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#1740 von Klopfer

Einem Schuldirektor in Dorfen im Landkreis Erding waren einige Abi-Streiche zu heftig, deswegen weigerte er sich schließlich, dem gesamten 105-köpfigen Abi-Jahrgang seiner Schule die Abiturzeugnisse auszuhändigen. Vorher wurde er auch noch auf der Abiturfeier von einem Schüler und einer Schülerin kritisiert, was wohl endgültig dazu führte, dass er allen Schülern fehlende Reife attestierte und von der Bühne ging.
Ohne die Zeugnisse mussten die Schüler nicht nach Hause gehen, die wurden dann von den Oberstufenkoordinatoren ausgeteilt.

Link: [https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/abitur-direktor-verweigert-komplettem-jahrgang-reifezeugnisse/ar-BB1pd7go]
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O.W.
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Tja, was kann man dazu sagen? Ich denke, zum Tangtanzen bedarf es mehr als einer Partei und die Schilderungen in der Presse, die ja auch keineswegs alle unumstritten sind, zeichnen für mich kein klares Bild.
Kann es sein, dass ein autoritärer Schulleiter das Klima an seiner Schule völlig versaut hat und der Abijahrgang zu Recht rebelliert hat? Absolut.
Andererseits kann es genau so sein, dass die Leute in dem Abijahrgang, die so auf Konfrontation gegangen sind (ich nehme nicht an, dass das alle waren), einfach nur verwöhnte Kinder mit mangelnder Reife sind, die, wahrscheinlich gedeckt von ihren Eltern, jeglichen Versuch, sie zu mündigen Bürgern zu erziehen, abgelehnt haben.

Nein, so sensationell wie das Ganze klingt, so wenig klar ist das. Insofern gefällt mir dieser Artikel dazu besser als ein andere, den ich gesehen habe, weil er dem Rechnung trägt.

2
Geschrieben am
jck
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Es gibt dazu auch einen Artikel aus der SZ, die man in der Gegend Alpen-Prawda nennt: Link

Autor ist offensichtlich jemand aus der Gegend, der das für Preußen und sonstige Sozen genießbar schreibt - ich zitiere mal nur Zitate des Schulleiters, vom SZ-Autoren in Anführungszeichen gesetzt, weil man das in der Prawda halt so machen muss - und ich ein großkopferter Städter bin; ich kann das übersetzen. Schuldirektor:

er persönlich sei „...diffamiert“ worden. ... „niveaulose Phrasen“


Das ist eine niveaulose Phrase, mit denen er nur die Schüler diffamiert. Die haben ihm nur vorgeworfen, totalitär zu sein, weil er zensorisch sein wollte (anderer Artikel).

„in hohem Maße zensurwürdige Äußerungen“


Okay, dann hatten die Schüler also Recht mit Ihren Aussagen.

..., die „von fehlender Reife“ zeugten,


Das ist jetzt dann seine unreife Ansicht, wenn die 18-jährige Abiturientin Recht hat...

.... sei für ihn eine „rote Linie endgültig überschritten“ worden.


Okay - jetzt wird es brisant. So nen Scheiß kannste in Berlin oder vielleicht sogar München offenbar gefahrlos sagen, aber wenn Du derart offensichtlich unbegründeten Schwachsinn redest, bekommt Dir das auf dem noch funktionierenden Land im Dreieck Prag-Nürnberg - Rennweg in Wien halt tendenzeill nicht so sonderlich.

Da kannst Du wie der jetzt für die SZ schreibende Taxifahrer mit M.A. in "was nutzlosem", wie ihm Papa aus Dorfen sicher gesagt hat, natürlich wie alle anderen Sozen als "Eklat" bezeichnen, um so sich richtig vor der unwissenden Landbevölkerung als besserwisserischer Großkopferter aufzuspielen, aber das ist die Alpen-Prawda; die verstehenden Leser verstehen auch Anführungszeichen.

Ohne meine Lebensgeschichte zu sehr auszubreiten, ich kam als in Franke ja in München auch mir 12 im Gynmasium mit den anderen "Zugreisten", also Kindern aus dem 90er Irakkrieg und Zusammenbruch der Sowjetunion bis China in die Klasse - Ihr könnt einmal raten, aus welcher der fünf 7ten Klassen alle der besten Abiturienten kamen.

Das schluckt man damals als offenbar dämlicher Schuldirektor halt runter, heute wäre allein die Klassenzusammensetzung entsetzlicher "Rassismus". Das ist aber halt so gewesen, und das war nicht negativ, für niemanden.

Sage ich, weil, wie man in der FR erfährt die Abiredner Jost von Hagel und Olivia Aturcanitei heißen. Den jungen Herrn von Hagel könnt Ihr allein vom Namen her von der Herkunft sicher "irdendwo da so bei Dorfen" einordnen; Fräulein Aturcanitei kommt frühestens zweiter Generation irgendwo aus dem Zigeunerbereich bei plusminus Rumänien.

So funktioniert "Integration", liebe Sozen. Nicht mit niveaolosen Phrasen. Sondern damit, dass man erstmal was schafft, und dann, wenn denn der Direktor, wie hier, vermutlich, sich über irrelevanten Bullshit echauffiert, ihm das ausgearbeitet-eloquent sagen kann, zum großen Applaus der Elternschaft in ausgerechnet Dorfen, wo mein Schwippcousin mit gerade Hauptschulabschluss mir ganz sicher sagen könnte, wo die Reste von von Hagels ehemaligem Adelsgrundstück liegen, wenn wir auf den richtigen Hügel gehen; der wohnt nur 10km weg.

Und dann will ebendieser Soze in Verbundindung mit der Pressse der Schülerschaft, deren Eltern in einem Fall alles gehört, was Du siehst, egal wohin du guckst, und dem aus deren unzeitgemäßer Traditionen losgekommenen Zigeunermädchen irgendwie was von geistiger, sittlicher, menschlicher, politischer Reife erzählen, obwohl er nichtmal verstanden hat, wo er da ist?

Meine Güte, ich bin im Alter deren Lehrer oder des Direktors. Wie kann man so genau Null Lebenserfahrung haben, so überheblich bei gleichzeitger derartiger Dummheit sein?

Das 18-jährige Zigeunermädchen hat ihm das offenbar schön, zynisch, mehr sardonisch, erklärt, dass ihn da niemand will. Die Eltern haben ihn ausgebuht. Ist das jetzt, so zweimal, öffentlich, so schwer zu verstehen? Das sind einfach nur anständige Leute, allesamt. Außer dem Direktor. Der nur selbstgefällig "bis hierhin und nicht weiter" schreit, wie die schwerstkriminelle Antifa.

Mit dem zeitgeistigen "Konsequenzen" - Zitat, was man selbst mit Latinum nie gehört hat, aber prima passend googlen kann. Ist übrigens eigentlich griechisch.

Und halt so prägnant für ihn: Er sollte mal auf sich selbst hören. Es hat ihm niemand was getan; er hingegen schon. Das muss nicht sein. Die egalwie Anständigen sind hier die Schüler.

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Geschrieben am

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