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Nuff! Ich grüße das Volk. 059.gif

Eigentlich wollte ich ja mal eine Bravo-Fotolovestory bringen, in der nicht am Ende wild rumgeknutscht wird, aber da nur die erwachsenen Premium-Mitglieder noch einen anderen Beitrag nach der letzten Fotostory hatten und der Rest sich davon also noch gar nicht richtig erholen konnte, rede ich erst mal über etwas anderes: MacGyver.

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Vor ein paar Tagen lief im US-Fernsehen die erste Folge einer neuen MacGyver-Serie. Und ich war entsetzt. Nicht, weil die Folge als solche jetzt furchtbar grottig gewesen wäre. Vermutlich wäre ich viel positiver, wenn die Serie und ihr Hauptcharakter einen anderen Namen haben würden. Aber wenn man einen alten Namen nimmt, ist das eben auch wie ein Versprechen, dass man sich am Geist des Originals orientieren würde. Und da fragt man sich schon, ob die Macher der neuen Serie tatsächlich mal einige Folgen der alten gesehen haben, anstatt sich nur am Klischee „Typ bastelt aus Alltagsgegenständen coole Sachen und besiegt damit Bösewichte“ zu orientieren.

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Ein Kritikpunkt (der nicht der wichtigste für mich ist, aber genannt werden sollte) ist das Alter des neuen Angus MacGyver. Er wird gespielt von einer 26-jährigen US-Ausgabe von Matt Smith und soll laut Aussage in der Serie zwei Jahre am M.I.T. gewesen sein (nicht genug für einen Bachelor) und dann drei Jahre lang als Bombenentschärfer für die US-Armee gearbeitet haben, bis er dann beim Geheimdienst DXS landete.

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Der originale MacGyver-Darsteller Richard Dean Anderson war 35, als seine Serie Premiere feierte. Sein Charakter hat allerdings zwei Studienabschlüsse in Physik und Chemie. Auch sein MacGyver hat Bomben im Krieg entschärft (damals noch im Vietnamkrieg). Doch ihm nimmt man auch dank seines Alters ab, dass er die Erfahrung haben kann, von denen seine Fähigkeiten zeugen. Selbst mit einer Begabung braucht man Zeit, um wirklich gut in einer Sache zu werden, und im Fall von MacGyver braucht es eben auch Zeit, sich beweisen zu können, um einen Ruf als universeller Problemlöser zu erlangen.

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Na, wer hat jetzt nicht die Intromusik im Ohr?

Der große Knackpunkt ist aber, wie der Charakter von MacGyver in der neuen Serie angelegt ist. Der alte MacGyver war selbstbewusst, aber eher zurückhaltend. Der neue ist eingebildet und unheimlich überzeugt von seiner eigenen Genialität. Er flirtet offensiv mit den Frauen und besteht auch sonst darauf, den Ton anzugeben. Thornton, sein Boss, ist nun eine Frau, was an sich keine üble Idee ist. Aber der Umgang mit ihr erinnert eher an Greg House und Lisa Cuddy als an den respektvollen, freundlichen Umgang zwischen dem alten MacGyver und seinem Freund Pete Thornton. (Man hat fast den Eindruck, Hollywood glaubt, dass bei weiblichen Bossen noch mehr als bei männlichen der Protagonist immer konfrontativ seinen Kopf durchsetzen muss.)

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Mac und Pete sind enge Freunde.
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Angus zeigt seinem Boss, wo der Hammer hängt.

Kurz: MacGyver ist nun ziemlich blasiert, will seine Umgebung aktiv beeindrucken und ist somit eigentlich ein sehr klischeehafter Actionheld. Das ist an sich okay, aber kein MacGyver.

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Ich möchte hier mal auf eine Anekdote aus der Entstehungszeit der alten Serie hinweisen: Als nach einem Hauptdarsteller gesucht wurde, haben fast alle Schauspieler, die zum Vorsprechen kamen, auf knallharten Actionheld gemacht. Richard Dean Anderson hingegen, der erst dann ein Skript vorgelegt bekam und daher den Text nicht vorher lernen konnte, bat darum, beim Vorsprechen seine Brille aufbehalten zu dürfen. Das gab ihm etwas Menschliches und Uneitles, und das war genau das, wonach die Produzenten damals suchten. (In der Serie trug er keine Brille, aber der menschliche Aspekt blieb.) Und es war eben auch das, was MacGyver so zu einer Inspiration machte: Er war nicht deswegen cool, weil er sich so cool und aalglatt verhielt, er war cool, weil er viel wusste und etwas aus dem Wissen machte. Mit ihm konnten sich die Jungs identifizieren, die ein Interesse an Naturwissenschaften und Technik hatten. Offenbar ist dieser Aspekt von MacGyvers Charakter in der heutigen Fernsehlandschaft nicht mehr gefragt.

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Der alte Jack...
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... und der neue.

Auch andere Charaktere aus der alten Serie tauchen verändert in der neuen Version auf. Jack Dalton, der etwas tollpatschige Flieger mit einer Schwäche für zwielichtige Pläne fürs Reichwerden, ist nun ein alter Kampfgefährte von MacGyver, ein kerniges Raubein, welches wohl auch Folter nicht ganz abgeneigt ist (auch so ein Punkt, bei dem der alte MacGyver stark protestieren würde). Nikki Carpenter, die in der alten Serie einige Folgen lang MacGyvers Kollegin ist, ist nun zunächst seine Freundin und dann … müsste ich spoilern. Sie dürfte jedenfalls in den nächsten Folgen keine Rolle mehr spielen. Das ist alles jedoch nicht so tragisch.

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Neu ist die Rolle einer Hackerin namens Riley Davis, die MacGyver und Dalton aus dem Knast holen, um ihre Hilfe bei der Entschlüsselung einer Festplatte in Anspruch zu nehmen und sie schließlich ganz in ihr Team zu holen. Das ist wohl der neuen Zeit geschuldet, in der Computer und Smartphones wirklich allgegenwärtig sind, und es wäre vermutlich auch nicht sonderlich actionreich und beeindruckend, dem Haupthelden MacGyver beim Herumhacken auf einer Tastatur zuzuschauen. Eventuell dachte man auch, es wäre nicht cool oder glaubwürdig genug, wenn Mac auch noch ein Computergeek wäre.

Der Neuzugang ist daher wohl an sich keine üble Idee. Leider werden ihre Fähigkeiten zuerst mit der wohl beknacktesten Szene in der ganzen Folge demonstriert. Es sollen verschlüsselte Daten von einem Laptop geknackt werden, und die ganzen Experten des Geheimdiensts DXS kommen nicht voran. Superhackerin Riley schnappt sich einen Hammer, kloppt den Laptop damit auf, nimmt die Festplatte raus, reißt dann auch noch einen Teil der Hülle ab, sodass die Datenplatten freiliegen, und erzählt dann was davon, dass man doch die Daten direkt von der Platte lesen könnte und somit die ganzen Fallen umgehen könnte. facepalm.gif Das funktioniert natürlich so nicht, mal ganz davon abgesehen, dass Riley mit ihrer Brutalität vermutlich sowieso mindestens einen Teil der Daten zerstört hat.

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Wie gut, dass sie keine Ärztin ist.

Offenbar gehen die Drehbuchautoren davon aus, dass Daten unverschlüsselt auf der Festplatte gespeichert werden und dann erst von der Hardware verschlüsselt werden, wenn man sie anzeigen/übermitteln/verarbeiten will. Wenn das so wäre, würden die Geheimdienste dieser Welt zunächst jubeln, weil sie so total einfach an fremde Daten kommen würden, und dann bitterlich weinen, weil ihre eigenen Daten dann ebenfalls quasi ungeschützt wären. In Wirklichkeit werden die Daten natürlich verschlüsselt auf einem Datenträger gespeichert und erst im Arbeitsspeicher entschlüsselt, wenn man sie braucht und den entsprechenden Schlüssel liefern kann.

Auch das ist eigentlich wieder so eine Sache, die einen sehnsüchtig auf die alte Serie schauen lassen. Auch da war zwar nicht alles so möglich, wie es gezeigt wurde, aber immerhin hatten die Grundannahmen in den allermeisten Fällen eine naturwissenschaftliche oder technisch nachvollziehbare Basis.

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Ich fasse also mal die Pilotfolge des neuen MacGyver zusammen, ohne zu viel zu spoilern: Der geschniegelte Geheimagent MacGyver wird bei dem Versuch, einem Waffenhändler eine Biowaffe zu stehlen, angeschossen. Monate später stellt sich heraus, dass diese Waffe in den USA eingesetzt werden soll, und MacGyver schafft es mithilfe seines Kumpels Jack Dalton, einer inhaftierten Hackerin und seines Taschenmessers, einen Fiesling halb totzuschlagen und ihn zum Reden zu bringen, ein Flugzeug mit einem anderen Bösewicht zur Landung zu zwingen, einen Laster mit einem dritten Bösewicht darin explodieren zu lassen (nachdem Mac einen vierten Bösewicht von der Ladefläche geprügelt hat) und sich mit der Waffe und einem selbst gebastelten Gleitschirm in Sicherheit zu bringen.

Zum Vergleich mal die Pilotfolge der alten Serie: Nach der erfolgreichen Rettung eines abgeschossenen Militärpiloten in Asien wird MacGyver zu einem unterirdischen Forschungslabor geschickt, welches durch eine Reihe von Explosionen beschädigt wurde. In dem Labor gibt es ein Säureleck, welches die Trinkwasserversorgung in drei Bundesstaaten beeinträchtigen würde. MacGyver hat nur wenig Zeit, runter in das Labor zu klettern, Überlebende zu retten und das Leck zu schließen, bevor die gesamte Anlage mit Natriumhydroxid geflutet wird, um die Säure zu neutralisieren. Dank Zigarettenrauch überwindet er Sicherheitslaser, mit einem Wasserschlauch schafft er es, Trümmer aus dem Weg zu räumen und eingeschlossene Wissenschaftler zu retten. Mit einer Wissenschaftlerin aus der Gruppe geht er tiefer in die Anlage und es gelingt ihm, das Säureleck zu stopfen – mit Schokolade. Inzwischen will das Militär auch eine Rakete auf die Anlage schießen, um jede Kontamination zu vermeiden, doch Mac hat das Funkgerät verloren. Im letzten Augenblick kann er in die Kommandozentrale melden, dass er das Leck abgedichtet hat.

Man bemerke: Es kommt in meiner Zusammenfassung der alten Folge nirgendwo das Wort „Bösewicht“ vor. Es gibt keinen. Es gibt eine Gefahr durch die Zerstörungen, die bei der Explosion entstanden sind. Es gibt die latente Gefahr durch das (wohlmeinende) Militär, das drastische Maßnahmen ergreifen will, wenn MacGyvers Mission scheitert. Und es gibt den Urheber der Explosionen, der allerdings auch kein wirklicher Bösewicht ist und nicht von MacGyver oder irgendem anders verprügelt werden muss.

Man hat sich damals wohl bewusst dafür entschieden, MacGyver mit einer Folge einzuführen, in der er sich mit seinem Einfallsreichtum gegen widrige Umstände durchsetzen muss, aber nicht gegen einen großen bösen Wolf. Er kommt eher als eine Art Feuerwehrmann rüber, kein klassischer Geheimagent und Actionheld. Auch wenn MacGyver später durchaus klassische Geheimagententätigkeiten vollführt, der erste Eindruck wirkt lange nach und bestimmt das Bild, welches man von MacGyver hat.

Ich werde vermutlich noch ein paar Folgen der neuen Serie anschauen. Allerdings hab ich nicht viel Hoffnung, dass in den bereits gedrehten Episoden MacGyvers Charakter deutlicher an das Original angelehnt wird. Schade ist es allemal. Kinder und Jugendliche sollten nicht ohne einen MacGyver aufwachsen müssen, der sie inspiriert.

So, das reicht wohl mit der Jammerei. Bis dann! animaatjes-onion-09769.gif

PS: Das alte Intro find ich auch viel besser. greatjobplz.gif

Falls jetzt jemand spontan Lust hat, die alte Serie bei Amazon zu kaufen, so bitte ich darum, diesen Link zu benutzen. animaatjes-onion-51066.gif

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Klopfers Worst of

Veröffentlicht am 28. Juni 2016 um 13:50 Uhr in der Kategorie "Meine Sicht der Welt"
Dieser Eintrag wurde bisher 59 Mal kommentiert.
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Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
Klopfer erzählt, wie man helfen kann, Klopfers Web zu erhalten und besser zu machen - sowohl ohne als auch mit Geldeinsatz. [mehr]

Grunty (Profil)
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Na toll. Jetzt habe ich Lust MacGyver zu schauen. Das Alte. Wohlgemerkt.

Interessant auch: Deutsche Originalware kostet anscheinend fast das Doppelte, oder kannst du da einen Unterschied entdecken?

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Geschrieben am
(Geändert am 26. September 2016 um 18:53 Uhr)
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Ich muss gestehen, dass ich "MacGyver" nicht so gut kenne. Aber das, was du da erzählst, klingt ja grausig. Was man aus den alten Figuren gemacht hat, klingt nicht gut.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Grunty: Das sind die alten Boxen, die zuerst rauskamen (von denen hab ich aber nur die ersten beiden), das, was ich verlinkt hab, ist wohl eine neu herausgebrachte Sammelbox (aber vermutlich sind die DVDs die gleichen, so wie bei den Star-Trek-Boxen).
Ich wollte irgendwann mal die restlichen Staffeln nachkaufen, aber bei den Preisen komm ich ja billiger bei weg, wenn ich die Komplettbox kaufe.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Kitschi: Ich sag's mal so: Gerade in den späteren Staffeln gibt es viele Folgen, in denen MacGyver als Sozialarbeiter versucht, Jugendliche von der schiefen Bahn abzubringen oder von Drogen wegzukriegen. (Das sind nicht unbedingt die spannendsten Folgen, aber sie passen zum Charakter.)
Den neuen MacGyver kann ich mir bei so was gar nicht vorstellen.

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Geschrieben am
Jiub (Profil)
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Klingt ja ganz so, als hätte MacGyver die gleiche Kehrtwende durchgemacht wie Spiderman: Vom nachvollziehbaren, menschlichen Helden hin zum großkotzigen Arschloch. Wenn ich mir meine übrige Generation so anschaue verstehe ich jedoch nur zu gut, warum - die meisten dieser Leute zwischen zwanzig und dreißig sind kein Stück besser.
Da kann man als friedliebender Mensch ja nur introvertiert werden... 1b38f9e2.gif

Darüber hinaus habe ich aber eigentlich viel lieber das A-Team geschaut. ha!.gif

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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Ein Remake des A-Teams erscheint mir sinnlos, wenn man Mr T. nicht überzeugen kann wieder mitzumachen.
Zum Artikel: Ich denke, der MacGyver von damals passt einfach nicht mehr ins klassische recht stromlinienförmige Serienkonzept. Die Serie wie das Original zu produzieren wäre wahrscheinlich einfach ein zu großes Risiko.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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*wein* ich hatte mich so auf das neue MacGyver gefreut, und nun ist die ganze Freude dahin :/485c3a61.gif

Wie konnten Sie nur so eine große Schlechtigkeit begehen?gaaah.gif

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Briandead: Ich seh nur den Sinn darin nicht, etwas Altes nachzumachen, weil man die alten Fans mitnehmen will, und dann aber daraus etwas macht, was komplett anders ist.
Ich glaube auch nicht, dass ein MacGyver, der nicht so eingebildet rüberkommt, heutzutage keine Chance hätte.

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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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@Klopfer: Bei der Namenswahl wird es nicht darum gehen die alten Fans mitzunehmen, denke ich. Die Zielgruppe wird zwischen 15 und 25 sein, die alte Serie also im besten Fall wenig gesehen haben. Was diese (meine) Generation aber mitbekommen hat, sind
a) das Klischee MacGyver Bomben aus Streichhölzern bauen kann und
b) das es viele Leute aus der älteren Generation gibt, die die Serie sehr mögen.
Will man junge Leute für die Serie gewinnen, muss nur das Klischee erfüllt werden, und wie die Serie sonst aussieht ist im Wesentlichen egal. Die Hauptsache ist die, das allein durch die Namenswahl von Serie und Figuren schon im Vorfeld eine gewisse Aufmerksamkeit generiert wird. Das denke ich zumindest animaatjes-onion-21907.gif

Außerdem solltest du mir auf meine Bestellung antworten. Ich will dir Geld geben biggrin.gif

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Geschrieben am
(Geändert am 26. September 2016 um 20:50 Uhr)
Parias
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Irgendwie überrascht es micht nicht X___x
Mir ist schon aufgefallen (oder ich bilde es mir ein), dass die meisten Remakes mehr zu einen pampigen Einheitsbrei verkommen.
Schon traurig; Heutzutage hat mehr technisch gesehen mehr Möglichkeiten eine gute Serie zu kreieren und wegen den 08/15 Stereotypen wird es bestenfalls Durchschnitt.

[...] ist nun ein alter Kampfgefährte von MacGyver, ein kerniges Raubein, welches wohl auch Folter nicht ganz abgeneigt ist (auch so ein Punkt, bei dem der alte MacGyver stark protestieren würde).

WTF?! Wer zur Hölle bist du?! Und was hast du mit McGuyer gemacht?! McGuyer war eher der Pasifist; Jedliche Form von Gewalt hat er abgelehnt. Er hätte sich von solchen Leuten die Folter anwenden angewidert abgewandt.
Ich erinnere mich dunkel an eine Szene, wo McGuyer eine Waffe in der Hand hatte, er diese jedoch wegwarf und sagte, Waffen lösen keine Probleme / sink keine Lösung.

"Superhackerin Riley schnappt sich einen Hammer, kloppt den Laptop damit auf, nimmt die Festplatte raus, reißt dann auch noch einen Teil der Hülle ab, sodass die Datenplatten freiliegen, und erzählt dann was davon, dass man doch die Daten direkt von der Platte lesen könnte und somit die ganzen Fallen umgehen könnte. facepalm.gif "

Und unter "eine Basis"einnehmen und erhalten" versteht die Dame wohl darunter gleich Luftangriffe loszuschicken, oder was?
Jemand hätte den Leuten mal erklären sollen, dass "hacken" nicht gleichbedeutend mit nen Hammer auf dem Computer zu schlagen heißt (auch wenn manche gedanklich schon so ihre Computer bearbeitet haben).

Was wohl O´Neil davon halten würde, was diese Macher aus seinen Alten Ego gemacht haben. Jedenfalls verspüre ich keine Lust mir diesen Pseudo-McGuyer anzutun.

Ach, eins noch:
"Mit einer Wissenschaftlerin aus der Gruppe geht er tiefer in die Anlage und es gelingt ihm, das Säureleck zu stopfen – mit Schokolade."

Da sollte noch jemand schlecht über Schokolade sprechen *smirk*

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Geschrieben am
NoponyCallsMeChicken (Profil) (Website)
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@Braindead Lass mich Dir deutlich zustimmen.

Als jemand der den alten MacGyver nicht kennt fand ich Klopfers Beschreibung der neuen Serie nicht problematisch. Es ist eben eine weiter Nullachtfünfzehn Serie nach Schema F. Nichts, was ich sehen will, aber immer super erfolgreich.

0
Geschrieben am
Leptharius
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Das ganze haben Sie doch auch schon mit Knight Rider verhunzt, der war im Original auch mehr ein Held der kleinen Leute. KITT war unbewaffnet und Michael Knight hat zwar auch mal wen verhauen, aber mit Waffe sah man ihn selten ...
der Neue Michael Knight, war kein Polizist, er war Soldat ... KITT war ein Transformer (das coole Konzept mit der Nanitenpanzerung aus dem Pilotfilm haben sie gekippt um für Ford mehr Modelle als Werbung zu bringen *kotz), teilweise mit Waffen und die Foundation war nur ein handlanger des FBI und Homelandsecurity ...
Der Charme und das Erfolgsmodell des Originals wurde wie auch hier bei MacGyver totgeprügelt vom pseudo Patriotismus (Was bei JAG und NCIS zwar passt, aber eben nicht bei Mac und KnightRider)

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@NoponyCallsMeChicken: Ich weiß nicht, ob das supererfolgreich wird, das Knight-Rider-Remake ist ja auch spektakulär gefloppt.
Das Problem mit so einem bekannten Namen ist halt die Erwartung bei denen, die den Namen kennen.
Es ist wie bei einer wunderschönen Frau, die man sieht. Sie sieht heiß aus, hat Beine bis zum Hals, einen Arsch zum Niederknien - und dann packt man sie aus und stellt fest, dass sie einen Dödel hat. Das ist eben nicht das, was auf den ersten, zweiten und dritten Blick versprochen wurde. An sich müssen Ladyboys nichts Schlimmes sein (auch wenn das nicht meinen persönlichen Vorlieben entspricht), aber wenn man sich auf eine saftige Mumu gefreut hat, ist das eben niederschmetternd. ^^

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Geschrieben am
Leo Hammer (Profil)
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Die Macher haben sich wohl gedacht: Wenn wir den alten Mac klonen , lockt das doch heutzutage keinen der Killerspiel verwöhnten Jugendlichen vom Smartphone Weg. Ich hab damals eigentlich keine Folge verpasst. Hmm Mac bekommt nen Remake, A-Team auch, was kommt als nächstes? Airwolf? Dann kapere ich den Airwolf und äschere das Studio ein.
Kennt eigentlich noch wer Sledge Hamer? Die Serie war sooo geil

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Geschrieben am
jck (Profil)
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Das Knight-Rider-Remake war gar nicht _so_ schlimm. Schlimm wäre es, wenn sie KITT durch einen Prius ersetzt hätten.

A-Team mit weiblichem Cast wäre sicher auch zeitgemäß.

Ich fände ja ein Remake von Al Bundy toll.

Aber die MacGyver-Serie hat irgendwie ihren Platz auf meinem USB-Stick gefunden, von daher schaue ich das jetzt erst mal. Wobei der W198 Flügeltürer in der ersten Szene schonmal nicht passt. Ist ja nicht The Saint (oh Gott, am Ende machen die das auch noch [machen sie, mit Eliza Dushku in der weiblichen Hauptrolle. Ich mag Eliza Dushku, aber wofür braucht man eine weibliche Hauptrolle in The Saint?])

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Leo: Ich liebe Sledge Hammer! ^^ (Hab es deswegen auch bei GS drin.) Da will der Schöpfer wohl auch gerne eine neue Version machen (als Film oder als Serie), aber weil er selbst die Rechte hat, ist es wahrscheinlich, dass - sollte es so weit kommen - das recht nahe am Original sein wird.

(Bei Airwolf gibt's zumindest noch keine Ankündigung. Aber eine neue "Magnum"-Serie ist in Arbeit.)

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Geschrieben am
(Geändert am 27. September 2016 um 1:48 Uhr)
Askat (Profil)
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Ich habe McGyver nie gesehen, aber die Anspielungen überall fand ich immer witzig. Die neue Serie scheint aber echt Müll zu sein.

Generell breche ich inzwischen viele Serien nach 1-3 Staffeln ab, weil sie unheimlich stark abbauen. Einen sinnvollen Plot zu schreiben, scheint keine hohe Priorität mehr zu haben. Sympathische Charaktere sind extrem wichtig, aber die können einem noch so ans Herz wachsen, wenn der größte Unsinn mit ihnen passiert, ist es irgendwann vorbei. Gefühlt hat das mit Lost angefangen...

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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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Oh Gott, bitte erinnere mich nicht an Lost, sonst kommt meine PTBS wieder hoch 5c745924.gif
Nein, war nur Spass. Damit eine Serie auch nach langer Zeit noch spannend ist, muss sie in bestimmten Genres wirklich so angelegt sein. Akte X hatte das "Monster of the week" und gleichzeitig noch einen recht frei angelegten Metaplot, so dass die Produzenten sich immer mal wieder was Neues ausdenken oder alte Sachen verwerfen konnten. Lost hat dasselbe probiert, aber ohne Monster of the week. Man hat ziemlich genau gemerkt ab wann die Planung aufgehört hat und sie nur noch improvisieren mussten *hust* Zeitreisen *hust*
GoT hat eine ziemlich schicke Planung, auch wenn sich die Planer viel Mühe gegeben haben das zu kaschieren wink.gif

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Geschrieben am
Ylva (Profil)
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@Klopfer

Also bekommt auch das A-Team eine Frauenquote? 7f5341cc.gif

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Geschrieben am
Knallcharge (Profil)
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Ganz ehrlich, seit einiger Zeit fällt den Amis echt nichts neues ein, also wird alles recycelt. Und mit dem Ergebnis, die Handlung fällte weg, der Rest ist sinnfreie Action und zeigen, welche tolle CGI man einsetzen darf. Irgendwie werden alle Serien, bis auf wenige Einzelfälle, nur noch nach dem gleichen Schema produziert. Etwas wirklich neues scheint zur Zeit nicht zu kommen.

Habe damals den Mac gerne gesehen, fand es immer toll, wie er mit seinem Taschenmesser, Kaugummi und etwas Klebeband mal eben einen kompletten Flugzegträger bauen konnte, aber er war menschlich, und das machte ihn sehenswert.

Sledge Hammer, eine der geilsten Serien, die ich je gesehen habe, und ich vertraute ihm immer, denn er wusste, was er tat smile.gif Wenn ein Remake, dann aber bitte mit genauso schräcgen Charaktären, wie damals, David Rasche war göttlich als Sledge.

A-Team, ja, fand ich immer gut, vor allem Murdog und BA... die beiden zusammen waren einfach nur genial. Der Film dagegen... neh, der war nicht gut, - "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!" hat es leider nicht in dem Film.

Ein neuer Magnum? OMG! Hilfe... Bitte nicht, denke mal, es wird dann nur eine Art "need for Speed" werden, keine Handlung mehr, auch das geniale Zusammenspiel zwischen Magnum und "Higgiebaby" wird dem zu Opfer fallen. Denka auch mal, der neue Magnum wird dann auch so ein aalglatter Actiontyp, nicht so ein schräger Vogel, wie der von Tom Sellek dargestellte...

Armes Fernsehamiland...

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Geschrieben am
Nova (Profil)
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Mal ehrlich, es kann doch nicht sein, dass bei der gesamten Filmcrew niemand dabei war, der ein bisschen Ahnung von Hardware hat und denen sagen konnte: "Ey Leute, ihr seit ja schon nicht die hellsten, aber selbst meine Oma würde keine Festplatte aufbrechen, um eine Verschlüsselung zu umgehen!" - dabei gibt es tatsächlich einige relativ interessante Wege, wie man Passwortschutz umgehen kann. Klar, es wird nie irgendwas direkt kaputtgekloppt, aber das sollte man halt auch nicht als Voraussetzung ansehen...

0
Geschrieben am
EvilDevil (Profil)
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Irgendwie hat mich deine Beschreibung der "Hackerin" und auch des Rests an eine der schlechtesten Serien die ich jemals gesehen habe erinnert: Scorpion. (Wobei ich nur den Piloten geschaut habe und den besser nach 10 Minuten abgeschalten hätte)
Um einmal Serienjunkies zu zitieren:

„Scorpion“ ist sehr wahrscheinlich die dümmste Serie über intelligente Menschen, die ich jemals gesehen habe. Flache und lieblose Charaktere, unnatürlich wirkende Dialoge und abstruse Handlung können nicht von den durchgestylten Actionsequenzen gerettet werden. Es fehlt trotz der interessanten Grundidee an allen Ecken und Kanten an Substanz. Wer Wert auf gut aufgebaute Figuren und eine intelligente Geschichte legt, sollte um diese Serie einen großen Bogen machen, denn der Stich dieses Skorpions ist Gift für die Gehirnzellen.

Ich kann mich da komplett anschließen, vll hat @Klopfer ja Lust sich den Piloten anzuschauen und hier zu zerreißen onionbunnyplz.gif

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Geschrieben am
Ze-em (Profil)
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Danke für die Warnung Klopfer, ich hatte schon überlegt, ob ich mir den neuen MacGyver ansehe; aber jetzt werde ich das mit Sicherheit bleiben lassen. Die wenigen Fotos hier haben gereicht.

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Geschrieben am
Zielfinder (Profil)
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Von den neuen Serien gucke ich Arrow und Flash ganz gerne, Supergirl is auch nicht schlecht.
DIese drei Serien nehmen sich schönerweise selber nicht so ernst und machen daher Spaß zu gucken.
Problem ist aber iwie immer das man SUperhelden in Serie nie so hinbekommt mit deren Kräften. AUf der einen Seite extrem mächtig, auf der anderen Seite wieder nicht, so das man keine klare Linie erkennen kann wie stark jetzt die Helden sind.
Auch die CGI-Effekte sind manchmal nicht so doll, aber gut.
Was mich aber bei diesen ganzen neue Serien immer stört, ist das man das Gefühl hat, das die Schauspieler einer Modelschule entnommen wurden.
Bei jeder Schauspielerin denke ich mir "I would do her.....asap" und die Kerle sind auch hübsche Burschen.
Ich würde es wesentlich schöner finden wenn die Charaktäre Normalos wären.
Bei "The walking Dead" klappt es schließlich auch.
Durch solche Dinge wirken die Sendungen dann wieder etwas natürlicher :-)

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Geschrieben am
Zielfinder (Profil)
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Nebenbei: Knight Rider wurde nicht abgesetzt, sondern gestoppt, auf Grund wirtschaftlicher Gründe.
Ford ging es nicht so gut und die Wirtschaftskrise fing gerade an zu rollen :-/

0
Geschrieben am
Arthur
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Ich denke mal die alten Serien sind einfach zu friedfertig und die Macher der Remakes glauben vermutlich, dass das heute entweder niemand ernst nehmen würde oder das es nicht glaubhaft ist. Muss halt alles düster realistisch sein und so eine positive Grundstimmung wie im Original ist einfach Out.
Denn wenn mal jemand bei MacGyver und Co. verletzt oder sogar getötet worden ist, war es meistens ein Unfall/Missgeschick oder die Tat der Gegner/Bösen. Die Guten haben immer versucht jeden zu retten oder zumindest sicher zu stellen, dass sie nicht drauf gehen.
Und während das bei MacGyver noch hinhauen kann, ist es z.B. beim A-Team doch immer etwas seltsam, dass die soviel rumballern und Zeug in die Luft jagen und am Ende hat niemand einen Kratzer und kriegt höchstens noch eins auf die Nase^^


Und Scorpion ist eine wunderbar amüsante Serie, mit all diesen sehr fragwürdigen Lösungen, die sie da als locker machbar und funktional hinstellen xD Eine Festplatte mit dem Hammer zu öffnen haben aber selbst die noch nicht abgezogen. Die bohren nur Supercomputer an, die beim kleinsten Luftzug das gesamte Gebäude in die Luft sprengen.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Mein Bruder steht offenbar auf "Scorpion" (der ist grad zu Besuch, da hab ich das mitgekriegt), aber ich selbst hatte vorher noch nie was davon gehört. Mal sehen.

@Zielfinder: Das halte ich für eine Ausrede von NBC, weil man nicht zugeben wollte, dass sie ein Flop war. Die Quoten waren sehr abgestürzt, man hat zwischendrin noch hastig die Serie umgebaut, und sie hat halt ihre hohen Produktionskosten nicht mehr eingespielt.

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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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Scorpion klingt nach den IMDB-Bewertungen so als sollten meine Mitbewohner und ich uns demnächst dazu betrinken biggrin.gif

@Klopfer: Wie lange dauert es ungefähr von der Überweisung zur Freischaltung des Premiumaccounts? Ich bin schon ganz aufgeregt wink.gif

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Geschrieben am
Praeriebaer
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scorpion ist seitdem ichs zum ersten Mal auf 13th street gesehen habe, VOLL MEIN DING! Man muss schon ein extrem uneingeschränkter Geist sein um es als Gottgegeben hinzustellen, dass man mit einer Fußballgroßen Bombe aus irgendner harmlosen Chemikalie, einen Staudamm leerfegen kann, und die Welle dann nur in eine Richtung geht. Und ein Ferrari der an einer Klippe hängt und 3 mal rutscht und dann immernoch nicht abgestürzt ist, ist auch nicht zu verachten-beinahe nebensächlich zu erwähnen, dass so moderne Autos alle Unterbodendefuser haben, wo sich eigentlich so gut wie garnix irgendwo festhängen kann.

Die Macher der Serie lassen sich einfach nicht durch Plausibilität einschränken, find ich geil!

0
Geschrieben am
EvilDevil (Profil)
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Wenn ich das so lese was zu Scorpion geschrieben wird, bin ich mir nicht sicher ob es eine gute Entscheidung war aufzuhören um nicht weiter zu verdummen oder ein Fehler weil es offenbar total amüsant ist. Naja vll. habe ich irgendwann wieder einmal zu viel Zeit ...

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Geschrieben am
CarlosRamirez (Profil)
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Hab jetzt nur mal das Intro vom Reboot gesehen. Man, dass ist wirklich grottig, vor allem wie sie am Anfang das Original imitieren und dann der ganze Rythmus geändert wird. Einfach hässlich irgendwie.
Ansonsten, habe das Reboot selber noch nicht gesehen, möchte es deswegen nicht von haus aus verurteilen.
Außerdem (und auch wenn mich einige Steinen werden dafür), kam für mich der alte MacGyver auch leicht arrogant bzw. von sich eingebildet rüber. Weiß jetzt aber wirklich nicht, wie der neue MacGyver nun drauf ist.
Und weil auch ein Reboot von A-Team kommt, sicherlich nur, weil der eine Film aus dem Jahr 2000irgendwas so ein Erfolg war.
Und wer wünscht sich nun nicht ein Crossover zwischen A-Team und MacGyver (natürlich die Alten)

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Briandead: Normalerweise schau ich nur einmal täglich gegen Mittag nach, ob das Geld da ist; jetzt hab ich es eben doch noch mal gemacht, und nun sind alle noch offenen Premiumcode-Bestellungen abgeschlossen. ^^ Dein Code sollte also in deinem E-Mail-Fach sein.

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Geschrieben am
Briandead (Profil)
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Danke, jetzt kann ich mir die Nacht mit Koks, Nutten und nicht jugendfreien Premiumtexten um die Ohren schlagen biggrin.gif

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Geschrieben am
(Geändert am 27. September 2016 um 19:46 Uhr)
Ylva (Profil)
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Habe grade erst realisiert, dass das ja Lucas Till ist!

Oh Mann. Den kenn ich noch aus Hannah Montana... hat der sonst überhaupt was nennenswertes gemacht?

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Geschrieben am
John McClane
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Noch ein Negativbeispiel: Miami Vice. Die 80er-Serie. Und dann ein Film, der versucht mit dem gleichen Namen erfolgreich zu sein.

Hätten der Film und die Charaktere andere Namen gehabt, hätte ich ihn evtl. gar nicht so schlecht gefunden. Aber so war es einfach nur humorlos, keine flapsigen Sprüche und Crockett mit Schnauzbart 3c68bb64.gif

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Geschrieben am
Parias
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@Knallcharge
Ganz ehrlich, seit einiger Zeit fällt den Amis echt nichts neues ein, also wird alles recycelt. Und mit dem Ergebnis, die Handlung fällte weg, der Rest ist sinnfreie Action und zeigen, welche tolle CGI man einsetzen darf. Irgendwie werden alle Serien, bis auf wenige Einzelfälle, nur noch nach dem gleichen Schema produziert. Etwas wirklich neues scheint
zur Zeit nicht zu kommen.

Um ein wenig fair zu sein; Es kommt vor, dass Autoren einen guten Plot und gutgeschriebene Charaktere haben, aber seitens der Produzenten (oder sonst von hohen Tieren) gezwungen werden Veränderungen vorzunehmen das nennt sich Excutive Meddling:

https://www.bisaboard.de/index.php/Thread/202286-Executive-Meddling/

Auch interessant:

http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/De/EinmischungVonOben

Das würde so einiges erklären.

Sledge Hammer? Ist das nicht der Typ, der mit seiner Magnum unterhalten hat? Jay, der Typ war schräg und würde gut in der heutigen Zeit passen. Aber eher würden sie den verhunzen.

Scorpion fand ich nicht so schlecht und habs gern gekuckt, aber irgendwann hab ich es nicht mehr weiter verfolgt.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Bei netflix kommen am laufendem Band neue Sachen, die es so teilweise noch nie gab. Nicht so, dass mir alles gefallen würde, was auf netflix kommt, aber es hat auch kein normaler Mensch,die Zeit dazu sich alles anzuschauen, was es dort grad neues gibt. Es ist also mitnichten so, dass den Produzenten nichts neues einfallen würde, das Fernsehen kauft bloß immer wieder den selben Kram auf, weil es ne feste Stammklientel zu geben scheint, die genau das sehen will. Netflix hingegen kauft alles mögliche, irgendwer auf der welt findet das dann schon toll.

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Geschrieben am
Phal (Profil)
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Danke Klopfer. Wie kann man nur...

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Geschrieben am
Xaerdys
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Ich muss dich mal loben! Gut geschrieben!

Ich hab nur wenig der alten Serie gesehen und nichts der neuen. Aber ich kann deine Kritik dennoch nachvollziehen.

Ich denke auch, dass vieles was du darstellst ein generelles Problem vieler Serien und Filme zu sein scheint.

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Geschrieben am
Drak (Profil)
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Omann, naja, deswegen verzichte ich ganz gerne auf solche er-.. sry aufgüsse von alten Sachen, ganz übles Beispiel ist Elementary, die Serie an und für sich gut, allerdings müssten die nicht Holmes und Watson heissen.

@Netflix jo, da laufen ein paar ganz coole Serien mit einem neuen Inhalt, z.b. Orphan Black und oder Blacklist. (James Spader 063.gif )

Schauen wir mal welche Cult-Serie sie als nächstes verhunzen, Golden Girls mit alten männern wär doch was oder?

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Geschrieben am


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