Frag den Hasen

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#42456
Ich raffe das einfach nicht. Wie kann es sein das (vornehmlich) Frauen nicht in der Lage sind rational zu denken und einfach mal die Fakten betrachten?
Genau das gleiche Theater wie vor 2,5 Jahren bei der Brüderle-Geschichte und der daraus entstandenen Sexismusdebatte.
Scheißegal das eine Belästigung im höchsten Grade subjektiv zu betrachten ist, der Typ hat etwas gemacht wovon sich eine Frau belästigt fühlt, also ist er ein Schwein und betrachtet Frauen nur als Objekte...blablabla
Bei mir manifestiert sich langsam der Gedanke das Frauen, die bewusst Falschaussagen machen, mindestens genauso bestraft werden sollen wie der meintliche Täter im Falle einer Verurteilung...
U.a. Aus diesen Gründen tue ich manchmal auch schwer damit Frauen in gewissen Jobpositionen zu sehen, auch wenn diese fachlich absolut top sind, da Ihre Denkweise ja mehr auf Gefühlsebene basiert als auf einer sachlichen (dies mal so am Rande)...
In dem Film "Wehrlos - Die Tochter des Generals" sagte einer der Protaganisten: "Vergewaltigung ist es, wenn man mit einer Frau Sex hat und sie hinter sagt sie wollte nicht"

Auch wenn DU das in Deiner Kolumne "Gewalt gegen Frauen" schon gesagt hast, würde mich Deine Meinung hierzu interessieren :-)
Ich hab inzwischen so viele Männer kennengelernt, die auch nicht rational denken können, dass ich nicht glaube, es wäre eine speziell weibliche Eigenart.
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass sich Frauen (und Männer auch) über unerwünschte Anmachen ärgern und gerne wollen, dass das aufhört, aber das wird halt nur über längere Zeit geschehen, in denen sich die Einstellungen entsprechend entwickeln. Zumal das Problem ja wirklich ist, dass es eine sehr subjektive Sache ist, ob eine Anmache nun inakzeptabel ist oder nicht. Wenn der Typ ganz nach dem Geschmack der Frau ist, wird eine Anmache ganz anders wahrgenommen als von einem, den sie unattraktiv findet, obwohl der haargenau die gleiche Masche benutzt. Daraus kann man folgern, dass die eigentliche Übeltat ja nicht das Anbaggern ist, sondern dass man nicht dem Beuteschema der Zielperson entspricht, und das kann man wohl kaum irgendjemandem ernsthaft übelnehmen.
Das hat man ja auch in Datingportalen rausgefunden: Zwei Profile exakt gleich, nur bei dem einen ein Foto von einem männlichen Model, bei dem anderen eher so ein Durchschnittstyp, und genau die gleichen Aktionen, Botschaften etc. Bei dem einen sind die Frauen voll drauf angesprungen, bei dem anderen wurde der geblockt oder gar gemeldet. Daraus kann man keine allgemeine Verhaltensregel ableiten, insofern sehe ich nicht, wohin der Kreuzzug führen soll. Solange manche Menschen mit plumpen Anmachen Erfolg haben, solange wird man auch plumpe Anmachen nicht ausrotten können.

Und was Vorwürfe von Vergewaltigung oder sexueller Nötigung angeht, die erwiesenermaßen falsch sind und aus bösartigen Motiven heraus erhoben wurden, so sollte man schon mindestens wegen falscher Verdächtigung und evtl. Freiheitsberaubung Anklage erheben. Wenn es ein Missverständnis war und jemand einen Filmriss hat, gut, da muss Knast nicht sein.
Aber es muss eben auch klar sein, dass man ein Einverständnis zum Sex nicht nachträglich zurückziehen kann, nur weil man während des GVs betrunken war, dass es auch nicht so sein kann, dass bei zwei Besoffenen, die geil übereinander herfallen, der Mann als Triebtäter und die Frau als Opfer gilt, und dass man im Falle eines Filmrisses nicht automatisch davon ausgehen kann, dass Sex (wenn er denn erfolgt ist) tatsächlich erzwungen wurde, weil man ja während dieser Zeit, die einem später in der Erinnerung fehlt, in den meisten Fällen durchaus bewusst Handlungen vorgenommen hat und nicht einfach im Alkoholkoma wehrlos in seiner Kotze lag.

Natürlich hat man bei Vergewaltigungen, bei denen es keine körperlichen Verletzungen und auch keine eindeutigen Filmaufnahmen gibt, immer ein Beweisproblem. Aber da kann halt nicht die Lösung sein, dass wir die grundlegenden Prinzipien unseres Rechtsstaates aushölen und einfach Leute einknasten, weil sie beschuldigt wurden. (Ist ja auch in den USA im Diskurs sehr verbreitet, dass diese Unschuldsvermutung einfach mal als besonders fiese Methode geächtet wird, um angebliche Opfer zum Schweigen zu bringen. Und dann noch diese unglaublich furchtbare Frau, die tatsächlich behauptet, Männer könnten ja aus dieser Erfahrung, unschuldig einer Vergewaltigung bezichtigt zu werden, auch noch was mitnehmen.)

Wenn Frauen durch ihre Kompetenz in eine gewisse Position gekommen sind, hab ich üblicherweise aber schon Vertrauen darin, dass sie auch rational entscheiden können, zumindest, wenn es eine Position ist, die was mit Rationalität zu tun hat. Die Mitgliedschaft von irgendwelchen Anti-Mobbing-Komitees von Twitter, Facebook etc. gehört natürlich nicht dazu. ^^;