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#1644 von Klopfer

Eigentlich wollte sie beweisen, dass Vergewaltigung in Haiti doch kein so großes Problem ist. Nachdem sie aber selber stundenlang vergewaltigt wurde, ist sie der Meinung, dass das einfach nur fehlgeleiteter, aber gerechtfertigter Hass auf die Weißen wäre, der die Schwarzen zur Vergewaltigung von Frauen treiben würde. :facepalm:

Link: [https://x.com/CBHeresy/status/1766994026253721969?s=20]
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Katschka
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War das nicht auch die Erklärung für fehlende Haftstrafen neulich bei einer Hamburger Urteilsbegründung, als es um die Gruppenverwaltigung einer 15-Jährigen ging?
Da wünschte ja auch die halbe Republik der Richterin eine entsprechende eigene Erfahrung, ändert sich die Einstellung dazu jetzt? Ich meine, wenn ihr das hinterher noch gefällt... :angsthasi:

0
Geschrieben am
ZRUF
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Wenn die Ideologie so stark in einem verankert ist, dass selbst gegenteilige Erfahrungen am eigenen Leib nicht reichen um von der eigenen Ideologie abzuweichen. Der feuchte Traum eines jeden Diktators...

0
Geschrieben am
Gast
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Naja, wenn ich das richtig lese, hat sie die Vergewaltigung an sich nicht als gut empfunden. Aber jetzt kann sie endlich mitreden und sich dafür einsetzen, dass das enden muss, weil sie weiß wie schlimm es ist. Sie redet jetzt nicht nur drüber, sie hat (aus ihrer Sicht) jetzt auch das Recht einer erfahrenen Frau, darüber zu urteilen.

Dass das Mumpitz ist, merkt man daran, dass wir auch über Mord urteilen können, ohne Mordopfer zu sein. Ich wurde zum Glück nie vergewaltigt, aber ich maße mir an, es trotzdem zu verurteilen. Ich glaube Menschen sind empathische, vernunftbegabte Wesen und können sich in andere hineinversetzen, wir müssen nicht durch jeden Reifen selbst gesprungen sein.

1
Geschrieben am
tu[ks].
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Zu Mord habe ich durchaus eine differenzierte Meinung. Fährst du manchmal Bus?

0
Geschrieben am
Gast
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Warum solltest Du keine differenzierte Meinung dazu haben? Da sehe ich den Zusammenhang nicht ganz? Manchmal fahre ich Bus, wenn es sich nicht vermeiden lässt, meistens fahre ich Fahrrad, da bin ich mindestens genauso schnell am Ziel wie die Öffentlichen in der Stadt, aber mein Fahrrad streikt nicht.

0
Geschrieben am
Klopfer
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Naja, wenn ich das richtig lese, hat sie die Vergewaltigung an sich nicht als gut empfunden. Aber jetzt kann sie endlich mitreden und sich dafür einsetzen, dass das enden muss, weil sie weiß wie schlimm es ist. Sie redet jetzt nicht nur drüber, sie hat (aus ihrer Sicht) jetzt auch das Recht einer erfahrenen Frau, darüber zu urteilen.

Der Knackpunkt ist halt, dass sie vorher das Problem nicht sehen wollte, weil dunkle Menschen dann problematisch wären und ihr Weltbild das nicht zuließ, und jetzt, wo sie es am eigenen Leib erfahren hat, will sie immer noch nicht einsehen, dass das Problem die Vergewaltiger sind und nicht irgendwelche Bleichgesichter anderswo. Im Endeffekt bleibt sie bei "Weißer Mann böse". Da ist nicht wirklich eine Erkenntnis, sie verdreht, was passiert ist, um ihre Überzeugung nicht ändern zu müssen.

1
Geschrieben am
Gast
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Es geht ja um diesen Artikel von 2010:
https://race-talk.org/?p=4008

Und ihr Sohn hat hier nochmal dazu Stellung bezogen:
https://rainedrops.wordpress.com/2011/11/02/amanda-kijeras-son-clarifies-his-mother-holding-the-white-man-responsible-for-a-black-mans-decision-to-rape-her/

Sie sagt selbst, dass sie nun den Terror versteht, den die Frauen in Haiti jeden Tag erleben. Ist für mich jetzt erstmal keine Verdrehung. Sie sagt, dass sich die Wut der Schwarzen in Haiti gegen die falschen richtet und dass sie Projekte wie Frauenhäuser etc. unterstützt.

Ich find es nur komisch, dass sie erstmal vergewaltigt werden musste, um das alles zu unterstützen usw. das kann einem doch auch ohne Vergewaltigung klar sein?

0
Geschrieben am
ZRUF
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Aber dennoch zeigt sie Verständnis für die Vergewaltiger. Deren Wut sei ja nur missgeleitet.
Schon etwas verquer

0
Geschrieben am
Klopfer
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Ist für mich jetzt erstmal keine Verdrehung.

Es ist eine Verdrehung der Realität, wenn sie die Verantwortung für ihre Vergewaltigung auf Leute schieben will, die sie gar nicht vergewaltigt haben. Sie wurde vergewaltigt, weil sich Männer wie triebgesteuerte Tiere verhalten haben, nicht als Akt des Widerstands gegen Unterdrückung.

2
Geschrieben am
(Geändert am 12. März 2024 um 19:52 Uhr)
Gast
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Also sie hat wohl unter der Vergewaltigung gelitten

It hurt. The experience was almost more than I could bear. I begged him to stop.


Und dann geht es darum, dass die Frauen in Haiti Hilfe brauchen

The United Nations, western women’s organizations and the Haitian government must immediately provide women in Haiti with the funding that they need to build domestic violence and rape crisis centers.


Und dann kommt ihr Aufruf, dass die Unterdrückten (Männer) nicht selbst zu Untersrückern noch Schwächerer (der Frauen) werden sollen

They must be made to understand the dangerous likelihood of the oppressed becoming the oppressor if no shift in consciousnesses takes place and if no end to the cycle of trauma occurs.


Was ja auch hinlänglich bekannt ist, dass zum Beispiel Opfer sexuellen Missbrauchs, später auch eine dreimal höhere Chance haben, selbst zu Tätern zu werden, als solche Menschen, die keien Erfahrungen in diesem Bereich machen mussten (siehe hier: https://www.weisses-kreuz.de/themenuebersicht/sexualisierte-gewalt/ueber-die-taeter/). Das Argument ist also nicht ganz abwegig.

Ich würde nur sagen, das alles ist immer noch valide, selbst wenn man _nicht_ vergewaltigt wurde. Ich sehe ihre "bessere" Position hier nicht. Ich lese aber auch nicht, dass sie ihre Vergewaltigung als Akt des Widerstandes feiert.

0
Geschrieben am
Rakshiir
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Ich meine, mal ganz ehrlich:
Die Erfahrung ist scheisse. Sie machen zu müssen ist scheisse.

Welche Schlüsse sie daraus zieht ist nicht nur falsch sondern auch komplett bescheuert.
Die Lösung ist glaube ich deutlich einfacher: Der Typ hat sie vergewaltigt weil er bock hatte sie zu vögeln. Das hat relativ wenig mit irgendwelchen anderen Gründen zu tun würde ich vermuten. Aber das wär zu einfach.

2
Geschrieben am
ObsidJan
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@tu[ks]: Dazu kann man durchaus eine differenzierte Meinung haben, je nachdem, ob man die anderen Fahrgäste oder die Busfahrer meint. Warst du schon mal in Berlin?

0
Geschrieben am
Sajoma
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@Rakshiir: Die Psychologie der Gruppenvergewaltigung insbesondere ist etwas komplexer als dass jemand von seiner Lust übermannt wurde. Angerissen wird das Thema beispielsweise hier.

0
Geschrieben am
mischka
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je nach Studie haben sich zwischen 7 und 20 Prozent der Männer schon einmal daran beteiligt, sei es direkt als Täter oder indirekt als Helfer.
Ich muss kotzen! Im Strahl! Ich finde Täter und Helfer gleichermaßen verwerflich.

Ich muss dabei an meiner Kindheit zurück denken. Ein Klassenkamerad würde sehr gemobt, und es ging das (wohl unzutreffende) Gerücht um, dass er schwul sei. Eines Tages, als irgendein Lehrer nicht kam, wurde der Typ von 4 Jungs aus der Klasse geschnappt, ihm wurde klar gemacht, was passiert, wenn er schreit, dann wurde ihm gewaltsam die Hose runter gezogen, er wurde gewaltsam auf einen Stuhl gesetzt und einer der Typen hat seinen Penis manuell stimuliert. Die biologische Reaktion wurde dann als Beweis für seine Schwulheit genommen.

Denen ging es nicht um sexuelle Befriedigung. Das war nicht das Thema. Die ganze Klasse hat es entweder gröhlend verfolgt oder ignoriert. Ich wollte als einziger was unternehmen würde aber fest gehalten. Im Nachhinein habe ich den Schulleiter informiert, der der Klasse einen Vortrag gehalten hat, wir stark solche falschen Vorwürfe den Ruf der Schule schädigen würden. Er erwarte, dass diese Lügen unterlassen würden.

Also bin ich zur Polizei, aber da selbst das Opfer so eingeschüchter war, das es die Tat abgestritten hat, war die einzige Reaktion eine Ermittlung gegen mich (falsche Verdächtigung oder so), die aber dann eingestellt wurde.

2 Monate später hat Patrick sich umgebracht.

Insgesamt hat Sajoma also leider zu 100% Recht. Gruppenvergewaltiger sind besonders grausam und Zeugen tun eher nichts, um das aufzuhalten. Das zeigen Studien und auch anekdotische Beweise.

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Geschrieben am
ZRUF
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@mischka

Da braucht es die sexuelle Komponente noch nichtmal. Gegen die Mobber lehnt sich in der Schule viel zu selten jemand auf. Da spreche ich durchaus auch aus eigener Erfahrung. Und glaube mir, das hat mich manchmal auch recht nahe an den Suizid gebracht und ist vermutlich auch heute noch einer der Gründe, warum ich depressive Phasen habe, in denen ich am liebsten alles hinwerfen würde und mich aus der Gleichung nehmen möchte. Und dabei bin ich heute erfolgreich, habe eine Familie und gute Freunde. Ich mache es nicht, weil ich meine Familie liebe und ihnen den Schmerz nicht antun möchte.
Ja, jahrelanges Mobbing hinterlässt Spuren, die nicht mehr weggehen. Und ganz ehrlich, da war bis zu Morddrohungen alles dabei. Ein Freund von mir, der es auch zuhause noch schwerer hatte als ich, hatte nicht die Kraft und hat sich irgendwann mit 14 vor eine S-Bahn geworfen.

Ich kann daher wirklich nur an alle Lehrer appelieren: Wenn ihr von Mobbing hört, dann nehmt es ernst. Klar kann es auch falsche Anschuldigungen geben, das wissen wir alle. Aber auf jeden Fall muss sowas auf den Tisch gebracht werden, weil es einfach Leben zerstört.

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Geschrieben am
Gast
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Man muss sich das Dokument als .pdf runterladen, damit man den ganzen Artikel lesen kann, die html Version ist nicht mal ein Drittel. Nicht, dass die Geschichte dadurch schöner wird, aber das war wohl von Anfang an klar.

Und warum Menschen sich das gegenseitig antun? Diese ganzen Machtspielchen? Verrückte Welt. Oder um es aus Daria zu zitieren "Sick, Sad World"

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Geschrieben am

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