Klopfers Blog

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Puh, eigentlich hab ich das Thema ja schon wieder ein bisschen satt, aber diesen Tweet fand ich so blöd, dazu muss ich einfach etwas sagen.

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  1. Ja, das ist genau dasselbe, wie wenn einem Leute direkt gegenüberstehen und einem das Höschen runterreißen. facepalm.gif Schaut nur dieses arme Opfer an. tozey.gif
  2. Woher weiß die Frau, dass die Leute in den Foren ausnahmslos Nicht-Moslems waren? (Ich weiß, die wollte nur den blöden Hashtag hypen, aber wenn dadurch die Aussage noch blöder wird...)
  3. Womit man in Foren beschimpft wird, hat in den allermeisten Fällen mehr damit zu tun, womit die Gegenseite glaubt, einen am meisten beleidigen zu können. Wenn sich Frauen am ehesten vom Vorwurf beleidigt fühlen würden, Apfelmus zu sein, würden sie in Foren eben kaum als Schlampen, Huren oder Fotzen beleidigt werden, sondern als Apfelmus. Die Beschimpfung hat ziemlich wenig damit zu tun, ob derjenige tatsächlich glaubt, dass die Frau leicht rumzukriegen oder käuflich wäre. (Das kann so ein Eigenleben entwickeln, dass die Grundbedeutung überhaupt keine Rolle mehr spielt, sondern man das Wort einfach so sagt, weil's aufs Geschlecht passt. Dafür werden "Wichser" und "Weichei" nahezu ausschließlich für Männer verwendet.)
    Genauso haben die ganzen Leute, die letztes Jahr auf die Gamer eingeprügelt haben, sich eigentlich einen Scheißdreck dafür interessiert, ob Gamer wirklich frustrierte Jungfrauen sind. Die haben das gesagt, weil es für Männer gesellschaftlich immer noch als riesiger Makel gesehen wird, nicht mit einer Frau geschlafen zu haben und auch keine Frau ins Bett zu kriegen. (Sexismus, yay! biggrin.gif ) Und deswegen haben sie angenommen, dass die Gamer sich dadurch am schwersten beleidigt fühlen würden, zumal die sich gegen so einen Pauschalvorwurf nicht wehren können.
    Es geht bei solchen Beleidigungen eben oft nicht darum, die eigene Überzeugung zu vertreten, sondern einen wunden Punkt beim anderen zu treffen, auch wenn der diese Beleidigung direkt gar nicht mitkriegt.

Fazit: Wegen dieses Tweets halte ich Anja Reschke (kannte ich vorher gar nicht) jetzt für Apfelmus.

Nachtrag: Okay, ich sage noch mal deutlicher, was ich mit Punkt 3 meine. Eine Frau fühlt sich üblicherweise nicht deswegen vom Wort "Nutte" beleidigt, weil sie Angst hätte, dass andere sie ernsthaft für käuflich halten könnten, sondern weil es gesellschaftlich so verpönt ist, Prostituierte zu sein. Wenn dieser Beruf total normal und akzeptiert wäre, würde quasi nirgendwo mehr "Nutte" oder "Hure" als Beleidigung auftauchen, weil es keine Abweichung von der gesellschaftlichen Norm mehr wäre, obwohl sich inhaltlich nichts ändert. Es ist derzeit einfach eine schwere Beleidigung für Frauen. Und wenn Apfelmus eine schwere Beleidigung für Frauen wäre, dann würde man das halt nehmen. Das heißt nicht, dass man die Beleidigung deswegen kriegt, weil man eine Frau ist, sondern erklärt nur die Wahl gerade dieser Beleidigung.
Wenn wir jetzt anfangen, gewisse Schimpfworte zu ächten (weil sie zum Beispiel geschlechtsspezifisch sind), würde man sich (wenn es funktionieren würde, was unwahrscheinlich ist) irgendeine neue Beleidigung suchen, die auf eine gesellschaftliche Ablehnung zurückzuführen ist, oder sich Umschreibungen suchen, die dasselbe sagen, aber noch nicht verboten. Man würde also ständig den Schimpfwörtern hinterherlaufen und immer mehr verbieten, ächten, problematisieren. Und am Ende laufen wir alle auf Eierschalen, weil irgendwer sich durch irgendwas beleidigt fühlen könnte, selbst wenn es mal gar nicht so gemeint war.
Auch wenn's also hart klingt, es ist der beste Tipp, den es dafür gibt: Nimm's nicht so schwer, lege es unter "sind halt Arschlöcher" ab und verschwende keine Gedanken darauf, weil es dir dein Leben versaut, zu viel über das nachzudenken, was eigentlich keinen konkreten Einfluss auf dein Leben hat (abgesehen davon, dass du obskure Internetforen nicht betreten kannst, ohne ein paar schlimme Wörter zu lesen).

Die Verbindung zu Köln kommt übrigens nicht von mir, darauf weist die Erwähnung von Muslimen im Tweet und der Ausnahmslos-Hashtag hin, der als Reaktion darauf initiiert wurde, dass man sich nach der Nacht von Köln auf die Herkunft der Täter einschoss, und anhand von Beispielen für Alltagssexismus in Deutschland zeigen soll, dass wir einheimischen Männer ja gar nicht so anders wären.

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Megadoof

Veröffentlicht am 26. Januar 2012 um 14:41 Uhr in der Kategorie "Meine Sicht der Welt"
Dieser Eintrag wurde bisher 52 Mal kommentiert.

fairlockend (Website)
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Das war doch auch die Frau, die sich in irgendeinem Tagesschau-Kommentar klar gegen Rechte bzw. für Flüchtlinge ausgesprochen hat, danach wohl ziemlich viele Hassmails bekommen hat und das monatelang in jedes gottverdammte Mikrofon schrie.
Darauf spielt sie ja auch an, oder?

Geschrieben am
Saya
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Stell ich mir lustig vor. "Danke für Ihr Feedback; bitte nehmen Sie an folgender Umfrage zur Statistik des religiösen und kulturellen Hintergrundes meiner Hater Teil, damit ich in einigen Jahren darauf zugreifen kann"

Geschrieben am
Mia
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Wenn du Anja Reschke vorher nicht kanntest (geht das denn? Ich meine... Nachrichten und so?) fürchte ich, dass sich dir der Kontext des Tweets nicht völlig erschließt.
Ich widerspreche dir zwar nicht grundsätzlich, vor allem, was die erwartete Wirkung einer Beleidigung angeht, aber in diesem Tweet ging es wohl vor allem darum, den jetzt immer häufiger auftauchenden Verallgemeinerungen entgegen zu treten. Okay, zugegeben, auch wieder durch eine Verallgemeinerung, daher vllt etwas ungeschickt, aber Anja Reschke deswegen gleich als Apfelmus abzustempeln finde ich ein bisschen unreflektiert.

Geschrieben am
tux. (Website)
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Ist "Apfelmus" auch so'n Szenebegriff?

Geschrieben am
Ylva
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ich frage mich hauptsächlich, in welchen Foren sie so unterwegs ist biggrin.gif

Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@tux.: Wir Kenner bezeichnen damit so eine eingekochte Matsche aus Äpfeln, die man essen kann. Schmeckt gar nicht schlecht. 044.gif

@Mia: Ich frage mich, ob man das mit den Verallgemeinerungen nicht zu sehr verallgemeinert? Auch generell ist mir nirgendwo im Internet wirklich wesentlich untergekommen, dass man ALLE Moslems als Vergewaltiger bezeichnet (zumal die aktuelle Diskussion sich ja noch eher um die Kultur in Nordafrika als um die Religion dreht), oder dass man ALLE Ankommenden als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet, oder dass man ALLE Flüchtlinge als Terrorverdächtige verunglimpft. Deswegen wundert es mich aber auch nicht, wenn man ein bisschen unsachlich in Foren wird, wenn die eigene Position verzerrt dargestellt wird, damit sie überhaupt entkräftet und man als Idiot und Rassist hingestellt werden kann.

Geschrieben am (Geändert am 13. Januar 2016 um 20:39 Uhr)
tux. (Website)
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Anja Reschke schmeckt nicht schlecht? Jetzt hab' ich doch etwas Respekt.

Geschrieben am
krüml
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Möchte mich der frage oben anschließen: Wo ist die unterwegs, das sie so beschimpft wird?

Aber anscheinend ist das eine öffentliche Person und ich lebe mal wieder hinterm Mond? Wer ist das?

Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Die moderiert Panorama im NDR und hatte vor einiger Zeit mal einen Tagesthemen-Kommentar zur Flüchtlingssache gebracht, der sich viral verbreitete.

Geschrieben am
Parias
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...Übrigens nicht von Muslimen.

Und?! Willste nen Lolli zum Trost haben?
Tut mir leid, aber die Lollies sind ausgegangen.

Ist das nen Versuch, die Vorfälle in der Silvesternacht zu verharmlosen? Wenn ja, dann fällt mir mein Lieblingswort ein: WIDERLICH!

Geschrieben am
DerWaldHerr
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Ich find die Idee des Hashtags eigentlich ziemlich gut. Es geht mir auf den Sack wie die rechten Hohlköpfe jetzt automatisch davon ausgehen dass jeder der die "falsche" Religion hat und im "falschen" Land geboren wurde genetisch bedingt ein Vergewaltigter wäre.
Ich hoffe dass diese Vollhonks nicht die Polizei bei der Aufklärung behindern... die Täter sollen nach derzeitigen Möglichkeiten bestraft werden und nach ausreichend Indizien, die Herkunft sollte dabei nur für die Aufklärung von Bedeutung sein, danach hat sie keine Rolle zu spielen, auch nicht für das Strafmaß, nach dem Motto:
Scheißegal ob in deinem abgefuckten Kulturkreis ne Vergewaltigung nicht so schlimm ist, du bist ein Arschloch und wirst behandelt wie eins, furzegal ob du "Achmed" oder "Sebastian" heißt.

Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Bei der Sache geht's ja auch um die Prävention. Es ist sich doch eh nahezu jeder einig, dass die Täter (wenn sie denn gefunden werden) ein Verfahren kriegen müssen, in dem ihre Herkunft keine Rolle spielt.
Wenn Einwanderer aber selbst erzählen, dass sie Schwierigkeiten hatten zu begreifen, dass die Frauen in kurzen Röcken anders als in ihrem Heimatland keine Prostituierten sind und dass Frauen nur deswegen, weil sie vor der Ehe Sex mit Männern haben, nicht gleich wahllos sind, was ihre Partner angeht, dann sollte man vielleicht überlegen, ob man diesen Punkt nicht gezielt ansprechen sollte, wenn man den Neuankömmlingen helfen will, sich hier zurechtzufinden, und nebenbei noch ein paar Frauen davor bewahren möchte, wegen einer anderen kulturellen Prägung Opfer zu werden.
Dass jetzt auch viele Flüchtlinge total sauer auf die Täter sind und befürchten, wegen dieser paar Idioten alle schlechter behandelt zu werden, ist klar, die tun mir auch alle entsetzlich leid. Deswegen sollte man die ja auch einbinden, damit die Täter auch unter den Flüchtlingen allesamt geächtet sind und wissen, dass sie mit so etwas nicht durchkommen, weil sie sich nicht in der Menge verstecken können.

Daraus, dass jemand eine Frau im Internet als Schlampe bezeichnet, kann man nun mal nicht ablesen, ob er die wirklich für eine Schlampe hält und ob er denkt, dass er diese Frau bei einem persönlichen Treffen beliebig angrabbeln könnte. Da kann man wegen der Beleidigung im Internet "Sexismus!" schreien, bis man blau anläuft, aber es lässt eigentlich keine Rückschlüsse auf das Frauenbild und auf das allgemeine Benehmen gegenüber dem weiblichen Geschlecht zu.

Geschrieben am (Geändert am 14. Januar 2016 um 01:51 Uhr)
S2B
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Ich finde, du pinkelst der guten Frau da zu unrecht ans Bein. Die ist Moderatorin und hat schön öfters starke Worte und Flammende Reden gegen den Rassismus und unterstützende Worte für Asylbewerber als Kommentar in den Tagesthemen platzieren können. (u.A. hier auch viral gegangen: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-106579.html, damit im Übrigen auch für den Fernsehpreis heute nominiert gewesen.)
Ich denke, darauf beziehen sich die gegen sie gerichteten Beleidigungen. Und dann ist auch das Erwähnen im Aktuellen Köln-Kontext (den ja leider viele ausschließlich mit Asylbewerbern in Verbindung bringen) gerechtfertigt. Da haben sich die Refugee-Gegner nämlich nicht gerade mit sexismus-sensibler Wortwahl hervorgetan.

Und auch wenn es natürlich stimmt, dass die Beleidigungen nicht primär sexistisch gemeint waren, fängt doch eine Diskriminierung schon bei der Sprache an. Und damit sind sie zu 'nem Gewissen Teil auch sexistisch.

Außerdem hinkt deine Erklärung, dass Beleidigungen nur gewählt werden, weil sie bei der "Zielgruppe" am Besten ziehen: Ich finde nämlich Wichser ist - wenn man sich die genaue Bedeutung ansieht, gar nicht schlimm. Es wird einfach nur durch "Gewohnheit" zum Schimpfwort, und wird auch nur deshalb als Schimpfwort verstanden, weil es so oft benutzt wird. Hätte ich das noch nie gehört, würde ich "Wichser" nicht als Schimpfwort empfinden.

Geschrieben am
BluejayPrime
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"Wichser" ist deshalb eine Beleidigung, weil das ebenfalls wieder impliziert, dass man keine Frau in die Kiste kriegt und deshalb zu Mutter Handfläche und ihren fünf schönen Töchtern zurückkehrt. Außerdem galt das bis vor gar nicht allzu langer Zeit (und eigentlich bis heute, wenn man sich mal genau umschaut) als sündhaft und schmutzig, oder unterhältst du dich öffentlich über deine Wichsvorlagen? "Nutte" ist als Beleidigung auch nicht schlimm, aber gesellschaftlich verpöhnt. Das ist genau der Punkt, den Klopfer hier zu machen versucht. Man hat auch schon versucht, mich als Lesbe zu beleidigen o.ä., nur, weil es mich persönlich nicht trifft, heißt das nicht, dass es andere Mitglieder der Zielgruppe nicht doch treffen könnte.

Geschrieben am
DerWaldHerr
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Wo wir bei "Wichser" sind:

Wie hat sich eigentlich ein unschuldiges Wort bei dem es sich schlichtweg um Schuhe putzen mit Schuhputzmittel (Wichse) handelt zum Alias für "Masturbation" gewandelt?

Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@S2B: Das ist eine Erklärung, wieso sich Leute die Zeit genommen haben, sie zu beleidigen, aber das macht die Sache, über die sie sich aufregt, in meinen Augen noch blöder.

Sie hat diese Erklärung in dem vollen Bewusstsein abgegeben, dass sie damit einigen Leuten ans Bein pinkelt. Denn wenn sie einfach etwas erklärt hätte, bei dem sich sowieso alle einig sind, hätte sie die ja nicht machen müssen. Erwartungsgemäß fühlten sich Leute ans Bein gepinkelt davon. Sie hat eine Reaktion hervorgerufen, das ist doch schon mal wunderbar. Und sie wusste als Medienprofi genau, dass die Reaktion von denen, denen sie ans Bein pinkeln würde, nicht freudiges Jauchzen sein würde.

Und dann empört sie sich wirklich darüber, dass die Leute, die sie beleidigen, für ihre Beleidigungen tatsächlich Wörter benutzen, die sie als Beleidigte besonders schlimm findet? Wäre Arschloch als geschlechtsneutrale Beleidigung okay gewesen? Das ist doch totaler Unsinn, sich darüber zu beschweren, dass die Leute, die einen beleidigen, dabei schlimme Wörter aus einem bestimmten Bereich benutzen, wenn jeder genau weiß, dass sie sich vermutlich besonders von diesen Wörtern beleidigt fühlen wird.

Sie ist nicht beleidigt worden, weil sie eine Frau wäre. Und damit ist es dusslig, damit hausieren zu gehen, dass man als Frau schlimme Wörter an den Kopf geknallt kriegt. Ja, wenn man was Kontroverses sagt, wird man womöglich im Internet beleidigt, egal ob als Mann oder als Frau. Mehr Gleichberechtigung geht im Internet quasi nicht. Und ich find's echt scheinheilig, dass hier so getan wird, als wären Schimpfwörter für Frauen so viel böser als für Männer. Nein, im Internet ist das alles ein Schleim, der keinerlei Bedeutung hat. Es ist nichts, weder für Männer noch für Frauen, und je schneller alle lernen, nichts darauf zu geben, desto besser ist es.

Wenn man nicht gezwungen wird, sich diese Beleidigungen anzutun, wenn es keinerlei Einfluss auf das private oder berufliche Leben hat, wenn es keinen messbaren Einfluss auf das Ansehen in den Augen Dritter hat, wenn es einem keine illegalen Dinge unterstellt, also überhaupt keine Relevanz dafür hat, wie man sein Leben lebt - wieso zum Teufel macht man dann so ein Fass auf und tut so, als wäre man ein Opfer? Das ist alles wieder ein Ausdruck dieses widerlichen "Wer ist mehr unterdrückt"-Rennens um Einfluss. Kindische Mickymaus-Scheiße. Ob man in obskuren Internet-Foren Fotze genannt wird, ist so was von irrelevant für die Frage, wie sexuelle Gewalt im realen Leben aussieht und was man dagegen machen kann. Das einzige Resultat: Diejenigen, die sie beleidigen wollen, wissen jetzt, dass sie mit "Fotze" eine Reaktion hervorrufen. Echt brillant. onioncleanplz.gif

Und zu der Wichser-Sache: Dann denk dir halt irgendwelche Wörter, mit denen dem Mann unterstellt wird, schwul zu sein. Kannst auch gerne einen Test auf der Straße machen, wie viele Männer stinkig werden, wenn du sie so nennst. schulterzuck.gif

@WaldHerr: Von der Bewegung beim Schuhe-Wichsen, denk ich mal.

Geschrieben am (Geändert am 14. Januar 2016 um 05:13 Uhr)
fairlockend
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Danke Klopfer. Ich glaube, in den Kommentaren kam jetzt nochmal für alle deutlicher rüber, was du wirklich gemeint hast.
Mir ging sie schon damals auf den Wecker. Ihr Kommentar war ja inhaltlich richtig, von Anfang an hatte sie aber dieses aufgesetzte Opfergetue. Ich werde davon abgesehen nie verstehen, warum sich Medienprofis, aber auch generell Leute,ernsthaft durch beliebige Schimpfwörter wie "Schlampe" beleidigen lassen. Verletzend sind doch inhaltliche, persönliche Beleidigungen. Wenn jemand eine Schwachstelle findet und sie gegen mich verwendet. Aber wenn mich jemand einfach mal "Fot**e" nennt, den ich nicht mal kenne, dann lach ich.

Geschrieben am
CM (Gast)
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Da mich lange niemand mehr als lecker bezeichnet hat, möchte ich ab sofort auch Apfelmus sein. Geht das?

Geschrieben am
Gil
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So eine blöde Fotze. lach.gif

Geschrieben am
Gil
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Ich find's außerdem lustig das die Fotze sich von den Worten "Hure" und "Schlampe" beleidigt fühlt. Huren und Schlampen geben etwas wertvolles an die Gesellschaft, erstere für ein Entgelt, letztere kostenlos. mops.gif

Geschrieben am
DerWaldHerr
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#TeamHure #TeamSchlampe awesome.png

Geschrieben am
Anthracen
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Jetzt hab ich ziemlich Lust auf Apfelmus bekommen. biggrin.gif

Worum geht's eigentlich bei dem Hashtag #ausnahmslos? Ist das jetzt der neue #Aufschrei?

Ja, natürlich sind die Frauen, die am Hbf angegrabscht und beklaut werden, die wahren Opfer. Was sollen die denn sagen, wenn jetzt eine x-beliebige Moderatorin daherkommt und über den etwas rauhen Ton in Foren und bei Facebook jammert? Das ist doch ein Schlag ins Gesicht dieser Frauen (von einer Frau!). Wer nur im Internet beschimpft wird, egal womit, soll sich bitte mal nicht so anstellen. Wir Männer werden z.B. in Onlinespielen auch ständig beleidigt, keiner fängt da gleich an zu heulen.

Geschrieben am
Birdy
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Eigentlich sagt Ihr doch dasselbe:
Es gibt ein gewisses Rollenverständnis, demzufolge Männer danach streben sollten, Frauen flachzulegen, und Frauen schwer zu haben sein sollen. Der Wert der Frau bemisst sich danach, wie schwer sie rumzukriegen ist, der Wert des Mannes, wie viele Weiber er rumbekommen hat (und wie "wertvoll" diese waren)

In diesem Kontext ist "Wichser" und "Jungfrau" eine Beleidigung, denn der Typ legt keine Frauen flach. Und "Hure" oder "Schlampe" sind Beleidigungen, weil diese Frauen leicht zu haben sind, also nichts wert.
Diese beiden Beleidigungen ergeben sich also aus dem selben Weltbild.

Bis dahin seid Ihr Euch einig. Die Aussage, die jetzt in dem Hashtag usw gemacht wird, ist:
Die Vorfälle in Köln sind auf das selbe Weltbild - nur vielleicht etwas weiter zuende gedacht - zurückzuführen: Die Jungs wollten sich endlich als "echte Kerle" beweisen und keine Wichser mehr sein.

Ob man dem so einfach zustimmen kann...keine Ahnung

Geschrieben am
Birdy
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Und zum Kommentar: "Es geht um Prävention, man muss klar machen, dass Frauen in kurzen Röcken keine Prostituierten sind":

Mittlerweile gibt es Integrationshilfen, die auch auf solche Punkte eingehen: Mülltrennung, Pünktlichkeit, akzeptables und inakzeptables Flirtverhalten, Feilschen im Supermarkt. Das wird zwar von einigen Idioten kritisiert, aber m.W. werden solche "Fremdenführer" immer beliebter und immer häufiger übersetzt.

Allerdings kann mir auch keiner erzählen, dass die Vorfälle in Köln auf solchen Missverständnissen beruhen: Wenn ich davon ausgehe, dass eine Frau eine Nutte oder Schlampe ist, dann müsste ich sie doch nicht erst mit 20 Mann umstellen und begrapschen - und wo wir grad dabei sind, ihr auch noch den Geldbeutel klauen.

Ich bin mir sicher, dass es Missverständnisse gibt, und wir müssen daran arbeiten, die auszuräumen, aber das in Köln hatte damit nichts zu tun. Das waren kriminelle Arschlöcher, die eine unübersichtlichte Situation (Silvester) gezielt gesucht, verstärkt und ausgenutzt haben. Dass es Unrecht ist, was sie tun, war ihnen klar (sonst hätte man die Übermacht ja nicht gebraucht), dass der Staat zu schwach sein würde, sie zu stoppen, leider auch...

Geschrieben am

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