Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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#427 von Klopfer

Eine Frau erbt von ihrem Vater einen Pornoladen/Stripclub und steckt viel Geld und Arbeit rein, um ihn auf Vordermann zu bringen. Ihr katholischer Freund würde sie gerne heiraten, aber hat Vorbehalte gegen diesen Geschäftszweig und fordert, dass sie das Geschäft verkauft. Sie allerdings ist stolz auf das, was sie aufgebaut hat, und macht sofort Schluss mit ihm.

Ich hätte ihr auch zu dem Schritt geraten (kann man sich schließlich vorher überlegen, ob man eine Beziehung zu jemandem will, der so einen Laden betreibt), aber bei all den positiven Kommentaren unter diesem Tweet bezweifle ich dann doch, ob die allgemeine Freude ebenso verbreitet wäre, wenn die Rollen umgekehrt wären, der Mann diesen Pornoladen/Stripclub besäße und die Frau verlangen würde, dass er das Geschäft aufgibt... :fragehasi:

Link: [https://twitter.com/redditships/status/1116762989640802310]
6 Punkt(e) bei 6 Reaktion(en)
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Ylva (Profil)
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Ich kann seine Vorbehalte auf jeden Fall verstehen, aber andererseits hätte er da schon früher mal drüber reden können. Ich hätte auch arg Probleme damit, aber mit einem Zuhälter/Stripclubbesitzer würde ich auch nie im Leben eine Beziehung eingehen.

Aber es ist schon echt traurig, dass ihr das Sexbusiness wichtiger ist als ihre Beziehung. Sie war ja auch nicht grundlos mit ihm zusammen denk ich mal. Zumindest darüber nachdenken hätte sie schon können, finde ich. Ihre Reaktion ist schon extrem überzogen und albern - als ob seine Bedenken und Wünsche unberechtigt werden. Dabei kann man sich doch denken, dass die meisten mit so etwas Probleme haben.

0
Geschrieben am
Asgar (Profil)
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Ich denke die beiden haben einfach nicht wirklich zueinander gepasst.
Er ist offensichtlich gläubig katholisch und sie liebt die Pornoindustrie und genießt ihre Arbeit in einem Stripclub.
Beides legitim aber eben doch sehr gegensätzlich.
Man sagt zwar Gegensätze ziehen sich an, aber das stimmt i.d.R. nur bis zu einem gewissen Grad.
Die beiden hier kommen wohl nicht auf einen Nenner und die Trennung war somit folgerichtig.

Ob die Reaktionen anders wären wenn die Rollen vertauscht gewesen wären?
Ich fürchte in unserer aktuellen Gesellschaft, wo viele unter Gleichberechtigung eher eine Besser-Stellung der Frau sehen wäre es tatsächlich so gewesen. (im Sinne von egoistischer Kerl und armes Mädel)

2
Geschrieben am
qwzt (Profil)
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@Ylva: Ich denke auch das sie übertrieben reagiert hat. Andererseits kann ich durchaus verstehen das sie ihr Lebenswerk (sie hat nach seiner Aussage ja erstmal alles was sie hatte in das Geschäft investiert und sich einen Namen gemacht) nicht einfach aufgeben will. Sofort Schluss zu machen und jeden Kontakt abzubrechen finde ich nicht ok, aber wir kennen ja nur seine Darstellung. Wie stark er sie unter Druck gesetzt hat, wissen wir nicht. Er sagt selbst, dass er die gesamte Industrie für "ungeeignet" hält, dass er sich offensichtlich dafür schämt was sie tut, weil er mit seinen Eltern nicht darüber reden kann, dass tiefe religiöse Gefühle eine Rolle spielen. Ich verstehe völlig, dass er es kacke findet, wenn sie ständig im Club arbeitet, dafür sogar ein Date abbricht. An dieser Stelle wäre meiner Meinung nach der Ansatzpunkt - arbeite weniger oder ich gehe, weil wir uns fast nicht mehr sehen. Aber die Forderung das alles aufzugeben finde ich eben auch nicht richtig von ihm.

3
Geschrieben am
DavidB (Profil)
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Wenn ich ein Familienunternehmen geerbt und mit viel Geld und Mühe aufgepäppelt hätte, sodass ich tatsächlich keine weiteren Einkünfte bräuchte - wofür bräuchte ich dann noch einen Partner, der mir die Blüte meines eigenen Schaffens schlecht redet? Man hat doch so etwas wie Selbstwert und Ehre, warum sollte man beides für einen Partner aus dem Fenster werfen? Zumal der Partner in diesem Fall ein Ultimatum stellt: Entweder das Erbe deines Vaters und stetiges Einkommen für die nächsten Jahrzehnte oder eine Ehe mit diesem Partner.

Dass die Dame hier nicht auf Ultimaten eingeht, kann ich ziemlich gut nachvollziehen.
Dass ihr Verhalten als "extrem überzogen und albern" bezeichnet wird und dass man "sich doch denken" könne, dass ihre Karriere Kritiker hat, kann ich dafür überhaupt nicht nachvollziehen.
Wäre das Ultimatum "Hey Klopfer, ich will dich ficken, aber lösche bitte vorher deine Website" auch okay?

4
Geschrieben am
Ylva (Profil)
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Naja, aber wenn das Familienunternehmen n Pornoschuppen ist... :angsthasi: Mag sein, dass ich da zu konservativ bin, aber das wär nichts, worauf ich stolz wäre, egal, wie gut das Ding läuft.

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Ich wäre auch auf eine Müllhalde nicht stolz, aber den Familienbetrieb aufgeben wäre irgendwie trotzdem keine Option. Vor allem nicht unter Druck. Entweder ich oder dein Laden.
Alleine die Erpressung wäre das Problem

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ein eigenes Unternehmen heißt halt auch: eigenes Einkommen und eine gewisse Selbstbestimmtheit. Würde sie das Unternehmen aufgeben, müsste sie wieder ganz von vorne anfangen oder wäre vollständig abhängig vom Einkommen ihres Mannes. Ich kann verstehen, wenn einem diese Branche absolut nicht zusagt, aber man fordert seinen Partner eben nicht nur dazu auf, einen Schmuddelschuppen loszuwerden, sondern nimmt ihm dadurch auch eine Perspektive.

3
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Ich finde es nicht gerade respektvoll, was der Typ da gemacht hat. Das ist eine simple, emotionale Erpressung, weil er sich seinen Eltern gegenüber schämt.
Fällt ihm denn erst jetzt auf, was seine Freundin da macht? War ihm das vorher egal?
Das würde sehr zu oft passen...getreu dem Motto: Oh Schatz, ich mag es wieviel Geld du ran bringst. Läuft, aber wenn wir heiraten hörst du gefälligst damit auf und wirst Hausfrau. Selbstbestimmung...pftt...wo kämen wir denn da hin?

Verzeihung, aber nur, weil es kein Blumenladen ist, wird da Verständnis für den Tuppes gezeigt.

5
Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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Irgendwie tun alle so, als würde sie dort selber strippen oder oben ohne servieren oder sowas. :kratz: Als Boss in dem Schuppen dürfte sie ihre Zeit eher mit staubtrockener Buchhaltung und Personalmanagement verbringen oder maximal eine Schicht als Barkeeperin einspringen, wie es auch im Text steht. Also ich kann die Vorbehalte da überhaupt nicht verstehen, weil die Arbeit, die sie tatsächlich ausführt, sich sehr wahrscheinlich überhaupt nicht von "normaler" Arbeit unterscheidet. Und die Probleme ("sie ist bis 4 Uhr morgens auf Arbeit und hat keine Zeit für mich") treten in der Form auch bei etlichen stinknormalen Jobs (Schichtarbeit, Krankenhaus, Pflegedienst etc.) auf.

3
Geschrieben am
(Geändert am 15. April 2019 um 18:45 Uhr)
Klopfer (Profil) (Website)
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@ObsidJan: Für diejenigen, die Pornografie und Sexindustrie vehement ablehnen, wird's keinen großen Unterschied machen, ob man da selbst sexuell aktiv ist oder nur hinter den Kulissen arbeitet. Wenn man das als unmoralisch ansieht, dann verhält sich für denjenigen eben auch jeder unmoralisch, der damit mittelbar sein Geld verdient.

4
Geschrieben am
Diiter (Profil)
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Also ich kann die Vorbehalte da überhaupt nicht verstehen, weil die Arbeit, die sie tatsächlich ausführt, sich sehr wahrscheinlich überhaupt nicht von "normaler" Arbeit unterscheidet.

Na das wage ich doch stark zu bezweifeln, man treibt sich ja trotzdem in einem gewissen Milieu rum, wenn man damit sein Geld verdient. Wenn sie die beiden Läden so erfolgreich managt, dann wird sie für ihren Pornoladen zB auch Kontakte zu entsprechenden Filmstudios und -machern haben, sie geht eventuell auf entsprechende Fachmessen usw.
Und es ist auch was völlig anderes, ob man bis 4 Uhr im Krankenhaus oder im Stripclub arbeitet. Ich weiß nicht, wie das im Land des Threaderstellers aussieht, aber was hierzulande in solchen Läden abgeht, ist schon heftig, da ist von Prostitution bis Drogenmissbrauch alles dabei. Ich glaube kaum, dass man davon im Hinterzimmer beim Bücher prüfen so gar nichts mitbekommt, geschweige denn, wenn man ab und an mal eine Schicht hinter der Bar einlegt.

Ich würde auch nicht wollen, dass sich die Frau, mit der ich mir vorstellen kann, den Rest meines Lebens zu verbringen, in solchen Kreisen bewegt.
Von daher kann ich seinen Entschluss, sie vor die Wahl zu stellen, auch vollkommen nachvollziehen. Das hat auch absolut nichts damit zu tun, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht nicht akzeptieren würde.
Die Alternative zu diesem "Ultimatum" wäre ja gewesen, dass er einfach mit ihr zusammen bleibt, obwohl ihn das so sehr stört, dass es ein Trennungsgrund ist. Wo wäre denn da die Selbstbestimmung gewesen?

2
Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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@ Diiter
Im Grunde genommen stimme ich dir voll zu. Nur die Art wie er es gemacht war nicht ganz ok.

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ich finde sowas echt schwierig.
Kompromisse sind wichtig in Beziehungen, aber ich bin mir nicht sicher ob man hier einen hätte finden können.

Dazu kommt, dass er wohl n bissl sehr spät das angesprochen hat. War das vorher kein Problem? Ein bischen Respekt davor, was der andere tut sollte man doch auch haben. Dass ihr das wichtig ist, wenn sie viel Zeit reinbuttert ist doch offensichtlich.

Umgekehrt isses schon bissl sehr hart jemanden direkt auf die Straße zu setzen (im übertragenen Sinne), das wirkt nun nicht so als ob man wirklich sehr an der Person und Beziehung hängt - da wäre also ne Ehe vielleicht eh nicht so das Richtige gewesen. Nicht falsch verstehen, ich kann schon nachvollziehen dass sie an dem Laden hängt, aber das is schon sehr heftig als Reaktion.

Am Ende sind wohl beide nicht unschuldig nicht wahr? Mann hätte früher reden können, Frau hätte tatsächlich mal darüber reden können. Mann müsste sich aber auch Gedanken machen, wo man steht. Also den Eltern gegenüber, bei aller Liebe, sollte man auch in dem Alter mal entgegen treten können und seinen Standpunkt vertreten. Am Ende isses nunmal wahr, dass diese Industrie eine der wenigen Dinge ist, die immer laufen werden. Ich sehe die Einstellung "das is für niemanden eine gute Arbeit" nicht so genial an. Ich kann zwar nachvollziehen, dass man nicht begeistert ist, aber als Inhaber des Ladens ist sie sicherlich nicht diejenige, die da leicht bekleidet rumrennt.

Wobei: Man weiss natürlich nicht, ob es vorher schon was gab, ich mein, am Ende isses ja keine neutrale Schilderung aller Vorgänge. Vielleicht reagiert sie auch so, weil das Thema schon 100 Mal durchgekaut wurde, wer weiss das schon.

0
Geschrieben am
Shoshana (Profil)
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Ich kann sehr gut verstehen, wenn man nicht in diesem Milieu arbeiten möchte. (Und dass es Menschen gibt, die es müssen, weil sie keine andere Möglichkeit haben/sehen, ist eine Sauerei, aber das hier nur am Rande).

Aber der Kerl arbeitet da ja nicht selbst, seine Freundin tut es. Und ihr macht es Spaß.
Damit ein Problem zu haben, ist sein Recht.
ich kann das nicht so ganz nachvollziehen, weil sie - obwohl sie bestimmt da Kontakte hat und auch vieles mitbekommt - ja nicht aktiv sexuell beteiligt ist. Aber ich bin da auch sehr liberal und kann ja jeder seine Meinung haben.

Aber, was in meinen Augen gar nicht geht, ist, vom Partner zu verlangen, den Beruf aufzugeben.
Wenn mein/e PartnerIn von mir verlangen würde, meinen Job aufzugeben, ganz egal aus welchem Grund (und bei meinem Job gibt es einige, die eine Beziehung belasten könnten), würde ich auch auf der Stelle Schluss machen.

Er kann ja Bedenken haben. Er kann ja Gefühle haben. Darüber kann man reden. Aber man muss meiner Meinung nach nach einer Lösung suchen, wie er besser damit klar kommt. Nicht, dass sie damit aufhört.
Es ist ja nicht so, dass sie stript, weil sie keine Qualifikationen hat und Angst hat, sonst kein Geld verdienen zu können und es aber insgeheim hasst.
Sie liebt ihre Arbeit. Und dann ist es mMn auch egal, was diese Arbeit ist. Die Forderung "ICH mag nicht, was DU tust, also musst du das lassen" ist in einer Beziehung absolut unangemessen.
Weil es in der Forderung nur um ihn geht, und nicht um sie. Sie soll einen wichtigen Teil ihres Lebens aufgeben, damit seine Bedürfnisse erfüllt werden.
Niemand sollte für einen anderen Menschen einen wichtigen Teil seines Lebens aufgeben müssen. (wenn es jemand freiwillig macht, ist das was anderes)
Und das gilt für beide Richtungen.
Da ist dann meiner Meinung nach schon einfach die einzige Kosequenz sich zu trennen.
ist ja auch ok. Die finden beide bestimmt jemand anderen.

4
Geschrieben am
Diiter (Profil)
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Aber man muss meiner Meinung nach nach einer Lösung suchen, wie er besser damit klar kommt. Nicht, dass sie damit aufhört.

Weil es in der Forderung nur um ihn geht, und nicht um sie. Sie soll einen wichtigen Teil ihres Lebens aufgeben, damit seine Bedürfnisse erfüllt werden.

Das kann man aber auch wunderbar umdrehen:
Es geht dabei nur um sie, nicht um ihn. Er soll einen wichtigen Teil seines Lebens aufgeben (seine Moralvorstellungen), damit sie weiter ihre Bedürfnisse (im Schmuddel-Lokal arbeiten) erfüllen kann.
Und das wäre ja die einzige Alternative zu seiner gewählten Vorgehensweise. Abgesehen von grundlos davonschleichen vielleicht, aber dann wäre er auch wieder der Arsch. Im Grunde konnte er von Anfang an nur verlieren.

1
Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Das kann man aber auch wunderbar umdrehen:
Es geht dabei nur um sie, nicht um ihn. Er soll einen wichtigen Teil seines Lebens aufgeben (seine Moralvorstellungen), damit sie weiter ihre Bedürfnisse (im Schmuddel-Lokal arbeiten) erfüllen kann.
Und das wäre ja die einzige Alternative zu seiner gewählten Vorgehensweise. Abgesehen von grundlos davonschleichen vielleicht, aber dann wäre er auch wieder der Arsch. Im Grunde konnte er von Anfang an nur verlieren.


Naja, entweder sie müsste etwas aufgeben, damit die Beziehung fortbestehen kann, oder er muss das tun. Wenn keiner von beiden das tun will, bleibt nur eine logische Konsequenz: Sie trennen sich.

So wie du das schreibst, wäre eine Trennung nur für ihn schlimm.
Trennung = er verliert?
Und sie findet sich trennen bestimmt voll knorke.
Wohl eher nicht.
Und den unwahrscheinlichen Fall, dass doch, wäre die Trennung für ihn auch eher ein Gewinn, da sie ihn in diesem Fall ja ohnehin nicht wirklich zu lieben scheint.

1
Geschrieben am
Shoshana (Profil)
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Immer wieder heißt es hier, sie würde ihn nicht richtig lieben.
Ich würde auch für einen Menschen, den ich liebe, nicht mein Familienunternehmen aufgeben (wenn ich eins hätte).
Freunde von mir haben sich getrennt, weil sie Kinder wollte, er aber nicht. Die haben sich auch sehr geliebt. Aber Liebe ist eben nciht der einzige Faktor, der entscheidet, ob eine Beziehung funktioniert.
Manchmal passen eben die anderen Dinge nicht, so wie es hier der Fall zu sein scheint.

@Diiter: er muss seine Moralvorstellungen ja nicht aufgeben. Er kann die ja weiterhin haben. Er kann das ja auch weiterhin doof finden. Er sollte nur akzeptieren, dass sie diese Vorstellungen nicht teilt.
Sie stellt ihn ja nicht vor die Wahl: Renne mit T-Shirts mit meinem Logo drauf rum, finde das super was ich mache oder ich heirate dich nicht.

1
Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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@Shoshana

Immer wieder heißt es hier, sie würde ihn nicht richtig lieben.


Nur für den Fall, dass du damit auch meinen vorigen Kommentar meinst:
Da war es nur darauf bezogen, dass Diiter schrieb, dass er sowieso nur verlieren könne und das daraus folgend eine Trennung für sie entsprechend ja gar nicht schlimm sei (weil sie ja nicht "verliert"). Und für wen eine Trennung nicht schlimm ist, der liebt nun mal nicht richtig. Hier halt nur rein hypothetisch.

Äh... und für den Fall, dass du meinen Kommentar nicht damit meinst:
Stimme dem zu, was du gesagt hast. ^^

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@Shoshana
Was arbeitest du denn wenn du meinst "und bei meinem Job gibt es einige, die eine Beziehung belasten könnten" ?
Bei den meisten Jobs bin ich nämlich nicht der Meinung dass der Job selbst ein Problem wäre

Nebenbei:
Ich meinte nicht, dass sie ihn nicht liebt. Aber wenn ich wirklich an jemandem hänge, und man schon über Heirat nachdenkt (gut, das hat zumindest er), würde ich nicht wenigstens reden anstatt jemanden direkt auszuschließen? Denn: Direkt die Beziehung beenden, Schlüssel einsammeln und Kontakt löschen + blocken ist schon n sehr krasser Schritt.

Nicht dass ich sage er hat recht und sie unrecht, im Gegenteil, ich denke dass er einiges Falsch gemacht hat in der Art und Weise. Aber in nem gewissen Alter (und das denke ich ist vorhanden wenn sie seit 8 Jahren den Club leitet, und sie ja dann schon ein gewisses Alter hatte, sonst dürfte sie den ja nicht leiten) denke ich schon dass man erst einmal reden sollte.

1
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das immer wieder Thema gewesen sein wird und man sich deswegen immer wieder gestritten hat.
Und wenn dann im Streit einer dem andren so ein Ultimatum stellt, das würde ich auch nicht mitmachen. Dann lieber ein konsequenter Cut.
Ist hart, aber ja, manchmal reicht Liebe allein nunmal einfach nicht aus, um eine gemeinsame Zukunft zu haben.

2
Geschrieben am
Shoshana (Profil)
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@Rakshiir:
ich nehme an, dass die durchaus geredet haben. Entweder das Thema kam nicht zum ersten Mal auf den Tisch oder sie hatten da bestimmt länger als 5min gebruacht um an dem Punkt anzukommen, zu dem sie Schluss macht. Weiß ich natürlich auch nicht, ist aber meine Vermutung.

zu meinem Job: Schichtdienst, häufige Reisen, instabile Dienstpläne und Bereitschaften und ich muss meinen Urlaub bis zum 30.09. des Vorjahres komplett planen.
Das kann eine Beziehung durchaus belasten.
Vor allem ständig mit netten Kollegen in Hotels am anderen Ende der Welt sein, während der Partner zu Hause sitzt, kann schwierig sein.

Ich sag nicht, dass sowas jede Beziehung belastet. (ich will eh keine, also ist mir das auch egal), aber es kann sie durchaus belasten, wie meine Erfahrung und die meiner KollegInnen zeigen.

1
Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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Uhhh, heiteres Beruferaten; ich fang mal an:

Du fährst einen Hähnchenwagen
-> viel unterwegs, Mittwochs steht niemals einer, wie versprochen, vor'm Supermarkt und wenn's Geschäft mies läuft muss man auch schon mal ne Nacht auf dem Beifahrersitz verbringen

2
Geschrieben am
(Geändert am 17. April 2019 um 17:40 Uhr)
Rakshiir (Profil)
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@Shoshana
Das Ganze ist eh schwierig zu analysieren, weil man nur eine Seite liesst. Man kann davon ausgehen, dass die Person definitiv nicht objektiv alles beschrieben hat. Einmal weil das sowieso menschlich wäre, aber vor Allem weil die Person mit Sicherheit in einem ziemlich emotionalen Zustand war. Die andere Seite zu hören wäre interessant, auch wenn die sicher auch subjektiv und nicht objektiv wäre, aber aus beiden könnte man eher vermuten was wohl in etwa passiert ist.

Zum Job: Ja, da gebe ich dir Recht. Ich habe nur bedingt Schichtdienst (Teamintern müssen wir uns abstimmen gewisse Servicezeiten abzudecken), und ich muss Urlaub "nur" mit den Kollegen abstimmen, aber kann ihn teilweise auch kurzfristig bekommen. Aber selbst das zu koordinieren mit einer weiteren Person die in ner anderen Firma Urlaub mit Kollegen abstimmen kann ist manchmal schwierig.
Richtiger Schichtdienst und Dienstreisen sowie Bereitschaft sind definitiv Dinge die gewisse Spannungen generieren können. In der heutigen Zeit sind ja auch bei vielen Geschäftshandys vorhanden, die auch zusätzlich für Probleme sorgen können, wenn eine Person nicht in der Lage ist das Abends aus der Hand zu lassen (sowas hab ich in ner alten Firma erlebt, Emails um 2 Uhr nachts schreiben usw. - und das hatte nix mit Bereitschaft zu tun)
Das mit den netten Kollegen ist natürlich nur ein Problem wenn der Partner nicht nett ist, weil was sollte sonst bei nur netten Personen passieren :D

0
Geschrieben am

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