Klopfers Newsletter

Newsletter vom 14.9.2006

21. Newsletter von Klopfers Web/Leute mit Durchblick

Es ist Freitag, man freut sich auf's Wochenende, auf die Freizeit, darauf, wieder auszugehen und sich ins Koma zu saufen - aber das muss noch warten. Wider Erwarten habe ich vor meiner eigenen Abwesenheit am Wochenende ein Update für Klopfers Web fertiggestellt, dessen Lektüre ihr hoffentlich noch einschieben könnt, bevor ihr euch den Verlockungen des Gevatters Alkohol hingebt.
Aus diversen Gründen, die ich auf der Webseite ausufernd darlege, gibt es (mal wieder) kein neues Webmate und auch keinen neuen "Klopfer lästert"-Text. Die üblichen Durchblick-Fragen und -Antworten sowie Kolumnen und Fundsachen sind aber selbstverständlich dabei, und nach langer Zeit darf man sich auch wieder an einer neuen Fanmail ergötzen.

In der Zeit seit dem letzten Update hatte ich ja einige Schwierigkeiten zu bewältigen, was ich im Blog auch erwähnt hatte. Eine der Schwierigkeiten war mein DSL-Anschluss, der dauernd ausfiel. Ein Dienstleistungsschwengel der T-Com war ja dann hier und motzte nach einiger Stümperei, dass es an unseren DSL-Modems liegen würde (ja, wir haben mehrere ausprobiert, eben um auszuschließen, dass es an unserer Hardware lag). Nach einer Beschwerde schaltete die Telekom schließlich eine Leitungsüberwachung, die zeigte, dass die Ausfälle tatsächlich in der Gegenstelle auftraten. Nachdem sie die alte Hardware dort (von Texas Instruments) gegen neue Hardware von Infineon ausgetauscht haben, funktioniert jetzt alles einwandfrei - es geht halt nichts über deutsche Wertarbeit (die vermutlich in einer chinesischen Fabrik zusammengelötet wurde). Nur deutschen Technikern darf man nicht über den Weg trauen.

Der letzte Ausflug des Papstes in seine alte Heimat hat mal wieder gezeigt, wofür Gebührengelder ausgegeben werden. Auf ARD, ZDF und einigen Dritten konnte man jeden Schritt des Pontifex verfolgen, obwohl gar nichts Bedeutendes passiert ist, was diese mediale Abdeckung gerechtfertigt hätte. Ich selbst hab das ja nur beim Zappen verfolgt, allerdings hat mich die schiere Masse an Schaulustigen sehr beeindruckt. Ich glaub, als zuletzt so viele Menschen wegen einer einzigen Person an einem Ort versammelt waren, war grad Reichsparteitag. Altersmäßig könnte allerdings ein nicht geringer Anteil der Papstgucker schon damals dabei gewesen sein.

Altersmäßig hat uns ja auch in Sachen Fleisch so einiges erwartet. Mittlerweile muss man sich an den Gedanken gewöhnen, dass man seinem Steak vor dem Verzehr auch eine Party zum siebenjährigen Todestag geben sollte. Erstaunlich indes die Ideen der Politiker, den Handel mit Gammelfleisch zu unterbinden, indem man Mindestpreise festlegt. Ein normaler Mensch denkt sich: "Gut, dann machen die halt ihre tote Ware teurer und verdienen noch mehr an dem alten Zeug, aber warum sollte die das davon überzeugen, nur noch frische Leichen zu verkaufen?" Ein Politiker allerdings ist auf dem Planeten Erde anscheinend nur sehr selten zu Besuch und kann das nicht nachvollziehen.

Schon nachvollziehbarer ist der Wunsch von Natascha Kampusch, wer in einer Verfilmung ihres Lebens die Hauptrolle übernehmen sollte. Sie möchte gern von Scarlett Johansson gespielt werden. Ich möchte der jungen Frau so kurz nach dem Ende ihres Märtyriums nicht gerade die harte Realität ins Gesicht reiben, aber sie war 10 Jahre alt, als sie entführt wurde. Scarlett mag eine gute Schauspielerin sein, aber für eine Zehnjährige hat sie eindeutig zu viel Arsch und Titten.

Apropos Scarlett und Gammelfleisch: Am 16. September läuft um 23.10 Uhr in der ARD der Film "Lost in Translation" mit Scarlett und dem alten Bill Murray. Wer sich von meiner Besprechung nicht abgeschreckt fühlt oder davon gar neugierig auf den Film gemacht wurde, ist herzlich eingeladen, sich eine eigene Meinung zum Film zu bilden.

So, das reicht jetzt aber auch mal wieder für den Newsletter, ich muss morgen früh raus.

Liebe Grüße
Christian/Klopfer
www.klopfers-web.de / www.leute-mit-durchblick.de
www.hasanova.de / www.hasinator.de

Die meisten Leute haben eine etwas andere Version des Newsletters bekommen, in der zum Beispiel der Hinweis auf die Ausstrahlung von "Lost in Translation" fehlte. Der Grund: Obwohl ich den Newsletter Donnerstag Nacht fertig hatte, konnte ich ihn aufgrund technischen Versagens des Newsletterversenders erst in der nächsten Woche versenden. Inzwischen hat der alte Newsletterservice fast komplett den Löffel abgegeben, und ich kann nicht einmal einen Newsletter an die alten Abonnenten verschicken, um ihnen zu sagen, dass sie den Newsletter neu beantragen müssen. Hrmpf.

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