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Nuff! Ich grüße das Volk. :hi:

Gegen Ende des Monats soll voraussichtlich der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union geschehen, und es gibt derzeit noch keine Einigung, was Handel, Personenfreiheit etc. angeht.

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Größter Knackpunkt ist das Thema Nordirland. Die WTO-Regeln sehen vor, dass ohne Freihandelsabkommen eine Zollgrenze mit Kontrollen und allem Pipapo errichtet werden muss, was Nordirland und die Republik Irland wieder teilen würde. Das Karfreitagsabkommen, das die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland beendete, verbietet allerdings eine feste Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland. Andererseits wollen die Briten auch keine Zollgrenze zwischen Nordirland und dem Rest des Königreichs, weil die Union ungeteilt bleiben soll.

Die britische Regierung hat der EU einen sogenannten Backstop vorgeschlagen: Das Königreich bleibt zeitweise in der EU-Zollunion und zusätzlich verbleibt Nordirland im EU-Binnenmarkt und respektiert so die vier Freiheiten der EU (freier Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräften), bis sich beide Seiten auf ein Abkommen geeinigt haben.
Dummerweise wollen viele Briten das selber nicht, weil sie ja aus der EU raus wollen und den Backstop als hinterfotzige Lösung sehen, UK weiter an die EU zu binden.

Kurz: Derzeit sieht es nicht so aus, als würde ein Abkommen eine Mehrheit im britischen Parlament kriegen. Vorhin ist wieder eine Abstimmung gescheitert, obwohl May die Zusage der EU vorweisen konnte, dass der Backstop zeitlich beschränkt wäre.

Jetzt interessiert mich aber mal: Was denkt ihr, was bis zum 29. März passieren wird in der Brexit-Sache?

Für nähere Informationen empfehle ich euch den Youtube-Kanal von TLDR; News sowie die Videos von CGP Grey zu dem Thema.

Das war jetzt nur ein kleiner spontaner Beitrag, weil ich neugierig bin, welches Ergebnis ihr erwartet, nachdem die Briten zwei Jahre lang rumgepimmelt haben, ohne sich so richtig klar zu werden, was sie eigentlich wollen. :tjanun:

Bis dann! :bye:

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Wirklich belanglose Gedanken

Veröffentlicht am 28. Juni 2013 um 18:48 Uhr in der Kategorie "Belanglose Gedanken"
Dieser Eintrag wurde bisher 21 Mal kommentiert.
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Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
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Kitschautorin (Profil) (Website)
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Persönlich denke ich Folgendes: entweder wird der Brexit jetzt noch aufgegeben oder die Briten kommen nach ein paar Jahren heulend wieder. Aber die Remainers werden über kurz oder lang das bekommen, was sie wollen.

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Wenn die Briten austreten und später wieder ankommen, dürften sie sich all die Extrawürste, die sie bislang als EU-Mitglied haben, gründlich abschminken. Wäre interessant, wie lange es dann dauern würde, bis sie ihren Stolz herunterschlucken. :kratz:

4
Geschrieben am
Anne Bonny (Profil)
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Es gibt ja immer die Regel, dass höhergeordnetes Recht das untergeordnete bricht. Also Länderrecht bricht Städterecht, Bundesrecht bricht Länderrecht und so weiter.
Insofern könnte man das so interpretieren, dass eine Zollgrenze eingerichtet wird und die Wünsche der Iren ignoriert werden.
Aber das wird nicht passieren, immerhin ist die Republik Irland ja ein Teil der EU.
Infolgedessen werden sie nach einiger Zeit dem Kompromiss wahrscheinlich zustimmen, weil es erstmal ein Aufschieben ist und alle beteiligten werden das so weiter handhaben, immer schön mit der Befristung... und es wird geschoben und geschoben und geschoben.... damit alle glücklich sind. Die einen, weil nichts passiert und die anderen beruhigt man damit, dass es ja nur ein auf Zeit geschlossener Kompromiss ist.

Vielleicht knallt es dann irgendwann mal, wenn die Pro-Brexit-Leute sich nicht länger hinhalten lassen. Oder Aliens kommen vorher. Okay. Ich nehm die Aliens.

2
Geschrieben am
(Geändert am 12. März 2019 um 21:26 Uhr)
tu[ks]. (Profil)
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Je mehr die EU beschließt, desto dringender will ich auch raus. Wo muss ich unterschreiben?

1
Geschrieben am
KainAutor (Profil) (Website)
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Schwere Frage. Von den Auswahlmöglichkeiten sehe ich das mit den Außerirdischen am wahrscheinlichsten. Davon abgesehen sehe ich einen EUxit als definitiv am wahrscheinlichsten an. Dicht gefolgt von der Option, dass die Queen die Schnauze voll hat und wieder das Zepter übernimmt. Charmanter Nebeneffekt wäre, dass sie dabei auch das Trump-Problem lösen würde, indem sie die USA annektiert.

2
Geschrieben am
(Geändert am 13. März 2019 um 7:04 Uhr)
Rakshiir (Profil)
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Also persönlich hab ich das Gefühl dass das nicht zeitnah gelöst wird.
Aber ich vermute, dass zu viele unbedingt aus der EU wollen. Zwar glaube ich nicht, dass die ganze Idee überhaupt sinnvoll ist, aber das ist ja ein anderes Thema gell? Wundert einen eben nur, dass all diejenigen, die die große Werbetrommel geschüttelt haben, sehr schnell nach der Abstimmung abgehauen sind, und sogar eigene Aussagen zurückgenommen haben... dass das niemanden zum Denke gebracht hat...

Vermutlich dauert es also noch eine ganze Weile, und wenn es dann mal durch ist frag ich mich tatsächlich wie lange es anhält, bis die Briten merken, dass es doch auch einige Dinge gibt, auf die sie nun verzichten müssen, die weh tun. Wie lange das dann dauert bis sie überlegen ob der Schritt richtig war ist allerdings ne gute Frage

2
Geschrieben am
bANDIT2k1 (Profil)
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Vielleicht kann man mit den Aliens verhandeln, so dass sie lediglich die britische Insel aus dem Planeten heraustrennen und mitnehmen/ in die Sonne schleudern. Hoffentlich just in dem Moment wo Trump in London zu besuch ist. :adorable:

0
Geschrieben am
Ricksi (Profil)
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Nennt mich jung und naiv, aber ich mag die Idee der EU. Als ich klein war, hat mein Opa viel vom Krieg erzählt, wie seine Mutter ihn und seinen Bruder nachts in den Bunker schleppen musste. Ich hatte (hab es manchmal immer noch) immer latent Angst, dass ich sowas auch mal erleben muss. Aber meine Eltern haben mich damals beruhigt, dass die ehemaligen Kriegspartein nun verbündete sind und voneinander abhängig. Und Partner überfällt man nicht. Ich wünschte, es wäre so einfach.
Und noch etwas, ich war kürzlich 10 Tage in der tschechischen Republik zum Skifahren und es ist natürlich super, einfach ohne Grenzen hin zu fahren und da sogar mobile Daten ohne Zuzahlung nutzen zu können. :D

3
Geschrieben am
Smash Tiger (Profil)
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Ich habe den Eindruck, dass die ganze Brexitdiskussion fast nur auf emotionaler Ebene geführt wird und die meisten Menschen, die Tragweite einer solchen Entscheidung überhaupt nicht begreifen.
Der überwiegende Teil der Brexit-Befürworter wollte meiner Meinung nach einfach mal ein Statement gegen "die da oben" abgeben und ihren allgemeinen Frust kanalisieren. Einige pfiffige Politiker haben das ausgenutzt und sich von der Welle nach oben tragen lassen, so wie das in der Politik immer läuft.
Für mich als Einkäufer wird GB nach dem Brexit vermutlich keine Option mehr sein. Der freie Warenverkehr innerhalb der EU ist einfach ein zu wichtiger Faktor.

2
Geschrieben am
Stone (Profil)
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Ich bin auch ein großer Befürworter der EU. Natürlich bauen sie manchmal sch..., aber welche Politik nicht. In Summe bringt die EU WESENTLICH mehr als sie schadet. Und vielleicht kapieren das auch irgendwann die Inselbewohner.

1
Geschrieben am
bANDIT2k1 (Profil)
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Ich persönlich glaube dass der ganze momentane "EU-Frust", mit dem Brexit als momentanem Tiefpunkt, daher resultiert dass es den Leuten ZU gut geht. Alles ist selbstverständlich, man erkennt den Wert gar nicht mehr. Wir leben in der längsten friedlichen Epoche die Europa jemals erlebt hat. Uns geht es verdammt gut, wir können wann wir wollen, wohin wir wollen um das zu machen was wir wollen (natürlich im Rahmen der Gesetze). Für mich ist die Brexit-Geschichte eine Eskalation in einer Neid-Debatte, weil irgendwer nicht gönnen kann, sich übervorteilt fühlt oder was auch immer. Jedenfalls bekomme ich den Eindruck dass man jetzt irgendwelche Luxusprobleme hochschaukelt. Gegebenheiten die seit Jahren so sind, werden plötzlich hinterfragt, oder noch schlimmer, es werden Fake-News gestreut. Als bestes Beispiel die angeblichen GBP die in die EU fließen, wo sich nach dem Votum herausstellt dass dem nie so war. Und als die Befürworter den Karren mit Überschallgeschwindigkeit
an die Wand gefahren haben, verpimmeln sich die verantwortlichen A-Löcher auch noch.
Ich kann nur hoffen dass dieses "Modell" keine Schule macht in Europa, und dass momentan nötige Reformen der EU vorangetrieben werden, so dass vieles gerechter wird und sich viele Staaten sich nicht nur die Rosinen rauspicken und damit Unruhe stiften.

Mein Senf dazu, wer bringt nun die Frikadellen/Buletten? ^^

1
Geschrieben am
(Geändert am 13. März 2019 um 13:13 Uhr)
ZRUF (Profil)
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@tu[ks]
Da gibt es eine einfache Lösung: Auswandern.

@Topic
Ich glaub' ja eher, dass die Außerirdischen kommen, als dass da irgendwas sinnvolles bei rumkommt.
Aber am Ende wird's wohl so laufen, dass die Brexit-Frist verlängert werden soll. Das hatte May ja schon als Option angemerkt und sich damit selbst ein Druckmittel genommen.
Die Frage ist wie planlos der Versuch der Fristverlängerung wird. Wenn man der EU keinen Plan vorlegen kann, wie die Zeit sinnvoll genutzt werden kann um am Ende einen Deal zustande zu bekommen, dann wird sicherlich mindestens ein EU-Land gegen die Verlängerung stimmen. Und wenn ich mich recht entsinne muss einer Verlängerung einstimmig zugestimmt werden.

Edit:
Ach ja, ich bin auch pro EU. Auch wenn ich die Politiker da ziemlich bescheiden finde. Wenn ich an sowas denke, wie: lasst uns die Abstimmung vorverschieben, damit die Proteste keine Auswirkungen auf das Abstimmungsverhalten haben, dann ist das halt pure Ignoranz der Bürger und fördert nur den EU Hass.
Aber gut, wenn es in Brüssel inzwischen bald mehr Lobbyisten als Einwohner gibt, dann braucht man sich leider nicht wundern.
Mit einer Einschränkung des Lobbyismus wäre wahrscheinlich schon viel geholfen.

1
Geschrieben am
(Geändert am 13. März 2019 um 8:35 Uhr)
Elena (Profil)
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Ich bin Exporttante, ich wünsche mir, dass das ganze Ding floppt.
Allerdings sehe ich auch immer wieder erneute Fristverlängerungen.

Wenn GB nicht eh etwas einlenkt, kommt sowieso kein Deal zu stande. Anfänglich wollten sie doch zwar raus aus der EU, aber bitte alle Vorteile behalten. Klingt nach wasch mich, aber mach mich nicht nass.

2
Geschrieben am
Leo Hammer (Profil)
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Nun, die Inselaffen müssenbis spätestens zur EU Wahl die EU verlassen haben oder sie müssen an der Wahl teilnehmen (was sie nicht wollen). Ich denke, es wird auf einen Kompromiss zwischen No Deal und Backstop hinauslaufen, die Briten werden die EU verlassen, nur um dann zu merken: Oh, die Wirtschaft geht auf Talfahrt, alles verteuert sich, die ganzen Finanzunternehmen und Banken haben sich nach Brüssel oder FFM verabschiedet und mit Trump kann man keine Geschäfte machen, da sein Wort ungefähr so viel Wert hat, wie ne Handvoll italienischer Lira, also werden sie nach spätestens 2 oder 3 Jahren angekrochen kommen und wieder in die EU wollen, natürlich mit allen Extrawürsten. Dann kommt das böse Erwachen, wenn die EU sagt: Ihr wollt in die EU??? Ja srry, aber leider sind wir voll, versucht es in 5 Jahren noch mal

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@Elena
Das Gefühl hatte ich auch.
Aber das wurd ja auch versprochen (wenn auch unrealistisch), wieviel Geld sie sparen und und und
Jeder recht normal denkende Mensch musste sich doch im Klaren sein, dass einige Vorteile wegfallen. Einige Kosten dazukommen, die es aktuell nicht gibt.
Ich mein, wenn ich aus ner Gruppe austrete wo ich gewisse Dinge habe, an die Gruppe Geld zahle, warum sollte die mir die Vorteile weiterhin gewähren wenn das Geld nicht mehr da ist?
Für Irland ist das ne ziemlich blöde Situation, aber was England angeht: Die sind nun nicht unbedingt die Exportnation schlechthin. Dass man bei viel Import bedenken sollte was das eben dafür heisst, nunja... sollte man halt...

1
Geschrieben am
Elena (Profil)
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GB hat sich einfach mal ein Eigentor mit dem ganzen Schmarrn geschossen. Damit meine ich nicht nur die Regierung, sondern auch die, die eben keine Stimme beim Votum abgegeben haben und sich nicht wirklich damit beschäftigt haben, was ein Austritt aus der EU tatsächlich bedeutet.
Das ist erst danach passiert. Und da war es dann auch schon zu spät.
Vielleicht wird die Frist ja auch so oft verlängert, bis May nicht mehr im Amt ist und ihr Nachfolger dann das Ganze abblasen kann.

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Naja, momentan sieht es ja schon so aus. Bisher wurde ja verschoben, nochmal verschoben, ihr Vorschlag abgelehnt und das Gleiche nochmal von vorne.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Umfrage so Sinnvoll war, ich meine, Wählen ist ein eigenes Thema, aber ohne nun böse klingen zu wollen: ist es Sinnvoll Menschen wählen zu lassen, die von den Auswirkungen nichts mehr mitbekommen werden, weil sie nunmal ein gewisses Alter haben

0
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Jeder der das Recht hat zu wählen, sollte das auch nutzen dürfen. Die ältere Generation kann ja nichts dafür, dass die Jüngere ihr Recht nicht wahrgenommen hat.
Man kann das Ganze als gutes Beispiel sehen, wie wichtig es ist, dass man wählen geht.
Damit einem eben nicht von ein paar alten Säcken die Zukunft verhunzt wird.

1
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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So viele glauben, der Brexit wird verschoben!?!?
Dabei ist doch in den Medien schon lange der "harte Brexit" im Gespräch.

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Also wenn ich mich recht erinner, muss auch beim harten Brexit eine gewisse Zustimmung da sein, und die gibts auch nicht.

1
Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Angesichts von Artikel 11, Artikel 13 und den anstehenden Verboten von VPNs und Tor - und das ist nur der März 2019 ... - frage ich mich wirklich, warum es noch so viele EU-Befürworter in Deutschland gibt. Sind hier alle so politikfaul geworden?

0
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Das hat nicht unbedingt etwas mit Politikfaulheit zu tun, aber auch ohne EU würden solche Gesetzesideen früher oder später aufkommen. Der Unterschied ist nur, dass man sich EU-weit damit auseinander setzt und nicht nur national.
Das ist nicht nur schlecht, sondern kann eben auch eine Chance sein.

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Das Eine hat mit dem Anderen auch nur beschränkt etwas zu tun. Man kann durchaus auch nicht mit vielen Entscheidungen der EU einverstanden sein, ohne gegen das Konstrukt und die Idee der EU zu sein.

3
Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Die Vorteile der EU für mein Leben überwiegen derzeit die Anstrengungen zur Bekämpfung ihrer Schwachsinnspolitik nicht.

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Naja, Frieden, keine Grenzkontrolle, häufig eine Währung, einkaufen über Grenzen ohne Zölle etc.

Also mir ist sowas dann doch ziemlich wichtig. Vor allem, weil ich auch beruflich immer mal wieder ins Ausland muss, und da es einfach nur praktisch nicht ständig Währungen umrechnen zu müssen.
Oder dass man sich eben nicht um Wirtschaftskriege kümmern muss, bzw. sich ständig ändernde Zölle.

Wie gesagt, die einfachste Lösung der EU zu entfliehen ist auswandern.

1
Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Frieden? Mit wem hätten wir den ohne EU nicht?

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Rakshiir: Na ja, eigentlich braucht man da keine Mehrheit. Das britische Unterhaus hat zwar schon darüber abgestimmt, dass es keinen No-Deal-Brexit will, und es wird wohl eine weitere Abstimmung dazu geben, aber diese Abstimmungen sind komplett bedeutungslos, solange sich das Parlament nicht auf einen Alternativplan einigt, und dafür sieht's mau aus. No Deal kommt automatisch, wenn keiner sich bewegt. (Deswegen war es auch Schwachsinn, dass Corbyn von der Labour-Partei forderte, dass May den "No Deal" ausschließen sollte. Das kann sie gar nicht.)

@Fristverlängerungen: Beliebig verlängert kann ja nicht werden, denn May hat klargestellt, dass das Königreich bei den Wahlen zum EU-Parlament nicht mitmachen wird (und vermutlich wären 2 Monate auch nicht genug, um die Wahl jetzt noch vorzubereiten). Damit beschränkt sich eine mögliche Verlängerung des Austrittstermins auf den 1. Juli, wenn das neu gewählte EU-Parlament zusammentritt. Ist natürlich fraglich, ob die EU einer Fristverlängerung von ein paar Monaten überhaupt zustimmt, wenn nicht in Sicht ist, wie das Problem eigentlich gelöst werden soll, denn noch drei Monate von dem Gewürge, das in den letzten zwei Jahren passiert ist, will auch keiner.

1
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Auch bereits vor dem Berufsleben, innerhalb der EU kannst du problemlos umziehen, ummelden, studieren und arbeiten.

Es ist schwer zu beurteilen, ob dieser Frieden ohne die EU so in der Form existieren würde oder nicht.

Man muss - sollte - nicht alles kritiklos hinnehmen, auf keinen Fall, aber der Grundgedanke ist am Ende doch, dass man gemeinsam stärker ist als allein. Einst gab es auch kein geeintes Deutschland...und ich meine damit nicht die Ost / Westgrenze.

1
Geschrieben am
Stone (Profil)
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@tuks
Ich wohne nicht allzuweit weg von der slowenischen Grenze. Ich kann mich sehr gut erinnern, als der Balkankrieg ausbrach, die Draken über uns ständig geflogen sind. Das Bundesheer bei uns im Ort Stellung bezog. Und 1,5 Autostunden südlich Schüsse fielen. Friede ist keine Selbstverständlichkeit.

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Und mit wem es keinen Frieden gäbe?
Bei all den Meinungsverschiedenheiten zwischen den Ländern wäre die Hemmschwelle zu kriegerischen Handlungen deutlich geringer, wenn man keine Probleme mit den anderen erwarten müsste. Durch die enge Bindung der verschiedenen Länder, werden Meinungsverschiedenheiten viel eher am runden Tisch geklärt.
Ob wir ohne EU friedlich zusammenleben würden? Schwer zu beantworten, aber ob die Franzosen den Deutschen je verziehen hätten ohne das Bündnis? Auch schwierig zu beantworten. Vielleicht hätte es ohne EU da Racheversuche gegeben.

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@ZRUF: So alt ist die EU ja nun nicht. Der Frieden zwischen Deutschland und Frankreich wurde durch reine wirtschaftliche Vereinbarungen (wie Vorgängerorganisationen der EU), Einbindung in Bündnissysteme wie die NATO und eine grundlegend pazifistische Erziehung in Deutschland sichergestellt.
Insofern sollte man die Rolle der EU auch nicht überschätzen, was die Friedenssicherung in Mitteleuropa angeht. Der Frieden zwischen den europäischen Ländern war schon gesichert, bevor die EU gegründet wurde. Es gibt kleinere Konfliktherde, die eher Bürgerkriegscharakter haben (Nordirlandkonflikt und die Sache mit den Basken), bei denen die EU sicherlich mitgeholfen hat, es in friedliche Bahnen zu lenken, aber den Frieden zwischen Deutschland und Frankreich der EU zuzuschreiben, zeigt schon ganz schön wenig Vertrauen in unsere eigene Lernfähigkeit. (Japan und Korea haben genauso lange Frieden untereinander - ganz ohne EU.)

2
Geschrieben am
(Geändert am 13. März 2019 um 14:21 Uhr)
ZRUF (Profil)
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@Klopfer
So war das auch nicht gemeint. Ändert nur nichts daran, dass ohne das Bündnis EU oder am Anfang EWG, die hatte ich als Vorgängerbündnis jetzt einfach mit zur EU gezählt, die Hemmschwelle für eine kriegerische Auseinandersetzung geringer ist.
Klar ist natürlich: Solange es allen wirtschaftlich gut geht, gibt es wenig Grund sich zu bekämpfen.
Aber das ist auch der Punkt. Ohne EU hätten wir hier Probleme mit Zöllen, Importbeschränkungen etc.
Oder man denke an Transitländer für Waren. Durch Deutschland dürfen keine Waren mehr nach Frankreich transportiert werden, weil die Importbeschränkungen eingeführt haben.
Oder wir verlangen für die Erdgasdurchleitung immens viel Geld von unseren Nachbarn, die darauf angewiesen sind. Es bindet uns ja nichts an die.

Es kann natürlich auch sein, dass wir ähnlich leben würden, wenn es die EU nicht gäbe - mal von Schengen und Euro abgesehen, aber es muss halt noch lange nicht. Für mich sichert die EU den Frieden auf jeden Fall mehr als sie ihm schadet.
Außer es geht mit so weltfremden Entscheidungen offensichtlicher Korruption weiter. Dann kann die EU auch komplett das Gegenteil bewirken.

2
Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Ich bin ein großer Freund des europäischen Gedankens, weil er Stabilität nach Europa bringt.

Ich denke, dass wir ohne die EU bereits wieder Grenzkonflikte, oder vielleicht sogar einen ausgewaschenen Krieg, in Europa gehabt hätten. Davon abgesehen ist die EU aber auch die einzige Möglichkeit für die europäischen Länder dauerhaft an der wirtschaftlichen Weltspitze mitzuhalten. Ich bin ganz sicher nicht Politikfaul, aber ich glaube du unterschätzt die friedensschaffende Wirkung von gemeinsamen Handel und der Möglichkeit sich aussprechen zu müssen anstatt mit dem Säbel zu rasseln.

Die EU hat viele Macken, aber ich denke, dass viele davon aus verzerrten Darstellungen entstanden sind. Nationale Politiker, die innerhalb der EU für ein Gesetzt stimmen, dass ihnen passt, sagen dannach sie hätten das Gesetzt gegen den Widerstand Europas durchgebracht und verschaffen sich so Wählerstimmen. Wenn ein Gesetzt durchgeht, dass ihnen nicht in den Kram passt, heißt es die böse EU hätte es nicht anders zugelassen. Dadurch entsteht das Gefühl alles gute kommt gegen den Widerstand der EU, die im Gegenzug nur viel Schmarrn erzeugt. Das wir in der heutigen, digitalen und eng vernetzten Welt eine übernationale Instanz brauchen, sollte aber offensichtlich sein.

Die Artikel die du da ansprichst sind ja nicht gerade auf viel echten und ernstgemeinten Widerstand in der deutschen Politik gestoßen. Glaubst du wirklich, die hätten ein ähnliches Gesetzt nicht auch ohne die EU vorbereitet und durchgebracht? In Deutschland wurde seit Jahren juristisch auf ein ähnliches Machwerk hingearbeitet, die Diskussionen darüber gibt es doch schon fast seit Beginn von Klopfers-Web. Wenn ich mich richtig erinnere hat die EU doch sogar mal gegen die deutsche Vorratsdatenspeicherung geklagt.

Lange Rede kurzer Sinn: Da sich die EU zu großen Teilen aus nationalen Politikern zusammensetzt und gegen immensen (und häufig irrationalen (siehe Großbritannien)) Widerstand durchsetzen muss, findet sich dort der gleiche Blödsinn den man auch auf nationaler Ebene findet. Das bedeutet aber nicht, dass die EU an sich schlecht ist, aber sie ist auf jeden Fall reformbedürftig.

5
Geschrieben am
Joyboy (Profil)
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Ich freue mich schon auf den Tag, an dem UK aus der EU austritt.
Sicherlich werden die EU-Staaten GB auch noch 2 Monate Gnadenfrist gewähren, auch wenn dabei nix rauskommt. Alleine schon, weil durch den ganzen Brexit-Schlamassel andere Sachen weit mehr im Fokus stünden und das die EU-Parlamentarier vermutlich eh nicht wollen.

Europa ohne Großbritannien hat für mich einfach den Vorteil, dass die EU ohne die Bremse-Briten noch ein Stück enger zusammenrücken wird, was letztendlich für uns alle besser wird - außer für die Briten xD.

Generell glaube ich nicht, dass irgendjemand in Großbritannien ohne Neuwahlen den Brexit absagen wird, das wäre für die Partei (Tories oder Labour) der Todesstoß und ich denke auch nicht, dass es jemand sollte.
In einer Demokratie wird nunmal nicht so oft gewählt bis einem das Ergebnis passt, also ist das keine Option. Wenn die Wähler offensichtlichen Bullshit glauben ist das genauso ein Wahlkamfversprechen wie 12 Euro Mindestlohn der Linken oder die SPD die hartz 4 auf einmal abschaffen will.

0
Geschrieben am
Atlantis (Profil)
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Ich bin dafür dass die übrige EU ein Referendum darüber abhält ob wir die Briten rausschmeißen oder nicht. Von selbst kommen sie sowieso zu keinem Entschluss. :soistdas:

2
Geschrieben am
KainAutor (Profil) (Website)
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So sehr man vielleicht auch mit einzelnen Entscheidungen der EU in Konflikt stehen mag, sie ist eben die einzige Plattform, die uns überhaupt staatenübergreifend politische Entscheidungen ermöglicht. Die ökologischen und gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit lassen sich nicht auf nationaler Ebene lösen. Wenn wir z.B. in DE eine Finanztransaktions- oder Robotiksteuer oder einen flächendeckenden Mindestlohn beschlössen, der auch noch verbindlich wäre und zum Leben reichen würde, würde die entsprechenden Investoren und Arbeitgeber ihre Tätigkeiten einfach ruckzuck ins Ausland verlegen. (Ja, auch bei europäischem Konsens könnten die betreffenden Unternehmen einfach ins nicht-europäische Ausland abwandern. Allerdings ist die Macht und Sanktionsgewalt eines Staatenbundes für die entsprechende Gegenreaktion stärker als die einzelner Staaten.) Gleiches gilt für Umweltschutzmaßnahmen und den Umgang mit Migrationsströmen aus Krisengebieten.

Ja, ich weiß: Für all diese Punkte haben wir auch jetzt keine befriedigende Lösung, weil die EU-Mitglieder es hier nicht schaffen, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen - und das ist überaus frustrierend. Dennoch ist die EU besser als gar kein Bündnis, denn so bleibt zumindest die Möglichkeit von Einigung und gemeinsamer Regulierung.

Edit: Dass die Spielregeln der EU einzelnen Mitgliedsstaaten ermöglichen, mehrheitliche Entscheidungen im Alleingang zu blockieren und/oder nahezu ungestraft gegen Grundwerte des Bündnisses zu verstoßen, ist noch mal ne andere Geschichte.

3
Geschrieben am
(Geändert am 14. März 2019 um 6:16 Uhr)
KainAutor (Profil) (Website)
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Ein schönes und aktuelles Beispiel, wo die EU meiner Ansicht nach gut funktioniert hat: Basierend auf den unbelegten (und imo unbedacht geäußerten) Thesen von rund 100 Lungenärzten, meinte unser Verkehrskasperminister, die geltenden Schadstoffgrenzwerte in Frage stellen zu müssen.

Die Antwort der EU: Wissenschaft sagt nein! :awesome:

1
Geschrieben am
(Geändert am 14. März 2019 um 6:06 Uhr)
IdefixWindhund (Profil)
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Wie ich heute im Radio vernommen habe, läuft alles doch auf eine Verschiebung hin, da sich niemand wirklich einig wird.

0
Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Das britische Parlament hat nun für die Verlängerung gestimmt, die wird wohl auch durchgehen, die EU hat das ja schon vor längerem Vorgeschlagen.

Ich hatte ja erwartet, dass alle drei Vorschläge scheitern, sie also gegen den Vorschlag von May stimmen, gegen den No-Deal aber dann auch die Verschiebung ablehnen. Hätte auf jeden Fall gepasst. Naja, kommt vielleicht noch, in den zwei oder drei Monaten Verlängerung werden sie auch nichts gebacken kriegen.

Extra 3 hat das schön in nem Skatch dargestellt. Da ging es darum, dass sich Herr Großbritannien von seiner Frau Europa scheiden lassen will, aber natürlich zu seinen Bedingungen. Zum einem Will er die Kinder - aber nur wenn er gerade Zeit und Lust hat, ansonsten soll sich gefälligst seine Ex-Frau darum kümmern. Hat die Position der Briten gut getroffen, finde ich.

2
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Tja, Brexit ist eben kein Wunschkonzert :D

0
Geschrieben am
Atlantis (Profil)
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@qwzt: Den Sketch von Extra 3 hab ich auch gesehen. Herr Großbritannien kam sogar damit das er Sex mit seiner Frau haben will wann immer es ihm passt aber trotzdem von ihr geschieden sein will :mwhaha:

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Atlantis: Ist diese Forderung bei einer Scheidung etwa unüblich??? :O

0
Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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"Herr Großbritannien kam sogar damit das er Sex mit seiner Frau haben will wann immer es ihm passt aber trotzdem von ihr geschieden sein will :mwhaha: "

Hat hier jemand den Film "Lol" mit Sophie Marceau gesehen?

1
Geschrieben am
TotallyNotThreeDucksInACoat (Profil)
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Ich glaube wir bekommen einen Hard Brexit. Aber vielleicht nicht unbedingt pünktlich.

Und ganz ehrlich: ich hoffe es auch. Ich halte den Brexit für eine dämliche idee, aber inzwischen haben sich die Briten so weit darin verrannt, dass ich keine andere gute Lösung sehe.
Würden sie den Brexit absagen, hätten die rechten Kräfte ihre ganz persönliche Dolchstoßlegende, davon wie sie fair die demokratische Abstimmung gewonnen hätten und dann entweder die böse Verräterin May oder die noch viel bösere EU sie darum betrogen hätten.
Die sind seit Jahrzehnten dabei ihr nationalistisches und anti-europäisches Gift zu verspritzen - damit werden sie nicht plötzlich aufhören. Am Ende gibt es nochmal eine Neuauflage der UKIP mit diesem widerwärtigen Schleimbeutel Farage. Man würde noch mehr blockieren als ohnehin schon (der NATO-Ersatz an dem man gerade arbeitet war zum Beispiel prä-Brexit unmöglich dank britischer Blockadepolitik) und künftig jedes Mal wenn man in Brüssel seinen Willen nicht bekommt ein weiteres Referendum androhen.

Und die Idee des Brexit würde auch nicht entzaubert und als die Idiotie entlarvt werden die sie ist. Solange er nicht eintritt, kann man ihn immer noch als das ultimative Heilsversprechen verkaufen. Man kann immer noch sagen "Ja gut, die ersten Monate wären etwas hart, aber dann würde alles super und toll und das Empire würde wiederauferstehen und blablubb." und die Trottel werden es glauben.

In meine Augen wäre das beste Szenario: Brexit pünktlich zum Monatsende. Die Schotten werden dann später ein neues Unabhängigkeitsreferendum haben um in die EU zurückzukehren, Nordirland vielleicht ebenfalls. Bei den Engländern und den Walisern wird es wohl etwas länger dauern ehe sie zur Besinnung kommen.


Die EU ist nicht perfekt, aber sie ist allen Aufwand wert sie dazu zu machen. Andernfalls wird Europa in die Bedeutungslosigkeit abdriften, nichts als ein Anhängsel größerer Mächte. Und ich weiß nicht wie Andere das sehen, aber ich nenne lieber einen Polen oder Portugiesen "Bruder" als einen Amerikaner oder Chinesen "Meister".

3
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ich bezweifle, dass die Unabhängigkeit für die Schotten so gut wäre. Sie würden nicht sofort wieder in die EU kommen, sondern müssten den gesamten Aufnahmeprozess durchlaufen, aber würde sich das lohnen? Weit mehr als die Hälfte des schottischen Handels läuft innerbritisch ab, der Austritt aus dem Königreich wäre noch schlimmer für die Schotten als der Brexit für GB insgesamt.

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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Wenn Island es in die EU geschafft hätte, wären sie gefickt! Griechenland ginge es heute besser, wenn sie in der Krose sofort ausgetreten wären und Großbritannien besteht mittlerweile aus so vielen zusammengewachsenen Völkern, dass sie sowieso schon eine EU für sich sind. Mit der EU ist zusammengewachsen was nicht zusammen gehörte und wir sehen sowohl im Kleinem als auch an den ganz großen Beispielen dass Zweckehen nie gute Folgen haben. Ich kann die Panik einfach nicht nachvollziehen, der Austritt wird sich für alle Seiten lohnen!

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
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@Praeriebaer: So ein Blödsinn. Wäre Griechenland raus gegangen, hätten sie wohl Entwicklungshilfe bekommen, so schnell wären sie komplett pleite.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Sie hätten selbst irgendetwas auf die Beine gestellt. Die EU lässt die Griechen bloß langsam aber ganz sicher ausbluten. Geholfen hat die EU den Griechen kein bisschen. Zu der Zeit war ich viel in Finanzforen unterwegs. Alle Volkswirte die irgendwann erzählt haben, wir müssen die Griechen im € halten waren entweder extrem bekloppt oder gekauft. Mit dem Erhalt der Griechen in der Eurozone haben wir den Sozialstaat Europaweit ausgeweitet. Davor war es verboten, dass einige Länder für andere haften. Aus guten Gründen.

1
Geschrieben am
Stone (Profil)
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Die EU hat den Griechen nicht geholfen???? Und sie hätten selbst was auf die Beine gestellt? Das Volk, das von Schwarzarbeit lebte, es zum guten Ton gehörte, den Staat, wo es geht zu besch..., das hätte sich selbst aus der Affäre gezogen?

Und klar, alle Volkswirte, die eine andere Meinung haben sind bekloppt.

Deine Beiträge hier, lieber Praeriebaer, wirken oft mit dem Aluhut am Kopf verfasst.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Nein, die Meisten Volkswirte sind korrupt.

Griechenland hatte von Anfang an überhaupt keine Chance. NULL! Schon die Story wie die überhaupt in die EU reingekommen sind, ist n Brüller. Ein gefundenes Fressen für Investmentbanker Spekulanten. Der Staat wird in Griechenland heute nicht mehr so arg beschissen. Wie denn auch, wenn mittlerweile die Leute kaum noch genug verdienen um nicht zu verhungern? Griechenland konnte seine Fachkräfte nicht halten. Fast jeder der ein bisschen mehr Geld durch seine Arbeit verdient hat ist abgehauen. Wir haben den Griechen nicht geholfen. Alle wissen das, von Aluhüten bis Baseballcaps, auch Kippaträger haben das immer gewusst.

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ohne die EU hätte Griechenland gar keine Kredite mehr gekriegt, die es sich hätte leisten können. (Es hätte ja die Chance gehabt, Geld z.B. von Russland oder China zu borgen. Aber selbst die wollten nicht.) Ein Ausstieg aus der Eurozone, um die eigene Währung abwerten zu können, hätte Griechenland auch nicht wirklich geholfen, denn einerseits hat Griechenland nicht viel zu exportieren, und andererseits importiert Griechenland auch viel. Im Prinzip hat Griechenland mit den vielen Bergen und dem warmen Wetter gar keine gute Basis, um heutzutage unabhängig zu sein. :kratz:
"Die hätten irgendwas auf die Beine gestellt" finde ich viel zu vage, um das als ernsthafte Diskussionsgrundlage zu werten. Natürlich hätte Griechenland nie in den Euro gehört, und sie hätten sich dann in den ersten Jahren nach der Euro-Einführung nicht so besaufen können, als sie problemlos Kredite gekriegt haben. Dann wäre der Kater nicht so groß gewesen. Aber dann muss man auch so fair sein zu sagen: Wenn man die Uhr zurückdreht, muss man auch das Lebensniveau der Griechen zurückdrehen, und das wäre nicht so anders gewesen als die Austerität, die Griechenland jetzt erleiden muss(te).

1
Geschrieben am
Stone (Profil)
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Ab: "...die meisten Volkswirte sind korrupt." kann ich dich einfach nicht mehr ernst nehmen. Deine beiden Posts sind ja sogar in sich so widersprüchlich.

0
Geschrieben am
mischka (Profil)
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@Praeriebaer: Du erfüllt jedes Klischee eines Rechtspopulisten.

Du gehörst zu den wenigen, die ehrlich und nicht blöd sind. Alle, die anderer Meinung sind, haben erst mal keine Ahnung. Wenn sie qua Beruf doch Ahnung haben, dann sind sie halt korrupt. Die geheime Wahrheit ist nur dir bekannt.
Dabei bläst du so absolut gleichermaßen nebulöse wie dämliche Sätze raus, wie

Sie hätten selbst irgendetwas auf die Beine gestellt.


Das ist doch in etwa so, wie wenn ein betrunkener obdachloser Langzeitarbeitsloser in eine Bank geht, und nach einem Kredit i.H.v. 100.000€ fragt. Wenn der Banker dann fragt, von welchem Geld er gedenkt, die Kohle zurück zu zahlen, sagt der Mann: "Ich werde selbst irgendetwas auf die Beine stellen."

Das ist völliger Blödsinn! Wenn das hier so offensichtlich ist, warum ist (für dich) bei den Griechen dann nicht offensichtlich?

Sag doch mal konkret, wie du dir das vorstellst. Was wäre passiert, wenn die Griechen aus dem Euro ausgetreten wären. Meine Vorstellung sieht in etwa so aus:

1) Griechenland hätte eine eigene Währung bekommen.
2) Diese hätte sofort einen massiven Wertverlust erlitten. Das hätte zwei Konsequenzen:
I) Alle Schulden der Griechen wären noch unbezahlbarer geworden, als sie ohnehin schon waren. Damit hätte das Geld abgeschrieben werden müssen, womit einige andere Banken der EU in schieflage geraten wären (kennst du Domino-Day?)
II) Keiner hätte den Griechen mehr Geld geliehen, und mit ihrer wertlosen Währung hätten sie sich keine Importe mehr leisten können, d.h. keine Handys (gibt's da griechische Hersteller?!?), keine Autos, kaum Technik, nichts! Erdöl und Erdgas wären auch sofort ein Problem, weil beides plötzlich absolut unbezahlbar wäre. Der öffentliche Nahverkehr wäre quasi übernacht nicht mehr bezahlbar und würde eingestellt werden und eine Tankfüllung entspräche in etwa 2-3 Monatsgehältern der Mittelschicht. Zu gut deutsch: Die Straßen wären wunderbar leer, was der Umwelt zu Gute käme. Die Menschen würden wieder mit Holz heizen (Heizöl = Import = teuer), viele würden an den Gasvergiftungen durch Heizen innerhalb der Wohnung krepieren.

Die Öffentliche Hand wäre komplett ruiniert! Viele Staatsbedienstete würden nicht mehr bezahlt werden können.
3) Die Lebensbedingungen in Griechenland wären so katastrophal, dass wir eine Flüchtlingskriese gehabt hätten.

Ich kann meine Vision für ein Griechenland außerhalb der EU Gründe nennen, begründe deine Vision doch auch bitte.

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Geschrieben am
(Geändert am 18. März 2019 um 17:52 Uhr)
Praeriebaer
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Rechtspopulisten liegen ja normalerweise auf der richtigen Seite. So wie man die heute definiert, geht das auch garnicht anders. Die einzigen Leute, denen an Naturwissenschaften und Sachverstand noch etwas liegt. Von daher empfinde ich das nicht als Beleidigung. Allerdings finde ich es komisch, wenn man mir vorwirft Fakten auszublenden, wo diese doch in der Eurokrise noch überhaupt garnicht beachtet wurden.

Die Bedingungen für Griechenland sind schlecht, aufgrund ihrer politischen Geschichte. Ein ausufernder Sozialstaat mit exorbitanten Renten, Pensionen und viel zu viele Staatsangestellte sind aber nicht in Stein gemeißelt! Das hätte Griechenland als erstes abgebaut und sicherlich wären viele aus ihrem Land abgehauen, aber Griechenland ist klein genug, dass das nicht weiter aufgefallen wäre. Im Gegensatz zu den Maßnahmen der EU hätten Griechenlands Facharbeitet in ihrem Land auch wirklich was erreichen können, wenn das Land selbstständig gewesen wäre. Geld ist in diesem Land jahrzehntelang genug vorhanden gewesen, die Privatvermögen waren gigantisch, die müssen sich nichts aus dem Ausland leihen um was aufzubauen.

EU=Subventionen! Und alles was sibventioniert wird schläft ein und steht dem Fortschritt im Weg. Daher rührt die abgrund tief schlechte Wettbewerbsfähigkeit dieses, ansonsten gesunden Landes. Ideale Hafenanbindungen und viel Platz würden schon viel beitragen zum Aufschwung wenn man sie ließe. In der Türkei brummte es lange Zeit wie blöd, da hätten die Griechen sich selbst leicht dranhängen können, aber dank "EU Geschäftsordnung" ist dort Streit angesagt. Für 10 Millionen Menschen braucht man keine Autoindustrie um das Land am Laufen zu halten. Und die Steuereinnahmen müssen auch nicht hoch ausfallen. Das schlimmste was du machen kannst, ist die Bargeldbewegungen zu regulieren. Dann stirbt nicht nur die Wirtschaft, die Leute verlieren den Glauben an ihr Recht auf finanzielle Selbstbestimmung. Und hängen sich von selbst an nen Tropf. Bangladesh ist auch nicht in der EU, das hält Niemanden vom Handel ab.

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Geschrieben am
KainAutor (Profil) (Website)
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Rechtspopulisten liegen ja normalerweise auf der richtigen Seite. So wie man die heute definiert, geht das auch garnicht anders. Die einzigen Leute, denen an Naturwissenschaften und Sachverstand noch etwas liegt.


:ehwas:

Bei solchen Aussagen weiß ich nicht ob ich lachen oder heulen soll. Ich frage mich dann gerne mal, ob der Betreffende und ich auf dem selben Planeten leben. Zumindest offenbar nicht in derselben Realität.

Ich bereue jetzt schon, mich in die Diskussion einzuklinken, aber Naturwissenschaften sind empirische Wissenschaften. Das beinhaltet das kritische Hinterfragen nicht nur von anderen, sondern auch und vor allem des eigenen Standpunktes! Das ist eine Eigenschaft, die zumindest ich bislang noch bei keinem RechtsPopulisten beobachten konnte.

Edit: Wenn ich so drüber nachdenke ist es eigentlich eine generelle populistische Eigenschaft, sich eben nicht selbstkritisch mit den eigenen Thesen zu beschäftigen und diese auch ohne jede Möglichkeit zur Falsifizierung zu formulieren. Das gilt unabhängig von der Ausrichtung des Populismus (also egal ob rechts oder links) und ebenso für Fundamentalisten und Verschwörungstheoretiker. Insofern haben übrigens die westlichen Rechtspopulisten mit ihrem (derzeitig beliebtesten) Feindbild, den Salafisten, lustiger Weise sogar mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes. :^_^:

2
Geschrieben am
(Geändert am 19. März 2019 um 7:11 Uhr)
Stone (Profil)
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Griechenland hätte als erstes selbst etwas abgebaut? Ja, klar. Warum haben sie das denn nicht schon früher selbst gemacht? Ein Alkoholiker kann ja auch sofort über Nacht mit dem Saufen aufhören. (Ich versuche es einfach für dich zu formulieren).

"Geld ist in diesem Land jahrzentelang vorhanden gewesen". :lol: Was ist denn das für eine Logik? Bei einer Turboinflation (und das hätte Griechenland bei der Rückkehr zur Drachme getroffen, wie das mischka schön ausgeführt hat) vollkommen egal gewesen. Die Privatvermögen hätten eine massive Entwertung erfahren. Und glaub mir, die Superreichen hätten das auch gewusst und hätten ihre Schäfchen aber ganz geschwind ins Trockene gebracht. Und hätten dann natürlich wieder in ihr eigenes Land folgendermaßen investiert: Sie hätten sich die Filetstücke für ein Butterbrot unter den Nagel gerissen und das Land weiter ausgebeutet. Was wohl nebenbei die Kriminalitätsrate in die Höhe schnellen ließe.
Achja, zum Thema: Die müssen nix aus dem Ausland leihen. Und woher bekommen sie die Rohstoffe, die sie selbst nicht besitzen?
Ich münze das mal auf ein Land mit vergleichbarer Einwohnerzahl um, das mir sehr bekannt ist: Österreich. Wir haben kein Gas- oder Erdölvorkommen. Strom müssten wir rein aus Wasser- und Windkraft erzeugen. Weil das aber nicht ausreicht, müssen wir zukaufen. Womit betanken wir unsere Autos? Treibstoff müssen wir zukaufen. Und so weiter und so fort.
Und zu den Subventionen: Bei uns profitieren von den Förderungen die Landwirte, welche auf diese Förderungen angewiesen sind, weil sie sonst aufhören müssten. Die Folge wäre: Weniger regionale Nahrungsmittel, viel brach liegendes Land und das schlimmste: Wissensverlust. Denn wenn es so gut wie keine Landwirte mehr gibt, woher sollen die Menschen in ein bis zwei Generationen wissen, wie man Vieh hält, wie man Land bestellt, etc. Bzw. dieses Wissen weiterentwickeln?
Absolut genial finde ich ja, dass sich die Griechen an die Türkei dranhängen sollen. :lol: Du weißt schon, dass das Verhältnis zwischen Griechenland und Türkei äußerst angespannt ist? Und bei einer Abspaltung der Griechen aus der EU und einer einhergehenden Wirtschaftskrise der Griechen könnte ich mir sogar vorstellen, dass die Türken dies für einen Angriff nutzen würden. Es gibt ja so schon öfter Schusswechsel der beiden Länder.
Und übrigens: Wie ist es eigentlich derzeit um die Wirtschaftsleistung Türkeis bestellt?
"Für 10 Mio. Menschen braucht man keine Autoindustrie um das Land am Laufen zu halten." Was meinst du damit? mischka meinte, dass der Nahverkehr zum Erliegen kommt, weil kein Sprit mehr verfügbar wäre. Das bedeutet, dass der Warenaustausch fast zum Erliegen kommt, weil du den Transport auf Esel, Ochsen, etc. umstellen musst. Ein Traum bei der Topographie von Griechenland! Auch Transportschiffe benötigen Sprit.
Und Bangladesch ist ja ein super Beispiel. Die Lebensqualität von Bangladesch ist ja hervorragend!
Ich kratz hier nur an der Oberfläche, weil es mir zu blöd ist, das zu vertiefen, weil du sowieso nicht gewillt bist deine abstrusen Weltverschwörungen abzulegen. Deine Ausführungen sind so dermaßen bescheuert. Und es tut mir Leid, dass sich das bisher so deutlich keiner sagen traute, weil man scheinbar einfach Mitleid mit dir hat. Aber deine Verschwörungstheorien, die du hier in schöner Regelmäßigkeit abgibst, sind nun einmal absoluter Blödsinn.

3
Geschrieben am
qwzt (Profil)
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"Und es tut mir Leid, dass sich das bisher so deutlich keiner sagen traute,[...]"

Ich hab ja vor einiger Zeit intensiver mit ihm zu diskutiren versucht, seitdem habe ich das aufgegeben. Mit dem Vergleich zu Bangladesch hat er ja selbst schon zugegeben, dass Griechenland die EU brauchte, auch wenn er das natürlich nicht so sieht. Ansonsten denke ich, ist zu diesem Thema vorerst alles gesagt.


Zurück zum eigentlichen Thema: Der "Speaker" des Unterhauses hat Mays erneute Abstimmung gestoppt, weil diese nicht zulässig wäre (ein Antrag darf nicht mehrfach zur Abstimmung gestellt werden) und jetzt werfen sie ihm vor einen "weicheren" Brexit erzwingen zu wollen o_O

2
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Klopfer (Profil) (Website)
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Zurück zum eigentlichen Thema: Der "Speaker" des Unterhauses hat Mays erneute Abstimmung gestoppt, weil diese nicht zulässig wäre (ein Antrag darf nicht mehrfach zur Abstimmung gestellt werden) und jetzt werfen sie ihm vor einen "weicheren" Brexit erzwingen zu wollen o_O

Schon ein sehr merkwürdiger Vorwurf. :kratz: Schließlich kann er nichts für diese Regel, die schon seit dem 17. Jh. existiert, und einen Hard Brexit macht das nicht unwahrscheinlicher, eher im Gegenteil. :angsthasi:

0
Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Ja, fand ich auch. Es ist ja seine Aufgabe darauf zu achten, dass solche Gesetze eingehalten werden. Im dann vorzuwerfen, dass er seinen Job macht ist schon seltsam.

Das mit dem "weichen" Brexit habe ich auch nicht verstanden. Lustig fand ich in dem Zusammenhang auch die Äußerungen von Johnson. Der war ja einer der "Väter" des Brexit und ist nach dem Referendum zurückgetreten, weil er keine Lust hatte sich damit dann tatsächlich auseinandersetzen zu müssen. Gestern hat er dann May vorgeworfen, sie hätte noch gar nicht versucht mit der EU zu reden um mehr Zugeständnisse zu erwirken.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Wie kann der auch nur seinen Job machen? Das geht nun wirklich nicht! :hammer:

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Von daher empfinde ich das nicht als Beleidigung.
Auch das ist typisch Populist. Ich wollte dich gar nicht beleidigen, aber Populisten sehen sich ja immer als Opfer von Beleidigungen.

Die einzigen Leute, denen an Naturwissenschaften und Sachverstand noch etwas liegt.
Wissenschaft sagt nein.

Geld ist in diesem Land jahrzehntelang genug vorhanden gewesen, die Privatvermögen waren gigantisch, die müssen sich nichts aus dem Ausland leihen um was aufzubauen.
Oh stimmt, und die Reichen würden jetzt natürlich gerne die Gesellschaft unterstützen. So funktionieren menschliche Gesellschaften. Du hast es erkannt.

EU=Subventionen! Und alles was sibventioniert wird schläft ein und steht dem Fortschritt im Weg. Daher rührt die abgrund tief schlechte Wettbewerbsfähigkeit dieses, ansonsten gesunden Landes. Ideale Hafenanbindungen und viel Platz würden schon viel beitragen zum Aufschwung wenn man sie ließe.


Wie bereits hervorgehoben solltest du mal erklären, was einem ein Hafen bringt, wenn die eigene Währung so stark entwertet wird, dass man sich nichts mehr leisten kann.

btw: "ansonsten gesunden Landes" :ehwas:

Für 10 Millionen Menschen braucht man keine Autoindustrie um das Land am Laufen zu halten.
Ja blöd nur, dass man Peugeot, BMW, Skoda, etc nur in € bezahlen müsste, womit bei einer Turbo-Inflation die Autos unbezahlbar wären. Ein Auto würde dann mehr kosten, als man dort im ganzen Leben verdienen würde. Keine eigene Autoindustrie + keine Importmöglichkeit = Keine Autos! Das gleiche gilt für Sprit.

Und die Steuereinnahmen müssen auch nicht hoch ausfallen.
Aber sie würden in Drachmen anfallen und damit wertlos sein.

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Geschrieben am
Daje (Profil)
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Ich weiß ich bin spät dran aber ich fürchte tatsächlich dass nach der Verlängerung die eu sich Weichklopfen lässt und irgendwelche törchen öffnet und es damit einen bonbon austrittsvertrag für die Briten gibt. Damit wäre dann ein Vorbild Fall geschaffen und die nächsten populistisch geführten Staaten fangen an zu exitieren.
Meine Befürchtung. Meine leise Hoffnung, harter brexit. Die Briten fallen schrecklich auf die Nase und sind ein abschreckendes Beispiel was Europa näher zusammen Rücken lassen könnte.

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Das große Problem für den Austrittsvertrag ist ja nicht, dass die EU so hartnäckig wäre. Die EU pocht einfach auf die vier Freiheiten und dass Vorteile mit Pflichten einhergehen, und ich sehe nicht, dass die sich dabei aufweichen lassen. Die EU hätte gar nichts dagegen, dass das Königreich zum Beispiel einen ähnlichen Vertrag abschließt wie Norwegen (Unterwerfung unter viele EU-Regeln ohne Mitspracherecht und Zahlung ins EU-Budget, dafür Teilnahme am Binnenmarkt), aber Theresa May hat am Anfang der Verhandlungen so viele rote Linien eingebracht, dass solche Verträge gar nicht möglich sind. Wenn die Briten sich klar werden, was sie eigentlich wollen (und dass sie dafür ihre roten Linien aufgeben müssen und "Take back control" nicht uneingeschränkt funktionieren wird), wird die EU sich dessen nicht verschließen. Diese Tür stand den Briten immer offen. Wenn May den Kopf aus dem Hintern zieht und sich mit Labour darauf einigt, dass sie einem Deal zustimmen, bei dem einige von Mays roten Linien überschritten werden.

2
Geschrieben am
Daje (Profil)
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Hm. Aber meinst du nicht, dass ein harter brexit für die EU an sich besser wäre? Ich weiß ja nicht. 🤔

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Das Problem mit einem harten Brexit ist halt, dass der nicht nur für die Briten hart ist. Irland würde eine fast genauso große Einbuße beim BIP haben wie das Königreich, und Länder wie Deutschland oder Niederlande wären auch stark beeinträchtigt wegen des Handels. Der einzige Vorteil beim Hard Brexit wäre das Signal an alle verbliebenen Mitgliedsländer, dass ein Austritt echt schmerzhaft wäre und sie sich solche Gedanken lieber abschminken sollten, aber man könnte auch argumentieren, dass diese Botschaft bei einem Soft Brexit (je nach Ausgestaltung der Regelung) ebenfalls immer noch gut rüberkommen würde.
Schwieriger wäre es beim Verbleib der Briten. Einerseits würde man sich jede Menge wirtschaftlicher Scherereien sparen und für uns nördliche EU-Mitgliedsländer wäre der Verbleib auch aufgrund der Kräfteverhältnisse besser, weil wir in Zukunft von den südlichen EU-Ländern leichter überstimmt werden können. Andererseits hat man mit den Briten auch ständig einen Störfaktor im System, den man mit einem Brexit immerhin loswerden könnte.

1
Geschrieben am
Stone (Profil)
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Wirtschaftlich ist ein Brexit nicht mehr so schlimm für die EU, da die Märkte in der Zwischenzeit lange Zeit hatten darauf zu reagieren. Und auch den starken Einbruch der Aktienkurse zum Jahreswechsel hänge ich mal dem Brexit um (Achtung: Keine fundierte Expertenmeinung, sondern meine ;-)). Daher erwarte ich deswegen keine große Finanzkrise. Da machen mir die Italiener mehr Sorgen.

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Das passt doch, dann kann ich mir so endlich den Zauberer leisten! *juhuu*

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ich hätte den Spam nicht so schnell löschen sollen, was? XD

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Ja, jetzt steh ich da wie ein Depp er mit sich selber redet (und das auch noch unzusammenhangslos)

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Wir sind mit dir, und in deinem Kopf :D

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Unzusammenhanglos ist ein schönes Wort. :D

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Ah, das erklärt woher die Stimmen kommen. Und ich dachte, ich wäre verrückt.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Es ist immer wieder erstaunlich wie gut die Intelligenz der Masse funktioniert, die Mehrheit hatte mit 43% recht, es zieht sich noch ein paar Monate hin.

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Mindestens ein paar Monate... und wenn Johnson tatsächlich Premierminister wird gibts dann am Ende doch einen harten Brexit o_O

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Und dann zieht er sich wieder aus der Verantwortung?

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Geschrieben am


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