Klopfers Blog

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In den USA hat eine 12jährige auf ihrem brandneuen Zune (dem MP3-Player von Microsoft) nach dem ersten Einschalten eine schöne Überraschung entdeckt: einen waschechten Porno. Nun möchte man meinen, das wäre ein netter Kaufanreiz, so eine Art Bonus zum Zweck der Kundenbindung (hey, denkt an die Möglichkeiten: "Wenn auf dem Zune schon so scharfes Zeug drauf ist, was beschert uns MS dann wohl mit Vista?"). Allerdings zeigten die pornografischen Bilder und Videos eine Schwulenorgie. 5 Männer fast 2 Stunden lang bei Tätigkeiten, für die der Herrgott laut Bibel zwei Städte einäscherte. Offenbar hatten Angestellte des Walmarts einen zurückgegebenen Player einfach ohne Test wieder ins Regal gestellt, der Manager will die Schuld aber auf Microsoft abwälzen. Find ich ziemlich schäbig. MS muss sich schon genug dafür schämen, dass sie den Zune a) so langweilig designt haben und ihn b) auch noch in braun verkaufen.

Nicht in jedem christlichen Land liegt man über Weihnachten auf der faulen Haut: Äthiopien, laut eigenem Bekunden im Besitz der legendären Bundeslade, hat am 24. Dezember den islamischen Milizen im Süden Somalias den Krieg erklärt. Ich wette, ich weiß, was die Milizen sich dann gedacht haben: "Das ist ja mal ne schöne Bescherung."

Eine schöne Bescherung wollte wohl in den USA eine Mutter ihrem Kind sichern und eine Wii von Nintendo verschenken. Da es jedoch gar nicht so einfach ist, an eine Konsole heranzukommen, bot sie neben 250$ auch sexuelle Dienstleistungen, sprich: Blowjobs. Um die Ernsthaftigkeit ihres Angebots zu unterstreichen, schickte sie einem potenziellen Verkäufer auch heiße Fotos von sich. Hier kann man die Bilder bewundern, allerdings hat sie zumindest bei diesem Typen auf Granit gebissen. (Ich find's doof von dem Knaben. Klar ist das ein ziemlich bizarres Angebot, und die Frau ist wahrscheinlich ziemlich nuttig, aber der wollte ja sowieso verkaufen, und verdammt... ES WAR EIN BLOWJOB DRIN! *fuchtel*)

Das schönste an Ferien ist, dass man einfach so rumhängen kann. Auch Saddam kann sich bald mal richtig lang machen und die Seele baumeln lassen: ein Berufungsgericht hat das Todesurteil bestätigt, weswegen sich der Ex-Diktator schon mal auf den Galgen einrichten sollte. Und wer weiß: Vielleicht ist das ja keine einmalige Sache? Ich meine, wie viele Doppelgänger hatte Saddam nochmal?

Wie die Klatschpresse berichtet, setzt sich Brian May dafür ein, dass Johnny Depp in einer Filmbiographie über Queen die Rolle von Freddy Mercury spielen soll. Das weckt Erinnerungen an Elton John, der sich wünscht, vom talentfreien Justin Timberlake in seiner Filmbiographie gespielt zu werden. Keine konkreten Rollenvorstellungen wurden für die Filmbiographie von Musiker Rick James veröffentlicht, dafür haben sich viele Schauspielerinnen, Sängerinnen und Schlampen darum geprügelt, Janis Joplin spielen zu dürfen, bis Renee Zellweger den Zuschlag bekam. Und mit jeder neuen Nachricht über derartige Projekte piesackt mich die bohrende Frage: Muss man echt zu jedem Gaukler einen Film drehen!? Das sind zwar für die Musikgeschichte alles mehr oder weniger wichtige Personen, aber das ist doch kein Grund. Fans von Freddy Mercury oder Elton John wollen doch eh nur Freddy Mercury oder Elton John sehen, nicht irgendwelche Kasper, die so tun, als wären sie Freddy Mercury oder Elton John, und irgendein aufgeblasenes und überdramatisiertes Ereignis nachspielen, weil es sowieso unmöglich ist, das ganze Leben eines Menschen in anderthalb Stunden zu quetschen.

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Veröffentlicht am 29. Januar 2015 um 16:01 Uhr in der Kategorie "Meine Sicht der Welt"
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