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Kategorie: Lästereien

Nuff! Ich grüße das Volk. 059.gif

Zur wahren Liebe gehört auch ein bisschen Eifersucht, und so musste ich schmunzeln, als ich beim Durchblättern meiner alten Bravo-Hefte ein Interview mit einem süßen Pärchen las, welches sich 2011 bei "Deutschland sucht den Superstar" kennen und lieben gelernt hatte. adorableplz.gif

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Pietro Lombardi, so heißt der junge Mann, hatte dann auch bei DSDS gewonnen und durfte offiziell Berufsmusiker werden. Und offenbar wurde auch ein Musikvideo gedreht, in dem lauter Bikinischönheiten zu sehen waren, wie bei einem richtigen Rapper oder so. 04a97f13.gif

20161028123427_1.jpg

Seinem Herzblatt Sarah war das aber gar nicht so sehr recht, wie die folgende Stelle aus dem Interview beweist.

Pietro hat gerade erzählt, dass er für Sarah Klamotten gekauft hat.

BRAVO: Wolltest du damit von der Video-Szene ablenken, in der du mit Bikini-Models tanzt?

PIETRO: Nein, ich hab's ihr eh erzählt. Aber ich hatte ja gleich gesagt, dass sie viel hübscher ist als alle anderen.

SARAH (RUFT REIN): Ja, ja! Ich meinte nur zu ihm, dass ICH keine anderen Männer in meinem Video wollte.

PIETRO: Ich wollte die Mädchen ja auch nicht. Die waren einfach da!

SARAH: Hätte ich jetzt auch gesagt.

BRAVO: Dürfte Sarah auch nackte Jungs in ihrem Clip haben?

PIETRO: Es kommt drauf an, wie nackt. Nur mit einer Badehose an wäre es okay. Ich erlaube also Oberkörper frei. Keine Frau in meinem Video war oben ohne!

BRAVO: So dürften sie dann also mit Sarah tanzen?

PIETRO: Ich hab mit keiner getanzt. Die Mädchen standen nur hinter mir oder spielten mit einem Ball.

SARAH: Wäre das mein Video gewesen, hätte Pietro sogar das schlimm gefunden. Er hätte gesagt: "Das machst du nicht. Du sagst sofort, die sollen weggehen." Deshalb hätte ich von Anfang an gesagt, ich will keine anderen Männer in meinem Video haben.

Ist das nicht niedlich? pervplz.gif Sie sorgt sich darum, ob er mit halbnackten Damen herumtanzt, und er scheint auch leichte Sorgen zu haben, dass seine Sarah nach anderen Männern schauen könnte. kicher.gif Aber wir sehen ja bei dem liebevollen Necken alle, dass das nur Spaß ist und sie sich keine Gedanken zu machen brauchen.

Ich bin gespannt, was aus den beiden geworden ist, aber ich vermute, dass sie zurückgezogen leben und ihr privates Glück ganz im Stillen genießen. Sicherlich ist ihre Liebe so groß wie am ersten Tag, und Pietro wird bestimmt nie ernsthafte Sorge haben müssen, dass seine geliebte Sarah heiß mit fremden Männern tanzt oder gar andere schlimme Dinge tut. Das zwischen den beiden, das wird ewig halten, das hab ich im Urin. 016.gif

Nun ja, ich wollt euch einfach mal zeigen, dass auch Liebe zwischen (halbwegs) Prominenten pur und unzerbrechlich sein kann. Hoffentlich wärmt das ein bisschen eure Herzen an diesem Herbsttag. animaatjes-onion-09769.gif

Premium-Mitglieder hatten heute schon einen (ziemlich langen) Blogeintrag bekommen. Wer also dazugehört und ihn noch nicht gelesen hat, bitte reinschauen!

Mehr zu lesen:

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Webman gegen Data Devil

Veröffentlicht am 10. Juni 2009 um 20:23 Uhr in der Kategorie "Lästereien"
Dieser Eintrag wurde bisher 74 Mal kommentiert.
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Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
Klopfer erzählt, wie man helfen kann, Klopfers Web zu erhalten und besser zu machen - sowohl ohne als auch mit Geldeinsatz. [mehr]

Saya (Profil)
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Ich bin echt verstört weil ich nicht sagen kann ob das Ironie ist oder nicht und ich hab nicht genug Klatschbasen um mich um zu wissen ob die jetzt getrennt sind oder nicht oder nur n bisschen und einer von den beiden hat ja irgendwie geworfen und gah das verwirrt mich. Bitte um Aufklärung.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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*hust* (Da muss man zwar von unten nach oben lesen, aber immerhin muss man sich den Kram da nicht einzeln zusammensuchen. Es ist jf. ein köstliches Drama. 016.gif )

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Geschrieben am
Tika (Profil)
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Deutschland steht still!
...wer waren die nochmal?! biggrin.gif

0
Geschrieben am
Leo Hammer (Profil)
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Ich meine gehört zu haben, dass er wieder solo ist

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Geschrieben am
ArmedWombat
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@ Tika:
Das ist ein großes Land in Nordeuropa, zwischen Frankreich und Polen.

0
Geschrieben am
Max Giorno (Profil)
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lol

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Geschrieben am
Ylva (Profil) (Website)
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Das skandalöse an dem Tanz ist ja meiner Meinung nach, dass sie für das Pornogehampel auch noch 30 Punkte bekommen haben animaatjes-onion-31737.gif

Und ansonsten ist sie es ja selbst schuld... Nur das Kind tut mir leid sad.gif

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Geschrieben am
Der Admiral (Profil)
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Sind die jetzt nicht eh getrennt? Mein da mal so ne Überschrift gelesen zu haben.

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Geschrieben am
Der Admiral (Profil)
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Sind die jetzt nicht eh getrennt? Mein da mal so ne Überschrift gelesen zu haben.

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Geschrieben am
Saya (Profil)
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„Wie ihr wisst, haben Pietro und ich uns getrennt. Die Verantwortung die wir für unseren kleinen Alessio tragen [...]"

Alessio? ALESSIO?

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Geschrieben am
Saya (Profil)
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Aber gut, dass die Bravo den Namen von Michal T. zensiert, während sie den Facebook Screenshot von Michal Traczyk ungeniert postet. Wie rücksichtsvoll, vong Privatsphäre her 016.gif

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Geschrieben am
Der Admiral (Profil)
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Vong? Ich kenn Vorgonen und den (Zeit) Vortex aber vong?

Apropos, dpo hat alles wichtige zur Trennung von den beiden gesammelt.

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Geschrieben am
(Geändert am 28. Oktober 2016 um 13:56 Uhr)
Apfelkuchen (Profil)
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Oh Gott, wenn ich sehe, was für ein Aufriss um diese zwei Z-Promis gemacht wird... Sie trennen sich. So what? Das Kind tut mir leid, wird von Anfang an so in die Öffentlichkeit gezerrt.

0
Geschrieben am
Micha
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Endlich ist sie aufgewacht. Hoffentlich ist A. nicht von ihm.

Gewinn für sie und einen Teil der Männerwelt.

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Geschrieben am
Mentos
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Irgendwelche Menschen, die von irgendwelchen anderen Menschen mal im Fernsehen geshene wurden und die an eine Hollywood Liebe glauben, haben sich getrennt... ich finde der Postillion hat eine glänzende Recherche dazu herausgebracht, in der wirklich alles steht was man darüber wissen muss. Einen Dank an den Admiral für den Link.

Die viel interessantere Frage ist doch Klopfers Eröffnung, warum sollte zu der wahren Liebe wirklich Eifersucht gehören? Und wird das Kozept der sexuellen Treue in Zeiten von SaferSex und Empfängsnisverhütung nicht überbewertet als Relikt vergangener Tage? Ich wüsste nicht wofür das gut sein sollte, außer dass man mehr Drama produzieren kann in Zeitschriften wie BILD und BRAVO.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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"Warum sollte zu der wahren Liebe wirklich Eifersucht gehören?"
Wenn es einem egal ist, ob man jemanden an einen anderen verlieren könnte, kann man auch nicht sagen, dass er einem wirklich wichtig ist.
Selbst wenn man sich in einer Partnerschaft darauf einigt, es mit der sexuellen Treue nicht so genau zu nehmen - es wird immer ein paar Tabus geben, damit sich die Partnerschaft überhaupt von der Beziehung mit anderen Menschen unterscheidet. Man will doch für seinen Partner was Besonderes sein, nicht beliebig austauschbar. Und wer die Partnerschaft behalten will, wird auch darauf bauen, dass diese Tabus eingehalten werden, und was ist das Achten darauf, ob der Partner diese Tabus einhält? Eifersucht.

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Geschrieben am
(Geändert am 28. Oktober 2016 um 23:59 Uhr)
Ylva (Profil) (Website)
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Uiuiui, Klopfer, dann kennst du aber noch nicht "Beziehungsanarchie", die jegliche Grenzen zwischen Freundschaften und Liebesbeziehungen und verschiedenen Beziehungstypen zwischen Menschen abschafft lehrer.gif Stattdessen kann man permanent und immer wieder neu evaluieren, wie man zu einem Menschen steht. Heute Bock, total verliebt zu sein? Ja, aber das heißt nicht, dass wir das morgen noch sind!

Weil, man hat ja keine Ansprüche auf irgendwas und solche Sachen wie Pärchenprivilegien sollen am besten ganz ausgemerzt werden, die sind ja voll unfair allen andren Menschen ggü.. Liebe ist endlos, die kann man teilen, mit wem man will und niemand, nicht mal der Partner, darf einem da reinreden! Eifersucht ist das Problem von dem Partner und zeugt von ungesunden Erwartungen und Besitzansprüchen.

Das scheint so der neuste Trend zu sein, noch krasser als Polyamorie, obwohl es da auch Leute gibt, die alle gleichberechtigt sein wollen.

Ich find das gruselig...

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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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Also ich denke, dass es durchaus eine Position zwischen der von Klopfer und der von Ylva propagierten Beziehungsanarchie gibt. Das was Mentos sagt, klingt für mich sehr vernünftig und es erstaunt mich, dass es noch Leute außer mir gibt, die das so sehen wink.gif
Sex und die emotionale Seite einer Beziehung kann ich ziemlich gut trennen. Wenn mein Partner von mir Treue fordern würde, würde ich das akzeptieren, könnte es aber nicht vollständig verstehen. Meiner Meinung nach wird sich dieses gesamte Verständnis von Beziehung und Partnerschaft in den nächsten Jahrzehnten, vielleicht Jahrhunderten noch ein bisschen weiter in diese Richtung verschieben. Vielleicht irre ich mich aber auch schulterzuck.gif

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Geschrieben am
Mentos
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Wieso sollte man jemanden verlieren? Und kann man etwas verlieren, das einem gar nicht gehört? Es könnte ja eine These sein, dass wenn man jemanden liebt, es einem wichtig ist, dass derjenige glücklich ist, dass er frei ist, sich entfalten kann. Wäre es dann noch Liebe etwas zu tabuisieren, was den anderen glücklich macht? Und angenommen der Partner entscheidet sich für jemand anderen, wenn man ihn liebt, müsste man ihn dann nicht ziehen lassen? Er ist einem nicht egal, aber er gehört einem nunmal auch nicht, im Gegenteil, man sollte sich für ihn freuen, wenn er damit glücklicher ist.

Sollte Zusammensein nicht eher darauf beruhen, freiwillig zusammen zu sein, ohne Abhängigkeiten und Verbote? Wie sicher bin ich mir in meiner Beziehung, wenn ich ständig Angst hätte, mein Partner geht mir flöten, weil jemand anderes daherkommt, der besser tanzen kann, coolere Klamotten trägt, krasser im Bett ist, grünere Schuhe hat...

Jetzt mal ganz im Ernst, wenn mein Partner mich nur deswegen verlassen möchte, weil er jemand findet, der geileren Sex mit ihm hat, farewell my friend. Ich würde das als Überbetonung der sexuellen Komponente meiner Beziehung empfinden. Ich würde meine Beziehungen nicht über die Sexualität definieren. Wenn mein Partner mit wem anders Sex haben möchte, wenn er dieses Bedürfnis hat und es ihm wichtig ist, soll er doch. SaferSex zu fordern betrachte ich hierbei nicht als Tabu oder Eifersucht, sondern als Verantwortung für die Gesundheit aller Beteiligten.

Die Partnerschaft unterscheidet sich von anderen Beziehungen durch eine gewisse Exklusivität, das ist wahr. Ich sehe aber die Tabus nicht dabei. Und natürlich ist jeder im Prinzip austauschbar, so rein als funktionsträger Mensch. Ich könnte ja auch mit jemand anderem zusammenleben, Kinder großziehen, ins Kino gehen, den Haushalt schmeißen, da gibt es nicht nur den einen, den wahren, auf den ich mein Leben lang gewartet habe. Das Besondere liegt doch eher darin, dass beide aus freien Stücken miteinander zusammensein wollen (ohne sich gegenseitig einschränken zu wollen?).
Und nochmal, eine Beziehung, die sich nur dadurch auszeichnet, dass man mit niemand anderem als dem Partner Sex hat, weil man sich das gegenseitig verbietet und überwacht, also dieses Konzept von Beziehung, das fidne ich nicht attraktiv.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Ylva: Es ist ja auch gruselig, und ich glaube nicht, dass das tatsächlich auf Dauer glücklich macht. Die Leute, die das machen, sind zu Anfang bestimmt froh, weil sie fröhlich ohne schlechtes Gewissen rumbumsen können. Aber irgendwann, wenn die Haut nicht mehr so straff ist, die biologische Uhr tickt und die Auswahl für potenzielle Partner auch immer kleiner wird, da werden die sich auch fragen, ob sie nicht irgendwas verpasst haben, weil sie sich nicht mal tief mit jemandem verbunden fühlten. kratz.gif
Die Natur hat das mit der Paarbindung (zumindest für eine gewisse Zeit) ja auch deswegen eingerichtet, weil der menschliche Nachwuchs so ein langes Larvenstadium und bessere Überlebenschancen hat, wenn sich zwei Leute um ihn kümmern und gemeinsam an einem Strang ziehen. Und egal wie fortschrittlich unsere Gesellschaft ist und wie offen gegenüber alleinerziehenden Eltern, ich bin sehr skeptisch bei allen Versuchen, binnen weniger Jahrzehnte Hunderttausende Jahre Natur zu überwinden, die sich in unseren Instinkten und Trieben verewigt hat.

Aber hey, warum schaffen wir nicht die Eltern-Kind-Privilegien auch ab? Jedes Kind gleich behandeln, egal ob es das eigene ist oder nicht! victory.gif Dann weiß man zwar eventuell nicht, ob in dem teuer eingerichteten Kinderzimmer gerade das Kind schläft, welches man selbst fabriziert hat (und wenn nicht, wo das eigene eigentlich steckt), aber das wäre ja auch ungesundes Besitzdenken, von "meinem Kind" oder "deinem Kind" zu reden. 014.gif

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Geschrieben am
(Geändert am 29. Oktober 2016 um 0:36 Uhr)
Briandead (Profil)
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MAMMA MIA PIZZERIA! Mentos, bist du ich aus einem Paralleluniversum in dem ich nicht zu faul bin das alles zu tippen?! 5c745924.gif

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Briandead: Wenn du den Sex und die emotionale Seite trennst, dann gibt es doch aber trotzdem etwas, was du gerne exklusiv halten möchtest, oder etwa nicht? Dir mag es egal sein, ob deine Freundin mit anderen Typen poppt. Aber ist es dir tatsächlich egal, ob sie mit dem anderen Typen viel Zeit verbringt (mehr als mit dir), mit ihm mehr redet als mit dir, mit ihm kuschelt, vll. versucht, mit ihm ein Kind zu kriegen? Wenn es dir nicht egal ist: Bingo, auch du kannst eifersüchtig sein. Wenn nicht: Warum bist du mit der Frau zusammen, wenn's dir so egal ist, ob ihr wirklich zusammen seid?

@Mentos: Erstaunlich, dass Verlust für dich was mit Besitz zu tun haben muss. Um mal ein Beispiel abseits von Paarbeziehungen zu nennen: Wenn eine von mir heiß geliebte Kneipe dichtmacht, dann hab ich einen Ort verloren, an dem ich mich wohlfühlte - auch wenn ich die Kneipe nie selbst besessen habe. Aber es ist eine emotionale Verbindung da.
So ist es auch mit Beziehungen. Und wenn's dir so scheißegal ist, ob deine Freundin stiften geht, musst du dich fragen, ob die emotionale Verbindung tatsächlich so stark ist, wenn dir erstmal nichts fehlt, wenn sie nicht mehr da ist. Und wenn die Verbindung nicht stark ist, was ist dann eigentlich die Grundlage für die Beziehung?
Und "Warum soll ich ihrem Glück im Weg stehen" ist eine vollkommen andere Frage. Das ist eine Entscheidung, wie du damit umgehst, wenn sie sich nach was anderem sehnt. Was du dabei fühlst, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Du konzentrierst dich in deiner Antwort sehr auf Sex. Aber Eifersucht muss nichts mit Sex zu tun haben. Eifersucht muss nicht mal was mit Verboten zu tun haben. Du kannst rational entscheiden, dass ihr eure getrennten Leben führt und nur dann was zusammen macht, wenn ihr Bock drauf habt. Das ändert aber nichts daran, dass du dir vielleicht trotzdem wünschst, dass sie mehr Zeit mit dir verbringt als mit anderen, oder dass du enttäuscht bist, weil sie lieber mit einem anderen Typen Zeit verbringt als mit dir (und das nicht nur im sexuellen Sinn). Und das ist eben Eifersucht. Eifersucht heißt nicht: "Ich verbiete ihr/ihm, andere Leute zu treffen." Eifersucht heißt: "Es ginge mir besser, wenn sie/er sich mit mir treffen würde statt mit dem/der da."

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Geschrieben am
Mentos
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@Briandead, nach einem kurzen Blick ins Profil würde ich den Zusmamenhang eher im Fach vermuten. Bin auch Mathematiker (aber schon paar Jahre fertig). Ich finde es eher rational, dass sexuelle Treue nicht den Stellenwert hat, den sie vielleicht zu Recht hatte, als man sich nicht vor Geschlechtskrankheiten schützen oder Verhüten konnte.

Ich hatte schon eine Beziehung, da haben wir am Anfang darüber gesprochen, weil viele Menschen implizit von einem Treueversprechen ausgehen, das man gar nicht gegeben hat. Und obwohl wir uns beide einig waren, dass wir kein Problem damit haben, wenn der andere Sex mit einem dritten hat, ist es trotzdem nie dazu gekommen. Das ist für mich kein Freischein zum wilden Rumvögeln, weil das meinen Bedürfnissen entspricht, sondern nur das Abklären auf welcher Grundlage wir unsere Beziehung führen möchten.

Ich nehme eine starke Überbetonung der Sexualität wahr. Ich bin nicht asexuell, ich habe da schon Spaß dran, aber es gibt so viel wichtigere Dinge im Leben und in einer Beziehung, dass mir der Sex dagegen ziemlich egal ist, das hat für mich kaum Stellenwert. Wer meint, er muss viel rumvögeln, soll es tun, wenn ihn das glücklich macht. Ich persönlich halte das für eine kurzweilige Bedürfnisbefriedigung, in der kein tieferes Glück liegt. Mir ist nur wichtig, man soll sich nicht zur Virenschleuder machen, sondern verantwortungsbewusst sicheren Sex praktizieren.

Was die Eltern-Kind-Bindung angeht. Man kann Kinder adoptieren und auch Pflegekinder annehmen, die sind nicht selbst gezeugt und trotzdem entstehen da genauso liebevolle Bindungen. Es liegt nicht in den gemeinsamen Genen allein.
Und weitergehend, wenn meine Kinder Freunde zu Gast haben in unserem Haus, dann sind das für den Augenblick ja auch irgendwie meine Kinder, die bekommen das gleiche Essen, spielen mit den gleichen Sachen, wenn die sich wehtun, werden die auch getröstet. Natürlich ist man in dem Moment auch wie Eltern für die. Alles andere hielte ich für unnormal. Nur dass ich diese Rolle, die ich einnehme, in dem Moment wieder abgebe, in dem die das Haus verlassen, während ich diese Rolle für meine Kinder immer innehabe.

Aber tatsächlich gehören einem auch die eigenen Kinder nicht. Ich habe nicht zu entscheiden, welchen Beruf meine Kinder mal ausüben werden, welche Partner sie sich aussuchen, was sie wählen, ob sie wählen, usw. das wäre Besitzergreifen von seinen Kindern. Man sollte seine Kinder begleiten und versuchen Ihnen was fürs Leben mitzugeben, aber man kann nicht bestimmen, was sie daraus machen.

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Geschrieben am
Ylva (Profil) (Website)
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Naja, 100% sicher ist keine Verhütung, mir wäre das viel zu unsicher, v.a. im Bezug auf StDs.

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Geschrieben am
Mentos
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@Klopfer, wenn Eifersucht für Dich heißt,

"Es ginge mir besser, wenn sie/er sich mit mir treffen würde statt mit dem/der da."

Dann ist Eifersucht Egoismus. Ich stelle weiterhin die These in dem Raum, wenn ich jemanden liebe, und derjenige ist lieber mit wem anders als mir zusammen, weil ihn das glücklicher macht, dann sollte mich das auch glücklicher machen. Weil ja der Mensch, den ich liebe dadurch glücklicher wird.
Die Umkehrung würde ja bedeuten, ich möchte, dass der andere weniger Zeit mit dem Menschen verbringt, der ihn glücklich macht, sondern mit mir. Da sehe ich keine Liebe drin. Das ist Bedürfnisbefriedung, ich habe das Bedürfnis nach der Nähe eines bestimmten Menschen, ich brauche den anderen. Das ist Abhängigkeit, aber keine Liebe.
Ich behaupte wieder, wenn du jemanden liebst, dann geht es nicht darum, was Dir gut tut, sondern was dem geliebten Menschen gut tut. Dann gibt es keine Enttäuschung, wenn der geliebte Mensch lieber mehr Zeit mit wem anders verbringt. Dann gibt es nur die Freude darüber, dass es dem geliebten Menschen gut geht.

Vielleicht ist der Punkt eher, dass wir Liebe zu Beginn dieser Diskussion nicht definiert haben und am Ende beide etwas anderes darunter verstehen. Vielleicht stimme ich Dir ja zu, dass nach Deiner Definition der wahren Liebe die Eifersucht tatsächlich dazugehört.

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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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@Klopfer: Jetzt machst du es dir zu einfach. Das was du beschreibst, ist genau was ich unter emotionaler Bindung verstehe. Meine (damalige) Freundin hat immer gesagt: "Du kannst alles machen, solange ich deine Nummer 1 bleibe." und das finde ich vernünftig und fair.
Wenn ihr an jemand anderem mehr liegt als an mir, gibt es weder einen Grund für sie mit mir zusammen zu bleiben noch einen für mich mit ihr zusammen zu bleiben. Wenn ich mich darauf verlassen kann, dass ich die Nummer 1 bin, brauche ich ihr keine Schranken zu setzen

@Mentos: Wow, ein richtig echter Mathematiker onionbunnyplz.gif Sei bloß froh, dass ich dich jetzt nicht mit PMs zuspamen kann wink.gif

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Geschrieben am
(Geändert am 29. Oktober 2016 um 1:57 Uhr)
Klopfer (Profil) (Website)
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@Mentos:

Ich behaupte wieder, wenn du jemanden liebst, dann geht es nicht darum, was Dir gut tut, sondern was dem geliebten Menschen gut tut. Dann gibt es keine Enttäuschung, wenn der geliebte Mensch lieber mehr Zeit mit wem anders verbringt. Dann gibt es nur die Freude darüber, dass es dem geliebten Menschen gut geht.


Das ist der Müll, den Frauen einem erzählen, wenn sie Schluss machen, weil sie einen anderen Typen haben, und kein schlechtes Gewissen haben wollen, weil ihr Ex traurig ist. Ist ja klar, der Ex hat ja gar kein Recht auf seinen Liebeskummer, wenn er sie wirklich lieben würde und so. vogel.gif Das ist emotionale Erpressung.

Es ist absolut in Ordnung, an seine eigenen Bedürfnisse zu denken, das macht die Freundin in dem Moment doch schließlich auch. Und man ist nun mal glücklicher, wenn man selbst Freude spendet, als wenn man merkt, dass wer anders die Freundin glücklicher macht. Das mag ja sein, dass es für sie besser ist, aber das ändert doch nichts daran, dass es einem lieber wäre, wenn man seine Freundin selbst glücklich machen könnte. Man darf in der Situation enttäuscht sein. Man darf traurig sein.
Das hat nichts mit Besitzansprüchen zu tun. Das ist einfach das Eingeständnis, dass man eine Bindung vermissen wird, die einem viel Freude gebracht hat, und von der man gehofft hat, dass sie länger andauern wird.
(Um mal kurz einen Vergleich anzubringen: Ich musste im Mai meine Katze einschläfern. Sie war schwer krank, es war das Beste für sie, und ich weiß, dass jeder weitere Tag nur mehr Leiden für sie bedeutet hätte. Ich vermisse sie trotzdem immer noch, obwohl ich weiß, dass ich das Richtige getan habe. Nach deiner Logik sollte ich einfach nur happy sein, dass sie nicht mehr leiden muss. Aber ich bin trotzdem traurig, und es wäre mir lieber gewesen, wenn ich sie hätte heilen können und sie immer noch bei mir leben würde.)

Wenn du nicht einen Funken traurig bist, wenn deine Freundin für einen anderen verduftet, dann möchte ich behaupten, dass du noch nie wirklich verliebt warst. (Physiologisch ist es auch so, dass beim Verliebtsein ein Hormoncocktail durch die Adern rauscht, auf dessen Ausbleiben der Körper nach einer gewissen Gewöhnungsphase, in der diese Hormone regelmäßig da sind, tatsächlich mit Entzugserscheinungen reagiert. Das hat durchaus eine Ähnlichkeit mit Drogenentzug. Das ist nichts Verwerfliches, nichts Kritikwürdiges, auch nichts Bewusstes, das ist rein neurologisch/physiologisch. Das ist normal.)

Und Eifersucht ist nichts anderes als die Sorge, dass die Bindung, die jemand anderes zu einem hat, schwächer werden könnte als die Bindung desjenigen zu einer anderen Person. Wenn einem die Bindung tatsächlich etwas wert ist, sollte man eben auch hoffen, dass sie bleibt.

@Briandead: Das. ist. doch. der. Punkt.
"Wenn ich mich darauf verlassen kann, dass ich die Nummer 1 bin" <--- Woran erkennst du, dass du dich darauf verlassen kannst? Woran erkennst du überhaupt, dass du die Nummer 1 bist? Würde es dir tatsächlich reichen, dass sie es sagt, auch wenn ihre Handlungen darauf schließen lassen, dass du es nicht bist?
Natürlich beschreibe ich emotionale Bindungen, weil die normale Eifersucht in der Liebe genau damit zu tun hat. Wenn du dir Sorgen darüber machst, ob sie dich noch so mag, wie es war (oder wie du es dir wünschst), ist das Eifersucht. Und ich glaub dir einfach nicht, dass du dir tatsächlich gar keine Gedanken machen würdest, wenn sie viel mehr mit einem anderen Typen unternehmen würde als mit dir, vielleicht sogar ihn gelegentlich als ihren Freund vorstellen würde.
Es ist doch für das Gefühl der Eifersucht auch scheißegal, ob rein sachlich gesehen keine Gründe mehr existieren für euch, zusammen zu bleiben. Du würdest doch trotzdem traurig sein, oder nicht? Dir würde sie doch trotzdem erst mal fehlen, oder?
brauche ich ihr keine Schranken zu setzen

Es geht doch nicht um Schranken. Warum haltet ihr euch so an diesem Verbotsgedanken fest? Verbote können aus einem Eifersuchtsgefühl heraus erteilt werden, aber sie gleichzusetzen, ist totaler Quatsch.
Das ist so, als würde man Hunger als falsch ansehen, nur weil man eine bestimmte Mahlzeit nicht mag, die manche Menschen gegen ihren Hunger essen.

1
Geschrieben am
(Geändert am 29. Oktober 2016 um 6:28 Uhr)
Galaxycrawler (Profil)
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@Klopfer schöne Erklärung danke. Jetzt weiß ich was ich meinen (reichlichen) Bekannten die Poly sind sagen kann.

Es ist schon störend, wenn man schief angesehen wird, wenn man sagt man ist monogam. Aber die längsten Beziehungen in meinem Bekanntenkreis sind interessanterweise alle monogam und Exklusiv. An zweiter Stelle stehen die offenen Beziehungen, während die Polynetzwerke alle (geschätzte) 2 Jahre auseinander fallen und sich neu ordnen müssen. Man kann jetzt argumentieren das dass nichts schlechtes ist, aber ich bin ehr an einer längeren Beziehung interessiert.
Oft wird auch das Argument gebracht, das so ein Netzwerk einen Einzelnen auffängt wenn dessen Primarpartner weg ist. Lustigerweise ist das oft der Start, dass das ganze Netzwerk auseinander fällt und sich in semistabile Paarbeziehungen kondensiert.

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Geschrieben am
(Geändert am 29. Oktober 2016 um 9:02 Uhr)
Mentos
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Man darf natürlich traurig sein und man darf sich natürlich wünschen, der andere wäre bei mir als bei jemand anderem, das habe ich auch nicht gesagt, aber die Frage ist, ist das dann Liebe?
Bei der Katze ist es wie bei Menschen, wir trauern nicht um den Toten, wir trauern um uns, die seine Nähe nicht mehr erfahren können.

Ich würde zum Beispiel sagen, dass Liebe und Verliebt sein zwei verschiedene Dinge sind. Wie angeführt, ist verliebt sein ein durch Hormone herbeigeführter Zustand. Wenn ich das richtig im Kopf habe, dient das evolutionär dazu, mit einem genetisch passenden Partner Nachwuchs zu zeugen. Was nichts schlechtes ist, da die Natur den erhalt der eigenen Art irgendwie vorsieht.
Mit dem Begriff der Liebe machen wir jetzt gleich ein großes Faß auf und ich weiß nicht, ob ich den Deckel halten kann... aber klammern wir die Aspekte der Liebe zu seinen Eltern/Kindern/Geschwistern, der Liebe zu seinen Freunden (oder der Liebe zu Gott. welcher auch immer) mal aus, konzentrieren wir uns auf die Liebe zu einem Partner. Wobei ich noch einschieben würde, die wichtigste Liebe, ist die Liebe zu sich selbst, denn seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst funktioniert so schlecht, wenn man sich selbst hasst und verachtet...
Ich würde sagen, Liebe ist kein Gefühl, Liebe ist eine Grundhaltung dem anderen gegenüber. Das hat was mit Toleranz, Respekt, Wohlwollen, Interesse und Unabhängigkeit zu tun.

Ich würde sagen, man sollte sich irgendwann im Leben für jemanden entscheiden. Ich könnte mir vorstellen, dass da eine rationale Entscheidung zu einer stabileren Beziehung führt. Und witzigerweise ist das ja auch das was die großen Partneragenturen im Netz tun, nach einem guten Matching suchen. Tinder ist Bachgefühl, Parship Rationalität. Keines ist per se besser als das andere, man muss wissen, was man selbst will.
Es geht darum sich zu entscheiden und nicht das Leben und den Zufall für sich entscheiden zu lassen, indem auf den einen, den richtigen, den wahren wartet. In diesem Sinne halte ich Partner für austauschbar, ich hätte mich auch für jemand anders entscheiden können und das hätte vielleicht zu einer genauso guten und stabilen Partnerschaft geführt. Natürlich wäre dann das Leben anders verlaufen und die Partnerschaft hätte vielleicht andere Schwerpunkte, man macht dann andere Sachen. Und das ist ja genau das was die meisten Menschen im Laufe ihrer seriellen Monogamie erfahren. Die meisten leben ja gar nicht streng monogam, in dem Sinne, dass sie nur einen Partner haben und sonst keinen, die meisten haben mehrere Partner, aber eben nacheinander und nicht überschneidend. Wie sollte das möglich sein, gäbe es nur den einen? Und auch daran ist nichts auszusetzen. Es gibt ja auch rational keinen Grund alleine zu bleiben, wenn der andere gegangen ist oder verstorben oder was auch immer.

Immerhin leben wir in den glücklichen Zeiten, wo man sich selbst entscheiden kann. Das ist ja auch relativ neu (so 50~60 Jahre) und auch im Wesentlichen auf die westliche Welt beschränkt. Die meisten Menschen auf dieser Welt werden und wurden verheiratet, so wie die Familien das untereinander ausgemacht haben. Und weil es da um Wirtschaftsgemeinschaften ging, war das mit der Monogamie eine ganz wichtige Sache, weil sich aus Nachkommenschaft ja auch immer Versorgungsansprüche ergeben haben. Wobei sich der Adel da ja auch nicht dran gehalten hat, Mätressen usw. andererseits wurde diese, wenn sie Kinder hatten dann immer auch gleich mit Titeln oder Landgütern versorgt. Der Adlige konnte sich das wilde Rumvögeln besser leisten als der einfache Bürger.

Aber was sind denn Tabus einer Beziehung? So als Beispiele und was bedeutet die Üebrschreitung dieser Tabus? Ist es dann sofort aus und vorbei? Ist da ein Verhandlungsspielraum, und wenn der da ist, ist das dann überhaupt ein Tabu?

Ich würde sagen, alles was mir nicht gut tut, sollte ich auch nicht mit mir machen lassen. Ich sollte mir nicht schaden lassen, auch wenn ich jemanden liebe. Ich würde keine Drogenabhängigkeit unterstützen, oder einen Mord oder so. Was dem einen gut tut, endet an der Schwelle wo es einem anderen schadet. Wenn der Partner ein für mich schädliches Verhalten an den Tag legt, würde ich ihn wahrscheinlich verlassen, auch wenn ich ihn liebe, ich muss deswegen noch lange nicht alles mit mir machen lassen. Ich bin kein Verfechter von Zusammenbleiben um jeden Preis.

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Geschrieben am
Saya (Profil)
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Herrgott, ich war einen Tag weg und die Kommentarsektion wurde von wildgewordenen Romanautoren übernommen!

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Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Liebe ist doch eh nur ein biochemisches Konstrukt, das erfunden wurde, damit wir alle fleißig poppen und uns fortpflanzen.^^

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Geschrieben am
Der Admiral (Profil)
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Korrekt. Wissenschaftlich bewiesen spielt die Chemie eine große Rolle unter anderem zusammen mit olfaktorischen Merkmalen.

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Geschrieben am
Ylva (Profil) (Website)
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Aber es funktioniert smile.gif

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Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Wieso gibt es dann so viele Liebesdramen?

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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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Weil du dich auch mit dem für dich bestmöglichen Partner fortpflanzen sollst. Das aktuelle System wurde von der Natur für eine recht kleine Gruppe von potenziellen Partnern geschaffen. Heutzutage kommt ständig jemand zu deiner Gruppe dazu oder jemand fällt weg. Da ist es klar, dass sich auch dein lokal bester Partner verändert und das System versagt. (Ist meine persönliche Meinung, also wahrscheinlich falsch biggrin.gif )

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Geschrieben am
Ylva (Profil) (Website)
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Weil, Kitschi, wir nicht wissen, was wir nach dem Poppen und Fortpflanzen machen sollen biggrin.gif

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Geschrieben am
Mentos
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Ich würde ja sagen, Liebesdramen resultieren daraus, dass chemisch verliebt wird, das dann für die lebenslange (die wahre?) Liebe gehalten wird, aber chemisch auch gerne mal neues im Hirn passiert. Also so ungefähr das was Ylva gesagt hat.

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Geschrieben am
Der Admiral (Profil)
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@Yiva

Richtig. Schlafen, gehen, Schlafwandeln... Meistens bezahlen wir und gehen. Hab ich gehört. Konnte mir das selbst nie leisten.

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Geschrieben am
Der Admiral (Profil)
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Argh, Dublette. Bitte löschen.

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Geschrieben am
(Geändert am 31. Oktober 2016 um 23:24 Uhr)
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Danke für die Rückmeldungen. Ich hoffe, dass wir irgendwann lernen, mit den chemischen Prozessen richtig umzugehen.

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Geschrieben am
Der Admiral (Profil)
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Biologisch genetisch wird das wahrscheinlich irgendwann nicht mehr so effektiv sein. Die Wirkung fällt ja auch jetzt schon weniger stark aus, als noch vor tausenden von Jahren.

Je intelligenter wir werden und die Umwelt kontrollieren, desto weniger Einfluss hat die Chemie auf uns. Aber komplett wegfallen wird sie wohl nicht.

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Ylva (Profil) (Website)
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Naja Mentos, Liebe aufrecht zu erhalten fordert halt viel mehr, als sich mal eben schnell zu verknallen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass sich der Aufwand lohnt, meistens.

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Geschrieben am
Mentos
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Ja, deswegen schrieb ich ja, Liebe ist für mich eher eine Einstellung oder Haltung als ein Gefühl. In den Zeiten als die Leute noch verheiratet wurden, da mussten die mit ihrem Partner auskommen lernen. Ich will die Zeiten sicher nicht zurück, aber man kann von dieser Einstellugn schon was lernen. Denn auch wenn man sich den chemisch bestpassenden Partner sucht, wenn die heftige Verliebtheit vorbei ist, muss man trotzdem miteinander auskommen lernen. Natürlich kann man sagen, wenn es dann nicht passt, Pech, suche ich mir eben einen anderen, aber dann wird man wohl häufiger auf der Suche sein und ob das so befriedigend ist.

Man kann auch aus ganz rationalen Gründen mit jemandem zusammensein, ohne dass die Chemie stimmt, weil man sich einfach so mag und gut zusammenpasst, so ohne ganz krass verknallt. Warum sollte so eine Beziehung schlechter sein als eine, die man ohne viel zu überlegen im Hormonrausch eingegangen ist? Hormonrauschen ist aber auch nicht die schlechteste Voraussetzung. Wichtiger ist vielleicht, dass man sich dessen bewusst sein sollte, dass es das gibt. Arbeiten muss man so oder so an seiner Beziehung, da wird man nicht umhin kommen.

Ich fand es ganz angenehm mit jemandem eine Beziehung eingegangen zu sein, den ich mochte udn mit dem ich gewisse Dinge schon vorher abklären konnte, das musste dann nicht erst in der Beziehung passieren, man kann da einiges an Konfliktpotenzial auch umschiffen, andererseits verändern sich Menschen auch im Laufe der Zeit, was am Anfang einer Beziehung noch gültig war, kann sich auch wandeln. Auch das "schützt" nicht davor an der Beziehung gemeinsam zu arbeiten, wobei dieses Arbeiten ja vielleicht auch genau das ist, was eine Beziehung stärkt und vertieft.

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Ylva (Profil) (Website)
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Ich sage ja (aber das habe ich aus meinen christlichen Beziehungsratgebern geklaut biggrin.gif), Liebe ist eine Handlung, kein Gefühl.

Sachen vorab klären - bin ich auch ein großer Fan von! Man muss ja nicht direkt einen 400-Fragenkatalog durchgehen (wie es eine Bekannte mit ihrem Verlobten gemacht hat), aber zumindest vor dem Date klären, ob man eine Beziehung, ein ONS oder eine Fickbeziehung haben möchte. Und vor einer Beziehung halt, was man von Treue so hält und evtl, die nahe Zukunftsplanung, wie man Kindern und Hochzeit generell gegenüber steht, sowas. Und vll noch ein paar Sachen, die einem halt persönlich wichtig sind, exotische Sexvorlieben oder ob man religiös ist oder so.

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Mentos
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Ja, solche Frgaen meine ich. Das ist doch auch fairer, wenn man da nicht mit ganz falschen Erwartungen reingeht. Und manche Sachen sind auch später schlecht verhandelbar, beziehungsweise wenig Kompromissfähig. Wenn einer keine Kinder will der andere aber schon, halbe Kinder wird man wohl nicht machen können. Oder sexuelle Vorlieben, klar man kann (und wird auch) mit einem neuen Partner neue Sachen entdecken, aber wenn man bestimmte Vorlieben hat und der andere sich das gar nicht vorstellen kann, dann muss man da schon abwägen, möchte man das vertiefen, auch wenn einem ein Teil seiner Sexualität dann fehlt (oder ist der andere bereit zuzulassen, dass man diesen Teil mit wem anders auslebt? möchte man das überhaupt?).

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Ylva (Profil) (Website)
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Ja... allerdings habe ich schon ganz oft gesagt bekommen: "das macht doch keiner!", "das ist doch voll unrealistisch und unromantisch, sowas zu klären!" etc.

Aber naja, ich wunder mich sowieso nicht mehr über die Partnerfindungsstrategien anderer Leute... Inklusive Testvögeln beim ersten Date, wo man dann sofort 100% befriedigt sein will, ist mir schon fast alles untergekommen.

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Der Admiral (Profil)
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Testvögeln? Hab ich ja noch nie gehört. Glaub aber schon, das es das gibt.

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Diiter (Profil)
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Wer so verkrampft rational an Liebe herangeht, sollte sich vielleicht mal auf Autismus untersuchen lassen...

An dieser Stelle nochmal danke an Klopfer, der diesem pseudo-rationalem Geschwafel, der diesem modernen Hedonismus ala "wir sind doch alle frei und können alles poppen!" auch noch zuarbeitet, schön den Wind aus den Segeln genommen hat.

Eine Beziehung einzugehen ist Verpflichtung und Sicherheit zugleich. Da unserer Generation allerdings jedwedes Pflichtgefühl fehlt, verzichtet man eben auch auf die dazugehörende Sicherheit. Die Spätfolgen werden wir in einigen Jahrzehnten sehen: einen Haufen beziehungsunfähiger Egoisten in der Midlife-Crisis, denen ein ganz wichtiger Reifeprozess fehlt.
Und wenn man versucht, diesen Blödsinn in seiner ungesunden Gier nach Bedürfnisbefriedigung irgendwie zu rechtfertigen, kommt sowas wie bei Mentos raus.

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Geschrieben am
Mentos
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Diiter, ich könnte da jetzt einiges entgegnen, aber ich habe das Gefühl, Du hast meine bisherigen Beiträge nicht wirklich gelesen. Wo ist die ungesunde Gier und gibt es dann auch so etwas wie gesunde Gier?
Es ist etwas seltsam, sich selbst zu zitieren, aber habe ich oben nicht geschrieben, dass ich ein "mit jedem schlafen" für eine kurzweilige Bedürfnisbefriedigung halte? Ich sagte nur, dass ich rational keinen Grund sehe, das meinem Partner zu verbieten. Und das ich das in Ordnung finde, solche Sachen vor dem Eingehen einer Beziehung zu klären (auch warum man diese Einstellung hat). Wenn mein Partner tatsächlich mit wem anders Sex hat, dann möchte ich dass er weiß, dass ich ihn deswegen nicht verlassen würde, mir aber zum Beispiel SaferSex wichtig ist. Denn sollte so etwas passieren und der Partner weiß nicht wie ich darüber denke, dann würde er vielleicht annehmen, dass ich ihn deswegen verlassen könnte (das wäre immerhin gesellschaftlich akzeptiert), zumindest dass es eine Form von Strafe gibt. Das wiederum könnte dazu veranlassen, dass die Sache vertuscht wird, was wiederum einen Rattenschwanz an Lügen, Ausflüchten und so weiter nach sich zieht. Da spiele ich doch lieber mit offenen Karten.

Diiter, was für Sicherheiten hast du denn in einer Beziehung? Was sind das für Verpflichtungen die man eingeht? Welche davon habe ich bei dir unangenehm berührt? Gegen welche deiner Verpflichtungen und/oder Sicherheiten habe ich pseudo-rational argumentiert?

Udn wie gehst du denn an die Liebe heran und was ist Liebe für dich überhaupt?

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Ylva (Profil) (Website)
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@Der Admiral

Die betreffende junge Dame hatte es so erklärt: "Bei mir gibts beim ersten Date sofort Sex, denn guter Sex ist mir sehr wichtig, und wenn das mich nicht auf Anhieb 100% befriedigt, dann sehe ich keine Perspektive für eine Beziehung". Wie das aber funktionieren soll, dass jemand, den sie kaum kennt, sie aus dem Stand heraus 100% befriedigen soll, obwohl sie nicht über Vorlieben geredet haben... weiß ich nicht. Ich fragte sie auch, ob sie auch darauf achtet, dass ihr Partner 100% befriedigt wird, aber darauf habe ich keine Antwort bekommen sad.gif

Allerdings vermute ich, dass das eher nicht der Fall ist. Weil "einem Mann zuliebe macht sie im Bett gar nichts". Entweder, der steht zufällig auf das, was sie mag, oder er hat Pech gehabt. Sie macht Sachen nicht, weil ihr wichtig ist, dass ihr Partner das genießen kann, sondern nur, wenn es sie total geil macht.

Naja. Will gar nicht wissen, wie die einen schüchternen, nervösen Mann zur Schnecke macht, weil der vor Aufregung bisschen früh gekommen ist. Denn "da ist es bei ihr gleich vorbei", da sieht sie keine Basis für eine Beziehung, Hm. Vermutlich besser so für den Kerl.

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Geschrieben am
Mentos
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Man kann die sexuelle Komponente einer Beziehung auch überbetonen. Aber viel frappierender ist eigentlich wie geschildert, dass sie nicht in der Lage ist, die Perspektive des (möglichen) Partners anzunehmen und sich zu fragen, was befriedigt den denn eigentlich? Oder das was sie einfordert auch zu geben.

Ich würde ja sagen, dass der Sex besser wird, je länger man zusammen ist, weil man sich besser kennenlernt, also sowohl den Partner als auch sich selbst. Ein gewisses Vertrauen muss ja doch schon da sein, bevor man mit den Experimenten beginnt. Ein wenig rumprobieren gehört schon dazu. Das kann man ja nicht alles beim ersten Mal rausfinden.

Aber naja, jedem Tierchen sein Pläsierchen... Man muss die Leute nicht verstehen, wenn die damit zufrieden sind...

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Geschrieben am


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