Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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#467 von mischka

Erfülle folgende Checkliste:
- Sei inkompetent, behaupte aber, alle Experten die dir widersprechen sind es.
- Sei zu blöde, selbst das Gesetz zu schreiben (Siehe Punkt oben) und lass es daher die machen, von denen du eine Gegenleistung (gute Presse oder Geld) bekommst.
- Mache die bloß auf keinen Fall die Mühe das Gesetz zu lesen, geschweige denn, es zu verstehen.
- Beleidige und diffamiere alle, die deine Meinung nicht teilen. Die sind eh alle bezahlt.

Und fertig! War doch gar nicht schwer, oder?

Link: [https://www.t-online.de/digital/id_85815380/internet-reizfigur-axel-voss-ist-abgeordneter-des-jahres-.html]
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Klopfer (Profil) (Website)
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Ist besonders lustig, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, was für gemeine Lügner doch diese Populisten sind, die einfach frech behaupten, die Politik sei abgehoben und habe sich von den Bürgern entfernt. :wackel:

3
Geschrieben am
Asgar (Profil)
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Ich bin echt gespannt ob die ganzen Aktionen der jungen Generation (Rezo-Video usw.) sich morgen tatsächlich mal spürbar in der Wahl widerspiegeln, also was bewirkt haben, oder ob das Ergebnis im Großen so bleibt wie bisher meistens.

2
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@Asgar: Ich auch, aber ich hege da nun keine großen Erwartungen. Was ich mir vorstellen kann, ist, dass es mehr kleine Splitterparteien ins Parlament schaffen, weil insgesamt mehr Leute irgendwas aus Protest wählen, sich dabei aber untereinander nicht eins sind, und dass eben die großen Altparteien nach wie vor stark vertreten sind, aber weiterhin im Vergleich zu früher schwächeln. Eine gewählte "Revolution" verlangt mir schon einiges an Fantasie ab.

0
Geschrieben am
Grunty (Profil)
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Was sind denn die Erwartungen? Grüne wählen auf Grund Rezos Video? Bin ich eigentlich der einzige, der das Video für ziemlichen Müll hält? Ungefähr auf dem Niveau von CDU Argumentation? Wird jetzt aber ganz im Gegensatz dazu behandelt.

3
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Grunty: Nein, bist du nicht. Viel Kritik an der CDU ist zweifellos gerechtfertigt, aber Rezo hat offenbar nicht verstanden, dass Politik auch Kompromiss heißt. Gerade in den Klimaangelegenheiten ist es arg unehrlich, wenn er so tut, als würden die Politiker die Experten anzweifeln (er arbeitet sich da ja auch sehr an der AfD ab, obwohl es ein Video über die CDU ist), aber tatsächlich ist es halt so, dass da viele Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen (erschwinglicher Strom für Ärmere, Arbeitsplätze etc.) und man da eben nicht wie ein Panzer durch Polen rasen kann. (Das merken auch die Grünen oft, wenn sie regieren, deswegen haben sie ja auch die Abholzung des Hambacher Forsts für die Kohleförderung genehmigt, auch wenn sie nachher so taten, als wenn sie damit nichts zu tun gehabt hätten.) Die Bundesregierung hat ja auch wenig Einfluss darauf, was die USA in ihren Militärbasen treiben.

Da gibt's ja jetzt auch ein Video, in denen Rezo nebst lauter anderen Youtubern/Vielfliegern abrät, CDU, SPD und AfD zu wählen, und ich denke, die meisten werden selbst Anhänger der Grünen sein, insofern wird das sicherlich indirekt in diese Richtung gehen.

5
Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Kleine Gerechtigkeit: einen viel wichtigeren Preis wird er so schnell nicht bekommen!

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Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Was diese Rezovideos angeht: ich lasse mir echt gern von Dagi Bee Politik erklären. Dieses Video erläutert, warum alle, die sich Rezo und seine Genossen als politische Vorbilder ausgesucht haben, offensichtlich nicht über die geistige Reife für eine sinnvolle Wahl verfügen.

1
Geschrieben am
(Geändert am 26. Mai 2019 um 0:58 Uhr)
simcity (Profil)
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Bei USA und Militär hat Rezo sich ja vor allem darüber aufgeregt (passt das, mir fällt kein besseres Wort ein?) das die Soldaten unschuldige Zivilisten umbringen und verhöhnen. Und die Tatsache das diejenigen bestraft werden, welche darüber aufklären. Dann noch die Drohnenangriffe welche über Rammstein geleitet werden. Zuerst einmal müssen wir da nicht mitmachen. Zweitens, nachdem die USA es zugegeben haben leugnet Sigmar Gabriel es noch. Dazu kommen andere unfähige Politiker wie die Drogenbeauftragte. Viele andere Länder haben Ideen (wie die portugiesische Lösung im Umgang mit Drogen) Da kann man gucken wie es dort läuft und dann ausprobieren.
Was die Klimapolitik angeht, gibt es ja das Problem das viele Politiker sinnlos hin und herfliegen. Kann man nicht Skype nutzen statt zu einer Klimakonferenz zu fliegen? (wobei die sinnlos ist wenn man sich nicht daran hält was man da bespricht). Außerdem meint er ein Problem mit der Beendigung des Kohleabbaus sind die Arbeitsplätze. Auch wenn es so ein Problem immer gibt und an anderer Stelle mehr Leute gefeuert werden. Das alles hat nichts mit Kompromissen zu tun. Und die Lagerung und Modernisierung von Atombomben bei uns was uns zu einem Zielort macht.

1
Geschrieben am
Sir of Toastland (Profil)
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Ich sehe auch nicht so ganz wie Kohle den Strom für uns erschwinglicher macht. Klar, wenn man nur auf den Preis des Anbieters guckt mag das günstiger sein als "100% Öko" (Mir schon klar, dass da sowieso alles in der Leitung gemischt wird), aber die Kosten entstehen anderswo, auch (wenn nicht sogar insbesondere) für Ärmere.
Es gab eine Situation, in der ich mir wirklich wünschte, Merkel hätte die Panik ausgesessen; nach Fukushima. Aber auch jetzt traut sich keiner in der GroKo sich hinzustellen und zu sagen: "Wir lassen die Kohle nur fallen, wenn ihr den Atomstrom nehmt." Dann könnte man auch die Ausgleichsmilliarden der Atom-Stromkonzerne zurückfordern und in die Kohle-Arbeitsplätze investieren (im Tagebau-Graben werden ohnehin noch jahrelang Leute beschäftigt sein, und wer da nicht mehr Bagger fährt geht halt die Kohlekraftwerke anständig abreißen, wir bekommen die schon in Lohn und Brot. Und Techniker dürften ja genug Grips haben, um auch ohne großen Umstieg brauchbar zu sein.) Und danach dann die Kohle-Subventionen wieder sinnvoll einsetzen (mein Vorschlag: das dringend benötigte Stromnetz (#Arbeitsplätze!) und die Forschung, evtl. aber auch eine Altgeräte-Prämie).
Denn genau dann, wenn Atom vom Netz geht, zieht endlich der Emissionshandel der EU, und dann wird unser Strom astronomisch teuer. Kohle wäre dann nur gleich teuer, wenn die Subventionen steigen - also wieder Steuerkosten. Ich sehe nicht, wie wir da günstiger wegkommen.

2
Geschrieben am
(Geändert am 26. Mai 2019 um 19:25 Uhr)
dragon1416 (Profil)
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Nach bisherigem Stand 19:15 Uhr ist das Wahlergebnis eine ziemliche Schande für Deutschland trotz dass die CDU in den letzten Monaten eine ganze Batterie an miserablen Aktionen schlecht der Öffentlichkeitsarbeit und Fachkenntnis freien Politikern geboten hat bekamen die CDU noch über 20% trotz dass mein öffentlich Aussagen getätigt hat welche durch 5-minütige Recherche zu widerlegen sind und realitätsnah und faktenbasierte Kritik sowie Kritiker in unwürdiger Weise diffamiert hat eine Schande wirklich

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Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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"Ich wähle nicht die CDU! Ich wähle die Grünen, die die Politik der CDU machen!"

Wähler sind Arschlöcher.

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Geschrieben am
Sir of Toastland (Profil)
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Das wird an Menschen liegen, denen die CDU dank Desinteresse bzgl. Art.13 nicht negativ auffiel (insbesondere eine Frage des Alters) oder denen die Rezo-"Enthüllungen" nicht Grund genug war. Man muss sich halt eingestehen, dass die Grünen auch nicht die beste Alternative sind, die SPD eine schlechtere, und FDP/Linke zu extrem. Und dann bleibt halt nur noch... Die Partei...?

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@simcity: Die Amis werden sich von den Deutschen nichts sagen lassen, was die in ihren Militärbasen tun und lassen dürfen. Man muss auch realistisch sein, und es lohnt sich nicht, wegen solcher Dinge Bündnisse platzen zu lassen, erst recht nicht, wenn dann alles trotzdem passiert.
Dass wir ein besonderer Zielort wären wegen der amerikanischen Atomwaffen, ist nun schon weit hergeholt. Die einzigen, die das interessieren würde, wären die Russen, und trotz aller Spannungen sehe ich da keinen Krieg kommen. Der Iran wird, wenn er Atomwaffen entwickelt, keine für Deutschland verschwenden. Nordkorea auch nicht.
Und was das Herumfliegen angeht, sind halt die vielen Youtuber, die mit Rezo ein Video gemacht haben, nicht besser, generell die Grünen. Da fragt man sich schon, wieso mit zweierlei Maß gemessen wird.

@SirofToastland: Kohle hat immerhin nicht den Nachteil, dass sie für uns teurer wird, je billiger der dadurch erzeugte Strom auf dem Strommarkt wird, anders als bei den erneuerbaren Quellen. :schulterzuck:

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ich find das Rezo Video schon okay. Ist ein freies Land, darf doch jeder sagen was er möchte. Letztlich ist es einfach auch nur ein weitere Wahlkampfvideo. Der Mann hat eine Menge Anhänger, er äußert sich politisch.

Viele Punkte sind ja zu Recht kritikwürdig. Drohnenangriffe der USA sind nun wirklich nichts schönes. Andererseits wusste schon Helmut Schmidt, wenn der US-Präsident anruft und was anordnet, dann wird das auch gemacht (ich spiele hier auf die nicht-Teilnahme des Deutschen Teams an den Olympischen Spielen in der UdSSR an, hat der im Interview gesagt, er hätte das Team geschickt, die Amis waren dagegen). So sieht es nunmal aus, die Amis schützen uns seit 70 Jahren. 1961 standen sich amerikanische und sowjetische Panzer gefechtsbereit gegenüber, mitten in Berlin und die Amis waren bereit die Freiheit West-Berlins mit dem Leben ihrer Soldaten zu verteidigen. Was sollen wir denn da sagen, wenn die von unserem Boden aus funken wollen? Ich glaube auch nicht, dass deutsche Politiker das gutheißen, aber wir sind in einem Bündnis, von dem wir wahnsinnig profitieren. Da muss man innerhalb des Bündnis stärker daraufhin wirken, Konflikte wieder mit anderen Mitteln zu lösen. Andererseits, der IS ist kein Gegner, mit dem man sich mal eben für Verhandlungen an den Tisch setzen kann.

Und ja, gerade in der Klimapolitik wird zu wenig getan. Kohle- und Atomstrom sind subventioniert aus Steuergeldern, die Erneuerbaren zahlen über die EEG Umlage die Haushalte und vor allem die Haushalte, weil Großverbraucher aus der Industrie ja ausgenommen wurden. Dass in der Solarbranche 80.000 Stellen verloren gingen hat aber auch damit zu tun, dass das von Anfang an etwas deppert war, dass man sich hierzulande auf die Fertigung von Solarmodulen konzentriert hat, das mussten die Chinesen zwangsläufig irgendwann schlagen. Deutschland hätte mehr auf Steuerungstechnik, intelligente Systeme zu Einspeisung und Verbrauch oder auch auf Recycling von alten PV Anlagen setzen sollen. Nichtsdestotrotz der Ausbau der PV Anlagen ist durch politische Entscheidungen stark zurückgegangen, das hätte nicht sein müssen. Ich glaube trotzdem, die Module wären so oder so irgendwann aus China gekommen, also selbst wenn wir heute noch Ausbauraten wie 2012 hätten, wäre trotzdem viele deutsche Arbeitsplätze weggefallen. Aber wir wären weiter was die erneuerbaren Energien anginge. Nur mal als Beispiel, mein Haus hat eine PV Anlage und ich kann Stromzähler ablesen, die PV-Anlage hat mehr Strom erzeugt, als im Haus (vier Personenhaushalt) verbraucht wurde und unsere Heizung läuft indirekt (Wärmepumpe) auch über Strom. Hat sich aus Umweltsicht schon gelohnt, dabei haben wir nicht mql perfekte Südseite und auch eine eher schlechte Dachneigung. Unsere PV Anlage hat sich gelohnt.
Oder dass die CSU Abstandsregeln für Windkraft durchsetzen konnte (Windräder müssen einen größeren Abstand zu Wohngebäuden halten als Atomkraftwerke), dass die Windkraft in Bayern zum Erliegen gekommen ist, das sind schon Fehlentwicklungen, wenn man es aus Klimaschutzsicht sieht.

Eine CO2 Steuer wäre doch ein guter Anfang, die haben 40 Länder bereits und 1994 wurde darüber erstmals in Deutschland nachgedacht, keien so neue Erfindung. Letzlich sollte man viel mehr in die Forschung investieren, wie man CO2 speichern könnte. Renaturierung von Mooren und Sümpfen, die hervorragende, natürliche CO2 Senken sind. Aber auch technisch die künstliche Verpressung von CO2 unter der Erde. Wenn es solche Verfahren in Marktreife gäbe, dann könnte man den Preis einer verbrauchten Tonne CO2 ehrlich bestimmen, was es also kostet, sie dem Kreislauf wieder zu entziehen und dann hat man einen guten Preis. Den könnte man ja auch etwas subventionieren für den Anfang. Aber das würde einen massiven Anreiz schaffen, in CO2 freie Technologien zu investieren, bzw. diese zu erforschen.

Was ich sagen will, in dem Video steckt viel Polemik, einiges ist schon sehr überzogen dargestellt, aber die benannten Probleme sind schon relevant und man kann schon sagen, dass einiges von der Politik bisher nicht gut gelöst wurde. Aber da kommen wir wieder zu dem Punkt, was soll Politik eigentlich, wofür sind Parteien da. Wenn Parteien immer den Experten folgen, brauchen wir keine Parteien mehr. Parteien dienen der politishcen Meinungsbildung, die bilden die Verteilung der Interessen der Bevölkerung ab. Naja, so ungefähr wenigstens. Und abgesehen von der AfD, die strunzdoof den Klimawandel leugnet, ist es an den anderen Parteien, mit den Informationen der Experten zu arbeiten und zu Vorschlägen zu kommen, wie sie auf die Probleme reagieren wollen. Da gibt es nicht den einen Weg. Und da geht es dann um Komprossie, den Ausgleich von Interessen. Und das ist ja alles nicht geheim, die Parteien haben Wahlprogramme und da kann man zumindest sehen, was die Parteien angeben, wie sie damit umgehen wollen und es ist an den Bürgern selbst zu entscheiden, welche Konzepte sie bevorzugen, wie auf diese Dinge geantwortet werden soll. Aber das heißt nicht, dass Rezo damit zufrieden sein muss wie die Deutschen in der Vergangenheit gewählt haben, ist er nicht und tut das kund, aber deswegen fällt das für mich eben auch unter Wahlkampf.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Gast: Ob nun direkte oder indirekte Förderung: Man kann nicht bestreiten, dass umgerechnet auf die gelieferten Strommengen Kohle und Atom deutlich günstiger sind pro Subventions-Euro.

Photovoltaik ist für Einfamilienhäuser vielleicht dufte, aber nicht für eine flächendeckende Versorgung von Städten und Industrie, und allein, dass sich so viele weiter an diese Illusion klammern, ist absurd.

Was CO2-Verpressung im Boden angeht: Sollte ja häufiger mal probiert werden (u.a. in Brandenburg), gab riesige Proteste von Umweltschützern. Wie eben auch gegen Stromtrassen, Pumpspeicherkraftwerke usw. Klimapolitik ist scheiße undankbar in Deutschland. (Und dazu kommt auch noch, dass die größte selbsternannte Umweltschutzpartei die Fehler von Schwarz-rot nur noch hartnäckiger wiederholen würde. Scheiß Zukunft für Deutschland.)

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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So wirklich wundern dürfte das doch niemanden, oder?

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Photovoltaik löst nicht das Problem, könnte aber einen größeren Anteil an der Problemlösung haben als bisher. Jedes Einfamilienhaus, das Energieautak ist, ist doch ein Zugewinn. Ich verstehe auch nicht, warum es keien Bauvorschrift gibt, dass jedes neu errichtete Haus Passivhausstandard erfüllen muss. Man muss ja keine gesunde Substanz abreißen, aber wenigstens was wir neu bauen (und das sind ja einiges in en letzten Jahren gewesen), das muss doch keine Energie mehr fürs Heizen verbrauchen. So weit sind wir doch technisch mittlerweile, dass das geht. Da würden sich doch auch Mieter freuen, wenn die Nebenkosten in Zukunft klein wären.

Was Stromsubventionen angeht ist es schon für die Außenwirkung ein Unterschied, ob die direkt oder indirekt laufen. Und die andere Frage ist, was rechnet man in die Kosten alles mit ein.Der Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet hat es nötig gemacht, dass da jetzt 24/7 die Pumpenlaufen, weil sonst das Ruhrgebiet absackt, ist ja auch nicht gerade dolle. Und was uns die Atomkraft wirklich kostet, wissen wir erst wenn ein Endlager gefunden und eingerichtet ist. Was wie die Verpressung von CO2 vor allem an einer Klientel scheitert... Umweltschutz steht sich leider oft selbst im Weg, bzw. wird einfach nicht rational zuende gedacht. Das ist schon eine Krux. Ich hab mal auf einer Party einen von den Bayrischen Grünen getroffen, der auf Lokalebene aktiv war, der sagte, was den NAturschutz angeht, würden sie ganz prima mit der CSU zusammenarbeiten können, aber beim Umweltschutz hört es dann schon weider auf. Er machte diese Unterscheidung in was lokal an Natur da ist (die schöne Heimat) und was man global fürs Klima tun müsste. Ob es diese Unterscheidung wirklich trifft, sei mal dahingestellt.

Aber zurück zur Verpressung, ist letztlich wie mit dem Plastik, klar kann man versuchen den Verbrauch einzuschränken, aber wäre es nicht doch irgendwie effektiver sich zu überlegen wie man das auch wieder los wird? Das Microplastik der Meere verschwindet nicht, nur weil wir keine Strohalme mehr haben. Was sind das für Maßnahmen? Forschen wie man das Zeug auflösen/filtern/was-weiß-ich-nicht kann, um es wieder aus dem Kreislauf zu holen. Klar ist es auch gut, dass weniger davon in den Kreislauf kommt, aber wie mit dem CO2, zu sagen die Uhr tickt und lasst mal weniger verbrauchen ist doch schizophren, wenn man nicht zeitgleich auch daran arbeitet, das wieder aus der Atmosphäre zu holen.

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Ich staune immer wieder massiv, dass die Methanisierung mit dem Strom, der mangels Trasse nicht vom Norden in den Süden kann, nur von so wenigen Leuten so zögerlich vorangetrieben wird. Erdgasleitungen sind ja schon vorhanden und CO2 aus der Luft verbraucht es erstmal auch, also, bis es wieder verbrannt wird.

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Geschrieben am
(Geändert am 27. Mai 2019 um 22:06 Uhr)
mischka (Profil)
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