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Kategorie: Übersetzungen

Ja, ein strahlend schöner Tag ist heute. (In der Nacht hat dieser Spruch der Wettermaus ihrem Sender n-tv so gut gefallen, dass er die entsprechende Aufnahme der Wettervorhersage zweimal hintereinander zeigte.)

xkcd-Webcomic-Zeichner Randall Munroe hat in seinem Blag eine Übersicht über die Arten von Strahlenbelastung gepostet, die man sich aus verschiedenen Quellen einfangen kann.
Ich hab das gestern Abend mal schnell übersetzt:
20110321154708.png

Ich übernehme keine Verantwortung für Fehler. ^^

Und ich arbeite jetzt mal weiter am nächsten Update. ^^

Nachtrag: Natürlich dürft ihr das Bild (wie das Original auch) selbst ohne Beschränkungen weiter verbreiten. smile.gif

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Noch 'n Witz

Veröffentlicht am 14. Oktober 2006 um 2:30 Uhr in der Kategorie "Übersetzungen"
Dieser Eintrag wurde bisher nicht kommentiert.
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Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
Klopfer erzählt, wie man helfen kann, Klopfers Web zu erhalten und besser zu machen - sowohl ohne als auch mit Geldeinsatz. [mehr]

galaxycrawler
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nicely done

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Geschrieben am
HJGVS
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Ich kenn einen ähnliche Spruch schon länger.... da ich MTRA bin, gehe ich strahlenden Zeiten entgegen.
(Falls MTRA ein Fremdwort für einige ist ... Medizinisch Technischer Radiologie Assistent ... ja das Röntgen macht nicht Schwester Stefanie sondern ein speziell für den Umgang mit strahlenden Geräten / Materialen geschulter Fachmann...wink.gif...)

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Geschrieben am
Shyana
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Hm, das könnte interessant werden!

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@HJGVS: Ach, wenn man "Dr. House" glauben darf, macht ein Ärzteteam doch alles, von der Diagnose über Röntgen und CTs bis hin zu Operationen und Autopsien. wink.gif

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Geschrieben am
Dotur
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Wenn ich einen Drucker hätte, würde ich das Bild ausdrucken und einem Kollegen mitbringen. Dieser macht sich wegen der Strahlung in Japan sorgen und hat kürzlich den Kiefer geröngt bekommen ^^^

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Geschrieben am
HJGVS
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Kiefer Röntgen mit der Kugel ist nicht OHNE...wink.gif
Aber einflug nach Japan Nonstop war auch schon vorher eine ziemliche Strahlenbelastung...wink.gif
Ja Klopfer das stimmt ... wenn im Fernsehen ein CT gezeigt wird macht das Immer der Doktor und ALLE Ärzte sind in dem kleinen Schaltraum ...und hinten in der ecke kauert schüchtern der / die MTRA und möchte sich endlich um den Patienten kümmern.

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Geschrieben am
durchschnittsschülerin
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grosses dankeschön klopferchen, ich wusste noch garnicht was der liebe randall da fabriziert hat.
und auch nette übersetzung, ich fands sehr sehr hilfreich.

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Geschrieben am
Shrodo
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Schön das der Typ einen Blag hat und keinen Blog

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Geschrieben am
Leo Hammer
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Naja ich möchte nicht wissen was die 50 Freiwilligen, die direkt am Reaktor von Block I von Fukushima arbeiten für eine Belastung aufweisen. Aber gute Arbeit Klopfer, ich wusste doch Atudenten haben zu viel zeit

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Geschrieben am
Mr. J
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Die Leute die dort freiwillig arbeiten sind mit hoher Wahrscheinlichkeit bald tot. Die Strahlenbelastung die sie dort abkriegen dürfte auf jeden Fall tödlich sein aber wahrscheinlich wissen sie das durchaus und nehmen es in Kauf.

MfG
Mr. J

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Mr J.: Glaub ich nicht mal. Die werden ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko haben, aber die Strahlendosis ist derzeit wohl nicht so, dass sie akute Ausbrüche der Strahlenkrankheit befürchten müssten. (Wenn irgendwo zwischendurch mal 400 mSv/h gemessen wurden, heißt das nicht, dass die Strahlung lange anhielt, und auch nicht, dass sie überall so hoch war. Vermutlich war sie schon zwanzig Meter daneben weitaus niedriger. Und die Leute werden einen Großteil der Zeit auch im Gebäude verbringen, da ist die Strahlung nochmal geringer.)

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Geschrieben am
Yvonne
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Ich werde nie wieder neben einer Person schlafen! Oder zum Zahnarzt gehen! Und gebrochene Knochen wachsen halt irgendwie zusammen! Jawoll.

Vielen Dank fürs Übersetzen. ^^ Da ich den Xkcd-Blog nicht les, wäre ich wahrscheinlich nie drüber gestolpert das meiste davon war für mich wirklich neu.

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Geschrieben am
kito
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Vielen Dank für die Arbeit, das ist wirklich hochinteressant und mich persönlich sehr zum strahlen gebracht! biggrin.gif

Danke

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Geschrieben am
Mr. J
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@Klopfer: sie werden sicher nicht sofort tot umfallen (auch wenn da schon was von 6 toten Arbeitern zwischendurch mal durch die Nachrichten geisterte), aber die Verstrahlung dürfte durchaus nicht gering ausfallen. Japan hat ja immerhin die Grenzwerte von 100 mSv auf 250 mSv angehoben so dass man annehmen kann dass sie die 100 mSv schon ausgereizt haben und der Einsatz dort wird sicher noch etwas dauern.
Ich denke die Lebenserwartung der Arbeiter dürfte auf jeden Fall deutlich verkürzt ausfallen.

MfG
Mr. J

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Geschrieben am
Köpfer
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Mensch Klopfer, mit dem teil unterstützt du doch nur die verschissene atomlobby -.-

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Geschrieben am
Olli
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Mich würde mal interessieren wie viele der Leute die das jetzt herunterspielen für das Rauchverbot in Kneipen waren.

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Geschrieben am
Varis (Website)
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Eine schöne Graphik ist das, vielen Dank fürs übersetzen. Ist auch echt aufschlussreich und beruhigt hoffentlich einige Leute, die wegen Fukushima schon begonnen haben Iodtabletten zu bunkern, oder schlimmer noch, auf Vorrat in sich reinzuschaufeln.

Dennoch - das Problem ist ja leider bei sowas immer, dass es um "Wahrscheinlichkeiten" geht, und um ein "Risiko". Wenn man ganz ganz dummes Pech hat, reicht auch eine minimale Strahlenbelastung aus, um Krebs zu verursachen.

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Geschrieben am
Elemmakil
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@Mr J.
250 mSv entsprechen laut der Grafik die max. Belastung für Arbeiter in Lebensrettenden Masßnahmen lt. den US vorschriften. Die Reatorrettung in Fukushima kann durchaus als soetwas gewertet werden.
Unter 400 mSv (kumuliert!) gibt es laut der Grafik keinen Hinweis auf ein erhöhtes Krebsrisiko. Ein Erhöhtes Krebsrisiko ist aber auch keine Krebsgaratie. Lt. Wikipedia gibbet es in Deutschland 5000 Schilddrüsenkrebsfälle im Jahr. Das ist eine Chance von 1/16000. Wenn sich das KRebsrisiko verdoppelt ist das immer noch eine Chance von 1/8000. Selbst bei einer Verzahnfachung ist die Chance pro Jahr an Schilddrüsenkrebs zu erkranken nur 1/1600 pro Jahr.

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Geschrieben am
Mr. J
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Das Problem ist dass das ja nur die gemessene Strahlung ist soweit ich weis, aber wird da auch erfasst dass die Arbeiter möglichweise bereits radioaktiven Staub eingeatmet haben? Ich denke dass da durchaus ein ordentlichen Risiko besteht für die Leute, aber es sind Freiwillige die sich gemeldet haben. Sie werden sich irgendwo des Risikos bewusst sein. Ehren sollte man sie auf jeden Fall für ihren Einsatz.

@Köpfer: hast du eine bessere Lösung als Atomkraft oder einfach nur Gemecker?

MfG
Mr. J

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Geschrieben am
darthbane
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nur mal so gefragt: wer ist hier der köpfer? O.O
stell ihn uns doch mal vor. :>

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Geschrieben am
Affencommander
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Das ab einem bestimmten Wert ein erhöhtes Krebsrisiko besteht, ist klar, auch kleine Dosen können das Risiko erhöhen (soweit ich weiss ab etwa 200 mS).
@Mr.J
Die Aussage "Die Arbeiter im Kraftwerk sind so gut wie tot" kann ich trotzdem nicht so ganz nachvollziehen, es hört sich immer so an, dass die Helfer von jetzt auf gleich tot umkippen. Wäre das der Fall, wären die Leute Strahlungen von weit über 1 Sv ausgesetzt worden, und das über einen längeren Zeitraum. Ausserdem denke ich, dass die Leute sich in Behandlung geben würden, Arbeiten und gleichzeitiges Erbrechen werden die sicher nicht auf sich nehmen.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Mr. J: Ich gehe auch davon aus, dass sie wohl ein erhöhtes Krebsrisiko haben (wenn man nicht kurzfristig durch Strahlenkrankheit oder schlichte Vergiftung stirbt, sollte ja "bloß" noch das Krebsrisiko bleiben), was sicherlich ihre Lebenserwartung beeinflussen wird. Ist nur leider auch so, dass man abgesehen vom Schilddrüsenkrebs kaum einen Krebs genau auf eine Strahlenexposition zurückführen kann. kratz.gif Und Krebs ist auch ohne radioaktive Unfälle eine der häufigsten Todesursachen in Industrieländern. Da liegt wohl der Schlüssel darin, dass man nie so genau beziffern kann, wie viele Leute jetzt langfristig wegen solchen Unfällen ums Leben kommen.

@Köpfer: Sollte man Informationen unterdrücken, nur weil sie nicht die Sichtweise von Atomkraftgegnern unterstützen? Ich bin dafür, dass sich jeder selbst eine informierte Meinung bilden kann.

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Geschrieben am
mitha
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Mr. J: Genau für Leute wie dich ist diese Grafik doch gemacht. Damit man die Werte in Relation setzen kann und nicht so stupiden Kram nachfaselt wie "die sind jetzt schon tot".

@Köpfer: Sollte es zu einem Atomausstieg (oder etwas in der Art kommen), soll das also deiner Meinung nach auf Volksverdummung basieren? Es wird in unserer Politik und den Medien eh zu wenig mit Fakten und echten Argumenten gearbeitet, da kann ich deine Haltung irgendwie genau 0 verstehen...

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Geschrieben am
Raganos
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Lieber regenerative Energien als ein AKW, lieber ein AKW als ein KKW.

Danke für die Übersetzung Klopfer, hoffentlich wird das den ein oder anderen Schwarzmaler zum Nachdenken anregen.

Abgesehen davon möchte ich noch anmerken, dass der Tsunami eigentlich viel wichtiger ist als der bekloppte Reaktor 3. Der hat nämlich noch niemanden umgebracht, der Tsunami aber an die 8.000 und 10.000 werden noch vermisst. Nur weil die Medien über nix andres mehr reden heißt das nicht, dass es nur Fukushima gibt.

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Geschrieben am
Leo Hammer
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also so wie ich das verstanden habe arbeiten die direkt neben dem Reaktor und es ist kalr das sie nicht von jetzt auf gleich tot umfallen und das mit der verkürzten Lebenserwartung ist auch nicht wirklich sicher, siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Goi%C3%A2nia-Unfall#Verletzungen_und_Tote_unter_den_Beteiligten
der Typ hat sogar 7 gray überlebt (entspricht 7 Sievert einer normalerweise absolut tödlichen Dosis). Aber natürlich erfordert es einen riesen Mut zu sagen: Ich gehe da jetzt hin und setze bewusst meine Gesundheit/Leben aufs Spiel um andere zu retten. Ich sehe diese Leute als Helden.

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Geschrieben am
Kampfschaf
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"Lieber regenerative Energien als ein AKW, lieber ein AKW als ein KKW."
Vielleicht wird das mit den Kernfusionskraftwerken ja bald mal was :]

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Geschrieben am
Monsikatzi (Website)
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@Kampfschaf: Einer der Reaktoren für Kernfusion (weiß grad nicht mehr wie er heißt) produziert momentan glaub ich, soviel Strom, dass er sich selbst versorgen kann...Außerdem mein ich mal gelesen zu haben, dass die ersten "richtigen" Versuche mit Kernfusion Strom in großen Mengen zu erzeugen, 2026 starten sollen, also wird es wahrscheinlich noch ne Weile dauern. :/

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Geschrieben am
Mr. J
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Zum Thema Verstrahlung: ich habs vielleicht etwas überzogen ausgedrückt. Aber die Arbeiter dort dürften langfristig schon gesundheitliche Einbußen hinnehmen denke ich.

@Leo Hammer: dein Beispiel ist etwas komisch, du weist auf eine einzelne Person hin die eine hohe Strahlendosis überlebt hat aber in dem Artikel sind auch mehrere Personen mit niedrigerer Dosis gestorben.

@Kampfschaf: meinst du Kernfusion ist völlig unproblematisch und strahlungsfrei? Da muss ich dich enttäuschen, Kernfusion strahlt auch in erheblichem Maß.

MfG
Mr. J

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Geschrieben am
Mr. J
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Ich hab mich nochmal etwas in das Verstrahlungsthema reingelesen. Akute Strahlenkrankheit tritt ja erst bei 1 Sv auf, aber zeitweise Sterilität schon bei 0,15 Sv und eine Störung der Blutbildung bei 0,5 Sv.
Meine Frage wäre jetzt allerdings was genau an Strahlung gemessen wird wenn sie die Leute untersuchen. Nur das von außen einwirkende oder kann man evtl. aufgenommen radioaktive Partikel dabei auch feststellen?

MfG
Mr. J

0
Geschrieben am
Der andere Turi
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@Mr. J
Was meinst du mit "Strahlt erheblich"?
So weit ich weiß entsteht in erster Linie nur Neutronenstrahlung. Diese wird je nach Reaktortyp sogar weiter verwendet (Tritiumerzeugung). Klar, diese Neutronenstrahlung aktiviert die Umhüllung und macht diese schwach radioaktiv, aber ist dies nicht in etwa im Level von medezinischen Geräten? So mit "Wir müssen es 100 Jahre und nicht 1000000 Jahre im Boden versenken"? Das fände ich jetzt nicht grade "erheblich" im vergleich mit AKWs.
Hast du da andere Daten?

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Geschrieben am
Christian
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Zunächst mal mißt man die Strahlung außerhalb des Körpers. Der Geiger-Müller-Zähler nutzt (wie fast alle Meßgeräte) aus, daß radioaktive Strahlung ionisierend wirkt. In der Kammer entstehen also Ionen. Man legt eine hohe Spannung an, die Primärionen wandern zu den entsprechenden Polen. Durch Stoßionisation (Kaskadeneffekt/Sekundärionisation) entstehen die uns bekannten Pulse, die man als "Klicken" hörbar machen kann. Das Röntgenfilmdosimeter (tragen die Mitarbeiter in einem KKW mit sich herum) ist im wesentlichen ein leicht veränderter Film einer analogen Kamera. Hier wird der schwärzende Effekt auf Silberionen ausgenutzt (wie beim Fotografieren -- Ag-Ionen der Fotoschicht werden umgewandelt). Die gängigen Meßmethoden messen die >>externe<< Strahlung.
Aus diesen Daten wird dann auf die Dosis zurückgerechnet.

Aufgenommene Partikel kann man auch feststellen. Ob man das in der Praxis durchführt, weiß ich nicht. Eine Möglichkeit wäre, daß bei jedem Zerfall auch Gammastrahlung entsteht. Anhand ihrer Energie (Wellenlänge) kann man dann auf die Isotope rückschließen.
Bei dem 2007 mit Polonium vergifteten Russen (Lukakinenko oder so ähnlich) konnte man beispielsweise im Urin Po nachweisen.

Es ist durchaus denkbar, daß Strahlen den Körper verlassen und dann sagen wir mal in einem Geiger-Müller-Zählrohr einen Impuls erzeugen.

So, ich hoffe, daß das weiterhilft wink.gif

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Geschrieben am
Shyana
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Ich war nicht mal alleine mit diesem Gedanken zu Bananen:

http://chzmemebase.files.wordpress.com/2011/03/memes-banana-radiation.jpg

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Geschrieben am
Mr. J
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@Der andere Turi: lang strahlender Müll entsteht soweit ich weis nicht bei der Kernfusion, aber ettliche Teile des Reaktors selbst werden durch die Neutronen aktiviert und müssen regelmässig getauscht werden so dass wohl nicht nicht ganz klar ist wieviel Abfall dabei entsteht.

Das Problem ist die Entstehung von Neutronen bei der Fusion, da man sie relativ schwer abschirmen kann, selbst mit Schutzschichten.

MfG
Mr. J

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Geschrieben am
Erdnuggel
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Kann sein das ich mich täusche, aber die gemessene Strahlung von 250 mS/h ist im Vergleich mit dem Grenzwert von 250 mS/a doch schon erheblich höher? Schließlich ist das eine die Jahresbelasung, dass andere die stündliche?

Erdnuggel

0
Geschrieben am
Mr. J
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@Erdnuggel: woher hast du diesen Wert? Eigentlich liegen die gemessenen Werte deutlich niedriger, sonst müssten die Arbeiter nach 1 Stunde ausgetauscht werden.

Die Grenzwerte liegen bei uns übrigens bei 20 mSv pro Jahr.

MfG
Mr. J

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Geschrieben am
Erdnuggel
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Das ist reine Überlegung. Wenn die Strahlenkrankheit bei 1 Sv auftritt, hat man doch diese Dosis bei gemessenen 250 mSv/h bereits nach 4 h erreicht. Sofern man dies einfach so linear aufrechnen kann. Diese 250 mSv/h sind doch am AKW gemessen worden sofern ich mich nicht täusche. Klopfer meinte sogar was mit 400 mSv/h. Also denke ich sind die 250 mSv/h schon ziemlich realistisch.

Grüße
Erdnuggel

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Am Werktor des AKW werden regelmäßig zwischen 250 und 300 Mikrosievert pro Stunde (nicht Millisievert pro Stunde) gemessen, im Norden des Service-Gebäudes sind es laut dem letzten Bericht 20150 Mikrosievert pro Stunde (also 20,15 Millisievert pro Stunde). Bei den Vorsilben gibt es in den Medien öfters mal Verwirrung.

Die 400 Millisievert pro Stunde waren einmal aufgetreten an einem bestimmten Punkt (und wohl nicht mal eine Stunde lang). Ich glaube nicht, dass da jemand lange stand (erst recht keine Stunde lang).

0
Geschrieben am
Mr. J
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Naja, wenn sie da durcheinander kommen dann sollten sie statt Milli/Mikro lieber Milli/Mü nehmen. Naja, bei 20,15 mSv brauchen sie dann 12,5 Stunden brauchen bis sie den Grenzwert überschreiten wenn die Strahlenwerte 1 zu 1 vom Körper aufgenommen werden würden.

MfG
Mr. J

0
Geschrieben am
Tev
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Hier wird aber sehr viel Durcheinander geworfen.

Man muss da sauber trennen zwischen einer reinen Messgröße wie Äquvalentdosis, Ortsdosis und Personendosis und den Schutzgößen das sind die Effektivedosis und die Organdosis.

Und für jede gibts eigene Grenzwerte und Verwendungsvorschriften, es hatt einen Grund warum die StrlSchV. etwas dicker ist.
Das Problem ist einfach das a) Die Wirkung von der Strahlenart abhängt und b) Dosis im Köper nicht messbar ist und c) die wirkliche Messung von Strahlung bzw. Strahlungsfeldern nicht trivial ist.

Imprinzip fehlt in dem Diagram ein Vermerk welche Dosis bzw. Dosisleistung gemeint ist. Wobei ich auf die Ortsdosisleistung tippen würde, die über die entstehenden Strahlenschäden noch keine wirkliche Auskunft gibt.

0
Geschrieben am
Mr. J
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Soweit ich das sehe verwenden sie die Äquivalentdosis hier. Die Gewichtung nach Strahlenart ist bereits passiert, deswegen die Angabe in Sievert, ungewichtet wäre in Gray.

MfG
Mr. J

0
Geschrieben am
Tev
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Dann müsste immernoch die Äquivalentdosis auf die Organ- oder effekitive Dosis umgerechnet werden.
Und dann könnte man sich über Strahlenschäden unterhalten.
Wobei man da dann wieder aufpassen muss ob es stochastische oder determenistische Strahlenschäden sind. Bei deterministischen/akuten Strahlenschäde liegt der Grenzwert bei 250mSv, bei der Stochastischen/ späten Strahlenschäden bei 0mSv.

Generell würde ich da sehr vorsichtig sein mit Spekulationen jeder Art.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ein Grenzwert von 0 mSv ist ja wohl rein theoretisch. Kann schließlich niemand erreichen.

0
Geschrieben am
Tev
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Da hast du natürlich Recht, es geht da um die theoretische Überlegung das mit zunehmender Dosis die Wahrscheinlichkeit steigt an Spätfolgen wie Krebs zu erkranken. Theoretische liegt hier also der Grenzwert bei 0mSv da jeder Wert größer 0 dir eine kleine aber endliche Wahrscheinlichkeit liefert durch Strahlung an Spätfolgen zu erkranken. In Deutschland liegt die durchschnittliche Personendosis durch natürliche und zivilisatorische Quellen bei rund 4mSv/a. Es existiert also eine endliche Wahrscheinlichkeit, Strahlungsschäden zu erhalten ohne wirklich erhöhten Werten ausgesetzt zu sein. Dabei ist zu berücksichtigen das der Körper an solche Werte gewöhnt ist und die Wahrscheinlichkeit wirklich sehr gering ist.

Intressanterweise vertragen Hasen übrigens mehr "Strahlung" als Menschen.^^

0
Geschrieben am
Tharo
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Eigentlich mag ich Spiegel Online ja nicht sonderlich. Gut, es ist besser als Focus online aber dennoch gibt es da nach wie vor Panikmache ohne Ende.
Und doch. Der Artikel von Heute mit dem Titel "Unsere Bayrischen Wildschweine haben mehr Strahlung als Essen aus Fukushima" freut mich sehr. Es stimmt schlicht und ergreifend ... Und erklärt wie ich finde auch so manche komische Transrapid Ankündigung ...

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Geschrieben am
Lachdan
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"Lieber regenerative Energien als ein AKW, lieber ein AKW als ein KKW."

Der Schwachsinn, dass KKW die Umwelt so verpesten stimmt mit den neueren Modellen nicht mehr. die Dinger arbeiten inzwischen weitaus effizienter als AKW, da die Temperaturen und Drücke höher sein dürfen als bei diesen aufgrund von Sicherheitsbestimmungen.
Und hätte man nicht diese dummen Atomausstieg beschlossen, hätten wir die alten AKW auch schon längst abreißen und durch neuere ersetzen können. aber wir steigen ja lieber aus und lassen Frankreich dutzende aufbauen (ist ja soviel sicherer, wenn die im Nachbarland hochgehen, statt bei uns). Das man den Müll in begrenztem Maße wieder aufbereiten kann, wird ja auch gerne verschwiegen.

Regenerative Energien sind gut, aber solange man keinen effektiven Weg für eine längere Speicherung der gewonnen Energie gefunden hat für die Deckung des Grundbedarfs an Strom nutzlos.

0
Geschrieben am
birdy
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Röntgenstrahlung ist also Radioaktiv? Und Handystrahlung?

Ich hab in Physik zwar nicht sooo wahnsinnig aufgepasst, aber ist da nicht zum Teil doch'n Vergleich Äpfel mit Birnen bei?

Und ja, radioaktive Strahlung besteht zum Teil aus elektromagentischen Wellen, genauso wie Handyfunk...

0
Geschrieben am
galaxycrawler
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Trotzdem wird Handystrahlung nicht als ionisierende Strahlung angesehen, da die Energie der einzelnen Strahlenquanten zu niedrig ist.

0
Geschrieben am
Mr. J
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@Lachdan: je nachdem was verbrannt wird entstehen im Moment zwischen 950 und 1150g CO2 pro kWh und da wird sich auch nichts wesentliches dran ändern. Das einzige was man machen kann ist das CO2 abzuscheiden und verflüssigen. Muss man dann natürlich auch wieder lagern.

Die Aufbereitung von Atommüll wird ja jetzt bereits gemacht, dafür fahren die Castoren nach Frankreich rüber. Aber sowas hätten wir hier auch selbst machen können, dann hätten wir nicht so weit fahren müssen. Ist aber mal wieder am Protest gescheitert.

Und für die Speicherung gibts ja bereits Ansätze aber ich denke wir werden trotzdem immer auch permanent aktive Kraftwerke benötigen und die meisten regenerativen Energieformen (Windkraft, Soloarkraft, Wasserkraft) zählen nicht dazu.

MfG
Mr. J

0
Geschrieben am
hmm
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Ich würde mir bzgl. der unmittelbar Betroffenen auch weniger Gedanken um die Ortsdosis machen, sondern um evtl. aufgenommene Isotope...gerade die radioaktiven Schwermetalle lassen sich selbst mit Chelatbildnern nicht vollständig entfernen.
Und über Jahre hinweg wird das wohl noch so seine Auswirkungen zeigen, war bei Tschernobyl ja auch nicht anders.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@birdy: Elektromagnetische Wellen sind erst ab UV-Strahlung ionisierend. Was wellenlängenmäßig davor kommt, also sichtbares Licht, Infrarot, Mikrowellen (wie beim Handy), Radiowellen etc., ist nicht in der Lage, Erbgut zu verändern.

0
Geschrieben am
andy
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Angaben in Sievert scheinen relativ witzlos:

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalentdosis

Interessant wären die Angaben in Gray:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gray

Wenn ich das alles richtig verstanden haben, geht es bei all den lustigen Vergleichen primär um Gammastrahlung, da sich Alpha- (Plutonium) und Betastrahlung aufgrund der kurzen Reichweite nur schwer messen lassen. In den Körper aufgenommen, z.B. in der Nähe eines gelegentlich explodierenden AKWs, ist aber der Schaden eben jener Strahlungsquellen umso erheblicher.

Ich bin kein Physiker, vielleicht ist auch alles ganz anders und mein Weltbild viel zu negativ, aber mir scheint das doch arg zur Manipulation einzuladen.

0
Geschrieben am
andy
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Ah, sorry. Irgendwie war die Diskussion schon weiter. Da man seine Postings nicht editieren oder löschen kann, bitte einfach ignorieren.

0
Geschrieben am
Olli
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Ach ja das Märchen der Wiederaufbereitung. Ja sie ist möglich. Dummerweise sind die schnellen Brüter fehleranfälliger und es verschiebt nur das Problem. Und wieso kommt immer der Verweis auf andere? Frankreich lässt gerne mal radioaktives Abwasser ins Meer fließen. Die Schweiz hat auch ne Menge Abfall dort endgelagert. Ja sich an Nachbarn ein Beispiel zu nehmen ist immer gut.

Ach ja und Indonesien will eines seiner Atomkraftwerke in der Nähe eines Vulkans bauen sollt6en wir auch machen.

0
Geschrieben am
Mr. J
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@andy: ich glaub du hast was falsch verstanden. Gerade die Angabe ist Gray ist der reine Wert, die Angabe in Sievert ist bereits der gewichtete Werte der die Strahlungsart mit berücksichtigt.

@Olli: Naja, ist halt die Entscheidung zwischen bis zu 10% wiederverwenden und garnix wiederverwenden.

MfG
Mr. J

0
Geschrieben am
T.T
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sollte dort Blog stehen oder ist das:
"...hat in seinem Blag eine Übersicht über die Arten von Strahlenbelastung gepostet..." Absicht gewesen?
Wenn ja wo ist der Witz.

0
Geschrieben am
Olli
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@ Mr J Hat was von wie tief willst das Messer rein. Nur 15 cm oder lieber 17?

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@T.T: Wenn du auf den Link geklickt hättest, hättest du es gesehen: "xkcd - The blag of the webcomic"
Er nennt seinen Blog halt Blag.

0
Geschrieben am
Mr. J
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@Olli: nicht wirklich, der Vergleich passt nicht.

MfG
Mr. J

0
Geschrieben am
Huh
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In Deutschland gibt es doch gar keine Vulkane @[email protected]

0
Geschrieben am
Mr. J
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@Huh: wie meinen? Natürlich gibt es Vulkane in Deutschland, sie sind im Moment nur alle inaktiv.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Vulkanen_in_Deutschland

MfG
Mr. J

0
Geschrieben am
galaxycrawler
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Und diese Liste ist bei weitem nicht vollständig.

0
Geschrieben am
SaschaP
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Außerdem mal diese Rechnung: Ein schwerer Unfall in einem Kraftwerk geschieht rund alle 10000 Jahre.

Problem: Bei 400 AKWs sind es 25 Jahre/Unfall... 1957 Windscale, 1977 Grundemmeringen A, 1979 Three Miles Island, 1986 Tschernobyl, 2011 Fukushima... kommt fast hin, die AKWs gehen sogar öfters kaputt als berechnet und je mehr AKWs, desto mehr Unfälle wink.gif

Zu den Angaben: Laut Tagesschau.de und Spiegelonline mussten nach dem starken Radioaktivitätsanstieg gestern 2 Arbeiter des AKWs gegen die Strahlenkrankheit behandelt werden. die haben also eindeutig "genug" auf kurze Zeit abbekommen, um zumindest zu erkanken, wahrscheinlich nicht tödlich, die sind in Japan ja hoffentlich nicht so wahnsinnig wie damals in Pripjat, wo sie die Feuerwehrleute bei 50 Röntgen (das sind rund 5 Sv/h) zum Löschen geschickt haben.

Fusionskraftwerke sind übrigens auch nicht Strahlungsfrei, oder glaubt ihr, Tritium wäre nicht radioaktiv? Und das Lithium und Helium was da entsteht muss nicht zwangsläufig das stabile Isotop sein. Außerdem ist das Problem, dass ITER ebenfalls noch nicht fertig ist, alle Fusionsreaktoren davor haben mehr Energie verbraucht als erzeugt. Und da wir auch noch nimmal wissen, wo wir die Rohstoffe (vor allem Tritium) herkriegen sollen, wirds eh noch nix aus vielen Fusionskraftwerken. Das Tritium der Wasserstoffbomben stammte nämlich aus Brutreaktoren, ergo Atomreaktoren, und diese AKWs wollen wir ja grade mit den Fusionskraftwerken ersetzen.

0
Geschrieben am
galaxycrawler
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Kleine Ergänzung, in Fusionsreaktoren kann auch Deuterium "verbrannte" werden und davon haben wir genug.

0
Geschrieben am
Mr. J
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@SaschaP:
- meines Wissens waren es 3 Arbeiter und diese wurden verstrahlt weil sie in radioaktive Flüssigkeit getreten sind, dabei haben sie Verbrennungen der Haut an den entsprechenden Stellen erlitten.

- die Strahlung im Fusionkraftwerk kommt nicht wirklich vom Tritium. Tritium ist ein Betastrahler und damit für den Menschen nicht sehr gefährlich solange man es nicht isst oder ihm ungeschützt für längere Zeit ausgesetzt ist. Tritium wird beispielsweise auch als Leuchtquelle für Angelköder oder als Schlüsselanhängerlicht benutzt.

Die wirkliche Strahlungsquelle geht von Neutronen aus, da pro Deuterium/Tritium-Fusion auch ein Neutron entsteht. Lithium entsteht bei der Fusion übrigens nicht.

Dass die bisherigen Reaktoren mehr Energie verbrauchen als sie erzeugen liegt daran dass es sich nur um Testreaktoren zur Beobachtung der Kernfusion handelt. Auch ITER wird ein Testreaktor und kein kommerzielles Kraftwerk werden.

Die Rohstoffe für die Kernfusion, namentlich Deuterium und Tritium werden wie folgt bereitgestellt: Deuterium selbst ist relativ gut so verfügbar und muss nicht extra hergestellt werden. Das Tritium wird erzeugt indem man einen "Mantel" aus Lithium um den Reaktorkern legt und durch den Neutronenbeschuss aus der Kernfusion entsteht Tritium.

MfG
Mr. J

0
Geschrieben am


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