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Fifty Shades of Grey 2 - Gefährliche Liebe

Am nächsten Tag versucht Ana kurz vor Feierabend, ihrem Boss zu verklickern, dass sie nicht mit ihm fahren werde. (Komisch, eben klang es noch so, als würde sie durchaus zur Buchmesse fahren und lediglich die Anfahrt mit Donald bestreiten.) Jack rüffelt sie dafür. Er ist schließlich so eine Art Guru, und Leute würden töten, um bei ihm Assi sein zu dürfen, und Ana erweist sich bislang nicht als richtig würdig. Und damit meint er nicht etwa, dass sie nicht genug lesen würde oder so etwas: „Wenn du dich schon nach oben ficken willst, dann solltest du das mit jemandem tun, der dich zumindest etwas klüger macht, nicht nur reicher.“ Er verspricht auch, dass er es Ana besorgen könne, wie es ihr noch nie jemand vorher besorgt hat. Gut, da hat er auch nicht viel Konkurrenz, aber das weiß er ja nicht. Ana ist von dieser sich unverhofft auftuenden Chance für den beruflichen Aufstieg eher wenig angetan, rammt ihrem Boss das Knie in die Weichteile und rennt aus dem Verlagsgebäude, wo schon Donald auf sie wartet, mit dem sie zum Essen verabredet war.

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Ganz schön forsch für jemanden, der schon drei Assistentinnen verschlissen hat.
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Ich meine, Assistentinnen sind doch super für ihn, weil sie ihm Arbeit abnehmen. Und das gefährdet er für fünf Minuten Spaß?
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Gut, sagen wir drei Minuten. Ein Mann ist ja keine Maschine.
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Es ist so schön, wenn der Schmerz nachlässt.
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So reagieren vermutlich 95 Prozent der Mädels, die auf Klimademos "Fick mich und nicht die Erde"-Plakate hochhalten, wenn man sie beim Wort nehmen möchte. :wackel:

Donald schickt seinen Fahrer Taylor hoch – ob er Jack auf links drehen oder Anas Sachen holen soll, ist dabei nicht so ganz klar. Donald hat den Verlag zwar noch nicht gekauft, kann aber doch veranlassen, dass der Star-Lektor gefeuert wird. Außerdem bietet er Ana an, in sein Penthouse einzuziehen. Sie will aber erst einmal darüber nachdenken.

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"Es war so furchtbar!" "Und wie war es für dich?"
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Immerhin verkneift sich Donald, von Ana zu verlangen, dass sie klar zugibt, dass er recht hatte.
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"Und dann möchte ich, dass jemand bei ihm zu Hause einbricht und auf sein Kissen uriniert. Und hängt sein Klopapier verkehrtherum auf den Halter!"
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"Der Bademantel ist echt bequem." "Danke, hab ich im Adlon geklaut."

Am nächsten Morgen im Verlag wird Ana erzählt, dass Jack gekündigt habe, und wird gebeten, anstelle von Jack bei der Cheflektorenkonferenz des Verlags teilzunehmen. Nach kurzem Zögern nimmt sie an. Bei dem Meeting regt sie an, das Verlagsprogramm um neue Autoren zu erweitern, die bereits online eine beträchtliche Leserschaft erreichen. Der Verlagsleiter ist so davon beeindruckt, dass er Ana anbietet, stellvertretende Lektorin zu werden. Da sieht man mal, dass man manchmal schneller befördert werden kann, wenn man die Eier tritt, statt sie zu lecken.

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Die Personalchefin ist in dem Verlag wohl Mädchen für alles, wenn sie die Schreibtische von Ex-Mitarbeitern aufräumen muss.
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Der Typ schlägt vor, sich nur auf die bisherigen Autoren zu beschränken, was so ziemlich das Blödeste ist, was ein Verlag machen kann. Ist natürlich auch kein Zeichen für ein gutes Drehbuch, wenn eine Nebenfigur extradusslige Vorschläge machen muss, damit Ana im Kontrast voll brillant erscheinen kann.
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Der Verlagsleiter ist ein Boss wie Donald: Er lässt nur andere reden und trifft selbst keine wesentlichen Entscheidungen. Jedenfalls nicht, solange er zu sehen ist.
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"Wir sollten auch überlegen, ob wir SM-Geschichten von etwas biederen Frauen in den Wechseljahren verlegen könnten."
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"Ich wollte es vor den anderen nicht fragen, aber... was genau ist dieses Internetz?"

Donald und Ana feiern die Beförderung in einem Restaurant. Ana kann immer noch nicht ganz glauben, dass sie das ohne Einmischung von Donald geschafft hat, aber der beteuert seine Unschuld. Ana willigt nun aber auch ein, bei Donald einzuziehen. Noch während sie im Restaurant sind, stiftet Donald seine Freundin dazu an, sich das Höschen auszuziehen, damit er im Aufzug ein bisschen fummeln kann.

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Dieser riesige Weinschrank in Donalds Wohnung ist ja schon ein deutliches Zeichen, aber jetzt bin ich überzeugt: Die sind beide inzwischen Alkoholiker.
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Seattle sieht immer so kalt aus, und sie hat nur so eine Mini-Gardine unter dem Kleid. :angsthasi:
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"Hier, jetzt darfst du das Höschen tragen."
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"Nanu. Hat hier jemand ein Fischbrötchen dabei? Hoffentlich bleibt der Aufzug nicht stecken."
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Hier redet Ana mit einer anderen Angestellten des Verlags und versichert ihr, dass sie sie nicht anders behandeln wird als früher.
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"Ich erwarte nicht, dass du mir Kaffee bringst, es sei denn, du holst dir auch einen."
Und wir wissen alle, wo das schließlich endet: "Ey! Du hast jetzt gefälligst Lust auf einen Kaffee, Schlampe!"

Als Donald und Ana zu ihrer alten Wohnung fahren, damit sie ihren Kram zusammenpacken kann, verlangt das Telefon Donalds Aufmerksamkeit, weswegen Ana alleine nach oben in die Wohnung geht. Allerdings bleibt sie dort nicht lange allein: Leila steht plötzlich hinter ihr und zieht einen Revolver. Ana versucht sie zu beruhigen, aber Leila unterstreicht durch einen Schuss ins Gemäuer, dass sie Anas Worten keinen Glauben schenkt. Sie ist sauer, weil „der Meister“ in Anas Bett schläft, und gibt bereitwillig zu, dass sie die Schlafenden beobachtet hat.

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"Sorry, geh schon mal vor, ich hab hier noch ein dringendes Tinder-Match."
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"Ich bin die ganze Zeit nicht in der Wohnung, aber ich lass das Obst einfach mal in der Schale gammeln, bis meine Mitbewohnerin mich umbringen will, wenn sie wieder da ist."
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Der Wohnungsmarkt in den USA ist offenbar auch so leergefegt, dass der Nachmieter schon da ist, bevor man richtig ausgezogen ist.
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Der amerikanische Ortsverband der Zeugen Jehovas hat ganz schön rüde Methoden entwickelt.

Der Meister und sein Fahrer kommen nun auch herein. Donald lässt voll den dominanten Kerl raushängen, nimmt Leila die Waffe ab, lässt sie niederknien und krault ihr den Kopf. Dann schickt er Ana weg, sie solle in seiner Wohnung auf ihn warten.

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"Komm, Schätzchen, du weißt doch, dass du gar nicht den Mumm hast abzudrücken."
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"Mach Sitz! Und jetzt Rolle! Stell dich tot! Braves Mädchen."
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Ana ist traurig, dass Donald nicht vergeblich versucht hat, ihren Tod zu verhindern. :rumms:
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