Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie



Hier gibt's kurze Kommentare, Links und Bilder - nicht nur von Klopfer selbst.

Hier steht, wie du selbst etwas posten kannst. Bitte beachte dabei die Regeln.

Zurück zur Hauptseite der Deponie


#1726 von tu[ks].

Ministerpräsidentin Malu Dreyer gibt nach SPIEGEL-Informationen ihr Amt auf. Ihr Nachfolger soll Arbeitsminister Alexander Schweitzer werden.


Selbst Putin ist gewählter. Demokratie am Limit. Fick dich, SPD.

Link: [https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rheinland-pfalz-malu-dreyer-tritt-zurueck-alexander-schweitzer-wird-nachfolger-a-6231ac93-d017-4e01-a4ae-d8a162eb0b0b]
-2 Punkt(e) bei 6 Reaktion(en)
Dir hat's gefallen? Dann erzähl deinen Freunden davon!

Klopfer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ministerpräsidenten werden ja eh nie direkt gewählt, sondern dann vom Landtag, was hier auch passieren muss, insofern macht das jetzt keinen so dicken Unterschied.

2
Geschrieben am
(Geändert am 20. Juni 2024 um 0:25 Uhr)
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

Widerspricht jetzt meinem Argument halt nicht.

0
Geschrieben am
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

Klar kann man die Website eines Anderen (hier: Klopfer) missbrauchen, um eine Ministerpräsidentin unter Missachtung jeder Grundmenge Anstands anzusabbern. Ganz unabhängig von meiner eigenen politischen Präferenz - auf die du im Affekt ganz sicher nicht ansatzweise kommen wirst, auch wenn's deiner Schublade genehm wäre - stelle ich nur fest: wenn ich in irgendeinem Text so einen plumpen Scheiß lese, ist der Tab direkt wieder zu. Na ja, im vorliegenden Fall nicht (ich musste ja noch kommentieren); aber den Rest des Textes habe ich trotzdem übersprungen.

Was sollte Frau Dreyer denn deiner Meinung nach bitte tun, wenn Sie sich außer Stande fühlt, weiter Ministerpräsidentin zu sein? Wo genau hat sie undemokratisch verhalten? Oder geht es um ihren Nachfolger, ich verstehe die Kritik nicht.

4
Geschrieben am
Karteileiche
Kommentar melden Link zum Kommentar

So ich wie das bisher mitbekommen habe, hat sie ihn als ihren Nachfolger vorgeschlagen, aber da er ja vom Landtag gewählt werden muss, kann man in keinster Weise von undemokratisch reden.

2
Geschrieben am
Grunty
Kommentar melden Link zum Kommentar

@mischka
Wirkt jetzt schon ein wenig butthurt auf mich, in jedem Fall mindestens ungewohnt bei dir.
Ich hole schonmal das Popcorn für euren Kleinkrieg :)

Ich verstehe aber auch nicht, was jetzt hier genau undemokratisch ist und freue mich auf baldige Auflösung.

1
Geschrieben am
Gast
Kommentar melden Link zum Kommentar

War ja damals in Hessen bei Robert Koch und der Nachfolge Volker Bouffier genauso, und wer weiß wo noch überall. Das entkräftet nicht die Anschuldigung, dass es sich um einen undemokratischen Prozess handelt, ist nur eine Anmerkung, dass es in unserem System so vorgesehen ist. Wir haben uns für eine indirekte Demokratie entscheiden. Das ist immer noch eine Demokratie, man kann sich fragen, ob eine direkte Demokratie nicht noch demokratischer ist, das können wir gerne diskutieren. Dennoch, im aktuellen Fall gibt es einen Wählerwillen, der sich durch die Zusammensetzung des Parlamentes ausdrückt und darüber indirekt hat der Ministerpräsident die Mehrheit des Wahlvolkes hinter sich. Man könnte sagen, ich habe die SPD aber nur gewählt, weil ich die Malu so toll finde. Dann sollte man sich besser über das politische System informieren, in dem man sich befindet und seine Entscheidungen überdenken.
Die Form, die wir uns ausgesucht haben, führen eben dazu, dass der Ministerpräsident eine Mehrheit hat, mit der er dann auch regieren kann. Würden wir Parlament und Präsident getrennt wählen, dann könnte sich der Fall ergeben, dass die Regierung keine Mehrheit hat und de facto handlungsunfähig ist. Das hatten wir mal im Kaiserreich, hat zu Stillstand und Notgesetzten geführt, irgendwie nicht so geil.
Insofern kann ich mit dem erwähnten Vorgehen leben. Man kann sich dann als Wähler fürs nächste Mal natürlich überlegen, wenn man sehr davon enttäuscht ist, eine Partei zu unterstützen, die das System entsprechend verändern will.

4
Geschrieben am
ZRUF
Kommentar melden Link zum Kommentar

Verstehe jetzt auch nicht, was daran jetzt auffällig undemokratisch sein soll. Immerhin ist das nicht unüblich, wenn der aktuelle Regierungschef ausscheidet.
Gerade bei Dreyer muss man dazu sagen, dass sie an MS erkrankt ist und es von daher auch gesundheitliche Gründe haben kann, warum sie ausscheidet.

0
Geschrieben am
VargK
Kommentar melden Link zum Kommentar

Der Rechtsstaat hat mal überhaupt gar nichts mit der Nachfolgeregelung von Ministerpräsidenten zu tun.

Und wenn du so argumentieren willst, ist Putin auch gewählter als Scholz. Denn Scholz wurde von gar keinem Bürger zum Kanzler gewählt.

Beide wurden allerdings in ihrem Wahlkreis direkt gewählt. Somit geht deine "Kritik" irgendwie ins Leere.

0
Geschrieben am
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Grunty: Das tut mir leid, so sollte es nicht rüber kommen. Ich wollte nur demonstrieren, dass es leicht ist, jemandes Meinung mit derartig leeren Argumenten zu kritisieren. Das die Argumente auch dann genauso gut bzw. schlecht funktionieren, wenn man den Kern des angegriffenen Verhaltens wahllos austauscht, zeigt, wie Inhaltsleer dieser sind.
Ich habe weder die Zeit, noch die Lust verletzt zu sein, weil im Internet jemand anderer Meinung ist. Sorry, dass es falsch rüber kam.

1
Geschrieben am
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

Wenn mischka meinen Beitrag wenigstens vorher gelesen und verstanden hätte, würde er nicht schreiben, ich hätte eine Ministerpräsidentin "angesabbert". Nur der Umstand, dass der Nachfolger schon ausgeklüngelt ist, und wie immer ohne Einflussmöglichkeit seitens der Wähler, schien mir kommentierenswert zu sein.

Aber gut, mischka ist bisher nicht durch Weisheit aufgefallen.

1
Geschrieben am
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Gast:

Wir haben uns für eine indirekte Demokratie entscheiden.


Also ich habe mich nicht dafür entschieden. Wann hatte ich diese Option überhaupt? "Das System ist halt so" ist jetzt nichts, was ich für eine gute Entschuldigung halte - und vor allem nicht für einen Grund, das System nicht grundlegend zu kritisieren.

Auch das ist ja Demokratie: Dass man bestehende Prozesse als scheiße aufzeigen darf.

1
Geschrieben am
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

Nur der Umstand, dass der Nachfolger schon ausgeklüngelt ist, und wie immer ohne Einflussmöglichkeit seitens der Wähler, schien mir kommentierenswert zu sein.
Jetzt kommt der Schock für dich: Diese Einflussmöglichkeit gab es nie, weil wir in einer indirekten Demokratie leben. Auch auf die Wahl von Malu Dreyer hatte der Wähler keinen Einfluss, sondern nur auf die Zusammensetzung des Landtages. Insofern verstehe ich dein Problem nicht. Dein Vergleich mit Putin ist dabei so abwegig, dass es dir eigentlich selbst klar sein sollte.
Wenn mischka meinen Beitrag wenigstens vorher gelesen und verstanden hätte, würde er nicht schreiben, ich hätte eine Ministerpräsidentin "angesabbert".
Aber gut, mischka ist bisher nicht durch Weisheit aufgefallen.
Eine nicht zu beweisende Unterstellung und ein ad hominem-Argument. Klingt gut. Du fällst gerade mit großer Weisheit auf!

2
Geschrieben am
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

Jetzt kommt der Schock für dich: Diese Einflussmöglichkeit gab es nie, weil wir in einer indirekten Demokratie leben.


Und jetzt lesen wir mal, was ich dazu weiter unten geschrieben habe, ja?
Obwohl: Haha, nein, tust du natürlich nicht.

Eine nicht zu beweisende Unterstellung


Ach so, du hast meinen Beitrag gelesen und verstanden und trotzdem so einen Schwachsinn geschrieben? Spricht jetzt auch nicht für deine Weisheit.

und ein ad hominem-Argument. Klingt gut. Du fällst gerade mit großer Weisheit auf!


"AfD-Mitglieder sind alle dumm und/oder Arschlöcher" ist hingegen was genau?

1
Geschrieben am
Grunty
Kommentar melden Link zum Kommentar

Sry @mischka, vielleicht bin ich auch einfach nicht oft genug auf dieser Plattform um das beurteilen zu können.

Werde auf jeden Fall nicht enttäuscht mir Popcorn geholt zu haben.

0
Geschrieben am
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

Also ich habe mich nicht dafür entschieden. Wann hatte ich diese Option überhaupt?
Nur das ich das richtig verstehe:

Weil du dich nicht aktiv dafür entschieden hast, ist es undemokratisch. Wie sollte man das Problem lösen? Jedes Mal, wenn ein Mensch in Deutschland 18 wird das ganze Grundgesetz zur Abstimmung geben, um sicher zu stellen, das jeder sich dafür entschieden hat?
"Das System ist halt so" ist jetzt nichts, was ich für eine gute Entschuldigung halte - und vor allem nicht für einen Grund, das System nicht grundlegend zu kritisieren.

Auch das ist ja Demokratie: Dass man bestehende Prozesse als scheiße aufzeigen darf.
Stimmt, kritisieren darfst du, du hast aber viel mehr gemacht, du hast die Behauptung in den Raum gestellt, in Moskau gehe es demokratischer vor. Das darfst du hier auch, denn wir haben Meinungsfreiheit, aber alle anderen haben die Freiheit, deine Meinung kacke zu finden. Mit derartigen Verbalausbrüchen schwächst du deine eigene Position. Hier ein Beispiel:
Massentierhaltung ist böse, den Tieren geht es schlimmer als den Juden unter Hitler, also sind Fleischfresser schlimmer als die Nazis.
Wenn ich so argumentiere, denkt keiner mehr über die Sache nach die mir wichtig war (Massentierhaltung), sondern es wird nur darüber geredet, wie krass übertrieben mein Vergleich war, und ob ich dumm oder ignorant bin, um so eine These aufzustellen. Genau so bei dir.

Man kann die indirekte Demokratie gerne kritisieren, aber sie ist eine Form der Demokratie. Dies zu leugnen, zeigt eine Realitätsferne, die die Argumente unabhängig ihrer Qualität entwerten.

Gut, die Argumente waren für mich ohnehin Inhaltsleer.
"AfD-Mitglieder sind alle dumm und/oder Arschlöcher" ist hingegen was genau?
Ja, erkläre es mir! Was genau ist es? Ich habe eine These in den Raum gestellt, und diese begründet. Mag sein, dass ich falsch liege, aber ich konnte es wenigstens ohne persönlichen Angriff begründen, während von dir nur Beleidigungen und Scheinargumente Kommen.

3
Geschrieben am
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

Weil du dich nicht aktiv dafür entschieden hast, ist es undemokratisch.


Dass der Ministerpräsident nicht zur Wahl steht, ist weniger demokratisch als ich mir das persönlich wünschen würde. Ich bitte ein letztes Mal darum, dass du ausnahmsweise mal liest, was ich schreibe. Es wird inzwischen doch sehr anstrengend, dir jedes Mal aufmalen zu müssen, was die Buchstaben wohl bedeuten.

du hast die Behauptung in den Raum gestellt, in Moskau gehe es demokratischer vor.


Putin stand auf einem Stimmzettel. Jedes Mal. Und der Nachfolger von Malu Dreyer nicht. Bestreitest du das?

(Bevor du gleich wieder lospöbelst und abermals belegst, dass du gar keinen Bock hast zu lesen, was ich schreibe: damit ist keine Wertung verbunden.)

Massentierhaltung ist böse, den Tieren geht es schlimmer als den Juden unter Hitler, also sind Fleischfresser schlimmer als die Nazis.


Das ist kein "Beispiel", das ist dein ganz normaler Duktus und mir im Übrigen auch zu blöd.

Man kann die indirekte Demokratie gerne kritisieren, aber sie ist eine Form der Demokratie. Dies zu leugnen, zeigt eine Realitätsferne, die die Argumente unabhängig ihrer Qualität entwerten.


Da trifft es sich ja gut, dass ich das gar nicht geleugnet habe. Aber das weißt du sicher, denn du liest ja immer, was ich schreibe, bevor du darauf reagierst.

Mag sein, dass ich falsch liege, aber ich konnte es wenigstens ohne persönlichen Angriff begründen


Wenn "die sind alle dumm und/oder Arschlöcher" deiner Meinung nach kein persönlicher Angriff ist, dann soll mir das nur recht sein, denn dann dürfte es dich ja nicht stören, dass ich bereits hinreichend ausführlich belegt habe, dass du dumm bist. Ob du ein Arschloch bist, weiß ich noch nicht mit Sicherheit, aber ich erkenne zumindest eine positive Tendenz. Sicher nimmst du mir diese Einschätzung nicht übel, denn das ist ja kein persönlicher Angriff.

1
Geschrieben am
Karteileiche
Kommentar melden Link zum Kommentar

Wenn dich unsere Demokratie so ankotzt, dann wander doch einfach aus. Ich habe gehört, dass Pitcairn um diese Jahreszeit sehr schön sein soll.

0
Geschrieben am
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

Und noch einer, der nicht lesen kann und/oder will. In dem Satz "Wenn dich unsere Demokratie so ankotzt, dann wander doch einfach aus." sind mehrere Fehler versteckt, die auf unzureichendes Textverständnis hindeuten; der offensichtlichste ist, dass mich Demokratie nicht ankotzt, sondern dass ich mir hier wesentlich mehr Demokratie wünschen würde.

Gut, so was wie mehr Mitbestimmung gefällt nicht jedem. Ist mir schon klar. Aber warum sollen dann die "auswandern", die gern lieber mehr statt weniger Demokratie hätten? Hast du was gegen Demokraten?

1
Geschrieben am
(Geändert am 21. Juni 2024 um 2:58 Uhr)
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

So langsam wird's mir hier zu nervig. Du hast nicht ein vernünftiges Argument gebracht, beschränkst dich auf persönliche Beleidigungen und verlierst ständig die Contenance. Es wäre schön ruhig und sachlich die Meinungen auszutauschen, aber das scheint nicht möglich. Mit dir zu diskutieren ist wie mit einer Taube Schach zu spielen, die Taube versteht die Regeln nicht, kackt aufs Spielbrett und stolziert drauf rum, als habe sie gewonnen. Alleine deine völlige Unfähigkeit zu begreifen, dass Putins Wahl mit Demokratie nichts zu tun hatte, bezeugt dies. Der Mann wurde nicht gewählt. Menschen haben teilweise unter Aufsicht gewählt, wen würdest du den wählen, wenn klar ist, dass du deinen Job verlierst, wenn es nicht Putin ist? Oder wenn ein bewaffneter Soldat kontrolliert, dass du auch ja keinen Quatsch wählst.

Sofern jedenfalls von dir nichts neues kommt, ziehe ich mich aus der Diskussion zurück, meiner Lebenszeit ist zu wertvoll, um mit Menschen zu diskutieren, die des Diskutierens nicht mächtig sind.

2
Geschrieben am
ZRUF
Kommentar melden Link zum Kommentar

Leute, jetzt schaltet doch bitte Mal wieder einen Gang runter!

3
Geschrieben am
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

So langsam wird's mir hier zu nervig.


"Ein Geisterfahrer? Hunderte!"

Du hast nicht ein vernünftiges Argument gebracht, beschränkst dich auf persönliche Beleidigungen und verlierst ständig die Contenance.


Der Auslöser für dieses "Gespräch" war, dass du Fremde mit nichts als deinen persönlichen Vorlieben zur Grundlage als "Arschlöcher" bezeichnet hast. Seitdem kommt von dir immer noch nichts mit Substanz, sondern nur Whataboutismen und offensichtlicher Unwille, auch nur im Ansatz lesen zu wollen, was ich geschrieben habe, denn dass Putins Wahl "Demokratie" gewesen sei, habe ich exakt nirgendwo geschrieben. Du baust hier Strohmänner auf, denkst dir ohne jede Grundlage nach Belieben aus, was ich geschrieben haben könnte, und zerreißt das, was ich überhaupt nicht geschrieben habe, dann genüsslich. Und aus irgendeinem Grund glaubst du, irgendwas davon sei ein Argument gegen mich.

Sofern jedenfalls von dir nichts neues kommt, ziehe ich mich aus der Diskussion zurück


Kommen wir insofern auf das Taubenschachspiel zurück...

1
Geschrieben am
(Geändert am 21. Juni 2024 um 13:10 Uhr)
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

@ZRUF:

Leute, jetzt schaltet doch bitte Mal wieder einen Gang runter!


Ich finde es sehr unterhaltsam, jemandem dabei zuzuschauen, wie er sich selbst eine immer tiefere Grube gräbt und aus dieser Grube noch "haha, du hast keine eigene Grube!" brüllt. Und diese Website ist eine Unterhaltungswebsite.

1
Geschrieben am
Karteileiche
Kommentar melden Link zum Kommentar

"Ein Geisterfahrer? Hunderte!"

Mir ist schon klar, dass du das anders gemeint hast, aber diese Aussage fasst in meinen Augen deine Ansichten hier fast 100%ig genau zusammen

2
Geschrieben am
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

Danke für deine konstruktive Einbringung in diese Diskussion, Karteileiche, nur geht es hier nicht um Sympathiepunkte. Hast du eine inhaltliche Entgegnung zu machen oder reicht dir die Behauptung?

@Klopfer, da ich das gerade aus aktuellem Anlass mal ausprobieren wollte: Der "Mitglied blocken"-Knopf funktioniert bei mir nicht.

1
Geschrieben am
the_verTigO
Kommentar melden Link zum Kommentar

Was ist denn das hier fürn Kindergarten?

3
Geschrieben am
Gast
Kommentar melden Link zum Kommentar

@tuks, wir als Volk, die Deutschen, haben uns nach den bitteren Erfahrungen zweier Weltkriege und einer gescheiterten Demokratie, in einem verfassungsgebenden Prozess ein Grundgesetzt überlegt. Aufbauend auf diesen Erfahrungen haben wir uns eine 5% Sperrklausel gegeben, um eine Zersplitterung des Parlaments zu verhindern, wir haben die Macht der Bundespräsidenten stark beschnitten und eine indirekte Demokratie gewählt, die nicht so anfällig für Populismus sein soll. Und aus historischer Sicht sind wir damit lange Zeit ziemlich gut gefahren.
Mein "wir" bezog sich auf uns Deutsche als Volksgemeinschaft, durchaus in historischer Tradition. Aber wir als aktuelle Volksgemeinschaft haben uns auch insofern immer wieder neu dafür entschieden, weil die Mehrheit dieses Volkes keine Parteien wählt, die aktiv eine Änderung der derzeitigen Praxis befürworten.

Was wären denn Deine Ideen, wie es demokratischer werden könnte? Und wie misst man überhaupt demokratischer? Wenn ich etwas verändere, woher weiß ich, dass es jetzt demokratischer geworden ist? Ich denke im Verständnis dessen liegt der Schlüssel zu einer Verständigung, denn mir scheint, in unseren Vorstellungen driftet demokratisch und demokratisch ganz schön auseinander.

Ich gebe dabei zu bedenken, dass demokratischer per se nicht auch besser heißen muss, Machbarkeit und Stabilität, Akzeptanz und Durchsetzbarkeit, sowie Ethik und Moral mögen auch Faktoren sein, die Gewicht haben können.

0
Geschrieben am
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

Aufbauend auf diesen Erfahrungen haben wir uns eine 5% Sperrklausel gegeben


Der exakt 1 KPD-Abgeordnete im zuständigen Ausschuss war damals als Einziger dagegen, weil er wusste, was das Ziel war: Linke schwächen, Rechten die Macht sichern. Er sollte Recht behalten.

Huch, wo kommt die AfD plötzlich her?

Meine Ideen, wie es demokratischer werden könnte, sind zweierlei. Idee 1: Hürde weg. Oh nein, die Regierung muss mal gute Argumente haben, damit sie eine Mehrheit bekommt! (?) Idee 2: Brauchen wir überhaupt ein Parlament? Hier, exklusiv meine Stimme: Podcast.

0
Geschrieben am
(Geändert am 22. Juni 2024 um 1:23 Uhr)
Karteileiche
Kommentar melden Link zum Kommentar

Hürde weg. Oh nein, die Regierung muss mal gute Argumente haben, damit sie eine Mehrheit bekommt!

Die besten Argumente nützen nur nicht viel, wenn es zum einen Parteien gibt, die aus Prinzip gegen alles sind, wenn es nicht von ihnen stammt (selbst wenn sie die gleiche "Idee" hatten) und damit teilweise nur das Ziel verfolgen, die Regierung quasi lahmzulegen und zum anderen "Opposition" häufig genug so verstanden wird, dass man alles blockieren muss, weil man ja die Opposition darstellt, Und dabei ist es egal, welche Partei grade die Regierung stellt und ob man vielleicht in der letzten Legislaturperiode (als man selber die Regierung gestellt hat oder an ihr beteiligt war) sehr ähnliche Argumente hatte.

Die fehlende Sperrklausel hat sicherlich zumindest zu einem kleinen Teil zum Scheitern der Weimarer Republik beigetragen

0
Geschrieben am
(Geändert am 22. Juni 2024 um 17:16 Uhr)
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

Aber ein wenig muss ich tu[ks] Recht geben, die Sperrklausel betrifft immer mehr Stimmen. Bei der letzten Bundestagswahl betraf das 13,6% der Stimmen (gut knapp 5 davon haben dennoch Dank der drei Direktmandate keine Sperre gehabt).

Und jetzt stell dir Mal eine FDP vor, die wenn überhaupt den Sprung ins Parlament nur knapp schafft. Als FDP Wähler muss ich befürchten, meine Stimme geht verloren. Also wähle ich taktisch eine andere Partei und die FDP hat noch weniger Stimmen (in diesem Einzelfall nicht schade drum, aber um die Demokratie tut es mir schon leid).

Ich fände folgendes System gut: Jeder hat 3 Zweitstimmen. Oder zumindest 2. Die erste Zweitstimme wird erst Mal die gültige Zweitstimme sein, es sei denn diese Partei nimmt die Hürde nicht, dann verfällt dieser Zweitstimme und wird durch die zweite Zweitstimme ersetzt. Das würde vielleicht die Sonstiges Stimmen reduzieren und niemanden dazu bringen, eine Partei nicht zu wählen, aus Angst die eigene Stimme geht dann verloren.

Für die Wahlhelfer ist das aber ein Alptraum, ich hab das selbst auch schon ein paar Mal gemacht, das würde den Prozess erheblich erschweren. Aber ich denke, es wäre denn Aufwand wert.

3
Geschrieben am
Gast
Kommentar melden Link zum Kommentar

Die Idee der Ersatzstimme im Falle einer nicht-Berücksichtigung der eigenen Stimme durch nicht-Erreichen des Quorums durch die gewählte Partei würde ich auch unterstützen. Das wäre heutzutage mit der Technik, die wir haben, ein leichtes. Man könnte ja mal überlegen, ob es 2024 noch Wahlzettel und Handauszählungen braucht.

tuks, Du willst die konstitutionelle Monarchie zurück? Ich halte die Sehnsucht nach dem starken Mann, der es schon richtet für geradezu fatal. Ich würde im Gegenteil lieber die Amtszeit des Bundeskanzlers auf zwei Perioden begrenzen, um Kohl- und Merkel-Effekte auszuschließen. Ich denke beide Kanzlerschaften wären uns in wesentlich besserer Erinnerung, wenn sie nach acht Jahren Schluss gemacht hätten.
Ich halte es aus einem weiteren Grund für falsch. Du sprichst davon, dass der Durchschnittsbürger das mit dem Entscheiden und so lieber abgeben würde. Nun die DDR war ein so paternalistischer Staat, dass er den Menschen vieles abgenommen hat, bis hin zur Sorge um Wohnraum und Arbeitsplatz. Alles hatte Vater Staat für einen parat. Aber zu Eigenverantwortung und kritischem Denken wurde keiner erzogen. Menschen müssen lernen Verantwortung zu übernehmen und diese nicht immer abzuschieben. Verantwortung zu haben bedeutet aber auch gestalten zu können, Herr seines eigenen Lebens zu sein.

Allerdings möchte ich einräumen, dass Dein Vorschlag an das Gouverneursmodell erinnert, dem Hong Kong lange folgte, bevor China es übernommen hatte. Ein von UK eingesetzter Gouverneur wachte über die Stadt, die aber auch ein gewähltes Parlament hatte. Wirtschaftlich ist Hong Kong damit auf jeden Fall sehr gut gefahren. Und die Hong Konger waren damit wohl glücklicher als jetzt.

Wir haben einen Kompromiss aus Mehrheitswahlrecht und Verhältniswahlrecht gebildet, in dem wir ein Verhältniswahlrecht mit Sperrklausel haben. Das ist eben auch ein Kompromiss zwischen Demokratie und Handlungsfähigkeit. Ich finde ihn an sich gelungen, aber (siehe Ersatzstimme) kann mir da gut Verbesserungen vorstellen, vor allem da der Anteil der Stimmen, die unter den Tisch fallen an sich nicht klein ist.

0
Geschrieben am
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

Man könnte ja mal überlegen, ob es 2024 noch Wahlzettel und Handauszählungen braucht.
Ich denke schon, den so ist die Wahl transparent. Glaubst du, es wird betrogen? Dann geh hin und sieh zu, die Türen sind offen. Das Prinzip gefällt mir.

1
Geschrieben am
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

Btw: Gut für die Kohl Kanzlerschaft bin ich noch zu jung, aber die Merkel Kanzlerschaft habe ich in positiver Erinnerung. Die Frau war im Gegensatz zu Scholz integer. Sie hat keine Gedächtnislücken. Sie hat unaufgeregt gehandelt und wohlüberlegt entschieden. Sie hat einen Doktortitel in Physik, was zeigt, dass sie überaus intelligent ist.

Ich war nicht immer einer Meinung mit ihr, aber ich konnte sie stets verstehen und nachvollziehen was sie warum getan hat. Bei unserer jetzigen Regierung kann ich das nicht. Ich bin davon überzeugt, unsere Wirtschaft stünde besser da, wäre sie noch unsere Kanzlerin, und das sage ich als jemand, der der CDU grundsätzlich eher kritisch gegenüber steht.

1
Geschrieben am
Gast
Kommentar melden Link zum Kommentar

Merkels lange Kanzlerschaft hat einige verbittert und die Anfänge der AfD mitbegründet. Außerdem hat sie die CDU ziemlich zerlegt. Sie hat keinen Nachfolger aufgebaut, sondern diverse mögliche Nachfolger geschasst. Sie war so pragmatisch, dass mir tatsächlich jegliche Vision gefehlt hat, wohin sie unser Land mal führen möchte. Wir hatten einen ewigen Stillstand. Hat sie auch nur eines der Probleme wie Klimawandel, Energie, Verkehr, Bildung oder Zuwanderung angepackt?

Wäre die Amtszeit begrenzt, würde man spätestens in der zweiten Legislaturperiode anfangen einen geeigneten Nachfolger aufzubauen, weil man ja schon weiß, dass die Sache endlich ist. Eine Sache, die Joe Biden schon in der ersten Amtszeit hätte tun müssen, im Hinblick auf sein Alter...

2
Geschrieben am
tu[ks].
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Gast,

Du willst die konstitutionelle Monarchie zurück?


Fast. Ich möchte den Bundespräsidenten umbenennen, seine Nachfolge gesetzlich regeln und die komplette Macht im Staate in die Hand des Souveräns "Volk" legen. Das ist jetzt nicht ganz dasselbe. Ja, die Ersatzstimme fände ich durchaus auch sehr gut.

0
Geschrieben am

Nur registrierte Mitglieder können hier Einträge kommentieren.

Zurück zur Hauptseite der Deponie