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Kategorie: Gemotze

Nuff! Ich grüße das Volk. 059.gif

Vor ein paar Tagen sah ich dank der "Was gibt's Neues?"-Funktion, dass es einen neuen Kommentar bei einem vier Jahre alten Blogeintrag gab, in dem ich darüber lästerte, dass Lehramtsstudenten bei ihrer Matheklausur durchgefallen waren, obwohl die Aufgaben für ein Mathestudium wirklich eher einfach waren. Der Kommentar informierte mich darüber, dass ich a) "so einer" wäre (was immer das heißt), b) mein Geläster offenbar ein Symptom für den Niedergang der Gesellschaft wäre und c) ich mich deswegen schämen solle. 7f5341cc.gif (Ich musste viel zwischen den Zeilen lesen, aber ich denke, ich habe die Essenz verstanden. victory.gif )

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Nun ja, ich freue mich auf den neuen Kommentar dieses Burschen in weiteren vier Jahren, denn dieser Eintrag hier wird noch fieser. greatjobplz.gif Der Anlass ist ein Artikel des Tagesspiegels, wonach die Lehrer in Berlin entsetzt darüber waren, wie leicht die Aufgaben für die diesjährige Matheprüfung für die Mittlere Reife inzwischen geworden sind.

Wir reden hier von Aufgaben für die zehnte Klasse, und es gibt tatsächlich einen Punkt dafür, dass man die größte Zahl nennt, die man aus den drei Ziffern 2, 3 und 6 bilden kann. Einen weiteren Punkt gibt es für die Antwort auf die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine zufällig ausgewählte Glühbirne von 100 defekt ist, wenn fünf kaputte insgesamt in der Kiste sind. 3eb4e7b3.gif

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Ich wette, irgendein Idiot fragt trotzdem noch ernsthaft nach dem 50/50-Joker.

Ihr könnt euch die Aufgaben selbst mal anschauen. Das ist so was von erbärmlich. Bei einem großen Teil der Aufgaben ist man fassungslos, dass sie Leuten gestellt werden, die man siezen soll. Dabei ist es komplett sinnlos, das Niveau immer weiter abzusenken, weil das Problem nicht darin liegt, dass die Schüler zu doof für die alten Aufgaben sind, sondern zu viele Schüler zu doof und zu faul sind, überhaupt mal in die Schule zu gehen.

Ich bin keiner von denen, die dauernd über die Jugend von heute meckern oder glauben, sie wäre nicht so leistungsfähig wie die früheren Generationen. Aber man muss dann eben auch so viel von ihnen verlangen, dass sie es beweisen können. Wenn wir jedem Hirni schon einen Bildungsabschluss dafür geben, dass er weiß, wie ein Würfel ausgeklappt aussieht, kann man sich doch nicht wundern, wenn eine ganze Generation komplett unvorbereitet für eine Berufsausbildung oder gar ein Studium (abseits von Gender Studies) ist! schuettel.gif
Ganz zu schweigen davon, dass die Gymnasiasten (die in Berlin so was auch in der zehnten Klasse machen müssen, damit sie nicht ohne Schulabschluss dastehen und dann Amokläufer werden müssen, falls sie später vom Gymnasium fliegen) sich vermutlich/hoffentlich verarscht gefühlt haben, als man ihnen mit so einem Stuss ankam. facepalm.gif So kann man sich doch nicht ernst genommen fühlen.

Natürlich werden sich einige auch die Frage stellen: "Machen die das in Berlin (und Brandenburg) so einfach, damit Mohammed und Mujahid eine Chance haben?" Aber warum sollte man, wenn nicht nur Quyen und Lanh damit keine Probleme haben, sondern auch Faizah und Samira? Man tut auch Migranten ja keinen Gefallen, wenn man in der Öffentlichkeit den Eindruck vermittelt, dass die von Natur aus blöder wären.

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Bei Mathe weiß man immerhin, wie Integrieren funktioniert... angsthasi.gif

So, genug geschimpft. Ich guck mir jetzt ein paar Otter an, um mich zu beruhigen. Bis dann! animaatjes-onion-09769.gif

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Aromatisches

Veröffentlicht am 21. Oktober 2010 um 22:11 Uhr in der Kategorie "Gemotze"
Dieser Eintrag wurde bisher 71 Mal kommentiert.
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Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
Klopfer erzählt, wie man helfen kann, Klopfers Web zu erhalten und besser zu machen - sowohl ohne als auch mit Geldeinsatz. [mehr]

Kitschautorin (Profil) (Website)
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"Welcher Graph verläuft fallend?" Ernsthaft? Das wusste sogar ich und ich hatte damals in Mathe eine Fünf.

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Geschrieben am
Daepilin (Profil)
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Gegen das Schwänzproblem gibt es doch zumindest ein Mittelchen... Wem nachgewiesen werden kann, dass er mehr als x% der Zeit die Schule geschwänzt hat und daher den Abschluss (dessen Niveau wirklich wieder hoch sollte... Gut, ich studiere IT und hab viel mit Mathe zu tun, aber das könnte glaub ich jeder den ich Frage auf 95+% lösen....) nich schafft bekommt keine Sozialhilfe...

Von mir aus gibts n Platz in nem Sozialheim o.ä., aber mehr nicht, bis nicht irgendein Schulabschluss auf normalen Niveau nachgeholt wurde...

Mah sich jetzt sehr elitär anhören, aber ich bin klar dagegen Bildungsabschlüsse, egal welcher Stufe, komplett zu verschenken...

Was mittlerweile alles studiert ist echt hart... Da fragen Studierende im IT/ET Studiengang in der Mathevorlesung was Binomische Formeln sind und so Späße...

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Geschrieben am
(Geändert am 20. Juni 2016 um 21:38 Uhr)
LordRasko (Profil)
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Also, also ernsthaft? Was waren dass denn für teilweise Pipiaufgaben biggrin.gif Kein Wunder, dass die Generationen mehr und mehr verdummen.
Ist ja wie mit der Rechtschreibung lernen, erst ab der 5. (!!) Klasse dürfen Lehrer die Rechtschreibung korrigieren, davor dürfen sie schreiben wie sie wollen. In so einer Welt will ich nichtmehr leben! (Hab ich so von meinem WSK Lehrer gehört, ob es stimmt weiß ich nicht wirklich)

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Daepilin: Ich kann mich erinnern, dass H4-Kürzungen bei Schulversagen vor gar nicht so langer Zeit vorgeschlagen wurden. Gab einen riesigen Aufschrei, und natürlich fanden viele es besonders ausländerfeindlich, weil es besonders die treffen würde.

@LordRasko: Es gibt ein paar Grundschulen, an denen die Schüler erst mal so schreiben können, wie sie wollen, weil irgendwelche doofen Theoretiker und Lehrer glauben, dass Rechtschreibung die Kreativität und die Lust killen würden und man ihnen das später beibringen könnte. Allerdings gibt es inzwischen auch konkrete Ergebnisse aus der Praxis, die besagten, dass das furchtbarer Scheiß ist und es viel schwieriger ist, den Kindern nachträglich richtige Rechtschreibung beizubringen, als das von Anfang an vernünftig zu machen. Deswegen sind's inzwischen auch wieder weniger Schulen, die so einen Quatsch probieren.

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Geschrieben am
Daepilin (Profil)
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Wenn jemand die gegebenen Möglichkeiten bietet und dann keinen Abschluss schafft ist das nochmal was anderes als wenn diese Möglichkeiten ignoriert werden und es dann nicht geschafft würde.

Und ich wüsste nicht, welchen guten Grund es für Einwandererkinder geben würde nicht in die Schule zu gehen. Natürlich muss da mit erweiterten Sprachkursen mitgeholfen werden, aber ansonsten...

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Geschrieben am
hisMajesty
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Ich bin nicht gut in Mathe, trotzdem hab ich mich durch das Abitur und das Informatik-Studium gequält.
Den meisten, wie mir, fällt es einfach auf die Füße, das man bei den Grundlagen nicht aufgepasst hat. Nachholen und einprägen, alles andere, grade augenscheinlich komplexe Verfahren, sind nur das Abarbeiten von Schrittfolgen.

Mit der 10. Klasse sollte man die gegebenen Aufgaben drauf haben, sehr viel davon braucht man im Leben. Sei es nun um die Gehaltsstoffe in Nahrrungsmitteln zu berechnen oder grob zu planen wie man ein Stück Holz zuschneiden muss.

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Geschrieben am
Ylva (Profil)
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Aufgabe 1 und 2 habe selbst ich als Matheniete, die ihr Abi vor 3 Jahren gemacht hat, innerhalb von 5 Minuten gelöst.... Und mit bisschen Auffrischung hätte ich auch den Rest noch schnell hinbekommen, aber so gerne verbringe ich meine Abende dann doch nicht mit Mathe zunge.gif Aber so schwer kanns doch nicht sein, Daten aus nem Diagramm abzulesen...

Das Zentralabi (in NRW) war damals auch einfacher als das, was wir vorher gemacht haben...

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Geschrieben am
Psycho-Dad (Profil)
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Ich glaub ich muss mich da auch mal bewerben... Ich hab nur nen Hauptschulabschluss und über die Berufsausbildung mittlere Reife, und ich musste während der ganzen Aufgaben nur einmal ein Schmierblatt zur Hilfe nehmen, der Rest ging im Kopf und auf dem Taschenrechner... und hab deutlich unter 60 Minuten gebraucht... heul.gif

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Geschrieben am
(Geändert am 20. Juni 2016 um 22:59 Uhr)
kliensche (Profil)
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Da schreit da Atheist in mir: Gott, gib mir Kraft. Aber nicht zuviel, sonst gehe ich noch los und verhaue wen... amen.gif
Das Traurigste an der ganzen Geschichte ist eigentlich, dass, wie ich Artikel entnehmen durfte, auch bei diesen Aufgaben noch 25 Prozent durchgefallen sind... Okay, einige Menschen haben LRS oder eine Matheschwäche und so, aber nicht 25 Prozent. Das ist ein Armutszeugnis...

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Auf der Habenseite: Ich habe jetzt richtig Lust bekommen, ganz alte Kamellen hier auszugraben und zu kommentieren. trollface.png

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Geschrieben am
Martin Haug
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Ich habe in google mal die prüfung aufgetan, die ich 2007 in NRW geschrieben habe. Ich wollte halt fair und nicht aus meinem "gedächtnis" vergleichen.

Aber die Aufgaben sind mathematisch wirklich deutlich einfacher. Hintergrund ist wohl, das es 2015 10% Durchfallquote gab. Allerdings fällt auch auf das uns 2007 noch genau gesagt wurde, welche mathe wir anwenden sollen. Hier ist es so, das man einen Sachverhalt aus dem Leben hat und sich die Aufgabe dann herleiten muss. An sich ja auch sinnvoll.

An sich sind 10% nicht viel. Wenn man bedenkt, was es bedeutet keinen Schulabschluss zu haben, ist klar warum auf 10% so reagiert wird. Nur denke ich, das man hier nicht versuchen sollte, die Prüfung leichter zu machen, sondern die Durchfaller lieber die Klasse wiederholen lassen. Derzeit werden sie ohne Abschluss direkt in die Arbeitslosigkeit geschickt.

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Geschrieben am
Martin Haug
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Ach ja, kreatives Schreiben höher zu bewerten als Orthographie ist übrigens ein Tradeoff den ich nachvollziehen kann. ;-)

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Mag sein, aber es macht auch nicht kreativer, keine Rechtschreibung zu lernen. wink.gif

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Geschrieben am
Der Böse Watz (Profil)
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@Martin Haug: Pffft, mit der Begründung wäre Stefan Knapp ja quasi ein begnadeter Autor, immerhin kreativ sowohl im Ersinnen von Wish-fulfillment-Fieberträumen als auch der Findung von #kreativen neuen Wegen zur Schändung der deutschen Sprache.

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Geschrieben am
BJ68 (Profil)
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@Kloper:

Zu Kürzungen von H4:
Da habe ich auch ein Problem damit, da H4 ja als das definiert ist, was das Minimum zum Leben darstellt und Kürzungen da dann an die Substanz gehen.

Ferner....wen trifft man mit den Kürzungen? Bekommen oder besser haben die Schulversager Zugriff auf eigenes H4 oder schießt man da eher anderen Leuten eine drauf und sorgt vielleicht dafür, dass diese sich dann noch mehr abkapseln?
Klar u.U. muss da Druck her...nur bin ich der Meinung, dass der Druck da nicht von H4-Kürzungen kommen sollte, sondern da woanders angesetzt werden muss...z.B. wenn für die Damen und Herren Eltern, obwohl schon xx Jahre in Deutschland Deutsch immer noch eine Fremdsprache ist....

Bj68

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Geschrieben am
KainAutor (Profil) (Website)
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Aaaah. Mathe. Ich liebe Mathe. Ich weiß; da steh ich allein auf weiter Flur.

Aber die Aufgaben sind schon ein starkes Stück. Vieles davon geht im Kopf - und ich weiß nicht, wann ich das letzte mal eine Matheklausur geschrieben habe, die Multiple-Choice Antworten zugelassen hat. o.O
Vielleicht in der 5. Klasse?
Gerade unsere Mathelehrerin beim Techniker hätte uns was gehustet: Die lückenlose Darlegung des Lösungsweges gehört zwingend dazu! Das nackte Ergebnis alleine ist eigentlich nichts wert. Die gute Frau hat auch die Philosophie vertreten "Solange die Zahlen rational sind, braucht ihr doch keinen Taschenrechner in der Klausur!". So geht Mathe. 044.gif

Kann mir auch nicht vorstellen, warum Migranten mehr Probleme mit Mathe haben sollten, nur wegen der Sprachbarriere. Gerade mathematische Inhalte lassen sich ohne sprachliche Hürden wunderbar übermitteln. Außerdem haben die Araber ja das Zahlensystem, das wir verwenden erfunden. So doof können die also nicht sein. 014.gif

@Daepilin
"Wem nachgewiesen werden kann, dass er mehr als x% der Zeit die Schule geschwänzt hat ..."
Die Lösung setzt voraus, dass der Lehrer, der das nachweisen will, Prozentrechnen kann. Teufelskreis ... 1b38f9e2.gif

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Geschrieben am
(Geändert am 21. Juni 2016 um 8:17 Uhr)
qwzt (Profil)
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Ich war auch nie gut in Mathe und ich fand meine Mittlere-Reife-Prüfung ziemlich schwer. Könnte aber auch daran liegen, dass unser Mathelehrer uns gekillt hätte, wenn er herausgefunden hätte, dass wir nicht wissen was eine fallende/steigende Gerade ist. Wir haben uns Hauptsächlich mit Winkelberechnungen im dreidimensionalen Raum beschäftigt, fand ich persönlich um einiges schwieriger als das was ich dann im Abi gemacht habe (Integrationsmethoden waren auch nicht gerade geschenkt, aber ich fand sie irgendwie logischer).


Meine Englich-Lehrerin in der Grundschule hat uns auch alles schreiben lassen wir wir wollten. Hab ich dann auch gemacht, ich meine, warum sollte ich mir mehr Arbeit machen? An die Zukunft hab ich da noch nicht so gedacht. Lustig war jedenfalls, dass sie trotzdem Diktate geschrieben hat, in denen ich dann immer ne 5 hatte, weil da logischerweise die Rechtschreibung gewertet wurde. Wir haben zwar keine Note ins Zeugnis bekommen, insofern war das formal nicht relevant, aber demotivierend war es trotzdem. Vom Schock der 5ten Klasse als wir dann plötzlich alles so schreiben mussten wie es wirklich geschrieben wird will ich gar nicht erst anfangen. Hat lange gedauert bis ich mir die falsch-angewöhnten Sachen wieder abgewöhnt hatte...

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Geschrieben am
Daepilin (Profil)
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@BJ68: Nja, das sind halt oft Leute denen ne Ausbildung scheiß egal ist, weil es ja H4 gibt...

Kannst Schule ja schlecht Zwangsvollziehen, gilt ja eig vor 18 eh als Zwang, aber wenn es dann nicht Interessiert dann Interessiert es auch keinen ü18 ohne Folgen.

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Geschrieben am
MartinHaug (Profil)
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Zum Thema Rechtschreibung: Mich stört immer, das Leute so tun als ob Lernzeit in der Schule eine unbegrenzt zur Verfügung stehende Resource wäre. In Wirklichkeit muss sich der Gesetzgeber entscheiden was er unterrichtet sehen will. In dem Zusammenhang sehe ich die Abwägung zu Ungunsten der Rechtschreibung.

Und ja, Stefan Knapp ist kreativ, so wie moderne Kunst halt. wink.gif Es ist halt kreativ ungleich gut. Deshalb muss man kreatives Schreiben auch lernen.

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Geschrieben am
Phal (Profil)
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Da fragt man sich, wofür die letzten sechs Jahre Schule gebraucht wurden. Ich glaube, auswandern und in Deutschland Schule geben, könnte sich "einfach" gestalten. Autorität darf nicht zu hart sein und er Lerninhalt wird nicht erwartet... biggrin.gif

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Geschrieben am
(Geändert am 21. Juni 2016 um 10:42 Uhr)
Praeriebaer
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Mein Realschulabschluss ist von 2003 und wir waren der erste Jahrgang in Niedersachsen in dem überhaupt wieder Abschlussprüfungen durchgeführt wurden. Das Thema wurde also angekündigt, die ganze Prüfung bestand aus Sinus, cosinus und Tangens. Das war anspruchsvoll, aber man wusste ja was auf einen zukommt. Ich halte es für unfair eine Einthemenprüfung mit einer gemischten Prüfung zu vergleichen.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Nö die untersten Fragen sind wirklich nicht sonderlichst einfach für Realschulerhältnisse. Wir hatten die Volumenberechnung von Kugeln noch nichtmal als Thema, obwohl sie durchaus im Buch stand und unser Matheunterricht vergleichsweise ziemlich gut war.

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Geschrieben am
taz
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Also ich hätte Probleme mit der Frage nach dem Graphen. Weil ich nicht weiß ob das eine Fangfrage wie aus dem Idiotentest ist.

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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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Also für mich sehen diese Aufgaben deutlich zu einfach aus, was aber auch daran liegen kann, dass ich ziemlich viel Mathe mache biggrin.gif
Ich glaube aber auch, dass es komplett ausreicht, wenn ein Realschüler alles das behält, was in dieser Klausur gefragt wird

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Geschrieben am
Daepilin (Profil)
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@Praeribaer: schlechtes Beispiel, mit dem was da gegeben ist misst du nur 4/3 pi*r^3 in den Taschenrechner eingeben und fertig...

Also wenn das zu schwer sein soll....

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Geschrieben am
MartinHaug (Profil)
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Es liegt eine formelsammlung bei... just saying

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Geschrieben am
JimiTheKid
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Das Niveau der Aufgaben ist so, dass ein durchschnittlich intelligenter Schimpanse das lösen könnte. Die meiste Zeit würde wohl dafür vergehen, diesem das Lesen beizubringen. Aber es würde sich lohnen: Ein Schimpanse mit Mittlerer Reife

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Geschrieben am
Mandarine (Profil)
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Dafür darf man sogar TR und Formelsammlung benutzen? Na kein Wunder, dass selbst Unis in den Matheklausuren mittlerweile Taschenrechner zulassen müssen...

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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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So wahnsinnig leicht, wie hier alle behaupten, ist es für die Zielgruppe sicherlich nicht. Und zum Erlangen der mittleren Reife (ich gehe mal davon aus, dass äquivalent zum Sekundarschulabschluss ist), sollten meiner Ansicht nach die grundlegenden Konzepte von Funktionen, Wahrscheinlichkeiten, Verhältnissen, Geometrie und den Grundrechenarten reichen

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Wenn die Lehrer sagen, es ist leicht, und auch welche aus anderen Bundesländern sagen, dass das eher das Niveau der 7. Klasse ist, dann denke ich schon, dass man auf die Einschätzung der Pädagogen vertrauen kann. Und man sollte sein Verständnis z.B. für Wahrscheinlichkeiten sicherlich mehr zeigen können als durch eine simple Beantwortung einer Glühbirnenfrage.

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Geschrieben am
Trajian (Profil)
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Ich war im Abitur echt mies in Mathe, hätte diese Prüfung aber definitiv bestanden. Teilweise waren die "Fragestellungen" wirklich lächerlich und eigentlich nur als Dyskalkulie-Check zu gebrauchen.

Ich habe mein Abitur in Brandenburg gemacht und finde es schade, dass es dem Berliner Abitur oft gleichgesetzt wird, obwohl es doch einen Ticken schwieriger ist. Siehe hier:
Spiegel
Soweit ich weiß, muss man in Berlin weder das Fach Geschichte noch eine 3. Fremdsprache bis zum Ende der 13. durchzuziehen, in Brb allerdings schon.

Zum Thema Rechtschreibung: Noch viel schlimmer ist es, wenn Menschen nicht in der Lage sind, argumentativ kohärente Sätze zu bilden oder zu verstehen. Habe diese Erfahrung mit jmd. mit Waldorfhintergrund gemacht. Neben der miserablen Rechtschreibung ( "Ich sah, das dass Wetter umschlug." und mehr), wurden simple Inhalte oft dermals blümerant beschrieben, dass währenddessen jegliche Aussage verloren ging. Dinge auf den Punkt zu bringen, einen roten Faden zu verfolgen und dabei einigermaßen logisch zu bleiben, war nicht drin.

Ich denke, dass Philosophie-Unterricht in der Schule angebracht wäre, um verschiedene Themen mal von einem anderen Standpunkt aus zu beleuchten, so auch schon früher kennen zu lernen und ein Interesse entwickeln zu können. Meine damit Sachen wie Didaktik, Ethik, einfache Aussagenlogik, Politik usw. ... Ich verstehe nicht, warum in der Schule Wissenschaften gelehrt werden, aber nicht die Wissenschaft der Wissenschaften. Metaebene unerwünscht?

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Geschrieben am
(Geändert am 21. Juni 2016 um 21:34 Uhr)
Daepilin (Profil)
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@Mandarine: Muss Landessache sein, bin zwar kein Mathematiker, hab aber trotzdem Mathe (für Ingenieure) A,B und C gehabt, bei keiner war ein TR erlaubt (oder nötig).

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Geschrieben am
moehre (Profil)
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Mathe Abi 7 Punkte... aber das ist echt ein starkes Stück.
Ein Grund mehr, warum wir in der Wirtschaft zunehmend weniger Azubis mit akzeptablem Bildungsniveau finden.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Und wir sollten einfach mal einsehen, dass wir hier auf einer eher gebildeten Webseite sind und nicht auf Facebook oder youtube. Es ist nur eine Abschlussprüfung! Diese sollen leicht sein, damit nicht einfach mal 30% auf den letzten Metern kleben bleiben. Davon hätte dann niemand etwas. Realschüler die schon eine Ausbildungsstelle haben, diese dann aber nicht antreten können, weil sie das Jahr widerholen müssen, landen dann später frustriert auf der Straße. Es war eine reine Verständnisprüfung und viel mehr braucht man auch nicht um im Alltag Mathematik anwenden zu können. Ich finde es ja eher bescheuert, dass die Meisten die Kilometerlangen Formeln aus der Schulzeit sowieso nie benutzen von daher möchte ich hier Briandead nochmals beipflichten. Mathematik muss auch anwendbar sein.

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Die Aufgaben, um die es hier geht, sind zugegebenermaßen wirklich ziemlich einfach.
Von den Aufgaben, um die es in dem Blogeintrag von vor vier Jahren ging, konnte ich allerdings einen Großteil nicht lösen. Das liegt vor allem daran, dass zumindest an meiner Schule diese ganze formale Schreibweise überhaupt nicht behandelt wurde.
Ich weiß also bei den meisten Aufgaben nicht mal, um was es überhaupt geht, einfach weil mir die Syntax fremd ist.
Hätte ich die entsprechende Vorlesung besucht, sähe das Ganze wahrscheinlich anders aus, aber so aus dem Stegreif sind die Aufgaben (immer noch die von vor vier Jahren) für mich nicht zu lösen... trotz Mathe-Leistungskurs (Schleswig-Holstein) und abgeschlossenem Ingenieursstudium (Bachelor).

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Präriebär: Die Abschlussprüfung soll doch aber zeigen, dass die Kenntnisse da sind. Ich find's ja löblich, dass sie versucht haben, Aufgaben mit Praxisbezug zu konzipieren, aber dass sie dabei das Fachliche so vernachlässigen, ist einfach Stuss, zumal ja genug Bearbeitungszeit wäre, um auch anspruchsvollere Aufgaben reinzunehmen.
Ein Schulabschluss ist schließlich dazu da, um anderen zu zeigen, dass der Inhaber ein gewisses Niveau an Kenntnissen vorweisen kann. Und das ist gerade für Leute wichtig, die eine Ausbildung wollen nach ihrem 10.-Klasse-Abschluss. Um z.B. Elektriker zu werden, brauchst du Mathe auf einem deutlich höheren Niveau als das. Und ich kann die Ausbildungsbetriebe auch verstehen, die sagen: "Was uns da jetzt von den Schulen geliefert wird, ist nicht ausreichend, wir müssen quasi bei Null anfangen."
Im normalen Leben sollte man auch mit Mathe umgehen können, schon mit dem Dreisatz könnte man sich viel finanziellen Kummer ersparen, wenn man so manche Angebote durchrechnen würde.

@vertigo: Die Professorin damals hat auch erwähnt, dass die Übungsaufgaben genauso waren und sie auch zusätzliche Hilfsübungsstunden angeboten hat (die aber nicht in Anspruch genommen wurden).
Dass du die mathematische Schreibweise nicht gelernt hast, wundert mich ein bisschen. Gab es keinen Mathekurs im Ingenieursstudium, der von einem Mathematiker gegeben wurde? fragehasi.gif

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Geschrieben am
der Typ da
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Also ich studiere Mathematik und hatte keine Probleme mit der Prüfung. Es ist alles okay, die Menschen werden doch nicht dümmer. Ihr könnt weitergehen.

Zu dem Blogeintrag von vor 4 Jahren: Irgendwie hatte ich ein Deja-vu als ich den gelesen habe. Als ich Analysis I gehört habe, hatten wir einen Dozenten, der zum ersten Mal so eine Veranstaltung gelehrt hatte - und der wahrlich auch kein Naturtalent darin war. Vor allem die ersten 5-6 Vorlesungen war es sehr schwer Ihm zu folgen, weil er ein viel zu schnelles Tempo drauf hatte und es nicht gewohnt war, seine Wortwahl an Muggels anzupassen. Man konnte Ihm aber auch nichts vorwerfen, weil er auf alle Fragen sachlich und zeitnah geantwortet hatte, viele Übungssachen zur Verfügung gestellt hatte und so weiter. Am Ende ist die Klausur schlechter ausgefallen als in vergleichbaren Anderen. Wenn man unbedingt einen Schuldigen suchen möchte, dann ist das wohl eine Mischung aus "dem Dozenten, weil er kein Naturtalent ist" und "dem individuellem Studenten, weil er seine Schwächen entweder nicht erkannt oder nicht anderweitig ausgeglichen hat".

Zu "Alle Menschen werden dümmer, Hilfe wir werden untergehen (und können noch nicht mal berechnen wann)": Das glaube ich nicht. Meine Beobachtung geht eher in die Richtung, dass es uns im Allgemeinen schwerer fällt uns für langweilige Sachen zu begeistern, weil die _Medien_ besser darin werden unsere Aufmerksamkeit zu bekommen (vor allem wegen der besseren Technik).
Am Ende ist es auch egal, wenn diese Schüler nicht gut in Mathe sind. Solange wir Millionen Arbeitslose haben, besteht nicht unbedingt der Bedarf unsere Schulbildung zu optimieren. Wer sich für einen technischen Beruf, in dem Mathematik im besonderen Maße wichtig ist, interessiert, wird diesen mit etwas Begeisterung trotzdem ausüben können.
Wir haben da wohl ein viel größeres Problem an einer ganz anderen Stelle.

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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@Klopfer Ich hatte im Studium 2 Semester lang Mathe.
Das war natürlich nicht so komplex, wie in einem richtigen Mathestudium, aber es war... da.
Im ersten Semester wurden eigentlich alle Möglichen Grundlagen durchgenommen. Trigonometrie, Volumenberechnung etc. etc.
Also im Prinzip Mittelstufe Gymnasium.
Im zweiten Semester ging's um Finanzmathe und Integralrechnung. Trotzdem nichts, was ich nicht auch schon in der Schule gehabt hätte (eher weniger als das).
Und Sachen, die man als Bauingenieur eher nicht braucht, wie z.B. Stochastik, gab es gar nicht.
Wenn in den Aufgaben da alles in "normaler Sprache" beschrieben wäre, könnte ich das wahrscheinlich (fast) alles lösen aber so - ohne Vorbereitung: keine Chance.

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Geschrieben am
(Geändert am 22. Juni 2016 um 21:05 Uhr)
Klopfer (Profil) (Website)
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@der Typ da: "Am Ende ist es auch egal, wenn diese Schüler nicht gut in Mathe sind. Solange wir Millionen Arbeitslose haben, besteht nicht unbedingt der Bedarf unsere Schulbildung zu optimieren."
O_o Äh... Gerade deswegen, damit es nicht noch mehr Arbeitslose werden. Zigtausend Ausbildungsplätze jedes Jahr werden u.a. deswegen nicht belegt, weil die Bewerber die fachlichen Voraussetzungen nicht erfüllen. Und dann darauf zu vertrauen, dass die, die es brauchen werden, sich allein beibringen können, find ich ziemlich waghalsig. Kurz gesagt: Wir können viel gewinnen, wenn wir die Schulbildung verbessern, aber eigentlich nichts verlieren. Wenn wir alles so lassen, kann es sein, dass es keine miesen Auswirkungen hat. Aber wenn es welche hat, wird es uns wirklich leidtun.

@vertigo: Bei meinem Informatikstudium wurden die Matheveranstaltungen von Mathematikern veranstaltet (deswegen hab ich Mathematiker speziell erwähnt). Und die haben uns im ersten Monat nebenbei die mathematischen Schreibweisen eingetrichtert. Das ging so weit, dass Hausaufgaben mit 0 Punkten bewertet wurden, falls die Rechnungen zwar korrekt waren, aber nicht in der üblichen mathematischen Notation aufgeschrieben wurden. Die waren da echt gnadenlos.

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Geschrieben am
(Geändert am 22. Juni 2016 um 22:27 Uhr)
the_verTigO (Profil)
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Meine Dozenten waren alle Ingenieure. biggrin.gif

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Geschrieben am
der Typ da
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@Klopfer: Ich meinte nicht, dass sie es sich selber beibringen, sondern dass sie einem Arbeitgeber vermitteln können, dass sie in der Lage sind Mathe in der Ausbildung zu lernen.

Was soll es denn für Auswirkungen haben? Wenn es keine Arbeitsplätze gibt, dann können die auch keine noch so gebildeten Leute besetzen.
Natürlich ist es besser, eine gute Bildung zu haben, aber ich sehe darin nicht die Ursache für unsere Probleme.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Wieso willst du Stoff in die Ausbildung stecken, den man (zum großen Teil) genauso gut schon vorher in der Schule abdecken kann? Und das mit null zusätzlichen Kosten? Haben nicht auch die Ausbildungsbetriebe recht, wenn sie sich fragen, wieso sie plötzlich an ihre Azubis Grundlagenwissen vermitteln sollen, welches vor 15 oder 20 Jahren noch von Absolventen der Schulen erwartet werden konnte?

Wir haben nicht EINE Ursache für unsere Probleme. Wir haben aber definitiv das Problem, dass es immer weniger Jobs für wenig Gebildete gibt. Eben deswegen ist es wichtig, dass wir die Schüler so gut es geht mit einem umfassenden Wissen ausstatten, damit sie nach dem Verlassen der Schule alle Möglichkeiten haben. Es gibt schlicht keinen plausiblen Grund, warum man das Niveau absenken soll, abgesehen davon dass man auch die, die sich überhaupt keine Mühe geben, einen Schulabschluss kriegen. Und das hilft weder ihnen doch der Gesellschaft.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Wir sehen doch aber auch, wenn wir die Leute zu gut ausbilden, wollen sie garkeine Ausbildungen mehr machen und das ist auch der Hauptgrund, warum so viele Ausbildungsplätze unbesetzt sind-Zurecht! Meiner Meinung nach! Die Ausbildungszeit ist oft extrem hart, man wird alles andere als wertgeschätzt und man wird dafür oft extrem schlecht bezahlt. Wozu sollte man sich das antun, wenn es auch anders geht? Und die Prüfung am Ende wird unter erhöhtem Stress abgenommen! Es ist also nur logisch die Anforderungen runterzuschrauben, damit die Leute nicht vor nervosität reihenweise durchfallen.

In meiner Berufsschulzeit hat der Matheunterricht fast 30% der gesamten Unterrichtszeit eingenommen. Üblicherweise bringen die Auszubildenden, denen irgendetwas an ihrer Ausbildung liegt, sich den fehlenden fachlichen Stoff vor der Abschlussprüfung noch schnell selber bei. Die Berufsschule ist zum Schlafen da. Als Bäcker war man um die Uhrzeit sowieso zu nix anderem in der Lage und man musste ja den nächsten Morgen wieder um 0 Uhr aufstehen, also hatte kein Lehrer was dagegen.

0
Geschrieben am
Briandead (Profil)
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Ich glaube die Diskussion ist in den letzten Tagen ein bisschen abgedriftet.
Ja, diese Prüfung war nach den aktuellen Standards höchstwahrscheinlich zu einfach, aber sowas kommt vor. Manchmal hat ein Jahrgang eben Glück und manchmal hat ein anderer eben Pech.
Insgesamt sind die Standards die angelegt werden meiner Meinung nach aber fraglich. Ich glaube, dass wenn jeder das bisschen Mathematik sicher beherrschen würde, was dort abgefragt wird, die Welt schon ein wesentlich besserer Ort wäre. Kann man die Diskussion bitte jetzt abschließen? biggrin.gif

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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Nein, sie ist noch zu spannend! Und Klopfer mag Kommentare!!! Viel zu selten, dass hier mal so richtig diskutiert wird.

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Geschrieben am
David (Profil)
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Ich habe meinen Sohn diesen Test machen lassen und ihm gesagt, er solle einfach alle Aufgaben machen die er kann und den Rest ignorieren. Er hat 40 Minuten gebraucht und 32% erreicht....

Er ist 10 Jahre alt und in der 4. Klasse....

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Also wäre eine 4 in dem Test in ein, zwei Jahren realistisch für ihn... Klasse. ^^;

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Geschrieben am
Xaerdys
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Die Babelsbergaufgabe hat ja auch was für sich. Vor allem weil b zwingend a beantwortet, wenn ich das richtig gesehen hab.

Der alte Blogbeitrag ist aber noch interessanter. Insbesondere wenn man sich einmal darüber informiert, was die Dozentin alles getan hat, um ihre Studenten durch die Prüfung zu bringen.

Mir scheint ihr ein generelles Missverhältnis zwischen den studentischen Erwartungen und der Realität zu bestehen. Universitäten haben den Auftrag Bildung zu ermöglichen, nicht Abschlüsse.

0
Geschrieben am
Die Glückliche Myrthe (Profil)
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Also wenn ich DIE Aufgabe in meiner "Mittelschulprüfung" (ich glaube, offiziell hieß die anders, aber so nannten wir Gymnasiasten die Prüfung nach der Zehnten, mit der wir eine Mittlere Reife erhielten, davor war in Sachsen nämlich jeder ohne Abi automatisch auch ohne Reife und somit ganz ohne Bildung ^^) gehabt hätte, hätte ich da trotz einer Lehrerin, die kurz vor der Prüfung im Suff abgestürzt ist, was Besseres gehabt als die 4- ^^.
Definitiv.
Wobei man dazu sagen muss: Da, wo ich jetzt lebe, kriegen Gymnasiasten mittlere Reife einfach, indem sie die zehnte Klasse überleben (in deren zweitem Halbjahr dafür Oberstufenbedingungen herrschen, 15-Punkte-System inklusive).
Und die Prüfung in Sachsen, die die Gymnasiasten machen mussten, unterschied sich deutlich von der, die die Realschüler für den gleichen Abschluss lösen mussten (ich habe damals Aufgabenbücher zum Üben gekauft und mir dabei die Aufgaben angeschaut).

Also ja, die Aufgaben in der verlinkten PDF wirken lächerlich. Man muss allerdings alles relativ sehen. In der zehnten Klasse durften wir einen programmierbaren Taschenrechner und eine (oder auch zwei - ich hatte drei dabei) vollumfängliche Formelsammlungen nutzen und die Aufgaben waren entsprechend komplexer.
Die Teenies da durften nur 2 Seiten mit Formeln, einen simplen Taschenrechner und Zeichenzeug verwenden.
Trotzdem, so leicht, dass selbst ich Matheniete die Aufgaben teilweise im Kopf lösen kann, sollten sie auch wieder nicht sein. Die genannten Hilfsmittel sollten schon zum Einsatz kommen müssen biggrin.gif.

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