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Kategorie: Gemotze

Ich bin vor etwa anderthalb Stunden aus Kassel wiedergekommen, und allein die Rückfahrt hat mich in meinem Hass auf diverse Menschengruppen und Firmen mehr als bestätigt.

  • Die Deutsche Bahn bringt's immer noch nicht fertig, Züge pünktlich ankommen zu lassen. Wer einen Anschlusszug erwischen muss, darf dann durch die Bahnhöfe hetzen, als wäre der Leibhaftige her einem her. Ganz besonders zu empfehlen: Im Abschnitt A aus einem Zug aussteigen und mit vollem Sturmgepäck auf den nächsten Bahnsteig sprinten - zum Abschnitt G, weil dort der Wagen mit dem reservierten Sitzplatz ist.
  • Laura Kern hatte meine Reisetasche hergestellt. Das verdammte Scheißding ist aufgerissen, als ich es heute morgen im Hotel schultern wollte. Das Drecksteil durfte ich den Rest der Reise nur noch an den Handgriffen tragen, bei gefühlten 40 Kilogramm.
  • Sportler. Mir sind Leute sowieso suspekt, die ihre Freizeit freiwillig mit körperlicher Anstrengung füllen, aber noch schlimmer sind Sportler, die einen ICE füllen, dann aber beim Aussteigen ihre gedopten Haxen nicht in Gang kriegen und vor einem herschleichen, wenn man grad seinen Regionalexpress nach Hause erwischen will. Ich durfte dann die Rücklichter des Zuges bewundern. Danke auch. Ich hoffe, ihr brecht euch die Knie.
  • Liebespaare. Das Hassgefühl auf diese Leute basiert auf purem Neid, und ich weiß, dass ich so nicht denken sollte. Egal.
  • Ganz besonders hassenswert: besoffene Fußballfans! Heute spielt Hertha BSC gegen mussichnachgucken, und irgendwelche Besuffskis haben in der S-Bahn bescheuerte Fanlieder gesungen und nervige Tröten betätigt. Wie besoffen sie waren, merkte man schon an den Texten, wonach Hertha die Meisterschaft, den DFB-Pokal und den Europacup gewinnen würde.

Es hat übrigens nicht geholfen, dass ich im Zug nach Berlin starke Kopfschmerzen bekam, die bis jetzt andauern.

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Ein Herz für Perverse (und Werbung)

Veröffentlicht am 20. November 2015 um 23:35 Uhr in der Kategorie "Gemotze"
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