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Ich sehe es von außen und fühle mich dennoch irgendwie betroffen: Die als "literarisches Wunderkind" gefeierte Helene Hegemann hat ihren Roman "Axolotl Roadkill" in riesigen Teilen aus dem Roman "Strobo" des Bloggers Airen abgeschrieben, und sie wurde erwischt - dummerweise erst nachdem das Feuilleton den Roman in höchsten Tönen lobte. Und während Hegemann sich selbstbewusst zum Plagiat bekennt, dabei keinerlei Bedauern über ihr Abkupfern erkennen lässt und die ganze Sache damit begründet, dass es halt gerade in ihrer Generation so usus sei, beginnen auch viele Kulturjournalisten einen würdelosen Tanz, nur um nicht zugeben zu müssen, dass man einen Fehler gemacht hat und die ganze Sache halt doch irgendwie scheiße gelaufen ist. Die Leute, die sich vermutlich sonst mit Händen und Füßen dagegen wehren würden, dass ihre Texte ohne Quellenangabe nur leicht umgeschrieben von anderen verwendet werden, begründen das Plagiat mit hanebüchenen Verweisen auf den fehlenden Urheberbegriff des Mittelalters und auf die schon immer vorhandene Praxis, als Autor Inspiration in früheren literarischen Stoffen zu suchen. Dass sie dabei mal eben Inspiration und Zitat gleichsetzen, ist für Menschen, die mit dem Schreiben ihr Geld verdienen, einfach nur blamabel.

Auch die Begründung, dass Hegemanns Roman literarisch gelungener sei als der von Airen, rechtfertigt nicht die Tat selbst. Ein Roman kann noch so gut geschrieben sein - die Story ist sein Fundament. (Nicht zuletzt deswegen ist es auch für mich eine gigantische Aufgabe, einen guten Roman zu schreiben.) Und das Fundament von "Axolotl Roadkill" wurde eben nicht von Helene Hegemann geschaffen, sondern von Airen. Hier kommt ein Aspekt zum Tragen, der nicht einfach durch eine simple Dankesfloskel auf der ersten Seite des Buches erledigt werden kann: Hegemann verdient Geld mit der Arbeit eines anderen. So wie der Roman hochgejubelt wurde, verdient sie vermutlich weitaus mehr Geld als derjenige, der das Fundament für ihren Erfolg lieferte. Gerecht ist das nicht.

Was sagt das alles über das Verlagswesen aus? Man kann von den Mitarbeitern des Ullstein-Verlags sicher nicht verlangen, dass sie jedes erschienene Buch kennen, gerade wenn es aus einem Kleinverlag kommt und sich nicht besonders gut verkaufte. Aber hätten nicht beim Lektor einige Alarmglocken schrillen müssen, als er das Werk las? Wie wahrscheinlich ist es, dass eine anscheinend nicht gerade am Rande der Gesellschaft stehende 17-Jährige sich so gut mit Drogen und dem Nachtleben in Berliner Clubs auskennt?
Ich glaube, die Verlage sind einfach viel zu geil darauf, ganz junge Leute als neue literarische Entdeckungen zu verkaufen. Eine 17-Jährige, deren Papa bekannter Dramaturg ist, ist dafür ebenso gut geeignet wie eine 18-Jährige, die eine Fickgeschichte schreibt, welche dann von der BILD zum heißen Skandalbuch hochgejubelt wird. Man erwartet in den Büchern eine besonders authentische Darstellung über das Leben heutiger Jugendlicher, ohne sich ins Gedächtnis zu rufen, dass große Teile davon mit dem realen Alltag der deutschen Jugend kaum Berührungspunkte haben und einfach nur Fantasien oder Wunschträume schildern, die in Jugendlichen mindestens so lebendig sind wie in 30- oder 50-Jährigen. Ein Teenager, der über Sex und harte Drogen schreibt, ist ungefähr so glaubwürdig wie ein Angler, der mit leuchtenden Augen schildert, dass er erst vor zwei Wochen einen 25-Kilo-Karpfen an Land gezogen hätte. Und dennoch nehmen die Verlage den Teenagern blauäugig Geschichten ab, die sie von zehn Jahre älteren Autoren als "zu unrealistisch" ablehnen würden. Es gibt den Promibonus für Fernsehpersönlichkeiten, und es gibt den Jugendbonus für junge Mädchen, die über Rausch und Sex schreiben. Wäre ja nicht so schlimm, wenn denn die Ansprüche nicht so viel niedriger wären als an jeden anderen, der seine Werke an Verlage schickt.

Wenn der Trubel um "Axolotl Roadkill" etwas gezeigt hat, dann dass selbst junge Autoren sich zu wenig Gedanken über den Wert geistiger Arbeit machen. In Japan wurden in den vergangenen Jahren mehrere Karrieren von Zeichnern und Autoren drastisch beendet, als ihnen Plagiate nachgewiesen wurden - die Verlage riefen zum Teil sämtliche Werke der Künstler aus dem Buchhandel zurück, selbst diejenigen, in denen nichts abgekupfert war. So sollte es Hegemann nicht gehen, beim besten Willen nicht. Wenn sie schriftstellerisches Talent hat, soll sie weiter schreiben und veröffentlichen. Aber sie muss den Wert der Arbeit anderer erkennen und wertschätzen lernen.
Um fair zu sein: Das müssen auch etablierte Autoren lernen. Ralf Husmann ist zum Beispiel hochgefeierter Drehbuchautor, der sich verkniff, das britische "The Office" als Vorlage für "Stromberg" anzugeben - erst die Androhung rechtlicher Schritte durch die BBC sorgte für eine entsprechende Nennung im Abspann. Ein Kreativer sollte so etwas mit seinem Gewissen nicht vereinbaren können. Ich weiß nicht, ob Husmann diese Lektion verstanden hat, aber ich hoffe, Helene Hegemann tut es.

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Der Hase, der durch die Zeit sprang

Veröffentlicht am 22. Juli 2010 um 1:30 Uhr in der Kategorie "Belanglose Gedanken"
Dieser Eintrag wurde bisher 21 Mal kommentiert.
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Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
Klopfer erzählt, wie man helfen kann, Klopfers Web zu erhalten und besser zu machen - sowohl ohne als auch mit Geldeinsatz. [mehr]

Zikka
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Richtig so, wenn in der Öffentlichkeit so ein Handeln akzptiert werden würde, kann man denn sonst z. B. vom Otto-Normalschüler erwarten, dass sich bei Hausarbeiten selber gedanken macht und nicht abschreibt?

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Geschrieben am
Gingo
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Wenn ich Airen wäre könnte die sich jetzt auf sowas von einer Klage gefasst machen...

Schreiben ist Schwerstarbeit, vor allem wenn man sich nur von Werken inpspirieren lassen will und nicht abschreiben...

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Geschrieben am
Duker
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Und der Roman ist trotzdem Muell smile.gif

(Ich hab aber auch nur Auszuege + Rezensionen gelesen)

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Geschrieben am
Burnout
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Kann man nicht rechtlich gegen sowas vorgehen?

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Geschrieben am
Seraphim (Website)
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Heiliger.. muss ich jetzt alles noch mehr verstecken als ohnehin schon in Angst das es jemand nicht nur kopiert und veröffentlicht, sondern nicht mal den geringsten Funken von Reue zeigt mal davon ab, es zu klauen und seinen Namen drunter zu setzen? Das ist echt das letzte. An seiner (?) stelle würde ich aber alle mittel und Wege in betracht ziehen, dem ein Ende zu setzen. Ohne Fundament steht kein Haus lange.

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Geschrieben am
CEER (Website)
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Nachdem man sich die Köpfe eingeschlagen hat wird man tatsächlich feststellen, dass bereits allen geholfen wurde: Dem Autor Airen weil sein Buch sich jetzt verstärkt verkaufen wird und hat dadurch mehr Aufmerksamkeit und Leser, Frau Hegemann hat etwas mehr Geld und einen leicht fragwürdigen Ruf. Damit ist auch ihren Kritikern geholfen. Ich persönlich freue mich darüber, daß eine Diskussion über Urheberschaft und Moral losgetreten worden ist, die vermutlich ebenfalls nirgendwohin führen wird. Diese Diskussion verkürzt nur die Zeit, bis sich das nächste Plagiatsprodukt unvorsichtigerweise zeigt.Ein gutes Buch scheint zumindest entstanden zu sein. Das ist eine ganze Menge.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Burnout: Vermutlich wird's darauf hinauslaufen, dass der Ullstein-Verlag an Airen und den SuKuLTuR-Verlag einen Packen Geld zahlt und die Sache so außergerichtlich beigelegt wird.

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Geschrieben am
Leif
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Hätte das Mädel sich Mp3s aus dem Internet gezogen, wäre sie schon längst verklagt worden zunge.gif

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Geschrieben am
O_o
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Vielleicht bin ich ja sehr radikal, aber das Mädel sollte nie wieder die Möglichkeit bekommen einen Roman zu veröffentlichen oder sonst etwas in der Art.
Das was sie da abgezogen hat, ist einfach nur Betrug und der Verlag sollte sich von ihr distanzierne und nicht auch noch in Schutz nehmen! Ich hoffe die werden an Airen und den anderen Verlag einen Riesenbatzen Kohle rüberschieben müssen!

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Geschrieben am
Scuba
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Besonders genial fand ich ja den Kommentar der Madame: Sie sei nur Untermieterin in ihrem eigenen Kopf. Könnte es sein das die einfach einen an der Klatsche hat?
Aber hey, in diesem Alter schon so viel vermeintliche "Intellektualität" zu besitzen kann ja nur zu einem ausgeprägten Divencharackter führen.

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Geschrieben am
bla
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Oh wie ich dieses möchteger-intellektuelle Geschwafel von Spiegel & Co hasse... Das is doch alles nur noch Selbstbeweihräucherung einer gescheiterten Pseudo-Elite.

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Geschrieben am
Bastard Student from TU BS
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Jemand möge sie mit einer Email auf diesen Eintrag hinweisen. Sonst wird sie es sicher trotzdem nicht lernen.

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Geschrieben am
Alfonso
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@Bastard Student: leider kann man sie auf jegliche Diskussion hinweisen wie man möchte. Dank der Rezessionen und ihrem momentanen Erfolg ist sie gerade auf so einem Höhenflug, dass ihr alles egal ist. Merkt man alleine schon an ihrer Reaktion.

Allgemein finde ich aber ihr Buch sollte komplett zurück gezogen werden. Das könnte möglicherweise das sofortige Ende ihrer Karriere ausmachen. Aber in diesem Fall: Recht so! Es mag sein, dass ihr einige literarisches Talent anhand des Buches zugestehen. Ich persönlich bin davon überhaupt nicht überzeugt. Ich kann leider nicht selber recherchieren, da ich den Roman nicht besitze und mich dabei auch nur an Internetquellen halten. Aber die Passagen, die sie "paraphrasiert" hat,klingen viel zu ähnlich, da fehlt es ihr einfach zu viel an Hintergrund und Bezug zur Szene über die sie schreibt. Sie muss sich natürlich nicht in einer Drogenszene herum getrieben haben um davon zu berichten. Aber wie es aussieht hat sie nur diesen einen Roman und ein paar Liedchen als Grundlage hergenommen. Um da authentisch zu schreiben muss man sich eben mit mehr als nur einer Geschichte zum Thema befassen. Mich macht es einfach nur wütend dass sie wenn das so weitergeht mit ihrem schamlos kopierten Werk durchkommt. Und überzeugt bin ich erst von ihrem Talent, wenn man auch etwas Anderes als ihre schlechten Kommentare zur Kontroverse oder ihr Plagiat lesen kann.

Achja Klopfer nimm dich lieber in Acht vor ihrem nächsten Buch: Helene Hegemann - Böses Maus

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Geschrieben am
Blaue Libelle (Website)
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Sowas lieb ich ja...
Ich habe letztes Jahr mein erstes Buch veröffentlicht und habe einige Zeit überlegt, ob ich die anderen Geschichten, die sich noch unveröffentlicht auf meinem Laptop tummeln, ins Netz stellen soll, um so vllt. noch mehr das Interesse an meiner Arbeit wecken zu können. Aber genau wegen solchen Leuten, die einfach kackendreist fremde Texte als ihre eigenen ausgeben, hab ich mich dann dagegen entschieden (abgesehen von zwei Kurzgeschichten in meinem Blog). In meinen Augen ist das einfach total respektlos von solchen Leuten wie Helene. Die machen sich scheinbar nicht mal ansatzweise die Mühe zu überlegen, wie viel Arbeit, Zeit und Herzblut in den Texten liegen muss und wie stolz man hinterher auf das eigene Werk ist, wenn mans fertig geschrieben hat. Aber das ist wohl das Hauptproblem daran, dass man unter eine Geschichte nicht so leicht eine Signatur setzen kann, wie unter ein Bild z.B. Dass man sich als Künstler teilweise auch direkt oder indirekt von bereits bestehendem inspirieren lässt, finde ich ganz natürlich, denn wie du schon sagst: Inspiration und Zitat sind bei weitem nicht dasgleiche. Und ich bin der Meinung, dass Leute wie Helene dazu verdonnert werden sollten, das gesamte Geld, welches sie mit "ihrem" Buch gescheffelt haben, schön zurück zu geben und obendrein eine fette Strafe zahlen sollten, damit sie in Zukunft wirklich ihre Griffel von andererleuts Sachen lassen und Bücher, die ihren Namen tragen, nur mit eigenen Ideen füllen.

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Geschrieben am
darthbane
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bei solch einem dämlichen titel kann man nicht gerade von literarischem talent ausgehen. ein schiller oder ein goethe hätte ihr den fehdehandschuh ins gesicht geschlagen für den diebstahl.

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Geschrieben am
Sebastian (Website)
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Das ist eine echt Sauerei! Sicher darf man sich Inspiration holen, macht doch jeder, wenn ich nen Blogeintrag schreibe, guck ich doch auch erstmal wie andere an das Thema ran gegangen sind. Meist weiß ich dann was ich nicht machen wollte *g*

Aber ne Übernahme von Story ist wirklich das letzte. Naja das Vorletzte. Das Letzte ist es wenn der Verlag aus reiner Geldgier diesen Sch*** veröffentlicht nach dem es bekannt geworden ist!
Pfui pfui pfui

0
Geschrieben am
Zyrock
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Ich habe selbst gerade mein drittes Buch veröffentlicht, das ich geschrieben habe, als ich 17/18 war (bin jetzt 21). Mit diesem Buch werde ich vermutlich (wie mit den anderen Büchern zuvor) kaum das einnehmen, was ich für die Veröffentlichung bezahlt habe.
Aber ich fühle mich gut dabei, besser als solche (Ab-)Schreiberlinge sich je fühlen dürften. Weil jede Zeile und jedes Wort meinen Gedanken entsprungen ist. Geistiger Diebstahl ist eine Sauerei, damit hochgejubelt zu werden ist ein Skandal.

0
Geschrieben am
Apoxyomenos
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Wenn ich in der Uni plagiiere, werde ich exmatrikuliert, wenn ich als Roman-Autor plagiiere verdiene ich Geld? Geistiges Eigentum sollte dem ursprünglichem Autor vorbehalten sein. Konsequenterweise sollte der Roman von Hegemann aus dem Handel genommen werden. Das wäre nur gerecht.

0
Geschrieben am
darthbane
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der skandal ist eher, daß die medien nich die eier haben, sich nun von ihr zu distanzieren. es fällt der journaille schwer, einzugestehen, daß sie jemanden hochgejubelt haben, dessen buch nicht auf eigenem mist gewachsen ist.

0
Geschrieben am
Kevin
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Mal abgesehen davon, dass ich das Buch alleine auf Grund des Scheibstils nicht lesen würde, da ich nicht versteh warum man als intellektuell gilt wenn man für jedes dritte Wort ein Synonym verwenden muss, dass ein normaler Mensch in seinem täglichen Wortschatz nie gebraucht. Das schaffe ich auch mit Windows Words...
Ein Grund warum ich so wenig dieser Worte benutze wie möglich ist, dass ich nicht jedes mal nachschauen will wie man die jetzt schreibt.

Auch hat Inspiration nichts mit der beinahe wörtlichen Übernahme ganzer Textzeilen zu tun. Wie man das den auch noch mit der schreiberischen Fähigkeiten des Autors rechtfertigen kann, ist für mich unbegreiflich. Man sollte zu letzt ein wenig Achtung haben was das Schaffen anderer anbelangt. Das ganze mit "Na und?" zu kommentieren sagt doch sehr viel über den Charakter dieses Mädel aus.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@O_o: Ich finde nicht, dass man ihr nun gar keine Schriftstellerkarriere mehr zugestehen sollte. Sie ist gerade mal 17, noch unreif, und auch wenn ihr Fehler nicht so trivial ist wie das Abschreiben in einer Klassenarbeit (was sie nicht macht, da sie die Schule abgebrochen hat), wäre es wohl auch unangebracht, ihr dann gleich harte Konsequenzen fürs ganze Leben aufzubürden. Sie wird's jetzt eh verdammt schwer haben, etwas Neues zu veröffentlichen, weil ihr keiner mehr vertrauen wird. Das hat sie sich selbst eingebrockt, aber wenn sie jetzt den richtigen Weg finden sollte, wäre es ungerecht, ihr den auch zu versperren.

0
Geschrieben am
Patros
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Wo ist da eigentlich die Grenze?
Wenn ich eine Geschichte über, sagen wir Hobbits, Elben und Orks schreibe, plagiiere ich dann nicht auch?
Wenn ich eine Actionszene schreibe und dabei an eine Film-oder Spielszene denke, ist das dann auch schon ein Plagiat?

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Kommt drauf an, WAS du über Hobbits, Elben und Orks schreibst. Wenn du ganze Seiten abschreibst und die Grundstory deiner Geschichte darin besteht, dass ein magischer Ring von einem Hobbit in einen Vulkan geschmissen werden soll, würde es mir sehr schwer fallen, darin kein Plagiat zu erkennen. Wenn du aber eine Story über Hobbits, Elben und Orks schreibst, in der ... was weiß ich, ein Komet einschlägt und eine Armee von Weltraumzombies beginnt, das Land zu erobern, und dabei dann verzwickterweise der magische Ring benutzt werden muss, um das Land zu retten, ist es kein Plagiat, weil du dich dann zwar hast inspirieren lassen, aber doch ein eigenständiges Werk schaffst. Womöglich gibt es andere Urheberrechtsbedenken, weil du fremde Figuren und Konzepte benutzt, aber es ist kein Plagiat in dem Sinne, dass du die Story abgeschrieben hast.

0
Geschrieben am
blubb
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Den Name Hegemann wird man dank des schlechten Rufs wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Und selbst wenn die Gute wieder etwas veröffentlichen sollte, es ist seit jeher gang und gebe unter Pseudonym zu veröffentlichen..

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Geschrieben am
norathem
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Tja, die Sache mit den Plagiaten ...
wie war das nochmal mit dem ach so Hochgelobtem Avatar und Pocahontas?? biggrin.gif

Die Sache die du angesprochen hattest das die Romane junger Mädchen nicht als zu unrealtistisch Abgelehnt werden lässt sich ganz einfach begründen.
Denn auch das folgt den einfachen Regeln der Marktwirtschaft:
Diese Bücher werden eben am meisten verkauft!! Es ist nunmal das was gerne sehr sehr viele Leute lesen -> Sexgeschichten von jungen Mädels.

0
Geschrieben am
Reami
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Um dieses Buch gab es Trubel? Ich hab nichts mitbekommen. Wer ist Helene?
Bei dem Titel dachte ich zuerst, dass dem Hasi unrecht getan wurde. *flausch* Aber die Army muss wohl nicht ausrücken. =)

0
Geschrieben am
Waigl-Schorsch
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any publicity is good publicity.

0
Geschrieben am
Jass
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Ich kenne zufällig eine Lektorin aus dem Uhlstein Verlag mit der ich mich gerade darüber unterhalten habe. Sie meinte ihr wären spontan ganz andere Stellen aufgefallen die quasi "geklaut" sind so hat sie Dialoge aus Dokusoaps 1zu1 in das Buch übernommen. Inhaltlich gibts bei dem Buch ja eh nich viel zu klauen die Story ist recht Dünn und das was dieses Buch eigentlich ausmacht ist die art wie sie ihre gedanken schildert. Was mich unwillkürlich an Feuchtgebiete erinnert, hauptsache mal provokzieren.

0
Geschrieben am
Artiges Maus Kommentar melden Link zum Kommentar

Und "die Art, wie sie ihre Gedanken schildert" - na ja, ein vielgerühmter Brief z.B. ist nur die 1:1 Übersetzung eines Liedtextes einer britischen Band... allein in dem, was auszugsweise im Internet steht, hat man Airen, den Liedtext und noch wen drittes direkt abgeschrieben gefunden... nichts mit Eigenleistung, sogar die meisten "innovativen" Wortschöpfungen sind bei Airen geklaut. Für mich ist das Buch ein Plagiat und das Mädchen eine Betrügerin. Und mir braucht keiner mit ihrer unwissenden Jugend kommen, ich bin selbst in etwa in dem Alter, und was abschreiben ist, das lernt man schon deutlich früher.

0
Geschrieben am
kenni
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Am schlimmsten finde ich eigentlich ihr Verhalten auf die Plagiatsvorwürfe.
Frei nach dem Motto: "Ja, ich habe abgeschrieben, so what? Ich darf das." Ich glaube die Sache wäre eine ganz andere, wenn sie einsehen würde, dass es genauso falsch ist geistiges Eigentum zu klauen, wie materielles. Aber wie sie auf die ganze Sache reagiert ist einfach nur abartig in meinen Augen. Hat sie kein Gewissen, oder hat sie das auch schon verkauft?

Aus dem Grunde finde ich auch, dass sie eigentlich keine zweite Chance verdient hat. Zumindest nicht in den nächsten 20 Jahren, wobei eine Veröffentlichung in dem genannten Zeitraum ohnehin unwahrscheinlich ist.
Das mag sehr hart klingen und mit 17 kann man noch nicht die Welt verstehen, aber ein gewisses Maß an Verantwortung und Einsicht, wenn sie einen Fehler gemacht hat, das erwarte ich durchaus in diesem Alter.

Schreiben ist eine sehr ernste und anstregende Tätigkeit. Es verlangt ein hohes Maß an Vorstellungsvermögen, sprachlicher sowie "schreiberischer" Kompetenz, Durchhaltekraft und vieler andere Anforderungen. Wenn Madame Hegemann dazu nicht in der Lage ist und stattdessen lieber bei jemand anderem klaut, dann ist es eine Sache. Dann stufe ich es als einfaches Versagen ein, aber dazu gehört eben auch die Einsicht, dass man gescheitert ist und einen Fehler begangen hat.
Wenn man allerdings behauptet, dass das okay sei, grenzt das für mich nichtnur an Weltfremdheit und maßloser Naivität, sondern zusätzlich an himmelweiter Selbstüberschätzung und mangelnder Empathie der Person gegenüber, von der die Story wirklich stammt.

Und das ist mein Grund, weshalb dieser Göre mal jemanden ordentlich den Marsch blasen sollte.

0
Geschrieben am
Leander
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Ich finde es witzig, dass sich die Geschichte selbst wie ein billiges Plagiat an hört, denn einem nicht so Literatur bewanderten sondern Film und Fernseh bewanderten fällt näturlich sofort auf, dass diese Geschichte, sich in der Serie Californication mit dem Buch "Ficken und Schläge" zugetragen hat. Wie wohl jedem nun klar sein sollte schreibt das Leben keine Filme mehr sondern Filme das Leben. Nun stellt sich mir die Frage, wozu ich noch aus dem Haus gehe, wenn im Fernsehen eh alles schon vorher passiert und im falle von Califorication sogar in HD.wink.gif

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Geschrieben am
Das DEL
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Aus irgendeinem Grund kommt es mir so vor als würden diese ganze Plagiat geschichte deshalb von den Printmedien deshalb so niedrig gehalten werden weil das Orginal aus dem Internet kommt. Ist, wie gesagt, aber nur so ein gefühl.

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Geschrieben am
Flo
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Da soll noch einer sagen, dass es nicht ganz anders geht:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/610/502840/text/

0
Geschrieben am
duck
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Das Abschreiben an sich finde ich schon verzeihlich... welche 17-Jährige, die ein Manuskript bei einem Verlag einreicht rechnet schon damit, dass ihr Buch überhaupt abgedruckt wird geschweige denn so einen riesigen Erfolg auslösen wird? Da wird sich Helene Hegemann nicht sonderlich viele Gedanken über abgeschriebene Stellen gemacht haben.
Außerdem glaube ich, dass bei den gesamten Hassartikeln gegen HH (denn davon hab ich in den letzten Tagen im Netz so viele gelesen, dass ich die Nase voll hab- so wichtig ist die Frau nun wirklich nicht) auch eine große Portion Neid mitschwingt, denn wer kann von sich schon behaupten, so mit der Sprache umzugehen wie HH (auch wenn ein Teil abgeschrieben ist)?
Deshalb ist es besonders schwer, einer gerade 17-Jährigen den Erfolg zu gönnen.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Flo: Die Zitate aus dem Buch... jungejunge... O_o

@duck: Wenn ich nach den Zitaten gehe, die z.B. in dem Artikel der Süddeutschen drin stehen, kann sie gar nicht so gut mit der Sprache umgehen. Es ist ein aufgeblasener Schreibstil, ein anstrengender Schreibstil, einer, der dem Leser in jeder Sekunde sagen möchte: "Ich bin so verfickt clever und tiefgründig!" Sehr aufsehenerregend, aber kaum Substanz. Jeder gute Künstler (vom Zeichner über den Autor bis hin zum Koch) weiß, dass man nicht bei jedem Detail aus allen Rohren schießen darf, weil daraus etwas Wirres ohne klare Richtung und Geschmack entsteht. Das ist ja eben, was gute Künstler ausmacht: zu wissen, wo man nur das Nötigste aus seinem Repertoire einsetzen muss, um die optimale Wirkung zu erhalten.
Und sorry: Bei einem Erfolg, der darauf beruht, dass die Arbeit von anderen ohne jeglichen Hinweis übernommen wurde, gibt es nichts zu gönnen.

0
Geschrieben am
Cailyn
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Sicherlich ist es auch Neid. Ich meine, soviele scheitern an einer schriftstellerischen Karriere trotz eigener harter Arbeit, und da bekommt sie jemand mit einem Plagiat nachgeschmissen. Sie ist 17 und hat einen Fehler gemacht, das ist in diesem Alter okay (auch wenn dieser Fehler echt dreist ist). Was nicht okay ist, ist so arrogant über das eigen Fehlverhalten hinwegzusehen und nichts draus lernen zu wollen. Ich hoffe für sie, dass das grad so eine Teenager-Trotz-Reaktion ist, und sie in ein paar Jahren begreifen wird, was für einen Mist sie da gebaut hat.

Und ich glaube, die größte Herausforderung steht ihr grad wirklich noch bevor: ein eigenes Buch zu schreiben. Denn nur das würde beweisen, dass sie es wirklich so drauf hat, wie alle behauptet haben. Und diesmal wird ihr Verlag wohl jeden i-Punkt überprüfen, ob er nicht abgeschrieben ist.

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Geschrieben am
Oppi
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Wäre ich dieser besagte Blogger (oder sein Verleger), ich würde MINDESTENS 50% von allem verlangen. Was wollen sie machen ? Ist ja nicht so, als würde "mir" nicht jedes Gericht der Welt Recht geben, wenn "ich" es darauf anlegte. Und dann ? Kann der Verlag seine komplette Produktion des Titels einstampfen.

Zum kotzen sowas.

0
Geschrieben am
O_o
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Hat sich jemand ihre Vita bei Wiki mal angesehen? Sie hat 2009 Regie geführt.
Ich bin mal neugieirge, wieviele 16jährige, ohne einen berühmten Vater (der wahrscheinlich für das alles geblecht hat) als Regisseur arbeiten darf?
Hätte der Vater was im Hirn würde er sie übers Knie legen und ihr den Hintern versohlen und wenn die Kritiker ehrlich wären, würde sie die Sache verurteilen, statt glattstreichen zu wollen.
Der Hammer ist wohl, dass sie auf der LBM für einen Preis vorgeschlagen worden ist und zwar von Verena Auffermann!
Ich glaube ich werde das ganze Buch mal lose abschrieben, meinen Namen drauf kleben und verlangen, dass es gedruckt wird und ich mit Preisen überhäuft werden, wenn es jetzt Mode ist abzuschreiben.

0
Geschrieben am
Muffin
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Ach, wie gut, dass es Menschen gibt die mir einfach aus der Seele sprechen, viel besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.

0
Geschrieben am
Flo
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Hab mir heute das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen und bin so mim Viertel fertig. Fazit: Das Plagiat ist nicht weiter gewichtig für die Gesamtgeschichte, weil ganz zu Anfang und eher so ein pseudointellektuelles Geschwafel ohne Konsequenz. So wie eigentlich jeder zweite Satz bisher.

0
Geschrieben am
O_o
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@Flo
Wenn du den Markennamen "Milka" in deinem Buch verwenden möchtest, dann musst du die entsprechende Firma um Erlaubnis bitten und sie hat sich wohl kaum auf ein Wort beschränkt.
Wenn sie nicht fähig ist ihr pseudointellektuelles Geschwafel mal auf eigenem Mist wachsen zu lassen, dann hat sie ganz deftintiv kein Talent und sollte es einfach mal lassen.
Wie es Dieter Nuhr sagt: "Wenn man mal nichts weiß, einfach mal die Fresse halten." Hätte die 'Dame' auch mal machen können.

0
Geschrieben am
Leif
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Hab gestern beim durchzappen gesehen wie sich die Olle bei Harald Schmidt werbewirksam für "ihr" Machwerk engagiert hat...
Man hatte den Eindruck dass sie ihr(angeblich) eigenes Buch nichtmal gelesen hat.
Besonders toll war der Satz (sinngemäß)"voll doof dass die mich alle Verurteilen, hallo?was ist mit "im Zweifel für den Angeklagten?" soviel Fail :X
http://www.sueddeutsche.de/medien/742/502971/text/

Dummerweise ist das die beste Werbung für Sie.
Für die Öffentlichkeit: auf der einen Seite ein Gesichtsloser-Blogger mit Pseudonym(Blogger sind doch diese Internet-Gewaltvideo und KiPo Menschen,oder?) und auf der einen Seite ein 17-Jähriges Gör, upsi man hat mich erwischt *sardonisches grinsen*

Aber als ich sie in der Sendung gesehen habe wurde mir klar...Aufmerksamkeitsgeil ja, aber für ne Camwhore zu moppelig...da muss man die Intellektuelle raushängen lassen^^
btw: Ich wünschte Ihr würde mal jemand einen Kamm schenken.

0
Geschrieben am
che
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weiß nich ob das von euch schon jmd gepostet hat, wollte es nicht vorenthalten; ein intverview mit airen und ne gegenüberstellung der passagen:
http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E88A9CA72ADE445F390437D064F10C598~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Hat die gestern jemand bei Harald Schmidt gesehn? wie kackendreist die auftritt...und das beste: die wirkt wirklich so, als ob die ihr buch nich gelesen hätte. diese person ist dermaßen unsympathisch...und wurde dafür noch schön vom schmidt gedisst ^^
an irgendner stelle im buch nimmt sie wohl bezug auf die bücher eines philosophen (muss zugeben, kannte ich nich) dessen werke schmidt gelesen hat; nur leider hatte sie keinen schimmer von wem die rede war. ein traum die "frau" -,-

0
Geschrieben am
Peter (Website)
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Diese "Dame" ist eine Blamage für alle Menschen, die in etwa ihr Alter haben und sich "Autor" nennen oder nennen möchten. Vielleicht bin ich da etwas realitätsfern, aber mit der Unterstellung, dass Plagiate an der Tagesordnung seien, kann ich mich nun weiß Gott nicht identifizieren. Warum ist man denn Autor geworden? Um mit faszinierender Dreistigkeit zu kopieren und dann den Namen hinzuzuschreiben? Kein Wunder dass uns Jugendlichen nachgesagt wird, dass wir nichts aufbauen können...

0
Geschrieben am
Flo
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Jetzt dreht mal nich am Rad, es ist echt nicht so, als ob die 206Seiten ihres Buches komplett geklaut wären, es ist lediglich eine Seite. Sie war frech, als sie es nicht dem Verlag sagte, damit Airen am Erfolg ein bisschen hätte teilhaben können, und auch als sie ihr Verhalten begründen wollte, aber sie als chronische Diebin darzustellen, ist wohl noch viel assozialer.

0
Geschrieben am
O_o
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Das ist doch nicht am Rad drehen. O.O?
Im Internet wirst du wegen jedem Bild verklagt, wegen jedem Link etc. wenn du dir vorher keine Genehmigung geholt hast. Würde Klopfer hier auch nur ein Bild reinstellen, was nicht ihm gehört, würde ihm eine gesalzene Rechnung ins Haus flattern.
Warum soll klau IM Internet hart bestraft werden und wenn man was AUS dem Internet in ein gedrucktes Buch verfrachtet, als Kavalierdelikt gelten?
Ob 17 oder nicht, Fräulein Helene Hegemann ist nicht gleicher, als der Rest der Jugendlichen in diesem Land.

0
Geschrieben am
krom
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@O_o
Das nennst du "nicht am Rad drehen"? lol...
Niemand hat behauptet, dass das ein Kavaliersdelikt sei. Und niemand meint, dass die Strafe weniger hart sein wird als wenn man im Internet ein Bild klaut" (was ein ziemlich dummer Vergleich ist, nebenbei bemerkt).

Nach dem FAZ-Interview zu urteilen, scheint Airen eine ebenso große Matschbirne zu sein wie die Hegemann. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen, auch wenn ich dennoch hoffe, dass er für die Urheberrechtsverletzung entschädigt wird. Laut dem Interview scheint's ihm ja schon zu reichen, wenn in der kopierten Stelle auf sein Buch verwiesen wird.

0
Geschrieben am
O_o
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Du kannst es gerne für einen dummen Vergleich halten, aber wenn du betorffen wärst, würdest du dich wahrscheinlich auch etwas mehr aufregen.
Leute die etwas geschrieben haben, sehen es eben nicht gerne, wenn andere sich daran bedienen.
Ich schlage vor, dass du dir einfach mal Klopfers Kolumne dazu durchliest: https://www.klopfers-web.de/kol05.php dann versteht du vielleicht was gemeint ist.

Und ob Airen eine Matschbirne ist oder nicht, steht hier nicht zur Debatte. Sie hat Passagen geklaut, zugegeben und es hintergespielt. Nur daraum, weil sich der Besitzer des ganzen darüber nicht aufregt, ist es nicht verboten, dass der Rest der Menschheit das nicht gut finden muss.

0
Geschrieben am
darthbane
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@flo: sie hat nich eine seite abgeschrieben, sondern mehr. das halbe buch soll mit abschreibungen voll sein. zweitens hat sie ja nich nur von dem blog abgeschrieben, sondern gleich noch nen songtext als brief verwendet. und dieses verquaste geschwätz von der, was man so auszugsweise lesen konnte, bringt mich doch eher dazu, günter grass zu lesen. der schreibt auch recht unverständlich und in fürchterlichen schachtelsätzen, aber bei dem versteht man hin und wieder doch mehr als bei der hegemann. hat jemand mal in ihrem blog gelesen? der witz is, daß sie da mit anzeige bei geistigem diebstahl droht. aber selber klauen.

0
Geschrieben am
Gir!
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Ich hab' wohl schon mal was von Quetzalcoatl gehört, aber Axolotl, die Atzteken-Gottheit des Straßentötens?
Was soll das überhaupt heißen?
Und die Zitatae aus dem Buch die ich gesehen habe sind wirklich zum Kotzen, da stimme ich Klopfer zu.

0
Geschrieben am
darthbane
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n axolotl is keine gottheit, sondern ein tier. sieht recht niedlich aus, möchte man meinen.

informier dich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Axolotl

erst nachschaun, was das is, dann was dazu quatschen.
so say we all.

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Geschrieben am
Gaius Baltar
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So say we all

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Geschrieben am
Grobi
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Klopfer,

die Gedankenkette "17jährige schreibt über Sex und Drogen -> paßt nicht" hatte ich als schon als Laie als ich die Kritiken zu dem Roman gelesen habe. Ich frage mich ja, was da in den Köpfen den Profis vorging als sie das Manuskript lasen. Nun ja, wie man jetzt merkt: wahrscheinlich nicht viel2

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Geschrieben am
Jass
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17 Jahre und Erfahrung mit viel Sex und Drogen geht sehr wohl ich sehe da auch keine Zusammenhang mit der Quallität des Buches. Mich nervt viel mehr das Provozieren durch übermäßige benutzung von ganz klar anstößigen Phantasien. Und darann vor allem das es einfach nur gemacht wird weil es sich gerade verkauft. Ein Buch das zeigt wie dreckig es manchen jugendlichen geht wäre zu wünschen dann aber authentisch und nicht geklaut. Komisch nur wie niemand das Orginal lesen wollte aber wenns dann von jemanden umgeschrieben wird der jegliche authenzität rauslöscht wirds gekauft und bejubelt.

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Geschrieben am


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