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Schon wieder ein Monat rum? Kann gar nicht sein. O_o Aber weil der Kalender uns alle gleichsam anlügt, kommt jetzt trotzdem die Übersicht der Mangas dieses Monats, an denen ich mitgearbeitet habe.

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Zur Serie: Der ehemalige Sklave Teito Klein ist Schüler auf der Militärakademie des Reichs Barsburg und lernt die Verwendung von Kampfzaubern namens Zaiphon. Doch wird klar, dass er aus der Königsfamilie des Reichs Raggs stammt, welches von Barsburg in einem schrecklichen Krieg verwüstet und erobert wurde. Er muss aus der Akademie fliehen und landet im neutralen Bezirk der Kirche. Dort wird er von den Bischöfen unter die Fittiche genommen; insbesondere ein Bischof namens Frau nimmt sich seiner an. Teito hört hier von der Geschichte der Seven Ghost, deren Aufgabe es war, den Totengeist Verloren zu versiegeln und seine "Diener" zu jagen, die auch noch nach Tausenden von Jahren Seelen stehlen.
Frau, Verloren, Landkarte, Vertrag - Der Manga wimmelt (auch im Original) nur so von mehr oder weniger passenden deutschen Wörtern, weil Deutsch in Japan einfach cool ist. Am besten ist natürlich der etwas liederliche Bischof Frau, der gar nichts Weibliches an sich hat.
Zum Band: Der Abschlussband der ganzen Reihe! Frau hat seinen Körper geopfert, um Teito zu schützen; sein Geist ist jedoch mit Verlorens Sichel verschmolzen. Um Fraus Seele zu retten, muss Teito tief in sein Bewusstsein eindringen...
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Zur Serie: In Close to Heaven geht es um das Schulmädchen Ninon, das in der Schule gemobbt wird und dessen einziger Freund ihr Wellensittich Sensei ist. Dass der Vogel sprechen kann, weiß niemand. Zufällig bekommt Ninon mit, dass der coole Schulschwarm Kira, der im Nachbarhaus wohnt, an einer tödlichen Krankheit leidet, was er allerdings geheim hält. Ninon schwört, ihm bis an sein Lebensende beizustehen...
Zum Band: Ninon und Kira sind endlich ein Paar - auch wenn sich zunächst zwischen beiden gar nichts ändert. Doch dann stellt Kira ihr das Mädchen Rei vor, welches er aus dem Krankenhaus kennt. Ninon wird unsicher, als sie sieht, wie vertraut die beiden miteinander umgehen, zumal Rei ihr sagt, dass sie schon mal miteinander geschlafen hätten.
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Zur Serie: Das Mädchen Kagome Higurashi landet durch einen ausgetrockneten Brunnen auf dem Schreingelände ihres Zuhauses im japanischen Mittelalter und trifft dort auf den Hundedämon Inu Yasha. Als der magische Juwel der vier Seelen durch einen Pfeil von Kagome in viele Splitter zerteilt wird, müssen beide sich aufmachen, diese einzusammeln, bevor sie in den Händen von bösen Menschen oder Dämonen landen, denn jeder Splitter verleiht dem Besitzer unheimliche Macht.
Zum Band: Kikyo, die wiedergeborene Priesterin, die damals Inu Yasha mit einem Pfeil bannte, gibt der Gruppe Rätsel auf: Auf welcher Seite steht sie im Kampf gegen Naraku? Dieser Band umfasst Kapitel aus den Originalbänden 12 und 13; die Bonusseiten behandeln diesmal Inu Yashas Bruder Sesshomaru.
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Zur Serie: Rinne Rokudo ist nicht nur ein bettelarmer Schüler, sondern auch ein Shinigami: Er hilft Geistern auf dem Weg ins Totenreich. In seine Klasse geht die stoische Sakura Mamiya, die seit einer Begebenheit in ihrer Kindheit Geister sehen kann. Da sie Rinne mit ihrer Fähigkeit helfen kann und immer ruhig bleibt, wird sie zur unverzichtbaren Hilfe für den Jungen, der die Schulden seines verkommenen Vaters abzahlen muss.
Dieser Comedy-Mystery-Manga von Rumiko Takahashi hat zwar nicht die Action und den roten Faden von "Inu Yasha", gefällt mir jedoch einen Tick besser, weil er sich nicht so ernst nimmt und sich zwischendurch prima wegliest. (Wäre schön, wenn mehr Leute ihn entdecken würden. *hust*)
Zum Band: Diesmal muss sich Rinne unter anderem um einen Jungen kümmern, der von einer schrecklich unmusikalischen Zikade besessen ist, die ständig grausige Liebeslieder schmettert, das Geschwisterpaar der Mondsichelschmiede verkauft eine besessene Shinigami-Sichel, die andere Sicheln attackiert, und Rinnes Vater hat mal wieder lange Finger.
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Zur Serie: Seit seiner frühesten Kindheit kann sich Minami Harusumi an ein früheres Leben erinnern. Damals war er Prinzessin Veronica vom Königreich Zerestria, die bei einem Angriff des Reiches Mohswyck auf ihr Schloss starb. Natürlich wird er in der heutigen Zeit von seinen Mitschülern gemobbt, weswegen er sich darauf beschränkt, seine Erinnerungen in einem Tagebuch aufzuschreiben. Dass er eines Tages die alte Magie einsetzen kann, an die er sich aus seinem früheren Leben erinnerte, bestätigt ihm, dass er nicht spinnt. Doch plötzlich scheinen sich immer mehr seiner Mitschüler ebenfalls an die alte Zeit zu erinnern, und der alte Konflikt droht, die Schule zu gefährden.
Zum Band: Je mehr Schüler aus Minamis Klasse sich an ihr altes Leben erinnern, desto größer ist die Gefahr einer Spaltung der Klasse. Es kommt zu ersten Übergriffen zwischen ehemaligen Zerestrianern und Mohswyckern. Ein weiterer Faktor sind die ehemaligen Geistlichen, die neutral bleiben wollen - und dabei eigene Geheimnisse hüten.
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Zur Serie: Das Prequel zur (sehr empfehlenswerten!) Reihe Shakugan no Shana. Shana kommt hier gar nicht vor; hier geht es um ihre Vorgängerin, die früher den Namen der "Kriegerin mit den flammend roten Haaren und den feurigen Augen" trug: Mathilde Saint-Omer. Es geht wieder um den Kampf von bösen Fürsten aus der Purpurwelt (einer Art Paralleldimension), die von den Menschen der Erde "Daseinskraft" rauben wollen. Diese "Tomogara" werden allerdings bekämpft von Purpurfürsten, die dafür Menschen als Kämpfer mit besonderen Kräften ausstatten. Dies sind die "Flame Hazes". (Man merkt, man sollte die alte Reihe unbedingt vorher lesen!) In dieser Prequel-Reihe geht es um eine gigantische Schlacht, die im 16. Jahrhundert zwischen den guten und den bösen Kräften wütet. Wo? Im Harz. Kein Scheiß.
Zum Band: Mathilde, die originale "Kriegerin mit dem flammend roten Haaren und den feurigen Augen", und ihre Freundin Wilhelmina haben die Chance, den Kampf zu entscheiden, aber dafür müssen sie sich den Leibwächtern des Anführers der Tomogara stellen, dem "Flügelpaar". Einer der beiden ist verliebt in Mathilde, und sie muss versprechen, im Fall einer Niederlage seine Gefährtin zu werden...
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Zur Serie: Nachdem im ruhigen Dorf Sotoba eine neue Familie in das alte, leer stehende Herrenhaus gezogen ist, kommt es zu einer merkwürdigen Epidemie. Menschen fühlen sich ganz schlapp, sind lethargisch und sterben schließlich. Der junge Arzt Toshio Ozaki und der Priester Seishin Muroi stehen diesem Phänomen zunächst hilflos gegenüber. Als einige der Verstorbenen jedoch quicklebendig gesehen werden, erinnert man sich an die alte Legende über die Okiagari, untote Vampire, die offenbar versuchen, die Macht im Dorf zu übernehmen. Der Priester nennt sie "Shi Ki".
Zum Band: Obwohl Doktor Ozaki gebissen wurde, gibt er nicht auf: Er muss die Dorfbewohner davon überzeugen, dass die Bedrohung durch die Okiagari real ist, damit sie um ihr Dorf kämpfen. Aber wären sie wirklich bereit, ihren untoten Angehörigen einen Pflock ins Herz zu rammen?
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Sieben Bände, wow. huh.gif Das kommt nicht oft vor, dass es so viele in einem Monat sind. Dafür wird es im Oktober seeeeehr viel weniger sein. unsure.gif

Ach ja, noch eine Bitte: Bei Amazon kann man seit heute die "Fire TV"-Box vorbestellen, die man an den Fernseher und das Internet hängen und so relativ bequem Videos aus allerlei Mediatheken (und natürlich Amazon Instant Video) angucken und mit einem extra Controller auch Spiele wie Minecraft spielen kann. Der Preis beträgt 99 Euro, für Prime-Mitglieder noch bis Montag 49 Euro. Falls ihr das Teil gerne bestellen wollt, wäre es lieb, wenn ihr über diesen Link gehen würdet. Danke! smile.gif

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Veröffentlicht am 19. Januar 2008 um 10:57 Uhr in der Kategorie "Schamlose Werbung"
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Text veröffentlicht im November 2017
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Nova
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Mh, seltsam. Ich gucke mir einige Serien an, die mindestens genau so schwachsinnig sind, aber wenn ich die Beschreibungen der Mangas so von dir lese, denke ich mir: "Was für 'ne Scheiße. Können die nicht ein bisschen realistischer sein?"
Keine Ahnung, warum. ^^

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Realistische Mangas sind in vielen Fällen nicht so wahnsinnige Kassenschlager, deswegen gibt's hierzulande weniger davon. Ich glaube, was meine neuen Serien angeht, dürfte das mit Buddha und Jesus in einer WG schon am realistischsten sein (dazu dann ausführlich in drei Monaten).

0
Geschrieben am
Nova
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Etwas realistisches will ich auch irgendwie nicht, wie gesagt, ganz komisch. ^^
(Beispiel Attack on Titan: Kenne zwar nur die Serie, aber soweit ich weiß weicht die nur wenig / gar nicht vom Manga ab. Realistisch würde ich das ganze nicht bezeichnen, aber gefallen hat es mir sehr. Naja, außer das dauerhafte Rumgeschreie und Rumgeflenne. "MIKASA!!!", "EREN!!!", mein Gott, schnauze!!! -.- )

0
Geschrieben am
CM
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Als ich das mit Buddha und Jesus in der WG gelesen hatte, setzte bei mir so etwas wie ein Pawlowscher Reflex ein. Vor lauter Vorfreude sabbere ich jetzt die Tastatur voll.

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Geschrieben am
CyberGreen
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Ich behaupte von mir auch, dass ich "Manga mag", aber im Grunde finde ich gut 90 % totalen Schrott. biggrin.gif Ist ja mit Büchern oder Filmen auch nicht anders.

Realistisches verkauft sich wahrscheinlich nicht so gut. Am besten laufen wahrscheinlich immer noch die klassischen Battle-Shounen-Manga, die nun mal auf Kinder / Jungs zielen (Naruto, One Piece, Bleach etc).
Es gibt ein paar ganz gute Manga mit historischem Setting. Vinland Saga zum Beispiel. Den würde ich Kindern aber nicht so ohne weiteres in die Hand drücken.
Ansonsten sind einige Seinen- / Josei-Manga ein wenig realistischer, oder allgemein Slice of Life. Tag X zum Beispiel, oder evtl. Solanin.

@ Klopfer: Ich hab mal dezent Schleichwerbung für Kyokai no Rinne betrieben. ^^ Würde mich freuen, wenn die Serie überlebt.

0
Geschrieben am
Anthea
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Ich wusste gar nicht, dass du bei Kyokai no Rinne mitarbeitest, ich sollte mir wohl häufiger das Impressum ansehen.
Ich finde die Serie toll, besonders dass die Bände eigentlich immer sehr amüsante Einzelgeschichten enthalten, man kann sie also immer wieder hervornehmen. Und ich mag Rumiko Takahashis Humor halt sehr gern (Rumiko Theatre fand ich auch sehr lesenswert). Ich kenne leider kaum jemanden, der auch Manga liest, ansonsten würde ich die Serie auf jeden Fall weiterempfehlen.
Fantasy/Action ist auch mein Lieblingsgenre, aber zwischen durch mag ich auch "realistischere" Geschichten ganz gerne. Es ist jedoch oftmals solche zu finden, die einem dann auch gefallen. Das hiesige Manga-Zielpublikum kauft wohl, wie bereits in einem Kommentar erwähnt, eher Shounen wie Naruto etc. Nicht, dass daran etwas falsch wäre, aber die Manga-Auswahl spiegelt das halt wieder.

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Geschrieben am
Anthea
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Kleiner Nachtrag: auch gute Fantasy-Mangas sind nicht immer leicht zu finden. Ich habe zwar noch nie einen wirklich schlechten gelesen, aber einiges, was ich eher austauschbar und unspektakulär fand.

0
Geschrieben am
Jan
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Kyokai no Rinne klingt cool, aber warum kostet der ab Band 8 (von 19) plötzlich 7,50 €? ohmy.gif

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Die Konzernleitung wollte, dass der Bereich (mehr) Geld verdient.

0
Geschrieben am


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