würde, wenn die Juden sich durch ihr Verhalten würdig erweisen. (Reich Gottes und so.) Er war in der Hinsicht den Zeloten dieser Zeit relativ ähnlich, wobei diese ausdrücklich auch gewalttätigen Widerstand gegen die Besatzer befürworteten, um die Befreiung von der Fremdherrschaft herbeizuführen. (Die Zeloten führten dann auch tatsächlich eine Rebellion an.) Jesus war wohl eigentlich kein Pazifist ("Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!"), war aber der Ansicht, dass es den Juden nicht zusteht, selbst zu bestimmen, wann und wem Gewalt zugefügt werden sollte, das würde nämlich Gott zufallen; alles andere wäre Anmaßung.
Daher trat Jesus auch nur für die Juden ein, für Nichtjuden fühlte er sich weder verantwortlich noch wirklich mit ihnen verbunden. Er verbot seinen Jüngern, in nichtjüdischen Gegenden zu predigen, denn es ging ihm um die Befreiung der Juden. Im Markus- und im Matthäus-Evangelium wird erzählt, wie eine kanaanitische Frau ihn anflehte, ihre Tochter von bösen Geistern zu befreien, und er reagierte nicht mal, sagte sogar, dass er nur zu den verlorenen Schafen Israels geschickt wurde. Die Frau flehte weiter, und er sagt in etwa, dass es nicht richtig ist, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hunden vorzuwerfen. Er setzt also Nichtjuden mit Hunden gleich. Und die Frau antwortet: "Selbst Hunde essen von den Brotkrumen, die vom Tisch des Meisters fallen", fordert also einerseits Jesu Mitleid heraus, ohne aber andererseits das Hierarchiegefälle zwischen Juden und Nichtjuden infrage zu stellen. Erst dann lässt er sich dazu herab, ihr zu helfen. Ich denke, diese Geschichte hat tatsächlich einen wahren Kern, weil es keinen Grund gäbe, sie zu erfinden, wo sie doch eigentlich dem Bild, welches man von Jesus später zeichnen wollte, abweicht. Es passt auch zu dem Selbstbild der Juden, gerade zu dieser Zeit.
Er hilft laut NT auch noch ein paar anderen Nichtjuden, aber das passiert nur so hier und da, quasi dann, wenn er konkret mit Elend konfrontiert ist und Mitleid hat, aber er erweitert seinen missionarischen Fokus nicht auf Nichtjuden. (Diese Sache, dass seine Botschaft an alle verbreitet werden sollte, war ja erst etwas, was ihm nach der Kreuzigung zugeschrieben wurde, das kann also getrost als Fiktion betrachtet werden.) Höchstwahrscheinlich war der historische Jesus aber durchaus... nun ja, heute würde man wohl bei anderen Leuten "rassistisch" sagen.

Außerdem tendiert man heute dazu, seine Aufrufe zur Toleranz misszuverstehen und zu offen auszulegen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass er immer noch ein strenggläubiger Jude war und durchaus an all die Gebote der Torah glaubte (daher auch sein Hinweis, dass er nicht gekommen ist, die alten Gesetze aufzulösen, sondern zu erfüllen). Wenn er (anders als seine Mitmenschen) mit Sündern (Steuereintreibern, Prostituierten, Ehebrecherinnen etc.) redete, ihnen Verständnis entgegenbrachte, sie vor Steinigungen bewahrte und ihre Sünden vergab, so ändert das nichts daran, dass er immer noch erwartete, dass sie aufhören zu sündigen.
Im ganzen NT steht nichts darüber, was Jesus von Homosexualität hielt, und viele nehmen deswegen an, dass er ihnen gegenüber voll tolerant gewesen wäre. Aber er war eben auch gläubiger Jude, und da die Torah in Levitikus eindeutig männliche Homosexualität als Sünde bezeichnet, ist es anzunehmen, dass auch er sie als Sünde ansah. Warum sollte er da anders sein als seine Zeitgenossen? Das heißt im Endeffekt: Auch wenn er mit Schwulen geredet und ihre Sünden vergeben hätte, so hätte er höchstwahrscheinlich dennoch erwartet, dass sie aufhören, mit Männern zu schlafen. Ich sehe keinerlei Grundlage zu vermuten, dass er im heutigen Sinne voll tolerant gegenüber Homosexualität gewesen wäre.

Aber heutzutage projiziert man eben in Jesus das hinein, wie man ihn gerne hätte. Würde der historische Jesus heute auftauchen, würde man ihn vermutlich für ziemlich engstirnig halten.
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#43071
Bist du, mit Blick auf das NetzDG, immer noch der Meinung, dass Maas nur "beste Absichten" hat?
Mit Jurastudium und genug Grundintelligenz für ein Ministeramt sollte ihm doch klar sein, was er da für einen Zensurapparat erschaffen wird. Wie kann man sowas als gutmeinender Demokrat mit seinem Gewissen vereinbaren?
Ich denk immer noch, dass er tatsächlich glaubt, dass dieses Gesetz im besten Interesse wäre und die ganzen Befürchtungen überzogen. Ich glaub nicht, dass er insgeheim einen finsteren Plan hat, Deutschland in eine Zensurdiktatur zu führen, aber er ist nach meinem Dafürhalten eben jemand, der sehr leicht zu beeinflussen ist.
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Sag mal, freust Du Dich auch schon auf das neue DuckTales? David Tennant als Dagobert Duck...werden wir zwar im deutschen nicht haben aber es gibt ja auch englische Kanäle ^^ New Cast singt DuckTales Song.
Hm, ich bin froh, dass es 2D ist, aber der Zeichenstil ist nicht so ganz mein Fall, besonders Tick, Trick und Track sehen etwas fehlproportioniert aus. kratz.gif David Tennant als Dagobert scheint doch ganz gut zu passen (vll. kann er sich dann wieder einen Rasierer leisten biggrin.gif). Ich werd mir sicherlich dann mal ein paar Folgen angucken, aber bin noch etwas skeptisch.
Ich liebe das alte Introlied. Da denk ich zurück an meine Kindheit. 4e5dd44a.gif (Da hatte Disney bei der ersten deutschen Ausstrahlung den Text des Liedes auch nicht übersetzt, sondern einfach Thomas Anders noch mal den Originaltext einsingen lassen.)
Ich fürchte, was immer sie als neues Titellied nehmen, wird da nicht rankommen. Aber da die Neuauflage zynischer und selbstreferenzieller aussieht, dürfte das alte auch nicht passen.
(PS: Kate Micucci wirkt eh immer wie ein lustiger Cartooncharakter, das passt echt gut. XD)
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Hallo Klopfer, mich würde deine Meinung zu dem aktuellen Gesetzentwurf aus dem JuMi zum Thema "Hass und Hetze im Netz" interessieren.
#43496
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http://www.tagesschau.de/inland/linkspartei-wahlprogramm-103.html

Glaubst du, die Lügen, bis sich die Balken biegen, oder dass die nicht in die Regierung wollen?

Ich mein jetzt mal ernsthaft: Keine andere Partei neben der Linke wird sich je darauf einlassen, aus der Nato auszutreten, also wenn die Leute nicht die abs. Mehrheit bekommen, ist diese Forderung das Papier nicht wert, auf der sie gedruckt wurde.

Dieses Verlogene Gehabe in der Politik, geht mir tierisch auf'n Sack. Die Linken stellen Forderungen, von denen jeder Mensch mit 2 kommunizierenden Hirnzellen weiß, dass sie nicht erreicht werden, der Schulz stellt Forderungen, für die er in die Landespolitik müsste, aber nicht in die Bundespolitik (Bildung) und kaum einer regt sich drüber auf. Sind wir Deutschen so dumm?

BTW: Ist das hier das Russland, das die Linke so toll findet:
http://www.tagesschau.de/ausland/tschetschenien-homosexuelle-101.html
Ich weiß auch nicht, was Parteien da nun reitet, im Wahlkampf ständig Sachen zu versprechen, von denen sie schon wissen müssen, dass sie nie durchsetzbar sind. Es wäre glaubhafter, "Begrüßungsgeld für alle Bürger!" zu versprechen.
Ich denke aber, wir haben uns einfach dran gewöhnt, dass da viel Stuss erzählt wird, und regen uns deswegen nicht so drüber auf, selbst wenn wir das erkennen. "Ist halt so" und "Das wurde immer schon gemacht".

Tschetschenien ist schon ein besonderer Fall und nicht typisch für Russland (auch wenn Homosexuelle im restlichen Russland auch ziemlich gearscht sind), aber es ist schon sehr heftig, wie offen da sogar über Mord geredet wird, als ginge es ums Blumenpflücken. Die Menschenrechtsbeauftragte ist natürlich auch ein Brüller.
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http://9gag.com/gag/amYG47o

Tja, damit wäre alles zum Klimawandel gesagt ;-)
Voll logisch! ^^
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Warum heißt es eigentlich "Das Banner" und nicht "Der Banner"? Meine Verlobte stellte mir die Frage und ich kann sie nicht beantworten... Vielleicht kannst du weiterhelfen?
Es gibt oft keine richtige Logik im Deutschen, welches Genus für ein Objekt sich durchsetzt. Angeblich war bei "Banner" am Anfang auch mal gelegentlich "die Banner" gebräuchlich, bis sich "Das Banner" durchsetzte. "Der Banner" wiederum bezeichnete jemanden, der etwas bannt. kratz.gif
Es gibt also keine wirkliche Antwort darauf; im deutschsprachigen Raum können wir uns ja nicht mal drauf einigen, ob es "die Cola" oder "das Cola" heißt.
Und mit der Zeit könnte es sich ja auch ändern.
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Okay, wahrscheinlich fragen jetzt mehrere Leute was dazu oder nach deiner Meinung und vielleicht hast du das ja auch längst mitgekriegt, obwohl du ja nicht auf der LBM warst: Der SWR hat sich da kurzfristig einen veritablen Shitstorm aus den Reihen der ganzen Weeaboos eingefangen. biggrin.gif Cooler Move vom LBM-Management: Die stellten sich auf Facebook hinter (vor?) die Manga- und Cosplay-Fans. schwull.gif
Der Autor sah sich daraufhin wohl genötigt, nochmal eine Klarstellung nachzuschieben, um die Wogen zu glätten. biggrin.gif
Insiderinfo: Ich war am Sonntag dort und es gab natürlich keinerlei "pornografische Posen" zu sehen (leider pfeif.gif ), schon gar nichts, was irgendwie "jugendgefährend" wäre (die LBM-Regeln für die Cosplays sind in dieser Hinsicht ja auch eindeutig). Zwei oder drei (!) Cosplays konnte man maximal als "gewagt" bezeichnen, aber ob die so einen Text wert sind? Sicher nicht. Der Kommentar muss sich also schon irgendwie die Einordnung zwischen "schlecht recherchiert" und "Mimimi" gefallen lassen; gerade von so einem Kulturfritzen, die ja sonst immer begeistert von irgendwelchen nackigen Theaterstücken und provokanten Kunstaktionen schwärmen. hm.gif

Womit er allerdings nicht ganz unrecht hat: "A-aber Comics und Mangas sind auch Literatur!" ist halt auch eher ne Ausrede, wenn der größere Anteil der "Manga Comic Con" aus Merchandising, Animes, Videogames, anderem Kram und eben Cosplay besteht und Comics/Mangas nur wenige Stände ausmachen. Und wenn man ehrlich ist, interessieren sich die meisten Besucher der MCC-Halle überhaupt nicht für den Rest der Messe und umgekehrt (ich frag mich sowieso, wieso die alle den teuren Eintritt für die gesamte Messe zahlen, wenn sie dann doch nur 2-3 Stunden Merchandising anschauen und den Rest in der Mittelhalle rumhängen und Cosplaytreffen machen - ich hab mir zumindest alles ein bisschen angeschaut).

Deine Meinung dazu? Wäre es gerechtfertigt, die MCC auszulagern und z.B. an 2-3 Tagen vor oder nach der eigentlichen Messe stattfinden zu lassen? popcorn.gif
Das wäre totaler Quatsch, die MCC zu verlegen.
Die MCC gibt's bloß deswegen, weil der Manga-/Comic-Bereich der LBM seit über zehn Jahren regelmäßig viele junge Besucher angezogen hat. Genau das wollte die Leipziger Messe fördern und ausnutzen, indem sie im Rahmen der Buchmesse zusätzlich diese Con hat. Sie lockt junge Besucher an und setzt die Leipziger Buchmesse auch bewusst von der eher geschäftsmäßigen und trockenen Frankfurter Buchmesse ab. Es wäre also total kontraproduktiv, die MCC auszulagern. (Ich glaub auch nicht, dass sich die MCC-Besucher nicht größtenteils auch den Rest der Messe anschauen; es gibt aber auch nicht viel, was die Leute in den anderen Hallen halten würde, inklusive Bereichen, in denen man einfach mal so rumgammeln kann.)
Ein Verlegen direkt vorher oder nachher geht auch wegen der beteiligten Verlage nicht. Die Comic- und Mangaverlage sind ja nicht nur auf der Buchmesse, um die Beziehung zu den Lesern zu pflegen, sondern auch um geschäftliche Kontakte zu knüpfen, Verträge auszuhandeln und zu besprechen, Strategien abzustimmen und so weiter. Jetzt nimmt so eine Messe schon ganz schön viel Ressourcen in Anspruch. Man muss die Standmiete bezahlen, man muss den Stand selbst bezahlen, man muss die Leute, die am Stand sein sollen, auf Dienstreise schicken; gerade am Wochenende mit den Zusatzvergütungen für Sonntagsarbeit und so kommt da auch noch eine ganze Stange Geld zusammen, die das kostet. Und dann bleibt in der Vorbereitung auf die Messe viel von der normalen Arbeit in der Redaktion liegen bzw. muss vorher erledigt werden. Die MCC auszulagern und am Wochenende danach oder davor zu machen, heißt quasi, den Ausnahmezustand für den Verlag um eine Woche zu verlängern und die Kosten immens zu erhöhen. Das werden die Verlage auch nicht mitmachen. Auf die LBM können sie geschäftlich kaum verzichten; ob sie sich dann aber noch die MCC extra leisten würden, ist zu bezweifeln.

Man muss aber auch sagen: Dieses Sofa, wo diese Lesungen/Interviews etc. stattfinden, steht mitten im Zentralbereich der Messe. Da geht's immer zu wie im Taubenschlag, und auch ohne Cosplayer geht's da nicht ruhig und andächtig zu. Dass jetzt ausgerechnet die Cosplayer ihn gestört haben, find ich dann doch eher kurios. Könnte auch gut sein, dass er einfach einen Steifen gekriegt hat, sich nicht mehr konzentrieren konnte und das ganz furchtbar fand.
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#43484

Hast du die taz wirklich als seriöse Zeitung bezeichnet oder ist dir das nur so durchgerutscht?

Und hast du in ihrem Zusammenhang von Würde gesprochen?
Ich hab nur gesagt, dass der Artikel einer seriösen Zeitung unwürdig ist. Ob die taz so eine ist, ist Sache der Interpretation. biggrin.gif
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Findest du die Debatte um das ändern der Regeln für den Alterspräsidenten auch so lächerlich wie ich?
"Tolle Demokratie haben Sie da, wäre doch schade, wenn jemand die Regeln ändert, weil ihm etwas nicht passt!"
Ich find's dusslig, dass man die Regeln jetzt zu diesem Zeitpunkt ändern will. Ist doch klar, dass das als sehr leicht zu durchschauendes Manöver angesehen wird, der AfD nicht den Posten des Alterspräsidenten überlassen zu müssen.
Wenn man so was ändern will, dann zu Anfang einer Legislaturperiode, nicht am Ende, wenn die Wahlumfragen langsam eine Tendenz für die nächste Bundestagswahl ankündigen und ein unangenehmes Ergebnis nahelegen.
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Wenn das nächste mal etwas nur für Premium Mitglieder kommt, werde ich wieder Premium Mitglied.

Hab ich dich jetzt zum Schreiben motiviert?

PS: Wie viel Premium Zeit bekomme ich für einen kompletten Satz kenianischer Münzen?
Hm... wenn eine 40-Shilling-Münze dabei ist, würd ich sogar 2 Monate springen lassen. Sonst nur einen.
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Einer meiner Dozenten aus einem, äh, längst vergangenen Semester will sich mit mir auf LinkedIn vernetzen. Ich habe da keinen Account. Soll ich der Einladung zustimmen oder nicht?

Liebe Grüße
Kitschi
Kommt drauf an. Wären da noch andere, mit denen du dich auf der Seite vernetzen könntest? Wäre es von Vorteil für dich, die Verbindung zu ihm zu halten? kratz.gif
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Keine Ahnung, wie up to date du im Bereich der letzten Entwicklungen in der Physik bist, ich frag aber trotzdem mal: glaubst du, dass wir in näherer Zukunft, also sagen wir mal innerhalb der nächsten 30-50 Jahre, mit superleistungsfähigen Quantencomputern rechnen werden? Welche IT-Anwendungen würden sich wohl am stärksten verändern? (Gaming glaube ich ja eher nicht... 1b38f9e2.gif )
Ich denke, die wird's schon deutlich früher geben. kratz.gif

Das wird am meisten Einfluss auf alles haben, was irgendwie mit Verschlüsselung zu tun hat, insbesondere natürlich die Abwicklung von Bankgeschäften (zwischen Banken und zwischen Banken und Kunden) und sonstigen Zahlungsgeschäften. Nebenbei wären aber auch Geheimdienste betroffen und Firmen, die sich gegen Industriespionage wehren müssten. Es wird ja derzeit an neuen Verschlüsselungsalgorithmen gearbeitet, die nicht durch Quantencomputer leicht geknackt werden können.
Für sonstige normale Anwendungen (wie eben Spiele) sind Quantencomputer meines Wissens nicht wirklich besonders gut geeignet.
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Hast du von dem neuen Urteil zum Verkauf von steam accounts gehört ganz davon abgesehen dass ich finde das eine Frechheit ist darüber zu diskutieren ob ich etwas das mir gehört verkaufen darf ist die Urteilsbegründung einfach mal genial Ironie das hätte Mutti Merkel nicht besser gekonnt Stichwort Neuland auf wunsch könnte ich auch gern verlinken könntest du darüber mal was schreiben
Neues Urteil? fragehasi.gif Ich weiß, dass da vor drei Jahren mal eins gefällt wurde, aber gibt's da inzwischen ein neues? Hab nix mitgekriegt.
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Moinsen,

im Internet wimmelt es ja von schwierigen Rätseln, die nur ein bestimmter geringer Prozentsatz schaffen sollen. Davon hab ich auch einige gemacht und alle geschafft. Die waren aber auch alle nicht besonders schwer. Da frag ich mich schon, welche Leute da für die Statistik befragt werden? Die einzig schwierige Frage war die mit den Menschen, Häusern, Autos und Hobbies zu ordnen. Aber mit Papier, Stift und Geduld geht das auch.

Representativ stelle ich Dir mal ein Rätsel, das angeblich von einem Yale Professor "entwickelt" wurde als alternativen Intelligenztest. Ich hab jetzt nicht recherchiert ob das stimmt, einzig schon deswegen nicht, weil ich nicht erfahren will, das das stimmt. Hier das Rätsel, das angeblich nur 17% der Menschen lösen können (ich denke mal, damit sind 17% der Amerikaner gemeint), für jede Frage hast Du 10 Sekunden zum beantworten. Ist aber locker unter 10 Sekunden zu schaffen.

1. Ein Tennisschläger und ein Tennisball kosten zusammen 1,10 Euro. Der Schläger kostet 1 Euro mehr als der Ball. Was kostet dieser?

2. 5 Maschinen brauchen 5 Minuten um 5 Produkte herzustellen. Wieviel Zeit brauchen 100 Maschinen für 100 Produkte?

3. Auf einem. See wachsen Seerosen. Die Anzahl der Seerosen verdoppelt sich jeden Tag. Am 48. Tag ist der See voll mit Seerosen. An welchem Tag ist der See nur halbvoll?

Zur Unterhaltung finde ich die Rätsel immer ganz nett aber ich kann mir echt nicht vorstellen, dass nur so wenige den schaffen. Und es gibt ja ne Menge davon. Was hälst Du davon?

Und zum Abschluss noch eine Frage:

Drei Frösche sitzen auf einem Stein. Einer der Frösche entschließt ins Wasser zu springen. Wie viele Frösche sind jetzt noch auf dem Stein?

Schönen Gruß
Der Admiral
1. 5 Cent
2. 5 Minuten
3. 47. Tag
4. Drei. Noch ist der Frosch ja nicht gesprungen.

Du musst die Prozentzahlen, die da angegeben werden, nicht für bare Münze nehmen. Das ist eigentlich ein ziemlich durchschaubarer Trick, um die Leute dazu zu bringen, da mitzumachen und ihnen gleichzeitig das Gefühl zu geben, dass sie deutlich besser sind als die anderen Leute.

Das ist so ähnlich wie bei den Bildchen, die vor einigen Jahren bei Facebook eine richtige Plage waren (auch wenn solche Knobelfragen natürlich etwas schwieriger sind und meist nicht reflexartig beantwortet werden können). Da hatte ich damals auch leicht genervt das hier auf der KW-Facebook-Seite gepostet:
20170407112936_0.png
Mein Facebook-Publikum war aber zu clever dafür und hat nicht so megamäßig viel drauf reagiert. biggrin.gif
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Macht die Linke (bzw. linke Politik) den Mittelstand kaputt?
Nein. Der Mittelstand wird eher durch andere Dinge unter Druck gesetzt. Konkurrenz durchs billigere Ausland; immenser Preisdruck auch durch größere Unternehmen, wenn die mittelständischen als Zulieferer arbeiten, auch bürokratisch wird's sicherlich einige Hemmnisse geben, und für manche sicherlich nicht zuletzt auch eine zurückhaltende Kreditvergabe zur Finanzierung von Investitionen. Das sind jetzt keine Auswüchse linker Politik.
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Wer war schlimmer: Jar Jar Binks oder die Ewoks?
Ich fand Jar Jar Binks nerviger. Die Ewoks hat man wenigstens nicht verstanden.
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#42494
Kommt der Mainstream langsam wieder in der Realität an oder ist heise jetzt ein rechtskonservatives Chauvimännermagazin? wink.gif
https://heise.de/-3652060
In diesem Sinne: Happy "Equal Pay Day"! biggrin.gif
biggrin.gif
Ich war positiv überrascht von dem Artikel. Zu blöd, dass so viele andere Medien sich nicht so gut mit dem Thema auseinandersetzen und wie die Papageien einfach nur das nachplappern, was feministische Gruppen erzählen.
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Warum darfst du hier eigentlich keine Nazi-Plakate reinstellen? Ich dachte immer, der ganze Nazi-Kram (inkl. eigentlich verbotener Symbole) wäre erlaubt, wenn es um geschichtliche Bildungszwecke (oder so) geht? fragehasi.gif Das wäre ja hier eindeutig der Fall. Wäre auch gut, um die anderen Plakate besser einordnen zu können.
Ich müsste mich inhaltlich damit auseinandersetzen, damit das wirklich zweifelsfrei als Bildungsangebot verstanden werden kann. Da ist das Format ein bisschen undankbar, zumal ich das dann fairerweise bei jedem Plakat tun sollte.
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Was ist deine Meinung zu den preußischen Tugenden? Lebst du nach ihnen? Sollten sie Kindern von kleinauf eingeprügelt werden (Im übertragenem Sinne)?
Ich finde, ein Großteil der preußischen Tugenden gehört einfach zu einer ordentlichen Erziehung. Sinn für Ordnung, Redlichkeit, Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zielstrebigkeit, Gerechtigkeitssinn, Toleranz und Selbstdisziplin sind halt schon Eigenschaften, die für die gesamte Gesellschaft wünschenswert sind, um lebenswert und leistungsfähig zu sein und um als Individuum nicht unerträglich für andere zu sein. Man darf zwar nicht vergessen, dass man auch Spaß am Leben haben und erlauben sollte, aber es ist schon gut zu wissen, wie man sich zu verhalten hat (gerade im Bezug auf Redlichkeit, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit) und wann man mal mit der Fickfackerei aufhören und sich ordentlich reinhängen muss, um was zu leisten.
Und natürlich muss man schon im Kindesalter damit vertraut gemacht werden, damit es in Fleisch und Blut übergeht. Wenn jemand erst spät damit in Berührung kommt, wird es ständig zum Konflikt kommen zwischen der Gewohnheit und dem, was laut den Tugenden angemessen wäre, und da gewinnen oft die Gewohnheiten.
Ich geb zu, bei mir hapert es gelegentlich am Fleiß, aber zum Teil liegt's auch daran, dass ich dazu tendiere, so gewissenhaft über Dinge nachzudenken, dass ich mich dann kaum mehr traue, sie auch anzugehen. X_x
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Wird wird es einen Blogeintrag zu dem Animes machen Amokläufer Beitrag geben außerdem wüsste ich gerne was Yugioh mit Schwertkampf zu tun hat
Nein, wird's nicht geben. So viel Substanz war da in dem Artikel nicht, dass man viel drüber sagen könnte, abgesehen von "Ihr miesen Schreiberlinge seid eine Schande für euren Beruf".

Yu-Gi-Oh hat mit Schwertkampf natürlich nix zu tun. Aber das wissen doch die Qualitätsjournalisten vom Stern nicht.
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#43478 Ja, bin Jurist. Hab aber nur selten mit Strafrecht zu tun, da hat man zu viel mit unkultivierten Assis zu tun. Dennoch rate ich grundsätzlich davon ab, Konflikte mit Steakmessern zu lösen.
Kettensägen? fragehasi.gif

Womit hast du denn sonst zu tun?
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Warum heißt du Einbrecher nicht einfach willkommen und lädst sie zum Gespräch ein?
doofguck.gif Die können doch meist gar nicht so gut Deutsch. angsthasi.gif
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Hallo Klopfer,

wie stehst Du zu Seifenblasen?
http://illumina-chemie.de/fotos-forentreffen-2014-t3848.html#58067

Bj68
Feine Fotos. ^^ Sieht echt gut aus. (Eigentlich fehlte da noch jemand im Sailor-Merkur-Kostüm. biggrin.gif)
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Was hältst du von diesem gar nicht männerverachtenden Beitrag in der taz? emot-what.gif
"Ich habe gar keine Ahnung von der männlichen Sexualität, aber ich schreibe einen langen Artikel darüber, wie scheiße sie ist, und fordere, dass die Männer sich gefälligst ändern, anstatt das zu tun, was ihnen gefällt und für ihre Sexualpartnerinnen okay ist!" rumms.gif
So eine blöde Kuh. Man lebt Sexualität doch für sich (und seine Partner) und nicht, um Gesellschaftserwartungen zu erfüllen.
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Sind Steuern Diebstahl?
Nur die, die bei mir erhoben werden. biggrin.gif
Aber ernsthaft: Die Steuern zahlen ja für viele Dinge, von denen man direkt oder indirekt profitiert. Straßen, Feuerwehr, Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Polizei...
Nicht zu vergessen die sozialen Ausgaben, die dafür sorgen, dass wenig Leute wirklich aus Not kriminell werden, wodurch diese Ausgaben also das Leben sicherer machen.
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Stimmt es, dass in Japan schon jede zweite junge Frau in einem Porno mitgespielt hat? huh.gif
Nein. Die Schätzungen reichen so von eine von 200 bis zu eine von 50; ein Pornoproduzent behauptete mal, es wäre sogar eine von 5, aber das ist wohl deutlich übertrieben.
Es ist aber durchaus so, dass es schon nicht wenige Frauen sind. Das ist meistens aber auch nur eine kurzfristige Sache für ein, zwei Filme oder so. Vll. gibt's bald Nachwuchsprobleme wegen der geringen Fortpflanzungsraten, aber viel größer ist ja der Engpass bei männlichen Darstellern. Da gibt's wohl nur einen aktiven Pool von weniger als 100 Männern, wie ich gelesen hab.
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#43493 Wir ziehen die Weltwirtschaft runter, weil exportschwächere Länder bei uns Schulden machen? Lässt sich das Problem nicht lösen, wenn wir die mit unseren Kriegsschulden verrechnen? *hust*
1. Die Schulden sind zum allergrößten Teil Schulden bei Unternehmen, nicht beim Staat.
2. Wir haben keine Kriegsschulden mehr. Die letzte Rate für Schulden aus dem 1. Weltkrieg haben wir 2010 bezahlt. Die Reparationsfrage für den 2. Weltkrieg wurde in den 50er Jahren auf einen späteren Friedensvertrag vertagt, und den Friedensvertrag wird's nie geben, weil stattdessen 1990 der 2+4-Vertrag geschlossen wurde, der alle Fragen, die noch offen waren (inklusive der Reparationen) für erledigt erklärte, für einen Friedensvertrag also nichts mehr übrig ließ.
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Hältst du eigentlich noch fest an dem Standpunkt "Was haben die Gletscher je für uns getan?" oder hast du deine Meinung zum Klimawandel geändert?

Meine Einstellung zu dem Thema hat sich schon gewandelt (höhö), was z.T. am Weltgeschehen liegt, aber auch an Harald Lesch, dessen Argumentation zu dem Thema ich ziemlich überzeugend finde.
Ich weiß gar nicht, was du denkst, wie meine Meinung zum Klimawandel ist. kratz.gif
Wie damals schon geschrieben: Ich glaube, dass es einen Klimawandel gibt, und ich glaube auch, dass der Mensch einen großen Anteil daran hat. Ich finde es immer noch gewagt, konkrete Phänomene und Katastrophen vorherzusagen oder auf den Klimawandel zu schieben. Dieser Klimaforscher, der erzählt hatte, es würde wegen des Klimawandels in Deutschland nie wieder schneien, hat einfach Unsinn geredet. Es gibt auch Versuche, die Dürre, die den Syrienkonflikt anheizte, als Resultat des globalen Klimawandels zu sehen, was ich unseriös finde, weil das System einfach viel zu komplex ist und es gut möglich ist, dass es dafür lokale Ursachen gibt oder es einfach nur Pech war, denn das war ja nun nicht das erste Mal, dass es da ne Dürre gab.

Natürlich wird sich die Welt wegen des Klimawandels verändern, und für viele auch nicht zum Vorteil. Aber ich glaube eben auch nicht, dass die Menschheit ihn stoppen wird. Dazu ist das Problem einfach zu langfristig und wird von kurzfristigen Problemen (insbesondere Wirtschaft/Arbeitsplätze) überlagert, und selbst die Umweltschützer schießen bei der CO2-Reduzierung quer, wenn sie z.B. Atomkraftwerke abschaffen wollen. Und in Deutschland packt man tonnenweise Styropor an die Wände und tut so, als würde das das Klima retten. Bei dem ganzen Klimarettungskram, wie er momentan angegangen wird, wird derzeit mehr heiße Luft produziert als Kohlendioxid eingespart. Da ist man beim Kampf gegen FCKW cleverer vorgegangen, sodass am Ende kaum jemand auf Komfort/Technik verzichten musste oder sich mit den nötigen Ausgaben selbst ein Bein stellte.)
Deswegen denk ich immer noch, dass wir uns dran gewöhnen müssen, dass die Erde wärmer wird, und wir daraus das Beste machen sollten. Und das kann ja durchaus auch für einige Regionen Vorteile haben, wenn es wärmer wird. Es ist ja nicht das erste Mal, dass es so warm ist auf dem Planeten. Anstatt uns an die Hoffnung zu klammern, dass wir es schon irgendwie schaffen werden, das zu verhindern, sollten wir überlegen, was wir machen, wenn wir es nicht schaffen.
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Weil er ja neulich bei Twitter zur Sprache kam: was hältst du von danisch?
In vielen Sachen ist er schon gut darin, Sachen zu entlarven (etwa wenn sich da Feministinnen selbst demontieren, ohne es zu merken) und den Finger in viele Wunden zu legen. Deswegen schau ich gerne nach, was er da für Links hat.
Auf der anderen Seite hat er schon einige Einstellungen, die an Paranoia grenzen. Wenn er andeutet, dass SED-Bonzen heimlich die Macht an sich reißen würden etc., dann roll ich schon mit den Augen. Und ich glaub auch nicht, dass die Obrigkeit ihn nun für so wichtig hält, dass sie ihn gezielt auf dem Kieker hat, was er ja häufig andeutet. Auch was Sexualerziehung angeht, geht er mir zu sehr in die Richtung "Die wollen unsere Kinder alle schwul und geil machen, weil sie alles Kinderficker sind". In den Punkten blende ich ihn also doch eher aus.
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Deine Meinung zum katastrophalen (oh, jetzt hab ich's vorweg genommen) Gesetzesentwurf bezüglich "Fake News" und "Hate Speech"? Und warum feiern viele Leute den so?
Weil sie doof sind und sich voll von der Propaganda der Presse einlullen ließen, die dauernd Horrorgeschichten über diese bösen sozialen Netzwerke verbreitet haben. Wenn jemand dauernd erzählt kriegt, dass die Juden Facebookkommentare das pure Böse sind, dann wird er jubeln, wenn jemand ankündigt, endlich etwas gegen diese bösen Juden Facebookkommentare tut, auch wenn er selbst noch nie so einen zu Gesicht bekommen hat, weil das dann eben doch eher ein Randphänomen ist.

Es ist einfach nur unsinnig, dieser Gesetzentwurf. Es wird dazu kommen, dass die betreffenden Seiten jede auch nur irgendwie kontroverse Meinungsäußerung löschen werden, weil sie die Bußgelder vermeiden wollen. Einen Kommentar fälschlich zu löschen, obwohl es nicht nötig wäre, hat ja kaum negative Auswirkungen, es reicht also die simple Anwendung von ein wenig Spieltheorie, um zu ermitteln, dass man im Zweifelsfall lieber löschen sollte.
Hier wird privaten Unternehmen im staatlichen Auftrag Zensur aufgetragen, und das in einem Umfang, den der Staat selbst explizit gar nicht durchsetzen könnte, weil nun sogar Dinge getilgt werden, die gegen kein Gesetz verstoßen. Aber gegen Facebook, Twitter etc. hat man keine echte Handhabe, wenn sie einen Beitrag unnötigerweise löschen.
Die Entscheidung, ob eine Meinungsäußerung übers Ziel hinausschießt oder nicht, ist in vielen Fällen schwer. Ein Deutschtürke hat die Deutschen als "Köterrasse" bezeichnet. Ein Gericht entschied, dass das keine Volksverhetzung wäre. (Hamburger Richter facepalm.gif ) Darf ich jetzt aber nun die Türken als Köterrasse bezeichnen? Wäre das dann Volksverhetzung? Wie soll Facebook so was entscheiden, wenn sich da schon die Juristen um die Frage kloppen würden?
In Hennigsdorf wurden jetzt "asylfeindliche Aufkleber" entfernt, und die Presse lässt es so anklingen, als würde dort zum Negerklatschen aufgerufen werden. Was stand denn nun drauf?
Unsere Stadt - Unsere Heimat - Unser Auftrag
Kriminelle Ausländer raus
Wir packen es an !!!
Den Aufkleber kann man durchaus ziemlich eklig finden, gerade in seiner unterschwelligen Andeutung, gewalttätig zu werden. (Und wegen des Plenkens, aber das kann auch nur bei mir so sein.) Auf der anderen Seite kann ich mir durchaus vorstellen, dass ein Anwalt vor Gericht argumentieren könnte, dass "Kriminelle Ausländer raus" durchaus Regierungslinie ist und der Rest als Aufruf an die Regierenden verstanden werden kann. Ich wage nicht vorherzusehen, wie da ein Urteil aussehen könnte.
Aber Facebook würde ganz nachvollziehbar so etwas löschen, wenn es bei denen auftreten würde. Sie hätten ja kaum eine andere Wahl.

Zusätzlich ist es natürlich besonders beknackt, sich einerseits darüber aufzuregen, wenn Facebook gewisse Bilder löscht, weil da nackte Brüste oder Kinder drauf sind, und andererseits zu fordern, dass sich eine internationale Website mit Sitz in USA und Irland an deutsche Gesetze hält. Wie soll man dann dagegen argumentieren, wenn die Türkei Facebook und Twitter zwingt, Postings von kurdischen Aktivisten zu löschen? Wie soll man dagegen argumentieren, wenn China unter Verweis auf die deutsche Praxis ebenfalls verlangt, dass Postings über das Massaker am Platz des himmlischen Friedens gelöscht werden müssten, weil sie gegen chinesisches Gesetz verstoßen? Von Nordkorea will ich gar nicht anfangen. Und was, wenn ein Land z.B. konsequent Bilder von nackten Kindern verbietet und somit auch auf der Löschung des Fotos aus dem Vietnamkrieg besteht?

Der Maas ist Jurist, der müsste all diese Probleme 20 Kilometer gegen den Wind riechen und deswegen den ganzen Gesetzentwurf durch den Aktenvernichter jagen. Aber entweder ist es ihm scheißegal und er prügelt es trotzdem durch, oder er ist unfähig und sieht es nicht. Und beides wären gute Argumente dafür, ihn aus dem Amt zu jagen.
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Was hältst du hiervon? Ist der Islam nur missverstanden?
Das Thema ist komplizierter, als in dem Artikel angedeutet wird.
Der Koran selbst ist nicht sehr deutlich, was Homosexualität angeht. In der Erzählung von Lot (der mit Sodom und Gomorrha) im Koran steht (Sure 7:80-84):
Und (Wir sandten) Lut, als er zu seinem Volk sagte: „Wollt ihr denn das Abscheuliche begehen, wie es vor euch niemand von den Weltenbewohnern begangen hat? Ihr laßt euch doch wahrlich in Begierde mit den Männern ein anstatt mit den Frauen. Aber nein! Ihr seid maßlose Leute.
Die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sagten: „Vertreibt sie aus eurer Stadt! Das sind Menschen, die sich rein halten."
Da retteten Wir ihn und seine Angehörigen, außer seiner Frau; Sie gehörte zu denjenigen, die zurückblieben.
Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen. So schau, wie das Ende der Übeltäter war!

Das deutet zumindest an, dass Mohammed sich dessen bewusst war, dass Homosexualität zumindest in der Überlieferung als Sünde galt. Die arabischen Wörter für Analverkehr (mit einem Mann oder einer Frau, die nicht Ehefrau oder Sklavin ist) und Knabenliebe (Liwat) und die, die das praktizieren, leiten sich auch von "Lot" bzw. "Lut" ab. Es gibt aber keine konkrete Strafe im Koran explizit für Homosexualität (lediglich für Liwat, was ja nicht so eindeutig ist), aber dass sie von Gott nicht wirklich erwünscht ist, kommt schon raus.

In der islamischen Welt beziehen sich die Gelehrten zur Begründung der Ablehnung der Homosexualität auf einige Hadithe, in denen recht deutlich gesagt wird, dass Mohammed Schwule ablehnte und sie verfluchte. Es gibt auch eine Stelle, nach der Mohammed sagte, dass diejenigen gesteinigt werden sollten, die das tun, was Lots Volk getan hat. Das ist wiederum nicht sehr deutlich (weil die ja noch mehr getan haben als nur so was), aber ich finde es etwas weit hergeholt zu behaupten, dass sich das nur aufs Gastrecht beziehen würde. Die Geschichte um Sodom und Gomorrha war ja damals allgemein bekannt. Die Juden haben sie erzählt, die Christen haben sie erzählt, und jedes Mal war das Augenmerk nicht nur darauf, dass die Bewohner der Städte nicht nur das Gastrecht mit Füßen getreten haben, sondern auch ganz schön pervers waren. Und nun soll Mohammed sich einfach nur auf das Gastrecht beziehen und das nicht mal konkretisieren? Woher sollten seine Zuhörer dann wissen, dass er sich nur aufs Gastrecht bezieht, wenn doch alle anderen, die darüber reden, auch das hemmungslose Rumficken meinten? Das ist also nicht sehr überzeugend, und meines Wissens treten auch fast nur westliche Islamwissenschaftler für so eine Interpretation ein, was mich dann eher glauben lässt, dass da der Wunsch der Vater des Gedanken ist, heutigen Islamisten sagen zu können, dass sie falsch lägen.

Dass es bis in die Neuzeit keine Verurteilung von Homosexualität im Islam gegeben hätte, ist schlichtweg falsch. Ibn al-Jawzī tat es im 12. Jahrhundert, Al-Nuwayrī im 14. Jahrhundert, und die Hadithe sind ja auch noch älter.
Es ist richtig, dass es dennoch in den Gebieten eine gewisse Romantisierung von homosexuellen Verhältnissen gab, was sich auch in der Kunst äußerte. Dennoch sollte man da jetzt nicht den Fehler machen, das mit absoluter Toleranz gleichzusetzen, zumal den Leuten durchaus bewusst gewesen sein dürfte, dass das eigentlich von Allah nicht so gern gesehen wird. Es gab auch im Mittelalter verschiedene islamische Rechtsschulen, die Strafen konnten also von milde bis Todesstrafe eine ganz schöne Bandbreite einnehmen. Oft wurde auch eher der Analverkehr an sich und nicht die Zuneigung zu einem Mann als die eigentliche Sünde angesehen, insbesondere, wenn man der Penetrierte war. In den meisten Fällen herrschte wohl aber eine "Wo kein Kläger, da kein Richter"-Mentalität, also dass man üblicherweise eher wegguckte, wenn sich nicht jemand explizit beschwerte oder man jemandem ans Zeug flicken wollte.
Ein großer Teil der Literatur mit diesem Thema im Mittelalter und der frühen Neuzeit preist auch nicht unbedingt Homosexualität an sich, sondern die Knabenliebe. Und generell scheint ein Hierarchieunterschied immer eine große Rolle zu spielen, ähnlich wie im Römischen Reich: Auch dort war Homosexualität nur geduldet, wenn sie z.B. zwischen Mann und Knabe oder zwischen Bürger und Sklave stattfand; zwei männliche Bürger, die miteinander verkehrten, konnten schwer bestraft werden.

Dass Strafen für Homosexualität durchaus keine neue Erfindung waren, sieht man auch daran, dass das Osmanische Reich Homosexualität 1858 dekriminalisierte, was ja nur dann möglich ist, wenn es vorher im Kalifat strafbar war.

Von daher ist es nicht richtig zu sagen, dass "der Islam" Homosexualität gegenüber aufgeschlossen sei. Im besten Fall ist er gleichgültig, im schlechtesten Fall lehnt er ihn kategorisch ab. Viel von dem, was heute (gerade von westlichen Akademikern) geschrieben wird, scheint häufig dem Grundsatz unterworfen zu sein, dass wir Geschichte so interpretieren müssen, dass sie unsere heutigen Ansichten bestätigt, anstatt eine korrekte Vorstellung von den tatsächlichen historischen Gegebenheiten zu haben. (Erinnert ja ein bisschen an das heutige Jesusbild, was mit dem historischen Jesus und seinen Ansichten kaum was zu tun haben dürfte. biggrin.gif) Ich find's schon etwas anmaßend, wenn sich westliche Islamforscher hinstellen und mit absoluter Autorität erzählen wollen, dass irgendwelche in der islamischen Welt verbreiteten (und von vielen dortigen Gelehrten auch vertretenen) Einstellungen ja ganz gegen die Religion wären.
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#43487 - was hat dich zu der Aussage mit dem Server bewogen? Einfach nur ein Witz oder gibt es da irgendeinen Zusammenhang?
Ich hatte halt den Bogen zu PewDiePie geschlagen, und ich find's korrekt, dann auch anzumerken, wenn es gewisse Verbindungen gibt, damit nicht irgendwann jemand sagen kann, ich hätte das unter den Tisch fallen lassen und es wäre der eigentliche Grund, wieso ich mich für ihn ausspreche. Halt ein bisschen Transparenz.
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#43485 - kannst du mir mal bitte erklären, warum man unbedingt Schulden machen muss, wenn man Sachen kauft? Wie kommt man da überhaupt drauf? Ich wäre nie im Leben darauf gekommen, dass andere Länder / Unternehmen aus denen Schulden bei uns machen, wenn sie Dinge von uns kaufen. Warum sollten sie auch? Wo ist das gute, alte "Du gibst mir Geld, ich gebe dir Sachen." hin?
Jede Verbindlichkeit ist eine Schuld. Die muss nicht unbedingt heißen, dass man tatsächlich beim Lieferanten in der Kreide steht (oft wird das ja auch über Banken finanziert und so) oder es nicht aus Rücklagen bezahlen kann.
Im Endeffekt heißt es aber trotzdem: Wenn ein Land mehr importiert, als es exportiert, dann wachsen seine Schulden. (Dummerweise kannst du halt, wenn du eine Fabrik baust, nicht auf den Kauf der Maschinen verzichten, die dir erst erlauben, mit der Fabrik Geld zu verdienen, mit dem du die Maschinen bezahlen könntest.) Umgekehrt heißt das auch, dass das Land, was mehr exportiert als importiert, den anderen Ländern Kredit gibt, auf Kosten der Investitionen im eigenen Land.
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Gnihihi 07baa27a.gif
(Sorry für Dailymail. Ich weiß, die sind grässlich...)
kicher.gif Offenbar waren die Löwen Atheisten?
(Ich stelle fest, dass die Seite, die als Quelle angegeben ist, den Artikel inzwischen nicht mehr online hat. Also wohl doch ne Ente?)
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#43479
Oder einfacher ausgedrückt: Wenn man auf dem Mond einen Stein fallen lässt, dann fällt der auf den Mond, nicht auf die Erde. Schwerkraft sei dank. biggrin.gif

Alibifrage: hast du den "Marsianer" gelesen/gesehen? Wie fandest du ihn?
XD.gif Das ist ja nur ein Teil des Problems.

Nein, hab ich nicht. Ich hab mir vorgenommen, zumindest den Film zu schauen, aber dazu kam ich noch nicht. Bin aber schon mal schwer begeistert vom Raumanzug. biggrin.gif
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#43487 PewdiePew zahlt deine Seite? Seit wann? Und warum?

Was hälst du eigentlich von Don Alphonso? Den hast du hier ja schon mehrfach erwähnt... Ich lese ihn sowohl in der Faz als auch in seinem Privatblog sehr gerne. Auch wenn ich seine Meinung nicht immer teile ist er meiner Meinung nach einer der talentiersten Schreiber, die es aktuell im deutschen Journalismus gibt.

Was hälst du generell vom Schreiben als Kunstfigur so wie unter anderem er das praktiziert? Er weist ja mehrfach darauf hin, dass er in Wirklichkeit viel netter ist als im Internet.
Offenbar lasten die PewDiePie-Community-Seiten die Serverkapazitäten nicht aus, und deswegen werden kleine und mittlere Projekte, die den Mitarbeitern gefallen, gerne mal so gesponsert. smile.gif Der Umzug auf den Server fand letztes Jahr im Mai statt, somit konnte ich dann weg von 1&1. victory.gif

Ich les Don Alphonso auch recht gern, auch wenn ich seine Meinung ebenfalls nicht immer teile. Was ich nur etwas ermüdend finde, sind oft seine Reiseerzählungen, wenn er wieder davon schwadroniert, durch welche Dörfchen in den Alpen er nun wieder geradelt ist.
Ich denke, eine Kunstfigur entsteht in gewisser Weise schon fast automatisch, wenn man dieses Schreiben von Kolumnen regelmäßig betreibt, weil man sich dafür meist in eine bestimmte Stimmung bringt, die diverse Charaktereigenschaften besonders betont und andere eher unter den Tisch fallen lässt. Inwieweit sie dann dem Original noch ähnlich ist, lässt sich durchaus steuern, aber ich glaube nicht, dass man allein aus den Texten eines Kolumnisten ein halbwegs vollständiges Persönlichkeitsbild erhalten kann. Und bei Margarete Stokowski und Sibylle Berg hoffe ich das sogar, denn bei so viel Schwachsinn, wie die schreiben, da wäre es wirklich traurig, wenn sie real gar keine Eigenschaften hätten, die sie für ihre Mitmenschen erträglich machen.
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#43477
Persönlich kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen, warum man überhaupt Doppelnamen vergibt, oder aber auch durchaus geläufige Namen mit dann veränderter Schreibweise (Vincent --> Vinzent), oder noch schlimmer: Namenkonstellationen die absolut unpassend sind (Mohammed Schmidt).
Eine Familie Schlüpfa wollte ihre frisch geborene Tochter Rosa nennen....Weil es doch lustig ist.
Hier hat dann Gott sei Dank das Standesamt nen Riegel vorgeschoben, weil das Kind sich sonst wohl schon in der Grundschule vom nächsten Haus geworfen hätte wegen der ganzen Piesackerei.
Oft bekommt man das Gefühl Eltern hassen Ihre Kinder bevor diese geboren sind oder denken nur von 12 bis Mittag.
Scheinbar wird gerne vergessen dass das Kind sein Leben lang mit dem Namen leben und klar kommen muss, deswegen sollte man da vielleicht ein wenig mehr darüber nachdenken.
Der "Vinzent" muss jetzt sein Leben lang sagen: "Vinzent mit Z"!
Doppelnamen sind meist sehr lang, schon blöd wenn der Nachname auch nicht gerade kurz ist.
Ich habe meine Tochter Emma genannt. Nein, nicht wegen Emma Stone/Watson/Bunton.
Der Name wurde mal in einer Sitcom (Friends) genannt und gefiel mir.
Kurz und knapp, Verballhornung eher unwahrscheinlich, bekannte Schreibweise, nicht in den Top 100 und da mein Nachname recht lang ist, ist die Gesamtlänge nicht so extrem.
Davon ab ist sie schon 2004 geboren, da war der Name nicht der Mode unterworfen, das kam dann (leider) 1-2 Jahre später.
Mein Sohn heißt Tian. Hier gabs aber Bedingungen zu beachten:
Mein Frau ist Chinesin und daher musste es auch schon ein Name sein der auch von Chinesen gesprochen werden kann, dort verhältnismäßig geläufig ist und natürlich auch dort nicht als Witz oder ähnliches zu verstehen ist.
Passenderweise werden auch nicht drei Hände nach oben gehen wenn die Lehrer später mal den Namen ausrufen.
Wer schon mal vom Tian’anmen-Platz gehört hat, weiß woher der Name kommt.

Klopfer, wie würdest DU deine Kinder nennen?
Hm, war Emma nicht schon wegen Emma Bunton um die Jahrtausendwende rum mal kurz recht beliebt? kratz.gif Die Spice Girls waren ja 2004 schon längst wieder Geschichte...

Die Frage nach den Namen meiner hypothetischen Kinder hatte ich mal ganz früh beantwortet, aber so wirklich weiß ich immer noch nicht, was ich da so nehmen würde. Benjamin? Alexander? Jan? Halt so ziemlich normale Namen. kratz.gif Bei Mädchen müsste ich wohl aufpassen, was ich der Kindesmutter da vorschlage... "Wie wäre es mit Nella oder Caprice?" "WIR WERDEN UNSERE TOCHTER NICHT NACH DEINEN LIEBLINGS-PORNODARSTELLERINNEN BENENNEN! fluch.gif" blush.gif
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#43485 "Wenn deutsche Unternehmen oder die deutsche Regierung mehr im Inland investieren würden" Warum machen sie das denn nicht?
Bei den Unternehmen ist es teilweise so, dass sie immer noch unsicher sind, ob sie sich das leisten sollten, weil sie bezweifeln, dass es dauerhaft so gut bei ihnen weitergeht. Zum großen Teil ist es aber auch, dass Investitionen den Profit schmälern und die Unternehmen dann nicht mehr so gut aussehen würden. Also wird konsequent auf Verschleiß gefahren.
Und die Bundes- und die Länderregierungen haben Schiss, dass sie dann wieder Schulden machen müssten, obwohl sie derzeit echt günstig Kredite bekämen, und das Volk findet es total doof, wenn das Land Schulden macht. Rein objektiv hätte Deutschland bei seiner Wirtschaftskraft aber keine Probleme, höhere Schulden zu verkraften (Japan ist jenseits von gut und böse, was die Schulden angeht, aber das Land bricht auch nicht zusammen), zumal die öffentlichen Investitionen sich oft genug mehrfach auszahlen und im Endeffekt mehr bringen.
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Warum retweetest du einen Artikel bezüglich Fettlogik überwinden? Bist du da eher zufällig drauf gestoßen, wegen der Rezensionsgeschichte? Hätte nicht erwartet, dass du dich mit dem Thema beschäftigst.
Ich kenn die Comics von Erzählmirnix von Twitter und Facebook, daher wusste ich sowieso, dass sie auch "Fettlogik" gemacht hatte. Auf den Blogeintrag kam ich aber dank eines Tweets von FAZ-Kolumnist Don Alphonso.
Ich fand den Text sehr bestechend, weil er gut illustrierte, wie in der dort erwähnten Rezension Zitate aus dem Buch aus dem Zusammenhang gerissen wurden, um eine schon vorher existierende negative Meinung zu unterfüttern und somit die Ablehnung anderen gegenüber zu begründen, was ich sehr unfair finde, weil der Autor des Buches sich gegenüber den Lesern der Rezension gar nicht gegen diese Darstellung wehren kann. So etwas hab ich aber nicht nur im Buchbereich schon öfter gesehen, auch in anderen Zusammenhängen passiert so was. Ich denke da bloß an den Skandal um PewDiePie, wo seine Aktionen auch vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen wurden, um ihn als Nazi hinzustellen, und er sich bloß über seine Videos wehren konnte, während angebliche Qualitätsmedien wie Wall Street Journal und Guardian eine Hexenjagd auf ihn veranstalteten, die dann u.a. auch J.K. Rowling zu dussligen Tweets verleiteten, weil sie auch nur die Fetzen kannte, die auf diesen Seiten verbreitet wurden.
(Und nein, das sag ich nicht nur, weil PewDiePie den KW-Server bezahlt.)
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Ziehen wir echt die Weltwirtschaft nach unten wie hier gesagt wird?
Da ist durchaus viel Wahrheit dabei. Natürlich haben die deutschen Unternehmen recht, wenn sie sagen, dass der Exporterfolg ihrer Produkte auf der Qualität beruht. Und die deutsche Regierung hat recht, wenn sie darauf hinweist, dass sie ja nichts für die Abwertung des Euro kann, da der Grund darin in der Niedrigzinspolitik der EZB liegt, die dafür auch von der Bundesregierung kritisiert wird.

Aber das berücksichtigt ja nur die Exporte. Das Problem ist nicht so sehr, dass die Exporte so groß sind, sondern eher, dass die Importe so gering sind.
Man muss sich eines verdeutlichen: Wenn andere Länder (bzw. Unternehmen dort) deutsche Produkte kaufen, heißt das, dass sie bei den Deutschen Schulden machen (und ich meine damit nicht nur Staatsschulden oder Schulden der öffentlichen Hand, sondern auch Schulden, die ausländische Unternehmen bei deutschen Unternehmen haben).
Die müssen aber irgendwie getilgt werden, das heißt, die anderen brauchen die Möglichkeit, ihre Produkte auch zu verkaufen, ansonsten werden die Schulden, die andere bei den Deutschen haben, immer größer und immer mehr zu einem Problem. Und da lässt Deutschland den Rest der Welt ziemlich hängen, weil die Nachfrage in Deutschland viel zu gering ist.
Wenn deutsche Unternehmen oder die deutsche Regierung mehr im Inland investieren würden (was ja auch nötig wäre, unsere Infrastruktur ist in echt schlechtem Zustand und muss dringend erneuert und modernisiert werden), würden zwei Dinge passieren:
1. Man würde mehr Produkte und Dienstleistungen aus dem Ausland beziehen und somit denen helfen, eine gesündere Wirtschaft aufzubauen.
2. Wenn deutsche Produkte und Dienstleistungen im eigenen Land nachgefragt werden, haben Konkurrenten im Ausland die Chance, ihre Sachen bei anderen Kunden im Ausland loszuwerden, weil die deutschen Anbieter nicht mehr den gesamten Bedarf decken können.
Der Vorteil für uns wäre dann wiederum, dass ausländische Firmen, die wachsen, auch wiederum bessere Kunden und Anbieter für uns und unsere Unternehmen wären. Und eine stabilere Realwirtschaft in anderen Ländern würde auch politische und finanzwirtschaftliche Stabilität befördern.
(Es würde übrigens auch helfen, wenn in Deutschland höhere Löhne gezahlt werden würden, da die private Binnennachfrage dadurch ebenfalls steigen würde. Gemessen an der Produktivität sind die Deutschen - gerade bei dem schwachen Euro - viel zu gering bezahlt.)
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