Klopfers Blog

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Es geht nichts über 16 Stunden Schlaf. Das hab ich wieder mal festgestellt, als ich nach 20 Uhr aus meinem Bettchen stieg, meine Augen rieb und zunächst dachte, dass mein Wecker spinnt.
Mein erhöhtes Schlafbedürfnis rührt wohl daher, dass ich in letzter Zeit ausgiebig auf den Computerbildschirm gucke, um am Buch zu arbeiten. Dabei geht es gar nicht mal um neues Material. Ich lese die alten, von mir ausgewählten Texte dauernd durch, um Rechtschreibfehler zu korrigieren, Formulierungen zu ändern, die ich heute nicht mehr benutzen würde, Anführungszeichen zu ersetzen und die Formatierungen anzupassen. Auch wenn es eher leicht klingt, so zehrt es ganz schön an den Kräften und der Kreativität: Ich habe seit drei Tagen einen unvollendeten Text, der eigens fürs Buch gedacht ist, aber mir fehlt gerade die Energie, ihn zu beenden. Erzwingen will ich es nicht, weil mir der Anfang ganz gut gefällt und die Kolumne auch gut weitergehen soll. Ich werde dann später noch so einige Zeit mit dem Layout verbringen, das wird auch eine wahre Freude. X_x
Auf der anderen Seite könnte meine Müdigkeit auch ein Hinweis darauf sein, dass ich eine Krankheit ausbrüte. Meine Mutter attestierte jedenfalls meinem Gesicht eine ungesunde leicht grünblaue Blässe. Ich bin schon so gespannt, was es ist. ^^

Ich hatte so gehofft, dass die Gerüchte, Opa Hilton würde seiner Familie wegen der Eskapaden von Paris die Erbschaft streichen, stimmen würden. Aber leider entpuppte sich alles als Ente.
Ebenfalls eine Ente war das Gerücht, Scarlett Johansson würde Pornostar Jenna Jameson in ihrem autobiographischen Film spielen. Verdammt, das war die Chance, die Braut mal ausgepackt zu sehen. Ich hasse Michael Bay immer noch dafür, dass er eine Nacktszene von Scarlett abgelehnt hat. Die Frau schuldet mir schließlich was dafür, dass ich mir Lost in Translation mehrmals angeguckt hab.

Ich hoffe, mein Fernseher hält noch lange durch. Zumindest so lange, bis es endlich OLED-Fernseher in ansprechender Größe gibt. (Das Video ist ein Ausschnitt aus dieser InDigital-Folge.) Sobald diese Teile eine gute Lebensdauer haben, sind sie sowas wie eierlegende Wollmilchsäue: bessere Farbqualität als alle Bildröhren, Plasmabildschirme oder LCDs, extrem kurze Reaktionszeiten, eine fantastische Helligkeit und sehr viel geringerer Energieverbrauch. Die Herstellung ist auch noch einfacher als bei LCDs oder Plasmadisplays. Auch biegsame Displays können damit realisiert werden. Was ich damit eigentlich sagen will: HABENWILL! Am besten noch gestern. Und gratis.
(Nebenbei möchte ich mal sagen, dass so etwas vermutlich eher der Weg in eine umweltfreundlichere Zukunft ist als Predigten zum Abschalten von Geräten zu halten, die dann doch keiner befolgt. OLEDs lassen sich übrigens auch als Lichtquelle verwenden und könnten Glühlampen ablösen.)

Wo wir gerade bei Geräten sind, die ich haben will: Als Tastatur möchte ich nicht das Optimus Maximus Keyboard, sondern das AngelKitty-Keyboard. Natürlich unter der Voraussetzung, dass ich auch ne Freundin bekomme, die das anziehen würde. Ich möchte schließlich Schriftsteller werden, und so könnte ich meine Liebste und meine Arbeit wunderbar miteinander verbinden.

Ein Mädchen hat mir gestern am Telefon gesagt, dass sie 600 Euro Taschengeld im Monat bekommt. Warum kann ich nicht auch reich sein, hä? Warum ist die Welt so unfair zu mir? *hmpf* (Bevor jetzt Ratschläge kommen: sie ist 14, liebt sowieso jemand anderen und ist nicht bereit, mir jeden Monat 500 Euro abzugeben.) Andere hingegen gewinnen sogar versehentlich zwei Mal im Lotto.

Ach so, in dem Eintrag fehlt noch etwas Panikmache: Angebliche Terror-Experten glauben, dass Terroristen in Spielen wie Second Life und World of Warcraft Anschläge planen und trainieren. World of Warcraft würde Terroristen angeblich dazu befähigen, in der virtuellen Welt den Gebrauch mit Waffen zu üben, die mit echten Waffen identisch wären. Das heißt wohl, wir sollen Angst vor Islamisten haben, die z.B. mit dem Großschwert der aussichtslosen Visionen herumfuchteln und "LEEEEROY JENKINS!" schreien. Ich sage nicht, dass das albern ist. Den Punkt der Albernheit haben wir spätestens vor zwei Jahren überschritten. Wir haben auch die Dämlichkeit schon lange hinter uns gelassen. Die Idiotie können wir im Rückspiegel gerade noch so erkennen, mittlerweile sind wir aber deutlich auf der Höhe von "Des Wahnsinns kesse Beute".
Was mir aber am meisten Sorgen macht, ist die beunruhigende Tatsache, dass ein großer Teil unserer dussligen Bevölkerung diesen Quatsch glauben würde. (Aber diese Dummheit sorgt halt dafür, dass der kriminelle Schäuble irgendwann wieder KZs nach dem Vorbild von Guantánamo einrichten könnte.)

Kleiner sinnloser Fakt: Hitlers "Mein Kampf" ist in Deutschland nicht verboten. Der Freistaat Bayern als "Erbe" Hitlers verbietet allerdings Nachdrucke und deren Verbreitung auf Grundlage des Urheberrechts. Ende 2015 wird das Urheberrecht für "Mein Kampf" erlöschen.

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Veröffentlicht am 30. Juni 2013 um 22:27 Uhr in der Kategorie "Meine Sicht der Welt"
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Text veröffentlicht im November 2017
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