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Fifty Shades of Grey 2 - Gefährliche Liebe

Die Veranstaltung ist zugleich ein Maskenball, mit Feuerspucker, Gauklern, einer Live-Band und sonstiger Dekadenz der oberen Zehntausend. Das ist vermutlich etwas, das den Streifen auch bei Kommunisten zu einem erotischen Feuerwerk werden lässt: der Gedanke, all die Bonzen an die Wand zu stellen und ihr üppiges Vermögen in Volkseigentum zu überführen. Und die Hauptfigur heißt auch noch Anastasia. Da entsichert sich das Maschinengewehr in Bolschewistenhand fast von allein.

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Jetzt erkenne ich sie endlich! Es sind Super-Zicke und Blöd-Mann!

Donalds Mutter ist begeistert von Anastasia und besonders glücklich darüber, dass sie und sein Sohn wieder zusammen sind. Donalds Schwester Mia ist ebenfalls da und erzählt schadenfroh, was für ein schlimmer Finger Donald in seiner Jugend war, weil er immer wieder wegen Schlägereien von der Schule flog. (Das hat man davon, wenn die eigene Schwester die Freundin ebenfalls mag und gern mit ihr redet.)

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Donalds Mutter beschwert sich, dass die Masken zwar schön, aber unpraktisch sind. Allerdings veranstaltet sie den ganzen Zirkus mit ihrem Mann, also hätte sie es voll in der Hand, ob dort Masken getragen werden sollen oder nicht. :ehwas:
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Hey, mit der Maske sieht sie glatt aus wie Rita Ora, die heiße Mieze. :klarerfall: Ohne allerdings auch. :angsthasi:

Nun soll das eine Wohltätigkeitsveranstaltung sein, also gibt es eine Auktion. Dabei sitzt man gewöhnlich, und das scheint Anas Liebeskugeln an Stellen zu drücken, die ihr besonders guttun. Kurz: Sie ist rattig. Allerdings ist sie nicht so rattig, dass sie nicht aufhorchen würde, als ein von Donald gespendetes Luxuswochenende in Aspen zur Auktion ausgerufen wird. Sie bietet schließlich ihre 24.000 Dollar, womit sie die Kohle immerhin einem guten Zweck zuführt. Erstaunlicherweise hören dann die anderen, die den Preis vorher hochgetrieben haben, plötzlich auf zu bieten, und Ana kriegt den Zuschlag.

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"Wohltätigkeit macht am meisten Spaß, wenn man die Kohle nicht einfach so für wohltätige Zwecke spendet, sondern daraus ein Spiel macht und die Chance hat, den Armen noch etwas von dem Geld vorzuenthalten, welches man eigentlich als Spende vorgesehen hat. Also zückt die Brieftaschen, ihr Geldsäcke!"
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"Eine Luxusreise auf Epsteins Insel? Das ist mir ein paar Scheine wert!"
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"Ich glaube, ich nehme Jose mit auf die Reise nach Aspen." "Anastasia Rose Steele?! :shock:"

Donald weiß nicht so recht, ob er Ana deswegen anbeten oder verhauen sollte, und sie antwortet kokett, dass sie die zweite Option wählt. Ach. Diejenige, die vor gar nicht langer Zeit sauer war, dass ihr Freund geil wird, wenn er ihr Schmerzen zufügt, bettelt jetzt ausdrücklich um Schläge, und das nicht nur mit ihrem zickigen Verhalten. Total nachvollziehbar.

Den Rest der Auktion warten die beiden gar nicht mehr ab, sondern gehen in Donalds altes Kinderzimmer, wo sie sich hauen und ficken lässt.

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Da ist echt noch ein alter Röhrenfernseher drin. Ich weiß, die sind stinkreich und brauchen das Zimmer nicht, also werden sie da kaum was verändern, aber nach 20 Jahren kann man doch mal den Elektroschrott vor die Tür stellen.
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Hat Donald keine Angst, dass seine Mama plötzlich mit Milch und Keksen reinkommt? :unerhoert:

Später schaut sich Ana im Zimmer etwas um und entdeckt ein altes Foto einer Frau, von dem sie vermutet, dass das Donalds leibliche Mutter wäre, doch er will nicht darüber reden. Danach tanzen sie eng beim Ball, und ich frage mich, ob Ana nach dem Bumsen eigentlich wieder ihre Liebeskugeln reingeschoben hat.

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Er hasst seine Mutter, aber hatte ständig ein Foto von ihr im Blickfeld. Okay.
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Oh, wer wird das denn wohl sein? :klarerfall:
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Und was will dieser Unbekannte wohl mit einem Bild eines Familienfotos?
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Wenn die Masken wie im Comic funktionieren würden, würde einer von beiden jetzt fragen: "Entschuldigung, aber wer sind Sie eigentlich?"

Als sich Ana auf dem Damenklo den Lippenstift nachzieht, wird sie von Elena Lincoln (also Miss Robinson) angesprochen. Ana hat gar keinen Bock auf ein Gespräch mit der Frau, die Donald so was Böses angetan hat, doch Elena beharrt darauf, dass sie Donald nur geholfen habe, sich selbst zu finden. Zudem wäre Ana ja nicht die Erste, von der sich Donald Rettung erhofft habe, und schließlich würde Donald nicht nur im Bett eine unterwürfige Frau brauchen, sondern immer. Ana wäre aber keine Person, die sich besitzen ließe, deswegen solle sie ihn doch bitte freigeben, zumal ja auch nichts ewig währt. Ana meint schroff, das ginge die Frau ja wohl einen Scheißdreck an und sie solle die beiden in Ruhe lassen.

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Ob das derselbe Lippenstift ist, mit dem sie auf Donald herumgemalt hat?

Als Ana gegenüber Donald darauf besteht, sofort zu verschwinden, sieht auch er Elena aus der Bedürfnisanstalt treten und kann sich denken, dass die hastige Abreise etwas mit dieser Frau zu tun hat. Er will auf der Heimfahrt wissen, was Elena gesagt hat, doch Ana antwortet nur ausweichend mit „Nichts, was ich nicht schon wusste.“

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"Ich habe gerade einen riesigen Haufen auf dem Lokus abgeseilt, der Rauchmelder wurde ausgelöst und die anderen Frauen sind umgefallen, also lass uns lieber schnell gehen."
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Ist immer verdächtig, wenn Frauen alleine aufs Klo gehen oder alleine wieder von dort verschwinden. :soistdas:
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Ob das Jamie Dornans Bewerbung für die Rolle als nächster Batman sein sollte?

Als Donalds Kolonne (sein Wagen plus die seiner Bodyguards) in der Tiefgarage vom Trump Tower ankommen, erwartet sie eine böse Überraschung: Jemand hat Anas roten Audi mit einem Vorschlaghammer und Farbe verunstaltet. Da Donald Zweifel hat, dass seine Wohnung sicher ist (immerhin hätte die verdächtige Leila nicht mal in die Tiefgarage gelangen dürfen), fährt er mit Ana zu seiner Yacht.

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Oh nein, was das für Feinstaub verursacht! :wtfomg:
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"Ach ja, Audi hat gesagt, dass sie die Autos in einwandfreiem Zustand wiederhaben wollen nach dem Dreh." "Ob sie merken würden, wenn das rote Auto fehlt?"
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Donald hat die Yacht bestimmt gekauft, nachdem er gehört hat, wie Robert Wagner seine Frau Natalie Wood losgeworden ist. :wackel:

Unter der Dusche darf Ana Donald dann mit dem Schwamm abschrubben, wobei sie die Lippenstiftlinien entfernt. Sie wundert sich wieder über die Wunden, aber Donald will immer noch nicht sagen, wie er sich die zugezogen hat.

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Es war eine Maskenbildnerin, oder?

Am nächsten Morgen segelt die Yacht schon mit voller Fahrt übers Wasser. An Deck erzählt Donald, dass die Yacht nach seiner Adoptivmutter Grace benannt ist, und Ana fragt ihn nach seiner leiblichen Mama. Er plaudert aus, dass seine Mutter an einer Überdosis gestorben ist und sie erst nach drei Tagen gefunden wurde. Er war die ganze Zeit bei ihr. Im Krankenhaus traf er dann auf Grace, die sich seiner annahm.

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Muss schön sein, wenn man Milliardär ist und nicht früh arbeiten muss. Da kann man halt auch mal die Yacht Gassi führen.

Ana darf das Schiff zum Hafen steuern und die ganze Sequenz sieht aus wie ein Werbespot für diese Segelyacht. Ich nehme dann zwei, danke. Packt sie einfach mit den Audis zusammen, die ich mir auch nur wegen des Product-Placements wünsche.

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Die Yacht hat Platz für acht Gäste. Also muss ich nur noch sieben Frauen in meinen Harem aufnehmen. :klarerfall:

Der Ernst des Lebens wartet aber auf Ana, denn sie verdient ja keine 24.000 Dollar pro Viertelstunde, also muss sie zur Arbeit. Dort fragt ihr Boss Jack, ob sie schon Zimmer für ihn und sich selbst gebucht hätte, weil ab Freitag eine Buchmesse in New York wäre. Ana ist verwirrt, weil sie gar keine Ahnung hatte, dass sie mitkommen sollte. Jack deutet an, dass sie nur dann anständig ihren Job erledigen würde, wenn sie ihn begleitet, anstatt bei ihrem Freund in Seattle zu bleiben.

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Absolut unvorstellbar, dass die Frau pünktlich zur Arbeit gekommen ist. Und ihr Boss kommt noch später. Kein Wunder, dass ich einen eigenen Verlag haben will, wenn man da so rumpimmeln kann. :kicher:

Sie schickt eine Textnachricht an Donald, dass sie wegen des Jobs am Wochenende nach New York muss, aber der will das nicht erlauben. Allerdings hat sie auch gar nicht um Erlaubnis gefragt, sondern ihn nur informiert, weswegen Donald leicht stinkig wird.

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Die Frau neben ihm erzählt was von erneuerbaren Energien, aber ich sag's euch: Ohne Blockchain, K.I., Cloud-Computing und sonstige Buzzwords sind Donalds Unternehmungen zum Scheitern verurteilt.

Ana besucht ihn nach der Arbeit in seiner Wohnung, wo sie zunächst aber nur auf die Haushälterin trifft. Angesichts dessen, dass die „Romanze“ schon eine Weile läuft, wundert es mich ehrlich, dass das ihr erstes Zusammentreffen ist. Die Haushälterin wiederum ist vermutlich über jede Frau froh, die sich nicht vor ihren Augen die Pulsadern aufschneidet.

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Vermutlich ist das der Grund, warum Donald da noch keinen Teppich verlegen ließ. Blutflecken kriegt man da immer so schlecht raus.
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"Ach Schätzchen, wenn Sie sich umbringen wollen, hängen Sie sich bitte auf. Das ist sauberer."

Während Ana wartet, bis Donald sich ihr widmen kann, erkundet sie auf eigene Faust Donalds Gruselkabinett mit all den Folterwerkzeugen. Als sie gerade Nippelklemmen bewundert, wird sie von Donald überrascht, der die sofort demonstriert, allerdings an ihrem Finger. Ana würde gerne mehr erfahren, aber Donald ist vorsichtig, immerhin ist sie nach der letzten Lehrstunde heulend abgehauen. Doch sie verspricht, dass diesmal alles anders wäre, also bumsen sie wieder. Und dabei stimmt Ana sogar zu, dass sie Donald gehört. Na also, geht doch. Dass diese Suffragetten sich am Anfang auch immer sträuben müssen.

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Er legt Akten über sie an, sie wühlt sein Spielzeug durch. Ich würde sagen, sie sind quitt.
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Sie ist sicher froh, dass sie nicht den übergroßen Analstöpsel in der Hand hatte, als Donald sie erwischte.
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Das ist die härteste und größte Stange, die sie je zwischen die Beine kriegt. Sorry, Donald.
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Ich hab zuerst gedacht, dass die Schauspielerin ja ziemlich begrenzt spielt, dass sie erregt ist. Aber dann ist mir eingefallen, dass das tatsächlich im Buch schon so ist, dass Ana dauernd auf ihre Lippen beißt, wenn sie die Wollust packt.

Beim Abendessen reden sie über die geplante Geschäftsreise Anas. Donald hat Bedenken, dass Ana mit ihrem Boss zusammen reisen soll, und bietet ihr an, sie selbst nach New York zu bringen, wo er auch eine Wohnung besitzt. Der Grund für seine Skepsis: Jack hatte in den letzten anderthalb Jahren drei Assistentinnen, die alle fristlos gekündigt hätten. Er könne Ana nicht davon abhalten, nach New York zu fahren, aber er würde sie dann wenigstens selbst hinbringen wollen. Ana stimmt schließlich zu.

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Für einen Milliardär ist das Essen bei dem Typen echt immer verdammt dürftig. Und das, wo er im ersten Teil so einen Wert darauf legte, dass Ana immer gut im Futter ist, weil seine Kindheit so karg war.
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