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Kategorie: Gemotze

Ihr habt sicher auch den Wirbel um die hohe Durchfallquote bei einer Matheklausur der Kölner Uni mitbekommen. Der Mathekurs war für angehende Grundschullehrer gedacht und die meisten Teilnehmer sind dabei durchgerasselt. Die Eltern einer Studentin haben sogar einen offenen Brief an das NRW-Bildungsministerium geschrieben und kräftig geheult. Mir war das eigentlich egal, denn was geht mich das Elend anderer an?
Dann aber hat Daisy mich auf diesen Blogeintrag aufmerksam gemacht. Ich hab mir dann auch die Klausur angeguckt. Und bei allem Verständnis für die Bereitschaftsinsuffizienz von Studenten: Wer das Semester nicht gerade damit verbringt, sich die Eier(stöcke) zu schaukeln, sondern in der Vorlesung ist, die Übungsaufgaben macht und die Musterklausur anguckt, der sollte die Aufgaben im Schlaf können, und zwar in deutlich kürzerer Zeit als in drei Stunden. Meine Mathevorlesungen im Informatikstudium sind zwar nun auch über zehn Jahre her, aber wir hätten dem Prof die Eier gelutscht unsere Erstgeborenen geopfert, wenn wir dafür so simple Klausuren bekommen hätten. fluch.gif

Menschenskind, diese Leute sollen mal Kinder unterrichten, da erwarte ich auch, dass die mathematisch ein bissel mehr draufhaben als das, was so in der Grundschule verlangt wird! motz.gif Aber nein, ist ja alles zu schwer. schnueff.gif Mimimimimi. Ich schleudere euch meine selbstgerechte Verachtung entgegen. zufrieden.gif
Aber was rede ich, im Germanistikstudium habe ich auch jede Menge zukünftiger Deutschlehrer kennengelernt, die in einem Satz weder Subjekt noch Nebensätze markieren konnten. facepalm.gif

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Veröffentlicht am 09. September 2011 um 21:23 Uhr in der Kategorie "Gemotze"
Dieser Eintrag wurde bisher 71 Mal kommentiert.
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Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
Klopfer erzählt, wie man helfen kann, Klopfers Web zu erhalten und besser zu machen - sowohl ohne als auch mit Geldeinsatz. [mehr]

Werwi
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Unfähige Lehrer gibt es ohnehin zuhauf, wenn ich mich an meiner Schule umgucke, frage ich mich, wie manche überhaupt ihre Zulassung bekommen haben.

0
Geschrieben am
Sokar
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Leider kommt 404 wenn man sich die Klausur angucken möchte

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Probier jetzt mal, hab den Link repariert.

0
Geschrieben am
Ebbe21
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Aber das scheint ein Problem von Mathe-Lehramtlern in ganz Deutschland zu sein ^^ An meiner Uni haben die teilweise Durchfallquoten um die 80% in den Grundlagen-Klausuren

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Geschrieben am
verTigO
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Mag sein, dass es an mir liegt, aber wenn ich den Link zur Klausur anklicke, krieg nur ne 404 - Seite nicht gefunden.

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Geschrieben am
Georg
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http://www.spiegel.de/media/0,4906,28519,00.pdf

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Geschrieben am
St0nemender
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Das Problem existiert an meiner Uni schon seit Jahren. Der Fachbereich Mathematik hat dann mal ein paar (durchaus einfach) Klausuren mitgebracht und nur eine der Aufgaben ist mit im Gedächtnis geblieben:

Ein Student hatte

sin x / x = sin

gekürzt. Da fiel uns dann auch nichts mehr ein... biggrin.gif

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Geschrieben am
Dragon
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Wundert mich nicht.
Ich habe Geschichte studiert und viele Vorlesungen und Seminare mit den Lehrämtern zusammengehabt.
Da hat dann ein Teil hinten im Raum gesessen und sich Auto- und Tittenmagazine angesehen, während einer ihrer zukünftigen Kollegen ein Referat gehalten hat. Oder da gab es die Leute, die sich ehrlich nach dem Referat hingestellt und mit dem Dozenten diskutiert haben, wozu sie den "Scheiß" denn wissen können müssten, sie werden doch Lehrer, die haben doch einen festen Plan.
Oder die Leute, die sich im ersten Semester hinstellen und sagen, dass sie eigentlich keinen Bock darauf haben Lehrer zu werden, wird eh scheiße, aber wenn sie Glück haben, werden sie verbeamtet.
Da überlegt man es sich echt zweimal, ob man Kinder möchte...

0
Geschrieben am
El3ss4R
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ich studier auch grad info, und bei unserer mathe a klausur hatten wir 3 stunden für deutlich mehr stoff ( 16 aufgaben mit bis zu 4 unteraufgaben)
... trotzdem haben wir "nur" 62% durchfallquote gehabt... ( in informatik warens fast 80...)

alles aus der klausur würde ich jetzt vlt. ausm stehgreif nich können, aber analysis haben wir bisher auch kaum gehabt. aber die punkte fürs bestehen würde ich auch so zusammenbekommen...

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Geschrieben am
Firekracker
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Na super, da war ja unser Mathe für Wirtschaftswissenschaftler schwieriger und wir hatten nur sehr sporadisch Übungen. Aber dass da jemand es echt zulässt, dass ihre ELTERN EINEN OFFENEN BESCHWERDEBRIEF schreiben, selber schuld.

Das traurige ist, die Leute bekommen früher oder später ihre LP dafür. Und dann werden sie Verkörperungen des Scumbag Teacher memes.

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Geschrieben am
Piepmatz
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Ich habe ja von Mathe keine AHnung, aber nach einem Semester Studium würde ich mir das irgendwie schon zutrauen... Aber wie soll die erste Rechenaufgabe gelöst werden? Da fehlt doch was, ooder überseh ich ein Detail?

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Geschrieben am
JuGra
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Also ich studiere Lehramt für Grund- und Hauptschulen. Die Klausur ist mehr als machbar, vor allem dann, wenn man vorher in den dazugehörigen Veranstaltungen war. Ich gebe auch Nachhilfe, unter anderm auch Gymnasiatinnen der 9-11 Klasse und habe keinerlei Probleme damit. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich es teilweise besser fände, wenn ich mehr Didaktik hätte machen können, weil ichs wichtig finde, es aber nur 2 Veranstaltungen gab. Die Analysisveranstaltung die ich machen muss ist allerdings so weit von dem entfernt, was in der Hauptschule Realität ist, dass ich mich ernsthaft nach dem Wozu frage. Ich wäre froh gewesen solch einfache Klausuren schreiben zu dürfen...

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Geschrieben am
Lehrämtler
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Na ja, dass jetzt wieder alle auf die Lehramtsstudenten einhauen war ja klar. Schwarze Schafe gibts soweit aber überall und eine Durchfallquote von 94% (!) kann man nicht einfach damit begründen dass die Studenten zu wenig auf ihrem Arsch gesessen sind. Ich für meinen Teil studiere Hauptschullehramt (wenn auch nicht auf Mathe) und habe teils auch den ein oder anderen Dozenten, den man scheinbar auf der Strasse aufgelesen hat.

Didaktisch wie methodisch sind viele Vorlesungen und Seminare unterste Schublade - woran das liegt kann ich leider nicht beurteilen.

Ganz nebenbei will ich noch anmerken dass die Grundschullehramtsstudenten wohl größtenteils Mathematik als Neben-, will sagen Didaktikfach belegt hatten. In Didaktikfächern werden nur die absoluten Basics vermittelt, hier geht es mer um das Erlernen einer vernünftigen didaktischen Aufbereitung als um den Stoff selbst.
Mit Grundschulmathematik sollten nämlich 99% der angehenden Lehrkräfte auch so zurechtkommen...

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Geschrieben am
Janek
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Ich stehe nun auch am Ende meines Wirtschaftsinformatikstudiums und kann auch nur darüber Lachen. Ausm Stehgreif könnte ich die Klausur jetzt zwar nicht lösen, (dafür liegen meine Mathekurse schon zu lange zurück. Hey, immerhin schon über zwei Jahre xD) aber das sind alles Dinge, die man relativ schnell nachgucken kann und die wirklich keine außerordentliche Begabung verlangen. Noch dazu, wenn man drei Stunden Zeit hat. Ich hatte damals in Mathe I zwei Stunden und eine vom Umfang her erheblich größere Klausur. Die Zeit reichte gerade so, um alle Aufgaben mehr oder weniger zu schaffen.

0
Geschrieben am
JuGra
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Was ich an der ganzen Sache fies finde ist die Tatsache, dass die Studenten, die Grupäd und beispielsweise Deutsch studieren, eine Mathe Didaktik Veranstaltung belegen müssen, und die ist pillepalle. Am Ende, wenn sie Lehrer sind unterrichten sie aber an der Grundschule trotzdem Mathematik. Die die Grupäd und Mathe studieren, müssen die gleichen Mathescheine machen, die auch die Haupt- und Realschulleute machen müssen. Am Ende an der Schule machts keinen Unterschied, die unterrichten alle das gleiche...zumindest ist das bei uns so.

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Geschrieben am
Senfgnu
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Ich mag ja jetzt als früherer Student vorbelastet sein, aber das ist als besserer Oberstufenschüler mit einem Tag Vorbereitung locker lösbar.

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Geschrieben am
Bremse
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Auf Bildblog wurde auf darüber geschrieben, allerdings eher darüber, dass die Gleichung, wie die Zeitungen auf 94% irgendwie etwas falsch ist ... http://www.bildblog.de/38070/negatives-emotionales-potential-aus-der-kindheit/

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Geschrieben am
Miep
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Da kann ich nur ein lautes "WTF?!" rufen. Meine Güte, selbst wenn das Grundschullehrer werden, die sollten doch wenigstens die elementarste Mathe können! Ich hab mir die Aufgaben angesehen, und ich könnte ohne jede Vorbereitung die Klausur locker bestehen, mir fehlen eigentlich nur die Definitionen, die sicher schön zum Auswendiglernen im Skript standen.
Meine Erstsemester-Matheklausur, Studiengang Biochemie, dürfte die Leute, die bei so einem Gymnasialgrundwissenssch**ß (teilweise Unter-/Mittelstufenstoff, und die müssen ja alle ihr Abitur gemacht haben, oder?) schon Überforderungspanik schieben, mit einem Herzinfarkt ins Grab gebracht haben. Die sah GANZ anderts aus. Und das, obwohl bei uns die Mathematik für so wenig essentiell gehalten wurde, dass wir gerade mal ein Ausrede-Erstsemester lang eine Mathevorlesung hören mussten.
Und die sollen mal meine Kinder unterrichten... facepalm.gif

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Geschrieben am
Lady Hesperax
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Ach du lieber Himmel! Ich weiß ja, aus schmerzlicher eigener Erfahrung (die ersten paar Semester wurden die regulären Naturwissenschafter mit den Lehrämtlern zusammengepackt), dass Lehramtsstudenten gelegentlich nicht die fleißigsten oder hellsten sind, aber wenn ich diese KLausur ausgeteilt bekommen hätte, wäre ich zu meinem Dozenten gegangen und hätte gefragt ob es sich um eine Verwechselung handelt.
Meine Matheklausur im ersten Semester (Studiengang Biologie mit Schwerpunkt Biochemie) sah deutlich anspruchsvoller aus. Was haben die Studenten das Semester über gemacht? Vorlesung besuchen und beim Seminar mal mitdenken und dann ist das locker betanden... die Uni ist eben nicht wie das süße Gymnasium, wo man alles vor den Arsch getragen bekommt, ein wenig Eigeninitiative sollte man von angehenden Akademikern erwarten können...


... Manchmal frage ich mich ob das Lehramt die Müllhalde für alle ist, die nix mit ihrem Abi anfangen können, denn mittlerweile habe ich den Eindruck, dass vernünftige Lehramtsstudenten eine Ausnahme geworden sind.

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Geschrieben am
Terrorhase
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Was ist an dem ganzen so schwer?
ich hab nen realschulabschluss (oberstufenstoff aus lw selbst beigebracht) und den kram in 70minuten hinbekommen.

also, was ist daran so schwer?

0
Geschrieben am
Gingo
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Hätte mir die Klausur durchgelesen, hatte aber Flashbacks von meiner Mathematura. Bläh.

Was zum Thema: In Österreich war vor kurzem ne Studie das 40-60% der Lehrlinge ungenügend Deutsch Kentnisse haben und die Grundrechenarten kaum beherrschen.
Studenten sind also nicht die einzigen da.

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Geschrieben am
Souli
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Sokar
Gepostet am 15.4.2012 um 16:12 Uhr

Leider kommt 404 wenn man sich die Klausur angucken möchte
<----
das kam bei den Studenten auch zunge.gif

Aber mal ehrlich....Klopferchen hat recht... die Klausur war mal gar nicht schwer... mein Studium ist auch noch nicht so lange er wink.gif

0
Geschrieben am
shan
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Euch ist aber schon klar, dass wir hier über Grundschullehrer sprechen die ganz andere INhalte haben als ihr wenn ihr naturwissenschaftliche Fächer studiert, oder?

Und für Grundschullehrer die sowas als Nebenfach haben ist diese KLausur eindeutig zu schwer.

Ist ja nicht damit getan die sachen nur auszurechnen oder rauszuknobeln, wie einige hier offenbar glauben, sondern sie vernünftig und sauber zu beweisen.

Das ganze war ohne weiteres machbar weil es einfache aufgaben gab die viele punkte gegeben haben und drei stunden zeit, aber da warena ufgaben drin enthalten die ganz eindeutig zu schwierig waren.

Außerdem habt ihr keinerlei ahnung, was vorher in LEsung und Übung rumgekommen ist.

Insofern würde ich mit solcherlei selbstbefrieidung aufhören die ihr hier betreibt wenn ihr euch über die leute lustig macht

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@shan: Auch wer etwas als Nebenfach hat, muss dort ganz normal Kurse besuchen und behandelt dort den Stoff. Und in einer Klausur zu einem Kurs kommt nichts ran, was man nicht im Kurs selbst behandelt hat. Weiß also nicht, inwieweit das jetzt relevant sein soll, dass es ein Nebenfach war.
Zudem sind viele hier ja offenbar mit Matheklausuren an Universitäten vertraut, und da geht es sowieso nie ums herumknobeln, da muss immer formal sauber und nachvollziehbar gearbeitet werden.

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Geschrieben am
Zeddi
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shan> Nein, niemand weiß was vorher in den Vorlesungen und Übungen rumgekommen ist.

Aber wenn hier jemand mit Realschulabschluss schreibt das es möglich ist dies zu lösen ...

Das Kernproblem ist doch das ein Erwachsener STUDENT seine ELTERN einschaltet weil er offenbar für eine Prüfung nicht genug gelernt hat. Anstelle dies zuzugeben hat er die Schuld auf andere abgeschoben. Punkt.

Das ganze ist teil des Lehrplans (soweit ich das beurteilen kann sogar aus nachzuvollziehbaren Gründen) und somit Pflicht. Auch hier wieder: Punkt. Get used to it. Ich heul ja auch nicht rum das ich auf der Arbeit ... nunja Arbeiten muss und zwar so wie es sich die Geschäftsführung vorstellt und nicht wie ich mir das vorstelle.

Die Uni hat für mich nachvollziehbar darlegen können das alles getan wurde um das bestehen der Prüfung zu ermöglichen.

Sämtliche Personen dort haben sich den Studiengang ausgesucht. Wenn sie da keinen Bock drauf haben, sollen sie aufhören Steuergelder zu verschwenden und anstelle dessen Bäckereifachverkäufer(in) werden.

Allerdings:
Ich kann mir schon vorstellen das die Kommunikation mit der Lehrkraft schwierig ist, wenn sie nicht sooo gut Deutsch spricht wie einige Studenten das beschreiben. Das kann ich nicht beurteilen. Das ist aber auch kein Grund die Prüfung zu versauen und bei anderen die Schuld zu suchen.

0
Geschrieben am
Aiv
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Mangels pdf-Reader kann ich mir die Klausur nicht anschauen, aber was da im anderen Blog beschrieben wurde, sollte jeder, der aufm Gymi aufgepasst hat, schonmal gehört haben.
Ist der Prof unfähig, hilft man sich in der Gruppe.

Wenn ich mir allerdings meinen Abijahrgang angucke, wundert mich das nur bedingt...

0
Geschrieben am
Kami
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Also vllt. seh ja nur ich das so..

aber ist net ein erheblicher Teil abhängig davon wer die Klausur korrigiert?!

Hab z.T. Tutoren die wg. einfacher Tippfehler nen Punkt abziehen.. und das bei nur 10 Punkten insgesamt von denen 7 zum bestehen gebraucht wurden.

Und nein, ich studiere net Deutsch oder so, wo vllt. Tippfehler schlimmer wären, sondern Chemie.

Aber kann shan gut nachvollziehen ...
Empfinde zwar Lehrämtler auch als.. naja... etwas faul usw. Und teilw. was die an Stoff machen is bissl arm ... aber genau darum gehts doch.. bei uns sitzen die Gymnasial Lehramt studis mit drin ...
Also wohl nochmal nen anderer Schnack.

Aber GRUNDSCHULE.. ernsthaft.. 1.) Brauch man Beweise etc. in der Grundschule?! Didaktik finde ich da sehr sehr viel wichtiger.
2.) Im Nebenfach wird wesentlich weniger gemacht und es ist hier relevant. Nicht weil in den Veranstaltungen net passend für die KLausur Stoff vermittelt wird... Das können wir net wissen.

Aber (!)
Weil sich hier Leute aus allen möglichen Studiengänge darüber auslassen wie einfach sie das lösen könnten...
Is ja schön, aber ich denke zwischen NW VOllfächern oder auch Lehramt Richtung Gy und Grundschullehramt liegt wohl noch etwas zwischen...

Und Sorgen um meine nichgeplanten Kinder in der Grundschule würde ich mir eher machen, wenn da irgendein Lehrer Versuchen würde ihnen inner 3. Klasse Funktionen oder Beweise etc. beizubringen.

0
Geschrieben am
Rob
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Ich studiere auch Lehramt (Deutsch, Englisch, Religion; und für Gymnasien) und kann nur sagen, dass ich im Studium Erstis getroffen habe, die extrem engagiert waren, genauso wie ich auch abgebrühte Magisterstudenten getroffen haben, die Klausuren nicht lösen konnten, die ich mit Abiturwissen geknackt habe.

Wenn ein Kurs in einem Jahrgang zu blöd, zu faul oder zu untalentiert ist, eine Klausur zu lösen, dann ist das für die paar Hanseln, die durchgeflogen sind, zwar nicht so cool, aber genauso uncool ist es, dann auf Lehramtsstudenten einzudreschen.
Lehrer sein bedeutet wesentlich mehr als nur ein bisschen vor einer Klasse stehen und blödes Zeug erzählen (auch wenn viele, Politiker und Eltern eingeschlossen, das nicht wahrhaben wollen); und natürlich gibt es die Studenten, die den Lehrberuf nur ergreifen wollen, weil sie beamtet werden wollen und/oder für alles andere zu blöd sind ... die werden dann aber relativ schnell (auch eben durch derartige Klausuren) wieder rausgesiebt.

Dass einer der STudenten dann zu Mami rennt und sie bittet, den Dozenten doof anzumachen, ist natürlich völlig schwachsinnig und sollte bittebitte keine Schule machen, aber wie gesagt, ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass der Idiot Lehramt studiert, sondern eher daran, dass er, naja, ein Idiot ist.

Ein <3 für Lehrer.

1
Geschrieben am
Dragon
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@Rob

Natürlich gitbs solche und solche und auch engagierte Lehramtsstudenten, diese sind mir auch begegnet. Aber es ist doch erschreckend, wie hoch der Anteil derjenigen ist, denen das Studium im Prinzip egal ist. In meinem Studienverlauf waren diese nämlich deutlich in der Überzahl. Und DAS macht mir ehrlich gesagt doch etwas Angst.

0
Geschrieben am
Daisy (Website)
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"Brauch man Beweise etc. in der Grundschule?! Didaktik finde ich da sehr sehr viel wichtiger."

Es geht denk cih eher darum das man ein mathematisches Verständnis entwickelt.
Ist allein schon deshalb wichtig, damit man den kleinen keine halbwahrheiten beibringt und damit man auch alternative Lösungswege nachvollziehen kann um gucken zu können ob auhc richtig ist wenn ein Schüler mal anders rechnet.
Diejenigen die immer rummeckern das was man im lehramt in der uni an mathe macht würde man nie wieder brauchen sind nachher hmeist die lehrer die korrekte Lösungen in Mathe als falsch anstreichen, weil der Schüler das anders gelöst hat als der Lehrer das gern hätte...

Ausserdem braucht man um Mathe wirklich zu erklären und die Fragen der Schüler vernünftig beantworten zu können schon ein wesenltiches mathematisches verständnis.

Dazu kommt, da shier ja zB ganz viele Aufgaben zu teilern udn Teilbarkeit drankamen, ein durchaus wichtiges Thema in der grundschule,bei dem sChüler oft mehr schwierigkeiten haben als zB bei Multiplikationen etc.

1
Geschrieben am
Niye
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Es ist ja generell erst einmal "egal", welche Art von Studium die Studenten belegt haben. Wenn sie das Modul belegen müssen und ihnen in den Veranstaltungen, Tutorium und auf persönliche Anfrage an den Dozenten alles bis ins Detail vorgekaut wird und es sogar ohne Ende Übungen gibt... naja, lassen wir das.
Selbst ich als Mathephobiker kann über Aufgabe 3 nur lachen ._.

0
Geschrieben am
Thomas
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Autsch... Schlimm genug, so eine ..äh.. Klausur zu verhauen - aber das dann noch an die große Glocke zu hängen, anstelle vor Scham im Boden zu versinken und erstmal mit dem Finger auf Andere zu zeigen, anstatt sich an die eigene Nase zu fassen, ist ein Fall für "Hier ist Dein Schild!"... patsch.gif
Wie will man von jemandem erwarten, daß er irgendwann mal fähig ist zu lehren, wenn er nicht mal bereit ist, zu lernen?

Den Leuten hätte ich meinen S&S/Regelungstechnik-Dozenten gewünscht: fair und fachlich top - aber herrlich zynisch, wenn er merkte, daß jemand nur seine Zeit absitzt. So á la "Wenn Sie heute Abend nach Hause gehen, schauen Sie doch auf dem Weg mal bei ALDI rein. Vielleicht brauchen die ja jemanden, um die Regale einzuräumen. Das bekommen Sie auch mit dem hin, was Sie schon wissen, und müssen sich hier nicht mehr foltern lassen. Ich fühle mich ja schon wie ein Tierquäler..." oder "Vermutlich ist das für Sie jetzt eine entsetzliche Neuigkeit, aber in meinen Klausuren geht's nicht um Saufen und Vögeln..." teufel.gif
Wenn man da einmal das "Opfer" war, hat man sich den Rest des Semesters mehr als nur zusammengerissen. Und im Nachhinein: das war's definitiv wert.

0
Geschrieben am
woopper
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Bei meinem BWL-Studium, ist nun schon ein paar Tage länger her, gabs auch mal ne Mathe-Klausur mit ner Durchfallquote von 84%. Was habe ich gemacht: Arschbacken zusammenkneifen und nochmal durch biggrin.gif

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Geschrieben am
Daphne
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Ich hasse Mathe. Und ich hätte zumindest jetzt, um diese Uhrzeit, bald 5 Jahre nach meinem Abi (und genauso langer Zeit ohne tiefergehende Beschäftigung mit Mathe) absolut keine Ahnung wie ich diese Aufgaben lösen sollte.
Aber: selbst ich hatte von sowas schon mal Ahnung, spätestens zumindest im Mathe-Grundkurs. Und mit diesem Gedanken im Hintergrund muss ich grade echt verwirrt die Stirn runzeln über diese Studis.

0
Geschrieben am
Alex
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Ich studiere Jura, hatte mir aber mal Englisch/ Geschichte oder Englisch/Bio auf Lehramt für Gymnasien überlegt. Mein Abi ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her, Mathe war Abifach (Grundkurs) und... ich hätte nicht den leisesten Schimmer, wie ich das lösen sollte, zu 90 % o_o Ernsthaft. Man muss allerdings dazu anmerken, dass ich in Mathe mit Müh und Not und zweimal pro Woche Nachhilfe 5 Punkte im Abitur geschafft habe...

0
Geschrieben am
shan
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Da heir realschüler behaupten sie könnten sowas lösen gehe ich davon aus, dass die damit herausknobeln meinten, weil man auf der realschule nicht lernt, mathematische Beweise zu formulieren.

Sich anschaulich solche aufgaben klar machen oder das rausknobeln ist kein Problem, sie formal zu beweisen schon.

Und es ist relevant ob das ein Nebenfach ist.

Ich kenne mich mit der uni köln nicht aus, aber allgemeine einführung in die mathematik hört sich nicht wie ein modul eine phsyikers oder mathematikers an, zumidnest wäre mir da keiens bekannt (kann mich aber irren), das scheint eher auf lehrämtler und co zugeschnitten zu sein, oder sollte es wenigstens.

Dennoch sind da teilweise aufgaben drin, die Recht schwierig zu knacken sind, die jemanden, der eigentlich pädagogik lernen will und auch SOLLTE (es geht hier um verdammte grundschullehrer, die brauchen nichts über bijektivität wissen, die sollen vernünftig mit kindern umgehen können) leicht aus dem Fokus bringen.

Würde es hier um ne Klausur für Mathematiker gehen wäre das Buhai lächerlich, aber offensichtlich geht es hier nur um Grundschullehrer, und für die ist die Klausur zwar sicherlich machbar aber dennoch deutlich zu schwer.

Ich kann das Geheule nachvollziehen und auch, dass die KLausur nachgeschrieben wird.

Bei uns sind klausuren mit ner durchfallquote von 75% auch keine seltenheit, aber wir haben uns das fach auch ausgesucht und wollen dadrin was können, für nen Grundschullehrer ist ne klausur von dem schwierigkeitgrad unnötige schikane.

Das sollten sich all die Leute die MINT fächer studierne nochmal klar machen, dass das nicht gerade deren großes thema in ihrem studium ist, sondern eben pädagogik usw..

ein Lehramtsstudent für's gymnasium muss den selben kram machen wie ein normaler mathe bachelor, und auch da ist das schon zum großen teil sinnfrei, aber bei Grundschullehrern wird es nicht umsonst da diesen kurs extra für die gegeben haben

0
Geschrieben am
shan
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Und noch zum mathematischen verständnis:

Den Kram den man in der schule lehren muss verlernt man sogar zum Teil im Studium wenn man sich lange nicht mehr damit beschäftigt.

Dazu gehört Kopfrechnen und generell einfach geometrie, ganz einfach weil diese sachen primitiver sind als die lösungsmethoden die man sonst so kennen gelernt hat.

Nicht umsonst bekommen Lehramtsstudenten zum Ende in Mathe immernoch Schulgeometrie reingepaukt.

aber davon mal ganz abgesehen: um in ner grundschule zu lehren brauchst du kein mathematisches verständnis und keine alternativen lösungswege.

Du bringst addieren, subtrahieren, multiplikation und division bei, und dann das ganze nochmal mit großen zahlen schriftlich, eventuell noch division mit ganzzahligem rest, ohne diesen zu teilen.

und das wars dann.

Dafür brauchst du nicht wissen, dass addition eigentlich eine abbildung ist und wie mengenlehre und logik funktioniert, dafür musst du Kindern gut was erklären können und gut mit ihnen umgehen können, mehr nicht.

Man muss sich nicht wundern wenn man immer lehrer heranzüchtet die dafür gar nicht geeignet sind wenn man die anforderungen des studiums und des berufs so weit auseinandersetzt.

Auf dem Gymnasium haste dann auch top mathematiker rumsitzen die nicht mit kindern können und es hassen den ganzen 'primitivlingen' mathe light zu erklären.

Und viele Leute die tolle Grundschullehrer abgegeben hätten suchen sich was anderes weil man wenn die anforderung eh da ist genausogut nen besser bezahlten job ergreifen kann.

wer wird denn heute noch z.b. gymnasiallehrer in mathe, physik, chemie, informatik, wenn er im endeffekt fast dasselbe leistet, wenigstens über den bachelor hinweg, wie die anderen studenten aber mit nem job für den er den scheiß den er da lernt wirklich braucht das doppelte verdient?

0
Geschrieben am
...
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Ohne die Studis in Schutz nehmen zu wollen, aber denkt daran, dass es nicht mit Schulknobeln getan ist, sondern die genaue Beweise sehen wollen.
Mit Ausknobeln & Lösung hinschreiben bekommt man i.A. 0 Punkte.
Und ihr wisst nicht, wie die Korrektoren den Rotstift angesetzt haben. Gerade bei diesen einfachen Klausuren kriegt man schonmal für völlig irrsinnige Sachen einen Punkt abgezogen.
Das man als Studi nicht seine Eltern vorschickt mal außen vor gelassen.
(Und Btw: fehlt für 1i nicht die Vorraussetzung, dass die Funktion bijektiv ist?)

0
Geschrieben am
Ide Windhund
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Na irgendwo her müssen doch unsere "super" Pisa Studie Quoten her kommen ;-)

0
Geschrieben am
Christian
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@Klopfer:
Vielleicht sollte man noch die Stellungnahme der Uni Köln zitieren:
http://www.dkriesel.com/_media/blog/2012/lehramt-stellungnahme.pdf

Ich hatte sie auch einmal direkt bei der Uni Köln gefunden, bin aber zu faul zum Suchen.


So, zur Klausur selbst. Die Klausur ist für jeden Abiturienten einfach, der in der Schule etwas mathematisches Verständnis gelernt hat. Für Abiturienten, die ihre Noten nur über repetitive Leistungen erbracht haben, sollt es schwer werden. Nach dem Durchlesen der Aufgaben war mir klar, daß viele Studenten mangels schulischer Ausbildung scheitern werden.

Zudem scheinen einige die Nachklausur bestanden zu haben, so daß jetzt rund 100 Studenten bestanden haben (stand damals in einem Nebensatz auf spiegel online).

Richtig erschreckend finde ich zwei Sachen:
- Die Dozentin wird bedroht.
- "Die erfolgreiche Bearbeitung der Aufgaben scheitert sehr häufig nachweisbar an einfachen Rechnungen, wie Punkt- vor Strichrechnung, Ausklammern, Multiplikationsaufgaben wie 5 × 25, das Kürzen von Brüchen, Potenzrechenregeln etc." (Aus der Stellungnahme der Uni)

Gruß
Christian

0
Geschrieben am
senfgnu
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Ich weiß ja nicht, wo manche zur Schule gehen, aber ein Bayern gehört Beweisführung zum Lehrplan der Oberstufe.

Zumindest vor einigen Jahren, als ich noch da war.

0
Geschrieben am
shan
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@christian

Nein die KLausur ist nicht für jeden Abiturienten einfach, die ist für 99% der abiturienten unschaffbar weil die gar nicht wissen wie man mathematische beweise richtig führt und versuchen werden die ergebnisse auszuknobeln, geschweigedenn kennen sie die sätze die da verlangt sind mit definition, noch haben sie ne ahnung, was man da bei den beweisen der abgebildeten mengen machen soll.

So eine Behauptung ist einfach nicht haltbar.

0
Geschrieben am
Anka
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Shan, ich weiß nicht, in welchem Bundesland du zur Schule gegangen bist,aber welches auch immer das ist, es ist gewiss nicht das, welches 99% der Abiturienten hervorbringt...

Ich schließe mich senfgnu an, auch wenn ich die Lage in Bayern nicht kenne, aber in Niedersachsen (was ja angeblich nicht gerade die Leuchte der deutschen Bildung sein soll, wenn ich meinem süddeutschen Matheprof glauben darf wink.gif)
habe ich sogar in meinem Mathegrundkurs die korrekte Beweisführung gelernt.
Das Problem ist wirklich, dass Problem ist nicht die Beweisführung, sondern, wie ich auch in meinem Mathevorkurs, wohlgemerkt für Informatiker, sehen durfte, dass die Leute heutzutage nichtmal mehr richtig schriftlich dividieren können...
UND JA, das finde ich PEINLICH! (und das brauchen auch Grundschullehr wink.gif)

Und wer sich die Mühe macht, auch mal zur Mathevorlesung hinzugehen und die Übungen zu bearbeiten, ja der sollte so eine Klausur schaffen, egal welche Fachrichtung man studiert.

0
Geschrieben am
shan
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Also wusstest du die ganzen sachen da im Abitur, die ganzen Sätze mit Definition, wie man die aufgabe mit den Primzahlen löst, was eine Faser ist, und das alles mit den formalen beweisen?

Tut mir Leid, das kann ich dir nicht so recht glauben, dass du die KLausur auf anhieb gelöst hättest.
Klar waren da aufgaben dabei die jeder aus der schule her lösen können sollte, aber das waren sicherlich weniger als die hälfte.

VErgessen wir nicht, dass all die Leute die da studieren Abiturienten sind, offenbar weiß das also nicht jeder Abiturient.

Der eigentliche Skandal hier ist aber, dass Lehramtsstudenten ihre eltern ins Feld führen und gegen die Dozentin eine hetzkampagne gestartet wurde mit anschuldigungen die nicht haltbar sind.

UNd das kann man durch eine etwas zu schwere KLausur nicht rechtfertigen

0
Geschrieben am
Daisy (Website)
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"aber davon mal ganz abgesehen: um in ner grundschule zu lehren brauchst du kein mathematisches verständnis und keine alternativen lösungswege.

Du bringst addieren, subtrahieren, multiplikation und division bei, und dann das ganze nochmal mit großen zahlen schriftlich, eventuell noch division mit ganzzahligem rest, ohne diesen zu teilen.

und das wars dann."

Und der ANsatz ist einer der Gründe, warum die Schüler immer schlechter in Mathe werden...
Wenn du als Lehrer wirklich gut bist bringst du denen nämlich auch das Verständnis dafür bei. Klar, nicht mit begriffen wie abbildung, sondern einfach ein intuitives mathematisches verständnis.

Und du brauchst in der grundschule keine alternativen Lösungswege? Da kennst du Grundschüler schlecht. weisst du wie oft die fragen "kann man das auhc so und so lösen?" wenn du selbst grade so den normalen weg verstanden hast, wirst du wahrscheinlich nicht nachvollziehen können was der schüler da macht, weil du einfach nciht in der lage das mathematisch zu analysieren...

0
Geschrieben am
Anka
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Shan, lesen, denken, nochmal lesen, dann schreiben.

Ich schrieb nicht, dass ich allein mit Abi-Wissen die Klausur hätte lösen können. Das sagten andere. Ich bezog mich lediglich auf deine doch recht überhebliche Aussage, 99% der deutschen Abiturienten wären nicht in der Lage einen mathematischen Beweis zu führen, weil sie es nicht gelernt hätten.

Und wie gesagt, zum Thema, Studieren benötigt Abitur, selbst in meinem Informatik-Jahrgang, also ein Fach, in dem man das Vergnügen hat definitiv mehr als eine Mathevorlesung besuchen zu dürfen (haha..), sitzen Leute, die am Anfang des Semesters nicht in der Lage waren schriftlich zu dividieren...
Das zeigt doch recht deutlich, dass man 13 (oder 12) Jahre auf den Ohren sitzen und schlafen kann und trotzdem noch irgendwie das Abi schafft...

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Geschrieben am
magmag
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@Anka: Nein, inzwischen kann man auch über andere Wege die Hochschulzulassung erlangen als über das Abitur. Es gibt Ausbildungen deren erfolgreicher Abschluss mit dem Abitur gleichgesetzt wird (ein Beispiel ist die Ausbildung zum bayrischen Polizisten) oder nach einer Ausbildung und mehreren Jahren Berufserfahrung.

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Geschrieben am
Brot
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Hm also so 80% Prozent durchfallquote kommen bei uns in der Informatik in diversen Algorithmen Vorlesungen auch schonmal vor. Und die Aufgaben waren in der Klausur echt nicht so schwer, das muss man auch als angehender Lehrer hinbekommen.
Und wenn man dann eben nicht mal, wie es aus der Stellungnahme der Uni hervorgeht, regelmäßig die Übungsblätter löst um den Stoff zu üben, dann fallen die Studenten auch völlig zurecht durch.

Und zu dem Elternbrief: Wie peinlich ist das denn bitte? Da fällt mir echt nix mehr zu ein..

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Geschrieben am
Shanna
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Ich kann nicht beurteilen, wie schwer die Klausur war- viel interessanter ist aber das Verhalten der Leute. Seit ein paar Jahren beobachte ich die Tendenz der Erstis, sich wenig diszipliniert an die Arbeit zu machen und hinterher alles auf den Dozenten zu schieben. Das finde ich ziemlich peinlich.
Und damit will ich gar nichts gegen Lehrämtler oder Erstis gesagt haben: ich war mal beides und hab mich trotzdem auf den Arsch gesetzt, um meine Klausuren zu bestehen.
Letztes Jahr habe ich mich spaßeshalber mit befreundeten Erstis in den Einführungskurs gesetzt, in dem neuerdings so viele durchfallen. Fazit: Wenn im Kurs eine Lautstärke wie aufm Wochenmarkt herrscht, Leute ihre Hunde mitbringen, dauernd geschwätzt wird und manche sich sogar Essen (!) zubereiten, dann wundert mich nicht, wenn der Großteil durchfällt.
Im Übrigen ist derartiges Verhalten dem Dozenten gegenüber respektlos. Unsereins hat noch leise Zettelchen geschrieben und trotzdem bestanden. wink.gif(Und btw: so alt bin ich selbst noch nicht...)

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Geschrieben am
Christian
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@Shan:

Ich lege jetzt mal meine Erinnerungen dar:

Aufgabe 1:
nicht reines Schulniveau. (i) ist totaler Standardbeweis, bei (ii) wird die Antwort in den Mund gelegt.

Aufgabe 2:
(i) ist eine reine Wertetabelle -> Abiniveau
(ii) sollte auch jeder Abiturient verstehen, sofern er den Lösungsweg mal gesehen hat (Übungen).
2012 = 2010 +2 -> Letzte Ziffer entspricht 2^2012, etc
2012 = 11*182 + 10 -> Teilbarkeit praktisch wieder nur durch 10^x^y dominiert.

Aufgabe 3:
(i) Teilbarkeit ist Unterstufe
(ii) Wertetabelle

Aufgabe 4:
So was hatten wir in der Mittelstufe. Man kann sich nur leicht verrechnen.

Aufgabe 5:
Definitionen und Rechenregeln.

===============================
Aufgaben 3+4 können auch so in der Schule vorkommen. Aufgabe 2 ist eine geringfügige Erweiterung und könnte so auch in der Schule gestellt werden.

Damit sollte man eigentlich schon bestanden haben.

=====================================

Ich fand es in der Stellungnahme der Uni aufschlußreich, daß selbst in der Vorbereitung für die Nachklausur nur die Hälfte überhaupt Lösungen zu den Übungsaufgaben abgegeben hat...

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Geschrieben am
Platero
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Ich hab' mir die Klausur gestern vorgeknöpft und von 'ner Bekannten mit Mathe-Diplom halbwegs fair beurteilen lassen. Ergebnis war nicht glänzend, aber bestanden. Ich hab' mein Abi übrigens 1994 gemacht.

Die Leute haben doch alle Abitur, oder nicht? Und selbst wenn sie nur Vorkenntnisse hatten, in der Klausur kam sicher nichts dran, was nicht auch Thema in der Vorlesung war. Dass man sich dann nicht entblödet, über den Schwierigkeitsgrad zu maulen bei einer Prüfung, die man, wenn ich die Uni richtig verstehe, beliebig oft wiederholen kann (!!!) ist derart dummdreist, dass einem die Spucke wegbleibt.

Und shan, es gibt nichts, absolut nichts, was das rechtfertigen würde.

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Geschrieben am
shan
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@daisy

Du meinst also die Matheleistungen werden schlechter, weil grundschullehrer themen nicht beherrschen die sie bei ihrer tätigkeit nicht unterstützen?
Aha.

Es ist eher so, dass wir schlechte Leistungen in MAthe habe weil wir pädagogische vollversager teilweise als lehrer haben, nicht, weil die ihren stoff selber nicht verstehen.

Machen wir uns doch nichts vor, der schulstoff wird von sogut wie allen lehrern vollkommen verstanden, nur bei der kommunikation mit den schülern hapert es.

Gibt genug mathelehrer die zwar toll in mathe sind aber es mit den schülern nicht können.

Sicher mehr als solche die ihr fach nicht verstehen

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Geschrieben am
shan
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@anka

sas mit dem richtig lesen kann ich dir zurückgeben, denn ich schrieb 99% der abiturienten würden es nicht schaffen, eben weil sie mathematische beweise nicht vernünftig formulieren können.

Und mal mit vektoren irgendwas zu zeigen ist kein richtiger mathematischer beweis wie er auf der uni großteils verlangt wird.

Schüler sind da, selbst wenn es das ein oder andere mal im unterricht vorkommt, nicht dran gewöhnt.

Und ja, in info sitzen viele Leute die offenbar nicht gecheckt haben dass info mehr ist als ein bisschen was zu compilen.

Und das ist auch schade, dass sie nicht richtig dividieren können.

Aber das liegt nicht daran, dass deren Mathelehrer sich nicht mit Restklassenkörpern auskannte.

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Geschrieben am
Wave
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Das ist ein Scherz, oder?
Um klarzustellen, ich hab zwar vor einigen Jahren Abi gemacht, war aber die meiste Zeit stinkfaul. Durch Mathe hab ich mich endlos durchgequält und kam oft grade so auf die Mindestpunktzahl.

Aber der Großteil hier sieht selbst für mich ziemlich billig aus, selbst heute. Das sind ja teilweise Grundlagenfragen, für Mittelstufe vielleicht noch. Und die sind immerhin noch frischer aus der Schule, haben das lange genug studiert, konnten sich vorbereiten und hatten 3 Stunden Zeit. Eigentlich hätte das für alle geschenkt sein müssen.

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Geschrieben am
shan
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@platero

wie gesagt, der aufstand der gemacht wurde ist nicht gerechtfertigt, hab ich ja gesagt.

Aber die KLausur war für grundschullehrer trotzdem alles andere als ein schlechter Witz.

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Geschrieben am
Dopsodrom
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Ich habe vor Kurzem mein Lehramtsstudium Englisch/ Kunst RS abgeschlossen und kann nur bestätigen: gerade die so genannten "Grundschulgabis" sind zum Teil von einer ergreifenden Schlichtheit. Durch mein Kunststudium, in dem ich selbst auch einige Tutorien gehalten habe, hatte ich stetn Kontakt zu dieser Klientel. Meine Einschätzung: Oftmals ohne Plan für die Zukunft gleich nach dem Abi wieder mit der Drehtüre in die Schule zurück - das Ergebnis steht dann mit Burnout vor unseren Kids. Der offene Brief passt da auch ins Bild.

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Geschrieben am
Chriss0
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@Shan: Ich kann nachvollziehen was du meinst. Ich versuche dir die Seite der anderen auch mal auseinanderzusetzen: Es geht NICHT darum, dass die Lehrer den Kindern der 1. bis 4. Klasse z.B. beibringen müssen, Brüche auszumultiplizieren. Das müssen sie nicht, da hast du völlig recht, es ist nicht Bestandteil des Grundschulstoffs. Ich schreibe das, damit du siehst, dass ich deine Gedanken nachvollziehe.

Es geht im Grunde nicht mal so richtig darum, dass es anscheinend nicht geschafft wurde, trotz Vorhandensein von Übungsaufgaben, Lösungen und Internet einfachste Rechenregeln auf Zahlen auszuführen. Das alleine ist schlimm, aber wir wissen alle, dass man im Studium auch mal was anderes macht als Studieren. Diese Leute sind also bestimmt nicht nur dumm, wer weiß.

Es geht um die Mischung, so etwas nicht zu schaffen UND danach kollektiv seine Nicht-Einsicht zu zeigen, indem man so eine Lawine auf dem Rücken der Dozenten lostritt -- obwohl mans beliebig oft probieren darf!!

Ich habe noch keine Kinder, werde aber irgendwann welche haben. Ich wüsste nicht, was eine Person, die einfache Regeln nach Anleitung nicht nachmachen kann und sich dann noch beschwert (bzw. die Eltern ruft), denen beibringen könnte. Das wird sicherlich jeder mit Kindern so empfinden.

@Klopfer: Der Typ mit dem Blog ist vom Tonfall ja absolutkrass geil :-) sowas lakonisches. Der PERSONALER, Hahahaha ich habs jetzt zum dritten mal gelesen :-) Hat jetzt seinen Satirebookmarkstammplatz neben dir!

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Geschrieben am
Thomas
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Unfassbar.Hab in meinem Ingenieursstudiengang grad HöMa 2 hinter mir. Da fallen nun auch mal locker die Hälfte durch .Aber DIE Klausur ..die Hälfte der Punkte sind mit 3 Zeilern zu bekommen. Ne Frechheit dass die einen Extraversuch für Ihre Faulheit/Dummheit bekommen !!

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Geschrieben am
Magni
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hm... und das sollten die wissen? Ich habs mir angesehen. Verstanden hab ich so gut wie nichts. Vielleicht liegt das daran, daß ich nur Wirtschaftsrechnen gelernt hab. Also kaufmännisch. Da kommt sowas nicht vor. Ich hab auch nicht studiert und kein Abi. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, daß jemand, der Abi hat davon schon mal gehört hat und damit eigentlich klarkommen sollte. Und bei Grundschullehrern oder Hauptschullehrern zu glauben, daß Grundschul- oder Hauptschulwissen ausreicht, sollte sich doch noch mal mit seiner Kindergartentante unterhalten.

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Geschrieben am
Willi
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Aufgabe 1 - *Kotz!* machbar, aber m.M.n. nichts, was mit Mathe, sondern mehr mit auswendig lernen zu tun hat.
Aufgabe 2 - Simpel, wenn man die Primzahlzerlegung (was wirklich simpel ist) beherrscht.
Aufgabe 3 - Simple Divisionsrechnung. Scherz?
Aufgabe 4 - Viel Schreibarbeit, aber machbar
Aufgabe 5 - Wie bitte? Geschenkte Punkte!

Also wer die Klausur verkackt, der hat es echt verdient. Bei zwei "geschenkten" Aufgaben und einer Aus dreien, die man tatsächlich durch Überlegen lösen muss ist die Klausur durchaus zu schaffen, selbst wenn man das halbe Semester gepennt hat.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Magni: Es kommt ja gar nicht darauf an, ob Leute einfach so aus dem Stegreif diese Klausur lösen können. Die Studenten, die diese Klausur schreiben sollten, hatten aber ein ganzes Semester Vorbereitungszeit. Unter diesen Voraussetzungen würdest du das sicher auch packen, zumal du ja nicht unbegabt zu sein scheinst, was Mathe angeht.

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Geschrieben am
Cryx
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Einige argumentieren hier schon seh seltsam. Es ist vollkommen egal ob man das nach seinem Abi, nach der Oberstufe, nach der Mittelstufe kann oder nicht kann. Ein normaler Kurs an der Uni wird zwischen vier und acht Creditpoints geben (auch wenn die umstellung auf bachelor bei den lehrämtern noch nicht überall stattgefunden hat), was einem Aufwand von 120 bis 240 Stunden während des Semester entsprechen soll. Wer dann zu faul war die Beweisführung auswendig zu lernen, der sollte einfach keine Kinder unterrichten dürfen. Das Verständniss eines Lehrers sollte schon deutlich weiter gehen als das der Schüler, nur dann kann er nämlich auf komplexe Fragen (die auch Grundschüler haben können) übehaupt eingehen.

Übrigens, respekt an einige hier. Ich hatte Mathe LK und Mathe für Wirtschaftswissenschaftler, auch wenn ich die seit ein paar Jahren nicht gebraucht hab, aber aus dem Stehgreif würd ich wohl weniger als die Hälfte der Aufgaben lösen können.

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Geschrieben am
Magni
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@ Klopfer, das mit "mathematisch nicht unbegabt" hat mir auch der Mathelehrer letztes Jahr bei der Bildungsmaßnahme gesagt, wo ich Elektrotechnik lernte... Ich bin 47 Jahre alt und hatte auf einmal mit Rechnungen zu tun, von denen ich vorher nie gehört habe. Die Bewertungen haben mich immer erstaunt, ich hatte nie etwas schlechteres als eine 2 und meine Prüfung habe ich als Bester mit 1 in Theorie und 1 in Praxis bestanden. Allerdings war ich einer von denen die sich auf den Hintern gesetzt und gelernt haben. Auch wenn ich die Maßnahme ziemlich sinnlos fand, war es eine Chance etwas zu lernen.

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Geschrieben am
O.O
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Es ist echt interessant, dass einige denken, dass ein Grundschullehrer, nicht mehr Mathematik wissen / können sollte, als seine zukünftige Klientel.
Warum dann überhautp studieren? Ich bin sicher, dass jeder Hautschüler, der mit einem Gut besteht, ebenfalls genug Mathe kann, um Grundschülern die Grundrechenarten beizubringen.
Wenn man an der Uni ist, dann sollte man sich auch wie ein Student benehmen und dazu gehört eben, dass man a) auch mal selbstständig zu Hause lerng und b) sich wenn man es nicht kapiert gegebenfalls Nachhilfe nimmt.
Schon alleine die Tatsache, dass einige heulend zu ihren Eltern gelaufen sind, weil sie nicht bestanden haben, hat gezeit, dass genau diese Leute auf den Niveau ihrer zukünftigen Schüler sind. Es fehlte nur noch, dass sie sich vor der Uni auf den Boden werfen und rumstrampeln. Ich denke durchaus, dass jemand der BEAMTER werden will, doch etwas Leistung in der Uni zustande bringen sollte und so etwas wie Eigeninitative entwickeln sollte.
Wem das zu schwer ist, der wird nicht in den Lehrerberuf gezuwngen. Wir brauchen noch immer Becker, Steineträger und andere Berufsgruppen, wo man geistig nicht zu sehr gefordert wird. wink.gif

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Geschrieben am
Platero
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Brauchen Grundschullehrer den Kram im täglichen Schulleben? Vermutlich eher nicht.

Sollten angehende Lehrer mehr als nur Schulstoff in einem Fach wie Mathematik, ohne die in allen naturwissenschaftlichen Fächer gar nichts geht, beherrschen?

Sollten angehende Lehrer wissen, wie wissenschaftlich korrekte Beweisführung und formallogische Argumentation aussieht?

Sollten angehende Lehrer in der Lage sein, selbständig unter Zuhilfenahme angebotener Zusatzleistungen für eine Klausur zu lernen und diese zu bestehen, auch wenn sie das Thema nicht interessiert? Mit anderen wollten: sollten Lehrer lernen können?

Dreimal ja. Lehrer, die keine dieser drei Anforderungen erfüllen, mögen pädagogisch und didaktisch so gebildet sein, wie sie wollen, sie bleiben schlechte Lehrer. Und Lehrer, die noch nicht einmal verstehen, wieso sie das brauchen, kann man eigentlich direkt als Fluglotsen beschäftigen - da können sie auch ohne Ausbildung weniger Schaden anrichten als in der Schule.

Platero

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Geschrieben am
Platero
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Oh, Klopfer, da fällt mir noch was ein. Samstags gabs einen Beitrag in RTL exklusiv (Glaub so hieß die Sendung. Warum ich das geschaut habe, tut nichts zur Sache^^), in dem es um Hotels mit kinderfreien Zonen ging. Fürsprecherin, also Gast dieses Hotels, die sich positiv über die Idee geäußert war - tataaa - eine Grundschulrefendarin. Dh, unsere Kinder werden in den Schulen künftig nicht nur von fachlich minderbemittelten, zur Selbstkritik unfähigen Mathematikversagern betreut. Nein, obendrein können die "ihre" Kinder nicht mal so richtig leiden. Yeah.

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Geschrieben am
Platero
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Bin untröstlich, hier noch der Link. Ich hör dann auch auf mit der Spammerei, und widme mich wieder dem stillen Mitlesen.

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/hotels-mit-kinderverbot-legitim-oder-diskriminierung-211eb-51ca-10-1091196.html

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Geschrieben am
Meister (Website)
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Macht ihr Witze? Ich besuche die 10. Klasse aufm Gymnasium und ich behaupte von mir, diese Klausur durchaus bestehen zu können. Mindestens 3 von 5 Aufgaben würde ich direkt hinkriegen.
Für Studenten, die ja alle Abi gemacht haben, ist das ein echtes Armutszeugnis.
Die Reaktion ist typisch: Es waren immer die anderen schuld, und, wie auch Klopfer sagt, da wir per Definition nicht die anderen sind, sind die armen Studenten natürlich völlig unschuldig.^^

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Geschrieben am
aaron2005
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Ich bin im ein Jahres Abi und hab ehrlich gesagt von den meisten davon nie was gehört. In mein Tafelwerk, hab ich zwar Schnittmengen, aber in der Schule nie was zu dem Thema gehabt. Generell schneidet das Ding keineswegs das, was ich gelernt habe. Aber von der Aufgabenanzahl und alles schien es recht easy zu sein, wenn man weiß, was man machen muss. Wenn ich bei mir überlege. Waren die Vorprüfungsblätter mit so vielen nebenaufgaben versehen, dass selbst unser bester nur knapp alle Aufgaben gelöst hat (richtigkeit ist was anderes)

Zur Info, Extremalprobleme, Rekursion, Kurvendiskussion, Stochastik/Statistik und Integralrechnungen waren bei uns die Schwerpunkte im Unterricht.

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Geschrieben am
liebschen_kölle
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hahahaha Klopfer, wo hast du diesen Kerl denn her? gibts ne Linkliste für solche Blogs?
"Der Personaler wird das in Kauf nehmen."
Hahahahahahahahahahaha. Ich hab den bald durch, da ist auch ein Theaterstück!! über den Attentäter von Toulouse.
http://www.dkriesel.com/blog/2012/0322_der_untergang._die_letzten_tage_im_toulouser_bunker

Grandios! Ach du meine güte :-)

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Geschrieben am
shan
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@christian

da stimme ich dir zu, diese hetzaktion gegen die dozentin usw, das ging gar nicht.

@platero

was für gymnasiallehrer gilt gilt nicht für grundschullehrer

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Geschrieben am
Markus, CH
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Mich erschreckt die Ignoranz dieser Studenten.

Die Frage, ob sie das später brauchen können, stellt sich hier nicht. Diese Klausur wird von der Uni verlangt und man konnte sich ein Jahr lang unter optimalen Bedingungen darauf vorbereiten. Wer also Grundschullehrer werden will muss da durch und weiss das!

Die selben Leute werden auch seitlich einparken lernen, weil sie mal Auto fahren wollen. Man muss es an der Fahrprüfung können, ob man es danach je wieder tun will oder nicht.
Aber vermutlich werden auch dann der Prüfer und der Fahrlehrer "nicht so toll" gewesen sein.

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Geschrieben am
Tika (Website)
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Holy Shit . O.ö

Sogar ich der nur einen Hauptschulabschluss hat versteht zumindest die hälfte davon und ich bin grade dabei es sogar zu lösen... Naja bin Single und hab langweile. Was soll ich da schon tun. ^^'

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Geschrieben am
MAxxx
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Scheint so jemand muss über andere lästern.... was geht ihn das Leid anderer an.

So schaut die Gesellschaft aus.

Gratulation. Schämen sollten Sie sich....

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ich soll mich schämen? Weil es mir nicht egal ist, ob die Lehrer, die unseren Kindern mal Mathe beibringen sollen, tatsächlich kompetent genug sind dafür? Die Leute sitzen doch nicht nur für sich selbst da im Studium, gerade als Lehramtsstudenten.

Also wenn nicht gerade DAS ein Fall für die Aufmerksamkeit der Gesellschaft ist, dann können wir die Gesellschaft als solche vergessen. facepalm.gif

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Geschrieben am


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