Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie



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#1584 von Klopfer

Disney hat als Regisseurin für den nächsten Star-Wars-Kinofilm über Rey Skywalker die feministische Regisseurin Sharmeen Obaid-Chinoy ausgewählt, die bei einer früheren Gelegenheit öffentlich sagte, sie genieße es, Männer dazu zu bringen, sich unbehaglich zu fühlen. Nun sagt sie, es sei an der Zeit, dass eine Frau einen Star-Wars-Film formt.

Ich habe Zweifel, ob es so klug ist, die größtenteils männliche Fangemeinde von Star Wars vor den Kopf zu stoßen, wenn man mit einem Film Gewinn machen will.

Link: [https://www.dailywire.com/news/feminist-director-says-its-about-time-a-woman-shaped-a-star-wars-film]
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ZRUF
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Sie lernen es wohl nie. Und am Ende sind es wieder die bösen Kunden, die den Film nicht verstehen...

Langsam frage ich mich wirklich, wann das erste Studio Pleite geht?

1
Geschrieben am
Karteileiche
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Früher hat Disney Kinderfilme gemacht, dann welche für die ganze Familie, jetzt sind eben Filme (nur) für Frauen dran. Oder mit anderen Worten: bei Disney ist man lernfähig, aktuell ist man dabei zu lernen, wie man ungefähr die Hälfte der Menschheit vor den Kopf stößt. Das kann auch nicht jeder :D

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Geschrieben am
mischka
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Witzig, ich bin auf KW gegangen, um den gleichen Link zu posten.

Btw: Ich empfehle die Lektüre von Wikipedia, um zu erfahren, was die Regisseurin so qualifiziert. Sie hat bisher ausschließlich Dokumentarfilme gemacht (und zwei Folgen einer SciFi-Serie die ich bisher nicht kannte). Sie hat also von alledem keine Ahnung. Warum gibt Disney so viel Geld für Star Wars aus, um es dann zu zerstören?!?
Für mich endet Star Wars mit Episode 6. Alles weitere ist abscheulich! Solo ist ein Krampf. Kenobi war richtig schlecht. Ahsoka auch! Die einzigen Disney-Lichtblicke sind Rouge One, Andor und Mando.

1
Geschrieben am
Klopfer
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Auch Frauen scheinen ja die meisten Filme nicht zu mögen, die wirklich so durchschaubar auf feministisch getrimmt sind.
Ich habe noch keine Frau gehört, die "Ghostbusters - Answer The Call" besser fand als die alten Ghostbusters-Filme. Ich habe auch noch keine Frau gehört, die die neuen Star-Wars-Filme besser fand als die anderen beiden Trilogien (dafür kommt die Prequel-Trilogie besser bei Frauen an als bei Männern, denk ich). "Captain Marvel" wird zwar nicht gehasst, aber ich habe auch keine Frau im Netz gesehen, die sagte, dass das ihr Favorit bei Superheldenfilmen wäre.

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Geschrieben am
ZRUF
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Solo fand ich persönlich gar nicht so schlecht. Man kann dem Film aber natürlich vorwerfen, dass Han Solo da deutlich anders dargestellt wird als in Episode 4-6.

Aber ja, Disney macht so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann mit dem Franchise. Für mich ist wirklich Mandalorian und The Book of Boba Fett ganz gelungen, der Rest... eher meh bis bäh.

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Geschrieben am
mischka
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@ZRUF: Also ich muss sagen, dass die Serie Andor mich so richtig gecatcht hat. Eine der besten Serien überhaupt. Findest du die meh oder bäh? (Ich kann beides nicht nachvollziehen.)

@Klopfer: Ich fand die Prequel-Trilogie gar nicht mal schlecht, muss ich sagen.

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Geschrieben am
ZRUF
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Andor muss ich zugeben, habe ich noch nicht gesehen.

Bei der Prequel Trilogie, hat mich vor allem Anakin genervt. Irgendwie sind er und padme gleich alt, in Episode 1 ist er aber klar jünger und ein eingebildetes Kind, obwohl es ein Sklave ist. Das passt für mich nicht zusammen. Ansonsten sind 1-3 aber nicht schlecht.

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Geschrieben am
Klopfer
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Bei der Prequel-Trilogie reißt Teil 1 die Bewertung extrem runter, der war sehr unausgegoren. Teil 2 und 3 sind besser, auch wenn ich die Chemie zwischen Natalie Portman und Hayden Christensen nicht so recht überzeugend fand. (Dabei sollen die sich ja auch so sehr anziehend gefunden haben, aber ich schätze, der Dialog von Lucas war nicht sonderlich förderlich, das auch vor der Linse zu zeigen.)

Topher Grace (der bei der "Die 70er Show"-Sitcom mitgespielt hat) hatte wohl privat einen Megacut der Episoden 1-3 angefertigt, den er Freunden privat zeigt und der wohl richtig gut gelungen sein soll. Allerdings hat er von Teil 1 Zeugen zufolge nur vergleichsweise wenig übernommen.)

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Geschrieben am
(Geändert am 4. Januar 2024 um 21:12 Uhr)
mischka
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Ich fand Episode II schlimmer als Episode I. Episode II war nicht stimmig. Anakin beichtet Padme einen Genozid an Frauen und Kindern, und wie reagiert sie? Tja kann ja mal vorkommen, lass uns heiraten.

PS@ZRUF: Versuch Andor, das wirst du nicht bereuen! Dagegen ist sogar Mando Mist. Im Vergleich zu Andor ist aber fast alles andere Mist.

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Geschrieben am
(Geändert am 4. Januar 2024 um 22:46 Uhr)
Klopfer
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Na ja, wenn man manchmal in der Zeitung liest, bei welchem Scheiß ihrer Kerle Frauen sogar aktiv mitmachen, finde ich das jetzt nicht mal so unplausibel.

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Geschrieben am
Gast
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Ich wäre immer vorsichtig gleich Flops zu unterstellen. Ich weiß noch damals vor Casino Royal haben sich James Bond Fans im Internet das Maul zerrissen, dass Daniel Craig niemals einen guten Bond abgeben würde, der Film musste quasi floppen, Craig, der mal gesagt hat, er fasst freiwillig keine Waffe an oder der nur Automatik fahren kann... und dann wurde es einer der besten Bond Filme überhaupt.

Wir wissen doch noch gar nichts über den Film, oder ist aus dem Drehbuch schon etwas bekannt? Wer es schreibt? Wie der Cast so aufgestellt ist?

Die Regisseurin hat zwei Oscars gewonnen, für Dokus. Sie kommt aus Pakistan und ihre Dokus drehen sich zum Beispiel um Ehrenmorde in Pakistan. Sie steht für Frauenrechte ein in einem Land, in dem das bitter nötig ist. Und dass sie möchte, dass sich pakistanische Männer unwohl fühlen, vielleicht ist das gar nicht so verkehrt, in einer Gesellschaft in der Frauen getötet werden, wenn sie nicht die Person heiraten, die der Vater oder der Onkel für sie ausgesucht haben.

Und sie hat an der Ms. Marvel Serie mitgearbeitet, die sich um eine Superheldin mit pakistanischen Wurzeln dreht. Bei zwei Folgen hat sie auch Regie geführt. Ms. Marvel ist eine Marvel Serie, die bei Disney+ erschienen ist, also die Regisseurin hat schonmal für Disney gearbeitet und anscheinend gute Ergebnisse erzielt? Ich würde es einfach mal abwarten.

Ansonsten fand ich die Prequels ganz gut, es hat geholfen, Episode 4-6 besser zu verstehen, das Bild runter zu machen, ähnlich dazu Rogue One, den ich auch gut fand. Der hat die mittlere Trilogie einfach bereichert. Das hat die dritte Trilogie einfach nicht getan. Teil 4-6 gewinnen dadurch nichts dazu. Das Ende vom sechsten Teil vollendet in gewisser Weise auch die Prequels. Aber Teil 9 macht das nicht mit den beiden vorherigen Trilogien.

2
Geschrieben am
Klopfer
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Dass Leute skeptisch sind, was die Besetzung von Filmen angeht, ist ja nichts Neues, und natürlich können die Befürchtungen vorher sich total zerschlagen. Das hat man bei Stirb Langsam gesehen, als man die Hauptrolle diesem Bruce Willis gab, einem Schauspieler aus einer Comedy-Serie, man hat's auch viel später gesehen, als Robert Pattinson Batman spielte und sich dann gar nicht schlecht schlug.

Aber wann hat's denn mal geklappt, wenn die Regisseure oder Hauptdarsteller vorher groß tönten, dass sie es dem bösen Patriarchat mal so richtig zeigen wollen und Männer doofe Gemeinzwiebeln sind? Ich glaube, da einen Flop vorherzusagen, ist allein schon aufgrund der Erfahrungswerte nicht ungerechtfertigt.

3
Geschrieben am
Parias
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Bei der Prequel Trilogie, hat mich vor allem Anakin genervt. Irgendwie sind er und padme gleich alt, in Episode 1 ist er aber klar jünger und ein eingebildetes Kind, obwohl es ein Sklave ist. Das passt für mich nicht zusammen.


Die beiden waren auch in den folgenen Episoden nicht gleich alt. Tatäschlich ist Anakin 19 und Padme 24 Jahre alt (Natalie Portman hatte einfach das Glück, dass sie innerhalb von 3 - 6 Jahren sich nicht großartig veränderte).

Kurioserweise finde ich Klein-Ani tatsächlich angenehmer als in seiner Erwachsenversion. Klar, er ist schon nervig, aber mir ist aufgefallen, dass Kinder sich tatsächlich altklug geben, um die Person, die sie mögen (mögen! Nicht gleich verknallt zu sein) zu beeindrucken. Und Anakin war von Padme angetan, was man gut beobachten konnte ("Bist du ein Engel?";).

Ich würde es eher als kindliche Schwämmerei ansehen - wäre das nicht das Problem, dass es in den nächsten Episode als tatsächliche Liebe verkauft wurde, die Anakin vom Anfang an für Padme empfunden haben soll. Als ob ein 9-jähriges Kind sich groß darüber Gedanken machen würde und 10 Jahre lang an seine Schwämmerei denken würde:batsch:

Vielleicht sollte es Anakins Reife zeigen - dumm nur, dass der Erwachsene Anakin sich weitaus unreifer verhalten tut, als er es als Kiddie getan hat. Eher habe ich den Eindruck, dass er eine Rückentwicklung durchgemacht hat.


Ich fand Episode II schlimmer als Episode I. Episode II war nicht stimmig. Anakin beichtet Padme einen Genozid an Frauen und Kindern, und wie reagiert sie? Tja kann ja mal vorkommen, lass uns heiraten.


Um ehrlich zu sein, kann ich seine Reaktion noch nachvollziehen: Er hat seine Mutter von den Sandleuten brutal gefoltert und sterbend vorgefunden.

Das rechtfertig ein Genozid zwar nicht, aber in dem Moment ist es nachvollziehbar, dass einen die Sicherung durchbrennen, wenn man seine Mutter oder sonst eine nahestehende Person so vorfinden würde, während ihre Mörder draußend friedlich rumchillen. Da sieht man buchstäblich rot und schlachtet alles ab was sich bewegt - selbst Frauen und Kinder.


Leider wurde diese Szene dadurch entwertet, dass weder Anakin (ich kapiere bis heute nicht wie er Obi-wan die Schuld dafür geben konnte, selbst wenn er in Rage gesagt hat) wirkliche Reue zeigte, noch dass Padme sich von ihn abgewandt hat, sondern so hingenohmen hat, als würde er ihr beichten, er hätte ihre Lieblingsvase vor Wut gegen die Wand geschmissen.

Nichtdestotrotz sind die Prequels besser als die Sequels, dass diese weitaus stimmiger ist als das "Meisterwerk" von Disney.... und dass Anakin auch ganz schön auf die Fresse gefallen ist - anders als eine bestimmte Palpatine *hust* Rey *hust*

Und nein! Sie ist keine Skywalker!


Aber wann hat's denn mal geklappt, wenn die Regisseure oder Hauptdarsteller vorher groß tönten, dass sie es dem bösen Patriarchat mal so richtig zeigen wollen und Männer doofe Gemeinzwiebeln sind? Ich glaube, da einen Flop vorherzusagen, ist allein schon aufgrund der Erfahrungswerte nicht ungerechtfertigt.



Zitat von mir (bei den Kommentaren):

Wenn ich schon den Satz "Wir schreiben jetzt das Jahr 2024, und es ander Zeit dass eine Frau eine Geschichte in einer weit, weit entfernten Galaxis gestaltet" kriege ich schon Würgereiz🤮
Was soll diese arroganter Satz? Als ob eine Geschichte automatisch gut wird, wenn der Hauptprotagonist das richtige Geschlecht hat. Ich dachte eigentlich, dass wir in Jahr 2024 das hinter uns haben, aber anscheinend habe ich mich geirrt.

Ich will starke, glaubwürdige Charakter haben wie Ellen Ripley oder Sarah Connor und keine Nervweiber ala Rey oder Captain Marvel, die alles in den Arsch gesteckt bekommen, ohne den kleinen Finger krumm zu machen.
Star Wars ist zu ein Komapatient geworden, wo Disney verzweifelt versucht, diesen wieder zu beleben, aber die falsche Therapie ansetzt.



https://www.youtube.com/watch?v=RnFusokFTh8&lc=UgzWz7azwDbQHFkJABp4AaABAg&ab_channel=StarWarsFacts

0
Geschrieben am
(Geändert am 7. Januar 2024 um 16:03 Uhr)
Gast
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Ich würde sagen, die Regisseurin kommt aus einem Land, in dem es ein böses Patriachat wirklich gibt. Es gibt Länder, da kämpfen Frauen tatsächlich für die Rechte, die in westlichen Demokratien schon existieren. Man kann nicht jeden Feminismus als unnötig abtun, nur weil wir hier bei uns schon eine Gleichstellung erreicht haben. Die meisten Frauen auf dieser Welt werden leider unterdrückt, von Männern.
Was die Regisseurin unter Feminismus versteht, wird sich noch zeigen. In Ms. Marvel hat eine selbstbewusste Muslima Frauenrechte gegen die Altherrenriege der Moschee eingefordert und für den Vorstand der Gemeinde kandidiert. Das sind Geschichten, die sind authentisch und die kann man ruhig erzählen.
Was sie in Star Wars machen wird, keine Ahnung, vielleicht wird es auch ein furchtbarer Flop, ich würde es mal abwarten.

1
Geschrieben am
Parias
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Ich würde sagen, die Regisseurin kommt aus einem Land, in dem es ein böses Patriachat wirklich gibt. Es gibt Länder, da kämpfen Frauen tatsächlich für die Rechte, die in westlichen Demokratien schon existieren.


Das stimmt und vor solchen Kämpferinnen habe ich auch großen Respekt.

Aber das Problem was ich sehe, dass sie das System, in den sie aufgewachsen ist auf unseres überstülpt, anstatt zu erkennen, dass wir im Westen weiter sind - zumindest ist das mein Eindruck, den ich durch dem Post über sie habe.

In Ms. Marvel hat eine selbstbewusste Muslima Frauenrechte gegen die Altherrenriege der Moschee eingefordert und für den Vorstand der Gemeinde kandidiert.


Bringt aber nichts, wenn der Rest der Serie schlecht gemacht wurde und man keinerlei Sympathie für die Protagonistinnen empfindet.

Das sind Geschichten, die sind authentisch und die kann man ruhig erzählen.


Jein.
Auf der der einen Seite sollte man denen, die Hilfe benötigen (wie die Frauen in den muslimischen Ländern) eine Stimme geben.
Gerade die Vulva Femistinnen in unseren Ländern, ignorieren sehr gerne die Tatsache, dass Frauen in muslimischen Kulturkreis am Arsch sind, weil es nicht ihren Bild der "unterdrückten Minderheit" passt. Das würde mal ein paar "Aufklärungsvideos" mehr gut tun.

Auf der anderen Seite jedoch haben Wokeness und Political Correctness nach meiner Meinung nicht in Unterhaltungsmedien und Pop Kultur nichts zu suchen, einfach deshalb weil diese zur Unterhaltung dienen und man nicht ständig unter die Nase bekommen will, wie scheisse das Patriachat, Männer, Weiße und alles was westlich und heterosexuell ist.


Kurz zusammengefasst: Dokumentationen und Aufklärung ja, bitte.

Im Pop Kultur und in der Unterhaltungsbranche nein, weil diese sind in erster Linie dazu da, um abzuschalten und/oder in eine andere Welt einzutauchen, kurz: zu unterhalten. Darum diese auch die falsche Anlaufstelle um auf die Ungerechtigkeit in der realen Welt hinzuweisen.

Was sie in Star Wars machen wird, keine Ahnung, vielleicht wird es auch ein furchtbarer Flop, ich würde es mal abwarten.


Nach meinen bescheidenen Informationen soll Rey einen neuen Jedi Orden aufbauen und zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen sollen dabei sein. Besonders das Mädchen soll ein besonderes Schicksal als auserwählte Anführerin haben.

Die MaRey Sue soll einen neuen Jedi Orden gründen, also das machen wo Luke offscreenmäßig gescheitert ist und ein Mädchen ist auserwählt eine Anführerin zu sein. Und dann noch in der Kombination von ".. es ander Zeit dass eine Frau eine Geschichte in einer weit, weit entfernten Galaxis gestaltet." Zitat. Wenn es sich so gemacht wird, wie angekündigt, dann wird ich diesen Film meiden, einfach weil es mich eher abstößt, als das ich mich darauf freuen kann.

Und ich hasse diesen Satz von der Regiesseurin deshalb, weil damit eindeutig gezeigt wird, dass diese Frau weder aus ihrer Haut kann, noch dass sie überhaupt Ahnung von Star Wars hat. Gerade Star Wars ist ein Quell von Diversität und starken Frauen (Leia Organa, Mara Jade, Ashoka Tano, Hera Syndulla usw.).

Und da soll ich mir keine Sorgen machen?:huh:

1
Geschrieben am
(Geändert am 8. Januar 2024 um 1:48 Uhr)
Rakshiir
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Ganz ehrlich, als Star Wars Fan hab ich nach den letzten Jahren nichts anderes erwartet.
Das ist so blind dass man sich schon fragt, ob das nicht absicht ist um Bewegung in die absolut absehbare "ihr mögt den Film nur nicht weil Frauen" Argumentation zu bringen.

Ich mein mal Fakten:
Die neue Trilogy ist nicht angekommen. Klar, manche mochten sie, und das ist vollkommen fein, wenn du aber deine Fangemeinschaft dermaßen polarisierst weisst du scheinbar nicht was sie wollen. Und das wäre insofern von ner finanziellen Seite ok, wenn du wirklich Geld machst. Aber Star Wars macht kein Geld mehr. Heisst: Dinge sind zu teuer, oder erreichen die Fans nicht. Ich vermute dass sogar beides der Fall ist.

Und jetzt machen sie n Film über einen Charakter der universell nicht sehr beliebt ist, das heisst nicht viele sind scharf darauf den Film unbedingt zu sehen. Wenn du dann noch solche Aussagen hast wie die der Regisseurin hier, die ähnlich sind wie das was wir seit Jahren hören hilft das den Film nicht zu verkaufen (davon ab dass seit Jahren Star Wars von Frauen gelenkt wird, und offensichtlich nicht unbedingt super erfolgreich. KK ist immernoch Chef von Lucasfilm, und hat laut eigener Aussage auch schon seit Jahren ein Team von über 50% Frauen um sich. In Star Wars gab es schon immer starke Frauen, aber gerade die letzten Filme waren ja über Rey.)
Ich erwarte dass der nicht unbedingt super wird. Weder hab ich den Eindruck dass irgendwer der da mitwirkt wirklich Ahnung von Star Wars hat, noch hab ich den Eindruck dass sie die Fanerwartung überhaupt erfüllen wollen. Ich kann mich natürlich auch täuschen, da sprechen nur meine Beobachtung und die Erfahrung der letzten Jahre unter Disney Star Wars.

2
Geschrieben am
Parias
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Wenn du dann noch solche Aussagen hast wie die der Regisseurin hier, die ähnlich sind wie das was wir seit Jahren hören hilft das den Film nicht zu verkaufen


Genau so siehts aus:cool:


(davon ab dass seit Jahren Star Wars von Frauen gelenkt wird, und offensichtlich nicht unbedingt super erfolgreich. KK ist immernoch Chef von Lucasfilm, und hat laut eigener Aussage auch schon seit Jahren ein Team von über 50% Frauen um sich. In Star Wars gab es schon immer starke Frauen, aber gerade die letzten Filme waren ja über Rey.)


Kathleen Krazy Kennedy und co. sind so sehr auf das Geschlecht fixiert und übersehen einen entscheidenen Punkt: Wenn Frauen Erfolge hatten, dann lag es nicht daran, dass sie Frauen waren, sondern dass sie gelernt haben sich zu behaupten und Fähigkeiten und Talent bewiesen haben.

Es war ihre Kompetenz, mit denen sie ihre Erfolge zu verdanken haben und nicht durch ihr Geschlecht.

Natürlich ist es nicht ausszuschließen, dass viele Frauen wegen ihres Geschlechts übergangen wurden sind. Aber das macht das was diese Bekloppten bei Disney machen nicht weniger besser - im Gegenteil; schon wieder geht man nach dem Geschlecht:batsch:

Und anstelle der Erkenntnis, dass Rey unbeliebt ist und damit eher die Fans ein Film über sie meiden würde, wie der Vampir die Sonne (außer er glitzert), wollen sie drei weitere Filme über sie bringen.

Sorry, aber mit Rey kann man keine gute Story erzählen, ohne dass es sich den Sequels verbeißt. Man müsste ihr Fehler mitgeben samt Konsequenzen und das würde nicht zu der Rey passen, der vorher alles gelungen ist. Man müsste sie praktisch resetten und das noch glaubhaft rüberbringen.

Und da sehe ich schwarz wenn ich mir den Steckbrief der Regiesseurin so ansehe. Und mit Kennedy am Bord sehe noch schwärzer.

Aus reiner Neugier: hattet ihr auch Theorien über Rey erstellt, warum sie so gut in der Macht war?

Meine Theorie war, dass Rey eine neue Art von Machtnutzer wäre, wo gut auch Finn und der Besenjunge dazu passen würde (beide hätten auch dazu gehört).

Aber leider lautet die Auflösung: sie eine Palpatine:rolleyes:

1
Geschrieben am
Gast
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Naja, dass die dritte Trilogie eher so semi-optimal war (um es noch höflich auszudrücken), da sind wir uns hier ziemlich einig. Hätte jetzt auch nicht unbedingt die Geschichte um Rey weiterentwickelt. Es gäbe sicherlich noch viel anderes, das man spannend erzählen könnte.

Dass Unterhaltung aber nicht auch ernste Themen aufgreifen kann, da würde ich weidersprechen. Zum Beispiel wird sehr häufih die Geschichte des Underdogs erzählt, der sich am Ende durchsetzt, Karate Kid, Rocky, das sind so typische man-in-a-hole Geschichten, der Held sitzt richtig tief drin im Loch, keiner traut ihm was zu, ein scheinbar übermächtiger Gegner wartet auf ihn und dann trainiert er oder sowas und überwindet das Hindernis (manchmal alleine, manchmal auch mit Hilfe eines weisen Lehrmeisters oder mit der Hilfe von Freunden). Und wenn es authentisch ist, kann man das auch mit Frauen erzählen, da habe ich nichts gegen, das kann genauso unterhaltsam sein. Unterhaltung ist ja nicht gleich Comedy, das kann auch Drama sein.

Und es gibt ja auch ein ganzes Genre, das sich historischen Stoffen annimmt und durchaus ernste Geschichten erzählt, Filme über bedeutende Persönlichkeiten, wie Nelson Mandela und seinen Kampf gegen die Apartheid, bzw. über Nebenfiguren dieser Revolution und wie sie das erlebt haben (ich denke an den gut gemachten Film "Goodbye Bafana). Oder der sehenswerte Film "Milk" über den amerikansichen Abgeordneten und Schwulenrechtsaktivisten Harvey Milk. Ist das schon woke? Keien Ahnung, sind einfach interessante Stoffe, die gut erzählt wurden.
Muss ja nicht Dein Geschmack an Unterhaltung sein, aber solche Stoffe finden doch ein gewisses und nicht so kleines Publikum. Aber aus meiner Sicht werden da eben auch echte Kämpfe ausgefochten.

0
Geschrieben am
Parias
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Dass Unterhaltung aber nicht auch ernste Themen aufgreifen kann, da würde ich weidersprechen.


Ich hab nicht gesagt, dass ernste Themen nichts da drin zu suchen haben, sondern Wokeness und Policital Correctness.
Das ist ein Unterschied:soistdas:

Zum Beispiel wird sehr häufih die Geschichte des Underdogs erzählt, der sich am Ende durchsetzt, Karate Kid, Rocky, das sind so typische man-in-a-hole Geschichten, der Held sitzt richtig tief drin im Loch, keiner traut ihm was zu, ein scheinbar übermächtiger Gegner wartet auf ihn und dann trainiert er oder sowas und überwindet das Hindernis (manchmal alleine, manchmal auch mit Hilfe eines weisen Lehrmeisters oder mit der Hilfe von Freunden).



Problem ist; Rey ist kein Underdog, sondern eine Mary Sue. Sie wird uns höchstens als Underdog verkauft.

Underdogs sind Charaktere, die von der Gesellschaft gemieden und verspottet werden (Naruto, Deku), dann eine Chance haben sich zu beweisen was in ihnen steckt. Dazu haben sie einen langen, steinigen Weg vor sich und nicht jeder ist ihnen wohlgesonnen, schaffen es tatsächlich mit diesen Freundschaft, oder zumindest Frieden zu schließen.

Auch spielen Freundschaften da eine wichtige Rolle; Böse Zungen bezeichnen den Trope "Talk no Jutsu".

Rey hingegen war nie ein Underdog. Sie hat zwar mit der Hand in den Mund gelebt, jedoch hatte man nicht den Eindruck, dass sie in der Gesellschaft die Unterste der Untersten war.

Einen steinigen Weg hatte sie auch nicht. Während Luke und selbst Anakin hart trainieren mussten und ganz böse auf die Schnauze gefallen waren, blieb sie verschont und schaffte Dinge, für die Jedi jahrelange Ausbildung brauchten. Sie konnte selbst einen erfahrenen Machtnutzer besiegen, obwohl sie erst vor ein paar Stunden von der Macht erfahren hat.

Darum ist sie unbeliebt. Niemand mag Mary Sues.


Und wenn es authentisch ist, kann man das auch mit Frauen erzählen, da habe ich nichts gegen, das kann genauso unterhaltsam sein.


Bekanntestes und bestes Beispiel für eine starken, weiblichen Charakter: Ellen Ripley.

Man fühlt mit diesen Charakter mit, weil sie gut geschrieben wurde und nicht weil sie eine Frau ist.


Unterhaltung ist ja nicht gleich Comedy, das kann auch Drama sein.


Das weiß ich. Keine Ahnung wie Du darauf kommst, dass ich nur Comedy meine:schulterzuck:



Und es gibt ja auch ein ganzes Genre, das sich historischen Stoffen annimmt


So wie Netflix Cleopatra?:tozey:

Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen - aber ich weiß, was Du meinst.


Ist das schon woke? Keien Ahnung, sind einfach interessante Stoffe, die gut erzählt wurden.


Ich behaupte mal, wenn Dich der Stoff begeistern kann, dann ist es nicht woke, sondern es wurde darauf Wert gelegt auf die Mißstände aufmerksam zu machen, ohne die Moralkeule wie ein verrottetes Damoklesschwert über einen kreisen zu lassen.

Außer Du gehörst zu der Gruppe "Weiße/Männer/westliche Welt ist am allem Schuld" an, weil die stehen ja darauf, sich selbst zu geiseln. Aber das glaube ich nicht, sonst würdest Du Klopfers Web meiden:^_^:


Muss ja nicht Dein Geschmack an Unterhaltung sein, aber solche Stoffe finden doch ein gewisses und nicht so kleines Publikum. Aber aus meiner Sicht werden da eben auch echte Kämpfe ausgefochten.


Dass das Publikum für woke Geschichten groß ist glaube ich eher nicht, (sonst wären die letzten Disneyfilme wahre Straßenfeger), aber für ernste Themen wie die, die Du angesprochen hast, eher schon (ja, ich trenne "woke" und "ernste Themen" voneinander).

Tatsächlich interessiere ich mich nicht (mehr) für solche Themen. Einfach deshalb weil ich ständig damit vollbombardiert wurde. Mit der leisen, aber vorwurfvollen Unterstellung, ich wäre ja ignorant und voll pöhse Nazi, um es mal überspitzt zu sagen und dann von der anderen Seite sehe ich, wie manche Taten (Judenhass und Übergriffe auf Frauen) einfach toleriert werden, weil sie von einer bestimmten Gruppierung kommt.

Da fühle ich mich gelinde gesagt verarscht.

2
Geschrieben am
mischka
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Star wars hatte schon immer starke Frauen, die wurden hier schon aufgezählt, aber unter Disney wurden sie zu
- Mary Sue (Rey)
Oder
- unerträglichen Miststücken (Siehe Admiral Holder, die Jünger Leia, etc)

Mit ist aufgefallen, das viele Filme beim Versuch eine starke Frau zu portraitieren eine Bitch erzeugen.

Admiral Holder erklärt einem ihrer wichtigsten Offiziere nicht, wie der Plan lautet. Warum? Nur um die starke Frau zu sein? An der Stelle habe ich gehofft wenigstens ihnen Tod auf der Leinwand sehen zu dürfen. Das ist nicht Stärke, das ist Arroganz und mangelnde Führungsstärke. Wer seine Untergebenen so behandelt, wird nicht respektiert, das stärkt nicht die Kampfmoral, und so etwas kann sich vielleicht die russische Armee leisten, ohne auseinander zu fallen, aber eine Rebellion, zerfällt so. Die Frau hat so getan, als sei es ihr Plan einfach zu sterben, sie hat die Sorgen ihrer Untergebenen genossen und ignoriert. Blöde Forte.
Wir gönnerhaft sie sich danach noch mit Leia unterhalten hat, war nur zum kotzen. So ein Verhalten ist inakzeptabel und arschig, unabhängig von Geschlecht, und ein Arsch zu sein macht einen nicht stark, sondern zu einem Menschen der zu wenig körperliche Gewalt am eigenen Körper erfährt.

Die junge Leia ist in der Kenobi Serie auch tötenswert, vorlaut frech und schlimmer als JarJar.

Warum ist das so: Wenn ein Mann eine Frau zur Sau macht, sie respektlos behandelt, dann hat er einen kleinen Pimmel. Macht eine Frau das gleiche, so ist sie stark.

4
Geschrieben am
(Geändert am 8. Januar 2024 um 23:11 Uhr)
Gast
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@PArias, ich sehe Rey auch definitiv nicht als Underdog. Das hatte ich nicht klar genug abgegrenzt, ich bezog mich dabei gar nicht auf Rey. Und ich habe Dich zu oberflächlich gelesen, hatte irgendwie den Eindruck, als ich sagte, man kann auch solche Stoffe authentisch erzählen (und bezog das auf das Beispiel mit dem Moscheevorstand aus Ms. Marvel) und Du meintest korrekt, dass Wokeness nichts in Unterhaltung zu suchen hat, da hab ich das nur überflogen und war so mehr, hä? wie man kann nichts ernstes in Unterhaltung erzählen? Sorry.
Wokenes würde ich das auch nicht nennen, was ich da angeführt habe. Beispiel Harvey Milk, der hat zum Beispiel gegen eine Abstimmung in den 70ern gekämpft, dass in San Francisco (oder sogar Californien?) alle schwulen Lehrer entlassen werden sollten, aus moralischen Gründen. Da steht die wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel, wegen der sexuellen Orientierung. Das ist nicht woke, das ist Überlebenskampf. Milk wurde später von einem konservativen Abgeordneten erschossen.

Will sagen, gibt einige interessante Dinge, die auch unterhaltend erzählt werden können, aber nichts mit wokenes zu tun haben, obwohl die heutigen wokenes-Vertreter sich darauf berufen oder so tun als würden sie ähnliche Dinge tun. Aber sie stehen einfach in keinem Verhältnis dazu. Es ist eben etwas anderes einen Genderpaygap zu propagieren, für den man keine Daten hat, um ihn zu belegen, als überhaupt für ein Wahlrecht zu kämpfen oder dass man kein Kopftuch tragen muss, ohne umgebracht zu werden (siehe Iran).

2
Geschrieben am
Rakshiir
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Rey kann kein Underdog sein weil sie dafür viel zu stark ist. Sie kann zu viel ohne Training, und selbst mit haben sie ihr viel zu viele Fähigkeiten gegeben.
Ich glaub ein großer Punkt allerdings auch warum Leute sie nicht mögen ist weil Disney sehr deutlich versucht hat die Story von Luke aus dem EU ihre quasi zu geben. Einen beliebten Charakter und was er tun sollte (nach Ansicht der Fans zumindest) einfach zu ersetzen ist schon schwierig, ihn mit einem schlechten Charakter (unabhängig von Geschlecht) zu ersetzen ist eben ein absolutes Rezept für Versagen.

Ich meine, jene Regisseurin hat ja auch gesagt sie findet ihre beste oder eine der besten Eigenschaften ist dass sie eine Frau ist. Das ist auch ziemlich hohl, weil das nichts ist worauf man im direkten Sinne stolz sein kann, du wurdest so geboren, daran ist weiss Gott nix falsches oder schlechtes, aber es ist keine Fähigkeit die du dir angeeignet hast, und auch kein Talent was du gefördert hast. Sowas ist schwierig.

Der Punkt mit dem zu starken Fokus auf Geschlecht (oder auch Sexualität, Hautfarbe und und und) ist eh etwas ungeschickt um es freundlich zu sagen. Menschen hatten meist Erfolg wegen ihrer Fähigkeiten (und n bischen Glück). Das Geschlecht usw. hatte da wenig mit zu tun. Ähnlich ist es bei Figuren/Charakteren: die sind dann erfolgreich wenn sie nachvollziehbar sind, wenn du emotional dich mit ihnen identifizieren kannst, wenn sie interessante Entwicklungen durchlaufen. Auch hier hatten die Aspekte wie Geschlecht, Hautfarbe usw. wenig mit zu tun. Und heute gibt es einfach zu viele Figuren die unfassbar uninteressant sind, oder zu perfekt (siehe Rey) dass man sich damit nicht identifizieren kann. Wenn dann noch dazu kommt dass sie wie gesagt Regeln des Universums in dem sie existieren zerstören muss man eigentlich kein Genie sein um zu verstehen warum sie nicht ankommen.

Und ja, es gab (und gibt) sicher Fälle in denen jemand nicht zum Zug gekommen ist aufgrund von etwas. Das allerdings zu "kontern" wie das heute der Fall ist, indem man zwangsweise Frauen, verschiedene Hautfarben und Sexualitäten reinprügelt ist umgekehrt blöd, weil dann eben nicht die talentiertesten Leute hinkommen, und der Fokus nicht mehr auf "gute Figur + Story" zu stehen scheint.
Chancengleichheit ist nicht das was sie grade machen. Hol die besten Leute anhand ihrer Fähigkeiten und sonst nix, wähle die besten Figuren und Story anhand der tatsächlichen Qualität und nicht anhand von künstlichen Metriken.
Und lernt wieder was eure Fans eigentlich wollen, lernt mal n bischen was über das Universum was ihr da in Serien und Filmen verarbeitet, denn auf mich wirkt es so als ob das irgendwie nur so minder wichtig gesehen wird, was Fans wollen oder treu der Story von George Lucas zu sein. Dass man nichtmal verstehen kann oder will warum Leute die alten Geschichten mochten und die heute als problematisch bezeichnet (nicht nur in Star Wars sondern generell in Hollywood) zeigt schon dass man absolut keinen Plan mehr zu haben scheint

2
Geschrieben am
Gast
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Naja, manchmal hat es eben schon was mit diesen Merkmalen zu tun. Zum Beispiel ein Film über den Kampf einer Frau für gleiche Rechte würde mit einem Mann, der diese Rechte schon hat, ja gar nicht funktionieren. Oder ein Film über Nelson Mandela und dessen Kampf gegen die Apartheid funktioniert ja nur, weil Mandela schwarz war und er benachteiligt wurde und sein Kampf sich darum dreht, das zu überwinden.
Aber genau da kommen wir an den Punkt, sehenswert ist das nicht, weil er schwarz ist, sondern weil er ein großes Hindernis überwindet. DAs Hindernis hat was mit dem schwarz-sein zu tun, aber wenn man das Hindernis wegnimmt und nur noch das schwarz-sein übrig lässt, geht eben auch die Geschichte flöten. Es reicht einfach nicht für eine gute Geschichte nur schwarz oder Frau zu sein, und ich finde, das haben sie nicht kapiert.

2
Geschrieben am
Parias
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@Gast: Das mit Milk ist echt heftig.
In den 70ern gab es das sogenannte "Schwulenklatschen". Das sind Leute losgezogen um Schwule totzuschlagen.
Das muss man sich vorstellen; Da wurde Jagd auf Leute gemacht, weil sie angeblich die falsche sexuelle Orientierung hatte.

Star wars hatte schon immer starke Frauen, die wurden hier schon aufgezählt, aber unter Disney wurden sie zu
- Mary Sue (Rey)
Oder
- unerträglichen Miststücken (Siehe Admiral Holder, die Jünger Leia, etc)


Heißt die nicht Holdo?:kratz:

Alter, geh mir bloß weg mit der! Ich hab wenig bis null Ahnung von Strategie und Taktiken, aber selbst mir ist klar, dass es eine Scheiss Idee ist, seine Untergebenen/Verbündeten nicht über sein Plan zu informieren und diese im Dunklen zu lassen. Kein Wunder also, dass Poe seine Meuterei starten konnte. Er war nicht der Einzige, der starke Zweifel über ihre Kompetenz hatte.

Auch wie sie mit ihn umgegangen ist, war zum Kotzen. Ja, er hat Scheisse gebaut, aber nichtdestotrotz war er ein Verbündeter und wollte ehrlich wissen, wie der Plan ist, damit er seinen Beitrag dazu leisten kann.

Tico Rose ist auch nicht nur nervig, sondern einfach nutzlos. Noch nutzloser als JarJar (dieser hat sich nicht nie aufgespielt, sondern hatte einfach das Pech ein Troublemagnet zu sein).

Spätestens mit ihren Brechreiz verursachenen Satz "Nur so werden wir gewinnen. Nicht bekämpfen, was wir hassen, sondern retten, was wir lieben." war sie bei mir untendurch.

Hallo?! Mädel, von welchem Planeten kommst du denn?! Von der Hippy Regenbogenwelt mit knutschenden, flauschigen Bäumen?! Aus dem westlichen Stadtteil von Wolkenkuckucksheim?!

Du befindest dich im Krieg. Da heißt es: tötet den Feind, bevor der dich tötet. Da kannst du deinen verblödeten Spruch verkneifen.

Achja, und das sie Finns Entwicklung damit ruiniert hat.

Man kann mir sagen was man will. Disney hat sie nur reingenommen um bei China zu punkten. Dabei haben sie ganz gerne vergessen, dass A) die Darstellerin keine Chinesin ist - also den Solidarität Bonus wegfällt und B) China eher verhalten aus solche Köder reagiert, wenn es kein echter Einheimischer ist.


Die junge Leia ist in der Kenobi Serie auch tötenswert, vorlaut frech und schlimmer als JarJar.


Vorallem sie ist eine Zehnjährige. Keine Zehnjährige verhält so erwachsen - Diplomfamilie hin, Macht her. In dem Alter spielt man Prinzessin (oder den Helden;) ).
Wäre Leia fünfzehn, dann hätte ich eher abgekauft. Aber so ist sie ein Nervbalg.

Mit ist aufgefallen, das viele Filme beim Versuch eine starke Frau zu portraitieren eine Bitch erzeugen.


Das ist mir auch aufgefallen.

In Anime-Mangaszene gibt es die sogenannte Tsundere; das sind meist weibliche Charaktere, die zwar bitchig sind, aber in Inneren ein weiches Herz haben. Also harte Schale, weicher Kern. Es gibt auch männliche Tsundere.

Irgendwie erinnern mich diese neuen "starken Frauen" an Tsundere. Nur würde ich Captain Marvel und Co. nicht als Tsundere bezeichnen - dafür sind diese einfach zu arrogant, während Tsundere allgemein auf ihre Art liebenswürdig sind.


Will sagen, gibt einige interessante Dinge, die auch unterhaltend erzählt werden können, aber nichts mit wokenes zu tun haben, obwohl die heutigen wokenes-Vertreter sich darauf berufen oder so tun als würden sie ähnliche Dinge tun. Aber sie stehen einfach in keinem Verhältnis dazu.


Was auch der ganze Sache schadet. Durch dieses Rumgeheule dieser Wokies wenden sich die Leute genervt ab. Die wirklichen Problemen und Ungerechtigkeit wird durch diese SJWs nicht mehr ernstgenohmen.

Und wenn man den Leuten noch zusätzlich einreden will, dass sie Schuld an den ganzen Leid sind, dann kann die Sache erst recht beerdigen.


Ich glaub ein großer Punkt allerdings auch warum Leute sie nicht mögen ist weil Disney sehr deutlich versucht hat die Story von Luke aus dem EU ihre quasi zu geben. Einen beliebten Charakter und was er tun sollte (nach Ansicht der Fans zumindest) einfach zu ersetzen ist schon schwierig, ihn mit einem schlechten Charakter (unabhängig von Geschlecht) zu ersetzen ist eben ein absolutes Rezept für Versagen.


Rey übernimmt ja nicht nur Lukes Story, sondern auch seine Position und auch die von Anakin als Auserwählte. Und das noch ohne irgendwelche Anstrengungen und Opfer.
Dazu kommt noch die Demontierung von Luke und den alten Helden allgemein.

Mir ist bei Fanfics aufgefallen, dass manche Schreiber Charaktere bashen um ihre Lieblinge im besseren Licht darzustellen. So kommt es mir auch mit Rey vor; die alten Helden werden als Versager dargestellt, nur damit Kennedys Liebling Rey besonders gut glänzen kann und das die Sequels sich eher wie schlechte Fanficts anfühlen.


Ich meine, jene Regisseurin hat ja auch gesagt sie findet ihre beste oder eine der besten Eigenschaften ist dass sie eine Frau ist. Das ist auch ziemlich hohl, weil das nichts ist worauf man im direkten Sinne stolz sein kann, du wurdest so geboren, daran ist weiss Gott nix falsches oder schlechtes, aber es ist keine Fähigkeit die du dir angeeignet hast, und auch kein Talent was du gefördert hast. Sowas ist schwierig.


Und wenn ich sagen würde, ich bin stolz Deutscher (oder Japaner usw) zu sein, dann heißt es, ich hätte kein Grund darauf stolz weil ich konnte es mir nicht aussuchen :XD:

Aber es ist völlig in Ordnung wenn man das richtige Geschlecht/sexuelle Orienierung/Hautfarbe hat, dann darf man natürlich darauf stolz sein.

Ich glaube, ich weiß was das Problem mit diesen Leuten ist: Sie reden ohne groß nachzudenken.

Frei nach Quinn-Gonn: "Die Fähigkeit zu sprechen mach dich nicht intelligenter."

Dann kann schon die Filme in die Tonne kloppen, bevor sie überhaupt gedreht wurden, wenn die Regiesseurin sich so hohl äußert.


Der Punkt mit dem zu starken Fokus auf Geschlecht (oder auch Sexualität, Hautfarbe und und und) ist eh etwas ungeschickt um es freundlich zu sagen.


Freundlich ist der kleine Bruder von Scheisse.


Menschen hatten meist Erfolg wegen ihrer Fähigkeiten (und n bischen Glück). Das Geschlecht usw. hatte da wenig mit zu tun. Ähnlich ist es bei Figuren/Charakteren: die sind dann erfolgreich wenn sie nachvollziehbar sind, wenn du emotional dich mit ihnen identifizieren kannst, wenn sie interessante Entwicklungen durchlaufen.


Jup. Ich kann mich gut mit Finn identifizieren, obwohl ich kein Schwarzer bin und ich konnte mich gut mit Luke identifzieren, obwohl er ein Mann ist.

Leider hat Disney beide versaut.


Das allerdings zu "kontern" wie das heute der Fall ist, indem man zwangsweise Frauen, verschiedene Hautfarben und Sexualitäten reinprügelt ist umgekehrt blöd, weil dann eben nicht die talentiertesten Leute hinkommen, und der Fokus nicht mehr auf "gute Figur + Story" zu stehen scheint.
Chancengleichheit ist nicht das was sie grade machen. Hol die besten Leute anhand ihrer Fähigkeiten und sonst nix, wähle die besten Figuren und Story anhand der tatsächlichen Qualität und nicht anhand von künstlichen Metriken.


Es ist in grundegenohmen dasselbe wie vorher. Man geht nach den äußeren und oberflächigen Kritierien aus... und wer am besten das Bein anpimpert.:schulterzuck:

0
Geschrieben am
(Geändert am 9. Januar 2024 um 18:24 Uhr)
mischka
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Heißt die nicht Holdo?:kratz:

Ich hab die Filme einmal gesehen und nie wieder, da magst du recht haben, aber ich werde mir den Film nicht noch mal an tun, um es zu prüfen. Für den Film sollten sie einen an der Kinokasse bezahlen, statt Eintritt zu nehmen.

In meinem ganzen Leben habe ich zwei mal erwägt, einen Film mitten in der Vorstellung verlassen, dieser Film ist einer davon! Normalerweise kommt der Schwabe in mir raus, was ich bezahlt habe, konsumiere ich auch bis zum Ende, aber in diesem Film bin ich nur geblieben, weil wir zu fünft drin waren, und die Abstimmung mit 2:3 verloren ging, ob wir statt dessen, was essen gehen. Die Tatsache, dass so eine Abstimmung gemacht wurde, lässt aber schon tief blicken, denke ich mal.

Du hast übrigens recht, Rose war eine weitere Katastrophe des Films. Aber davon gibt es so viel, würden wir die hier alle aufzählen, wären wir Jahre beschäftigt.

Nicht nur die Charaktere waren Mist, auch die physikalischen Gesetze, die ohnehin nicht mit unseren überein stimmen, stimmten plötzlich nicht mehr mit denen der vorherigen Filme überein (bsp. wenn ich den Lichtgeschwindigkeitsantrieb als Waffe verwenden kann, warum sind die nicht mit Lichtgeschwindigkeit in den Todesstern rein gejagdt. Irgendein dummer Droide hätte den X-Wing doch steuern können, oder?) Irgendwie erinnert es mich ein wenig an einen Physik-Professor an meiner ehem. Uni. Er mochte keine Übungsblätter und hat immer eine Zulassungsklausur geschrieben. Wer sie besteht, darf an der Klausur teil nehmen. Ein Teil davon war immer, sich einen Science Fiction Film anzusehen und die Studenten mussten n Fehler finden, um die diesen Teil zu bestehen, weil er meinte, das Finden von Fehlern sei elementar als Physiker. Jedenfalls lief da mal Armageddon, mal Stargate, mal Star Trek, etc. Vor kurzem hat er Star Wars Episode 8 laufen lassen, und ich glaube, die Studierenden haben alleine beim Aufzählen aller physikalischer Fehler Burnout bekommen. Die Zahl der mindestens zu finden Fehler war aber auch noch nie so hoch!

2
Geschrieben am
Parias
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@mischka: Ich wollte unbedingt in TLJ rein, einfach des Feelings willen, jedoch konnte ich krankheitsbedingt nicht ins Kino.

So haben mein Freund und ich den Film bei einen Kumpel ansehen. Mein abschließender Gedanke war: Gut, dass ich kein Geld dafür ausgegeben habe.

Für mich ist TLA der furchtbarste Film und pure Respektlosigkeit gegenüber den Fans. Wie kann man nur so auf einen Kindheitshelden herumtrampeln.

Darum verabscheue ich diesen Film und Kennedy. Allein für diesen Spruch "Wir schulden den männlichen Fans nichts." hätte man ihr eine runterhauen sollen. Wie kann man nur so dumm sein? Natürlich schuldest ihr uns Fans was. Es muss nicht gleich der Rote Teppich sein, aber ohne uns wäre Star Wars nie zu so einer Marke geworden und du wärst jetzt nicht in dieser Position, die du jetzt inne hast, obwohl du anscheinend meinst, deswegen Arschloch hoch Amerika zu spielen zu können.
Finds übrigens nett, wie weibliche Fans durch diese Aussage ignoriert werden.


Ein Teil davon war immer, sich einen Science Fiction Film anzusehen und die Studenten mussten n Fehler finden, um die diesen Teil zu bestehen, weil er meinte, das Finden von Fehlern sei elementar als Physiker.


Oje, ob das was für mich wäre? :tjanun:

Mir ist schon klar, dass manche Dinge in der Wirklichkeit nicht funktionieren würden, aber ich nehm es hin, dass es in dieser Welt funktioniert.
Aber es gibt Ausnahmen und dazu gehört Episode 8 (Bomben im Weltall). Dead Justice hat dazu einen Video gebracht.
Mir tun die Studeten leid; die hatten wahrscheinlich Hirnkoller:ko2:

2
Geschrieben am
mischka
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Da hast du meine volle Zustimmung. Dieser Film war eine Zumutung.

Und logisch einer Katastrophe.

Luke bei Vader, also literally dem Typen, der etliche Jünglinge gekillt, den Jedi Orden gemeuchelt und unzählige Morde verübt hat, ihr wisst schon. Zufälligerweise auch der Typ der kein Problem damit hatte, das seine Schwester gefoltert wird. Der Typ, der in letzter Konsequenz dafür verantwortlich war, das seine Adoptiveltern ermordet wurden. Ein netter Kerl halt. Wie reagiert Luke: Es gibt noch Gutes in ihm, ich spüre es.

Luke bei Ben Solo: Ich spüre etwas Böses in ihm, ich richte ihm in Schlaf hin.

Ja ne ist klar. Total logisch.

Die Galaxis geht unter, Luke interessiert es nicht.

Das Luke am Ende stirbt ist so zwar Begrüßenswert, aber auch wieder unlogisch. Woran stirbt der Mann?

Die Hitler Vibes bei der ersten Ordnung hätte es auch nicht gebraucht, aber sei es drum. Nichtsdestotrotz sind die Anführer dieser Ordnung derart unfähig, emotional und dumm, dass diese Ordnung eigentlich keine Gefahr darstellen dürfte.

Und bei aller Kritik darf mein Lieblingssatz nicht fehlen

Somehow Palpatine returned
So gut, wie das erklärt wurde, ist das völlig glaubwürdig.

PS: @Parias: Ich hatte deinen Nick Name bisher als männlich gelesen, da lag ich wohl falsch. Nach der ganzen Zeit hast du nun etwas mehr von dir Preis gegeben.

1
Geschrieben am
Rakshiir
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@Parias
Also ich finde nicht dass Poe etwas falsch gemacht hat. Das ganze Verhalten ihm gegenüber war vollkommen verdreht, aber der Film will es so darstellen als ob er Fehler macht.
Fakt ist: Er hat ein Großkampfschiff mit ein paar Bombern zerstört. Das ist wenn man auf die Fakten schaut ein großartiger Angriff gewesen. Was willst du sonst mit diesen Bombern machen? Im ganzen Film gibt es nicht eine Situation in dem sie irgendwie sinnvoll oder wichtig gewesen wären.
Dass seine Vorgesetzte ihm als quasi ihrem Top Piloten nicht sagt was ihr Plan ist, ist von einer Führungsperson komplett falsch und seine Reaktion ist 100% gerechtfertigt.
Film will uns erzählen Holdo hat Recht und Leia "bringt" Poe etwas bei, die Realität ist allerdings dass der Film nicht zeigt dass er falsch lag, seine Aktionen sind komplett gerechtfertigt und auch taktisch nicht falsch gewesen. Leider auch ein typisches Ding bei Disney, Frau hat Recht, egal ob es stimmt oder nicht.

Was Rose angeht: Der Charakter wurde einfach scheisse geschrieben. Grade den Satz den du ansprichst: Das was du von ihm verlangst (beschützen was wichtig ist) hatte er gerade vor. Er wollte sich Opfern um seine Freunde zu schützen. Und stell man sich mal vor n Mann würd ne Frau ohne zu Fragen heute einfach küssen. Das war übergriffig in dem Sinn des modernen Feminismus wenns ein Mann würde - warum darf sie das dann? :D

Ich gebe dir aber Recht dass viele Frauen die als Stark versucht werden zu zeigen massiv unsympathisch rüberkommen. Möglich ist es beides zu tun, oder in nem Rahmen. Ripley aus Alien war keine Heilige, die hatte eindeutig Ecken und Kanten, aber sie war nicht dermaßen unsympathisch, da war ne bessere Balance vorhanden. Leia allerdings war vermutlich eine der schlimmeren Beispiele, nicht nur vom Verhalten, sondern allgemein. Gibt auch so viele Szenen die 100% unlogisch sind (wie das 10 Minütige wegrennen vor ERWACHSENEN ALIENS oder die Flucht aus der Basis unter einem Mantel, vorbei an 100 Sturmtruppen. Die kleine Schauspielerin hat sich darüber sogar mal lustig gemacht und hatte 100% recht dass das idiotisch war). Gut, die ganze Serie war ein Verbrechen an der Star Wars Geschichte und an den Figuren Kenobi und Leia (ehrlich, wenn Leia Kenobi so gut kennen würde, warum verzieht sie in Episode 4 keine Miene wenn er stirbt? Massive Logiklücke). Ich könnte da Stunden mich aufregen, aber ich lasse es mal.

Der Vergleich zu den Tsundere ist schwierig. Ich bin kein Fan von diesem Typ Charakter, aber die Meisten davon sind sympathischer, weil man sieht dass da mehr ist in Anime. Allgemein ist Anime oft deutlich besser beide Geschlechter gut darzustellen für die Zuschauer. Weil die Japaner gefühlt noch besser verstehen dass es dem Zuschauer gefallen muss (One Piece zB war grandios meiner Meinung nach)

@mischka
Über Luke in den neuen Filmen muss man nicht reden. Das war ein Attentat auf diese Figur. Klar der Versuch ihn als alt, verbraucht darzustellen damit Rey geliebt wird. Funktioniert so aber nicht, wenn Rey ne uninteressante Figur ist die man nicht mag.
Luke ist die personifizierte Hoffnung, Episode 4 heisst nicht ohne Grund "a new hope". Aber das ist ja was Disney schon seit Jahren in Star Wars macht: alte Figuren zerstören. Luke, Kenobi sind die 2 populärsten Figuren die sie komplett zerstört haben, alles für ihre Agenda. Die Trilogie macht auch keinen Sinn, nicht nur von der lore per se her, oder dem Universum sondern auch von simpler Logik. Vader wurde zum Machtgeist, und die wollen einem erzählen dass er niemals irgendwem gesagt hätte dass Palpatine irgendwo ne riesen Flotte noch sitzen hat? Klar, macht Sinn. Davon ab dass die Rückkehr von Palpatine die Geschichte von Anakin, sein Leiden und seine Entscheidung am Ende sich zu Opfern für seinen Sohn komplett nichtig macht, Eine Story die 6 Filme lang erzählt wurde, eine Prophezeihung einfach weggeworfen weil man keine bessere Idee hatte.

Disney hatte einen guten Film, das war Rogue one. Und eine gute Serie, das war Andor.
Mando hat gut angefangen aber die Serie haben sie spätestens mit Staffel 3 genauso kaputt geschrieben indem sie Din zu nem unfähigen Vollpfosten machen der nur ja sagt zu ner Frau die das in der Geschichte nicht verdient hat (Nicht falsch verstehen, Bo-Katan ist keine uninteressante Figur, aber weit davon entfernt dass man sie hochjubeln müsste, dafür war sie zu lange Teil der Deathwatch)

1
Geschrieben am
the_verTigO
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PS: @Parias: Ich hatte deinen Nick Name bisher als männlich gelesen, da lag ich wohl falsch. Nach der ganzen Zeit hast du nun etwas mehr von dir Preis gegeben.


Das war gerade auch mein Aha-Moment des Tages. :D

0
Geschrieben am
mischka
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Und stell man sich mal vor n Mann würd ne Frau ohne zu Fragen heute einfach küssen. Das war übergriffig in dem Sinn des modernen Feminismus wenns ein Mann würde - warum darf sie das dann? :D
Also das ist i.A. so.

Ein Freund von mir, der ebenfalls Lehrer ist (ich habe irgendwie zu viele Lehrer in meinem Freundes- und Bekanntenkreis und auch in der Familie) hat mir eine Geschichte von deren Schule erzählt:

Per Gesetz dürfen zwei männliche Lehrer nicht mit auf Klassenfahrt. Offiziell brauchen die Schülerinnen einen weiblichen Ansprechpartner. Zwei weibliche Lehrerinnen dürfen hingegen, weil die Schüler so was nicht brauchen. Jedenfalls sind an seiner Schule eine Lehrerin Mitte Zwanzig und ein Lehrer Anfang Dreißig gemeinsam auf Klassenfahrt gefahren. Die beiden Lehrerhotelzimmer waren nun durch eine Tür verbunden. Sie wollte was von ihm, und anstatt ihm das zu sagen, oder ihn irgendwie anzubaggern, ist sie, als sie seine Dusche gehört hat, einfach nackt zu ihm unter die Dusche. Er wollte das nicht, und hat sich offiziell über das Verhalten bei der Schulleitung beschwert.

Im Kollegium gab es nun eine nicht gerade geringe Zahl von Menschen, die der Auffassung waren, er soll nicht so ein Drama machen, sie sehe ja ganz hübsch aus.

Sie wurde nicht aus dem Beamtenverhältnis entfernt, und es gab Dienstrechtlich und disziplinarisch nur ein Klapps auf die Finger. Nachdem nicht passiert ist, wollte er sie polizeilich anzeigen, aber ihm wurde dringend davon abgeraten mit Verweis darauf, dass Kollegen, die andere in die Pfanne hauen bei Beförderungen übergangen werden können. Im Endeffekt wurde sie zwar versetzt, um die Sache zu befrieden, aber das wars dann auch.

Und nun stell dir diese Geschichte mal mit verdrehten Geschlechtern vor. Man hätte ihn höchstwahrscheinlich sofort entlassen, und auf dem Weg geteert, gefedert und anschließend gesteinigt.

Ich wurde auch schon mal gegen meinen Willen und ohne Ankündigung auf den Mund geküsst, ich bin vor Schreck einen Schritt nach hinten gegangen und rückwärts gegen eine Laterne geknallt, wenn eine Frau das macht, wird es viel, viel weniger bestraft.

Einerseits könnte man nun meinen, das sei ungerecht, und tatsächlich ist es auch ungerecht, andererseits hat die Strafbeimessung ja auch immer auch die Folgen im Blick. Auf Frauen haben derartige Übergriffe andere Folgen, als auch Männer. Ich habe mich nach dem Zwangskuss nicht gefürchtet, Frauen näher zu kommen, es war nicht toll, aber das wars dann auch. Wenn ich angespuckt worden wäre, hätte es mich mehr gestört, warum sollte man es dann mehr bestrafen, als angespuckt zu werden.

Auch der Lehrer aus obigen Beispiel ist nicht traumatisiert, o.ä. Mein Bekannter hat ihn gefragt, ob ihm das was ausmacht, und er verneinte dies. Er fand es eher lustig, als schamhaft. Er ist nur deswegen versessen darauf, dass sie bestraft wird, weil er der Auffassung ist, dass es sonst ungerecht ist.

Eine Frau, der so etwas passiert, ist viel häufiger traumatisiert und hat Angst. Insofern wird oft argumentiert, dass das zwar ungerecht ist, aber eine Ungerechtigkeit, die es hinzunehmen gilt, ähnlich zu der Ungerechtigkeit, dass Blinde nicht Pilot werden dürfen.

Ich persönlich kann mich da ehrlich gesagt nicht positionieren, da beide Seiten wirklich valide Punkte haben. Zumahl sich ja auch weitere Punkte anschließen:

Wenn ich die Strafmilderung der Damen so akzeptiere, dann muss ich im Sinne der Gleichbehandlung auch die Folgen bei den Herren besser begutachten. Aber wie will man das Trauma, dass bspw. nach einer Vergewaltigung entsteht, quantifizieren?

0
Geschrieben am
Rakshiir
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Das gabs doch auch schon bei Schülern wenn Lehrerinnen was mit denen angefangen haben und die Reaktion mehr oder weniger war "soll er doch froh sein mit ner erfahrenen Frau blabla".
Absolut lächerlich, du kannst schlecht sagen sorum entsteht da nicht mehr mentaler Schaden bei einem Jugendlichen/Kind.

Ist ja auch fakt dass bei gleicher Straflage die Strafen bei Frauen generell niedriger ausfallen.

Aber wir hören dauernd was über männliche Privilegien, gell?

0
Geschrieben am
Parias
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PS: @Parias: Ich hatte deinen Nick Name bisher als männlich gelesen, da lag ich wohl falsch. Nach der ganzen Zeit hast du nun etwas mehr von dir Preis gegeben.


Willkommen im Club. Ich ging zuerst bei Deinen Namen aus, Du wärst nen Mädel wegen den "a" in Deinen Nick:P

Zu Luke: Dito. Das war total ooC und ich verstehe auch nicht, wie manche das als Charakterentwicklung feiern können - eher CharakterRÜCKentwicklung.

Luke soll durch Erschöpfung durch Nutzung der Macht gestorben sein, da er diese so lange nicht mehr genutzt hat. Naja...


Die Hitler Vibes bei der ersten Ordnung hätte es auch nicht gebraucht, aber sei es drum. Nichtsdestotrotz sind die Anführer dieser Ordnung derart unfähig, emotional und dumm, dass diese Ordnung eigentlich keine Gefahr darstellen dürfte.


Ich finds Schade was sie aus Hux gemacht haben. Er hätte ruhig der Arschkriecher von Snoke bleiben können, aber trotzdem gefährlich für die Rebellen und Kylo Ren sein können. Harley Quinn war auch (bevor aufeinmal zu Feministin gemacht wurde) Jokers Frauchen, aber nicht jedermans Frauchen und war immens gefährlich. Warum mussten sie aus Hux so eine Lachnummer machen?

Ich finds immer lächerlich wenn der Antagonist lächerlich gemacht wird (siehe Outrider bei Saber Rider); Wenn der Antagonist so dämlich, dass er nicht mal gerade aus laufen kann, was sagt das dann über den Protagonisten aus, der es nicht mal schafft, diesen zu besiegen?:kratz:


Somehow Palpatine returned

So gut, wie das erklärt wurde, ist das völlig glaubwürdig.


Ist das überhaupt eine Erklärung? Er war einfach das und das wars. Das wurde in "Dark Empire" besser erklärt.

Aber in Episode 9 war er einfach da. Wupps und da und das wars.


@Rakshiir: Dude, ich blickt da auch nicht durch. Das mit den Bombern war einfach so bescheuert.


Film will uns erzählen Holdo hat Recht und Leia "bringt" Poe etwas bei, die Realität ist allerdings dass der Film nicht zeigt dass er falsch lag, seine Aktionen sind komplett gerechtfertigt und auch taktisch nicht falsch gewesen. Leider auch ein typisches Ding bei Disney, Frau hat Recht, egal ob es stimmt oder nicht.


Gibt es dafür ein Begriff? Dass das Gesagte zum Widerspruch des Gezeigten ist?
Gutes Beispiel wäre da Twilight: Bella wird uns als liebenwertes, kluges Mädchen beschrieben - gezeigt wurde uns eine oberflächige, dummes Frauchen, dessen Horizont bei Edward beginnt und bei Edwart aufhört.


Das war übergriffig in dem Sinn des modernen Feminismus wenns ein Mann würde - warum darf sie das dann? :D


Weil es normalerweise umgekehrt ist?:kratz:
Ich weiß es nicht. Vielleicht sollte es romantisch sein, aber dafür müsste die Chemie zwischen den Beiden stimmen. Als Aang Katara geküsst hat, kams romantisch rüber, weil es klar war, dass die Beiden ein Pairing werden.

Aber bei Rose kam es mir eher wie ein Übergriff vor, weil es so plötzlich war und keine Hints für ein Paar war (könnte aber daran liegen, dass ich Rose nicht leiden kann und ich es deswegen nicht sehe).


Der Vergleich zu den Tsundere ist schwierig. Ich bin kein Fan von diesem Typ Charakter, aber die Meisten davon sind sympathischer, weil man sieht dass da mehr ist in Anime. Allgemein ist Anime oft deutlich besser beide Geschlechter gut darzustellen für die Zuschauer. Weil die Japaner gefühlt noch besser verstehen dass es dem Zuschauer gefallen muss (One Piece zB war grandios meiner Meinung nach)


Oder My Hero Academica (da sind fast alle Fazetten von starken weiblichen Charaktere, angefangen bei das nette, willenstarke Mädchen von Nebenan, über durchgeknallte Tsundere, bis starken Familienmütter).

Jujustu Kaisen: von Nobara möchte ich nicht genagelt werden:pfeif: oder vom Maki verkloppt werden.

Chainsaw Man: Makima und Power. Keine Ahnung wie, aber Fujimoto hat es tatsächlich geschafft, dass ich die Beiden mag, obwohl ich kein Fan von solchen Charaktere bin.

Über One Piece brauchen wir keine Worte zu verlieren: Gerade Nami und Robin sind glaubwürdige Charaktere und starke Frauen, die sich weder hinter den Männer verstecken brauchen, noch sie dämlich darstehen lassen. Und das sind beileibe nicht die Einzigen.

Und trotzdem ist immer noch die Rede von sexistischen Animes, weil manche Mädels recht freizügig rumlaufen :batsch:

Noch nie am Strand oder in der Stadt im Hochsommer unterwegs gewesen?:tozey:


Vader wurde zum Machtgeist, und die wollen einem erzählen dass er niemals irgendwem gesagt hätte dass Palpatine irgendwo ne riesen Flotte noch sitzen hat? Klar, macht Sinn.


Vorallem dass es einen Comic(?) gibt, wo Luke tatsächlich auf dem Machtgeist seines Vaters trifft. Da fragen sich auch einige You Tuber wie Dead Justice, warum Anakin es seinen Sohn nicht gesteckt hat, dass die olle Backpflaume was ganz großes in der Hinterhand hat und auch noch lebt?

Da kriegt man Kopfschmerzen.

Davon ab dass die Rückkehr von Palpatine die Geschichte von Anakin, sein Leiden und seine Entscheidung am Ende sich zu Opfern für seinen Sohn komplett nichtig macht, Eine Story die 6 Filme lang erzählt wurde, eine Prophezeihung einfach weggeworfen weil man keine bessere Idee hatte.


Das ist auch der Hauptgrund, warum die Sequels verhasst sind, sie entwerten die vorhigen Filme. Dass Rey zu Auserwählten gemacht wurde, macht die Sache nicht besser, eher schlimmer.


Das war gerade auch mein Aha-Moment des Tages. :D


Meine Hentai Sammlung kriegt ihr trotzdem nicht:P


Kurz zu der Sache "Mann darf es nicht - Frau schon"

Also, ich kriegt Kopfschmerzen wenn ich solche Fälle wie nackt in die Dusche spazieren gehe höre:

Frauen mögen zwar köprerlich schwächer als Männer sein, aber das machen sie mit Hinterlistigkeit und Arschigkeit wieder wett. Ich weiß wovon ich spreche, ich selbst hab das zu spüren gekriegt.

Darum reagiere ich immer angepisst, wenn mir irgendwelche Feministinnen erzählen wollen, dass zB. Frauen im Knast ja ganz arme Opfer vom Männergewalt sind.

Klar, es sind ja auch Männer, die die Frauen dazu zwingen, ihre eigene Kinder zu misshandeln, oder Jungs in der Klasse, die die Mädchen dazu zwingen, ein Mädchen zu mobben *sarkasmus off*.

Dass Frauen untereinander sich auch grausame Dinge antun, gehen in deren Spatzenschädel nicht rein.


Aber wir hören dauernd was über männliche Privilegien, gell?


Ich kann das auch nicht mehr hören:crap:

1
Geschrieben am
Klopfer
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Und trotzdem ist immer noch die Rede von sexistischen Animes, weil manche Mädels recht freizügig rumlaufen :batsch:

Das ist in den letzten zwei Jahren zumindest in den sozialen Medien auch wieder stärker geworden. Da werden auch gerne mal Zeichnerinnen angegriffen, weil sie es wagen, ihre Charaktere sexy zu zeichnen. (Oder wie im Fall einer Zeichnerin, die Genshin-Impact-Fanart gezeichnet hat und sich vom Twitter-Mob zu einer Entschuldigung gezwungen sah, weil sie es gewagt hat, ein Hetero-Pärchen zu zeichnen. Männlein und Weiblein? Geht natürlich gar nicht, voll homophob.)

0
Geschrieben am
Parias
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@Klopfer: Waas?!:urx:


(Oder wie im Fall einer Zeichnerin, die Genshin-Impact-Fanart gezeichnet hat und sich vom Twitter-Mob zu einer Entschuldigung gezwungen sah, weil sie es gewagt hat, ein Hetero-Pärchen zu zeichnen. Männlein und Weiblein? Geht natürlich gar nicht, voll homophob.)


Sind die dumm im Kopf?!
Was hat das jetzt mit Homophobie zu tun?!

Aber jetzt verstehe ich auch, warum einige Spinner MHA als sexistisch bezeichnen, weil da bilden sich auch Heteropairing.

Oder warum sie glauben, Bakugo kommt Kirishima zusammen (da hat tatsächlich eine es als Beweis gesehen, als Bakugo, kurz vorm Zusammenbruch, sich daran erinnerte was zu seinen Freund gesagt, als dieser an sich gezweifelt hat (frei aus dem Kopf zitiert: Wenn man noch stehen kann, ist man doch stark).

Und ich möchte gar nicht wissen, wie sehr Denji (CSM) von diesen Geistesgestörten in der Luft zerrissen wird, nur weil er sich für Mädchen interessiert.

Tut mir Leid, Leute, aber die sind einfach geistesgestört. Die müssen echt wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht werden. Nur wie?


Gerade solche Aktionen fördern eher die Abneidung als Verständnis; warum soll ich noch Toleranz für Leute haben, die selbst keine Toleranz haben?

Gab es auch Gegenstimmen zu dieser bekloppten Aktion, oder haben alle im gleichen Takt mitgeschwungen?

0
Geschrieben am
Klopfer
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Da gab's natürlich auch deutlichen Gegenwind, ich glaube, der Mob versuchte die Verteidiger der Zeichnerin dann als queerfeindlich, sexistisch und homophob hinzustellen. Aber die Zeichnerin war von der anfänglichen Attacke so eingeschüchtert, dass sie sich entschuldigte und schwor, nicht mehr zu zeichnen. Die war, wenn ich mich recht erinnere, auch tatsächlich eine junge Asiatin und total überfordert, weil plötzlich so eine Horde von wütenden Westlern auf sie losging.

Aber das ist halt auch der gleiche Mob, der stinksauer auf Eiichiro Oda war, weil er klarstellte, dass Yamato aus One Piece eine Frau und nicht trans ist.

1
Geschrieben am
(Geändert am 11. Januar 2024 um 0:17 Uhr)
Gast
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Haben die Leute denn nichts besseres zu tun, als auf andere loszugehen wegen einer Zeichnung? Das ist doch plemplem, lass die doch zeichnen was sie will... gut für Mohammed Karikaturen wurden schon Büros angegriffen und die halbe Redaktion erschossen, insofern, schlimmer geht immer, aber irgendwie ist es ideologisch nicht mehr so ganz weit voneinander entfernt.

@Parias, da kennt jemand noch Saber Rider! Nicht schlecht, das witzigste an der ganzen Serie fand ich eigentlich, dass die für den westlichen Markt komplett umgemodelt wurde.

Wer sich für starke Frauen in Manga interessiert, dem sei "Ooku: The inner Chamber" empfohlen, aber man muss schon ein profundes Wissen über Japanische Geschichte mitbringen, damit man den Humor im Hintergrund mitnehmen kann.

Und in der Pop-Literatur sei auf Matt Ruffs Meisterwerk "Bad Monkeys" hingewiesen, eine starke Frau im Mittelpunkt dieser Geschichte, mit vielen Ecken und Kanten, an denen sich mancher stößt. Trotzdem ein Hammer-Buch!

0
Geschrieben am
Parias
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Da gab's natürlich auch deutlichen Gegenwind, ich glaube, der Mob versuchte die Verteidiger der Zeichnerin dann als queerfeindlich, sexistisch und homophob hinzustellen. Aber die Zeichnerin war von der anfänglichen Attacke so eingeschüchtert, dass sie sich entschuldigte und schwor, nicht mehr zu zeichnen. Die war, wenn ich mich recht erinnere, auch tatsächlich eine junge Asiatin und total überfordert, weil plötzlich so eine Horde von wütenden Westlern auf sie losging.


Oje. Ich hoffe, die Ärmste wird wieder zeichnen. Sie hat nichts falsch gemacht.
Wenn ich sowas lese, kriege ich ne Haßkappe auf diese Leute und verliere mehr und mehr Verständnis für deren Anliegen.

Aber das ist halt auch der gleiche Mob, der stinksauer auf Eiichiro Oda war, weil er klarstellte, dass Yamato aus One Piece eine Frau und nicht trans ist.


Warum sollte er es auch?
Und heißt es nicht immer, man könne sich nicht eine Transperson hinhein versetzten? Besonders als weißer Mann?
Ich weiß, Oda ist Japaner, aber in deren Vorstellungen gehören Asiaten sicher zu den Weißen.

Oda hat auch Transen in sein Werk, wenn ich mich nicht irre:kratz:

Eigentlich hatte mal den Gedanken gespielt, selbst ein Trans Charakter zu entwerfen (mit all den Problemen usw.), aber mir ist die Lust daran vergangen.


PS: hab diese Seite gefunden. Diese Fujoshis schlagen ja auch in die gleiche Kerbe:

https://de.animemotivation.com/giftige-weibliche-Anime-Fans-Yaoi-Fangirls/

@Parias, da kennt jemand noch Saber Rider! Nicht schlecht, das witzigste an der ganzen Serie fand ich eigentlich, dass die für den westlichen Markt komplett umgemodelt wurde.


Ich kenne sogar die Originale (Seiyuushi Bismarck) :vic2:
Da ist nix mit dummen Outridern und Betäubungsschüsse und wenn es heißt, alle sind entkommen/haben überlebt, dann kannste Dir sicher sein, dass es nicht der Fall war.

Jup, es gab Tote.
Die offiziellen Tote im westlichen Raum kamen erst durch die Lost Episodes; Aus irgendeinen Grund hatte WEP fünf Folgen weggelassen und sechs zusätzliche produziert.

Erst durch Anime House (damals war das Studio noch in Ordnung) kamen diese verlorenen Folgen nach Deutschland, zwar wurden sie den Saber Rider Universum angepasst (mit den Originalen Sprechern), aber sonst wurde nichts angerührt und verändert.
Ok, Saber ist da auch der Boss. Im Original war es ja Fireball.

Danke für die Empfehlung:^_^:

0
Geschrieben am
Rakshiir
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@Parias
Der Held ist nur so gut wie der Bösewicht. Deshalb (auch) waren die ersten Filme so gut. Vader war furchteinflössend. Er war eine absolute Gefahr und wirkte erstmal unschlagbar (inklusive dass er Luke im ersten Duell quasi mit links besiegt), deshalb fieberst du ja dann mit dem Helden mit. Kylo war ne Lachnummer. Er hätte super sein können - und der Schauspieler hat das Beste gemacht was er tun konnte. War nur einfach nix da zum Arbeiten. Hux seh ich ähnlich, den Charakter haben sie genauso zerlegt. Finn und Phasma hätten auch ne super interessante Dynamik sein können, beide haben sie ebenfalls verheizt - grade Finn hätte sehr interessant sein können als Figur und wurde auch quasi zur Lachnummer degradiert.

Ich hab nicht alle Anime gesehen, aber grade One Piece ist find ich absolut grandios wenn es um Charaktere geht. Alle haben ihre Momente in denen sie zeigen was sie können, und auch alle brauchen mal Hilfe von den anderen. Keiner ist nur da um gerettet zu werden, und keiner ist da der nie Hilfe braucht. Ne tolle Dynamik insgesamt.

Disney hat halt mehrfach versucht Dinge zu reparieren und jedes Mal mehr kaputt gemacht weil sie Star Wars nicht verstehen und offensichtlich sich auch nicht mit der kompletten Story auseinandersetzen. Wie Kenobi in der Serie schockiert ist zu hören dass Vader Anakin ist geht mir nicht in den Kopf, das weiss er seit der Videoaufnahme in Episode 3 wo er sieht wie Palpatine Anakin schon als Lord Vader anspricht. Wenn der Schreiber nichtmal die Story der HAUPTFILME kennt, autsch.

Zum Thema Frauen:
Ich glaube Frauen gehen schlimmer mit anderen Frauen um, meine Vermutung als Mann ist eine rein biologisch verankerte Wahrheit: Andere Frau ist potentielle Konkurrenz.

Anime zeigt Frauen sexy, das stimmt. Aber genauso wie Comics wo das auch so verschrien wurde: Männer auch. Wieviele Typen haben hautenge Outfits, oder sind mal oben ohne zu sehen, muskulös usw. Ist doch dasselbe nur für die andere Seite wenn man ehrlich ist. Dazu kommt natürlich auch, dass der Sexappeal unterschiedlich ist. Für viele ist ein heroischer, mutiger, teils stoischer Mann sexy ohne dass er Haut zeigen muss, viele Männer sind halt auch stark visuelle Wesen, also warum sollte man denen nicht geben was sie (bewusst oder unbewusst) wollen.

Ich verstehe eh nicht, warum hetero "zeigen" homophob ist. Oder die Aussage dass Hetero Normalität ist. Das alleine sagt ja nur was biologisch norm ist für den Fortbestand unserer Rasse. Das ist 100% korrekt - wenn jemand interpretiert dass man deshalb andere Sexualitäten schlecht macht, sagt das mehr aus über die Person die das so interpretiert. (kleiner Nebensatz: Im neuen Doctor Who special ist Davros plötzlich laufend zu sehen, weil das Team "Probleme damit hatte dass Davros vorher ein böser Rollstuhlfahrer ist, und die Assoziation von Rollstuhl und böse ein Problem ist". Ich glaub kein Fan hat diese Figur als Rollstuhlfahrer wahrgenommen oder daraus geschlussfolgert dass alle solchen böse sind. Was in so Köpfen rumgeht check ich nicht.
Jeder sollte tun und lassen dürfen was er will solang er anderen nicht auf den Sack geht. Ist mir egal wen jemand vögeln will oder als was er sich sieht. Realität und Gesellschaft heisst aber auch, man nimmt ne Person erstmal wahr als etwas, sei Mann oder Frau, auch das muss man wissen. Und man muss auch akzeptieren können dass jemand sagt dass Heterosexualität normal ist und ein Kind statistisch gesehen die beste Chance hat wenn es sowohl ne Vaterfigur als auch eine Mutterfigur hat. Und man müsste auch sagen dürfen dass Trans sein durchaus bedeutet dass irgendwas nicht ganz normal ist. Bis heute versteh ich auch den einen Punkt nicht, wie man angeblich weiss, dass man eigentlich ein anderes Geschlecht sein soll. Ich weiss nicht wie sich eine Frau fühlt, die haben ganz andere Emotionen durch Hormone (und jeder Mensch ist eh einzigartig), ich kann also nichtmal im Ansatz wissen wie es wäre sich als Frau zu fühlen. Kann mir doch keiner erzählen dass er das weiss, es kann ja auch niemand sagen wie sich "Mann sein" oder "Frau sein" anfühlen sollte.

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Geschrieben am
(Geändert am 11. Januar 2024 um 9:52 Uhr)
Klopfer
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Im neuen Doctor Who special ist Davros plötzlich laufend zu sehen, weil das Team "Probleme damit hatte dass Davros vorher ein böser Rollstuhlfahrer ist, und die Assoziation von Rollstuhl und böse ein Problem ist". Ich glaub kein Fan hat diese Figur als Rollstuhlfahrer wahrgenommen oder daraus geschlussfolgert dass alle solchen böse sind. Was in so Köpfen rumgeht check ich nicht.

Ich hatte auf Youtube das Interview mit RTD gesehen, wo der das gesagt hat, und es haben sich in den Kommentaren so einige Rollstuhlfahrer gemeldet, die es total zum Kotzen fanden, dass sie jetzt benutzt werden, damit das Produktionsteam sich als besonders gutherzig darstellen kann, und nebenbei noch so getan wird, als wären Leute im Rollstuhl keine normalen Personen, die auch schlechte Seiten haben können.

1
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Parias
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Kylo war ne Lachnummer. Er hätte super sein können - und der Schauspieler hat das Beste gemacht was er tun konnte. War nur einfach nix da zum Arbeiten.


Mein Freund nennt ihn Scheisserchen, weil er sich so kindisch verhalten hat. Allerdings hat sich der Charakter enorm gesteigert und die beste Szene ist die, wo er Zwiesprache mit seinen verstorbenen Vater hält. Da sieht man richtig wie die Chemie zwischen Adam Driver und Harrison Ford funktioniert.
Kylo Ren ist einer wenigen guten Dinge in den Sequels, aber das liegt eher an Adam Driver, der mit Herzblut dabei war.


Hux seh ich ähnlich, den Charakter haben sie genauso zerlegt. Finn und Phasma hätten auch ne super interessante Dynamik sein können, beide haben sie ebenfalls verheizt - grade Finn hätte sehr interessant sein können als Figur und wurde auch quasi zur Lachnummer degradiert.


Nicht so schlimm was sie aus Hux gemacht haben.

Aber je mehr ich darüber nachdenke, besto mehr komme ich zum Schluss, dass Finn der bessere Protagonist gewesen wäre; Ein ehemaliger Sturmtruppler, der seinen Platz in der Welt finden muss. Ein Platz, der weitaus größer ist als sich Finn vorstellen konnte, nämlich als einer der letzten Funken und Neuanfang der Jedi.

Ach, das wäre so geil gewesen.



Ich hab nicht alle Anime gesehen, aber grade One Piece ist find ich absolut grandios wenn es um Charaktere geht. Alle haben ihre Momente in denen sie zeigen was sie können, und auch alle brauchen mal Hilfe von den anderen. Keiner ist nur da um gerettet zu werden, und keiner ist da der nie Hilfe braucht. Ne tolle Dynamik insgesamt.


Jup, das stimmt, obwohl ich One Piece nicht hole (die Kämpfe waren mir zu lang:crazy: ), aber ich verfolge die Story (mein Freund guckt sie gerne und hält mich so auf dem Laufenden) und ich finde Ruffys Einstellung einfach klasse.

Wenn Du gerne glaubwürdige Charakterentwicklung und ein Held, der auch seinen Kopf benutzt sehen willst, dann kann ich Dir My Hero Academica empfehlen; Charaktere, die am Anfang am liebsten gegen die Wand geklatscht hättest, machen eine glaubhafte Entwicklung durch und verändern sich zum Positiven.
Keine Angst wegen den Superkräften (in Manga: Macke, Anime: Spezialität): Anders als bei X-men sind diese keine netten Accessiors, sondern haben tatsächlich Schwächen und Nachteile und können auch durch Trainning stärker werden. Du wirst keine Julibee treffen, die nur kleine Feuerwerke und sonst nicht machen kann, oder eine überpowerte Jean Grey, die alles kann. Selbst die Stärksten mussten hart dafür arbeiten, oder haben mit Nachteilen zu kämpfen.


Disney hat halt mehrfach versucht Dinge zu reparieren und jedes Mal mehr kaputt gemacht weil sie Star Wars nicht verstehen und offensichtlich sich auch nicht mit der kompletten Story auseinandersetzen.


Wie wars mit Hammer und Nagel?

Das Schlimme daran ist; Star Wars ist nicht kompliziert. Wenn man sich die Filme aufmerksam ansieht, dann weiß man schon wie die Welt funktioniert.
Da Disney auch die EU als Legends deklariert hat, hätten sie also nur die sechs Filme gehabt um ein Bild dazu machen.

Jetzt kreieren sie ein Canon, wo du, um die Zusammenhänge zu verstehen, alle Serien schauen muss.

Gleichzeitig knallen dir die Widersprüche so um die Ohren, dass du nicht mehr weiß wo vorne und hinten ist.

Gutes Beispiel: Im Roman kommt heraus, dass Reys Vater ein machtloser Clon von Palpatine ist. Im Film jedoch wird durch die Enkelin Sache impliziert, dass der Vater auf natürliche Weise entstanden ist.

Anscheinend konnte sich keiner bei Disney vorstellen, dass ein alter Knacker Sex haben könnte (obwohl Hugh Hefner wohl das beste Beispiel war).

Ich sag nur eins: Macht macht sexy:hehehe:


Zum Thema Frauen:
Ich glaube Frauen gehen schlimmer mit anderen Frauen um, meine Vermutung als Mann ist eine rein biologisch verankerte Wahrheit: Andere Frau ist potentielle Konkurrenz.



Ich hab mal gehört, dass ein Mann bei einer Frau eher innenhält, da sie eine potentielle Mutter seiner Kinder sein könnte, während das bei einer Frau das natürlich wegfällt, da sie die andere Frau als Konkurrenz ansieht.

Der Mann wird als Bedrohung angesehen und die Frau als Konkurrentin - kein Wunder, dass Frauen bei manchen als das gefährliche Geschlecht gesehen werden.


Zu Comics:
Ich finde es auch so widersprüchlich; Bei Männer ist hauteng in Ordnung, aber bei Frauen nicht?


Und man müsste auch sagen dürfen dass Trans sein durchaus bedeutet dass irgendwas nicht ganz normal ist. Bis heute versteh ich auch den einen Punkt nicht, wie man angeblich weiss, dass man eigentlich ein anderes Geschlecht sein soll. Ich weiss nicht wie sich eine Frau fühlt, die haben ganz andere Emotionen durch Hormone (und jeder Mensch ist eh einzigartig), ich kann also nichtmal im Ansatz wissen wie es wäre sich als Frau zu fühlen. Kann mir doch keiner erzählen dass er das weiss, es kann ja auch niemand sagen wie sich "Mann sein" oder "Frau sein" anfühlen sollte.


Mit der Sache "Frauen fühlen anders als Männer" oder "kein Weißer weiß wie sich ein Schwarzer fühlt" halte ich für persönlich Quatsch.


Weil wir was besitzen was es uns ermöglicht uns in andere hinein zu versetzen: Empathie; Ich muss zB es nicht selbst miterleben um zu wissen, dass es falsch ist, anderen Menschen ihr Recht auf Freiheit abzusprechen.

Auch die Behauptung, man könne sich gar nicht andere reindenken/einfühlen, halte ich auch für Quatsch; Profiler sind in der Lage sich in den Täter hinein zu versetzen.

Auch Mangaka und Autoren allgemein können/müssen sich in ihre Figuren einfühlen, sonst könnten sie keine glaubhafte Charaktere und damit keine greifbare Welt erschaffen.

Oda hat ja mit Nami und Robin (und auch den anderen Frauen) gute Arbeit geleistet und weder sind Nami und Robin charakterlich gleich als das man von einer Schablone sprechen würde, noch dass Oda eine Frau ist.


Hormone mögen zwar Einfluss auf die Gefühlswelt und damit Gedanken nehmen, aber wenn der Einfluss so groß wäre, dass es zu einen "typischen Frauendenken" und "typisches Männerdenken" führen würde, müssten eigentlich dann nicht alle Frauen bzw. Männer gleich ticken?
Und bedeutet es auch, dass man es durch Einnahme von Hormonen beeinflussen kann?

Fragen über Fragen.


Und da haben wir einen weiteren Grund, warum ich nichts von diesen Weltenretter halte:
Wir sollten Verständnis aufbringen und das geht doch nur, wenn wir uns in andere hineinfühlen, aber das wird uns gleichzeitig aberkannt.:schulterzuck:

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Geschrieben am
(Geändert am 11. Januar 2024 um 18:50 Uhr)
Gast
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Bei One Piece gibt es doch die Insel der Transen, auf der Sanji zu seinem Entsetzen strandet, als die Charaktere alle sich eine Zeit lang alleine durchschlagen (diese Phase ist ja in Manga Serien recht beliebt als Erzählkniff, die Charas gehen alle auf Selbstfindungstrips und ein paar Jahre später treffen sich alle wieder, siehe Naruto, Dragon Ball, usw.). Jedenfalls gibt es eine Transeninsel und den König der Transen, wird der nicht in dem Unterwassergefängnis gefangen gehalten und dann von Ruffy und der Bande befreit? Das ist doch gefühlt erst 20 Bände her... wenn die Serie jemals fertig wird, (bevor Oda stirbt meine ich), dann lese ich die nochmal in einem Rutsch, das wird lustig ^_^

Dass Frauen sich gegenseitig der schlimmere Feind sind... ich weiß nicht, ich denke jedes Geschlecht hat die Möglichkeit, es dem anderen zur Hölle zu machen, ich zitiere das ungern aber bei der Gruppenvergewaltigung im Bus 2012 in Indien, haben die Männer die Frau nicht nur zwischendurch zum Zeitvertreib mit der Eisenstange vergewaltigt, nein, der eine hat ihr auch "den Darm herausgerissen". Klingt nicht so als hätte da einer von denen an die Mutter seiner zukünftigen Kinder gedacht.

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Geschrieben am
ZRUF
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@Gast

Ja stimmt, bei One Piece gibt es die Insel der Transen. Die erste Transe, die vorkommt ist aber schon Mr 2, noch völlig unabhängig von der Insel und auch von Ivankov. Was man aber auch festhalten muss, die Transen werden bei OP auch unendlich hässlich dargestellt, aber nicht als schlechte Menschen - ganz im Gegenteil sogar.

Zum Thema wer der schlimmere Feind von Frauen ist. Das was du schreibst ist kein Widerspruch zu der Aussage vorher. Klar ist, dass Gewaltverbrechen, die von Männern verübt werden oftmals brutaler sind als von Frauen.
Man kann aber auch sagen, dass Frauen im Allgemeinen intriganter und hinterlistiger sind als Männer, weil Männer eben auch öfter die direkte Konfrontation suchen. Ich könnte hier gerade ein paar aktuelle Beispiele bei mir aus dem Unternehmen nennen, aber das will ich nicht, denn wenn zufällig jemand hier mitlesen würde, dann würde das ggf. sogar Rückschlüsse auf meinen Arbeitgeber und meine Person erlauben. Zu speziell und zu krass die Fälle.
Nur soviel treibende Kraft daran andere Frauen psychisch zu demontieren ist die weibliche Abteilungsleitung. Und zwar in einer Form und Extremität, die du bei einem Mann schwerlich finden wirst.

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Geschrieben am
Gast
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Wie gesagt, ich denke nicht, dass es ein "schlimmeres" Geschlecht gibt, nur schlechte Menschen. Wir finden für alles schlimme Beispiele, wenn wir wollen und suchen. Ich würde deswegen sagen, es liegt mehr am Einzelnen als am Geschlecht.

2
Geschrieben am
Gast
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Völlig Off-Toüic, aber zu Transen in Manga und Anime sind mir noch der sehenswerte Film: "Tokyo Godfathers" eingefallen (klare Empfehlung meinerseits) und die Serie Ouran Highschool Host Club, wobei ich glaube, der Anime war besser als der Manga?
Und auch wenn es keine klassische Transe ist, in Ranma 1/2 wechselt der Held öfters mal das Geschlecht und das wiederum ist eine besten Serien, die ich kenne, sowas von mein Humor xD

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Geschrieben am
ZRUF
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Ranma war absolut grandios. Bis heute schade, dass die Serie bei uns nicht weitergelaufen ist.

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Rakshiir
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@Parias
Ich denke die Perspektive von einem ehemaligen Sturmtruppler wäre richtig interessant gewesen. Selbst als "große Nebenfigur" wäre er verdammt interessant gewesen. Stattdessen feiert er 5 Minuten nachdem er flieht wie er andere Sturmtruppler tötet - Leute mit denen er bis vor Kurzem zusammengearbeitet hat.

Star Wars war vom Grundprinzip immer simpel. Liegt in erster Linie daran dass Lucas etwas erschaffen wollte primär um in jungen Männern etwas Spiritualität zu schaffen. Wenn man das weiss macht vieles extrem viel Sinn vom Setup her. Klar gibts auch dort etwas komplexere Charaktere, aber im Prinzip ist es nicht schwer zu verstehen. Natürlich muss nicht jeder Star Wars lieben, aber wenn man das nicht mag sollte man die Finger davon lassen. KK hat bis heute nicht einmal gezeigt wie sie das wirklich liebt. Und ihre Einstellung ist eh für den Arsch. Ich erinner mich an die Rede von Lucas nachdem er und sie einen Preis bekommen haben, wo er heraushebt wie man n Team aus Leuten braucht die alles geben, weil jeder Tag am Set ne Herausforderung ist. Und sie labert über Diversität und Repräsentation. Grad direkt nacheinander war das lachhaft.

My Hero Academica muss ich mal schauen ob/wo ich das finde. Ist sicher n Blick wert, wenns mal die Zeit erlaubt.

Was das Thema Trans angeht: Empathie ist mir ja nicht unbekannt. Ich kann auch beobachten was typische Verhaltensmuster sind. Soweit ist das nicht so schwer.
Was ich allerdings nicht beantworten kann ist der Punkt was genau nun ausmacht dass ich mich "als Mann" fühle. Das ist ja nicht dasselbe wie sich in eine Situation zu versetzen, Emotionen nachvollziehen zu können oder Verhaltensmuster. Aber was nun genau das sein soll dass ich "mich als Mann verstehe" könnte ich nicht unbedingt beantworten, also woran man das genau festmachen will. Und solange ich das nicht klar sagen kann (und ehrlich konnten mir meine Schwestern zB auch nicht sagen was wann wo genau der Punkt ist dass sie sich als Frau verstehen) stellt sich die Frage: woher weiss man dann, dass man "falsch" ist. Fakt ist ja auch dass ein nicht zu kleiner Anteil der Leute die sich umoperieren lassen danach in schwere Depressionen fallen, was für mich faktisch zeigt: das war wohl nicht der korrekte Schritt.
Ist mir natürlich auch ein Dorn im Auge dass diese Community bzw. ein Teil davon der Meinung ist massiv aggressiv vorzugehen. Ich kann nicht als minimaler Teil einer Gesellschaft so große Änderungen fordern. Akzeptanz sollte da sein, da sag ich nix gegen. Ich kann aber nicht 99% der Gesellschaft zu Änderungen zwingen, so funktioniert das nicht.

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Geschrieben am
the_verTigO
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@Rakshiir: Genau das denke ich mir auch immer! Wenn mich jemand danach fragen würde, was es ausmacht, sich wie ein Mann zu fühlen, könnte ich das nicht beantworten. Ich kann beantworten, wie ich mich fühle, aber woher soll ich denn wissen, dass andere Männer sich genau so fühlen? Und im Gegenzug: Woher soll ich wissen, ob es nicht auch Frauen gibt, die sich so fühlen, wie ich? Im Zweifel fühlt sich kein Mensch genau wie ein andere. Es mag Überschneidungen in manchen Punkten geben, aber höchstwahrscheinlich keine 100%igen Übereinstimmungen. Und selbst wenn es die irgendwo mal gäbe (und man es tatsächlich irgendwie messen könnte), sagt das doch immer noch nichts über das Geschlecht der Personen aus, sondern wenn, dann etwas über deren Psyche.

Ein weiterer Punkt, den ich irgendwie nie jemanden ansprechen sehe: Warum ist bei einer vorliegenden Geschlechterdysphorie immer das biologische Geschlecht das vermeintlich falsche und grundsätzlich niemals das gefühlte? Warum ist final immer eine gefährliche Operation die "Lösung" und nie eine Psychotherapie, die zum Ziel hat, dass die Personen den Körper akzeptieren, den sie haben und nicht den, den sie gerne hätten?

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Geschrieben am
mischka
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Mein Vorschlag als Definition, sich wir ein Mann zu fühlen:

Man ist genau dann ein Mann, wenn man ein Auto in maximal drei Zügen rückwärts einparken kann.

Nach dem Witz muss ich nun zwar aus dem Land fliehen, aber das war es wert...

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Geschrieben am
Rakshiir
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@the_verTigO
Ja das Problem ist ja dass man nicht mehr sagen darf dass jemand "unnormal" ist. Weil das ja total abwertend ist, scheinbar.
Ich seh das anders, weil normal lediglich eine Definition ist dessen was die Mehrheit der Menschheit darstellt. Das ist grundsätzlich keine Wertung. Wer da eine Wertung reininterpretiert, der hat ein Vorurteil, nicht die Person die das Wort "normal" benutzt.
Und ja, ich denke auch dass man wissenschaftlich (weil auch menschliche Psyche ist wissenschaftlich untersucht) feststellen müsste woher solche Gefühle kommen, dass der Körper der falsche ist. Wenn wir verstehen können woher so etwas kommt hat man viel bessere Chancen der Person zu helfen. Im Mittelalter hat man einfach mal Amputiert weil man nicht besser wusste, und heut operieren wir um bevor wir versuchen zu verstehen was los ist? Irgendwas daran fühlt sich nicht wie Fortschritt an.

Wie gesagt, ich sage nicht dass man die Probleme von gewissen Menschen runterreden sollte oder sich lustig macht. Die sollte man ernst nehmen. Die Schlussfolgerung was aktuell gemacht wird ist in meinen Augen nicht unbedingt sinnvoll.

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Geschrieben am
Gast
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Naja, wenn jetzt jemand kommt uns zu Dir sagt "Du bist ja nicht normal!" Dann würde man das schon als Abwertend verstehen können. Ist ja auch imemr die Frage wie wird was in welchem Kontext gesagt. Was ist schon normal? Das Problem ist ja eher, dass jeder für sich im Kopf hat, was er für normal hält (der Übereinstimmungs-Bias, ich gehe davon aus, die meisten Leute ticken schon irgendwie so wie ich). Wenn ich auf die Weltbevölkerung schaue, ist es nicht normal Deutscher zu sein, das ist ja nicht mal 1%. Und 50,3% der Weltbevölkerung sind Männer, also ist es nicht normal eine Frau zu sein? Der häufigste Vorname der Welt ist Mohammed, ich heiße nicht so, bin ich jetzt nicht normal? Der häufigste Nachname ist Lee, so heiße ich auch nicht... (witzigerweise gibt es deswegen trotzdem nicht viele "Mohammed Lee";). Die größte Religion ist das Christentum, ist jede andere Religion nicht normal?

Ich denke, bevor man jemanden als "nicht normal" bezeichnet, sollte man sich überlegen, was das denn heißen soll und ob man dann selbst noch normal ist oder wir alle unter einem gewissen Geschichtspunkt eben "nicht normal" sind.

Ich kann aber auch nicht sagen wie sich ein Mann fühlt, ich weiß ja nicht mal wie ich mich immer fühle, damit habe ich schon genug zu tun... aber ich kann anderen nicht absprechen sich falsch zu fühlen. Ich denke aber auch, man sollte mehr versuchen zu ergründen, was da eigentlich los ist. Aber aufgepasst, in den 50ern hat man Schwulsein für eine Krankheit gehalten, die man therapieren kann, Alan Turing hat so eine Therapie in den Selbstmord getrieben (und nicht nur ihn). Ich denke, es braucht mehr vorurteilsfreie Forschung, ich sage nicht, das ist Mumpitz, was die Leute sagen, die sich im falschen Körper fühlen, aber, dass man schauen sollte, welche Optionen hat man denn noch abgesehen von einer Operation, die recht irreversibel ist. Was würde Menschen denn helfen, sich mit ihrem Körper zu versöhnen. Wir können doch auf der einen Seite nicht sagen "Nein, Deine Brüste sind in Ordnung, mach keine OP, liebe Deinen Körper so wie er ist" und auf der anderen Seite tun wir genau das Gegenteil.

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Geschrieben am
Rakshiir
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Man kann natürlich auch jedes Körnchen Reis auf die Waage legen. Natürlich kommt es auf Situation, Tonfall und und und an. Eine neutrale Feststellung was normal ist, sollte für niemanden problematisch sein. Denn wenn das Wort "normal" so ein Problem ist, schaffen wir es am Besten ab. Aber dann verliert jeder mit einer Einschränkung in irgendeiner Art aber auch das Privileg gesondert behandelt zu werden weil ja dann alle gleich sind? Weils kein normal gibt und damit auch kein "nicht normal" oder "eingeschränkt"?
Mal davon ab: Ich bin auch nicht normal, und, ist das jetzt was Schlimmes? Finde ich nicht. Ich bin Durchschnitt in einigen Dingen, in anderen Dingen nicht. So what?
Wenn man sich nicht mit dem Fakt abfinden kann, dass man an bestimmten Stellen was ist, oder nicht ist, wie soll man dann mit dem Leben selbst klarkommen?

Aber das ist ja der Trend, es wird sich komplett übermäßig aufgeregt über bestimmte Dinge, weil man sonst scheinbar echt keine Sorgen mehr hat. Ich kann aber keine Gesellschaft so managen dass ich jede Kleinigkeit beachte, jedes kleine wehwehchen beachte, keiner was böses sagt. Ist eh schon problematisch finde ich was heut so alles "ok" ist und "auf garkeinen Fall gesagt werden darf". Wehe ich benutze eine Anrede wenn die andere Person sich als Katze definiert. Ohje, da hab ich seine Gefühle verletzt, am Besten direkt in den Knast und ne Schulung.
Realität ist nunmal: Sprache kommt aus der Masse, du kannst der Gesellschaft kein Maulkorb aufzwingen, das funktioniert nicht. Genauso kannst du nicht die komplette Gesellschaft zwingen sich zu verbiegen für eine absolute Minderheit - was nicht heisst dass man die nicht akzeptieren oder respektieren kann. Aber beides geht nur in beide Richtungen, und so oft wie diese Minderheiten (bzw. Teile davon oder dritte für sie) aggressiv gegen Leute schiessen wird die Abneigung immer größer werden. Siehe Vergleich hier mit dem ursprünglichen Thema, die Unterhaltungsindustrie hat zu lange Dinge produziert die der Kunde nicht wollte, und die Gegenbewegung wird immer schneller und lauter, es wird immer klarer abgelehnt.

Am Ende des Tages ist für mich nur klar, dass jemand der sich falsch in seinem Körper fühlt vermutlich in erster Linie ein psychisches Problem hat. Und das ist nicht negativ gemeint im Sinne dass das ne scheiss Situation ist. Bevor ich mich aber unters Messer lege sollte ich andere Optionen in Erwägung ziehen in meinen Augen. Gerade mit dem Wissen heute, dass so viele nach diese OPs immernoch extreme psychische Probleme haben - teilweise sogar mehr (wie ich erwähnt hab, Depressionen sind da garnicht so selten). Klar braucht es da vorurteilsfreie Forschung, damit man den Ursachen auf den Grund kommt.
Der Trend ist ja auch irre, in Amerika gibt es ja scheinbar jetzt schon Staaten in denen Grundschüler sich entscheiden dürfen was sie denken zu sein, und die Eltern dürfen da nix gegen sagen, oder sie bekommen ernsthafte Probleme. Was ist das denn bitte für ein Mumpitz? Ich weiss heute nichtmal wie ich klar definieren würde was es ausmacht Mann zu sein, wie soll ein Kind das denn tun? Die junge Generation wird in meinen Augen grade massiv beeinflusst und wirklich nicht zum Guten. Was da geredet wird verwirrt ein Kind doch massiv, selbst eine jugendliche Person ist doch noch meilenweit davon weg sich wirklich zu verstehen, da anzufangen mehr Verwirrung reinzubringen macht die Situation 100% nicht besser

1
Geschrieben am
the_verTigO
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Zum Thema schwul (oder lesbisch) sein im Vergleich zu trans sein:
Ich finde, es ist schon noch ein deutlicher Unterschied dazwischen, auf was jemand steht und als was jemand sich selbst sieht.
Wenn jemand feststellt "ich bin schwul/lesbisch", dann ist das einfach so. Dann braucht die Person keinen operativen Eingriff, um auch äußerlich schwul bzw. lesbisch zu werden.
Die Begrifflichkeiten hierbei sind außerdem meiner Meinung nach etwas unpassend gewählt (homosexuell und transsexuell), denn das eine beschreibt die sexuellen Vorlieben einer Person, das andere ihre sexuelle Identität. Trotzdem heißt beides ...-sexuell. Das eine ist, auf was ich stehe, das andere ist, was ich bin. Aus demselben Grund finde ich es auch schwierig, LGB und TQ in denselben Topf zu werfen. Und es gibt da ja noch mehr Buchstaben. I und A sehe ich persönlich eher bei der LGB-Gruppe als bei der TQ-Gruppe. (Warum man das Ganze überhaupt gruppieren muss, ist mir aber sowieso ein Rätsel...)

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Geschrieben am
Rakshiir
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Die einzige Gemeinsamkeit für mich ist eben der Punkt dass man das nicht als Krankheit sehen sollte, die man irgendwie ausmerzt, sondern einen sinnvollen Weg finden muss. Im einen Fall ist es "lediglich" Akzeptanz, es gibt eben Homosexuelle. Ende.
Das Andere ist auch Akzeptanz aber ich denke eben auch die Frage: was kann man tun, um diesen Menschen zu helfen mit ihrer Situation umzugehen ohne zu operieren, bzw. wie findet man raus für wen das der sinnvolle Schritt ist. Wie man weiss gibt es ja viele die danach immer noch Probleme haben, und das ist ja ein Schritt der nicht mal eben zurückzunehmen ist. Klar kannst du auch sagen "Selbst schuld, du hast dich entschieden", ist dann aber eben nicht gerade ein Weg der wirklich positiv diesen Menschen gegenüber ist. Auch muss man sich klar überlegen was den Rest der Menschheit angeht. Ich bin da ein wenig gemein, ich kann aber eben nicht jeden fragen wie man die Person ansprechen soll, wenn das nur in 0.x% wirklich relevant wird. Das ist nicht praktikabel. Auch die Sprache so zu vergewaltigen in Wort und Schrift für diesen kleinen Teil ist nicht zielführend. Sicher würden manche mich dafür kreuzigen, aber man muss sich klar sein dass man Menschen optisch erstmal in A oder B einteilt. Und man nicht pissig werden sollte wenn man erstmal als solches wahrgenommen und angesprochen wird - so schaffe ich dann mehr Probleme für mich weil niemand sich anschnauzen lassen will für etwas, was in 99,x% unproblematisch ist. Akzeptanz ist eins, das Problem das ich mich als was anderes sehe als ich optisch bin allen anderen aufzubürden ist eben auch nicht der richtige Weg.
Sind wir ehrlich: im Großen und Ganzen kann man sagen die eigenen Probleme interessiert niemand da draussen. Freunde und Familie vielleicht, aber wildfremde Menschen juckt es nicht was ich für Probleme hab, mit denen muss ICH als erwachsener Mensch umgehen. Hier wird aber verlangt dass andere das tragen, indem sie die paar Leute anders behandeln. Wie gesagt funktioniert sowas nicht gut, vor Allem wenn es verlangt wird.

Von mir aus kann man ja auch eine dritte Anrede generieren für einen Ausweis, das is ok wenn sich jemand besser fühlt damit. Du kannst aber nicht wirklich verlangen dass Leute die das nicht wissen dich so ansprechen. Freunde und Familie machen das vielleicht, aber wildfremde? Das ist unrealistisch.

Wo es für meine Wahrnehmung auch einen massiven Unterschied eben gibt ist der Umgang. Homosexuelle meiner Erfahrung nach wollen nur ihr Leben leben, akzeptiert werden und gut ist. Die Reiten da selten groß drauf rum oder laufen rum und versuchen andere dazu zu bringen mal Homo zu probieren.
Die LGBTQ community geht da viel aggressiver vor wo man den Eindruck hat dass sie da jüngere Generationen quasi indoktrinieren wollen, da wird beeinflusst geredet und und und. Da muss man sich nicht wundern wenn erwachsene Menschen die Kinder haben oder in der Familie haben ein ziemliches Problem damit haben

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Geschrieben am
ZRUF
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Mich erinnert das Ganze ein wenig das Thema Konsensfähigkeit für Kinder in den 70er bis 90er Jahren! Damals gab es auch interessierte Gruppen, die Pädophilie als okay verkaufen wollten und behaupteten Kinder seien konsensfähig bezüglich sexueller Handlungen. Heute wie damals viel im Umfeld der Grünen btw.
Auch heute finde ich es sehr befremdlich, dass man Kinder dazu motiviert ihre Sexulität zu hinterfragen, ob sie sich denn wirklich als männlich oder weiblich sehen. Klar, die Befürworter der Umwandlungen (irgendwie das falsche Wort, da ich nicht grundsätzlich gegen eine Umwandlung bin), argumentieren damit, dass es vor der Pubertät einfacher ist, weil mit Pubertätsblockern und Hormonen viel gemacht werden kann von dem, was später nur operativ möglich wäre. Soweit so nachvollziehbar.
Nur jetzt das Dicke aber: Viele finden ihre Sexualität erst in der Pubertät. Und da kann es dann für einige schon zu spät sein.
Darüber hinaus wird für mich auch zu wenig vor den Folgen gewarnt. Denn ja, man kann etwas hinbasteln, dass in etwa wie ein Penis oder eine Vagina aussieht. Und Brüste kann man abschneiden oder mit Hormonen wachsen lassen bzw. mit Implantaten nachhelfen, aber zum Einen birgt jede OP Risiken und für die Transumwandlung sind davon mehrere möglich und zum anderen wird eine Transfrau nie Kinder bekommen können, weil sie eben keine Gebärmutter hat und ein Transmann keine Kinder zeugen können, weil eben kein Sperma da ist. Und Narben bleiben immer. Man nimmt sein Lebtag Hormone, damit eben der Östrogen oder Testasteronspiegel passt.
Das Thema mit den Depressionen habe ich bis hierhin noch nichtmal angeschnitten gehabt. Manch einer lässt sich ja umwandeln, weil man sich und seinen Körper hasst. Und Selbsthass verschwindet nicht, weil man sich umoperieren lässt.
Und auch für alle anderen: Nein, man wird kein anderer Mensch, bloß weil man sein äußeres anpasst. Man wird sogar ggf. noch mehr mit dem ganzen konfrontiert, weil man dann eben auch sieht, dass man nicht so aussieht, wie man geschaffen wurde.
Es gibt aber sicherlich auch die Fälle in denen eine OP die richtige Entscheidung war und es den Leuten danach besser geht. Von daher will ich mir auch gar nicht anmaßen die Option zu nutzen zu verurteilen. Aber das sollte wirklich eine sorgsam geprüfte Einzelfallentscheidung sein. Auch was die psychologische Betreuung anbelangt.
Am Ende ein ganz schwieriges Thema.

2
Geschrieben am
Gauss
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Das Problem mit dem eigenen Körper ist auch im Bereich der Schönheitschirurgie bekannt. (Ich glaube sogar, dass gibt es Studien darüber gibt.) Menschen, die m it ihrem Körper unzufrieden sind (zu kleine Brüste, Augenlider, ...), legen sich statistisch gesehen häufig wieder auf den OP-Tisch, weil die Operation nicht die Lösung für psychologische Probleme mit der Selbstwahrnehmung sein kann.

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Geschrieben am
Parias
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@Raksiir

Ich denke die Perspektive von einem ehemaligen Sturmtruppler wäre richtig interessant gewesen. Selbst als "große Nebenfigur" wäre er verdammt interessant gewesen. Stattdessen feiert er 5 Minuten nachdem er flieht wie er andere Sturmtruppler tötet - Leute mit denen er bis vor Kurzem zusammengearbeitet hat


Man weiß aber auch nicht wie das Verhältnis untereinander war. Es könnte gut sein, dass die Sturmtruppler mehr wie Werkzeuge waren und durch die Gehirnwäsche auch keine echte Kameradschaft entstanden sind. Finn macht mir auch den Eindruck als wäre ein Außenseiter gewesen, was auch erklären könnte, warum er keine Probleme hatte, seine ehemaligen Kameraden umzunieten. Nicht zu vergessen, dass die Niedergeschossenen Helme trugen, wodurch sie keine Gesichter hatten und somit anomyn blieben.

Dass ich mir aber als Zuschauer selbst zusammenreimen muss, warum Finn keinerlei Hemmungen hatte, spricht nicht gerade für das Drehbuch.


My Hero Academica muss ich mal schauen ob/wo ich das finde. Ist sicher n Blick wert, wenns mal die Zeit erlaubt.


Auf Crunchyroll:cool:

Eins paar Worte zu MHA: Der Mainchar ist zwar ein Crybaby, aber nicht so wie bei Bunny der Fall war und er kreischt auch nicht so rum wie Kenichi aus der gleichnamigen Serie. Außerdem legt sich das recht schnell - zwar weint er ab und zu, aber es ist auch nicht grundlos und er ist nicht der Einzige, der Tränen vergießt.

Ich rate Dir auch, bei zwei bestimmten Charakteren geduldigt zu sein, was deren Charakterentwicklung betrifft, da tatsächlich die Entwicklung langsam, aber glaubhaft stattfindet. Nicht so wie bei zB Yugi-O, wo Joey und Tristan von Bullys zu treuen Sidekicks werden.

Ich gehe mal davon aus, dass Du die beiden Charakteren anfangs hassen wirst, weil sie wirklich Scheisse gebaut haben. Aber sie erkennen ihre Fehler und versuchen sie wieder gut zu machen.

Und was ganz Wichtiges; höchstwahrscheinllich wirst Du auf "Fans" treffen, die einen auf einen Scheiss auf die Charaktere und Lore geben, sondern bei den es geht, dass heiße Kerle schön miteinander Ficki-Ficki machen, gang egal ob platonische Freundschaft, Vater-Sohn Beziehung, Rivalen oder Todfeinde. Hauptsache BoysLove Shipping.

Warum dieser Hinweis? Weil durch diese Geistesgestörten (Fujoshis) hat das Fandom ein ziemlich schlechten Ruf und bei manchen Fanarts denkt man, man hätte ein Yaoi anstelle eines Battle-Shonen. Ich selbst bin bei solchen Bild darauf reingefallen. Und wenn ich "geistesgestört" meine, dann meine ich auch geistesgestört - anders kann man deren Fantasie nicht nennen.

Darum kann sie auch nicht als Fan bezeichnen. Fans achten mehr oder weniger auf das Lore, schon allein aus Respekt dem Schöpfer gegenüber.

@Mischka
Mein Vorschlag als Definition, sich wir ein Mann zu fühlen:

Man ist genau dann ein Mann, wenn man ein Auto in maximal drei Zügen rückwärts einparken kann.

Nach dem Witz muss ich nun zwar aus dem Land fliehen, aber das war es wert...

:hehehe: Ich finds witzig:daumenhoch:

Und was ist beim Mann das Wichtigste?

Die Beine!

Sonst müsste er mit den Eiern rollen und mit dem Arsch abbremsen:hehehe:

Aber wenn eine Frau es schafft mit maximal 3 Zügen einzuparken, ist sie dann ein Mann?:kratz::P

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Geschrieben am
(Geändert am 16. Januar 2024 um 18:38 Uhr)
mischka
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Aber wenn eine Frau es schafft mit maximal 3 Zügen einzuparken, ist sie dann ein Mann?:kratz::P
Theoretisch: Ja, praktisch hat man noch nie außerhalb von Sagen und Märchen von solchen Frauen gehört :P

0
Geschrieben am
O.W.
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@mischka:
Jetzt muss ich unweigerlich an eine Kollegin denken, die KfZ und Maschinenbau unterrichtet. Die KfZ-Schüler nennen sie liebevoll (oder zum Teil auch ängstlich) "Carminator", weil sie einen Vornamen hat, der mit "Car..." anfängt.
Ich glaube, wenn die das hier lesen würde, gäbe es eine Herausforderung zu einer automobilen Geschicklichkeitschallenge, an deren Ende Du wahrscheinlich eine Kist Bier los wärest. Ich möchte auch nicht behaupten, dass ich gegen sie gewinnen würde. Je nach Auswahl der Tests hätte ich eine Chance, aber wenn Einparken dabei ist wäre der Punkt ganz sicher bei ihr.

Ach so, bevor jetzt Leute eine falsche Vorstellung haben: Sie ist klein, hübsch und letztes Jahr Mutter geworden.

2
Geschrieben am
(Geändert am 17. Januar 2024 um 12:49 Uhr)
Gast
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Da muss ich an den alten Witz denken (habe ich den hier aus der Pläsanterie des Tages?), treffen sich eine Frau und ein Mann, nach etwas Smalltalk fragt er sie:
"Wie heißen Sie?"
"Wie die Dinge, die ich am meisten mag, Autos und Männer, nennen Sie mich einfach Carmen. Und Sie?"
"Pussybier. Angenehm Ihre Bekanntschaft zu machen."

1
Geschrieben am
Rakshiir
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@Parias
Meine Interpretation war am Anfang sein Schock bezüglich des Tod des anderen Trupplers dass er ihm nicht komplett egal war. Aber wie du sagst: aber dass ich die Motivation nicht klar erkennen kann aus dem Film ist schon schwierig. Mal davon ab dass es ne Menge Motivationen und Aktionen gibt die wenig bis gar nicht erklärt sind. Ich denke auch immer noch das größte Problem der Sequels war eben das Desinteresse an der Geschichte, dem Universum und dessen Regeln, gute Charaktere und Story zu schreiben und vor Allem die alte Geschichte und Charaktere in Ehren zu halten.
Das hat der letzte Spiderman finde ich deutlich besser gemacht.

Ich hab halt keinen Crunchyroll account. Aber das seh ich ja dann.
So "Fans" sind immer so ne Sache. Ich bin ehrlich: solang sie mich in Ruhe lassen ist es mir komplett egal was für Fantasien sie haben. Aber teilweise sind die dann ja laut.

Wenn eine Frau in 3 Zügen einparken kann ist sie ehrenhalber ein Mann, aber darf sich gerne weiter als Frau definieren :D

1
Geschrieben am
the_verTigO
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Honorable "member".

0
Geschrieben am
Parias
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@Rakshiir: :batsch: Stimmt! Das war ja der Aha-Moment für Finn, wo er praktisch aufgewacht ist. Aber vielleicht war es das; er ist aufgewacht und deshalb....nee, lassen wir es mal. Eine Szene mag noch so gut sein, wenn ich mir als Zuschauer selbst zusammenreimen muss, warum es zu dieser Szene gekommen, bezw. wie es möglich war, anstatt das es mir der Film erklärt, dann ist es schlechtes Storytelling, mehr nicht.


So "Fans" sind immer so ne Sache. Ich bin ehrlich: solang sie mich in Ruhe lassen ist es mir komplett egal was für Fantasien sie haben. Aber teilweise sind die dann ja laut.


Gerade das ist das Problem mit den Fujoshis; sie sind laut:hack:

Eine weitere Sorte von "Fans" sind ja auch die, die den Hauptchar nicht leiden, aber trotzdem sich die Serie ansehen. Zitat: "Ja, da gibt es ja noch andere Charaktere."

Ein Animeserie trotzdem angucken, wo der Mainchar mindestens 95% auftaucht und der Favechar etwa nicht mal die Hälfte.

Wo es größstenteils um dem Mainchar geht, den man hasst.

Weißte Bescheid.

@Klopfer: Wäre das nicht ein Thema, also über diese bekloppten Fans?:awesome:

Wenn eine Frau in 3 Zügen einparken kann ist sie ehrenhalber ein Mann, aber darf sich gerne weiter als Frau definieren :D


Ehrenmann:daumenhoch:

0
Geschrieben am

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