Klopfers Blog


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Die folgende Geschichte wird seit vielen Generationen in der Familie Klopfer erzählt. Die Eltern erzählen sie den Kindern, die Kinder wiederum ihren Kindern ... und wenn sie betrunken sind, so ziemlich jedem, der gerade in der Nähe ist. Es ist Zeit, dass die Öffentlichkeit die reine Wahrheit erfährt über das, was damals in Judäa passierte …

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Nachdenklich schaute Sabine auf ihre Fingernägel. Könnten mal wieder abgefeilt werden. Sie seufzte und hoffte, dass niemand ihrer Kommilitonen in den Laden kommen würde. Sie hatte diesen Job im „Blue Balls Erotic Store“ nur angenommen, weil ihre Eltern drauf bestanden, dass sie zumindest die Miete fürs WG-Zimmer alleine bezahlen würde. Und keine Fressbude im näheren Umkreis hatte Bedarf an der jungen Frau, die zu zart besaitet schien, um den hektischen Alltag in einer Küche zu bewältigen. Nun musste sie also Gummi-Mösen und Pornos verkaufen. Da gab es offenbar keine Bedenken, ob sie dafür zu zartbesaitet war. Sie ließ den Kopf auf die Ladentheke sinken.

„Brauchen Sie ne Minute?“, tönte eine Stimme. Sabine blickte hoch. Vor der Theke stand ein großer Hase, der sie skeptisch anguckte und einen großen Pappkarton auf die Tischplatte schob. Hektisch richtete sie sich auf und versuchte, möglichst professionell auszusehen.

„Sie, äh, wollen also den Penetrator 3000 gefühlsecht kaufen?“, fragte sie mit einem Seitenblick auf den bunt bedruckten Karton. Normalerweise hatte dieses Produkt eine etwas andere Zielgruppe. Bei näherer Überlegung zielte wohl keine der Waren in diesem Laden wirklich auf Hasen ab.

Der Hase schüttelte den Kopf: „Nein, aber ich wollte mit Ihrem Chef darüber reden. Ist er da?“


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„Herr Klopfer?“

Der Mann im Anzug schaute verblüfft auf die pelzige Gestalt, die durch seine Bürotür schritt, seine Tasche ablegte und auf den Stuhl vor dem Schreibtisch kletterte. Er räusperte sich.

„Sie … sind ein Hase.“ Es sollte sachlich klingen, war aber in seiner Offensichtlichkeit eine ziemlich dämliche Bemerkung.


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