Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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IdefixWindhund (Profil)
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Zählen wir bald zu den vom aussterben bedrohten Tierarten? :trollface:

Aber so bescheidene Mütter gibt es. Ich habe auch ein lesbisches Paar kennen gelernt. Davon war eine verheiratet, und hatte davon eine Tochter, und einen Sohn aus der Ehe.

Die erzählte mir trocken, emotionslos ins Gesicht, dass Sie ihren eigenen Sohn nicht so liebt, und nie so lieben kann, wie die Tochter. Für jenes lesbische Pärchen waren Männer nur "Mittel" zum Kinder bekommen. Eigene Aussage der beiden Frauen.

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Geschrieben am
(Geändert am 9. Juni 2019 um 8:54 Uhr)
Asgar (Profil)
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Gibt es in Brasilien eigentlich die Todesstrafe?

Für sie beiden Mörderinnen würde ich sie mir wünschen!
Unfassbar so was!

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Brasilien hat seit 1891 keine Todesstrafe mehr. Und seit 1876 gab es keine Todesstrafen mehr in Brasilien.

Aber ich bin eh kein Mensch, der Tod für Tod fördert. Das macht einen ebenfalls zum Mörder. Wo wäre ich dann besser als der, der zuerst getötet hat? ---> Nirgends!

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Geschrieben am
Diiter (Profil)
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Aber ich bin eh kein Mensch, der Tod für Tod fördert. Das macht einen ebenfalls zum Mörder. Wo wäre ich dann besser als der, der zuerst getötet hat? ---> Nirgends!

Ganz so einfach ist es nun aber auch nicht.
Nicht jede Tötung ist ein Mord und nicht jeder Mord oder jede Tötung hat die gleiche moralische Verwerflichkeit.

1
Geschrieben am
Asgar (Profil)
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@IdefixWindhund:

Das sehe ich ganz anders. Ich finde jemand der so etwas tut (ein 9-Jähriges Kind aus solch niederen Beweggründen ermorden) hat sein Recht auf Leben verwirkt.
Ich fände die Todesstrafe da absolut angemessen und würde es auch überhaupt nicht als Mord ansehen, sondern als gerechte Strafe.

Ich weiß, das ganze ist ein sehr komplexes und heiß diskutiertes Thema. Ich bin auch nicht für ein generelles Einführen einer Todesstrafe, einfach schon aufgrund der Fehlerquote bei Verurteilungen, aber bei solch erwiesenen Morden (ich gehe mal davon aus, dass die Frauen das gestanden haben und da keine Zweifel bestehen) hätte ich moralisch null Probleme mit einer Todesstrafe.

Ich hoffe sie werden wenigstens zu einer lebenslangen Haftstrafe verknackt.

1
Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Die Todesstrafe ist für mich auch definitiv Mord, aber Mord ist in meinen Augen nicht immer moralisch falsch. Ist aber wahrscheinlich ein ähnlich emotional-subjektives Thema wie unsere Diskussion über Abtreibung vor kurzem.

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Wir hatten das Thema schon X mal. In der Schule, bei der Feuerwehr, beim THW, beim Zivildienst/ Bundeswehr, ...

Immer werden die beliebten 2 Beispiele gebracht:

- Jemand steht vor dir, und will deine Familie töten. Du hast die Möglichkeit ihn davon abzuhalten, was allerdings sein eigenen Tod durch dich bedeutet. Was würdest du tun?

- Durch einen schweren Unfall ist dein bester Kumpel, deine Frau, dein Kind, ... sehr schwer verletzt worden. Ihr beide wisst ganz genau, dass keinerlei Change besteht noch lebendig daraus zu kommen. Nun hast du folgende Möglichkeiten, entweder du beendest sein Leid, indem du für einen schnellen, schmerzfreien Tod sorgst. Oder du machst nichts, was einen langsamen, schmerzvollen Tod für dein Gegenüber bedeuten würde. Was machst du?

Logisch betrachtet ist ersteres Notwehr, und im zweiten Beispiel es humaner. Beim letzteren sagt aber das Gesetz - Sterbehilfe ist verboten.

Hier geht es aber um "So du mir, so ich dir!" Und das lehne ich ab. Wenn jeder danach leben würde, ok, hätten wir bald keinerlei Probleme freie Mietwohnungen zu finden.

Aber das Thema ist so Alt. Durch das Internet, und die dadurch scheinbare Anonymität, kann man jeden alles an den Hals wünschen. Geschrieben ist vieles schnell.

Die Frauen werden schon ihre gerechte Strafe bekommen. Und wie man sich so erzählt, haben Kindermörder/innen im Gefängnis eh kein schönes leben mehr. Die werden sich, ganz ohne mein, oder des anderen zutun, nachher selbst wünschen Tod zu sein. Und wer da meint "Gleiches mit gleichen vergelten!", kann sich an den Gedanken erfreuen, dass die Frauen von den Mitinsassinnen genug gequält, und misshandelt werden. Wie gesagt, Kindermörder haben im Gefängnis gar nichts zu lachen. Der Tod wäre dann nur eine Erlösung. Und je nach persönlicher Einstellung, wollt ihr ja gerade das nicht. ;)

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Geschrieben am
(Geändert am 9. Juni 2019 um 15:13 Uhr)
Sajoma (Profil)
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Ich bezweifle, dass es Gerechtigkeit gibt, aber ich stimme IdefixWindhund zu, dass man sicherlich nicht gern in der Haut dieser Frauen stecken wollen würde, wenn sie inhaftiert werden.
Davon abgesehen glaube ich, dass Männerhass hier nur das Symptom einer zugrundeliegenden psychischen Störung ist, und deshalb nur Nebenschauplatz der Diskussion sein sollte. Letztlich ist es Kindesmisshandlung aufgrund irgendeiner Agenda, und Männerhass eignet sich dazu ebenso wie diverse Religionen und andere Dogmen. Ich mag die meisten Dogmen auch ohne die dazugehörigen Verbrechen nicht, aber man sollte doch zu differenzieren wissen zwischen Geisteskranken, die ihrem Weltbild entsprechende Missetaten begehen, und dem Rest der Leute, die das Dogma leben. Spannend wird es da, wo das gesamte Dogma stark mit Verbrechen dieser oder ähnlicher Art assoziiert werden kann. Bei Männerhass ist das deshalb gegeben, weil Männerhass bereits das Pathologikum des Dogmas Feminismus (beispielsweise) ist. Feminismus selbst ist glücklicherweise meist nicht mit Morden an Männern verbunden - noch nicht, wenigstens. Möge es so bleiben.

1
Geschrieben am
Asgar (Profil)
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Ich bleibe bei meiner Einstellung. Die haben das eigene Kind ermordet, nachdem sie es vorher schon verstümmelt haben.
Damit hat man meiner Meinung nach das Recht auf Leben verwirkt.
Das würde ich aber jedem auch ins Gesicht sagen und hat nix mit der Anonymität im Internet zu tun.
Das die beiden gequält werden, wünsche ich ihnen hingegen überhaupt nicht. So was hätte keiner verdient.
Ich finde das Ende des Lebens da als Strafe absolut angemessen, sie haben ja auch eines aus niederen Beweggründen beendet.
Ich gehe hier allerdings tatsächlich von einer Tat aus Bosheit oder Hass aus, etwaige psychische Störungen o.ä. Sollte natürlich untersucht werden. Darum bin ich ja auch nicht für eine generelle Todesstrafe.
Nur davon ausgehend, dass sie es tatsächlich aus Männerhass getan hätten und den dann gegen den eigenen Sohn richteten, wäre der Tod verdient.

1
Geschrieben am
simcity (Profil)
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Mein größtes Problem mit der Todesstrafe sind Fehlurteile.
Warum haben die 2 den Jungen auf ihrer Flucht mitgenommen? Wenn ich das ganze richtig verstehe waren die beiden wegen der Verstümmelung auf der Flucht. Er war für die beiden also im Grunde nur Ballast.

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@Asgar: Ist deine Meinung, will ich dir nicht wegnehmen. Du plädierst aber darauf, dass ein Todesurteil Gerechtigkeit wiederherstellen kann, und das sehe ich nicht. Die Todesstrafe war lange notwendig, als Gefängnisse noch nicht (in heutigem Umfang) realisierbar waren, und diente dem reinen Schutz der Gesellschaft, welche sie aussprach. Heutzutage sehe ich da einen rein finanziellen Vorteil, aber keinen moralischen.
Ich hinterfrage ernstlich die geistige Gesundheit der beiden, was allerdings nicht bedeutet, dass ich ihnen per se jegliche Schuldfähigkeit absprechen möchte. Und ich frage mich, wie jegliche Sicherheitsmechanismen versagen konnten, die Kinder schützen sollen. Ein abgetrennter Penis muss einen recht starken Blutverlust bedeutet haben und wird wahrscheinlich initial mal versorgt worden sein. Sollte das durch eine offizielle Stelle geschehen sein, hätte da der dringliche Verdacht auf Kindesmisshandlung gestellt werden müssen. Kindesmisshandlungen neigen dazu, mit der Zeit zu eskalieren. Was bei einer Ohrfeige beginnt, endet allzu schnell in regelmäßigem Verprügeln, und erschreckend häufig letal. Die Banalität dieser Enthemmung ist eine Warnung an den gesamten Rest der Gesellschaft, finde ich.

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Geschrieben am
Asgar (Profil)
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@Sajoma

Ich stimme dir in großen Teilen zu. Gerechtigkeit wiederherstellen kann die Todesstrafe tatsächlich nicht, denn der Junge wird dadurch ja nicht wieder lebendig.
Volker Pispers hat das mal gut ausgedrückt:
Im Grunde geht es bei der Todesstrafe viel eher um Rache. Die haben auf fiese Art und Weise gemordet und man möchte sich irgendwie dafür rächen.
Ist sicherlich kein Gefühl auf das ich stolz bin, aber ja, wenn ich drüber nachdenke empfinde ich schon so. Die haben für mich den Tod verdient.

Aber ich stimme vor allem zu, dass der ganze Fall detailliert überprüft werden muss.
Vielleicht haben die gemerkt was für ne riesen Scheiße die mit der selbst durchgeführten OP angerichtet haben, der Junge hat sicher gelitten, vielleicht auch schlecht geheilt das ganze.
Aber anstatt sich zu stellen, den Jungen in ein Krankenhaus zu bringen und mit den Folgen zu leben haben sie ihn getötet.
Nur Spekulationen, aber das ganze ist natürlich viel komplexer, als: Die haben den ermordet weil sie böse sind.
Trotzdem fällt es mir extrem schwer, irgendein Verständnis aufzubringen und das vorherrschende, total subjektive, Gefühl in mir ist Wut auf die beiden und dass sie den Tod verdient hätten.

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@Asgar: Ich bringe auch kein Verständnis für die Tat auf, und eben deshalb spekuliere ich in Richtung Geisteskrankheit. Ganz normaler, geistig gesunder (deshalb ja strafbarer) Mord hat nachvollziehbare Motive. Diese Geschichte hingegen hört sich für mich eher wirr und abgedreht an, bar jeder Logik.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ich denke auch, allein die Möglichkeit von Fehlurteilen oder manipulierten Gerichtsurteilen sollten ausreichen, um eine Todesstrafe abzulehnen. Wenn es erstmal die Möglichkeit gäbe, Menschen im Namen des Volkes töten zu lassen, wird diese Möglichkeit über früh oder spät ausgenutzt. Zeigt uns die Geschichte immer wieder. Ich möchte dem Staat solche Möglichkeiten nicht in die Hände legen. Bei einer lebenslangen Haftstrafe besteht die Möglichkeit, dass Irrtümer später noch aufgeklärt werden. Und was sie (tod-)sichereren Fälle angeht, gerade als die DNA Analyse aufkam, wurden in den USA so einige Fälle nochmal neu aufgerollt und es ergaben sich Unschuldige, die schon im Todestrakt gesessen haben.

Zum Fall an sich, das ist ja so ekelig, wie kann denn eine Mutter ihrem Kind das antun, oder zumindest zulassen, dass ihrem Kind sowas angetan wird? Warum hatte der Vater da nicht mehr Rechte, anscheinend kam er ja an seinen Sohn gar nicht ran. Was macht das Jugendamt überhaupot für einen Job? Und wer hat denen alles auch noch geholfen? Die haben ihm den Penis amputiert und versucht eine Vagina reinzuschnitzen. Allein das ist ja schon krank genug, bei einem Grundschulkind, aber das können die doch nie im Leben mal eben schnell allein in ihrer Küche zuhause gemacht haben.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Mich wundert es ja ernsthaft, dass das Kind noch bei ihnen war. Hat das niemand mitbekommen?
Sollte nämlich irgendjemand davon Wind bekommen haben, und es wurde nicht gehandelt, ist das schonmal komplett falsch.

Was natürlich nichts daran ändert, dass die Beiden definitiv einen massiven Dachschaden haben. Kindesmisshandlung und Kindesmord, Mord als Schutzperson des Kindes an dem Kind...
Ich meine, ich vertrete ja eh schon die Meinung dass einige Menschen zu wenig bestraft werden. Kindesmissbrauch auch sonst wo wird oft wenig bestraft, dabei hat das Kind das Leben lang im zweiffel damit zu kämpfen.

Aber ich bin kein Freund von Todesstrafen. Sicher, für mich haben die Zwei ihr Recht auf vieles verwirkt. Eine tatsächlich lebenslange Inhaftierung wäre sinnvoll, in erster Linie zum Schutz von anderen. Wer schon die Linie überspringt das eigene Kind zu töten, ist definitiv eine Gefahr.
Menschen allgemein haben eigentlich eine sehr hohe Hemmschwelle davor, Kinder anzugehen. Biologischer Schutzinstinkt würde ich das nennen. Beim eigenen Kind ist das normalerweise noch stärker ausgeprägt. Wer das schon kann, da ist definitiv was nicht in Ordnung.
Zusätzlich zum offensichtlichen Männerhass.

Das ist es, wovor man aufpassen muss, wenn man momentan anschaut, wieviel in sozialen Netzwerken und sonst wo mit Begriffen gegen Männer geworfen wird. Solche Aktionen werden irgendwo "legitimiert". Denn oftmals werden Aktionen gegen Männer als "ok" eingestuft, weil die Frauen ja seit Ewigkeiten unterdrückt wurden, was andersrum niemals ok wäre. Beides ist nicht ok. Etwas in die Richtung zu überreizen ist hoch gefährlich, weil sie sowas aufschaukeln kann - in beide Richtungen dann.

Das ist genauso wie die (nicht so im Film enhaltene) Szene aus Captain Marvel, wo sie nachdem ein Kerl sie dumm anmacht ihn mit ihren Kräften praktisch foltert um ihm seine Jacke und Motorrad abzunehmen. In was für einer Welt leben wir, wo jemand dachte, so eine Szene zu filmen wäre ne gute Idee. De fakto rechtfertigt die Szene Gewalt gegen jemanden, der zwar verbal dumm wurde, aber mehr eben nicht.
Versteht mich nicht falsch, ich verstehe den "Wunsch" jemandem der einen dumm anmacht eine zu wischen. Aber es gibt eben Grenzen. Wenn ich das vergleiche mit "Aus großer Kraft kommt große Verantwortung" dann sehe ich da nen gewissen Widerspruch. Aber es ging ja gegen nen Mann, dann isses ok? Häh?

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Geschrieben am

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