Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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KainAutor (Profil)
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Hatte neulich in nem Kletter-Trainingsblog (target10a) nen Artikel über das Aufhängen und Nutzen von Trainingsboards gelesen. U.a. gings darum, das Ding möglichst im Wohnraum bzw. in der Nähe von "Frau und Kumpels" und nicht im einsamen Trainingskeller aufzuhängen, damit mans auch nutzt.
Prompt war die erste Kommentatorin zur Stelle, die sich über die Wortwahl echauffiert hat. Ob denn der Autor damit ausdrücken will, dass Training Männersache wäre. :facepalm:
Er hats dann in ne neutralere Formulierung geändert. "Partner und Freunde"

Btw: Es ist tatsächlich so, dass Krafttraining (vor allem Boards) eher n Männerding sind. (Was nicht heißt, dass ich keine Frauen kennen würde, die mich in dem Bereich alt aussehen lassen.)
Beim Klettern agieren Männer einfach eher kraft- und Frauen eher technikorientiert. Weshalb es idR auch wesentlich lehrreicher ist, im gleichen Schwierigkeitsgrad einer Frau zuzuschauen als einem Mann .

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Geschrieben am
(Geändert am 30. Juni 2018 um 9:20 Uhr)
Sajoma (Profil)
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Eigentlich wäre da ein "what you think you do" mit einem schönen Kontrast auch ganz nett. Konnte das "what the world thinks" erst nicht entziffern.

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Geschrieben am
Alius (Profil)
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Dieses rumgeheule wegen Belanglosigkeiten hat mich während meiner 16 Jahre in linken Gruppen immer am meisten gestört. Es reicht ein falsches Wort und die Leute sind entsetzt/schockiert als hätte man gerade einen neuen Weltkrieg begonnen oder einen Welpen geschlachtet.

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Geschrieben am
Leo Hammer (Profil)
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Alius, dann diskutiere mal mit nem Haufen Linker über kommunistische bzw sozialistische Diktaturen und hab dann mal 3 oder 4 SJW dabei. Schließlich hat es dem Facebookfreund (bekennender Kommunist) gereicht und er hat die Diskussion komplett gelöscht, wer er die Schnauze voll hatte, von denen immer getagt zu werden, ich solle doch gesperrt werden

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Geschrieben am
Alius (Profil)
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Leo Hammer, das Problem kenne ich. :D
Da ich den ganzen linken Theoretiker mal las, schlage ich sie immer mit ihren eigenen Waffen.
Sowohl mit den Anarchos wie Bakunin, Kropotkin, Goldmann, Rocker usw, als auch mit Marx, Engels, Lenin, Stalin und Enver Hoxha. Die wenigsten Linken haben irgendwann mal die Klassiker gelesen. Über Phrasen kommen die wenigsten hinaus.

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Geschrieben am
Mandarine (Profil)
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@Alius Ja gut, wie viele Nazis haben Hitler gelesen? Dass man sich eher mit den eigenen Ansichten über eine politische Ausrichtung auseinandersetzt, als mit dem wirklichen Wortgebern dieser Ausrichtung ist leider sehr weit verbreitet.

Geht ja auch in die andere Richtung - dass man ganz im Sinne des Tribalismus lieber die Strohpuppe eines Gegners aufbaut, als sich wirklich mit dessen Argumenten auseinanderzusetzen.

P.S.: Im gleichen Sinne finde ich es immer sehr lustig, wie nach Ansicht der vorherrschenden linken Meinung Nazis/Rechtsradikale/momentan unbeliebte Gruppe gleichzeitig dumm, hässlich, inkompetent, und Versager sind, aber zusätzlich auch wahnsinnig gefährlich, alles unterwandernd, weit verbreitet, und gesellschaftlich akzeptiert. Mit ein wenig Logik würde man sich da schon über diese Eigenschaften wundern, aber irgendwie scheint das viele Menschen nicht zu stören. Und bei den Nazis sieht es ja nicht einmal besser aus - da sind die Juden ja hinterhältig, ausnutzend, unterwandernd, etc. aber gleichzeitig die Arier die Herrenrasse.

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Geschrieben am
(Geändert am 1. Juli 2018 um 21:33 Uhr)
Leo Hammer (Profil)
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Ich habe nie irgendwelche werke von Marx, Engels etc gelesen und in der Diskussion ging es halt darum, dass einige behaupteten: Linke Diktaturen? Gab es nie und wenn es die gab, dann waren sie nur zum Wohle des Volkes. Als ich dann mal nen paar Zahlen zu Stalins Opfern rausgehauen habe und unverschämter weise gesagt habe: Die Berliner Mauer war dazu da, das eigene Volk einzusperren (Reaktion: Das stimmt nicht, die sollte verhindern, dass die Westdetschen Banditen rüberkamen), ist es richtig eskalliert

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Ich man könnte ja mal die Zahlen vergleichen, wie viele beim rein gehen erschossen wurden, und wie viele beim raus gehen. Gab es überhaupt Mauertote, die beim Betreten und nicht beim Verlassen der DDR erschossen wurden?

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Mir völlig unnachvollziehbar, wie es bei objektiven Zahlen zur Eskalation kommen kann. Also, ich weiß, dass das dauernd passiert, aber ich kanns einfach nicht verstehen.

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Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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@mischka
Das hätte vorausgesetzt, dass jemand vom Westen in den Osten rüber wollte. :popel:

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Geschrieben am
(Geändert am 2. Juli 2018 um 18:52 Uhr)
mischka (Profil)
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Einzelne arme Irre gab's bestimmt, aber ich glaube nicht, dass sie abgeknallt wurden.

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Geschrieben am
Alius (Profil)
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Es gab tatsächlich Auswanderer von der BRD in die DDR. Aber im vergleich zu denen die raus wollten war es eine Minderheit. Gab aber tatsächlich Leute, welche dort das sozialistische Paradies vermuteten.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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@Alius: Aber ich glaube die wurden nicht abgeknallt, sondern eher für Propaganda missbraucht.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Also als alter West-Berliner weiß ich um relativ viele kurzzeit-Einwanderer. Am Checkpoint Charlie am Samstag Abend rüber, 25 Mark Zwangsumtausch, dafür konnte man lange Bier und Woka trinken gehen und auf dem Heimweg angeheitert noch ne Stange polnischer Zigaretten mitnehmen und hatte immer noch was übrig! Erzählt mir doch nix, das war das sozialistische Paradies! Für einen Abend die Woche ganz okay. Pech wer zu angetrunken zurückkam und von den Russen erstmal hops genommen wurde und auf DDR Seite in die Ausnüchterungszelle musste.

Es gibt ja wenige Fälle von Ostlern die geflohen sind, mit dem Westen aber nicht so klarkamen und zurückgegangen sind. Da gab es so einen Schauspieler/Sänger... wie hieß der doch noch gleich...?

Ja schon lustig, wie die Leute sich über fakten so aufregen können. Dabei ist die hohe Kunst ind er Diskussion doch nicht das leugnen von Fakten, sodnern wie man sie bewertet udn interpretiert. Die Mauertoten zu leugnen ist hohlepieper Unsinn, macht man sich nur lächerlich. Man könnte versuchen sich darauf zurückzuziehen, dass die Massenhafte Auswanderung den Staat vor nicht zu bewältigende soziale Probleme gestellt hätte und die Versorgung der Restbevölkerung mit lebenswichtigen Dingen wie medizinische Versorgung, oder Nahrungsmittel bis hin zu sauberem Trinkwasser nicht mehr möglich gewesen wäre und in diesem Sinne eine Abwägung der Güter erfolgte und die Mauertoten ein hoher Preis waren, aber die Alternative zu noch schlimmeren Zahlen geführt hätte.
Das ist nicht mein Argument, ich bin im Schatten dieser Mauer aufgewachsen und halte sie für ein Verbrechen wider der Menschlichkeit, aber so könnte man in eine solche Diskussion sachlich einsteigen ohne die Fakten zu leugnen.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Achim Mentzel ist in den 70er Jahren rüber in den Westen (bzw. bei einem Auftritt bei der Reichsbahn in Westberlin gleich drüben geblieben), allerdings nicht aus politischen Gründen, sondern weil er Stress mit seiner Frau hatte.
Dann hat er eine Weile als Schweißer gearbeitet und ist dann zurückgegangen, weil er merkte, dass der Westen nicht gerade auf neue Künstler gewartet hat.
Ich nehme an, das meinst du.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ja, meinte ich. Also gibt alles.

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@Gast: Meine Mutter hat ähnliche Geschichten zu berichten; allerdings bezogen diese sich auf die guten Noten, welche man in Ostberlin für einen Appel und ein Ei bekam... Ich glaube, dabei kam auch niemand in eine Ausnüchterungszelle. ^^

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Geschrieben am

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