Klopfers Blog


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Kategorie: Gemotze

Nuff! Ich grüße das Volk. 059.gif

Am Wochenende war der Große Preis von Bahrain, und dort ging Sebastian Vettel zuerst ins Ziel. Und nun stellt euch vor, die deutsche Presse hätte gemeldet, dass Lewis Hamilton am Ende die Spitzenposition gehabt hätte.

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Undenkbar? Bei der Formel 1 vielleicht, aber wenn es um Steuern geht, kann der deutsche Qualitätsjournalist nicht mehr bis 1 zählen. Deswegen kriegen wir gerade dauernd Schlagzeilen wie folgende:


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Kategorie: Gemotze

Nuff! Ich grüße das Volk. 059.gif

Ich bin immer wieder erstaunt, welchen Elan Menschen in die Kultivierung ihrer Naivität stecken und Energie mit Dingen verschwenden, die objektiv gesehen einfach nur Zeitverschwendung sind und lediglich als Akt der Tugendprahlerei verstanden werden können.

Aktuelles Beispiel: der Bürgermarsch von Berlin nach Aleppo. Ein Haufen Leute (größtenteils Frauen rolleyes.gif ) will den umgekehrten Weg der Flüchtlingsroute von Berlin nach Aleppo latschen, um so den Krieg zu beenden. facepalm.gif Und allein diese Zusammenfassung sollte schon reichen, um bei euch das Hirnareal für "Wie naiv kann man sein?" zu aktivieren.

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Nuff! Ich grüße das Volk. 059.gif

Ich möchte heute mal einen Kommentar zu einem Video ablassen. Vielleicht habt ihr es schon gesehen oder andere Kommentare dazu vernommen, aber hier die Kurzfassung: An der Universität Kapstadt gibt es eine Gruppe von Studenten, die dafür plädieren, im Sinne der Dekolonialisierung die Wissenschaft abzuschaffen. Und zwar alles. Die ganze Wissenschaft wäre nämlich ein Ausdruck westlicher Moderne, die der restlichen Welt übergestülpt wurde und daher auf den Müll der Geschichte gehört.
Hier das Video von einem Treffen dieser Gruppe:


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Nuff! Ich grüße das Volk. 059.gif

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Ich bekam eben diese Spam-Mail. Wieder mal. Nach ungefähr 87 Mal bin ich endlich so weit und erbarme mich. Ja, ich kommentiere das endlich auf meiner wundervollen Website. hackhackhack.gif Ich hoffe, dann ist dieser Spacken zufrieden.


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Nuff! Ich grüße das Volk. 059.gif

Vor ein paar Tagen sah ich dank der "Was gibt's Neues?"-Funktion, dass es einen neuen Kommentar bei einem vier Jahre alten Blogeintrag gab, in dem ich darüber lästerte, dass Lehramtsstudenten bei ihrer Matheklausur durchgefallen waren, obwohl die Aufgaben für ein Mathestudium wirklich eher einfach waren. Der Kommentar informierte mich darüber, dass ich a) "so einer" wäre (was immer das heißt), b) mein Geläster offenbar ein Symptom für den Niedergang der Gesellschaft wäre und c) ich mich deswegen schämen solle. 7f5341cc.gif (Ich musste viel zwischen den Zeilen lesen, aber ich denke, ich habe die Essenz verstanden. victory.gif )

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Nun ja, ich freue mich auf den neuen Kommentar dieses Burschen in weiteren vier Jahren, denn dieser Eintrag hier wird noch fieser. greatjobplz.gif Der Anlass ist ein Artikel des Tagesspiegels, wonach die Lehrer in Berlin entsetzt darüber waren, wie leicht die Aufgaben für die diesjährige Matheprüfung für die Mittlere Reife inzwischen geworden sind.


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Nuff! Ich grüße alle Filmfreunde. 059.gif

Ich muss heute mal ganz unüblicherweise einen Film verteidigen, statt über ihn zu lästern. Oliver Kalkofe zwingt mich dazu.

Oliver Kalkofe und Peter Rütten kommentieren auf Tele5 seit einiger Zeit die „schlechtesten Filme aller Zeiten“ (SchleFaZ), wobei sie unter anderem ja auch „Titanic II“ behandelt haben.

Für die anstehende Adventszeit haben sie 4 neue SchleFaZe angekündigt. Und das, obwohl der zweite Film gar kein Scheißfilm ist! motz.gif Unerhört! „Hentai Kamen“ ist auf Zelluloid gebannte Hochkultur! Deswegen hab ich ihn ja unter „Guter Sex“ empfohlen!

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In dieser Manga-Verfilmung dreht sich alles um den Oberschüler Kyôsuke, der einfach kein Glück bei Frauen hat, aber ein recht talentierter Kampfsportler ist. Als sein Schwarm Aiko von einer Gangsterbande mit ein paar anderen Leuten als Geisel genommen wird, möchte er sie unerkannt befreien, aber statt einer Maske zieht er sich versehentlich einen Mädchenschlüpfer übers Gesicht. Erstaunlicherweise entwickelt er dadurch Superkräfte! Offenbar vereinigen sich in ihm die besten Eigenschaften seiner Eltern: Seine Mama ist Domina, sein Vater war Polizist. Von nun an setzt er als Hentai Kamen (etwa „Perverse Maske“) seine neuen Superkräfte ein, um die Schwachen zu beschützen und die Bösen mit seinen Eiern aus Stahl zu bestrafen. Auch Aiko ist ganz hin und weg von diesem maskierten Rächer.

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Nach einiger Zeit treibt sich jedoch ein falscher Hentai Kamen herum, der einfach nur pervers ist und den edlen Ruf des echten Helden in den Schmutz zieht. Bald trifft Kyôsuke auch persönlich auf seinen Doppelgänger, der ihm einen echten Schlag unter die Gürtellinie versetzt: Er sei gar nicht wirklich pervers, und daher würde ihm sowieso die Stärke fehlen, den falschen HK zu besiegen. Kyôsuke muss nun sein Selbstvertrauen wiederfinden, denn die Bösen drohen, die ganze Schule zu übernehmen! Die alles entscheidende Frage: Ist er wirklich pervers genug für diesen Kampf?

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So, und jetzt sagt mal selbst: Wie kann man bei so einer brillanten Story noch von einem schlechten Film reden?! ohmy.gif Der Film ist wirklich eine liebevolle Superheldenparodie, hat anders als die meisten Superheldenfilme keinen langweiligen Durchhänger in der Mitte und nimmt sich natürlich selbst überhaupt nicht ernst. (Das macht es an sich schon fast unmöglich, sich drüber lustig zu machen, weil alles, was lächerlich ist, mit voller Absicht so ist und man eher wie jemand rüberkommt, der den Gag nicht verstanden hat. kratz.gif )

Daher: Glaubt nicht die perversofeindliche Propaganda des pummeligen Parodisten aus Peine, „Hentai Kamen“ ist kein mieser Film, jawoll! ha!.gif

So, und jetzt noch ein kleiner Absatz, den ihr meinem „Wir wollen von Klopfer im nächsten Monat noch über 800 Euro“-Finanzamt zu verdanken habt. tropf.gif

Einige spielen vielleicht mit dem Gedanken, sich bei Amazon Prime anzumelden. Ich hab selbst eine Prime-Mitgliedschaft und kann zu den Vorteilen folgendes sagen:

  • Schnelle Lieferung ohne zusätzliche Versandkosten, in bestimmten Gegenden noch am selben Tag: Das funktioniert mal gut, mal eher schlecht. Man sollte sich nicht unbedingt drauf verlassen, aber es ist schon bequem und vermutlich meistens immer noch schneller als der normale Versand.
  • Prime Video (Filme und Serien ohne weitere Zahlung angucken): Da sind viele gute Filme und Serien dabei, unter anderem Doctor Who, Star Trek und The Walking Dead; auch bei klassischen Filme und Serien wird man erstaunlich oft fündig.
  • Prime Music (Musik ohne weitere Zahlung anhören): Das ist ganz neu und umfasst wirklich viele Künstler und Alben; ich hab bisher zwar nur Sachen von J.B.O. und Rainald Grebe probehalber angehört, aber das funktionierte prima; ein Download zum Offline-Hören soll auch möglich sein.
  • Kindle Leihbücherei: Man kann ein E-Book pro Monat gratis ausleihen. Ich nutze das nicht in jedem Monat und es ist auch ein bisschen fummelig, das wieder zurückzugeben, um sich ein neues auszuleihen, aber ich hab schon einige Sachen angelesen, die mir das Geld dann doch nicht wert gewesen wären.
  • Früherer Zugriff auf Blitzangebote: Man darf eine halbe Stunde früher bei Blitzangeboten zuschlagen. Das hab ich persönlich noch nicht ausgenutzt, aber ich sehe, dass es geht.

Für mich lohnt’s sich, die 49 Euro im Jahr zu bezahlen, wie es bei euch aussieht, müsst ihr selbst einschätzen. Wenn ihr die Prime-Mitgliedschaft für 30 Tage ausprobieren wollt, wäre es schön, wenn ihr über folgenden Link gehen könntet.

Amazon Prime für 30 Tage ausprobieren

PS: Die ganze nächste Woche macht Amazon die jährliche Cybermonday-Aktion, in der es jeden Tag unzählige reduzierte Blitzangebote gibt. Falls ihr euch da durchwühlen wollt, wäre es auch prima, wenn ihr diesen Link benutzen würdet, um auf die Angebotsseite zu gehen.


Kategorie: Gemotze

Ich bin erst nach sieben Uhr morgens ins Bett gegangen. uffarbeit.gif Warum? Weil am 13. Juni wegen einer EU-Richtlinie das Verbraucherrecht geändert wird und somit ab diesem Zeitpunkt jede Menge bürokratischer Scheiß in meinem Buchshop geändert werden muss, in erster Linie die Widerrufsbelehrung, mit der ich euch hochoffiziell darüber informiere, wie ihr die Bücher zurückgeben könnt, wenn sie euch wider Erwarten nicht gefallen. Ist noch nie passiert, also steht es eher da, um Abmahnungen zu vermeiden.

Was ist daran so kompliziert, dass ich mir die Nacht um die Ohren schlage, fragt ihr? Nun, das Bundesjustizministerium veröffentlicht immer auch eine Muster-Widerrufsbelehrung. Nett, nicht wahr? Vor einigen Jahren haben sie eine veröffentlicht, die aber quasi erst per Verordnung verwendbar wurde, weil (aufgrund der beschissenen Formulierung des Gesetzes) selbst die Juristen des Ministeriums es nicht auf Anhieb packten, den Text abmahnsicher zu gestalten. Wäre ja auch zu gründlich gewesen, das Gesetz sauberer zu formulieren.
(Stellt euch mal vor, es würden Kühlschränke eines Herstellers spontan explodieren, sobald man Leberwurst hineinlegt. Und anstatt die Kühlschränke zu reparieren, wird einfach erklärt, dass der Kühlschrank nicht für Leberwürste geeignet ist. Etwa so gehen die Gesetzgeber mit ihren Gesetzen um.)
Heutzutage ist die Muster-Widerrufsbelehrung noch komplizierter, weil je nach Anwendungszweck bestimmte Textbausteine eingefügt werden müssen. Nehmen wir zum Beispiel gleich die ersten beiden Sätze.

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag (1).

An die Stelle von (1) ist nun einer der folgenden in Anführungszeichen gesetzten Textbausteine zu setzen:

a) im Falle eines Dienstleistungsvertrags oder eines Vertrags über die Lieferung von Wasser, Gas oder Strom, wenn sie nicht in einem begrenzten Volumen oder in einer bestimmten Menge zum Verkauf angeboten werden, von Fernwärme oder von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden: „des Vertragsabschlusses.“;
b) im Falle eines Kaufvertrags:„, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.“;
c) im Falle eines Vertrags über mehrere Waren, die der Verbraucher im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt hat und die getrennt geliefert werden:„, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.“;
d) im Falle eines Vertrags über die Lieferung einer Ware in mehreren Teilsendungen oder Stücken:„, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Teilsendung oder das letzte Stück in Besitz genommen haben bzw. hat.“;
e) im Falle eines Vertrags zur regelmäßigen Lieferung von Waren über einen festgelegten Zeitraum hinweg:„, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die erste Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.“

Die Punkte b), c) und d) decken die Fälle ab, in denen eine Bestellung entweder ganz oder in mehreren Teilen verschickt wird (und ob es sich um verschiedene Waren handelt oder um eine einzige, die aber häppchenweise versendet wird). Man soll sich also als Händler schon vorher darauf festlegen, ob man immer alles in einer Lieferung verschickt oder in mehreren. Nun könnte man ja auf die Idee kommen, einfach zu schreiben: "[...] die Waren bzw. im Falle mehrerer Teillieferungen die letzte Ware in Besitz genommen haben [...]", oder? So hätte man doch b) und c) gleichzeitig abgedeckt, oder?

Von wegen. Das wäre logisch, sprachlich korrekt und praktisch sowie theoretisch nicht misszuverstehen. Und so stehen die Anwaltskanzleien in seltener Einmütigkeit auf dem Standpunkt, dass das nicht gemacht werden darf. Warum? Weil in den Ausfüll-Anweisungen steht: "einer der [...] Textbausteine". Ich habe keine Ahnung, ob tatsächlich irgendein Richter der Meinung wäre, dass die von mir vorgeschlagene Formulierung den Verbraucher verwirren oder Wettbewerber benachteiligen würde. Aber allein die Tatsache, dass all diese Anwälte sich so an dem Wörtchen "einer" festhalten, bringt mich schon zum Kotzen, weil das natürlich heißt, dass es da draußen auch Anwälte gibt, die wegen so einer Sache eine dicke Abmahnung schicken würden. facepalm.gif

Nebenbei gibt es allerlei Informationspflichten, die bei näherer Betrachtung für Verbraucher so ziemlich nutzlos sind und für mich einfach nur Krampf. So muss ich euch zum Beispiel einen genauen Lieferzeitraum nennen, und zwar ab dem Zeitpunkt, ab dem ihr eure Zahlung geleistet habt. Ich habe keine Ahnung, wie lange das Geld dann zu mir braucht, ich habe absolut keine Ahnung, wie die Post gerade drauf ist (Büchersendungen werden langsamer verschickt) oder wie lange eine Büchersendung von Berlin nach Madrid brauchen würde. Aber wenn diese Frist irgendwie überschritten wird, hab ich auch die Arschkarte. Also kann ich nur einen Zeitraum nennen, der vermutlich deutlich länger ist als das, was in den allermeisten Fällen realistisch ist.

Die wesentliche Änderung für euch: In Zukunft müsstet ihr die Rücksendekosten auch bei einem Warenwert über 40 Euro tragen. Aber da Bücher keine Hosen sind, ist das auf Klopfers Web furchtbar schnurz. Und ihr müsst, falls ihr E-Books bestellt, mit einem Häkchen bestätigen, dass ihr auf das Widerrufsrecht verzichtet, sobald die Downloadcodes verschickt wurden. Und die meisten Änderungen in der Widerrufsbelehrung haben gar nichts mit diesen für euch relevanten Dingen zu tun.

Eine Übergangsfrist gibt es übrigens nicht: Theoretisch muss man all diese Änderungen um 0 Uhr in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni auf seiner Website einbauen. Zu früh, und man riskiert eine Abmahnung, weil die Gesetzesänderung noch nicht gilt. Zu spät, und man riskiert eine Abmahnung, weil man die neuen Regeln nicht erfüllt.

tl;dr: Ich ärgere mich mit bürokratischen Dreck herum, der angeblich Verbraucher schützen soll, aber eigentlich nur Abmahnanwälte interessiert.


Kategorie: Gemotze

Ich muss heute mal ein ernstes Thema ansprechen. Überraschungseier. Und Sexismus, aber Überraschungseier selbst sind ernst genug.

Eigentlich ist das Geflenne um Sexismus bei Überraschungseiern schon einige Jahre alt, als Ferrero Überraschungseier mit rosa Verzierung und dem Spruch "neu und nur für Mädchen" verkaufte. Ich fand's damals schon albern. Die meisten kleinen Jungs dürften sich wirklich nicht für den Kram in den rosa Eiern interessiert haben, die Polizei weigerte sich standhaft, gegen Jungs und Männer vorzugehen, die die Mädchen-Eier kauften, und wenn Eltern tatsächlich so blöd sind, sich von einem Süßwarenhersteller vorschreiben zu lassen, was sie ihren Kindern kaufen oder wie sie mit deren Vorlieben umgehen, sollten sie sich nicht an mehrsilbigen Wörtern wie "Sexismus" versuchen. Die normalen Überraschungseier gibt es weiterhin, und die sind weiterhin für Jungs und Mädchen. Einzig ungerecht ist nur, dass es eben keine Überraschungseier "nur für Jungs" gibt. Aber darüber regte sich anscheinend niemand auf.
(Gibt es eigentlich jemanden, der sich ernsthaft darüber beschwert, dass es zwar eine "Bravo GIRL!", aber keine "Bravo BOY!" gibt?)

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Und wo bleibt das Ei für Balljungen, hä?

Und am Anfang des Monats rieb sich dann ein Blogger am neuen Ü-Ei-Design, wo auf den rosa Eiern "Spielerfrau" steht und auf den anderen "Weltmeister". Die Überschrift zu seinem Blogeintrag war "Jungs sind Weltmeister, Mädels sind Spielerfrauen?" Und schon wurde wieder groß was von Sexismus geschrieben.
Dazu mal die allererste Frage, die mir dazu in den Sinn kam: Wenn jemand davon ausgeht, dass mit "Weltmeister" nur die Jungs gemeint sind, wer ist dann eigentlich der Sexist? Wir haben im Deutschen immer noch ein generisches Maskulinum, "Weltmeister" allein sagt nichts darüber aus, ob die Person Sack und Flöte hat (oder will). Ich möchte auch noch einmal daran erinnern: Ferrero hatte nie Überraschungseier "nur für Jungen". Die Weltmeister-Eier sind die ganz normalen Überraschungseier für Jungs UND Mädchen. Man mag darüber streiten, ob die Aufschrift "Spielerfrau" auf den Mädchen-Eiern so gelungen ist, aber die Frage kommt ja nur am Rand auf.

Über die Sinnhaftigkeit von Überraschungseiern für Mädchen lässt sich bestimmt auch diskutieren, aber Ferrero wird sie sicherlich nicht aus Jux auf den Markt geworfen haben. Ich vermute mal, dass Marktforschungsanalysen ergeben hatten, dass viele Mädchen mit dem Bastelspielzeug und den Rennautos in den normalen Eiern nicht so zufrieden waren, und man denen etwas bieten wollte, was ihnen besser gefällt. Und nur weil es rosa Eier mit Plastikprinzessinnen darin gibt, heißt es nicht, dass Ferrero sagt, ALLE Mädchen würden auf rosa und Plastikprinzessinnen stehen. Es heißt auch nicht, dass Mädchen jetzt die normalen Eier nicht mehr kaufen dürften. Es heißt einfach nur, dass es mehr Auswahl gibt und gerade diejenigen, die auf pink und so stehen, größere und gezieltere Chancen haben, etwas zu kriegen, was sie mögen. Wenn das kein Grund ist, einen Aufstand zu machen. facepalm.gif


Kategorie: Gemotze

Ich bin bei meinem Webspace-Provider offenbar ein sehr geschätzter Kunde und darf darauf vertrauen, dass mein im Jahr 2005 bestelltes Webspace-Paket immer eine gute Wahl bleibt. huh.gif

Und deswegen informierte mich gestern eine Mail darüber, dass mein Paket bald total toll aufgerüstet wird.
Dann kann ich in Zukunft zum Beispiel die "Apps", die ich schon jetzt per Klick im Kundenmenü installieren kann (z.B. Wordpress) von kastrierten Versionen in vollfunktionale Versionen umwandeln! victory.gif Ich benutz den Kram gar nicht. tozey.gif Und wenn ich ihn benutzen würde und mir die Einschränkungen nicht gefallen würden, dann hätte ich vermutlich schon die richtigen Versionen per Hand installiert.

Mehr "Web Apps" gibt's dann auch, z.B. mit eingebundenen Thumbnails von meinem Picasa-Webalbum, wenn ich denn eins hätte. Oder einen Skype-Button, damit jeder weiß, dass ich in Skype so gut wie niemals online bin. Im Prinzip also nur Kram, den ich auch selbst einbauen kann, wenn ich auf die entsprechenden Websites gehe und mich ein bisschen durch die Dokumentationen wühle. tozey.gif

Auch neu: Backups der Dateien auf dem Webspace, nicht älter als sechs Tage. Nett. Habe ich nur nie gebraucht, weil ich meine Backups regelmäßig per Hand ziehe. tozey.gif

Ebenfalls neu: ein Sicherheitsprogramm, das "bis zu 25 Unterseiten" auf Sicherheitslücken und Malware prüft. Ah ja. Dann hab ich quasi die Garantie, dass "bis zu 25" Seiten auf Klopfers Web sauber sind. Das beruhigt euch sicher. tozey.gif

Nun fragt ihr euch vermutlich, warum ich so gehässig bin. Das liegt an dem kleinen Detail am Ende der so strahlend formulierten E-Mail. Mein Provider ist nämlich entzückt, all den oben erwähnten Krempel besonders günstig anbieten zu können, und zwar für 1,90 Euro mehr im Monat! victory.gif Das ist nicht mal die ganze Wahrheit, mit Mehrwertsteuer sind's 2,26 Euro mehr. tozey.gif
Ich hab jetzt zwar vier Wochen Zeit, auf das supertolle Angebot zu verzichten, aber ich find's schäbig, den Leuten auf so eine hinterfotzige Weise eine Preiserhöhung unterjubeln zu wollen. Wenn man den Leuten ins Gesicht kacken will, sollte man ihnen nicht erzählen, dass sie sich auf Schokoladenpudding freuen können.


Kategorie: Gemotze

Ubisofts Steam-Konkurrent Uplay ist gehackt worden. Gut, kann passieren. Ich find's schon bescheuert, dass ich überhaupt gezwungen bin, dort einen Account zu haben, um Spiele zu spielen, die ich über Steam gekauft habe. Aber die Mail gestern hätte ich fast in den Junk-Ordner gekickt.

Die ist eine wichtige Information zur Sicherheit Ihres Ubisoft Kontos
- Bitte erstellen Sie ein neues Passwort.

Liebes Mitglied,

Erst kürzlich fanden wir heraus(,) dass einige unserer Webseiten ausgenutzt wurden(,) um unerlaubten Zugriff auf unsere internen Onlinesysteme zu erlangen. Es wurden sofort alle erforderlichen Schritte eingeleitet(,) um weitere illegale Zugriffe zu unterbinden und die Sicherheit aller betroffenen Systeme wiederherzustellen.

Wir wissen(,) dass Daten unserer Kontodatenbank wie Benutzernamen, Emailadressen sowie Passwörter betroffen sind. Bitte beachten sie(,) dass keinerlei Zahlungsinformationen im Ubisoft System gespeichert werden. Dies bedeutet(,) dass mögliche Kreditkarteninformationen nicht betroffen sind.

Aufgrund dieser Erkenntnisse empfehlen wie ihnen(,) dass sie das Passwort ihres Benutzerkontos **** unverzüglich ändern.

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Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme, empfehlen wir ihnen(,) die Passwörter anderer Webseiten und Angebote mit ähnlichen oder gar identischen Passwörtern zu ändern.

Hier finden sie weitere hilfreiche Informationen: [ENTFERNT]

Für weitere Fragen bitten wie sie(,) unseren Kundenservice über folgende Webseite zu kontaktieren: https://support.ubi.com

Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten. An dieser Stelle möchten wir betonen(,) dass ihre Sicherheit bei uns höchste Priorität genießt.

Ihr Ubisoft Team

(Ich hab fehlende Kommas mal blau in Klammern hinzugefügt.)
Ich dreh ja normalerweise niemandem einen Strick daraus, wenn er ein paar kleine Fehlerchen macht, was Rechtschreibung und Interpunktion angeht. Aber nachdem wir über Jahre gelernt haben, dass sprachliche Mängel ein Warnzeichen für Phishing-Mails sind, sollte man doch ein bisschen mehr Sorgfalt walten lassen, insbesondere bei E-Mails, die sich um Nutzerkonten und ihre Passwörter drehen. facepalm.gif