Klopfers Newsletter

Newsletter vom 26.8.2009

37. Newsletter von Klopfers Web/Leute mit Durchblick

Lang ist's her, aber endlich gibt's wieder ein offizielles Update auf Klopfers Web! In der Zwischenzeit gab es zwei neue Kolumnen, auf die ich nicht eigens per Newsletter hingewiesen habe, also gibt es zusammen mit den Kolumnen des aktuellen Updates ganze vier Glossen, die man sich anschauen kann, wenn man seit März nicht mehr auf der Seite war. Außerdem gibt es die lang erwartete Lästerei zum Dragonball-Z-Movie "Super Saiyajin Son Goku". Die nächste Lästerei wird dann also "Howard the Duck".
Ebenfalls in mittelfristiger Zukunft wird es ein neues Klopfers Web geben, an dem ich nebenbei arbeite. In erster Linie wird's für mich bequemer, aber auch für die Besucher wird es dann viele neue Möglichkeiten geben, zum Beispiel das Kommentieren von Kolumnen und Fundsachen. Ebenfalls im Plan: Neue Bücher, möglichst noch in diesem Jahr.

Die Werbung will uns glauben machen, dass frischer Atem zu den wichtigsten Sachen auf der Welt gehört. Und wirklich widersprechen möchte man da auch erst einmal nicht. In Florida sollte man aber vielleicht besser mit einem Mundgulli leben, wenn man nicht in den Knast wandern will. Dies ist Donald May passiert. Als er bei einer Verkehrskontrolle wegen einer abgelaufenen Plakette angehalten wurde, hielt der Polizist den Minzbonbon, den May gerade kaute, für Crack. Er nahm ihm das Zeug aus dem Mund, stopfte es in eine Plastiktüte und verhaftete den verblüfften Fahrer wegen Drogenbesitzes und Beweismittelverfälschung. Der Mann landete schließlich für drei Monate im Knast - auch weil der Polizist behauptete, May hätte den Kauf von Drogen zugegeben, was dieser jedoch bestreitet. Nach den besagten drei Monaten hatte das Labor endlich festgestellt, dass es sich tatsächlich nur um Minzbonbons handelte. In dieser Zeit verlor May allerdings alles: seinen Job, seine Wohnung und auch sein Auto, welches von der Polizei abgeschleppt und versteigert wurde. Nun klagt er gegen die Stadt - und fährt vermutlich in Zukunft ohne minzfrischen Atem. (Quelle)

Firefox ist nun schon seit einiger Zeit in der Version 3 erhältlich, aber immer noch gibt es viele Leute, die die alte Version bevorzugen. Bei den Leuten, die trotz einem Pop-Up mit einem Hinweis auf die neuere Version nicht updaten wollten, sollte ein Fragebogen dem Firefox-Team die Erklärung liefern. Und die war wirklich einleuchtend: Die Pornos sind schuld. Die Adressleiste im Firefox 3 reagiert auf Stichwörter und blendet Seiten aus den Favoriten als Surfvorschläge ein, während man tippt. Ist verständlicherweise nicht so angenehm, wenn man mit seiner liebsten Gattin vor dem PC sitzt, nach einem "Fotografen" sucht und die langsame Tippgeschwindigkeit nach dem dritten Buchstaben dafür sorgt, dass all die Nackedeiseiten mit feuchten Mumus offenbart werden. Nun hat Mozilla zwar nach IE-Vorbild auch einen Pornomodus in Firefox 3.5 eingebaut, die Sache mit den Favoriten ist damit allerdings noch nicht gelöst... (Quelle)

Dass Schüler inzwischen gerne Nacktfotos und sonstige sexuell stimulierende Materialien per Handy verschicken, ist keine Neuigkeit. Aber nun hat die texanische Stadt Houston das Problem endgültig gelöst. Von nun an wird kein Schulkind mehr Fotos oder Videos von nackten Titten oder blanken Ärschen als MMS versenden können, denn: Der Schulbezirk Houston hat genau dieses nun verboten. Diese brillante Lösung, auf die offenbar vorher noch nie jemand gekommen ist, verbietet nun nicht nur das Senden und Besitzen, sondern auch das Empfangen derartiger Mitteilungen, womit man theoretisch jemanden ganz schön in die Bredouille bringen kann... aber da das Senden ja auch verboten ist, kann es ja dazu gar nicht kommen. Die Schüler würden ja nie wagen, das Verbot zu übertreten, gell? (Quelle)

Besser sieht's in Großbritannien aus: Dort dürfen für die nächsten drei Monate pornografische und gewalttätige Videos straffrei an Minderjährige verkauft werden. Der Grund: Das entsprechende Gesetz aus dem Jahr 1984, welches derartige Geschäfte verbietet, wurde der EU-Kommission nicht gemeldet. Ein neues Gesetz kann aber erst nach Abschluss der Beratung mit den anderen EU-Staaten in Kraft treten, und diese Frist dauert drei Monate. Eltern im britischen Königreich sollten also lieber mal ein Auge darauf haben, wofür ihr Filius jetzt sein Taschengeld ausgibt. (Quelle)

Ich darf keine 16-Jährige im Bikini zeigen, aber falls wer die nackten Titten der 15-jährigen Brooke Shields im Fernsehen angucken möchte, der kann dieses am 30. August auf Kabel 1 im Film "Die blaue Lagune" tun. Natürlich wird der Schweinkram zu einer Zeit gezeigt, bei der anständige Kinder ihren Mittagsschlaf halten sollten, also zwischen 13.45 Uhr und 15.50 Uhr.

Das war es dann mit diesem Newsletter. Viel Spaß mit dem Update!

Liebe Grüße
Christian/Klopfer
www.klopfers-web.de / www.leute-mit-durchblick.de
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Das mit den Büchern erwies sich als zu optimistisch, aber ich bin halt scheiße, was Termine angeht. Deswegen setze ich auch keinen Termin für das neue Klopfers Web, den würde ich sowieso nicht einhalten. "Die blaue Lagune" konnte ich selbst gar nicht sehen, weil gerade dann bei mir der Kabelempfang ausfiel. Schweinewelt.

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