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#42229

Eben, ich versteh also nicht ganz, warum Schwule jetzt n wahnsinniges Fass aufmachen, weil sie nicht heiraten können. Lieben können sie sich doch trotzdem.
Vermutlich aus demselben Grund, aus dem ein Großteil der heterosexuellen Ehepaare geheiratet hat: Um das Vertrauen in die Stabilität der Beziehung gegenseitig und nach außen darzustellen. "Eingetragene Lebenspartnerschaft" klingt nach reiner Bürokratie, damit verbindet man nicht die romantischen Vorstellungen von Ehe. schulterzuck.gif Insofern ist es verständlich, dass Homosexuelle da gleichgestellt werden wollen.
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#42227

Woher kommt eigentlich diese furchtbar moderne Vorstellung, dass Liebe zwingend was mit Heiraten zu tun haben muss bzw. umgekehrt? Bei ner Heirat denk ich an zusammenleben, bei Liebe denke ich an eine auf Gefühlen basierende Partnerschaft...
Na ja, idealerweise sollte eine Ehe durchaus auf Liebe basieren, find ich. o_o Vermutlich eine Vorstellung, die auch auf dem Vorbild von Queen Victoria und ihrem Mann Albert beruht. Dass eine Liebe nach einiger Zeit eine Heirat zum Ziel haben sollte, ist sicherlich aber kein Muss.
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#42224
Oh weh, ich habe mal versucht mir den Leitfaden durchzulesen, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das die das ernst meinen.
Wie kann man so nur denken und_oder sprechen?^^

Doxxing ist doch eher der Vorgang der Entanonymisierung, oder? Also das Aufdecken der ganzen Informationen und anschließend die Veröffentlichung. So habe ich es zumindest einer Informationsbroschüre "Doxxing 101" von /b/ entnommen^^
Die sind halt alle doof! biggrin.gif

Ich würde das Ermitteln der Informationen gar nicht unbedingt zum Doxxing zählen. Es ist sicherlich eine Voraussetzung, aber da diese Information ja auf so viele verschiedene Arten und Weisen erlangt werden kann (z.B. indem man sie schon vorher zufällig wusste durch einen persönlichen Kontakt), die nicht unbedingt was mit dem Vorhaben zu tun haben, sie auch zu veröffentlichen, würde ich das Doxxing nur auf die Veröffentlichung beschränken.
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#42217
So richtig ich auch sonst finde, was du sagst, ich muss zugeben, dass ich über dieses Zitat:

"Genauso ist es legitim, wenn jemand findet, Schwule sollten nicht heiraten dürfen. Das ist zwar nicht meine Meinung, aber mit welchem Recht soll ich einem anderen sagen, dass meine persönliche Meinung in der Sache richtiger wäre als seine?"

gestolpert bin.

Wenn man das falsch findet, dann raus damit, aber dann will ich auch sagen, dass ich das für furchtbar halte, weil gleichgeschlechtlich Liebende genauso sind wie andere auch. Jedenfalls sind sie gleichwertig und sollten heiraten dürfen.

Und bevor irgendwer damit ankommt: Ich bin dagegen, solche Leute wie ein Monster zu behandeln. Man sollte Homophobie nur eben entschieden entgegentreten.

Alibifrage: Hat es heute in Berlin geschneit?

Liebe Grüße
Kitschi
Ich glaube, du hast mich missverstanden. Es geht nicht darum, dass man andere für ihre Meinungen nicht kritisieren darf. Kann man, soll man. (Man muss allerdings auch wissen, wann man etwas ruhen lassen sollte. Wenn jemand die Homo-Ehe nicht mag, bringt es nichts, so lange auf ihn einzureden, bis er die Fresse hält und gar nichts mehr sagt. Das ändert seine Meinung nicht, man kommt nur rüber wie ein predigendes Arschloch.)
Es wird dann allerdings problematisch, wenn jemand für seine Meinung bestraft wird, indem man versucht, ihn dafür zu ächten und um seinen Lebensunterhalt zu bringen, als wenn seine Meinung das absolut Böse wäre und nur die eigene Meinung die einzig erlaubte und naturgegebene. Das überschreitet für mich die Grenzen, wenn jemand für seine Meinung büßen soll, indem man Konsequenzen für Bereiche fordert, in denen seine Meinung gar keine Rolle spielt.
Wenn z.B. ein Chef einer Firma erzählt, er findet, Schwule sollten nicht heiraten dürfen, finde ich es richtig beschissen, wenn von Aktivisten versucht wird, die Firma dazu zu bringen, ihn zu feuern. Und das ist ja nichts Hypothetisches, so was ist ja schon passiert. Und im kleinen Maßstab passiert so was noch viel öfter, dass versucht wird, jemandem das Leben zur Hölle zu machen, weil jemand findet, dass dieser eine furchtbare Meinung vertritt. Ich finde das viel verabscheungswürdiger, als wenn jemand einfach nur seine Meinung sagt.

Zur Frage: nein.
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#42224

Das ist ja interessant, wird da wirklich als Mikroaggressionsgrund aufgeführt, dass man behauptet, es gäbe keine Rasse, weil man damit jemandes ethnische/historische/whatever Identität abspricht (dritter Punkt)? Ist das nicht sonst immer andersrum?
Zumindest in Deutschland, ja. Das hatte ich in dieser Kolumne auch erwähnt und gemeint, dass ich gerne mal sehen würde, wie sich ein amerikanischer Menschenrechtler und deutsche SJWs wegen dieser Sache anzicken. biggrin.gif
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#42219
Naja...oder es liegt halt wieder einmal daran, dass über einzelne Personen und/oder Aktionen so lange berichtet wird, dass man als Außenstehender das Gefühl bekommt, die drehen komplett am Rad. Dass das vor Ort meistens nicht ganz so dramatisch aussieht, sollte doch eigentlich klar sein...
Blöderweise können am Rad drehende Einzelpersonen ganz schön viel Einfluss auf eine Bewegung haben, wenn man ihnen nicht frühzeitig Einhalt gebietet.
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#42217 #42219
Ich studiere auch in Berlin, allerdings auch MINT, und bei uns am FB ist es zum Glück auch (noch?) nicht so schlimm. Ich kenne z.B. keinen einzigen Studenten, der jemals gezwungen(!) war, einen Text gegendert zu schreiben. Vielleicht betrifft das ganze SJW-Gedöns bei uns eher einzelne Unis, an denen die entsprechenden Leute am lautesten schreien und auch eine Plattform dafür geboten bekommen (ohne die HU jetzt spezifisch schlecht machen zu wollen). Ich meine, guck dir doch z.B. mal den "Sprachleitfaden" der HU-Gutmenschen-AG an. Welchen Impact hat der denn? Letztlich gar keinen. Ich glaube, dass die Situation in Deutschland gar nicht so schlimm ist, wie oftmals dargestellt wird (oder wie in den USA beispielsweise), auch wenn ich mir natürlich wünschen würde, dass die größten Krebsgeschwüre (kostenintensive Umbenennungen, Professx-Allüren, Gender-Lehrstühle...) mal einen auf den Deckel bekommen. Wenn dagegen in einem Online-Formular mehr als 2 Geschlechter (+intersexuell) zur Auswahl stehen, ist das zwar total bescheuert, verursacht aber keine nennenswerten Kosten und stört mich letztlich nicht besonders. Sollen sie doch. schulterzuck.gif

Zu deinem Beispiel: Einspruch, euer Ehren! wink.gif Wenn ich bei einem "Transsexuellen" (mit eindeutigem biologischen Geschlecht) eine psychische Störung vermute, ist das eine legitime Meinung, weil es abseits vom persönlichen Geschmack gute Gründe für diese Meinung gibt. Es gibt aber keine guten Gründe, die gegen eine Heirat von Schwulen sprechen (persönliche Geschmackssache zählt nicht dazu!). Insofern wäre die Meinung im 2. Fall nicht mehr legitim.

Alibifrage: was zum Fick sind Mikroaggressionen und Doxxing? urx.gif
Denk auch mal ein bisschen in die Zukunft. Klar, im Moment ist der Einfluss dieser Gruppen noch beschränkt. Aber je mehr Stunk sie machen, desto größer wird auch bei den Lehrenden die Schere im Kopf, und dann haben wir Probleme. Die ersten Probleme gibt es natürlich schon, wenn gewisse Texte aus Uni-Publikationen herausgestrichen werden, weil sie nicht der SJ-Linie entsprechen (wie vereinzelt bereits passiert), oder wenn bestimmte Personen nicht mehr eingeladen werden, öffentlich zu sprechen, weil einige kleine, aber laute Gruppen schweren Protest anmelden.
Der Blick in andere Länder kann einen Hinweis darauf geben, wie es bei uns werden könnte, es ist ja nicht garantiert, dass der Status quo so bleibt bei uns. Und dann haben wir ganz schnell auch bei uns Situationen, wo (wie bei Tim Hunt) ein harmloser Witz dazu führt, dass ein Mensch zur Persona non grata erklärt, aus seinen Ämtern und Positionen herausgedrängt und an den Rand des Selbstmords gemobbt wird.

Zu deinem Einspruch: Abgelehnt! biggrin.gif Was gute Gründe sind, ist in vielen Fällen komplett subjektiv. Für viele ist es ein guter Grund, dass eine Ehe (inklusive der steuerlichen Vergünstigungen) ein stabiles Umfeld etablieren soll, in dem die Entscheidung zur Gründung einer Familie erleichtert wird. Dieser Grund fällt bei Schwulen nahezu komplett weg.


Mikroaggressionen: Das sind die allerkleinsten Dinge, die jemand als Anlass nehmen könnte, sich verletzt zu fühlen. Die University of California hatte mal ein Dokument mit Beispielen veröffentlicht.
Doxxing ist das Veröffentlichen von Wohnadresse, privater Telefonnummer, privater E-Mail-Adresse und anderen persönlichen Daten (z.B. Arbeitgeber) eines Andersdenkenden mit dem Ziel, dass "Aktivisten" ihn unter Druck setzen können, sei es durch Briefkampagnen und Anschwärzen beim Chef bis hin zu persönlichen "Besuchen".
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#42220
Der Rote war ja im Fernsehen richtig peinlich. Man merkte so richtig an, das er ein reiner Apparatschik ist und leierte nur die Floskeln runter. Gegen den FPÖ Kandidaten war er auch hilflos, er wollte ihm sogar unterstellen dass er seine Glock ins Parlament mitnimmt..
Der Schwarze war ein Professor in Verfassungsrecht und kannte sich gut aus, er dürfte trotzdem damit nichts wettgemacht haben (ist als Architekt von Schwarz-Blau bekannt).

Ich glaube das liegt daran, das Rot-Schwarz wirklich verhasst ist im Land. Aber so richtig! Das geht schon länger so. Damals beim Haider war es ja ähnlich, nur weit weniger schlimm....
Das Nachdackeln der Merkelpolitik wirkte noch als ultimativer Brandbeschleuniger, wo bei den Landtagswahlen die FPÖ schon gegen Ende 2015 30% jeweils in Wien und Oberösterreich erreichte.
In Österreich ist die Ablehnung der "Open Borders" Politik noch deutlich größer als in Deutschland...

Rot Schwarz hat in den Umfragen keine Mehrheit mehr. FPÖ ist schon auf Platz 1 und wenn die berühmte Kursänderung in der Flüchtlingspolitik nicht gekommen wäre, vielleicht schon über 40% .....

Meine Einschätzung: Der FPÖ Kandidat wirds. Am Land wird der Grüne zu sehr abgelehnt ("Das Boot ist noch lange nicht voll"), was man auch in den Auszählungen sehen kann.
Da ja auch 3 Tage vor der Stichwahl eine Donnerstagsdemo angekündigt wurde, wird das auch dem Grünen negativ ausgelegt werden wenn Randalle stattfinden.
Der Bundespräsident hat aber auch in Österreich nur relativ beschränkte Macht, nicht wahr? kratz.gif Dann kann er ja eigentlich auch nicht viel Schaden anrichten.
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#42217
Glaubst du kann diesen SJW das Handwerk gelegt werden?
Oder das wir die politische Korrektheit generell hinter uns bringen?
Ich glaube, je mehr sie allen anderen (und sich gegenseitig) auf die Füße treten in dem Bemühen, das Verhalten und das Denken zu beeinflussen und zu maßregeln, um ihre Macht zu demonstrieren, desto größer wird der Widerstand der Leute, die einfach nur genervt sind und sich nicht mehr von dieser ganzen Scheiße ein schlechtes Gewissen einreden lassen wollen, nur damit sich die Vollpfostenbrigade für eine ganz besonders gute Art von Mensch halten kann. Die Frage ist nur, wie viel Schaden die SJWs vorher anrichten können und wie viel Sprechverbote sie in Gesetzesform gießen können, denn die kriegt man ganz schwer wieder raus.
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Hey Klopferchen! smile.gif

Was denkst du eigentlich über das, nun, recht eindeutige
(Vor-)Wahlergebnis der Bundespräsidentenwahl in Österreich? gaaah.gif

Dass rechte Parteien in Europa in der letzten Zeit einen Aufschwung erleben ist ja längst offensichtlich, und bei dem bisherigen Verhalten der EU-Politiker auch irgendwie kein Wunder. (Und Österreich ist in dieser Hinsicht..tja, eh scho wissn..) Jedoch erschreckt es mich, WIE angepisst/kurzsichtig die Wähler wohl mittlerweile sind...

(Aber ganz ehrlich, bei der Wahl Hofer gegen van der Bellen tu ich mir schwer. Hofer ist offensichtlich nicht als BP zu empfehlen und vdB ist vll. zu viel, naja, Gutmensch halt.. angsthasi.gif )
Ich war schon überrascht, dass die traditionellen Volksparteien so extrem versagt haben. Haben deren Kandidaten im Fernsehen kleine Hundewelpen geköpft oder war das wirklich nur normales Politikversagen? urx.gif

Ich kann natürlich verstehen, wenn man als Nicht-FPÖ-Anhänger verblüfft oder entsetzt ist über die Wahl seiner Landsleute. Andererseits verwundert mich auch ein bisschen, mit welcher Giftigkeit dann teilweise reagiert wird. Alle reden immer davon, wie toll Demokratie ist und dass am besten die ganze Welt das Modell der westlichen Demokratie übernehmen solle - und dann kriegen so viele eine Krise, wenn das blöde Wahlvolk diese Demokratie tatsächlich ernst nimmt und eine der zur Wahl stehenden Parteien wirklich wählt, gerade in einem Land, wo man sich nicht mal darauf berufen könnte, dass die erfolgreiche Partei irgendwie die Wahlen beeinflusst hätte. Jetzt ist die Herausforderung an die Demokratie, dass sie mit den Wahlsiegern umgehen kann.

Albern finde ich ja, wenn dann gleich Leute davon erzählen, dass sie gerne auswandern würden oder ihre Staatsbürgerschaft aufgeben würden (nicht nur auf Österreich bezogen, sondern generell, passiert ja in vielen Ländern), weil sie in Diktaturen auswandern müssten, um in einem Land zu landen, in dem so ein Wahlergebnis nicht möglich wäre.

Ich bin sehr gespannt, wie das bei euch ausgehen wird. Ich wünsch euch auch keinen Bundespräsidenten von der FPÖ, auf der anderen Seite weiß ich auch nicht, ob ein Grüner wirklich die bessere Wahl wäre. ^^;; Ihr habt quasi echt die Wahl zwischen Pest und Cholera.
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#42217

Also mir ist sowas an meiner Uni (Heidelberg) noch überhaupt nicht aufgefallen.

Vielleicht liegt es ja aber auch daran, dass ich aus dem vollkommen Frauenverachtenden STEM-Bereich komme und sie haben noch nicht genug Kraft sammeln können um in diesen inneren Kreis der Hölle vorzudringen 07baa27a.gif
biggrin.gif Ja, die MINT-Fächer sind ein wenig immuner dagegen, weil die meisten SJWs die harten Fakten der Natur- und Ingenieurswissenschaften zu kalt und unpersönlich finden. Vermutlich finden viele von ihnen es auch diskriminierend, dass so vieles in diesen Bereichen einfach nicht funktioniert, wenn es Quatsch ist, anstatt fremde Ansichten auch mal zu akzeptieren oder die binäre Denkweise von richtig und falsch zu überwinden. Vielleicht stehen viele von ihnen gerne mal vor dem Kopierer und rufen: "Deine Tonerkassette ist nur leer, weil das Patriarchat dich glauben lässt, du könntest ohne Toner nicht drucken! Überwinde den gesellschaftlichen Zwang!"
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Klopfer, was ist deine Meinung hierzu?
http://www.carta.info/81626/sehr-geehrte-tanit-koch/

Ich finde den ganzen Artikel ja etwas sehr überzogen.
Natürlich propagiert es kein selbstbewusstes Frauenbild, wenn sich Frauen in der BILD nackt ablichten lassen. Aber ist das ehrlich so schlimm? Ich meine
1. werden die Frauen zu nichts gezwungen. Sie wollen nackt fotografiert werden und ich glaube auch nicht, dass sie es nur für das Geld tun und
2. ist man bei Leuten, die regelmäßig die BILD lesen, sowieso falsch, wenn man irgendeine Art von konservativem Denkverhalten aufbrechen will.

Da finde ich es wirklich schlimm, wie die Autorin die BILD in einem marokkanischen Hotel ganz verschämt unter anderen Zeitschriften versteckt, damit man nicht denken könnte, wir Deutschen hätten ein rückständiges Frauenbild.
Generell ja eine noble Geste, aber diese "Zeitung" sollte man aus ganz anderen Gründen verstecken wollen.

Außerdem würde es wohl niemanden jucken, wenn es um nackte Männer ginge. Inklusive der Männer, übrigens.
Ich weiß nicht, wieso es kein selbstbewusstes Frauenbild sein soll, wenn sich Frauen nackt ablichten lassen? Dazu gehört schon Selbstvertrauen. Und ich find's ehrlich gesagt ganz schön schäbig, immer noch so zu tun, als wäre das etwas, wofür sich Frauen (oder Männer) schämen müssten. Die Leute, die das tun, machen das Leben für Ex-Porno-Darstellerinnen zur Hölle, nicht diejenigen, die sich gerne Pornos angucken. Wie Dr. House schon fragte: Wieso soll es in Ordnung sein, seine guten Anlagen zur Schau zu stellen, wenn sie einem Intelligenz verleihen, aber nicht, wenn man ihnen einen guten Körper verdankt?

Und sollte es nicht eine Selbstverständlichkeit sein, dass man die Entscheidung der Frauen, die für solche Fotos modeln, auch respektiert und nicht versucht, ihnen eine Art Haftung für das gesamte Frauenbild aufzuerlegen? Sollte Feminismus nicht auch dafür eintreten?
Warum ist es die Schuld von Fernsehsendern, der BILD, den Models oder den Betreibern von Sex-Hotlines, wenn sich irgendwelche Leute wie die letzten Penner benehmen? Die marokkanischen Jungs werden weiße Frauen nicht einfach deswegen als Freiwild ansehen, weil sie irgendwo Telefonsexwerbung gesehen haben, und selbst wenn, sind immer noch sie die Mieslinge. Dass Nacktfotos oder gar Pornos zu Gewalt gegen Frauen anstacheln würden, ist nicht nur unbewiesen, sondern anhand der bislang getätigten Studien auch eher unwahrscheinlich.

Inwieweit die Schreiberin nun tatsächlich blöd angemacht wird oder ob sie sich einfach vieles nur einbildet, kann man sich ja auch mal fragen. (Sobald man einen Hammer hat, sieht man überall Nägel, die eingeschlagen werden müssten. Und wer glaubt, Frauen würden ganz übel objektifiziert, sieht halt auch überall angebliche Beispiele dafür.)
Wenn sie auch immer pampig reagiert, wenn man ihr sagt, dass sie gut aussieht, wundert es mich auch nicht, wenn sie als Fotze bezeichnet wird. Ich les nur den Artikel und denk mir schon: "Joah, passt."
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Klopfer, was hältst du vom Inhalt dieses Videos.

Wo stehst du bezüglich Freedom of Speech? In Deutschland sieht man das ja ein wenig anders als bei den Angelsachsen.

Glaubst du die SJW-Sache wird aufgeblasen und übertrieben, oder ist es in den Universitäten so schlimm wie damals in den 30er Jahren mit der Machtübernahme der Nazis? Wie sieht's gegenwärtig in Deutschland damit aus?
Die Petition hatte ich auch schon mitgezeichnet. biggrin.gif Meine Haltung zur Rede- und Meinungsfreiheit liegt näher an der amerikanischen Position. Auch Hassreden sollten erlaubt sein, immerhin kann man so leichter Idioten entlarven. Und einfache Beleidigungen sollte man sowieso aushalten können, ohne dass man jemanden vor den Kadi zerren will.

Ich würde die SJW-Sache nicht mit der Machtübernahme der Nazis gleichsetzen wollen, das wäre eine Verharmlosung der Nazis, aber es ist schon sehr beunruhigend, was da momentan abläuft. Ich selbst hab ja nun schon seit über fünf Jahren keine Uni mehr besucht, aber an meiner begann es ja nun auch schon, als ich noch da war. Da wurde Gender-Studies-Kram in andere Kurse reingenommen und es war unwissenschaftlicher und sich selbst widersprechend. Inzwischen sind wir auch an deutschen Unis schon so weit, dass Professoren als Nazis und Rassisten bezeichnet werden, weil sie zur Einführung auf ältere Fachliteratur verweisen, die nur von weißen Männern geschrieben wurde. Da wird dann auch gerne verlangt, dass die rausgeschmissen werden sollen. Wir sind so weit, dass man von Studenten verlangen wollte, in ihren Hausarbeiten gendergerechte Sprache zu verwenden, ansonsten würde man die Note verschlechtern. Eine Professorin an der HU Berlin (meiner Ex-Uni) verbittet sich, dass in Mails an sie geschlechtsspezifische Anreden verwendet werden. Artikel von Evolutionsbiologen werden zensiert, weil sie den ganzen Genderkram als kontraproduktiv für den wissenschaftlichen Diskurs ansehen, da er einfach biologischen Fakten widerspricht. Auch an deutschen Unis lauern Studenten in ihren Vorlesungen auf "Mikroaggressionen" ihrer Dozenten, um sie dann im Netz anzuprangern und zu diffamieren.
Und das ist nur im universitären Umfeld. Das dringt ja langsam auch in den Rest der Gesellschaft ein. Kaum eine öffentliche Person kann sich leisten zu sagen, dass sie findet, ein Mann, der sich wie eine Frau fühlt, ist trotzdem noch ein Mann und hat einfach eine psychische Störung. (Und ich finde, das ist durchaus eine legitime Meinung, die man haben kann. Genauso ist es legitim, wenn jemand findet, Schwule sollten nicht heiraten dürfen. Das ist zwar nicht meine Meinung, aber mit welchem Recht soll ich einem anderen sagen, dass meine persönliche Meinung in der Sache richtiger wäre als seine? Und mit welchem Recht sollte ich ihn für diese Meinung an den Pranger stellen, als wäre er ein Monster?) SJWs sind sowieso bemerkenswert heuchlerisch und legen bei sich selbst so gut wie nie dieselben Maßstäbe an wie bei anderen. Hetze, Morddrohungen, Doxxing etc. von anderen wird als größtes Verbrechen überhaupt behandelt, aber wenn man selbst es tut, ist es plötzlich in Ordnung. Oder es wird bei anderen als bestimmend für die ganze Gruppe gesehen, aber bei der eigenen sind es harmlose Späße von Einzelnen. (Hab ich bei der Gamergate-Sache hundertfach gesehen.)

Ich glaube auch, dieser ganze SJW-Kram behindert generell den Fortschritt und die Problemlösung, weil er Kritik an als von den SJWs als marginalisiert wahrgenommenen Gruppen generell ausschließt. Wenn eine Gruppe zum größten Teil selbst an ihrem Elend schuld ist, man das aber nicht sagen darf, wie soll dieses Elend dann verringert werden?
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Danke an #42211
Ich konnte mich endlich anmelden.
Und jetzt gehe ich mich gleich wieder abmelden, weil es mir zu peinlich ist, die ganze Zeit nicht darauf gekommen zu sein ._.

Alibifrage: Kommt demnächst mal wieder eine Lästerei von dir, Klopfer? =D
Es ist eine in Arbeit, ja. smile.gif
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Bist du heute Nachmittag beim japanischen Kirschblütenfest in Lichterfelde/Teltow?
Nein, hab keine Zeit.
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Hast du dir mal das Grundsatzprogramm der AfD angeschaut? Was hältst du davon? Realistisch, populistisch?
Sehr populistisch und wenig konkret. In vielen Fällen wird nicht klar, was sie eigentlich genau machen wollen und wie es finanziert werden soll. Einige Punkte widersprechen sich.
Ein kleines Beispiel: Die wollen mehr Gewichtung auf die Personenwahl legen, andererseits aber Regierungsmitgliedern verbieten, gleichzeitig Parlamentsmitglieder zu sein. Da stellt sich natürlich die Frage: Wenn nun aber jemand wie Angela Merkel in ihrem Wahlkreis in den Bundestag gewählt wird, soll die Wahl der Wähler in diesem Wahlkreis dann ignoriert werden, weil Frau Merkel Regierungschefin wird? Soll sie erst gar nicht zur Bundestagswahl antreten? Aber was, wenn jemand, der Chancen auf einen Platz in der Regierung hätte, dann doch nicht in die Regierung kommt? Dann hätte er auf eine Aufstellung bei der Bundestagswahl verzichtet für nichts.
Einiges ist realitätsfremd (wenn die Herkunftsländer von kriminellen Ausländern die nicht aufnehmen wollen, wird auch die AfD ein Problem haben, eine zwangsweise Abschiebung vorzunehmen), anderes ist problematisch, was Grundrechte angeht. Die ganzen Wohltaten für Familien werden sich nicht finanzieren lassen, wenn das Abgabenniveau den aktuellen Stand nicht überschreiten soll und gleichzeitig Schulden abgebaut werden sollen.
Das Gejammer über den zu aufgeblähten Staat ist typisch für neue Parteien, aber ich sehe keine konkreten Angaben, in welchen Bereichen die Verwaltung ihrer Meinung nach so aufgebläht ist und welche Aufgaben man ihr nicht mehr überlassen sollte. Sie fordern eine Konzentration auf die Kerngebiete Innere und äußere Sicherheit, Justiz, Auswärtige Beziehungen und Finanzverwaltung. Aber wo gehört da Umweltschutz rein? Wo Soziales und Verbraucherschutz? Gehören Bauvorschriften und Gesundheitspolitik neuerdings zur inneren Sicherheit?
Ganz davon abgesehen, dass ich mit vielen Forderungen in dem Programm nichts anfangen kann, sehe ich generell halt nicht, dass ein Gesamtkonzept dahinter steht, welches tatsächlich auch nur im entferntesten aufeinander abgestimmt ist und als Grundlage für eine Umsetzung verwendet werden kann. Ehrlich gesagt liest es sich so, als hätte jeder Stoffel da einfach mal das reingeschrieben, was er auf seinem Wunschzettel zu stehen hat.
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#42209 Es wird dich sicher überraschen, dass der Film bei einem Filmfestival gezeigt wurde. Dabei ist der tatsächlich reine Nazipropaganda, die von Goebbels stammen könnte. Ich finds auch lustig, dass der Macher behauptet, zensiert zu werden (weils auf Youtube gelöscht wurde), aber es auf 'nem Filmfest zeigen kann...
Ich frag mich bei vielen dieser Filmfestivals, ob die eigentlich nur deswegen existieren, damit Indie-Filmer stolz sagen können, dass ihre Filme bei einem Filmfestival aufgeführt wurden, und nicht, um tatsächlich kleine Filmmacher einem Publikum bekannt zu machen. kratz.gif
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#42206
Dazu muss ich auch meinen Senf geben. Gerade Die Zeit dreht ja gerade am meisten am Rad, wenn man den Kommentar von Frau Porombka so liest. Die Kommentare zu dem Kommentar dürften ihr daher nicht gefallen. Dort wird das BGH Urteil eher begrüßt. Änderungen müssen trotzdem Herz.

Die Leute von Golem, waren da nüchterner. So unterschiedlich kann man berichten, wobei Golem da eher nicht bzw. gar nicht betroffen ist.

Das Problem seh ich da, wie einige der Kommentartoren unter dem Artikel von Frau Porombka: Die Verlage haben sich nicht angepasst, werden deswegen aber auch nicht sterben. Sie müssen sich eben anpassen. Wie siehst Du das?
Denk ich auch mal. Sooo viel Geld gibt es ja nach meiner Erfahrung pro Buch auch nicht, also dürften gerade die kleinen Verlage gar nicht so viel damit eingenommen haben. Verlage sollten ihr Geld ja in erster Linie mit dem Verkauf von Büchern einnehmen; wenn das Geld der VG Wort so überlebenswichtig ist, muss man sich natürlich fragen, ob die geschäftliche Basis des Unternehmens überhaupt stimmt. kratz.gif
Bei den kleinen Küchentischverlagen gehen die Inhaber bekanntermaßen oft bis zur Selbstausbeutung, aber da ist es halt auch eine Frage, inwieweit es dann Liebhaberei ist, was die da treiben, und kein echtes Geschäft.
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#42210 Versuche mal dich mit deinem Benutzernamen anzumelden, so hats bei mir auch geklappt.
Wenn das der Knackpunkt wäre, wäre das ja ein bisschen peinlich. biggrin.gif
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Klopfer, ich habe eine lebenswichtige Frage!
Ich habe mich hier angemeldet und es hat erst auch alles ganz wunderbar geklappt.
Dann kam ich allerdings einen Tag später nicht mehr auf mein Profil. Meine E-mail und mein Passwort waren hundertprozentig richtig eingegeben, das habe ich mehrmals genau gecheckt. Trotzdem hat es nicht funktioniert, weshalb ich mir danach mehrmals (nicht auf einmal, immer nacheinander) ein neues Passwort schicken ließ. Die kamen auch allesamt bei der angegebenen Mailadresse an und ich habe immer das alte Passwort gegen das neue ausgetauscht, beim Anmelden.
Aber es kam jedes mal nur die Meldung "Fehler beim Anmelden". Und ja, auch auf die fünf Minuten zwischen den Anmeldungen habe ich geachtet.
Sollte ich es mal mit einer anderen Mailadresse versuchen, auch wenn bei der aktuellen alles gut ankommt?
P.S.: Als Beweis, dass ich schon richtig angemeldet war, kann ich dir gerne schreiben was in dem Artikel über die Japaner und den Tee steht biggrin.gif
Am besten schickst du mir mal eine Mail (von der Mail-Adresse, mit der du angemeldet bist) und schreibst mir da deinen Nutzernamen rein? Im Fehlerprotokoll sehe ich mehrere Einträge von Leuten, bei denen die Anmeldung fehlschlägt.
Ich würd dir dann ein neues (einfacheres) Passwort geben, und dann kannst du mal gucken, ob damit die Anmeldung klappt.
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Was hältst du von dieser Doku: HellStorm
Hab sie jetzt quas nur im Schnelldurchlauf gesehen , aber hier, was ich davon halte: nix. Neonazi-Propaganda, die möglichst aufpeitschend gestaltet ist, in vielen Details und Zahlen von der Wahrheit abweicht und auch viele Motivationen unter den Tisch fallen lässt. Dass die damaligen Deutschen als Unschuldslämmer dargestellt werden, die sich quasi nur gewehrt haben, als sie den Krieg anfingen, ist ja einfach nur Quatsch, und Hitlers Regierungszeit war ja auch kein Quell eitler Freude (die Selbstmordzahlen haben sich im Vergleich zu den späten Jahren der Weimarer Republik bis 1939 nicht wesentlich verändert).
Dass es Kriegsverbrechen gegen die Deutschen gegeben hat, ist kein Geheimnis, das wird auch nicht unter den Tisch gekehrt. Ob die Luftangriffe auf deutsche Städte dazu gehören, ist schwer einzuschätzen - immerhin hatten die Deutschen damit angefangen. Dass es (gerade von russischer Seite) beim Einmarsch in deutsche (und polnische) Territorien zu grausamen Verbrechen an der Zivilbevölkerung kam, ist auch kein Geheimnis (meine Oma wurde damals auch von sowjetischen Soldaten vergewaltigt), ebenso wie die tw. kriminelle Behandlung von Kriegsgefangenen durch die Sowjetunion. Das wurde nach dem Krieg zwar nie rechtlich gesühnt, aber geheim war es (außer im Ostblock) auch nicht. Die Versenkung von Schiffen wie der Gustloff ist auch kein Geheimnis und rein völkerrechtlich auch nicht illegal gewesen, da die Uboot-Besatzungen die Schiffe als bewaffnete Truppentransporter und somit als legitime Ziele ansehen durften. Die ganzen Gedankenspiele auf Seiten der Westalliierten, was man den Deutschen für Grausamkeiten antun müsste (Morgenthau-Plan), sind auch nicht geheim und im Endeffekt ja auch nicht durchgeführt worden, und die Kriegsgefangenenlager unter freiem Himmel waren wohl eher den mangelnden Ressourcen geschuldet als dem Wunsch, deutsche Soldaten gezielt umzubringen (in Wirklichkeit sind damals wohl etwa 1 Prozent der Insassen der Rheinwiesenlager gestorben, nicht unbedingt viel für "Todeslager"). Kurz: Diese "Doku" ist ein stumpfer Nazi-Film.
Eine Aufarbeitung alliierter Kriegsverbrechen wäre sicherlich sinnvoll. Aber nicht mit Lügen und nicht als billigste Nazipropaganda, die die Rolle der Deutschen beschönigt oder verschweigt und andererseits die Schuld direkt und indirekt auf Kommunisten und Juden abschieben will.
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#42207 Habe keine E-mail erhalten.. Hab das mit der Anmeldung jetzt schon öfter versucht und nie eine erhalten.. Ach so Alibi-Frage: wie gehts?smile.gif
Liegt entweder in deinem Spam-Ordner oder du hast eine falsche Mail-Adresse angegeben, die Mail wurde garantiert verschickt, wenn du keine Fehlermeldung gekriegt hast. Hier kannst du die Mail auch neu anfordern.

Und mir ist übel. X_x Katze hatte Durchfall und jetzt muss ich hier lüften.
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Hey Klopfersmile.gif Grüße aus Südtirol 059.gif
Ich habe mich angemeldet und bin auch eingeloggt, kann aber trotzdem nichts über die Gelben und ihren Tee lesen.. Warum?
Hi! 059.gif
Du musst den Bestätigungslink in der E-Mail anklicken, die dir geschickt wurde. Vorher hast du nicht mehr Rechte als ein Gast.
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#42205

Das habe ich hier gelesen: http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-04/vg-wort-bgh-urteil-buchbranche-deutschland

"Auch die Zeitschriftenverleger (VDZ) befürchten katastrophale Folgen durch das BGH-Urteil und rechnen mit Pleiten. Die Zeitungsverleger (BDZV) kommen etwas glimpflicher davon, da sie die fehlenden Einnahmen nicht direkt in ihren Kassen spüren. Die Pressehäuser hatten die Ausschüttungen der VG Wort zweckgebunden für die journalistische Aus- und Fortbildung eingesetzt und eine Bildungsakademie finanziert. Diese müsse nun wohl "noch vor der Sommerpause die Liquidation anmelden", betonte der BDZV."
Oh wow, das ist herzerweichend.
Ich muss schon sagen, ich find's echt ein bisschen schäbig, dass die Zeitungsverlage jetzt versuchen, anderen ein schlechtes Gewissen zu machen, weil sie selbst zu geizig sind, eigenes Geld in die Hand zu nehmen, um ihre Arbeitskräfte auszubilden, die sie ja brauchen für ihr Geschäft.

Zudem haben Presseverlage (wie der BGH ja selbst schreibt) ein Leistungsschutzrecht (anders als Buchverlage), und aus diesem Leistungsschutzrecht könnte durchaus abgeleitet werden, dass sie evtl. auch in Zukunft Geld von der VG Wort bekommen könnten. Dass sie schon am Tag der Urteilsverkündung so demonstrativ anfangen zu flennen, ist ein bisschen erbärmlich.
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Was sagst du zu dem heutigen BGH-Urteil gegen die VG Wort? Kleine und mittlere Verlage fürchten, dass es bei ihnen jetzt Massenpleiten gibt sad.gif Ebenfalls muss wohl die Akademie des Verbands der Zeitschriftenverleger liquidiert werden...
Wieso sollte diese Akademie liquidiert werden müssen? Laut Pressemitteilung des BGH ging es in dem Urteil doch ausdrücklich nicht um Presseverlage. O_o

Ansonsten sag ich: Abwarten. Das Jammern ist jetzt groß, aber ich frag mich schon, inwieweit die Verlage das jetzt nicht ein bisschen mehr aufbauschen und mehr wehklagen, als gerechtfertigt ist. Ich als Autor hab mich auch gewundert, wieso eine Verwertungsgesellschaft, die für die Urheber da sein soll, so viel Geld an die Verlage ausschüttet. Für mich persönlich hoff ich mal, dass die Ausschüttungen für Internettexte jetzt noch etwas steigen werden, wenn mehr Geld im Topf übrig bleibt. ^^
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Die Grundidee, dass die SPD sich von ihrer Stammklientel entfernt hat und sich viel zu oft für irgendwelchen Scheiß einsetzt, der die meisten Menschen nicht interessiert, ist sicherlich nicht falsch. (Gerade jetzt mit dieser ollen Debatte um ein Sexismus-Verbot in der Werbung, die wie dieses Verbot einfach komplett überflüssig ist.)

Die Argumentation in dem Text ist aber sehr dürftig. Der Frauenanteil unter den SPD-Mitgliedern könnte auch einfach deswegen stärker steigen, weil Männer eher aus der Partei austreten oder früher wegsterben. (Die SPD hat in den letzten 25 Jahren mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder verloren.)
Dass mehr Frauen in die Partei eintreten, weil sie irgendwelchen Genderscheiß etc. vertreten, kann man anhand der vorhandenen Daten nicht belegen (weil die politische Ausrichtung und die Gründe für den Eintritt der Neumitglieder in gerade diese Partei nicht bekannt sind). Zumal kann man sich die Frage stellen, wieso die dann in die SPD eintreten und nicht zu den Grünen gehen, die ja noch viel eher auf diesem Trip sind und bei denen die meisten Kerle so verweichlicht sind, dass von denen überhaupt keine Gegenwehr zu erwarten ist, egal wie bescheuert ein Vorschlag einer Frau ist.
Der Niedergang der SPD hat sicherlich mehrere Gründe, aber die Schuld pauschal einem höheren Frauenanteil zu geben, ist in meinen Augen Quark. Klar, auch die (inzwischen deutlich mehr) Frauen in der SPD-Führungsebene haben Ideen eingebracht, die ihren Anteil an der Entfremdung der SPD von ihrer Wählerschaft hatten, aber ich bezweifle, dass dies die wesentlichen Hauptgründe sind. Eher schon die neoliberalen Anwandlungen, die die SPD hatte und durch die sich viele Arbeiter und Angestellten ordentlich verarscht fühlten.
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#42198

Weil es schmeckt, natürlich!
Vielleicht ist auch ein unbewusster Selbsthass dabei - ich weiß es nicht. biggrin.gif
Da bin ich mir sicher. nick.gif
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#42194

Ja, Van Canto ist a capella. No exceptions biggrin.gif
Mutige Behauptung. biggrin.gif
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#42190 Aber das wäre doch steuerfrei, oder?

Ha, Klosters Army Beats Finanzamt
Wenn das Finanzamt glaubt, dass es eine ehrliche Wette war, ja. biggrin.gif
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#42197

Dann stellt sich mir die Frage: Was können wir tun, um dich auf deinem Weg nach oben zu unterstützen? biggrin.gif
Am besten jedes Buch mindestens dreimal kaufen und noch alle im Bekanntenkreis anstiften, sobald neue rauskommen. ^^; Das würde vll. erst mal helfen, durch den Sommer zu kommen. XD
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#42173
Als ich mich vor knapp einem Jahr als frisch gebackener Bachelor auf Stellensuche begeben habe, hab ich nur Bachelorzeugnis und -urkunde sowie natürlich ein Bewerbungsanschreiben an meine Bewerbungs-Mails angehängt. Mit meinem Abizeugnis war das nämlich auch sone Sache... biggrin.gif

Eine Auflistung der Noten aller erbrachten Einzelleistungen (Klausuren, Hausübungen...) hatte ich zwar, hab ich aber nicht mitgeschickt.
Beim Bewerbungsgespräch habe ich dann aber gesagt, dass ich so was habe und denen bei Bedarf zukommen lassen kann. Wollten sie dann sogar nicht mal haben.

Vielleicht relevant dabei: Ich komme aus Schleswig-Holstein.

Alibifrage: Gibt es schon irgendwo eine Möglichkeit, eine Auflistung aller angemeldeten Mitglieder hier auf der Seite zu sehen?
Ja. Schau in der Navigationsleiste nach "Dein Profil", dann bei den Unterpunkten den Link "Alle Mitglieder".
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#42191

Ja, Wasser, etwas Essig und Gewürze. Und die Zwiebeln geben ja auch viel Geschmack ab. Sooo sauer ist es nun also auch nicht, gerade das, was man auf dem Keller oder so kauft ist eher nur leicht angesäuert. (Wenn ich das daheim mache schaut das natürlich anders aus. Das zieht einem die Zähne nach innen. biggrin.gif)
Warum tust du denn so was? urx.gif
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#42092

Ich hoffe ich blamiere mich jetzt nicht, weil das alles total ironisch gemeint ist, aber: Würde wählen!
Nö, war schon ernst gemeint. ^^
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#42191

Es gibt auch viele Leute, die mit Zwiebeln einfach nichts anfangen können wink.gif
Als ich noch Fleisch gegessen habe, waren auch Würstchen nie ein automatischer Hit. Vom allgemeinen Geschmack gibts für mich gute und es schlechte Würstchen. Zum Beispiel finde ich eine Bockwurst kalt ganz ok, während ich sie gekocht irgendwie recht eklig finde.

Jeder hat seinen ganz eigenen Geschmack und oft kann die Person schon anhand des gehörten einschätzen, ob es ihm/ihr schmeckt und ich finde es immer sehr anstrengend, wenn andere dafür kein Verständnis finden.
Ein kurzes "WAAAAS, du magst keine XYZ?" ist ok, weil man das vielleicht total liebt, aber dann länger darauf rumreiten ist für Leute, die nunmal spezielle Geschmacksnerven haben, echt nervig.
Umgekehrt könnte ich allen ihr Essen vermiesen, indem ich drauf rumreite, warums eben nicht schmeckt xD

@Klopfer: Hattest du schon mal irgendwas, was du früher sehr mochtest oder gehasst hast, was sich dann nach ein paar Jahren schlagartig geändert hat?
Bei mir ist zum Beispiel Brokkoli von "bäh" auf "hmm, schmeckt gut" gewechselt^^
Hm, so einen radikalen Geschmackswechsel hab ich bisher nicht wirklich erlebt. Ich mag heute Sauerkraut deutlich mehr als früher, aber wirklich bäh fand ich es früher auch nicht.
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Was hälst du hiervon?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Niederlande-Verschluesselnde-Blackberrys-unter-Verdacht-3178820.html

Es soll wohl (steht irgendwo in den Kommentaren mit Verweis auf eine niederländische Originalquelle) jemand mit Verdacht auf Geldwäsche festgenommen worden sein, der ein solches Gerät besaß.
Darum stellt man jetzt erstmal alle Nutzer unter Generalverdacht? Was zum...?
Besonders Absurd wird das wie ich finde dann noch dadurch, dass man nichtmal weiß, gegen wen man da einen Anfangsverdacht erhebt (Ärzte etc. sollen sich wegen der Schweigepflicht melden, dann werden sie erstmal ausgenommen).
Findest du es OK 19000 Menschen unter Generalverdacht zu stellen, weil eine unbestimmte Anzahl davon, Dreck am Stecken haben könnte?

Ich frage mich ja auch, ob ich als Bösewicht, überhaupt so ein "offiziell verschlüsseltes" Netz wählen würde. Wenn ich so drüber nachdenke klingt das sogar nach einer ziemlich doofen Idee. Dann lieber komplett unter dem Radar bleiben.
Der Artikel ist ja furchtbar geschrieben. Ich hab keine Ahnung, was für ein Anfangsverdacht da eigentlich bestehen soll. Verdacht worauf? Aus der Verwendung eines verschlüsselten Handys kann man ja keinen automatischen Verdacht auf Geldwäsche ableiten. kratz.gif Zumal 19.000 auch eine wahnsinnig hohe Zahl ist, da kann man sich doch denken, dass da weitaus mehr Unschuldige dabei sein werden. O_o
Ich würd gern mehr Informationen haben, aber so, wie es aussieht, ist es eine bescheuerte Schlussfolgerung, dass jemand Dreck am Stecken haben müsste, nur weil er verschlüsselt kommuniziert.
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Ist eine a capella-Band die einen Schlagzeuger hat tatsächlich a capella?
Höchstens im weiteren Sinne. kratz.gif
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#42183
Man könnte ja Geld verleihen, mit einem Zinssatz von 3%, du bezahlst einfach nicht, und gutmütig wie der "Leihende" ist, schickt er jeden Monat eine Mahnung, bis zum Lebensende eines Partizipanten wink.gif

Saure Zipfel sind übrigens deutlich besser als es klingt!
Hm, da würde ich auch vermuten, dass das Finanzamt es nicht akzeptiert, wenn der Gläubiger sich nicht Mühe gibt, das Geld ernsthaft einzutreiben, und das dann auch wieder als Schenkung wahrnimmt. kratz.gif
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#42178

So wie ich das mitbekommen hab ist das bisher nur ein Tatbestand, wenn man gegrabbelt hat obwohl die Frau Nein gesagt(/zu verstehen gegeben) hat, wenn man allerdings einfach auf sie zugeht und kurz mal fühlt ist das noch keine Straftat (spätestens bis sie unmissverständlich zu verstehen gibt dass sie das nicht will und man hört trotzdem nicht auf).
Ich bin mir da aber nicht so ganz sicher (~70%)
Aha. kratz.gif Hm, dass man da ne kleine Lücke schließen sollte, ist schon klar, aber ich fänd es wichtig, dass das nicht auf ein Geschlecht beschränkt ist.
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#42180

Es sind Zwiebeln und Bratwürste. Was kann einem, Vegetarier mal ausgenommen, daran _nicht_ schmecken? o.0
Das Zeug wird in einem Essigsud gekocht oder so? O_o Das klingt nicht so appetitlich.
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#42183
OK, OK, machen wir es so:

Wir beide machen eine Wette, der Wetteinsatz beträgt, sagen wir mal 200.000€. Ich wette, dass das nächste Relegationsspiel zwischen Hannover 96 und dem VfL Bochum statt finden wird, und Bochum dieses Spiel gewinnt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das eintritt ist vernachlässigbar (Bremen darf keinen weiteren Sieg dafür einfahren, Hannover muss alle Spiele gewinnen, auch das gegen Bayern, Nürnberg darf nie wieder gewinnen, und Bochum muss ab jetzt alle gewinnen und zusätzlich eine bessere Tordifferenz bekommen, als Nürnberg).

Da es dennoch reines Glück ist, sollte das steuerfrei sein.

Allerdings, für den unwahrscheinlichen Fall, dass du trotzdem verlierst, wären wir bei einer Quote von mehreren Tausend, d.h. du wärst offiziell im Arsch!
Spielschulden sind Ehrenschulden und gar nicht einklagbar, also wäre ich das wohl nicht. biggrin.gif
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#42182
Leider ist es in der Realität so, dass wenn ein Mann auf den Tisch haut und seinem Unmut Luft macht, es oft heißt, dass ihm zu Recht der Geduldsfaden gerissen ist. Wenn eine Frau das tut, weil sie irgendwann die Faxen dicke hat, dann heißt es eben gleich, wie wäre "emotional", "hysterisch", "hätte gerade ihre Tage" und weiß der Kuckuck was. Auf Dauer nervt das einfach nur.

Ich möchte einfach nur Frau sein und ja ich lasse mir auch gerne von Männern die Tür aufhalten oder bei etwas helfen. Im Gegenzug lasse ich die Tür auch nicht anderen ins Gesicht fallen, gleich ob Männlein oder Weiblein. Aber das hat für mich nichts mit dem Geschlecht zutun, als einfach nur mit Höflichkeit.
Dieses ständige Thema Männer gegen Frauen, Frauen gegen Männer (und alle dazugehörigen Unterkategorien) gehen mir einfach nur gewaltig auf den Senkel. Mir ist es vollkommen wurscht was mein Lebensabschnittsgefährte/Ehemann/Bumskumpan verdient. Trotzdem will ich für die gleiche Arbeit die gleiche Kohle haben, wenn wir beide exakt das gleiche leisten. Jeder der seinen Partner (was auch immer) wegen des Gehalts sitzen lässt oder erst wählt, der war doch mit der Person nicht aus Zuneigung zusammen.

Unter dem Strich geht mir das ewige Gejammer der Marke "Wir werden unterdrückt, buhuu", "Nein, wir werden mehr unterdrückt, buuhuuuu", schlicht einfach nur auf die Nerven. Als wenn es ein Wettbewerb wäre.
Ich hör aber auch oft, dass Männer, die auf den Tisch hauen, als total tyrannisch, grob und jähzornig beschrieben werden, also kommt's wohl immer darauf an, wen man fragt. kratz.gif
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#42182
Ganz einfach:
Eine die nicht alles zum Geschlechterproblem macht und nicht nur in Extremen denkt. biggrin.gif
biggrin.gif Kommt hin. greatjobplz.gif
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#42183

Solange du nicht vorhast deinen "geliehenen" Reichtum zu vererben, ist es ja kein Problem auch 10% Zinsen draufzuhauen. Solange du nur 1€/Monat zahlst, bist du irgendwann einfach tot und dein Gläubiger erhält das zurück, was noch übrig ist xD
Es wären ja nicht wirklich Zinsen pro Jahr, wenn die Tilgung damit gar nicht Schritt halten kann. kratz.gif Ich fürchte, das würde das Finanzamt gar nicht anerkennen.
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#42182
Als männliches Wesen, welches sich über die Harmoniesucht beschwert hat, kann ich dir eine Antwort geben, die sich aber nicht sonderlich von Klopfers unterscheidet:

Freundlich sein: Ja, unbedingt.
Heuchlerisch Lügen: Nein! Schweigen kann Gold sein.
Standpunkt vertreten: Ja, persönlich werden: Nein

Und als kleine Anmerkung zum Thema hinterm Rücken lästern: Ich finde es viel schlimmer unter ein Gruselbild "Voll schön" zu schreiben und dann zu jmd. zu sagen: Man sieht die fett/hässlich/dumm aus, als es der Person direkt zu sagen.
Ich weiß gar nicht so recht, was ich schlimmer finde. Ich find beides ziemlich furchtbar. kratz.gif
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#42182

Schön zusammengefasst.

Allerdings muss ich als Frau sagen, dass ich wenn mein Mann mehr verdient (was er bei unseren unterschiedlichen Branchen wahrscheinlich immer wird) mich das auch innerlich manchmal stört. Nicht, dass ich irgendwie auf ihn sauer bin, ich hab dann eher ein bisschen ein schlechtes Gewissen weil ich ihn nicht "ausnutzen" will.

Wir hatten schon mehrmals Diskussionen darüber und ich versuche dann immer mich daran zu erinnern, dass im umgekehrten Fall es mir überhaupt nichts ausmachen würde, solange er sich überhaupt bemüht. Es würde mich nur stören wenn er den ganzen Tag auf der Couch liegt, sich keinen Job sucht und sich beschwert wenn ich ihm etwas nicht bezahlen will, aber die Vorstellung ist so absurd weit weg von seiner Persönlichkeit, dass ich mir da nie Gedanken machen müsste. Kinder planen wir auch nicht, also gibt es bei uns auch die Frage wer mit denen daheimbleibt oder Teilzeit macht nicht wirklich.

Ich habe absolut kein Mitleid mit manchen Single-Frauen die ich kenne, weil sie sich erwarten dass der Mann alles bezahlt und sie mit Geschenken, etc. überhäuft. Gott sei Dank ist so eine Einstellung um mich herum sehr selten, aber bei den wenigen die sie haben kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wir leben in einer Gesellschaft in der jeder für sich selbst sorgen kann. Früher als Frauen nicht arbeiten konnten/durften war es üblich, dass der Mann alles bezahlte, sie hatte ja nicht die Möglichkeit, aber heutzutage wo jeder sein eigenes Brot verdienen kann zeugt so eine Einstellung nur noch von Arroganz.

Begegnen dir solche Frauen eigentlich im echten Leben oft?
Nein, nicht sehr oft, aber ab und zu begegne ich dann doch schon solchen Exemplaren (oder höre aus erster Hand von anderen, die solchen Damen begegnen). Der Normalfall ist es aber zumindest in meinem Umfeld nicht.
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#42182Beim Kennenlernen spielt das Gehalt des Partners sicherlich eine Rolle, aber diese Unterschiede können sich heutzutage so schnell ändern, dass sie nach ein paar Jahren Beziehung kein alleinstehender Faktor sind. Dann ist der allgemeine Lebensstandart bedeutender. Solange beide mit ihrem erzieltem Lebensstandart zufrieden sind, läufts gewöhnlich gut, aber wenn einer den Eindruck hat, er hätte mehr verdient, weil er doch auch so hart arbeitet für sein Geld, geht es den Bach runter. Verdient der Mann in dem Moment weniger kratzt es natürlich extrem an seinem ego, wenn die Frau ihn dann wegen des Geldes verlässt. Anfangs würde ich als Mann im Restaurant immer zahlen, Frauen haben für Makeup und Klamotten schon genug Sonderausgaben auf ihrer Seite. Und den Kostenfaktor Verhütungsmittel nicht vergessen. Am Ende spielt weniger ne Rolle was man netto verdient, sondern was einem nach fixkosten eigentlich noch übrig bleibt und das ist meistens garnicht sooo unterschiedlich. Eine Frau die sich bloß um den Haushalt kümmert, ist sehr praktisch und beinah unverzichtbar, wenn man sehr viel arbeitet und nicht bloß Dosenfutter essen will. Wenn man im Grunde nur noch zum Schlafen nach Hause kommt, wann soll man dann seine Wäsche machen? Ein Problem welches man nicht unterschätzen sollte! Ich hab aber selber bloß ne 4 Tage Woche und krieg das soweit selber auf die Reihe.

Frauen sollten auf keinen Fall zu Hause vermodern, irgendwelche Hobbys oder Sinnstiftendes braucht der Mensch. Dieses sollte sich aber nicht so darstellen, dass die Frau halbtags ehrenamtlich für die Gemeinde arbeitet und dabei mehrere Hundert Euro pro Monat vom Einkommen des Mannes in Form von Kosten fürs Auto verbrät. Aber es ist nicht unbedingt die falsche Lösung, wenn bloß einer arbeitet.
Das muss jeder selbst wissen, wie er sein Leben gestalten möchte, und der Partner muss wissen, ob er mit so einem Arrangement leben kann. Ich will niemandem reinreden und so tun, als wenn es jetzt die einzige vertretbare Lebensweise wäre, wenn beide arbeiten.
Für mich persönlich wäre es schon wichtig, dass man nicht dauernd aufeinander hockt, weil ich glaube, dass man sich da schon ganz schön auf den Geist gehen kann und außerdem nichts mehr zu erzählen hat. Also müsste sie woanders arbeiten oder ich müsste mir ein externes Büro mieten.
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#42177
Und was ist, wenn man dir 200.000€ leiht, mit einer Rückzahlungsrate von 1€/Monat und null Zinsen?
Schöne Idee, aber wenn man auf "angemessene Zinsen" verzichtet, geht das Finanzamt von einer Schenkung aus und verlangt trotzdem Schenkungssteuer. (Derzeit wird gerade vor dem Bundesfinanzhof verhandelt, was "angemessene Zinsen" sind, weil üblicherweise derzeit in Finanzämtern davon ausgegangen wird, dass alles unter 3% bei Privatdarlehen nicht angemessen wäre, was natürlich Käse ist, weil heutzutage selbst Banken tw. Kredite unter diesem Zinssatz vergeben.)
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#42166
Meine Güte, es wird immer schwieriger eine Frau zu sein. Wenn man freundlich ist, dann ist man harmoniesüchtig und wenn man diskutieren will, dann wird man als hysterische Zicke betietelt, die auf ihre Meinung besteht.
Was denn nun?
Klopfer was wollen Männer nun für eine Frau haben? Wollen sie eine die arbeiten geht und für ihre Arbeit den gleichen Lohn verlangt wie ein Mann, dafür aber mit dem Kerl beim Abendessen halbe halbe machen kann oder doch lieber eine Frau die nicht arbeitet, wofür der Kerl aber auch ihr Abendessen bezahlen muss.
Ich komme nämlich nicht mehr mit.
Ich kann nicht für andere sprechen, aber ich will einfach eine Frau haben, die nicht ständig darüber nachdenkt, wer mehr in der Beziehung verdient und ob sie sich ungerecht behandelt fühlen sollte. Viele Frauen würden keine zweite Verabredung mit einem Mann haben, der beim ersten Rendezvous nicht alles allein gezahlt hat. Eine Menge Frauen wünschen sich einen Mann, der mehr verdient als sie, selbst wenn sie selbst überdurchschnittlich verdienen, und wenn der Mann deutlich weniger verdient, wird er gerne mal abgesägt, weil er nicht ambitioniert genug wäre oder so. Manche triumphieren andererseits geradezu, wenn sie mehr verdienen als ihr Freund/Mann, und müssen das unbedingt auch dauernd breittreten und ihm unter die Nase reiben. All das ist mir einfach zuwider. Ich würde einfach ne Frau haben wollen, die glücklich ist in ihrem Beruf und sich nicht ständig im Wettstreit mit mir sieht. Jeder zahlt nach seinen Möglichkeiten mal öfter, mal seltener für etwas, so ist das doch vollkommen in Ordnung.

Und was das Einstehen für eigene Positionen angeht: Kann ja auch nicht so schwer sein, sich Heuchelei aus Harmoniesucht zu verkneifen (man muss ja nicht kommentieren bei Facebook oder so, man kann ja auch einfach mal die Fresse halten), und bei Diskussionen an der eigenen Haltung festzuhalten, ohne zickig zu sein. (Zickig heißt: emotional werden, jemandem Gefühlskälte oder böse Absichten unterstellen, obwohl das mit dem Thema nichts zu tun hat, überhaupt komplett themenfremde "Argumente" einführen, wenn man merkt, dass man in der Sache auf verlorenem Posten kämpft und nicht überzeugen kann, jegliche Opposition auf Frauenfeindlichkeit/Rassismus/ zurückführen, komplett darauf zu verzichten, die Gegenseite überhaupt verstehen zu wollen... Und ja, auch Männer können ganz schön extrem zickig sein in Diskussionen.)
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#42176
Analfee hin oder her, politisch korrekt ist und bleibt unkorrekt.

....aber irgendwie vermute ich Klopfer sieht das anders biggrin.gif
Ich halte es da mit John Cleese.
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#42171
Sehr gut, das ist eh der schönere. biggrin.gif

Hast du dann auch brav Schäuferla und saure Zipfel gegessen? smile.gif
Nee, ich bin doch so mäkelig. o_o Muss auch sagen, dass ich schon beim Lesen der Zubereitungsart von "sauren Zipfeln" ein ungläubiges "Das soll schmecken?!" losgelassen habe.
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