Frag den Hasen

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#44473 In der Wissenschaft gibt es ja extra das Prinzip des "blind review", also dass ein eingereichter Artikel anomysiert begutachtet wird, damit nicht der Verfasser, sondern das Argument im Mittelpunkt steht und die einzige Grundlage der Bewertung ist. Aber wie schafft man es in ganz normalen Diskussionen auf diese Weise Argumente zu präsentieren? Wir würden doch in allen Debatten weiter kommen, wenn nur auf das Argument geschaut wird und nicht auf dessen Verfasser.
Momentan ist es ja auch schon so, dass aus der Position, die im Argument vertreten wird, ein Rückschluss auf den Verfasser gezogen wird. (Ganz egal, ob der Verfasser sich selbst diese Position zu eigen macht oder einfach nur einen anderen Standpunkt verständlich machen will.) Wenn jemand was gegen das Gendern sagt oder gegen Critical Race Theory oder Zweifel an der Glaubwürdigkeit diverse Berufsopfer hat usw., dann ist er ja gleich ganz furchtbar rechts. Und weiß. Selbst wenn er gar nicht weiß ist. Aber dann ist "weiß" eben keine Hautfarbe, sondern ein soziales Konstrukt, das mit Privilegien verbunden ist. Das haut dann zwar logisch nicht mehr hin, denn wenn man einfach "weiß" sein kann, indem man eine bestimmte Meinung vertritt, kann das ja nichts mehr mit Rassismus zu tun haben; schließlich stehen die Privilegien dann jedem offen.

Und alles nur, damit Leute, die sich selbst oder vermeintlichen Opfern jede Verantwortung für ihre Situation absprechen, anderen Menschen Verantwortung aufdrücken können für Dinge, die diese anderen gar nicht getan haben. :ko2: