Klopfers Blog


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Kategorie: Lästereien

Nuff! Ich grüße das Volk. :hi:

Angemeldete Mitglieder, die regelmäßig anschauen, welche neuen Kommentare auf der Seite gepostet werden, wissen es: Der erfolgreichste Blogeintrag auf Klopfers Web wird seit geraumer Zeit mit nigerianischen Werbekommentaren für Voodoodoktoren geplagt, die mit Zaubersprüchen Ex-Partner zurückholen wollen, aber auch gelegentlich Hilfe bei Krankheiten oder Armut versprechen. Inzwischen müssen bei diesem Blogeintrag neue Gastkommentare freigeschaltet werden, was mir erlaubt, den Spam zu löschen, bevor andere ihn zu Gesicht kriegen. Gelegentlich kommentiere ich aber auch einige der Spamkommentare, weil sie doch relativ putzig in ihrer Dussligkeit und ihrem schlechten Deutsch sind.

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Nun allerdings habe ich einen Werbekommentar für so einen Hexendoktor bekommen, der etwas Besonderes war: Nicht nur, dass er diesmal keinen offensichtlich afrikanischen Zauberer in den höchsten Tönen lobte, sondern angeblich einen amerikanischen, es gab diesmal sogar einen Verweis auf eine Internetseite und nicht nur auf eine E-Mailadresse und einen WhatsApp-Kontakt. Das musste ich mir doch gleich angucken. :klarerfall: Aber zuerst zeige ich euch mal den Kommentar, der mich darauf führte. Er stammt (angeblich) von einer gewissen Romy. So heißt meine Cousine, aber ich gehe davon aus, dass sie das nicht war. Die IP-Adresse des Kommentars stammt übrigens dann doch aus Nigeria.


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Nuff! Ich grüße das Volk und wünsche ihm ein frohes Osterfest! :hi:

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Für viele wird dieses Ostern etwas anders sein als sonst, ohne Fressorgie mit der erweiterten Familie und ohne sich mit fremden Leuten im Park um die Ostereier zu prügeln, die man für die eigenen Kinder dort versteckt hat. Aber es ist ja vieles derzeit etwas anders, und wenigstens haben wir später dem Nachwuchs, der das nicht (bewusst) erlebte, was zu erzählen. Also falls wir Nachwuchs haben. Oder haben werden. Wie auch immer.


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Kategorie: Lästereien

Nuff! Ich grüße das Volk. :hi:

Die Cosmopolitan ist - sowohl gedruckt als auch digital - ja eher eine Publikation für Frauen, und so sind auch die Texte üblicherweise so verfasst, dass sie Informationen (oder was Cosmo dafür hält) transportieren, die eher Frauen interessieren dürften. Doch ab und zu gibt es auch Beiträge, in denen Männern mehr über Frauen lernen können. Und heute schauen wir uns einen davon an: "So entschlüsselst du ihre Gefühle"

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Die Ausgangslage: Man ist ungeheuer männlich, so wie ich, und man ist an einer Frau interessiert. Aber man ist sich unsicher, ob sie nicht das Pfefferspray rausholt, wenn man ihr seine Zuneigung offenbaren möchte.


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"Star Trek: Picard" ist in Europa exklusiv bei Amazon Prime Video zu sehen. Solltest du irrsinnige Lust haben, die Serie anzuschauen, kannst du über diesen Link eine 30-Tage-Probemitgliedschaft bei Amazon Prime beginnen und mich nebenbei unterstützen.

Die erste Staffel von „Star Trek: Picard“ ist vorbei. Ich traue mich jetzt also, die Serie rundherum zu beurteilen, weil ich keine Plot-Details kritisieren wollte, die später zufriedenstellend aufgelöst wurden. Der folgende Text enthält Spoiler, aber (fast) keine, die das Finale betreffen.

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Als „Star Trek: The Next Generation“ startete, wurde der Serie viel Skepsis entgegengebracht (was sich zum Teil in den ersten Staffeln bestätigte, bei denen Star-Trek-Schöpfer Gene Roddenberry noch stark die Finger drin hatte und die zwar einige gute Folgen enthielten, aber auch viel Schrott), und das betraf auch den neuen Captain. Jean-Luc Picard war anders als der spontane, fast draufgängerische James T. Kirk. Picard war Denker und Diplomat, und das wurde zu solchen Extremen getrieben, dass sich die neue Enterprise in den ersten Folgen der ersten Staffel TNG öfter ergab, als sie ihre Waffen abfeuerte.

Im Laufe der Serie wurde der Charakter runder und risikobereiter und so schließlich zu einem sehr beliebten Captain. Als dann die Kinofilme gedreht wurden, lernten wir einen anderen Picard kennen, weil Patrick Stewart Actionheld sein wollte. Auch deswegen war man gespannt, was für einen Picard wir in der neuen Serie erleben würden, die schon mit der Ankündigung präsentiert wurde, dass die eher harmonische und idyllische Darstellung der Föderation Vergangenheit wäre.


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Das Logo des Bundesministeriums für temporale Phänomene und Erdbeerjoghurt

Das Bundesministerium für temporale Phänomene und Erdbeerjoghurt gibt bekannt: Die Corona-Krise macht auch vor unserem Arbeitsbereich nicht halt. Nach einem Arbeitsbesuch in den Vereinigten Staaten wurde durch einen routinemäßig durchgeführten Test bei einer Stunde, die für die kommende Nacht eingeplant war, eine Infektion mit Sars-CoV-2 festgestellt. Wir haben die Stunde sofort isoliert und in Quarantäne verbracht. Sie zeigt bisher keine Symptome, muss nicht künstlich beatmet werden und hat einen Zweijahresvorrat an Toilettenpapier und Mehl zur Verfügung.
Leider kann so kurzfristig kein Ersatz beschafft werden, was einmal mehr die prekäre finanzielle Ausstattung des Ministeriums unterstreicht. Wir sehen uns daher gezwungen, die Zeit zwischen 2 und 3 Uhr in der kommenden Nacht ersatzlos zu streichen. Das heißt allerdings auch, dass sich die Quarantäne für alle anderen um 60 Minuten verkürzt.

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Der Bundesminister für temporale Phänomene und Erdbeerjoghurt zeigte sich bestürzt: "Damit hatte ich nicht gerechnet, in erster Linie deswegen, weil es ein Grammatiktest war." Er wehrte sich aber gegen Vorwürfe an die Politik, die Krise nicht ernstgenommen zu haben. "Wir haben so reagiert wie alle anderen. Wir haben uns lustig über die AfD gemacht, als sie wegen Covid-19 Grenzschließungen forderte, und als die Grenzschließungen tatsächlich kamen, waren wir uns einig, dass das genau der richtige Weg ist. Wir haben uns einige Wochen lang auf die Schultern geklopft, wie prima wir alles hinkriegen, und als die große Welle kam, haben wir uns dafür applaudiert, dass wir den Ernst der Lage begreifen und jetzt endlich was unternehmen. Wir haben uns sogar das laute Lachen über die Grünen verkniffen, als sie verzweifelt merkten, dass sie keine gar anderen Themen als Umwelt, Nazis und 'mehr Gedöns für Frauen, jedoch ohne zusätzliche Verantwortung' haben und selbst die meisten ihrer eigenen Wähler ihnen nicht zutrauen, tatsächlich Probleme lösen zu können. Was hätten wir mehr tun können?"

Frühere Bekanntmachungen des Ministeriums:
Oktober 2010
März 2011
Oktober 2011
März 2012
Oktober 2012
Dezember 2012
März 2013
Oktober 2013
März 2014
Oktober 2014
März 2015
Oktober 2015
März 2016
Oktober 2016
März 2017
Oktober 2017
März 2018
Oktober 2018
März 2019
Oktober 2019


Nuff! Ich grüße das Volk. :hi:

Während sich die Welt langsam dran gewöhnt, so zu leben wie ich seit Jahren, werden auch langsam negative Aspekte sichtbar. Ein Teil des Mülls wird nicht mehr abgeholt (ironischerweise auch das Altpapier, was im Resultat dafür sorgen könnte, dass Toilettenpapier doch noch knapp wird), Jutta Ditfurth bittet auf Twitter um Spenden, weil ihr wie vielen Freiberuflern die Einnahmen weggebrochen sind (was mich daran erinnert hat, dass ich mindestens für die nächsten drei Monate auch kein wenigstens halbwegs kalkulierbares Einkommen durch Aufträge haben werde und mich wohl doch langsam mal sputen muss, was eine Buchveröffentlichung angeht) und Netflix, Amazon und Youtube drosseln die Übertragungsrate ihrer Videos, weil sich herausstellt, dass die Infrastruktur der Internetzugangsprovider in Europa lausig und nicht auf viele Nutzer gleichzeitig ausgelegt ist.

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Es ist also der ideale Zeitpunkt für mich, euch wieder einmal einige Youtube-Kanäle zu empfehlen, die euch während der Quarantäne beschäftigen könnten... wenn auch eventuell nur in 480p-Auflösung. Die Links zu den Kanälen findet ihr in den Zwischen-Überschriften.


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Nuff! Ich grüße das Volk. :hi:

Ein angeblich chinesischer Fluch soll lauten: Mögest du in interessanten Zeiten leben. Interessante Zeiten zeichnen sich nämlich dadurch aus, dass ihr Verlauf nicht vorhersehbar ist und die Umstände nicht stabil sind.

Ich denke, wir können inzwischen eindeutig sagen, dass wir in interessanten Zeiten leben. Eigentlich begann es ja schon mit dem Brexit-Referendum und der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten, nun haben wir eine dicke Pandemie, die dafür sorgt, dass wir auf der ganzen Welt das öffentliche Leben abwürgen müssen, um zu verhindern, dass unsere Gesundheitssysteme überlastet werden. Meine Lieblingstheorie ist immer noch, dass der Anbruch des neuen Zyklus‘ im Maya-Kalender Ende 2012 doch nicht so harmlos war, wie wir alle dachten. :kicher:

Die Covid-19-Pandemie erinnert mich an eine andere geschichtsträchtige Zeit, die ich selbst erlebt habe: Während der Wende entwickelten sich die Ereignisse sehr schnell, jeden Tag gab es neue Nachrichten, Beschlüsse, Reaktionen und so weiter. Und nun haben wir eine Krisensituation, in der die Falschmeldungen von gestern die Regierungsbeschlüsse von morgen sind. :kaputtlach:

Egal: Viele von uns haben jetzt viel Zeit, weil Schule, Uni oder Arbeitsstelle geschlossen sind, und deswegen habe ich an die gedacht, die jetzt vielleicht mit dem Gedanken spielen, selbst kreativ zu werden und irgendwas aufzuschreiben. Das Ergebnis meiner Grübelei:

Wie schreibt man einen Roman?

Womöglich ist eine Hälfte des Texts weniger hilfreich als die andere. Ich sag euch aber nicht, welche der Hälften. Das müsst ihr selbst herausfinden. :mwhaha:

Wer nicht schreiben will, möchte vielleicht lesen. Ich hatte ja mehrfach darauf hingewiesen, dass die beiden Kolumnensammelbände "Böses Hasi!" und "Mein Weg zur Weltherrschaft - Phase 2" nur noch bis Ende Januar im Buchhandel erhältlich sein würden. Die letzten gedruckten Exemplare von "Mein Weg..." sind inzwischen auch bei mir vergriffen, von "Böses Hasi!" habe ich noch ein paar Stück im Regal.
Ich habe nun aber meinen faulen Arsch bewegt und biete ab sofort beide Bücher hier auf Klopfers Web auch als E-Book an! Und zur Feier des zum Jahresanfang gesenkten Mehrwertsteuersatzes auf E-Books und der Corona-Epidemie verkaufe ich die E-Books zum Preis von jeweils 3,99 Euro. :herdamit:

Die E-Books sind in den Formaten PDF, EPUB und MOBI und sollten so mit den gängigsten E-Book-Readern kompatibel sein. Vielleicht verlockt der niedrige Preis ja die eine oder andere Person, die die Bücher bislang nicht hatte.

Weil ich es woanders nicht erwähnt hatte: Premium-Mitglieder hatten vor Kurzem das Vergnügen, den Züngelkönig kennenzulernen!

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Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit. Bleibt gesund und bis später! :bye:


Nuff! Ich grüße das Volk. :hi:

Zu Anfang: Vielen lieben Dank für die Glückwünsche und Geschenke zu meinem Geburtstag! Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass mein allmählicher Verwesungsprozess so versüßt wird. :schwaerm:

In der DDR gab es viele Zeitungen und Zeitschriften, die sich an Kinder und Jugendliche richteten. Eine davon war die Frösi, die schon auf dem Cover verkündete, ein "Pioniermagazin für Mädchen und Jungen der DDR" zu sein.
Jetzt muss ich wohl für die jüngeren Leser erst mal erläutern, was das heißt. Die Pioniere waren eine politische Jugendorganisation, der in der DDR am Ende über 95 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 14 Jahren angehörten. Von der 1. bis zur 4. Klasse war man Jungpionier (mit blauem Halstuch), von der 4. bis zur 7./8. Klasse dann Thälmannpionier (mit rotem Halstuch). (Später wurde man dann Mitglied der FDJ.)
Nun gab es für die Jungpioniere mit der "ABC-Zeitung" und der "Trommel" für die Thälmannpioniere bereits eigene Zeitungen, aber die Frösi sollte altersübergreifend alle Pioniere ansprechen. Frösi steht für "Fröhlich sein und singen", was auf den Liedtext eines (mit Pathos getränkten) Pionierlieds anspielte. Der brave Schüler Ottokar Domma lästerte einmal, dass man die Frösi den Mädchen überlassen und für Jungs eine eigene Zeitung namens Fröfu schaffen sollte: Fröhlich sein und Fußball spielen.
Die Frösi wurde zwischen 1953 und 1990 herausgegeben, ab 1956 monatlich. 2002 gab es noch eine Sonderausgabe als Beilage zur sozialistischen Tageszeitung "Neues Deutschland", 2005 dann für ein halbes Jahr den Versuch, die Zeitschrift neu herauszubringen, der aber rasch mangels Käufern und Kapital scheiterte.

Heute werden wir uns die Ausgabe 04/1989 anschauen. Jede Seite werde ich euch nicht zeigen, aber ich hoffe, am Ende werdet ihr einen Überblick über die Inhalte haben, die einem helfen sollten, zu einem produktiven Mitglied der Gesellschaft des ersten Arbeiter- und Bauernstaats auf deutschem Boden zu werden.

Das Heft kostete 70 Pfennig und hat einen Umfang von 46 Seiten, die auf einem ziemlich lausigen Papier gedruckt sind. (Heutzutage haben selbst Obdachlosenzeitungen besseres Papier.) Aber wir hatten ja nix. Das Coverbild war immer eine Zeichnung, Hinweise auf den Inhalt gab es nicht. Generell wirkte das Heft immer so, als hätte man den Inhalt eher spontan zusammengewürfelt, selbst ein Inhaltsverzeichnis gibt es nicht. (Die Bravo hatte bis in die 70er Jahre auch keins.)

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Nuff! Ich grüße das Volk. :hi:

Das Wichtigste: Ich hab mir nach meiner nahezu überstandenen Grippe noch einen Schnupfen geholt. Verdammt. :despair: Aber kommen wir nun zum Nebensächlichen.

Ich hatte im Dezember des letzten Jahres eine Kurzgeschichte über Bob und Linda angekündigt, die beiden Kriminalpolizisten, die bisher zur Adventszeit in Lego-Comics ihre Einsätze hatten. (Wer sein Gedächtnis auffrischen will, ist eingeladen, sich bei den Bilderalben umzusehen.) Jetzt bin ich endlich damit fertig geworden (und deswegen gar nicht dazu gekommen, den großen Roman zu beenden, in dem die beiden ebenfalls die Hauptrollen spielen) und bin gespannt, ob euch die Geschichte wenigstens ein bisschen gefallen wird. Normalerweise hätte ich die Story jetzt noch länger reifen lassen und noch ein- oder zweimal überarbeitet, aber ich wollte sie an meinem Geburtstag veröffentlichen. :verlegen:

Deswegen jetzt ohne Umschweife: Bob & Linda: Der Hochzeitsmord

Ich hoffe, ihr habt daran so viel Freude, wie ich beim Schreiben hatte. Bis dann! :bye: